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Die Grins

72 Beiträge, Schlüsselwörter: Alpträume, Schattenmänner

Die Grins

14.07.2016 um 10:36
@H.W.Flieh

Meinste die Redewendung kommt daher?! :D


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Die Grins

14.07.2016 um 10:37
@Picassoratio

Ineressant.

Hatten die Damen Angst?
Und wie beschrieben Sie diese Gestalt?


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Die Grins

14.07.2016 um 10:47
@Hammelbein
Sie hatten Todesangst!
Sie beschrieben diese Gestalt als sehr groß,schwarz,und sehr bedrohlich.
Von einem Hut,oder Krone hat mir Keine erzählt,aber da diese Männer als sehr groß beschrieben wurden kann es durchaus sein,
daß sie eine Kopfbedeckung hatten.
Hm..
Und eine Frau hatte ich,die mir das gleiche erzählt hat,aber diese war gar nicht dement,und hat es hingenommen,
daß da ab und zu mal jemand irgendwie dasteht.
Dann hat sie ES angeschrien,oder etwas nach ihm geworfen,dann verschwand der Spuk.


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Die Grins

14.07.2016 um 10:51
@Picassoratio

Gleicht tatsächlich den Erlebnissen von anderen.

Du sagtest Sie hatten Demenz.
Inwieweit war es den Personen noch möglich Schlaf vom Wach sein zu trennen?
Oder hatten Sie diese Erlebnisse auch Tagsüber?

Hatten diese Gestalten nur geschaut, oder taten Sie auch irgendwas?


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Die Grins

14.07.2016 um 11:01
Ich vermute mal, dass es sich über ein Überbleibsel aus der Urzeit handelt. Das wird der Grund dafür sein, warum ein Eskimo in Grönland, ein Massai in Tansania oder ein Mitteleuropäer in der Großstadt ähnliche Erlebnisse haben. Wir sind eben alle verwandt und teilten vor 1 Mio. Jahren noch das gleiche Leben.

Viele hunderttausend Jahre lang war der Mensch nicht sicher, wenn er sich zum Schlafen legte. Er musste jederzeit mit Raubtieren oder menschlichen Feinden rechnen, die ihn fressen, verschleppen, umbringen oder (wenn dieser Mensch eine Frau war) vergewaltigen wollten. Und diese Ängste kamen nicht aus Film und Fernsehen, sondern waren sehr real. Teilweise vielleicht auch bei anderen Menschen aus der eigenen Gruppe miterlebt.

Also hatten diejenigen die besten Chancen, deren Gehirn immer wieder während des Schlafs überprüfte, ob wirklich alles in Ordnung war. Das ist bei vielen Menschen so geblieben, auch wenn die Gefahr, im Schlaf Opfer eines Überfalls oder wilden Tieres zu werden, heute viel geringer ist.

Wenn das Gehirn also mit einer potentiellen Gefahr (wie dem Angriff durch Feinde oder ein Rudel Wölfe) rechnet, stellt es sich bereits vorher darauf ein, damit evtl. notwendige Abwehrmaßnahmen so schnell wie möglich greifen können. Das heißt: die Regionen, die bei einer realen Gefahr (z.B.: Anblick der Augen eines Raubtiers) sofort aktiv werden müssten, sind schon auf dem Sprung, damit im Ernstfall keine unnötige Zeit verloren geht. Diese Sicherheit mag bei Kindern, die echten Gefahren noch viel hilfloser gegenüberstehen als kampferprobte Erwachsene, noch stärker funktionieren.

Wenn aber die Reaktion des Gehirns auf eine Gefahr schon derart vorbereitet ist, kann es sein, dass sie auch schon bei blindem Alarm ausgelöst wird, d.h., dass der Betreffende im Halbschlaf glaubt, ein Monster oder eine Armada Feinde vor sich zu sehen, und entsprechend reagiert - obwohl überhaupt keine da sind. Weil es schon mal vorkommen kann, dass die Regionen, die bereits auf dem Sprung ist (auch die, die für das Erkennen von bösen Mitmenschen oder Raubtieren zuständig sind) überreagieren, also aktiv werden, statt nur in der Warteschleife zu bleiben. So wie ein Wettläufer vielleicht einen Fehlstart macht, weil er zu aufgeregt ist.


Das ist alles nur meine persönliche Theorie, würde aber erklären, warum man in einer solchen Situation so oft Schatten sieht: Die realen Personen oder Raubtiere (die Paten für die Monster waren) sahen eben im Dunkel der Steinzeit oder im Schatten des Lagerfeuers wie Schatten aus; man sah nur die Umrisse und evtl. "glühende" rote Augen, in denen sich das Lagerfeuer spiegelte.
Auf genau solche Bilder bei einem nächtlichen Angriff zu Zeiten, als elektrisches Licht noch in weiter Ferne lag, war (und ist) das menschliche Gehirn vorbereitet.

Für die Kopfbedeckungen habe ich auch keine Erklärung. Vielleicht tragen Anführer einer menschlichen Gruppe schon seit vielen tausend Jahren Kopfbedeckungen. Oder die "Krone" mit ihren Zacken entstand durch die Vorstellung von spitzen Ohren einiger Raubtierarten.


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Die Grins

14.07.2016 um 11:02
Teilweise.
Manchmal war es tagsüber,manchmal nachts,manchmal haben sie mir am nächsten Tag davon erzählt..
Diese Gestalten haben nichts "getan",sie standen nur da.
Aber das reicht ja schon,um in Panik auszubrechen,oder?
Und so sehr dement waren sie auch wieder nicht,sie konnten immer noch beschreiben,
was ihnen so sehr Angst einflößt.
Nur,man glaubt ihnen halt nicht,und tut es als Phantasie ab,geht zum Nächsten und hats vergessen...


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Die Grins

14.07.2016 um 11:09
@AlteTante
Du könntest vollkommen Recht haben.
Also,wenn ich gerade einen Gruselfilm anschaue,dann aktiviert mein Gehirn wahrscheinlich irgendwelche
Mechanismen,um nicht selbst gefressen zu werden.
Und sollte dann mein Kater irgendein Geräusch machen,oder mein Telefon klingelt in diesem
Augenblick,dann erschreck ich mich sowas von..


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Die Grins

14.07.2016 um 11:12
Ich hab neulich im Fernsehen einen Bericht darüber gesehen, dass sich Ängste, die Mütter in der Schwangerschaft haben, auf das Kind übertragen können. Das wurde wissenschaftlich an Mäusen getestet. Das ist wohl alles noch nicht richtig erforscht, aber wohl wahrscheinlich, dass das auch bei Menschen so ist.

Das würde allerdings nur erklären, warum der Sohn deiner Frau auch davon träumt. Nicht aber, dass es weltweit Menschen mit solchen Träumen gibt. Und auch nicht, dass der Sohn keine angst vor ihnen hat.

Waren die Gestalten für deine Frau denn schon immer negativ? Oder waren sie, als sie Kind war auch positiv?

Kann sie mit ihnen kommunizieren? Oder ist sie im Traum komplett Handlungsunfähig?


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Schadow360
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Die Grins

14.07.2016 um 11:13
Ich frage mich wieviele vor Absenden eines Beitrags, ihr geschriebenes Zeug 20fach durchlesen :D
Vorallem in diesem Tread :D :D :D


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Die Grins

14.07.2016 um 11:15
@Schadow360
?


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Schadow360
ehemaliges Mitglied

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Die Grins

14.07.2016 um 11:17
@Picassoratio
Ups falscher Tread sorry :D


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Die Grins

14.07.2016 um 11:18
@AlteTante

Ja, das klingt alles einleuchtend und ist seit langem auch die Erkärung für die "Angst im Dunkeln" etc...

Auch wenn ich zwar bezweifeln möchte, dass es unsere Vorfahren schon 1 Millionen Jahre alt sind.
Aber das nur nebenbei :P

Also, ja.... durchaus eine Erklärung, indeed.
In Anbetracht mit anderen Thesen, zB die der unverarbeiteten Traumata oder negativ Erlebnissen, kann das durchaus hinhauen.

Seltsam mit dieser Erklärung wäre weiterhin, meiner Meinung nach, die Details wie "Kopfbedeckung" und immer gleiches aussehen.

Aber Danke dir für deine Theorie! :)

@Picassoratio

Natürlich reicht das aus um in Panik zu geraten.
Hatte das nicht böse gemeint, dachte nur dass es da vielleicht noch etwas gab.

Ich muss ehrlich gestehen, ich hätte auch bis vor kurzem niemanden wirklich diese "Geistergeschichten" geglaubt.
Aber es gibt tatsächlich und anscheinend Menschen die diese Gestalten für sich aus irgendeinem Grund aktivieren können.

Und da sitzt für mich die Krux.
Was hat unser Hirn davon.
Was bezweckt der Mensch mit derartigen Erlebnisse die Ihn in Todesangst versetzen und warum immer wieder, seit anscheinend Jahrhunderten nach dem exakt gleichem Schema.


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Schadow360
ehemaliges Mitglied

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Die Grins

14.07.2016 um 11:19
@Hammelbein
bin im flaschen Tread gewesen, sorry :D :D :D


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Die Grins

14.07.2016 um 11:21
@Schadow360
Wie wärs denn mal mit einer BRILLE??


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Die Grins

14.07.2016 um 11:24
@Hammelbein
Ich habs doch gar nicht böse aufgefasst!


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Die Grins

14.07.2016 um 11:27
Hammelbein schrieb:Meinste die Redewendung kommt daher?! :D
Unbedingt! Anders kann es nicht sein!

Nein, ich denke, dass der Anführer der Gruppe halt die Krone aufbekommen hat in der Phantasie Deiner Frau, weil Könige das nunmal haben. Und der "mit dem Hut auf" ist nunmal der Chef, das hat sich womöglich auch in den Köpfen anderer "Träumer" manifestiert. Und sei es in einem anderen Kopf halt der Don/Padron mit dem Hut, in den dritten Träumer hat Freddy Krueger mit eingestrahlt, der vierte sieht den Häuptling mit Federschmuck. In den USA tragen Sheriffs noch immer einen Hut, also auch in diesem Kulturkreis ein Machtsymbol. Überhaupt ist weltweit bei Polizisten/Offizieren eine Kopfbedeckung Uniformbestandteil.

Ich bin kein Psychologe, vermute aber:
Hut/Krone = Chef/Macht
Kollektives Bewußtsein.

Ich meine, Du bist etwas Mittelalterinteressiert, richtig? Deine Frau auch?
Daher weiß Ihr Sohn wohl, dass die Krone nur der Chef trägt.


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Die Grins

14.07.2016 um 11:33
Naja sie findet das Hobby eher dämlich :D
Aber ja der kleine weiß natürlich das Könige Kronen tragen.


Indeed, ja. In extrem vielen Kulturkreisen hat eine Kopfbedeckung meistens etwas mit dem Rang zu tun.
Kann durchaus dann Bestandteil des Kollektiven Bewusstseins sein, dass der "Chef" einen Hut trägt.

Aber kann es das sein, dass immer dieselben Abläufe weltweit bei Menschen nur durch unverarbeitetes entstehen?
Es durchbricht beinahe kein Bericht die Masse: Lange spitze dünne Finger, grinsende Fratzen, Hutmann gibt Kommandos, Todesangst etc..

Also ja, natürlich denke ich weiterhin es hat einen psychologischen Ursprung.
Aber es mit der gewöhnlich normalen Traumfunktion des Gehirns zu beantworten, kommt mir bei der Masse und vor allem bei der Ähnlichkeit zu einfach vor.

Es müsste doch viel öfter variieren und der Ablauf müsste individueller sein

@H.W.Flieh


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Die Grins

14.07.2016 um 11:38
Hammelbein schrieb:Also ja, natürlich denke ich weiterhin es hat einen psychologischen Ursprung.
Aber es mit der gewöhnlich normalen Traumfunktion des Gehirns zu beantworten, kommt mir bei der Masse und vor allem bei der Ähnlichkeit zu einfach vor.
Was ist denn Deine Theorie?


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Die Grins

14.07.2016 um 11:43
@H.W.Flieh

Ich sammel noch, ich hab keine These die das erklären könnte.
Deswegen auch dieser Thread.

Ich bin noch ganz und gar in der Meinungsbildung.

Ich könnte mir vorstellen dass irgendwelche Hirnfunktionen beim Schlafen gestört werden, oder die REM Phase bei einigen Menschen anders abläuft.

Aber dazu sind die Fälle zu gleich.
In der Regel hat man immer wieder mit Abweichungen zu tun, die individualisiert sind bei Störungen.

Auch Psychotische Halluzinationen - optisch wie akkustisch, äußern sich beim selben Krankheitsbild durchaus unterschiedlich.

Und darin liegt für mich auch das besondere in der Frage.

Woher weiß unser Gehirn dass es genau demselben Ablauf, mit den selben Bildern folgen muss.
Was geschieht da?


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Die Grins

14.07.2016 um 11:49
Ich glaube, die Frage hat bereits Jung beschäftigt...


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