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Nächtliche Begegnungen. Eine Analyse.

61 Beiträge, Schlüsselwörter: Geister, Geist, Angst, Dämonen, Dämon, Nacht, Wesen, Dunkelheit
Stonechen
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Nächtliche Begegnungen. Eine Analyse.

18.06.2017 um 18:53
Palinopsie schrieb:bösartige Kreatur, mit den schwärzesten absolut bösen Augen beugt sich über sie. Das Gesicht stellt eine groteske Fratze, ein verzerrtes, unfassbar beängstigendes, befremdliches Etwas dar. Die Augen sind leuchtend rot.
Hm ok


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18.06.2017 um 18:54
Leute, beim Avatar leuchten die Augen auch erst später..
Ich würde mich jetzt nicht deswegen auf Fake berufen


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18.06.2017 um 20:55
@Palinopsie

Wieso soll das keine Schlafparalyse sein?
Die Betroffenen sagen alle, sie waren wach!


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18.06.2017 um 23:49
Palinopsie schrieb:Sie lag im Gitterbett, es stockfinster, eine absolut hässliche, verabscheungswürdige, bösartige Kreatur, mit den schwärzesten absolut bösen Augen beugt sich über sie. Das Gesicht stellt eine groteske Fratze, ein verzerrtes, unfassbar beängstigendes, befremdliches Etwas dar. Die Augen sind leuchtend rot. Die Farbe rot scheint überhaupt immer wieder vor zu kommen.
Was denn nun? Schwarz oder Rot?...


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Nächtliche Begegnungen. Eine Analyse.

19.06.2017 um 06:30
@Palinopsie

Auch wenn ich dazwischen
Palinopsie schrieb:Parapsychologischen/Dämonologischen
schon einen Unterschied machen würde, will ich mal nachfragen.

Also du schreibst von der
Palinopsie schrieb: Erfahrung
deiner Freundin von dieser
Palinopsie schrieb:absolut hässliche, verabscheungswürdige, bösartige Kreatur
dann aber nur davon, was deine Freundin sah bzw. sieht. Gab oder gibt es noch andere Weisen, in der deine Freundin etwas erfährt oder wahrnimmt? Z. B. ein (vermeintliches) Atmen dieser Kreatur? Oder ein seltsames Spüren? Sieht die Kreatur nur bösartig aus oder ist da eine bösartige Energie oder ...? Da ihr ja darüber schon oft gesprochen habt, könnte das bei einer weiteren Diiskussion vl auch noch weiterhelfen.


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Nächtliche Begegnungen. Eine Analyse.

19.06.2017 um 11:19
Der TE scheint ja wenig Interesse an der Wiedererlangung seines Schreibrechts zu haben.
Palinopsie schrieb:Nun möchte ich gerne auf einer Parapsychologischen/Dämonologischen Ebene diskutieren.
Jo, gut, bin ich nicht der Experte dafür, aber ich versuche es mal: Meines Wissens nach ist ein Dämon, so man an sowas glaubt, ein mächtiges Wesen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der es nötig hat, Deine Freundin alle paar Wochen zu wecken und Sie böse anzustarren.
Dogmatix schrieb:Sieht die Kreatur nur bösartig aus oder ist da eine bösartige Energie oder ...?
Hätte, wäre diese Kreatur wirklich bösartig, die Lebensgefährtin des TE nicht schon längst irgend etwas abbekommen?
Ich meine, ja, es ist bösartig, jemandem den Schlaf allen Monat mal zu rauben über ein Vierteljahrhundert hinweg. Aber irgendwie erwarte ich von nem bösartigen Dämon doch etwas mehr, hm, nennen wir es Effekt.


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19.06.2017 um 11:46
@H.W.Flieh

Ok, das wusste ich nicht, dass der TE kein Schreibrecht hat, das tut mir leid. Erwartung hin oder her, genau das meinte ich auch. D. h. die Frage eines Effekts --Effekte auf einer energetischen Ebene, die können durchaus auch kleiner ausfallen, oder auch der Entzug von Energie - einer negativen Entität könnte womöglich von Interesse sein: für eine weitere Diskussion des TE mit seiner Lebensgefährtin oder auch hier.


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Nächtliche Begegnungen. Eine Analyse.

21.06.2017 um 12:09
Liebe Leute,

ich war tatsächlich gesperrt! Dass das manche User bemerkt haben, ehrt mich. Sehr aufmerksam! Die Fülle an Antworten kann ich jetzt aber nur stockend replizieren, weil ich so detailliert wie möglich auf eure Reaktionen eingehen möchte.

Wichtig: ich bin, unabhängig vom Thread oder dem Forum, in der Thematik weiter gekommen. Was ich ehrlich gesagt absolut nicht gedacht hätte. Ich habe nämlich am Wochenende das Buch "Halluzinationen" von Oliver Sacks, der euch bestimmt von Begriff ist, aus gelesen. Darin wird zwar einiges über Schlafparalysen, hypnagose Halluzinationen usw beschrieben. Doch irgendwie traf nichts davon 100% zu. Wirklich fündig würde ich dann aber bei einem mir völlig neues Symptom: hypnopompe Halluzinationen. Das sind Halluzinationen, die kurz nach dem Aufwachen- und nicht in dem Zustand zwischen Wachsein und Schlafen- auftauchen. Betroffene können in dieser Situation nicht zwischen Realität und Trugbild unterscheiden. K. meint stets, sie sei bereits wach, während ein Großteil der Schlafparalytiker davon berichten, nach dem Albtraumerlebnis zu erwachen, verneint sie, später zu erwachen. Da sich solche Begegnungen jedoch kurzzeitig NACH dem Schlaf ereignen könnte es sich also um post-Schlaf-Hallus also hypnopompe Halluzinationen handeln.
Das ist allerdings nur ein kleiner Mosaikstein in einem mir sonst unerklärlichen Puzzle. Wieso leidet sie unter jenen Halluzinationen? Man weiß prinzipiell so wenig darüber, dass sich die Frage stellt, ob es überhaupt Halluzinationen sind oder nicht doch übernatürliche/intradimensionale Erscheinungen, die sich in Verbindung mit einem hypersensiblen Charakter (keine Persönlichkeitsstörung! danke für Hinweis!) zeigen. Denn K. leidet sonst unter keine neurologischen Pathologie wie Narkolepsie oder Ähnliche Erkrankungen, wo der Schlafrythmus massiv gestört ist. K. ist gesund, wenn auch sorgsam, ängstlich und oftmals traurig über den Zustand der Welt. Aber das sind wir wohl alle ab und an mal. Da keine Erkrankung vorhanden ist, zumindest keine diagnostizierte, könnte es doch auch so sein, dass tatsächlich "Begegnungen" stattfinden, die Wissenschaft aber hier einen (klassischen) Fehler begeht, in dem sie ein "Symptom" klassifiziert und einordnet, ohne Ursache zu kennen und ohne es zu verstehen. Ja, die Wissenschaft kennt das Phänomen, doch weiß sie nichts darüber. Das bedeutet also noch lange nicht, dass es tatsächlich ein Krankheitssymptom ist.

Trotzdem möchte ich mich nicht auf oben genanntes Symptom versteifen und freue mich, wenn wir eine Diskussion fernab medizinischer Diagnosen führen!

@Lunata
Lunata schrieb:
@Palinopsie


Was ist jetzt genau die Frage oder die Fragen?

Geht es um Analyse, oder darum, das Problem zu beheben?
Das eine bedingt das andere. Ein Problem zu lösen, bedingt es zu verstehen.
Lunata schrieb:
   Palinopsie schrieb:
   Alle unter albtraumartigen Schlafparalyseleidenden berichten, dass sie bewegungsunfähig sind und dann aufwachen. K. ist aufgrund ihrer Angst bewegungsunfähig, starr, mit Gänsehaut, aber wach.

Passiert es denn beim Einschlafen oder beim Aufwachen?
Unmittelbar nach dem Aufwachen. K. erscheint es, als würde sie durch das Erscheinen des Übernatürlichen überhaupt erst geweckt. Ganz selten, ich glaube überhaupt erst ein oder zweimal erlebte sie sogar taktile Empfindungen. K. spürte deutlich etwas kaltes, dass nach ihrem Fuß griff, der nicht unter Decke versteckt war.
Lunata schrieb:
Oder passiert es, wenn sie sich einfach hinlegt, ohne schlafen zu gehen?

Sie erzählt mir, sie wache stets in der Nacht, im Dunklen auf, die Anwesenheit von "etwas" wecke sie. Vielleicht ist das aber ein Trugschluss und sie wache auf und dann "erscheine" etwas erst. Ich glaube mitten in der Nacht ist sowas schwer zu analysieren. Obwohl ich sie mehrfach gebeten habe, mich zu wecken, sobald so eine Erscheinung wieder kommt, hat sie es bislang unterlassen das zu tun. Sie kann es nicht, da sie "starr vor Angst" sei. Und da die Begegnungen mittlerweile sehr rar sind.


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Nächtliche Begegnungen. Eine Analyse.

21.06.2017 um 12:25
Sorry für den Doppelpost, beim nächsten Mal beantworte ich gleich mehrere Personen in einer Antwort!

@5X5
5X5 schrieb:Das das Wesen die betroffene Person "nur" besucht und nicht anfasst/berührt, scheint es jedenfalls nichts böses zu wollen. Schliesst die besuchte Person sonst auch bei Angst die Augen und wartet ab? Also würde sie das auch bei einem Einbrecher mit Maske machen?
Es fällt K. sehr schwer zu glauben, dass es nichts böses wolle. Sie ist 100% davon überzeugt, dass dieses Etwas, sogar durch und durch böse sei. Sie spüre das völlig böse, ein GEfühl, dass sie sonst nicht empfinden kann. Selbst wenn sie Dokus über sehr amoralische Personen wie Hitler, Stalin, Mao oder auch Dahmer, Bundy, Manson sieht, empfinde sie zwar starke Abneigung und "negative, böse Kraft" aber keine Kraft die an diese Kraft heran reiche.

K. selbst vermutet, dieses Ding würde sie bestimmt töten, wenn es es könnte. K. ist sich selbst unsicher, lacht verunsichert dabei, wenn wir darüber reden, weil sie sich vermutlich denkt, das klinge dämlich, aber erklärt immer, sie vermute, diese Wesen werden mächtiger, je mehr Angst man habe. Und sie müssen zuerst Angst generieren um überhaupt irgendetwas anfassen zu können. Zugleich aber ist sie sich mit diesen Aussagen sehr unsicher und oft sagt sie dann wieder, es handle sich wohl nur um übersteigerte Nachtangst.

Die besuchte Person ist generell ein sehr ängstlicher Mensch. Sie kommt sich schwach vor und sehnt sich nach Schutz. Das liegt zum Teil an unangenehmes Erlebnissen in der Vergangenheit, andererseits an ihrer körperlichen Zierlichkeit und ihrer psychischen Sensibilität. Sollte ein Einbrecher im Dunklen mit einer unheimlichen Maske vor ihr stehen, würde sie vielleicht ähnlich agieren. Aber dann würde sie wohl alle ihre Kraft zusammen nehmen und versuchen, mich zu wecken oder Ähnliches.

Add) habe nun mit ihr darüber gesprochen und ihr deine Frage nahe gelegt, sie ist sich unsicher, wie sie im Falle eines Einbrechers reagieren würde. Sie meint, nach einer anfänglichen Schockstarre würde sie sich schon rühren. Es ist das "absolut Böse" und die "Unwirklichkeit", die "höllische Fratze" die sie erstarren lässt. Natürliches würde sie schockieren und ängstigen, aber nicht absolut dominieren und "festschnallen".

@Samantha70
Samantha70 schrieb:Hypersensibilität ist keine Persönlichkeitsstörung. Ich verbitte mir das!!
Danke für den Hinweis. Manchmal vermutete ich bei K. auch eine "ängstliche (vermeidende) Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.6)" - eine Störung, die der Hypersensbilität in vielen Belangen ähnlich ist. Ehrlich gesagt finde ich es nicht schlimm, eine Persönlichkeitsstörung zu haben. Denn schon Freud sagte, jeder habe in gewisser Weise in gewissem Maße Persönlichkeitsstörungen.
Als ich einmal eine Gruppe Hochsensibler kennenlernte, machten sie mir alle klar, wie schwer ihr Leben, im negativen Sinne, durch "ihre Persönlichkeit" gestört sei. Und wie sehr sie seit Jahren hofften, ihr "Problem" in den Griff zu kriegen. Das klingt für mich - per definitio - nach einer Krankheit, einer Störung.
Aber bitte, du hast Angst vor Stigmatisierung. Und achtest auf begriffliche Genauigkeit. Ok. Ich nehme es zurück. Unter welchem Begriff subsumierst du "Hochsensibilität"?


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21.06.2017 um 15:23
@Palinopsie
Palinopsie schrieb:Es fällt K. sehr schwer zu glauben, dass es nichts böses wolle. Sie ist 100% davon überzeugt, dass dieses Etwas, sogar durch und durch böse sei. Sie spüre das völlig böse, ein GEfühl, dass sie sonst nicht empfinden kann.
...
K. selbst vermutet, dieses Ding würde sie bestimmt töten, wenn es es könnte. K. ist sich selbst unsicher, lacht verunsichert dabei, wenn wir darüber reden, weil sie sich vermutlich denkt, das klinge dämlich, aber erklärt immer, sie vermute, diese Wesen werden mächtiger, je mehr Angst man habe. Und sie müssen zuerst Angst generieren um überhaupt irgendetwas anfassen zu können.
Es spricht zwar alles für eine Schlafparalyse, aber du glaubst dennoch, dass hinter dieser Erscheinung eine Art von Realität stehen könnte?

An dieser Stelle wird dann oft der Rat gegeben, die Zähne zusammenzubeißen und das Ganze zu ignorieren (solange bis es dem Geist oder Dämon zu blöd wird und er verschwindet).

Eine weitere logische Konsequenz wäre, sich um einen esoterischen Schutz- oder Abwehrzauber zu bemühen.


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21.06.2017 um 16:54
Palinopsie schrieb:Ganz selten, ich glaube überhaupt erst ein oder zweimal erlebte sie sogar taktile Empfindungen. K. spürte deutlich etwas kaltes, dass nach ihrem Fuß griff, der nicht unter Decke versteckt war.
Das ist bemerkenswert. Weißt du, ob diese Sachen in irgend einer Art und Weise ortsgebunden waren? Oder passierte das an mehr als nur einem Ort?


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21.06.2017 um 17:00
@Palinopsie

Hm, hat es dir jetzt die Sprache verschlagen?
Keine Anmerkungen, keine Fragen?

Wie meistens, gibt es natürlich noch eine 3. Möglichkeit, die Schwierigste:

Die innere Auseinandersetzung mit "dem Bösen", das ein Bestandteil unserer Welt und damit auch Teil jedes Menschen ist.
Das Erkennen der "eigenen Dämonen", das Erkennen von Sinn und Bedeutung des "Bösen" ...


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Lunata
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Nächtliche Begegnungen. Eine Analyse.

21.06.2017 um 17:56
@Palinopsie

Ok, kommen wir zur anderen "Betrachtung"..
Palinopsie schrieb:K. selbst vermutet, dieses Ding würde sie bestimmt töten, wenn es es könnte. K. ist sich selbst unsicher, lacht verunsichert dabei, wenn wir darüber reden, weil sie sich vermutlich denkt, das klinge dämlich, aber erklärt immer, sie vermute, diese Wesen werden mächtiger, je mehr Angst man habe.
Ok, anscheinend kann §es  sie nicht töten..und ihr auch nichts tun. Das ist doch gut zu wissen.
Zu fettgedrucktem:  Das ist nicht dämlich, sondern ich denke, das stimmt. Und ich kenne dieses Wesen auch..es wird solange existieren, bis die Angst schwindet. In gewisser Weise trainiert es die "Betroffenen"  , ihre Angst zu überwinden. Das ist seine Aufgabe..

Vlt. sagst du ihr das einfach..sie wird es verstehen.

Und ich kann ihr auch bestätigen, dass sowohl die Starre bei mir aufgehört hat in den letzten Jahren und dieses Wesen auch lange nicht mehr kam.. :) sie braucht sich keine Sorgen machen. Alles was auftaucht, kommt aus einem bestimmten Grund und hat eine Botschaft.

Zitat: "Und sie müssen zuerst Angst generieren um überhaupt irgendetwas anfassen zu können."

Genau anders herum ist es..überwindet sie ihre Ängste, hört es auf, zu kommen..(aber das hat jetzt mit dem Anfassen nichts zu tun)


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22.06.2017 um 01:15
@Palinopsie
Palinopsie schrieb:Manchmal vermutete ich bei K. auch eine "ängstliche (vermeidende) Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.6)" - eine Störung, die der Hypersensbilität in vielen Belangen ähnlich ist. Ehrlich gesagt finde ich es nicht schlimm, eine Persönlichkeitsstörung zu haben. Denn schon Freud sagte, jeder habe in gewisser Weise in gewissem Maße Persönlichkeitsstörungen.
Solche Analysen würde ich mir an deiner Stelle verkneifen, vor allem, da du offensichtlich nicht wirklich weißt, was eine echte Persönlichkeitsstörung ist. ;)

Aber zu den Erlebnissen deiner Lebensgefährtin:
Ich wäre mir da überhaupt nicht so sicher, dass sie in diesen Situationen tatsächlich wach ist.
Hatte selbst z.B. immer mal wieder Phasen, wo ich aus Albträumen "falsch" aufwache. Dann befinde ich mich in dem Raum, in dem ich auch eingeschlafen bin, fast alles wirkt vollkommen normal und real und ich bin im ersten Moment hundertprozentig überzeugt, dass ich wach bin.
Bis dann irgend ein Detail nicht stimmt - meistens merke ich es daran, dass ich das Licht einschalten will und das nicht funktioniert.
Manchmal passiert das mehrmals nacheinander, quasi Traum im Traum im Traum...

Vielleicht gibt es das auch umgekehrt, also dass man tatsächlich aufwacht (hinterher) und bemerkt es nicht?


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22.06.2017 um 06:35
Danke für die Antworten! Da es noch vieles zu beantworten gibt, werde ich mich bemühen, sowohl ältere als auch neue Nachrichten zu beantworten.

@Tajna
Tajna schrieb:Es spricht zwar alles für eine Schlafparalyse, aber du glaubst dennoch, dass hinter dieser Erscheinung eine Art von Realität stehen könnte?

An dieser Stelle wird dann oft der Rat gegeben, die Zähne zusammenzubeißen und das Ganze zu ignorieren (solange bis es dem Geist oder Dämon zu blöd wird und er verschwindet).

Eine weitere logische Konsequenz wäre, sich um einen esoterischen Schutz- oder Abwehrzauber zu bemühen.
Ich bin mir unsicher. Oder sagen wir so: ich bin mir nicht ganz sicher. Ich war mir lange Zeit ganz sicher. Aber es gibt seit etwa einem Jahr einen Restzweifel. Vielleicht ist das auch die Hoffnung in mir, es gäbe Übernatürliches. Schließlich leben wir in einer materialistischen, atheistischen Welt. Kein Trost. Für niemanden.

Das mit dem Ignorieren kann ich mir auch vorstellen. Aber wenn es einer der frühesten Erinnerungen ist, dann wundere ich mich schon, weshalb "es" nie stärker wurde und "es" auch nie was anderes getan hat, als zu erscheinen.

Bin mir eigentlich doch sehr sicher, dass es ein Symptom irgendeiner nächtlichen Irreführung des Hirns ist.

Abwehrzauber: habe ein paar Mal die Wohnung mit "Drachenblut" geräuchert und dann etwas positives drüber gelegt.
Etwas, dass mich persönlich nämlich auch ab und zu Mal beschäftigt: in meiner Wohnung hat sich der Vormieter erschossen. Die ganze Wohnung war renoviert als ich kam. Man sagte mir, er sei "jung an einem Unfall gestorben". Doch hat man das Thema eigentlich ignoriert. Erst Jahre später habe ich es erfahren. Ich blickte zurück und merkte, dass ich bei Ankunft in der Wohnung, zum ersten und letzten Mal in meinem Leben eine ernsthafte (keine umgangssprachliche) Depression aufriss. Ob das ein Zusammenhang besteht? Habe mal einen Energetiker, einem Bekannten von mir, eine Sichtung der Wohnung machen lassen, der meinte, er fühle "nichts negatives" oder "vorbelastetes" in der Wohnung. Könnte diese Tatsache noch das Kommen des "Wesens" erschweren?
Dogmatix schrieb:Das ist bemerkenswert. Weißt du, ob diese Sachen in irgend einer Art und Weise ortsgebunden waren? Oder passierte das an mehr als nur einem Ort?
@Dogmatix

Nein, das weiß ich nicht. Bin in der Arbeit und kann sie im Moment nicht erreichen. Gebe bescheid!

@Tajna
Tajna schrieb:Hm, hat es dir jetzt die Sprache verschlagen?
Keine Anmerkungen, keine Fragen?


Wie meistens, gibt es natürlich noch eine 3. Möglichkeit, die Schwierigste:

Die innere Auseinandersetzung mit "dem Bösen", das ein Bestandteil unserer Welt und damit auch Teil jedes Menschen ist.
Das Erkennen der "eigenen Dämonen", das Erkennen von Sinn und Bedeutung des "Bösen" ...
Keineswegs hat es mir die Sprache verschlagen. Der PC läuft nur immer und der Browser ist offen, deshalb hat es den Anschein, als wäre ich anwesend, was ich aber nicht bin. Sollte ich vielleicht unterlassen. Es gelingt mir derzeit maximal 1-3x am Tag mir länger Zeit fürs Antworten zu nehmen.

Die innere Auseinandersetzung mit dem Bösen- die scheut sie, leider. Mehrere Versuche, Psychotherapien zu absolvieren scheiterten, einerseits an ihrer großen Sorge, damit "längst verdrängtes" wieder hervor zu holen, spürbar und belastbar zu machen. Andererseits fällt es ihr unfassbar schwer, ihr Inneres nach Außen zu krempeln. Sie meint, es fühle sich an, wie eine innere Blockade, an denen die Wörter nicht vorbei finden. Ein Umstand, den ich persönlich absolut nicht nachvollziehen kann, weil ich selbst sehr direkt und ehrlich bin. Und ein Umstand, der ihr - uns - viel Zeit kostet.


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22.06.2017 um 06:48
@5X5
5X5 schrieb:Interessant wäre mal zwissen, wieviele TEs von div Threads hier im Forum unwissentlich Hypersensibel sind. Das scheint ja recht häufig vorzukommen:
Zitat:
"Sie nehmen sich vieles zu sehr zu Herzen und fühlen sich oft, als gingen Sie auf dem Zahnfleisch. Etwa jeder fünfte Mensch soll hypersensibel sein." (Quelle: http://www.focus.de/wissen/experten/debour/leidenschaftlich-emotional-und-schnell-mitgenommen-wie-sie-herausfinden-koenn... )

PS: Auf der verlinkten Seite gibts auch einen Schnelltest ob man selber "betroffen" ist.
Ich bin mir mittlerweile eigentlich sicher, dass Hypersensibilität in IRGENDEINER Form damit korreliert. Egal ob es nun eine psychiatrische Störung oder tatsächlich "ein Kanal, der durch die Sensibilität geöffnet wird".

Sicher gibt es, selbst bei Hypersensiblen grobe Unterschiede ihre mediale Fähigkeit betreffend.
5X5 schrieb:Warum schreibt deine Lebensgefährtin hier nicht selber? Wäre das nicht einfacher als wenn du jedesmal wenn wir hier was fragen bei deiner Lebensgefährtin rückfragen musst? Bei dolch riner Diskussion wäre es schon interessant, wenn die betroffene Person hier anwesend wäre. Gibt halt zu viele Sachen, die du uns nicht direkt beantworten kannst. Das bremst eine Diskussion doch von vornherein ein.
Sie weiß von dem Thread, will aber selbst nicht "zu tief" in die Materie eintauchen,hat immens Schiss, sich zu intensiv damit zu befassen, weil sie fürchtet, dann könnte das alles stärker werden. Sie ist andererseits aber auch daran interessiert, sieht sich zB gerne Horrorfilme oder angebliche Dokus über Spuks usw an. Den Thread liest sie nicht, ist ihr zu heikel, aber sie hat mir das OK gegeben.
Und ja, ist schade, dass sie nicht mehr Selbstinitiative zeigt. Etwas, das auch mich manchmal stört. Aber ... ist halt so.
bennamucki schrieb:Alle, kann nicht sein.
Ich bin da zumindest eine Ausnahme.
Zudem kenne ich noch eine weitere Person.
@bennamucki
Du bist also albtraumhafter Schlafparalytiker und erlebst "keine Paralyse" dabei? Sprich du KANNST dich bewegen? Oder war dein "ich bin da eine Ausnahme" aufs Aufwachen bezogen? Verstehe ich nicht. Klär mich bitte auf.
Spukulatius schrieb:Dafür gibts hier im Forum reichlich vorbelastetes Fachpersonal, die schlafen aber immer recht lange am Sonntag, ich schätze mal so ab 15°° ist dann mit ersten fundierten Ergebnissen zu rechnen.
@Spukulatius

Hahaha! zum Lachen wenn man beachtet, dass zirka ab 15:00 Uhr tatsächlich das "vorbelastete Fachpersonal" an die Oberfläche kommt. Du bist echt witzig!
Spukulatius schrieb:Zum Glück ist der EP da völlig anders gelagert und ich sage mal dass die LAP des TE verflucht und oder besessen is
EP? LAP? TE? Moment .. Threadersteller? Ok. Aber die LAP?
Ich versuchs mal vorsichtig: du meinst, meine Freundin sei verflucht oder besessen. Ich lächle noch. Aber lache nicht mehr.


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22.06.2017 um 10:33
@Palinopsie
Palinopsie schrieb: Aber wenn es einer der frühesten Erinnerungen ist, dann wundere ich mich schon, weshalb "es" nie stärker wurde und "es" auch nie was anderes getan hat, als zu erscheinen.
Wenn es tatsächlich "das Böse" ist, dann kann es selbst auch garnichts anrichten, "das Böse" ist ein abstrakter Begriff.
Palinopsie schrieb:Abwehrzauber: habe ein paar Mal die Wohnung mit "Drachenblut" geräuchert und dann etwas positives drüber gelegt.
Du bräuchtest etwas, das stärker wirkt als Ausräuchern.
Palinopsie schrieb:Die innere Auseinandersetzung mit dem Bösen- die scheut sie, leider. Mehrere Versuche, Psychotherapien zu absolvieren scheiterten, ...
Was ich mit einer "inneren Auseinandersetzung mit dem Bösen" meinte, wäre viel mehr als Psychotherapie.
Psychotherapie könnte aber eventuell dazu beitragen, wenn sie z.B. die Selbsterkenntnis verbessert.


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22.06.2017 um 10:50
@Palinopsie


Ich habe selbst eine Zeit lang alle paar Wochen Halluzinationen beim Einschlafen oder Aufwachen gehabt. Es war immer nur visuell, extrem scharf und klar zu erkennen und beschränkte sich auf einen kleinen Teil meines Gesichtsfeldes. Manche bewegten sich. Ich wusste, wenn ich richtig wach war, immer, dass es nur ein Phantasiegebilde gewesen war, weil ich bei längerem Nachdenken herausfand, warum ich gerade dieses oder jenes Objekt gesehen hatte. War eben wie in einem Traum, wenn man zum Beispiel von einem Löwen träumt, weil man am Vortag im Zoo gewesen ist.

Es war (zum Glück!) nie etwas Gruseliges dabei. Ob ich dabei jemals paralysiert war, kann ich nicht mal sagen. Es lief immer so ab, dass ich im Bett lag, vor mich hinschaute und dann das entsprechende Objekt sah. Meistens dachte ich mir die ersten Sekundenbruchteile nicht mal etwas dabei, so wie man ja auch in einem normalen Traum alles normal findet, was man dort erlebt. Erst nach ein oder zwei Sekunden wurde mir dann klar, dass das, was ich sah, gar nicht sein konnte, und fuhr erschrocken hoch; eine mögliche Starre könnte dann schon weg gewesen und von mir unbemerkt geblieben sein. Das Objekt war dann immer sofort weg, aber ich war dann total aufgewühlt und schweißgebadet. Obwohl mir dann immer sofort klar war, dass es nur eine Halluzination gewesen war, traute ich mich dann nie, sofort wieder einzuschlafen, aus lauter Angst, es würde wieder passieren, und ich könnte die Kontrolle verlieren und alle Nachbarn zusammenschreien.

Ich ging zu meinem Hausarzt, der mich an einen Psychologen überwies. Das Gespräch mit dem Hausarzt brachte mir allerdings am meisten. Schon deswegen, weil er mir zuhörte, ohne mich für verrückt zu erklären. Ich konnte mich richtig aussprechen, was mir in meinem Umfeld nicht möglich gewesen wäre. Als ich dann endlich einen Termin beim Psychologen hatte, hatte sich das Problem schon fast erledigt. Heute, Jahre später, tritt das Phänomen immer noch gelegentlich auf, aber nur sehr selten. Und es stört mich dann kaum noch. Ich scheue mich dann zwar immer noch vor dem Wieder-Einschlafen, aber die Bilder selbst finde ich dann eher unterhaltsam, weil ich ja weiß, dass es erstens nicht real ist und zweitens auch kein Hinweis auf eine geistige Umnachtung.


Deine Freundin sollte darum unbedingt einen Arzt aufsuchen. Natürlich einen mit Einfühlungsvermögen, was leider nicht auf jeden zutrifft. Ärzte haben schließlich Schweigepflicht, und außerdem sind ihnen solche Beschwerden nicht so unbekannt, wie man gewöhnlich denkt (meinem jedenfalls nicht). Vielleicht fällt es deiner Freundin leichter, wenn du sie beim ersten Besuch begleitest? Du weißt ja sowieso über alles Bescheid.
Und rate ihr, keine Horrorfilme mehr zu gucken! Die machen nicht nur noch alles schlimmer, weil sie der Phantasie mehr Nahrung geben. Sondern sie könnten einem das Gefühl geben, dass derartige Figuren/Dämonen real wären (gerade auch im eigenen Umfeld, da diese Filme ja oft am Anfang eine normale, scheinbar heile Familienszene, wie sie für die meisten Zuschauer normal ist, zeigt). Obwohl es sich dabei ja nur um die Phantasien und Erfindungen irgendeines Drehbuchautors handelt. Horrorfilme geben deiner Freundin bestimmt keine Antworten!

Übrigens findet man Wesen, wie deine Freundin es sieht, nicht nur in Horrorfilmen, sondern auch auf mittelalterlichen Gemälden von Hölle oder Versuchungen. An die musste ich bei deinem ersten Thread denken. Googlet doch mal nach Bildern von Hieronymus Bosch oder Pieter Brueghel. Vielleicht hat deine Freundin ja als kleines Kind mal ein solches Gemälde gesehen und das hat sie so beeindruckt, dass es sich in ihrem Unterbewusstsein festgesetzt hat?


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bennamucki
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22.06.2017 um 19:49
Palinopsie schrieb:Du bist also albtraumhafter Schlafparalytiker und erlebst "keine Paralyse" dabei? Sprich du KANNST dich bewegen? Oder war dein "ich bin da eine Ausnahme" aufs Aufwachen bezogen? Verstehe ich nicht. Klär mich bitte auf.
Das war aufs Aufwachen bezogen.


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22.06.2017 um 20:05
Palinopsie schrieb:Abwehrzauber: habe ein paar Mal die Wohnung mit "Drachenblut" geräuchert und dann etwas positives drüber gelegt.
Drachenblut war früher ein Mittel bei Durchfall und als Zutat bei Mundschleimhautentzündungen. Heute wird es noch gelegentlich zum Färben von Zahnpulvern verwendet.
Quelle: Internet

Ergo kann es ja nicht wirken, wenn du da schon so einen gesteigerten Wert drauf legst, das "Wesen" zu vertreiben.

Verrennst du bzw ihr euch da nicht in etwas? Was sollen die Infos über den sich selbst erschossenen Vormieter denn beweisen? Das dieses "Wesen" euch heimsucht?

Ich habe jetzt nicht alles gelesen, daher kommt meine Frage eventuell doppelt..
War deine Freundin denn schon einmal in einem Schlaflabor?


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