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Von Lucadou - kritisch hinterfragt

386 Beiträge, Schlüsselwörter: Lucadou

Von Lucadou - kritisch hinterfragt

06.02.2014 um 23:48
@Full_of_Rage

Weil es sie gibt.


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Von Lucadou - kritisch hinterfragt

07.02.2014 um 00:46
@Tajna
Tajna schrieb:Unsere Wahrnehmung ist aber auch darauf ausgerichtet, dass wir das Wesentliche erkennen
Und nach welchen Kriterien entscheidest Du im Moment der Situation, was das Wesentliche ist? Wenn nicht nach Deinen Ansichten, Vorstellungen, Vorinformationen, Emotionen, etc. Aber was für Dich wesentlich ist, ist für jemand Anderen völlig schnuppe. Dieser jemand Anderer merkt sich dann ganz andere "wesentliche" Dinge, und das vom selben Ereignis.
Dieses Entscheiden nach ureigenen Gutdünken, verbunden mit dem Irrglauben, man hätte sich das "objektiv Wesentliche" gemerkt und außerdem das brillianteste Gedächtnis der Welt, ist die Ursache dafür, dass Zeugen nur höchst selten ein Geschehen völlig gleich beobachten und/oder erinnern.
Tajna schrieb:und uns nicht so leicht täuschen lassen,
Im Gegentum. Sonst hätten Betrüger und Illusionisten nicht die geringste Chance.
Tajna schrieb:sonst wäre der Mensch nicht überlebensfähig gewesen,

Auch falsch. Fürs Überleben genügen Instinkte, Triebe, Angelerntes. Und wie schon gesagt: gerade die Eigenschaft des Sehzentrums, relativ schnell zu arbeiten, wenn auch auf Kosten der Exaktheit, ermöglicht ein solches Überleben erst einmal. Es mag zwar in unserer Kultur nicht mehr von großer Bedeutung sein, ob ich bereits am Umriss eines sich mir nähernden Wesens erkenne, ob es ein Löwe, ein Bär oder ein Wolf ist, aber fürs Überleben war und ist das schnelle Erkennen einer Schablone wichtiger, als dass ich mir noch Zeit lasse, die Fellzeichnung, das Geschlecht, das Alter, die Augenfarbe oder gar die Laune eines Wesens zu ergründen, das prinzipiell Gefahr für mich bedeute könnte.
(Heißt im Englischen auch sehr schön: Better safe than sorry)

Und Zeit ist unbedingt nötig, um mehr Wahrnehmungsinformationen zu sammeln, einfach deshalb, weil mehr Information eben mehr Zeit zum Verarbeiten brauchen, mehr, als man für jede Handlung eigentlich zur Verfügung hat, es sei denn, man ginge im Schneckentempo durchs Leben.
Eine Alternative wäre eine schnellere Verarbeitung, einen schnelleren "Prozessor", nur die Materialien, aus denen unsere Neuronen aufgebaut sind, sind dafür nun mal nicht geeignet.

Eine andere Alternative wäre eine größerer "Festplatte" und ein größerer "Arbeitsspeicher", ein Weg übrigens, den die Natur tatsächlich eingeschlagen hat, in dem sie Lebewesen größere Gehirne wachsen ließ. Dieses mehr an Nerven dient nicht nur dem besseren "Denken", sondern vor allem größeren Verarbeitungszentren von Wahrnehmungen, vornehmlich dem Sehen.
Allerdings bedeutet das auch einen größeren Kopf, und wir müssten einen wesentlich größeren bekommen, wenn das Sehzentrum noch schneller arbeiten sollte.
Wer weiß, vielleicht in ein paar weiteren Tausenden von Jahren????

Vorläufig aber ist auch heute noch derselbe Short-Cut-Mechanismus die grundlegende Funktionsweise unserer Warhnehmung.

Wenn man seine Umgebung - auch im weitesten Sinne, wie Mitmenschen, Arbeit, etc - erst mal kennt, dann schöpft das Sehen aus dem Gedächtnis, was, wie bereits gesagt, schneller geht als sich jedesmal aufs Neue auf ein konzentriertes Betrachten einzulassen.

Man gewöhnt sich einfach an die meisten Bilder, und wendet keine Energie mehr auf, sie jedesmal aufs Neue zu überprüfen. Im Gegenteil: ein ständiges Überprüfen von Wahrnehmungsinhalten würde uns im Alltag unendlich einbremsen.
Überprüfst Du Dir jedesmal mit Lupe und Labortests, wenn Du in der Früh Kaffee kochst, ob das braune Pulver auch wirklich Kaffee ist? Oder genügt Deinem Gehirn das kleinste Duftmolekül und der kürzeste Blick, um Dir das Bild "Kaffee" aus dem Gedächtnis zu rufen?
Das gleiche Prinzip gilt einfach für alles, das uns - bereits bekannt - täglich unterkommt.

Das Aufnehmen von Neuen benötigt weitaus mehr Konzentration und braucht daher länger und ist anstrengender, und wird deshalb auch nur angewendet, wenn es unbedingt nötig ist.

In aller Regel reicht das schnelle, oberflächliche, automatisierte Reagieren für den Alltag aus, dummerweise weniger fürs genaue Beobachten von Phänomenen. Da aber auch hier das Gehirn erst einmal wie gewohnt arbeitet, bietet es einem erst mal das an, was man bisher ohnedies dachte. Dh, Parapsychologie Fans denken bei unerklärlichen Dingen sofort an "Übernatürliches", Rationalisten wie ich eben an Rationales.
Tajna schrieb:das gleiche gilt für unser Gedächtnis.
Ja, aber im Sinne meiner Ausführungen. Unser Gedächtnis ist keine Videokamera! Siehe Zeugenaussagen. Auch die Erinnerungen, die man hat, sind bereits durch etliche Irrtümer geprägt. Angefangen damit, dass wir ja von Anfang an eigentlich nichts 100% richtig, sondern stets selektiv, wahrnehmen, anschließend durch Emotionen noch mal zusätzlich filtern, bis hin über Auswirkungen der Zeit, die Erinnerungen nun mal verblassen läßt, sowie den nicht zu unterschätzenden Einfluss äußerer Einflüsse, wie Aussagen Anderer, oder nachträglich erworbenes Wissen zum Erlebten welches einen im Nachhinein das Erlebte total anders in "Erinnerung ruft" (= false memory Efekt).

Das läßt sich jederzeit leicht testen: nimm Dir einen x-beliebigen Text, einen Paragraphen mit ca 20 Sätzen, lies ihn Dir einmal durch und lege ihn dann weit weg. Dann versuche, den Inhalt auf zu schreiben und vergleiche anschließend.
Ich wette jetzt schon, dass Du nicht nur einen Großteil der gelesenen Worte durch Deine eigenen ersetzen, sondern auch mit ziemlicher Sicherheit die eigentliche Textausage inkorrekt wieder geben wirst.
Versuche dann, den Text am nächsten Tag noch mal zu schreiben, ohne das Original oder Deinen ersten Text noch mal zu lesen, wiederhole das im Abstand von drei Tagen oder so, und guck Dir dann jeweils das Ergebnis an - Du wirst staunen.

Oder guck Dir mit Familie oder Freunden mal einen neuen Film an, und jeder von Euch schreibt unmittelbar danach nieder, um was es ging. Jeder für sich alleine und von den anderen räumlich getrennt. Dann vergleicht mal Eure Ergebnisse - Du wirst wieder staunen.

Diese "Irrtümer" und "Täuschungen" des Gedächtnisses sind keine Ausnahmen, sondern die Regel.


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Von Lucadou - kritisch hinterfragt

07.02.2014 um 02:27
@off-peak

Wenn man deinen Text so akzeptiert, dann bräuchte man sich gar nichts mehr anschauen, das bringt nämlich nichts, weil man ohnehin nur Bruchteile der Realität erfassen könnte und die dann vielleicht auch noch fehlinterpretiert.

Dann sollte die Verwendung von Zeugenaussagen in Prozessen verboten werden und lieber eine flächendeckende Videoüberwachung installiert werden.

Und jeder der was Unerklärliches oder Unerwartetes beobachtet hat, sollte lieber den Mund halten, weil er ja nicht weiß, was er wirklich gesehen hat.


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Andersich
ehemaliges Mitglied

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Von Lucadou - kritisch hinterfragt

07.02.2014 um 08:57
@off-peak
@Full_of_Rage
@X-RAY-2

WOW, wieder nichts verstanden, ich fühle mich auch nicht PERSÖNLICH angegriffen, es ist eher ein dejavue, das in mir hochkam, nachdem immer wieder auf dieselbe art und weise diskutiert wird. Ich bin zu dem schluss gekommen, dass es keiner von den skeptikern überhaupt verdient hat, erlebnisse von spukbetroffenen überhaupt zu erfahren, geschweigedenn zu kritisieren. Es ist richtig, unsere erfahrungen sind alle sehr individuell, was aber nicht heisst, dass sie erlogen oder erklärbar sind.Ich selbst habe vor langer zeit in anderen threads dinge beschrieben, die mir wiederfahren sind, so wie andere sicher auch, zumindest haben einige hier im thread auch ihre erfahrungen gemacht. UND glaubt mir, zu keinem meiner erlebnisse konnte mir ein skeptiker beweise bringen, DASS es eine rationale erklärung gab und gibt. Ich fühle mich hier nur angesprochen, weil ihr es schafft, dass niemand mehr den mut haben wird, tatsächlich damit an die öffentlichkiet zu gehen und ja @X-RAY-2, dir fehlt es an demut. Und genau den wirst du noch erfahren, glaub mir, eine schmerzliche erfahrung. Menschen, die so sind, überlese ich ganz einfach, denn in ihnen steckt eine riesengrosse angst und ignoranz gepaart mit arroganz, dass es zum himmel stinkt. Eigentlich tut ihr mir nur leid. Ihr habt schiss vor den dingen, die ihr nicht erklären könnt, das ist der einzige punkt, um den es hier geht. Und einen lucadou kritisieren zu wollen, erfordert schon eine grosse portion angst...;-)

@Tajna
@AgathaChristo
@waterfalletje

Ihr seid unübersehen ganz liebe und nette mitschreiber, dass spüre und lese ich sofort. Dank euch ist dieser thread noch am leben, denn wärest ihr nicht da, würde es eine diskussion wie diese schon lange nicht mehr geben....;-)


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Von Lucadou - kritisch hinterfragt

07.02.2014 um 09:18
@Andersich

Anmaßungen deinerseits. ..sonst nix.


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Von Lucadou - kritisch hinterfragt

07.02.2014 um 10:04
@Andersich


Und da fällt mir noch etwas ein was ich hinzufügen möchte.
Ich habe hier nicht behauptet das Spuk nicht existent ist. Ich habe lediglich gesagt, das aufgrund mangelnder Beweise Loucadou's Aussagen kaum anerkannt werden.
Das ist ein gewaltiger Unterschied zu dem was du hier unterstellst.


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Dawnclaude
ehemaliges Mitglied

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Von Lucadou - kritisch hinterfragt

07.02.2014 um 10:08
Full_of_Rage schrieb:Ich habe lediglich gesagt, das aufgrund mangelnder Beweise Loucadou's Aussagen kaum anerkannt werden.
Du meinst die, die nicht davon betroffen sind, jo. Aber denen kann es ja auch egal sein.
Das Wichtigste ist doch, dass er Menschen hilft, die seine Hilfe haben wollen und wenn er ihnen helfen kann und sie zufrieden sind, hat er alles richtig gemacht.
Die Skeptiker kriegen ja in der Regel keinerlei Praxis mit, bilden sich ihr Urteil und wenn sie das für Quatsch halten, kann man da nicht viel machen, weil Spuk schon immer unglaublich schwer beweisbar war. Gerade wenn du dann noch z.b. die Vermutungen von @off-peak hinzuziehst, fällt es noch extremer einen Spuk zu beweisen, denn dann sind subjektive Wahrnehmungen kein Pifferling wert und da hat Tajna Recht, wenn sie sagt:
Tajna schrieb:Dann sollte die Verwendung von Zeugenaussagen in Prozessen verboten werden und lieber eine flächendeckende Videoüberwachung installiert werden.
Wobei die Videoüberwachung dann natürlich manipuliert / gehackt wurde, wenn was unerklärliches passiert ist. ^^


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Von Lucadou - kritisch hinterfragt

07.02.2014 um 12:01
@Dawnclaude

Ich bin sogar ein großer Befürworter von Loucadou und seiner Arbeit. Nur hat eine gewisse Person das scheinbar immer noch nicht begriffen. Wie auch wenn man zu sehr damit beschäftigt ist am laufenden Band rüffel zu verteilen :nerv:

Ich selber hab bereits die ein oder andere Situation erleben dürfen bei der irgendwas nicht mit rechten Dingen zu ging. Gott sei Dank! Den danach bin ich selbst in Kontakt mit dem IGPP in Freiburg getreten. Genauer gesagt mit Herrn Eberhard Bauer und Frau Schupp.

Und dann immer wieder behaupten ich sei ein Skeptiker, finde ich da schon merkwürdig. Nur habe ich gesagt das ich nicht blind links alles andere ignoriere und sofort und unabdingbar an Spuk denke.

Wenn @Andersich das immernoch nicht begriffen hat, kann ich mir diese Diskussion um leere Nüsse auch sparen.

Das einzige was ich behaupte ist die unanfechtbare Tatsache das auch Walter von Loucadou, trotz seiner Kompetenzen, noch keinen Beweis für diese Phänomene liefern konnte!
Was NICHT bedeuten muss das sie nicht existieren!


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Von Lucadou - kritisch hinterfragt

07.02.2014 um 12:30
... und so wie ich Walter von Lucadou bei einem seiner Vorträge verstanden habe, wird sich am Problem der Beweislage vermutlich auch so schnell nichts ändern, weil die meisten, wenn nicht alle "Spukereignisse" auf lebende Personen zurückzuführen sind, bei denen sich unter Überwachung und vor Zeugen sofort der bekannte "Vorführeffekt" einstellt, mit anderen Worten, nix funktioniert, es tut sich nix, weil die Leute halt keine bewußte Kontrolle darüber haben. Die wenigen, bei denen Phänomene wie etwa Levitation (der Typ im 19. Jahrhundert, der vor Zeugen durch ein Fenster schwebte, oder der bekannte Pater Pio?) tatsächlich vor Zeugen funktioniert haben sollen, sind leider schon tot und der heutigen Wissenschaft entzogen. Forscher wie Lucadou würden wahrscheinlich sonstwas drum geben, bei solchen Menschen mal Messungen der Hirnaktivität während der Phänomene etc. mit modernen Mitteln durchführen zu können. Dann käme man vielleicht dahinter, warum es bei einigen wenigen klappt und bei der großen Masse nicht.


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Von Lucadou - kritisch hinterfragt

07.02.2014 um 12:48
@Tajna
Tajna schrieb:Wenn man deinen Text so akzeptiert, dann bräuchte man sich gar nichts mehr anschauen,
Sag mal, tut es wirklich so weh, zu akzeptieren, dass keiner von uns perfekt ist? Tut es so weh, zu akzeptieren, dass man ein Mensch aus Fleisch und Blut mit ganz bestimmten Funktionen mit biologisch gesetzten Grenzen ist? Ist es so schwer, zu akzeptieren, dass all diese Gehirnaktiviäten erforscht und demnach bekannt sind? Ist es so schwer, sich dieses Wissen mal an zu eignen?

Warum sagst Du nicht einfach mal Danke für die Info? Und wenn Du mir nicht glaubst, dann kannst Da das alles auch selbst heraus finden. Ich denke mir das nicht einfach aus. Soweit solltest Du es jetzt schon mal mit bekommen habe, dass ich auf Erkenntnisse baue, die gesichert sind, und keine eigenen erfinde.

Wenn Du aber schon mal grundlegendes Wissen nicht nur nicht kennst, sondern es offenbar auch ablehnst, Dich damit auseinander zu setzen, bzw es Dir an zu eignen, und in Deine Überlegungen einzubauen, wie willst Du dann je zu einer vernünftigen Erkenntnis bei Phänomenen gelangen, zu deren Erforschung aber zumindestens das Basis-Handwerk (eben jendes fundamentale Wissen) dringend nötig ist? Und sei es nur, um es aus zu schließen (aber um das zu können, muss man es in erster Linie erst einmal kennen).

Wer meint, ohne Kenntnisse der Basis (in dem Fall: Wahrnehmung und alles, was dazu gehört) aus zu kommen, oder als einziger Mensch von Missinterpretionen verschont zu sein, dem kann ich auf der einen Seite nur zu so viel göttlicher Perfektion gratulieren, allerdings auf der anderen auch verraten, dass Blindheit gegenüber seinen eigenen Unzulänglichkeiten mit Sicherheit nicht der richtige Weg ist, auch nur annähernd hinter "die Wahrheit" zu kommen.

Wobei ich etwas-nicht-wissen, nicht für schlimm erachte, nicht-wissen-wollen eigentlich auch nicht, ist jedermanns persönliche Angelegenheit, aber nicht-wissen und nicht-wissen-wollen UND gleichzeitig aber davon überzeugt sein, die eigene Unkenntnis der Lage wäre das wahre Wissen, ist direkt unheimlich. Und nein, das ist kein Querdenken, das ist infantil, unreif, trotzig und vor allem falsch denken.

Und noch mal:
Tajna schrieb:Wenn man deinen Text so akzeptiert,
Wäre eine gute Idee und wir hätten eine vernünftige Basis, denn er enthält wissenswerte Tatsachen und kein heimgebräutes Phantasiegeschwurble.
Tajna schrieb:dann bräuchte man sich gar nichts mehr anschauen,
Doch, aber schau genau, und vor allem denk immer daran: nichts ist so, wie es scheint. Du & ich & jeder andere auch, "nimmt wahr", indem wir aufgrund physischer und psychischer Polarisationsfilter zu einem (durchaus unterschiedlichem) Urteil kommen. Sei Dir dessen stets bewusst. Die Art und Weise, wie, und die Einstellung mit der, wir an eine Sache herangehen, beeinflusst und verändert unsere gesamte Betrachtungsweise dieser Angelegenheit.

Allein die Tatsache, dass jeder von uns die Dinge eben nicht gleicht "sieht", ist eigentlich bereits Beweis genug für die Richtigkeit der ausgeführten Darlegungen.


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Von Lucadou - kritisch hinterfragt

07.02.2014 um 12:52
@Rao

ja, denn gerade die Erforschung des Gehirns hat ja Dinge an den Tag gebracht, was frühere Forschergeneration nicht zu träumen gewagt hätten.

Und ich würde etwas drum geben, mal wirklich jemanden echt schweben, also rein psychokinetisch o.ä., zu sehen.


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Von Lucadou - kritisch hinterfragt

07.02.2014 um 13:28
Grundsätzlich braucht man zur Erforschung scheinbar übernatürlicher Phänomene immer zwei Sorten von Experten: erstens Wissenschaftler wie Lucadou, die das wissenschaftliche Procedere beherrschen, und zweitens entweder einen erfahrenen Illusionisten oder einen Experten für Trickbetrug, der die "Choppers" (das war der angebliche Spuk in einer Zahnarztpraxis) entlarvt und von vorneherein die Spreu absichtlichen Betrugs vom Weizen der "echten" Phänomene trennen kann. Über die russischen PSI-Forschungen beispielsweise wurde viel geschrieben - aber auch bei denen stellte sich so manches "Phänomen" hinterher als cleverer Trickbetrug heraus, Wissenschaftler sind nun mal keine Experten für bewußt durchgeführten Trug und Täuschung, dafür braucht man eigene Spezialisten.


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Von Lucadou - kritisch hinterfragt

07.02.2014 um 13:37
@off-peak
Sag mal, tut es wirklich so weh, zu akzeptieren, dass keiner von uns perfekt ist? Tut es so weh, zu akzeptieren, dass man ein Mensch aus Fleisch und Blut mit ganz bestimmten Funktionen mit biologisch gesetzten Grenzen ist? Ist es so schwer, zu akzeptieren, dass all diese Gehirnaktiviäten erforscht und demnach bekannt sind? Ist es so schwer, sich dieses Wissen mal an zu eignen?

Warum sagst Du nicht einfach mal Danke für die Info? .....

Wenn Du aber schon mal grundlegendes Wissen nicht nur nicht kennst, sondern es offenbar auch ablehnst, Dich damit auseinander zu setzen, bzw es Dir an zu eignen, und in Deine Überlegungen einzubauen, wie willst Du dann je zu einer vernünftigen Erkenntnis bei Phänomenen gelangen, zu deren Erforschung aber zumindestens das Basis-Handwerk (eben jendes fundamentale Wissen) dringend nötig ist? Und sei es nur, um es aus zu schließen (aber um das zu können, muss man es in erster Linie erst einmal kennen).
Wie kommst du darauf, dass ich nicht akzeptieren könnte, dass Menschen nicht perfekt sind?

Oder dass ich nichts über Wahrnehmung wüsste?
Das hab ich nämlich sogar an der Uni gelernt.

Vielleicht solltest du dich mal kurz mit einem praktischen Problem befassen, das zeigt, wie mit der Wahrnehmung von seltenen (bedrohlichen) Phänomenen oft umgegangen wird, weil diese ganze Theoretisiererei bringt ja nichts:

Bis etwa zur Jahrtausendwende wurden Monsterwellen als Seemannsgarn abgetan und jetzt sieht man fast täglich welche auf Satellitenbildern und es werden immer wieder Schiffe durch Monsterwellen zerstört.
Wie kommt das wohl?

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/monsterwellen-im-meer-freak-waves-an-kuesten-und-straenden-a-851324.html


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Dawnclaude
ehemaliges Mitglied

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Von Lucadou - kritisch hinterfragt

07.02.2014 um 13:56
@Tajna
Naja solche Leute wie @off-peak die sich vorrangig für die rationale Erklärung von paranormalen Phänomenen interessieren, haben natürlich eine sehr starke Motivation alle diese Phänomene auf Basis des derzeitig vorhanden Wissens zu erklären.
Das sieht man ja nun an seinem eigenen Thread und ist ja auch völlig okay.

Da dies bei paranormalen Phänomenen oft nicht nach dem Prinzip funktioniert, wird immer die Möglichkeit herausgeholt, den Fokus auf Wahrnehmungsstörungen zu legen, um diese paranormalen Phänomene zu erklären. Wie jetzt z.b. in meinem Fall mit meinen fast täglich auftretenden telepathischen Phänomenen in dem angenommen wird, ich leide unter einer Geisteskrankheit.

Das es diese Wahrnehmungsstörungen gibt, kann man natürlich als Fakt ansehen aufgrund zahlreicher Fälle, keine Frage und ist sein Argument.
Jedoch wird er nie belegen können, ob die Phänomene tatsächlich durch solche Wahrnehmungsstörungen passiert sind, vor allem wenn es dann noch mehrere Zeugen geben sollte, so dass die Chancen dazu weiter sinken.
Aber das ist leider auch ein rein subjektives Vorgehen. Seine Motivation ist so groß das auf diese Weise zu belegen, dass er die andere Seite nicht akzeptieren mag -> Subjektive Einschätzung
Nun kann man sich natürlich fragen, warum seine Motivation so groß ist und DAS liegt vorrangig an seinen eigenen Erfahrungen, nämlich seine Halluzinationen die er wahrgenommen hat und diese mit psychischen Problemen bzw. Stress erklärt. Da sie nicht mehr weiter auftraten, mag dies auch so stimmen.
Es ist aber weiterhin subjektiv, weil er davon ausgeht, dass dies ein Vorgang ist, den die meisten Menschen so erleben. Würde er nun aber etwas paranormales erleben, was eine Stufe heftiger wäre, z.b. eben, dass sich Materie von allein bewegt, dann würde er das natürlich anders sehen.
Da dies nicht bislang geschehen ist, verteidigt er seinen Standpunkt.
Genauso wie wir unseren Standpunkt verteidigen, dass es paranormale Phänomene gibt, weil wir Dinge erlebt haben, die eine ganze Stufe heftiger waren. In meinem Fall z.b. die Energien, die meinen Körper stoppten oder meine Schaukelbewegungen wenn ich das Bad besuche :)
DAS ist doch eigentlich ein immer wieder ähnlich auftauchendes Prinzip. Wenn man dieses Prinzip versteht, sollte man eigetnlich dahinter kommen, dass die Leute nicht alle doof sind und unter Wahrnehmungsstörungen leiden.
Macht er aber, wahrscheinlich weil der Effekt eines tatsächlichen paranormalen Phänomen so gigantisch ist, dass man sich erst dann selbst hinterfragt, ob die Welt nicht doch anders funktioniert, wenn man es selbst erlebt hat.
Das ist dann aber eine Frage des Egos und ebenfalls subjektiv. Mir persönlich wäre es gar nicht möglich diese Einstellung zu den Phänomenen so anzunehmen, wie @off-peak es tut, weil meine Erlebnisse dafür viel zu extrem waren und ich jetzt auch keine Lust habe mein Leben als große Lüge anzusehen :D, aber zumindest verstehe ich seinen Standpunkt dabei.

Ich denke aufgrund dieses Konflikts können halt nur Erlebnisse helfen die Standpunkte zu ändern oder eben reproduzierbare Experimente, wobei das Experiment mit den Zufallsgenerator ja eigetnlich reproduzierbar ist. wahrscheinlich ist das Ergebnis nur nicht so beeindruckend als das es groß was ändern würde.


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Von Lucadou - kritisch hinterfragt

07.02.2014 um 14:08
@Tajna
Tajna schrieb:Oder dass ich nichts über Wahrnehmung wüsste?
Das hab ich nämlich sogar an der Uni gelernt.
Na, dann ist´s ja gut. Es wundert mich jetzt nur noch, wieso Du aber bisher so argumentiertest, als würdest Du eben Wahrnehmungstäuschungen und -verzerrungen als Quelle für Irrtümer, besonders beim Hr Lucadou, ausklammern.


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Von Lucadou - kritisch hinterfragt

07.02.2014 um 14:14
@Dawnclaude
Dawnclaude schrieb:Naja solche Leute wie @off-peak die sich vorrangig für die rationale Erklärung von paranormalen Phänomenen interessieren, haben natürlich eine sehr starke Motivation alle diese Phänomene auf Basis des derzeitig vorhanden Wissens zu erklären.
Das sieht man ja nun an seinem eigenen Thread und ist ja auch völlig okay.
So ist es & Danke.
Dawnclaude schrieb:Da dies bei paranormalen Phänomenen oft nicht nach dem Prinzip funktioniert,
Wenn es funktionierte, müsste es tatsächlich nach einem anderen Prinzip funktionieren. Bleibt allerdings die Frage, um die sich bisher alles dreht: funktioneren diese paranormalen Phänomene tatsächlich?

Oder sind sie Wishful Thinking und lassen sie sich alle durch Rationalitäten erklären?

Werden Kriterien angelegt, die man bei anderen Erscheinungen auch anlegt? Dh, wurden sie wirklich, nach bestem Wissen und Gewissen, so genau untersucht, dass alle Irrtümer und rationale Erklärungen ausgeschlossen werden konnten?


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Von Lucadou - kritisch hinterfragt

07.02.2014 um 14:23
@Dawnclaude
@off-peak

Am Beispiel der Monsterwellen kann man gut sehen, dass solche Behauptungen, Zeugenberichte würden auf Einbildung, Übertreibung oder bewussten Lügen basieren, gerne dazu benutzt werden, dass man sich nicht mit unangenehmen, bedrohlichen oder nicht ins Weltbild passenden Dingen auseinandersetzen muss.
Die Folge war, dass sich die Wissenschaft damit nicht beschäftigte, entsprechende Nachrichten ignoriert oder gar nicht verbreitet wurden und Zeugen nicht mehr darüber sprachen.
Notwendige Änderungen beim Schiffsbau stehen bis heute nicht mal zur Debatte.

@off-peak schrieb:
... diese paranormalen Phänomene ...
Werden Kriterien angelegt, die man bei anderen Erscheinungen auch anlegt? Dh, wurden sie wirklich, nach bestem Wissen und Gewissen, so genau untersucht, dass alle Irrtümer und rationale Erklärungen ausgeschlossen werden konnten?
Das ist, wie es bei den Monsterwellen früher war, es wird wenig untersucht, nur Außenseiter beschäftigen sich damit.


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Von Lucadou - kritisch hinterfragt

07.02.2014 um 14:40
@Tajna
Tajna schrieb:Die Folge war, dass sich die Wissenschaft damit nicht beschäftigte,
Das ist nicht richtig. Wie Wissenschaft hat sich damit beschäftigt, denn sonst wüssten wir es ja heute nicht.

Ich weiß jetzt nicht, wer das sagte, aber jede Erkenntnis fängt zunächst mal mit dem Satz "WOW! Das ist aber interessant an", dann folgen Fleiß und Arbeit. Und mit Glück folgt eine Erkenntnis.

Die Parapsychologie steht momentan noch vor dem "WOW" und fängt erst mit der Hauptarbeit an.


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Von Lucadou - kritisch hinterfragt

07.02.2014 um 14:42
@off-peak
off-peak schrieb:Es wundert mich jetzt nur noch, wieso Du aber bisher so argumentiertest, als würdest Du eben Wahrnehmungstäuschungen und -verzerrungen als Quelle für Irrtümer, besonders beim Hr Lucadou, ausklammern.
Es geht hier um Dinge, die direkt beobachtbar sind (Poltergeist-Phänomene).

Bei beobachtenden Parawissenschaftlern sind in der Regel keine Wahrnehmungstörungen bekannt, die auch Probleme im Alltag verursachen würden.

Es handelt sich um wiederholte Beobachtungen durch verschiedene, von einander unabhängige Personen.

Derartige Phänomene wurden auch in der Vergangenheit immer wieder mal beobachtet.

Diese Faktoren machen gravierende Wahrnehmungstäuschungen und -verzerrungen unwahrscheinlich, zumindest solange keine berufsmäßigen Illusionisten beobachtet werden.


Die Wissenschaft beschäftigt sich derzeit nur unzureichend damit.


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Von Lucadou - kritisch hinterfragt

07.02.2014 um 15:03
@Tajna
Tajna schrieb:Bei beobachtenden Parawissenschaftlern sind in der Regel keine Wahrnehmungstörungen bekannt, die auch Probleme im Alltag verursachen würden.
Ja, hallo!!! Hörst Du zu? Warst Du wirklich auf der Uni in so einer Vorlesung? Und wenn ja, hast da aufgepasst und verstanden, was doziert wurde?
1) unsere Art, Sinneseindrücke wahrzunehmen, macht nämlich im Alltag seit Tausenden von Jahren tatsächlich keine Probleme - dafür wurde sie ja von Natur aus designed
2) Probleme mit der korrekten Wahrnehmung fallen daher erst auf, wenn es um ungewöhnliche, nicht alltägliche Erscheinungen geht (wie zB einen Unfall oder eben "Poltergeister" oder Blitz & Donner [gerne in Vorzeiten als Götter interpretiert] und dgl mehr),
4) wobei das eigentliche Probelm dann vor allem in der Interpretation, nicht in der bloßen Wahrnehmung einer Ungewöhnlichkeit besteht
5) "sind nicht bekannt" heißt nicht, dass es sie nicht gibt, vor allem, wenn die Aussage auch noch von dem stammt, dessen Warhnehmung naturgemäß selektiv ist (=Zeuge)

Gerade hier fängt es an, wenn auch weniger bei der hinterlassenen Zerstörung, aber bereits bei der "Beobachtung" (so sie denn vorhanden ist) wie es passierte.

Ja, ich sehe Steine, sehe ich aber auch, woher die kamen? Zeigen Bilder von Verwüstungen auch, wie diese entstanden?

Sind Zeugenaussagen a lá "Der Stein kam aus dem Nichts" wirklich zuverlässig?


Beispiel (echt passiert):
Ein Bekannter saß auf seinem Motorrad auf dem Sozius, seine Freundin lenkte das Vehikel. Sie kriegte eine Kurve nicht, und es führte zu einem Unfall - mit fünf (!!) Zeugen. Alle FÜNFE (!!) sagten einhellig, klar, deutlich und im Brustton der Überzeugung, aber falsch, vor Gericht aus, obwohl die Freundin bereits die Schuld zugab, dass er, der Mann gefahren wäre - klassischer Fall, der deutlich zeigt, wie eine Vorabeinstellung ("Motorradfahren ist nur was für Männer") die gesamte Wahrnehmung in Richtung dieser Vorabeinstellung verzerrend beeinflusst.

Wie ich schon mal formulierte: die Herangehensweise an eine Sache beinflusst und verändert unsere Sichtweise der Sache.


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