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Wie könnte man beweisen, dass es Gott gibt?

323 Beiträge, Schlüsselwörter: Existenz Gottes

Wie könnte man beweisen, dass es Gott gibt?

01.10.2013 um 06:32
Hare Krishna

@Optimist
bhaktaulrich schrieb:
Die Deciple Linie der ich angehöre ist die des Lord Brahma - also die des erst geborenen Sohnes Gottes dieses Universums.

Wie darf ich das verstehen? Bist Du demnach göttlich?
Mein menschlicher Körper besteht aus Materie. Materie formen wir. Wer ist wir ? Wir alle sind das ewig lebende von Gott wissende glückselige winzige Fragment des Ursprungs Gott. Also sein Eigentum, jeder von uns gehört Gott, ob ihm /ihr das gefällt oder nicht. Damit ist jedes inne wohnende lebende winzige Fragment = die Seele göttlich, das reine von allen materiellen und von der Materie gereinigte lebende Wesen. Ja du alle anderen und ich in einem menschlichen Körper sind göttlich und zwar - winziges bewußtes Fragment des Ursprungs Gott und der wird in den jeden ( z.b. in der Bhagavad Gita und dem Srimad Bhagavatam) Sri Krishna genannt.

In der Bhagavad-Gita werden die Lebewesen, obgleich sie Bestandteile des Höchsten Herrn
sind, als prakrti beschrieben. Dies wird im fünften Vers des Siebten Kapitels der
Bhagavad-Gita deutlich: apareyam itas tv anyäm. "Diese prakriti ist Meine niedere
Natur." Und weiter: prakritirh viddhi me param jiva-bhütäm maha-baho.
"Und darüber hinaus gibt es eine andere prakriti - jiva bhutam - das Lebewesen. ( die Seele)

lsvara (der Höchste Herr), jiva (das Lebewesen),prakriti (die Natur), kala (die
ewige Zeit) und karma (Aktivität) werden in der Bhagavad-gita erklärt

Unpersönliche .Brahman-Erkenntnis ist die Erkenntnis Seines sat (Ewigkeits-)
Aspektes. Paramätmä-(Überseele) Erkenntnis ist die Erkenntnis des cit (ewigen Wissens-)
Aspektes. Doch die Verwirklichung des Persönlichen Gottes, Krishna, ist
die Erkenntnis aller transzendentalen Aspekte : sat, cit und ananda (Sein, Wissen
und Glückseligkeit) in vollkommener vigraha (Gestalt) .

Jedes lebende Wesen egal "in welcher angenommenen Form" es sich den anderen zeigt ist Gottes ewiges winziges Fragment, also sein Eigentum und damit göttlich.

Es ist aber immer eine Frage der Unikaten individuellen Seele - dessen akzeptiertes Bewußtseins Niveau der angenommenen Körper in wie weit sie essentielle fragen stellen kann.

Ein Halbgott = ein Surya ( werden als Götter Patriarchen / Erzengel /Engel/ Gandhaver = himmlische Tänzer/Sänger/Krieger (Heerscharen) und Heilige bei den Menschen verstanden ) dessen Körper ist dem menschlichen Körper bei weitem überlegen. Dessen Sinne und Psyche sind der menschlichen Psyche und dessen Sinne bei weitem überlegen. ER /sie verstehen, das er/sie administrative winzige Fragmente des Ursprungs Gott sind, sie wissen das, sie erfüllen ihre individuelle Aufgabe immer nach dem Plan Gottes und führen diese immer vollkommen aus. Sie denken immer an alle andren zu erst, in dem sie alle andren auf ein höheres ihrem eigenen Gottes bewusst sein angepaßten Verstehen, helfen wollen. Gewaltlosigkeit - Harmonie - Frieden und kooperative mit allen Wesen wollen sie dem Mensch lehren und zwar immer mit deren Einverständnis nie gegen dieses Einverständnis. Sie wissen was es bedeutet einen weniger bewussten Körper inne zu wohnen. Sie lieben und verehren nur den einen Gott. Jesus hat so einen Körper und so ein höheres Bewußtes Sein. Als Sohn ist auch er ein Halbgott und zwar der erstgeborene Sohn, der höchste Halbgott der Lord Brahma in den Veden genannt wird, hier im Universum des Alles anziehenden - Alles durchdringen - allmächtigen - Gottes.
Die Halbgötter haben hier auf Erden sehr viele Anhänger

Ein Dämon wird Asura (von Gott abgewandt - Satan /Teufel u.s.w. ) genannt und er ist eingebildet, stolz, gewalttätig, brutal, und unwissend was den einen höchsten Ursprung Gott betrifft. . Auch ihre Körper sind denen des Menschen überlegen. Sie warten mit Mechanik /Technik/Chemie/ Atomtechnik/Gentechnik/Computertechnik u.s.w auf. Sie versuchen wie die Halbgötter die Seelen in den menschlichen Körpern zu beeinflussen. Sie gebrauchen manipulative Tricks - wie Geldsysteme - die die Menschen immer in Abhängigkeit von diesem halten, sie mit Furcht und Angst füllen. Sie scheuen auch nicht davor zurück Menschen durch Konflikte - Kriege - Chemie und Atomkraft - Strahlen - Technik, Atombomben, Hungersnöten, Epidemien, zu schädigen oder zu vernichten wenn sie ihnen nicht mehr folgen wollen. Ihr Herrscher Prinzip ist Panik_ Angst und Furcht vor dem Tod, dem Leid und den Schmerzen. Sie haben unter den Menschen viele Anhänger in unserer Zeit.Aber auch nur noch so lange bis es den meisten von ihnen aufgegangen ist das sie manipuliert worden sind.

Jeder kann sich so Ausrechnen wer hier auf Erden die Menschen am meisten beeinflußt hat.

Innerhalb dieser zwei extremen Gruppen hier im Universum -befinden sich dann 398000 verschiedene Prototypen von Körper Systemen die alle Menschen oder Menschen ähnlich intelligent sind. Jede dieser Körperformen kann sich selbst regenerieren und zu Billionen von Individuen anwachsen auf einem Planeten. Darüber hinaus existieren 8 Millionen tierische Prototypen, auch sie können sich zu Billionen und Myriaden Individuen vermehren. Das sagen die Veden in dem Srimad Bhagavatam aus, der Essens aller Schriften.
Optimist schrieb:Hier kann etwas nicht so richtig stimmen :)
Der Koran und das Judentum leugnen doch Jesus als Sohn Gottes...
Du gehst doch aber davon aus, dass Lord Brahma Jesus Christus IST. Also leugnet der Koran und das Judentum auch Lord Brahma als Sohn Gottes...
Ja das müßte man annehmen. Der Islam verbietet sogar die Bildliche Darstellung Allahs ihres Gottes.Ihre extremen Anhänger sind immer noch brutal in ihrer Denkens und Handlungsweise wenn es um strafen geht bei versehen gegen die regeln und Prinzipien des Islam.


Bei den extremen Juden sind nur Juden die auserwählten niemand anderes - alle andren dürfen als minderwertig und als Sklaven ihrer Ober_ Hoheit ausgenutzt werden, ohne das sie selbst die Konsequenzen zu tragen haben.


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Wie könnte man beweisen, dass es Gott gibt?

01.10.2013 um 10:54
@bhaktaulrich
Hier kann etwas nicht so richtig stimmen :)
Der Koran und das Judentum leugnen doch Jesus als Sohn Gottes...
Du gehst doch aber davon aus, dass Lord Brahma Jesus Christus IST. Also leugnet der Koran und das Judentum auch Lord Brahma als Sohn Gottes...

-->
Ja das müßte man annehmen. Der Islam verbietet sogar die Bildliche Darstellung Allahs ihres Gottes.Ihre extremen Anhänger sind immer noch brutal in ihrer Denkens und Handlungsweise wenn es um strafen geht bei versehen gegen die regeln und Prinzipien des Islam.


Bei den extremen Juden sind nur Juden die auserwählten niemand anderes - alle andren dürfen als minderwertig und als Sklaven ihrer Ober_ Hoheit ausgenutzt werden, ohne das sie selbst die Konsequenzen zu tragen haben.
Du bestätigst demnach meine Gedanken.
Wie können dann Islam und Judentum Bestandteil dieses "Baumes" sein, von dem Du geschrieben hattest, dass diese Religionen dazu gehören?


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Wie könnte man beweisen, dass es Gott gibt?

01.10.2013 um 11:47
Hare Krishna

@Optimist


Wir müssen den Baumstamm der zu Lord Brahmas, dem erstgeborenen Sohn Gottes, höchsten Platz im Universum führt, also Brahama Loka - des erstgeborenen Heimat Planeten = System, als eine Deciple Linie auffassen. Die Wurzeln dieses umgedrehten Baumes ragen in die Heimat Lord Brahmas hinein, tragen aber weder blätter noch Früchte, also sie sind gereinigten Wege zu ihm. Nur der auch Gott selbst so wie ihn liebt ( Durch Bhaktai = Hingebungsvolle dienende Liebe) kann durch diese obersten Wurzelwege zu seinem Planeten Letzt endlich Bewußtseinsebene kommen. Dort verweilt die Seele bis das Universum vernichtet wird und der gesamte höchste Planet Brahma Loka in das Reich Gottes Vaihkunta eingeht.

Die unteren Äste mit ihren Zweigen sind die verschiedenen Wege die von den Bewußtseinsebenen, Planeten - Dimensionen - Galaxien - Sonnen Systemen und deren Planeten im Universum kommen. Die Blätter sind die Materie und der Materialismus von dem man sich selbst reinigen muss. wie bei jedem Baum gibt es auch verdorrte oder verdorrende Zweige. Das sind die Religionsauswüchse die Abspaltungen und Sekten - die nicht dem Hauptast und Stamm folgen wollen. Doch eine Seele die Gott mit Hingabe dienend liebt geht auch weiter vorwärts nach oben selbst wenn sie aus einem verdorrenden Zweig oder absterbenden Ast stammt.

Das ist selbstverständlich eine blumige Metapher.


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GiusAcc
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Wie könnte man beweisen, dass es Gott gibt?

01.10.2013 um 18:35
@Optimist
bhaktaulrich schrieb:Der Islam verbietet sogar die Bildliche Darstellung Allahs ihres Gottes.
Die Bibel verbietet jegliche Darstellung Gottes auch.
In Bildern wird Gott als alter Mann mit Bart dargestellt.

Die Bibel:
„Du sollst dir kein Gottesbild noch irgendein Gleichnis machen“. Ex 20,4
Nimmt man das ernst ? NEIN.
Bei den extremen Juden sind nur Juden die auserwählten niemand anderes - alle anderen dürfen als minderwertig und als Sklaven ihrer Ober_ Hoheit ausgenutzt werden, ohne das sie selbst die Konsequenzen zu tragen haben.
Die Juden erwarteten den Messias.
Den Erlöser. Schade das hier keine Juden sind, vielleicht meldet sich mal jemand bei mir wenn er / sie, das liest, wäre interessant.

Sie erwarteten also den Messias, aber nicht Jesus.
Sie haben / hatten, das Alte Testament, und wussten es genau wo und wie er erscheinen sollte.
Jedoch erfüllte Jesus nicht ihre Vorstellungen, und sie lehnten ihn ab.


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Citral
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Wie könnte man beweisen, dass es Gott gibt?

01.10.2013 um 18:45
@GiusAcc
Was erwartest du denn hier von einem Juden, wenn ich fragen darf?


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GiusAcc
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ehemaliges Mitglied

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Wie könnte man beweisen, dass es Gott gibt?

01.10.2013 um 19:08
@Citral
Citral schrieb:Was erwartest du denn hier von einem Juden, wenn ich fragen darf?
Das hier:
GiusAcc schrieb:Die Juden erwarteten den Messias.
Warum erkannten sie ihn nicht ?
Oder, warum lehnten sie ihn ab ?


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Citral
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Wie könnte man beweisen, dass es Gott gibt?

01.10.2013 um 19:12
@GiusAcc
Nun sie erwarten, wenn der Messias kommt, dass er Gottes Reich sichtbar aufstellt und dann Gott auf der Welt regiert und das ist ja nach deren Erwartungen nicht eingetroffen.

Es gibt auch Juden die an keinen Messias glauben.


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GiusAcc
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Wie könnte man beweisen, dass es Gott gibt?

01.10.2013 um 19:15
@Citral
Citral schrieb:Nun sie erwarten, wenn der Messias kommt, dass er Gottes Reich sichtbar aufstellt und dann Gott auf der Welt regiert und das ist ja nach deren Erwartungen nicht eingetroffen.
Erwartung ? Okay.
Wo steht das im AT ?
Citral schrieb:Es gibt auch Juden die an keinen Messias glauben.
Wirklich ?


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Citral
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Wie könnte man beweisen, dass es Gott gibt?

01.10.2013 um 19:26
http://liebezurwahrheit.de/images/stories/pdf/Warum%20glauben%20die%20Juden%20nicht%20an%20Jesus.pdf

Lies mal ab Punkt 2.

Zudem sind den Juden Verse wie Johannes 1,1 ein Dorn im Auge und weswegen sie ihn nicht akzeptieren möchten.


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Wie könnte man beweisen, dass es Gott gibt?

02.10.2013 um 05:11
Hare Krishna

@Optimist


Ich schrieb extremen Juden , das heißt also nicht der allgemeine gutgläubige Jude. Sondern Zionisten.

Wikipedia: Zionismus


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pere_ubu
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Wie könnte man beweisen, dass es Gott gibt?

05.10.2013 um 05:56
@bhaktaulrich
das thema zionismus sollte sich doch erledigt haben , es gibt doch mittlerweile einen jüdischen staat.


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GiusAcc
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Wie könnte man beweisen, dass es Gott gibt?

05.10.2013 um 21:21
Gottesbeweise



Zur Kritik des Atheismus werden häufig die sogenannten Gottesbeweise (Gottesbeweise) ins Feld geführt. Die einzelnen Gottesbeweise besitzen unterschiedliche Überzeugungskraft. Ihr Gewicht erwächst aus ihrer Kombination.

Gottesbeweise finden sich bereits bei griechischen Philosophen (Platon, Aristoteles). Die wichtigsten wurden klassisch formuliert von Anselm von Canterbury, Duns Scotus, Thomas von Aquin u.a.. Massiv kritisiert und reduziert wurden sie von Aufklärungsphilosophen, v.a. von Immanuel Kant. Neuzeitliche Apologeten (z.B. Norman Geisler) haben sie neu aufgegriffen und verbessert. Sie würden, soweit sie rein logische Denkkonstruktionen sind, nicht ausreichen, wenn sich Gott nicht selbst offenbart hätte:

in der Schöpfung (trotz aller Gefallenheit und Verfinsterung; vgl. Röm 1,18 ff.);
in der Geschichte (v.a. in der wunderbaren Führung seines Volkes Israel und durch zahlreiche erfüllte Prophezeiungen);
im Gewissen; Röm 2,14 ff.);
und vor allem und heilbringend in seinem Sohn Jesus Christus.
Die Gottesbeweise werden erst überzeugend, soweit sie an solche – auch empirisch nachprüfbare! – Offenbarungen anknüpfen. Nachfolgend die wichtigsten Gottesbeweise im Überblick:

A. Der ontologische Gottesbeweis


(to on – das Seiende, Beweis aufgrund des Daseins; Anselm von Canterbury, Proslogion) setzt voraus, daß das in einem logischen System begrifflich Geforderte auch in der Wirklichkeit vorhanden sein muss (vgl. Platons Ideenlehre).

Beweisgang:

1. Gott ist das, über das hinaus nichts Größeres gedacht werden kann

2. Wenn das, über das hinaus nichts Größeres gedacht werden kann, nur im Denken vorhanden wäre (und nicht im tatsächlichen Sein), dann gäbe es etwas Größeres im tatsächlichen Sein als das, was denkbar ist.

3. Das aber ist logisch unmöglich.

4. Deshalb ist Gott (als dasjenige, worüber hinaus nichts Größeres gedacht werden kann), sowohl dem Denken als der Sache nach wirklich.

Kritik:

Kant (Kritik der reinen Vernunft 2/2/3/4) bezeichnet diese Argumentation als "bloße Tautologie":

"Ihr habt schon einen Widerspruch begangen, wenn ihr in den Begriff eines Dinges, welches ihr lediglich seiner Möglichkeit nach denken wollt ... schon den Begriff seiner Existenz hineinbrachtet ... Und so enthält das Wirkliche nichts mehr als das bloß Mögliche. Hundert wirkliche Taler enthalten (in Anselms Modell; L. Gottesbeweise) nicht das mindeste mehr, als hundert mögliche."

Beurteilung:

Anselms ontologischer Gottesbeweis ist in der Tat logisch-abstrakt. Für sich allein genommen, reicht er nicht aus. Norman Geisler schreibt zu Recht:

"Der einzige Weg zu beweisen, daß Gott existiert, erfordert, daß man den Schöpfungsbeweis hineinschmuggelt. Dennoch kann die ontologische Beweisführung nützlich sein, denn sie zeigt: Wenn es einen Gott gibt, so existiert er notwendigerweise" (Wenn Skeptiker fragen, S. 35).

B. Der kosmologische Gottesbeweis

(to kosmos – die Welt; Beweis aufgrund der Beschaffenheit der Welt)Klassische Form (Anselm von Canterbury, Monologion; Anknüpfung an die platonische Lehre von der Teilhabe der Güter an einem höchsten Gut, vgl. Ideenlehre und Metamorphosis):

1. Es gibt in der Welt eine große Mannigfaltigkeit zahlloser verschiedener Güter.

2. Diese Güter sind in verschiedenem Grade gut.

3. Sie haben ihr Gut-Sein auf Grund von irgend etwas, das ihnen allen gleichermaßen zukommt und einen Wert verleiht.

4. Dieses Etwas ist in höchstem Grade gut und besitzt sein Gut-Sein in sich selbst.

5. Dieses höchste Gute und höchste Große ist Gott.

Dieser Beweis, der mit dem ontologischen durchaus verwandt ist, aber durch die Einbeziehung der Kategorie "Welt" über ihn hinausgeht, erfuhr verschiedene Variationen durch die Betonung der Kausalität (Kausalitätsbeweis), der Kontingenz aller Dinge (Kontingenzbeweis) oder der Bewegung (kinetischer Beweis):

Kausalitätsbeweis

1. Weil es ein "Heute" und folglich "Zeit" gibt, muss das Universum einen Anfang gehabt haben.

2. Was einen Anfang besitzt, muss von etwas anderem verursacht worden sein, das keinen Anfang besitzt, sondern die Zeit übersteigt und ewig ist.

3. Diese ewige, anfangslose Ursache allen Seins ist Gott.

Kontingenzbeweis

1. Wenn etwas existiert, muss etwas existieren, was die Existenz des Existierenden ermöglicht.

2. Das Universum, bestehend aus Materie, Raum und Zeit, existiert.

3. Deshalb muss etwas existieren, was die Existenz des Universums ermöglicht.

4. Was die Existenz des Universums ermöglicht, kann nicht an Materie, Raum und Zeit gebunden sein, sondern muss diese Gegebenheiten transzendieren.

5. Dieses Transzendierende ist Gott.

Kinetischer Beweis (vgl. Aristoteles)

1. Das Universum, bestehend aus Materie, Raum und Zeit, befindet sich in einem ständigen Prozess der Veränderung.

2. Materie, Raum und Zeit können sich nicht von selbst verändern.

3. Also braucht es einen Beweger von außerhalb, der Materie, Raum und Zeit verändert, und selber der Veränderung nicht unterworfen ist.

4. Dieser unbewegte Beweger ist Gott.

Gemeinsam ist diesen Gottesbeweisen der Rückschluss von der Welt auf einen Weltschöpfer. In allen Fällen wird eine regressio ad infinitum (Zurückgehen bis zum Unendlichen) abgelehnt und an die Stelle von Unendlichkeit Gott als anfang-setzende Macht eingesetzt. Kant hat solche Anschauungen als bloße Varianten des ontologischen Gottesbeweises betrachtet und verworfen. Dennoch gehen sie über den ontologischen Beweis hinaus. Im Zusammenhang mit dem teleologischen Gottesbeweis erhalten sie vermehrte Überzeugungskraft.

C. Der teleologische Gottesbeweis

(to telos – das Ziel, Beweis aufgrund der Ordnung und Zielgerichtetheit des Universums). Beweisgang:

1. Jeder Plan setzt einen Planer voraus.

2. Das Universum ist planvoll angelegt.

3. Also gibt es einen Planer des Universums.

4. Dieser Planer ist Gott.

Dieser Beweis lässt sich überzeugend veranschaulichen angesichts unzähliger empirischer Gegebenheiten, etwa des wunderbaren Aufbaus von Mikro- und Makrokosmos (Bakterienwelt und Weltall), des menschlichen Gehirns, der Tier-, Pflanzen- und Mineralwelt. Einwände hiergegen kommen vor allem von zwei Seiten:

a. von der Evolution stheorie, die das Universum und Leben als Produkt des Zufalls betrachtet; doch sind gerade die Beispiele, die für den Ideologischen Gottesbeweis angeführt werden, schlagende Argumente gegen die Evolutionstheorie;

b. von der >Theodizee-Problematik mit der Beobachtung leidvoller Prozesse in der Welt; doch erklärt die Bibel diese Störungen in der ursprünglich gut geschaffenen Welt mit dem Sündenfall.

D. Der moralische Gottesbeweis

Es war der einzige Beweis, den Kant stehen ließ und ausführlich entfaltete (Kritik der praktischen Vernunft 2/2/5). Er schließt von einem vorhandenen Sittengesetz auf einen Gesetzgeber:

1. Glückseligkeit, bedingt durch die Hervorbringung des höchsten Guts (der bestmöglichen Welt), ist nur in Übereinstimmung mit der Sittlichkeit möglich.

2. Die Hervorbringung des höchsten Guts ist nur möglich, wenn eine oberste Ursache der Natur angenommen wird.

3. Diese oberste Ursache der Natur, die das höchste Gut hervorbringt, muss ein Wesen sein, das Verstand und Willen besitzt.

4. Dieses Wesen ist Gott.

Dieser Beweis setzt ein allgemein vorhandenes Sittengesetz voraus. Damit knüpft er – gewollt oder ungewollt – an das neutestamentliche Postulat des Gewissens an, das selbst den Heiden ins Herz geschrieben ist (Röm 2,14-16). Dieses universale Gewissen ist aber ein Hinweis auf einen – wenn auch vielerorts vergessenen – Schöpfer: Gott.

E. Weitere Gottesbeweise:

Der ethnologische Gottesbeweise (e consensu gentium) folgert aus der in fast allen Kulturen und Religionen vorhandenen (wenn auch verfinsterten; vgl. Röm 1,18 ff.) Gottesahnung die Existenz eines Schöpfers.

Der eudämonologische Gottesbeweise schließt von dem allgemeinen Streben der Menschen nach Glück und Erfüllung ihrer Sehnsüchte auf denjenigen, der diese Sehnsüchte stillen kann: Gott. Feuerbach meldet gegen diese Art der Argumentation allerdings zu Recht seine Kritik an (Projektion von Menschheitssehnsüchten auf ein selbstgeschaffenes Gottesbild).

Der Gottesbeweise aufgrund von Wundern weist auf einen transzendenten Urheber von zahlreich bezeugten Wundem (als Durchbrechung kausaldeterministischer Erklärungsketten) hin: Gott. Freilich sind auch andere Erklärungen bei übernatürlichen Ereignissen nicht auszuschließen, etwa dämonische Einflussnahme (was aber seinerseits ein Hinweis auf Gott als Schöpfer auch der Engel- und Dämonenwelt ist).
Allen genannten Gottesbeweisen (und die nichtgenannten sind diesen ähnlich) kommt die Gemeinsamkeit zu, dass sie von Gegebenheiten der Welt (Sein, Sehnsucht, Moral, Gewissen) ausgehen und von da aus zur Postulierung Gottes gelangen. Nicht ohne Grund sind sie v.a. in der katholischen Theologie beheimatet, welche das Stufenschema "Natur und Gnade" (ontisch, noetisch und soteriologisch) vertritt.

Und nicht ohne Grund hat sie aus eben diesem Grund Karl Barth abgelehnt und als "Verweltlichung Gottes" kritisiert, der als die äußerste Letztheit der Welt dann nur noch ein Stück Welt sei. Barths Vorwurf ist durchaus insofern zuzustimmen, als Gott jede menschliche Begrifflichkeit und Denkbarkeit überschreitet. Aber den meisten Gottesbeweisen ist doch andererseits zueigen, dass sie Gott eben nicht als Verlängerung der Welt betrachten, sondern als ganz und gar transzendenten Urheber derselben. Freilich – so denke ich auch – ist es problematisch, von "Gottesbeweisen" zu reden, wenn es sich um Analogien und Rückschlüsse handelt (wenn auch e contrario und in der Diastase von Transzendenz und Immanenz).

Der bescheidene Begriff "Gotteshinweise" wäre angebrachter. Und doch fügen sich diese "Hinweise" organisch in das Bild, welches die – letztlich entscheidende! – biblische Offenbarung über die Existenz und das Wesen Gottes vermittelt:

Er ist der allmächtige, ewige Schöpfer und Erhalter der Welt. Die Gotteshinweise widersprechen also der biblischen Offenbarung nicht, sondern sie bestätigen sie. Das bleibt – auch an die Adresse Barths gerichtet – festzuhalten.

Lit.: Lit: N. L. Geisler, Christian Apologetics, 1992,173-192; ders.. Wenn Skeptiker fragen, 1996, 55-62.

Lothar Gassmann

Index

Etliche Texte sind auch in gedruckter Form erschienen in verschiedenen Handbüchern (je 144-200 Seiten, je 9,80 Euro):

1. Kleines Sekten-Handbuch
2. Kleines Kirchen-Handbuch
3. Kleines Ökumene-Handbuch
4. Kleines Endzeit-Handbuch
5. Kleines Katholizismus-Handbuch
6. Kleines Anthroposophie-Handbuch
7. Kleines Zeugen Jehovas-Handbuch
8. Kleines Ideologien-Handbuch
9. Kleines Esoterik-Handbuch
10. Kleines Theologie-Handbuch

Weitere Handbücher (über Theologie, Esoterik, u.a.) sind geplant. Informationen bei www.l-gassmann.de

www.bible-only.org
http://www.bible-only.org/german/handbuch/Gottesbeweise.html


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GiusAcc
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Wie könnte man beweisen, dass es Gott gibt?

06.10.2013 um 02:02
Die Existenz Gottes kann nie durch wissenschaftliches Experiment oder durch rein vernunftmäßiges, logisches Folgern bewiesen werden.
Man kann sich Gottes nur in den Reichen der menschlichen Erfahrung bewusst werden; und doch ist die wahre Vorstellung von der Realität Gottes für die Logik vernünftig, für die Philosophie einleuchtend, für die Religion wesentlich und unerlässlich für jede Hoffnung auf ein Fortleben der Persönlichkeit.
Quelle: http://www.urantia.org/de/das-urantia-buch/schrift-1-der-universale-vater


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pere_ubu
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Wie könnte man beweisen, dass es Gott gibt?

17.10.2013 um 07:59
Wie könnte man beweisen das es Gott gibt ?

man könnte ja versuchen nachzuweisen dass diese erde ein paradies sein könnte.
die perfekte lebensmöglichkeiten und nahrungsmittel bietet und man zudem gewillt ist friedlich untereinander in aller konsequenz zu bleiben.

oft versucht worden :D nie erreicht !


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GiusAcc
Diskussionsleiter
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Wie könnte man beweisen, dass es Gott gibt?

26.10.2013 um 19:33
@pere_ubu
@bhaktaulrich
@Citral
@Optimist

Pere schrieb:
pere_ubu schrieb:man könnte ja versuchen nachzuweisen dass diese erde ein paradies sein könnte.
die perfekte lebensmöglichkeiten und nahrungsmittel bietet und man zudem gewillt ist friedlich untereinander in aller konsequenz zu bleiben.

oft versucht worden :D nie erreicht !
Du hast recht.
Das Problem dabei ist, das keiner mit-macht.


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Wie könnte man beweisen, dass es Gott gibt?

11.11.2013 um 15:36
GiusAcc schrieb:Wie könnte man beweisen das es Gott gibt ?
Vielleicht indem man Beweise findet, dass es Satan gibt? ;)

Hier paar nachdenkenswerte Aussagen zur Atomkraft:
Diskussion: Sturm-Warnung in Fukushima: Größte Krise der Menschheit droht (Beitrag von pere_ubu)

Im 2. Video gegen Ende äußert H.Strohm bezeichnenderweise bezüglich Atomstrom (er ist NICHT gläubig):
Es ist diabolisch was wir machen – es ist des Teufels
Auch das hier ist lesenswert:
Diskussion: Sturm-Warnung in Fukushima: Größte Krise der Menschheit droht (Beitrag von bit)

@Etta
langsam glaube ich, Du könntest mit Deiner Vision, dass die Menschheit mal aufgrund Atomenergie untergeht, Recht behalten (wenn man das hier alles so liest und hört) - leider :(


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GiusAcc
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Wie könnte man beweisen, dass es Gott gibt?

11.11.2013 um 20:52
@Optimist
Optimist schrieb:Vielleicht indem man Beweise findet, dass es Satan gibt?
Ist ja genauso. ;)
Ein schwieriges Unterfangen, Satan zu beweisen.
Wenn man nicht an Gott glaubt, glaubt man auch nicht an Satan.
Das eine schliesst das andere aus.


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Wie könnte man beweisen, dass es Gott gibt?

11.11.2013 um 20:56
@GiusAcc
War eigentlich auch gar nicht so ganz ernst gemeint ;)

Wollte eigentlich mehr auf den Wahnsinn der Atomkraftlobby aufmerksam machen.
Falls es HIER Leute gibt, welche sich mit dem Thema noch nicht groß befasst haben... ;)


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GiusAcc
Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

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Wie könnte man beweisen, dass es Gott gibt?

11.11.2013 um 20:58
@Optimist
Macht ja nix. ;)
Habe nur darauf reagiert, weil im ZJ - Thread,
gestern das gleiche Thema, mal kurz angeschnitten wurde.


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GiusAcc
Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

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Wie könnte man beweisen, dass es Gott gibt?

11.11.2013 um 23:24
Optimist schrieb:@Etta
langsam glaube ich, Du könntest mit Deiner Vision, dass die Menschheit mal aufgrund Atomenergie untergeht, Recht behalten (wenn man das hier alles so liest und hört) - leider
Das das hier eine Gruppe ist und etta dir nicht antworten kann,
zumindestens nicht hier, @Optimist, nehme ich Sie hinzu.


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