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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

1.353 Beiträge, Schlüsselwörter: Urteil, Obst, Halle (westfalen

Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

05.11.2013 um 17:06
@Udvarias
Ich sehe vieles sehr ähnlich wie du. Übrigens deine Erläuterungen zu der Pk fand ich sehr gut geschrieben.
Ich kann es nicht so richtig begründen, aber wenn man an einen Ablauf denkt, den ich mit meinen Varianten mal so in den Raum gestellt habe, dann finde ich das alles für einen Täter viel Arbeit und was noch stärker überwiegt, ist das zeitliche. Der Täter braucht so oder so relativ viel Zeit. Insbesondere wenn man bedenkt, wo sie aufgefunden wurde.
Deshalb halte ich es auch für denkbar, dass es einen Tathelfer gab.
Es stand wohl schon am Tag ihres Verschwindens eine Wohnungssichtung bei Herrn Obst an. Daraus resultierte auch, dass der Sohn nach dem illegalen Gewehr schaute, welches nicht mehr an der gewohnten Stelle lag. Wäre Herr Obst der Täter, hätte es im Haus/Wohnung durch beschmutzte Kleidung oder Spuren am Körper von Herrn Obst tatrelevante, offensichtliche Spuren geben müssen.
Dem Sohn wäre bestimmt auch aufgefallen, dass sein Vater plötzlich Wäsche wäscht, was nur die Mutter getan hat oder er duscht morgen früh um 6 Uhr eine lange Zeit, obwohl er dieses nur Freitags macht.
Nur mal so als Beispiel. Auch wenn der Sohn erst später aufgestanden ist, sowas bemerkt man.


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Udvarias
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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

05.11.2013 um 17:06
Hier ist noch einmal die Karte mit dem Ableger des Radweges:


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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

05.11.2013 um 17:10
@Sven1213
Hinzu kommt, dass der Sohn aussagte, die Schlafzimmertür sei geschlossen gewesen und er habe seinen Vater deshalb nicht gesehen. Wir hatten das bereits diskutiert, dass Frau Obst sonst wahrscheinlich nach der Zeitungstour die Schlafzimmertür öffnete und Herr Obst dann langsam aufwachte. An diesem Morgen konnte sie das nicht mehr.

Ich denke auch, dass mehr als eine Person zumindest an der Planung der Tat und dem Abgreifen beteiligt gewesen sein könnten. Es will mir überhaupt nicht in den Verstand, weshalb Herr Obst es hätte sein sollen. Da ist etwas, das nicht logisch ist und mein Bauchgefühl gibt diesem unlogischen Detail auch recht.


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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

05.11.2013 um 17:18
@Udvarias
Es gibt einige Punkte, die ihn sehr Tatverdächtig machen.
Die Tatwaffe ist seine, es ist nicht erklärbar, wie diese in die Hände Dritter gekommen sein soll, seine anfänglichen Lügen machten ihn verdächtig. Aber es gibt deutlich mehr, was nicht erklärbar ist (Ablauf der Tat, Verbringen zum Auffindeort ohne sein Fahrzeug oder das des Sohnes benutzt zu haben u.s.w
Ach ja, zudem gibt es auch keine Tatrelevanten Spuren welche ihm zugeordent werden konnten.
Ich persönlich hätte zuviele Zweifel an seiner Schuld gehabt.


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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

05.11.2013 um 17:22
@Udvarias
Das Urteil ist gesprochen und ich bin überzeugt, da wird sich auch nichts dran ändern.
Wenn man die PK nimmt, finde ich, dass man sich zu sicher war, den Täter zu haben.


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Udvarias
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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

05.11.2013 um 18:16
@Sven1213
Zum einen war man sich zu sicher, zum anderen hatte man aber kein Motiv. Davon wurde erstmals Anfang Juli berichtet, ohne dass der Öffentlichkeit mitgeteilt wurde, um was für ein Motiv es sich dabei handele. Auch die Lebensversicherung kam erst nach der Verhaftung ins Gespräch.

Der psychologische Gutachter hat Herrn Obst ein ruhiges, nicht zu Eifersucht neigendes Wesen attestiert. Das wurde von dem Richterkollegium ignoriert. Allerdings hat man das Gutachten dahingehend berücksichtigt, als dass der Gutachter auch analysierte, dass Frau Obst keine Persönlichkeit sei, die sich suizidieren würde ohne einen Abschiedsbrief zu hinterlassen.

Auch andere Gutachten wurden erstellt. Diese wurden entkräftet indem man unklare Tatmomente fantasievoll in andere Szenarien und Thesen verpackte, die ebenso wenig bewiesen sind wie die Täterschaft von Herrn Obst.


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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

06.11.2013 um 08:43
@Thorhardt
@fortylicks
@MrSmith
@unknown4711
@Chairlocke
@Balu64

und an @all , die an einem der Prozesstage dabei waren.

Mir ist etwas eingefallen / aufgefallen, wobei ich mir nicht ganz sicher bin:

Ist es eigentlich üblich, dass man vor Gericht als Zeuge mit seinem Anwalt aussagt? Ich war ja nicht oft da und habe das nur bei einem Zeugen erlebt.

Momentan bin ich dabei die Zeitungsberichterstattung sowie die Eindrücke vom Prozess Revue passieren zu lassen und dabei fiel mir mit einem Male ein, dass einzig und allein der ehemalige Arbeitgeber von GO seinen Anwalt dabei hatte. Alle anderen waren allein im Zeugenstand.

Weiß jemand, warum man das macht, wann man allein aussagt und wann man einen Anwalt hinzuzieht? Das würde mich doch einmal interessieren.


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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

06.11.2013 um 09:33
@Udvarias
Soweit mir bekannt, ist das unüblich, aber mitnehmen darf ich meinen Anwalt - das Gericht kann dieses nicht verhindern. Dieses Recht bleibt jedem (Kläger, Beschuldigtem und Zeugen( unbenommen.

Hatte mich auch darüber gewundert und im Laufe der Aussagen stellte sich ja wohl heraus, dass der Zeuge offensichtlich alle Punkte mit seinem Anwalt durchgesprochen hatte um ja nichts falsches zu sagen - das hat mich schon sehr irritiert. Warum musste er diese Aussagen vorher durchspielen?

Auch hatte dieser Anwalt ja wohl versucht Akteneinsicht zu erhalten und auch zumindest einen der Inhaftierten betreut, der dann angebl. vom Geständnis des GüO berichten sollte... - ich denke das sollte vom Gericht mal überprüft werden, was da so gelaufen ist!!! Üblich ist sowas nämlich nicht und im Übrigen bestimmt auch dem RA bekannt.....

Wenn ich als Zeuge nichts zu verbergen habe kann ich frei von der Leber weg reden......, hatte er was zu verbergen????


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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

06.11.2013 um 14:41
@conita1946
Du beschreibst in Deinem Post genau die Gedanken, die ich mir auch gemacht habe. Es wird sich für den Zeugen recht brisant angefühlt haben, seine Aussage vor Gericht machen zu müssen.

Als es schließlich um die Hütten ging, geriet er regelrecht ins Schwimmen, denn da war nix mehr mit Vorbereitung.

Ebenso schwierig wurde es, als man ihn nach dem Geburtstagsblumengruß befragte, wozu er nicht mehr eindeutig äußern konnte, ob es in 2012 oder 2013 war. In Bezug auf das Verbrechen mit tödlichem Ausgang behält man doch wohl, ob vier Wochen vor so einer Sache noch Blumen von der zu Schaden gekommenen Person vor der Tür lagen.

Da sind wir wohl an dem Punkt, wo Logik, Bauchgefühl und Zweifel sich wieder treffen. Hat nicht ein (verschmähter) Liebhaber auch ein Motiv, wenn durch das entdeckte Verhältnis Druck in der Familie entsteht?


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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

06.11.2013 um 16:10
@Udvarias

ja genau wie Du auch schreibst sehe ich es und der RA Kammel hatte das ja zumindest vor dem Prozess schon mal ins Gespräch gebracht - zu diesem Zeitpunkt wussten wir ja nicht einmal wer der ominöse Liebhaber sein sollte.

Allerdings bin ich auch nicht davon überzeugt, ob es wirklich einen Liebhaber gab oder es nicht aus anderen Gründen zu telef. Kontakten noch nach der Kündigung kam.


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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

06.11.2013 um 16:14
@Udvarias
verstehe ich das richtig?? Der angebliche Liebhaber erschien mit seinem
Rechtsanwalt vor Gericht? Hm.........

Und sollte nicht jetzt im November über den Revisionsantrag entschieden
werden? Weiß jemand Genaueres??


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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

06.11.2013 um 16:26
@fortylicks
Ja, er erschien mit seinem Anwalt vor Gericht. Mir ist es an dem Tag selbst nicht seltsam vorgekommen, da er der erste Zeuge war, den ich jemals vor Gericht habe aussagen hören / sehen. Erst im Nachhinein, also quasi "jetzt" erschien es mir seltsam.

@conita1946
Ich bin von der Liebhaberei auch nicht überzeugt.
Warum sollte ein Verhältnis, das gerade drei Wochen angedauert hatte zu einer traumatischen Reaktion bei der Ehefrau führen?
Wieso sollte GO nach Beendigung eines dreiwöchigen Verhältnisses und Kündigung (wobei das Arbeitsverhältnis als Zeitungsbotin bereits ab 01.07. lief, die Kündigung erst Ende Juli ausgesprochen wurde ...) Zettelchen schreiben? Oder gar anrufen?

Dieses Liebesverhältnis glaube ich nicht!

Außerdem gibt es immer ein Abhängigkeitsverhältnis von Arbeitnehmer zu Arbeitgeber, so dass "Liebesdinge" nicht immer freiwillig geschehen. Das lasse ich ohne weitere Anschuldigungen oder Verdächtigungen in irgendeine Richtung mal neutral stehen.


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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

06.11.2013 um 16:34
@Udvarias

....und hier ist dann noch absolut unverständlich, dass der Arbeitgeber es für nötig erachtet hat seiner Putzfrau das Kündigungsschreiben persönlich ins Haus zu bringen - m.E. völlig unüblich und
aus der Luft gegriffen. Habe mich damals schon gewundert, dass die Aussagen des Zeugen offensichtlich nicht weiter hinterfragt wurden - vom Richter bzw. RA Kammel...


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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

06.11.2013 um 16:34
@Udvarias
@conita1946

dem stimmte ich zu. Auch ich glaube nicht an eine Liebschaft.
Aber vielleicht haben wir alle nur zuviel Phantasie oder haben zuviele
schlechte Krimis geschaut :D
Die StA würde "Küchenpsychologie" dazu sagen......


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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

06.11.2013 um 16:34
@fortylicks
Bezüglich des Revisionsantrages:

Ich hatte es so verstanden, dass das schriftliche Urteil erst Ende November vorläge und dann erst die Revisionsschrift verfasst werden könne. Daher wird es wohl noch ein paar Tage auf sich warten lassen.


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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

06.11.2013 um 16:35
@fortylicks
Die Staatsanwaltschaft würde "Allmystery" wie "Mist" sagen ;)


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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

06.11.2013 um 16:36
@Udvarias
ah ja; na gut: die Mühlen der Justiz mahlen schon immer seehhrr langsam! ;)


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06.11.2013 um 16:36
@Udvarias
LOL...............:D


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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

06.11.2013 um 16:39
@Udvarias
@fortylicks
....ja - es wurd ja auch gesagt, dass die Aufrufe nach Zeugen nur "Mist" hervorbrachten, soll wohl so sein, wenn Aussagen bzgl. eines Fahrzeugs am Tattag gar nicht hinterfragt werden und die Ankündigung von Bildern gar nicht erfolgt, wie in diesem uns bekannten Fall...


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Udvarias
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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

06.11.2013 um 16:39
@conita1946
Weshalb er das Zeugnis ins Haus gebracht haben WILL - dafür gibt es KEINE Zeugen, bleibt mir auch unverständlich. Wenn man dringend ein Verhältnis beenden will, um die Ehe zu retten, versucht man doch, sich von der "Liebschaft" komplett fernzuhalten. So würde ich es wenigstens machen. Ein vernünftiges Gespräch führt man dann zur Beendigung des Verhältnisses und damit ist es gut. Für alles andere gibt es Personalchefs, Post und sonstige Dienstleister.


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