@Chairlocke Immerhin hat einer der Verantwortlichen, ob Staatsanwalt oder Richter habe ich nicht mehr parat, ihn ganz direkt gefragt: "Wo wir schon so darüber reden: Waren Sie im Schlafzimmer?"
Da er das verneinte, war dann auch ausgeschlossen, dass er das Gewehr an sich genommen haben könnte, von dem er ja auch angab nichts darüber zu wissen. Weshalb Anrufe bei ihm eingegangen sind, so lange nach Beendigung des Verhältnisses, wurde nicht weiter erörtert. Es ging auch nie um die Anrufzeit, also ob diese während seiner Abwesenheit (Arbeitszeit) oder z.B. am Abend stattfanden. Es gab nur einen Hinweis von ihm, der auf die Sekunde belegte, wie lange der Anrufbeantworter benötigte, um anzuspringen und seine Ansage abzuspielen.
Am auffälligsten fand ich allerdings die Erläuterung zu dem etwas länger dauernden "Gespräch", das angeblich seine von ihm getrennt lebende Ehefrau angenommen haben soll, und glaubte, es sei eines der Enkelkinder in der Leitung, das dann nichts sagte. Entschuldigung, was macht die in seiner Wohnung an seinem Telefon?
Dieses Verhältnis finde ich auffällig, die Ehe und Familie Obst habe ich als ganz normal empfunden. Das wurde auch dadurch unterstützt, dass Herr Obst ohne lange nachzudenken über "Interna" ganz unbefangen sprach. Er musste nicht erst abwägen, ob er etwas sagen konnte und sich damit noch verdächtiger machte, nein, er redete frei heraus.