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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

1.353 Beiträge, Schlüsselwörter: Urteil, Obst, Halle (westfalen
Udvarias
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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

03.12.2014 um 20:07
@diegraefin
Es kann aber auch sein, dass es einen weiteren Fall gibt, der genauso gelagert ist.


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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

03.12.2014 um 20:43
@Udvarias
Ich bin gespannt auf die, die da noch kommen. Ob es so weitergeht mit Zeugen aus der JVA...


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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

04.12.2014 um 06:54
Wir haben ja in puncto Justiz und Behörden einen leicht verklärten Blick und glauben,
dort urteilen und befinden ausschließlich Menschen, die absolut unbestechlich und neutral
sind. Aber auch in den Bielefelder Polizeikreisen scheint nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen
zu sein....

Diesen Bericht einer Seite namens Webwecker Bielefeld, Politik vor Ort, habe ich gefunden;
er ist zwar schon etwas älter - aber solche Dinge kommen sicher auch noch heute vor:

http://webwecker.info/entry_17237.0.html


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Udvarias
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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

04.12.2014 um 08:36
@fortylicks
Habe das jetzt mal gelesen und bin doch erstaunt. Zumal es dabei um den Prozess um den ehemaligen Bielefelder Polizeipräsidenten geht. Der von Dir geteilte Link ist noch besser zu verstehen, wenn man auf der Internetseite durch die weiteren Berichte zu dem Prozess liest. Da wird klar, welcher Druck scheinbar 2003 in Bielefelder Polizeikreisen herrschte. Ob sich das geändert hat?


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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

04.12.2014 um 11:14
@Udvarias
ich denke nicht; wahrscheinlich wird der Druck nur noch höher.....


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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

14.12.2014 um 17:52
Ich sehe jetzt erst, daß hier wieder was geschrieben wurde. Schön, daß hier noch ein paar "einsame Wölfe" herumstreifen, die - wie ich - einfach nicht akzeptieren wollen, wie der Fall Obst verlaufen ist. Aber wir können nichts tun außer hoffen, daß wir nicht mal aus Versehen unschuldig in diese Mühlen geraten. :-(
Ich frage mich oft, wie der wirkliche Mörder - angenommen, es stimmt, was wir hier annehmen ;-) - nun lebt.


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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

14.12.2014 um 18:05
Ich habe mir den Fall vor ein paar Tagen noch einmal komplett durchgelesen. Insbesondere meine Notizen dazu.
Ich gehöre nicht zu der Gruppe welche meint, dass Herr Obst unschuldig ist.
Ich war nur entsetzt, dass man vieles aus der Gerichtsverhandlung ausser acht gelassen hat und war irritiert, wie schnell man verurteilt werden kann.
Für mich hätte der ganze Tatablauf beweisbar aufgeführt werden müssen und nicht eine Verurteilung aufgrund von Lügen und dem Besitz der Tatwaffe geschehen dürfen.
Obwohl ich glaube, dass der Richtig verurteilt wurde, wirft dieser Fall noch viele Fragen auf.

Eine für mich immer wieder gestellte Frage ist:
Was hätte ein psychologisches Gutachten erbracht, welches sich mit dem Ablauf des Geschehens beschäftigt hätte.
Soll heißen:
Ist das logisch und nachvollziehbar, dass Herr Obst seine Frau während der Verrichtung ihrer Arbeit verschleppt und ohne jegliche Spuren zu hinterlassen, auf diesem Berg fährt und sie auf diese brutale Art und Weise tötet?


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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

14.12.2014 um 18:25
Sven1213 schrieb:Ist das logisch und nachvollziehbar, dass Herr Obst seine Frau während der Verrichtung ihrer Arbeit verschleppt und ohne jegliche Spuren zu hinterlassen, auf diesem Berg fährt und sie auf diese brutale Art und Weise tötet?
Nein, ist es eben nicht, Du sagst es ja selber!

Ich habe bis zum Prozessbeginn auch daran gedacht, dass es GüO gewesen sein könnte; aber mit jedem Prozesstag wurde mir klar, dass das nicht möglich gewesen sein kann. All diese Dinge haben wir ja schon mehrmals diskutiert, vom Motiv über die Ausführung; jeder Täter hätte es besser gemacht als es uns die StA und die Anklage weismachen will.


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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

14.12.2014 um 18:32
@fortylicks
Wir kennen uns seit dem ersten Tag an.
Du merkst doch auch, dass ich ernsthafte Zweifel habe.
Im Prinzip kann Herr Obst es nur gewesen sein, doch wie?
Ein wichtiger Grund warum ich innerlich meine Zweifel habe ist, warum soll er seine Frau gerade dort ermorden und dann auch noch so?
Die Örtlichkeit muss für den Täter eine Bedeutung gehabt haben und diese sehe ich nicht bei Herrn Obst. Da fährt keiner bis zum Waldgipfel um dort seine Frau in den geöffneten Mund mit einer Schrotflinte zu erschiessen.
Das hat etwas von "vernichten" zu tun. Jemand der eine Person auslöschen will! Das Gesicht zerstört durch die Schrotkugeln, ihre Identität soll vernichtet werden.


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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

14.12.2014 um 18:35
@Sven1213
Warum glaubst du, dass es nur Herr Obst gewesen sein könnte?


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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

14.12.2014 um 18:38
@obskur
Grundsätzlich nur, weil er Besitzer der Waffe ist und eigentlich kein anderer aus der Familie daran hätte können kommen.
Nur, warum soll sie Herr Obst dann zurüch lassen?
Keine tatrelevanten Spuren wurden dort gefunden, die anfänglichen "Wisch-Spuren" wurden bei Gericht nicht bestätigt und Herr Obst sagt: "Dann hätte ich ja auch gleich meine Visitenkarte dort lassen können".


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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

14.12.2014 um 18:40
@Sven1213
Aus der Familie hätte doch aber jeder an die Waffe kommen können, die lag doch frei zugänglich unterm Bett.


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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

14.12.2014 um 18:42
@obskur
So tötet man nur aus abgrundtiefem Haß, mit einer sexuellen Komponente (Flinte in den Mund stecken). Das macht kein Sohn, keine Tochter!


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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

14.12.2014 um 18:44
@obskur
Ich sag dir, der Tatort ist entscheident. Damit muss der Täter etwas verbunden haben oder die Örtlichkeit sehr gut kennen.


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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

14.12.2014 um 18:45
@Sven1213
Um Gottes Willen, das wollte ich damit auch nicht sagen, nur, dass die Waffe frei zugänglich war und das nicht der Grund sein kann, warum nur Herr Obst Täter sein kann.


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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

14.12.2014 um 18:46
Ich denke, die Tatwaffe war schon länger nicht mehr unterm Bett....


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14.12.2014 um 18:47
@fortylicks
Da kann ich mich mit anfreunden.


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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

14.12.2014 um 23:21
Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass dieser ältere Mann eine Frau wie GO dorthin verbracht haben soll - und dass ohne irgendwelche Spuren zu hinterlassen. Wie sollte er das gemacht haben? Sein Fahrzeug weist keine Spuren auf, soll er sie dorthin getragen, per Gewehr gezwungen haben dorthin zu laufen. Die Gefahr doch gesehen zu werden wäre auf dieser weiten Strecke doch viel zu gross...

Die Frau macht für mich nicht den Eindruck, dass sie sich von ihrem Mann hätte zwingen lassen - auch nicht mit Waffengewalt. Sie waren lange genug zusammen und sie kannte ihn in und auswendig. Er hatte wohl kaum die Möglichkeit am Verschwindeort ohne grosses Trara mit ihr zusammen abzuhauen!! Klar - irgendwer hat morgens Stimmen gehört, aber ich denke sie hätte zumindest laut um Hilfe geschrien, wäre zu irgendwelchen Häusern gelaufen...... - sie war doch wohl gut zu Fuss!

Hat er sie dort schon bewusstlos geschlagen? - wie hat er sie dann dort weg gebracht????

Er hätte doch ganz andere Möglichkeiten gehabt, die auch keine Spuren hinterlassen hätten - wäre doch viel einfacher gewesen seine Frau einzuladen für eine Spazierfahrt, irgendwo hin! Dort, weiter weg von zuhause an einem versteckten Ort....! Sie wäre für einen Spaziergang ausgestiegen...oder er wollte ihr irgendwelches Wild zeigen.... oder, oder, oder....! Dort wäre es dann passiert, mit einer unregistrierten Waffe, die er dann entsorgt hätte! Sie wäre nicht zurückgekommen, man hätte gesucht und auch irgendwann gefunden! Wer hätte ihn dann verdächtigt???

Mir sieht es so aus, als sollte er als Bauernopfer herhalten, deshalb seine Waffe!!! Trotzdem könnte es eine Beziehungstat gewesen sein.......


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Udvarias
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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

21.12.2014 um 13:07
@Sven1213
@obskur
@conita1946
@fortylicks

Habe gerade erst Eure Posts gelesen.

Und ja, ich habe bis zu der Verhandlung auch geglaubt, dass sich dort der Richtige verantworten muss. Allerdings sind einige Dinge erst im Verlauf der Verhandlung offenbar geworden. So haben wir vorher nur gemutmaßt , ob es ein außereheliches Verhältnis gab. Die Hütten in unmittelbarer Entfernung des Leichenfundortes waren bislang nicht im Fokus , geschweige denn ihr Besitzer. Durch diese Umstände ist die Situation des GüO für mich in ein ganz anderes Licht gerückt worden. Und dann konnte man während des Prozesses den Eindruck gewinnen, als sollten Zeugen geschützt werden, wodurch GüO in eine prekäre Situation geriet. Seine Position wurde in meinen Augen nicht neutral behandelt. Sehr oft hatte es zuvor Äußerungen gegeben, die ihn der Lüge bezichtigten und ihn bereits als einzigen infrage kommenden Täter abstellten.

Hätte sein Anwalt darauf bestanden, den Tatablauf nachzustellen, so hätte das Richterkollegium das Urteil so nicht sprechen können, denn es wäre klar widerlegt gewesen, dass der Streit auf der MWStr. zu dem Ablauf gehörte. Und: Ich glaube nicht, dass GO bereits lange vor dem Fund des Leichnams dort in der Senke lag. Es gab im Thread damals einen User, der geschrieben hatte, dass er einen Tag vor Auffinden dort mit Hund unterwegs gewesen sei. Das Wetter war in diesen Apriltagen damals sonnig und schön. Das waren nicht die einzigen Waldläufer. Sie hätte eher gefunden werden müssen.


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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

22.12.2014 um 17:46
@Udvarias
Du hast Recht: Sein Anwalt hätte unter anderem darauf und noch auf so vieles anderes bestehen müssen!
Es ist nicht gesagt, daß die Leiche nicht schon länger da lag. Der Fundort ist vom Spazierweg aus nicht einzusehen. Man hätte wirklich in die Senke hineingehen müssen, was man vielleicht tut, wenn man z.B. "austreten" will.
Aber das ist in meinen Augen nicht entscheidend. Auch ich habe stark den Eindruck, daß hier Zeugen geschützt werden sollten, und auch ich verstehe einfach nicht, warum diese Hütten nicht genauer, sondern meinem Empfinden nach nur sehr widerwillig unter die Lupe genommen wurden. Warum??? Und warum hat der Anwalt da nicht nachgehakt? Und warum ist man auf Seiten der Justiz so wenig an der Wahrheit interessiert? Die Urteilsbegründung ist für mich eine Farce, die keiner logischen Überlegung standhält.


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