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Vermisstenfall Madeleine McCann

Vermisstenfall Madeleine McCann

31.10.2013 um 15:38
Nachdem der Hauptthread leider geschlossen wurde, würde ich mich freuen, hier in einer Gruppe weiterdiskutieren zu können.

Ich habe nur ein paar Bitten, um eine faire Diskussion gewährleisten zu können:
- keine Angriffe der User untereinander, auch, wenn man unterschiedlicher Meinung ist
- die Faktenlage beachten und sich daran orientieren
- in BRD muß nicht die Unschuld bewiesen werden, sondern die Schuld
- Diskutieren ja, aber bitte ohne die Gründe, die zum Schließen der beiden Threads im Diskussionsforum geführt haben
- Mundtot soll niemand gemacht werden, jeder hat seine Meinung, aber bitte respektvoll, denn es geht um Madeleine, das Kind.


Der ehemalige Hauptthread bestand viele Jahre, ohne, daß er geschlossen werden, geschweige denn gelöscht, werden musste. Ich würde mir wünschen, daß dies hier auch der Fall sein wird und ein Schließen der Gruppe nicht passieren wird.
Zur Neutralität habe ich den Eintrag aus dem deutschen wikipedia gewählt, in dem der Fall zusammengefasst ist (Quelle ist unten angehangen)

Vermisstenfall Madeleine McCann
Vermisstenfall Madeleine McCann


Plakat mit dem Bild von Madeleine McCann (2010)
Madeleine Beth McCann, bekannt als Maddie (* 12. Mai 2003 in Leicester), ist die Tochter des britischen Arztehepaares Gerald "Gerry" und Kate McCann, die am 3. Mai 2007 aus ihrer Ferienwohnung in Praia da Luz, Portugal, verschwand und seitdem vermisst wird. Der Fall wurde durch sein anhaltendes Medienecho weltweit bekannt.

Inhaltsverzeichnis [Verbergen]
1 Umstände des Verschwindens
2 Erste Ermittlungen
3 Internationale Suchkampagne
4 Verdacht gegen die Eltern
5 Neue Ermittlungen
6 Literatur
7 Weblinks
8 Einzelnachweise
Umstände des Verschwindens[Bearbeiten]

Gerry und Kate McCann, ein in Rothley in der mittelenglischen Grafschaft Leicestershire wohnhaftes Arztehepaar, waren im April/Mai 2007 mit ihrer dreijährigen Tochter Madeleine, die nur eine gute Woche vor der Vollendung ihres vierten Lebensjahres stand, und ihren zweijährigen Zwillingen im Urlaub in der portugiesischen Küstenregion Algarve und wohnten in der Ferienanlage „Ocean Club“ in Praia da Luz.

Am Abend des 3. Mai 2007 aßen die Eltern mit drei befreundeten Paaren und einer begleitenden Mutter in einem Restaurant in ihrer Ferienanlage. Die vier Paare hatten die Reise zusammen organisiert und hatte alle junge Kinder, die in den Wohnungen der Eltern schliefen. Nach Aussagen sah je ein Elternteil abwechselnd jede halbe Stunde nach den Kindern. Das vierte Paar beteiligte sich nicht daran, weil es ein Babyphone verwendete, um etwaige Geräusche von ihren Kindern wahrzunehmen. Die Kinder der McCanns und eines weiteren der Paare befanden sich in benachbarten Wohnungen in einem Eckgebäude der Anlage rund 50 Meter entfernt vom Restaurant.

Um 22:00 Uhr habe Kate McCann das Verschwinden von Madeleine bemerkt. Ein Fenster des Appartements sei nun unverschlossen gewesen. Mit diesen Angaben informierten sie die portugiesische Polizei.[1]

Erste Ermittlungen[Bearbeiten]

Vom 3. bis 11. Mai 2007 durchsuchten hunderte Polizeibeamte, die Feuerwehr und freiwillige Helfer die Ferienanlage und deren nähere Umgebung. Nach Angaben des Polizeidirektors der Region vom 5. Mai erreichte die Polizei die Ferienanlage 10 Minuten nach der Vermisstenmeldung der Eltern und begann die Suche innerhalb von 30 Minuten. Man habe sofort die Behörden an Flughäfen und Grenzübergängen nach Spanien alarmiert.[2]

Anfangs vermuteten die Ermittler eine Entführung des Mädchens, etwa für einen internationalen Pädophilenring oder für eine kriminelle Organisation, die Kinder zur Adoption ins Ausland verkauft. Mehrere Briten wurden in Portugal vorübergehend als Verdächtige festgenommen.[3] Die Eltern wurden als Zeugen verhört. Ein Kellner des Restaurants widersprach ihrer Angabe, sie hätten alle 30 Minuten nach den Kindern geschaut.[4]

Auf Druck des neugewählten britischen Premierministers Gordon Brown gaben die portugiesischen Ermittler am 24. Mai die Beschreibung eines Mannes heraus, den Jane Tanner, eine Freundin der McCanns, am 3. Mai gegen 21:30 gesehen haben soll. Nach ihrer Zeugenaussage sei er vom Appartement kommend mit einem in Decken gehüllten, in einen rosafarbenen Schlafanzug gekleideten Kind davon geeilt.[5] Der Verdächtige habe helle Hautfarbe, sei etwa 35 bis 40 Jahre alt, etwa 170 cm groß, habe kurzes, aber im Nacken langes Haar und habe eine dunkle Jacke, beige Hosen und dunkle Schuhe getragen. Den Grund für die dreiwöchige Zurückhaltung dieser Beschreibung gab die Polizei nicht an. Die McCanns hatten juristische Schritte erwogen, die Freigabe zu erzwingen.[6]

Bis Ende 2007 gaben Zeugen mindestens viermal an, sie hätten Madeleine gesehen. Sie verwiesen auf Orte in Portugal, Malta, Marokko und Belgien. Polizeiliche Nachforschungen, teilweise mit Phantombildern, ergaben nichts.[7]

Internationale Suchkampagne[Bearbeiten]

Am 4. Mai 2007 baten Gerry und Kate McCann im britischen Fernsehen die mutmaßlichen Entführer, ihre Tochter freizulassen, und die Bevölkerung, die Suche nach ihr zu unterstützen. Prominente, darunter die Fußballer Cristiano Ronaldo und David Beckham, unterstützten den Appell. Britische Zeitungen veröffentlichten eine Fotografie von Madeleine auf ihren Titelseiten. Diese Medienkampagne hatte John McCann, ein Onkel Madeleines, organisiert. Bald darauf stellte die Regierung Großbritanniens den McCanns den Regierungsbeamten Clarence Mitchell als Medienberater und Kampagnenmanager zur Verfügung. Gerry McCann versuchte mit der Webseite Find Madeleine Hinweise zu sammeln und die Öffentlichkeit über den Fortgang der Ermittlungen zu informieren.[8]

Am 11. Mai, nachdem die Polizei in Portugal die Suche in Praia de Luz eingestellt hatte, setzte ein schottischer Geschäftsmann rund 1,5 Millionen Euro für Hinweise aus, die zur Auffindung des Mädchens führen würden. Er ging wie die internationale Presse von einer Entführung aus.[4] Prominente wie Wayne Rooney, David Beckham und Joanne K. Rowling erhöhten die Belohnung auf mehrere Millionen Euro.[1] Viele Großunternehmen hängten die Fotografie von Madeleine in ihren Verkaufsstellen aus; Sportler trugen gelbe Binden als Zeichen einer Verbundenheit mit dem Fall. Wegen dessen starker Medienpräsenz erhielten die Behörden tausende Hinweise, die aber zu keinen Ermittlungserfolgen führten.

Trittbrettfahrer sammelten angeblich für die Suche bestimmte Spenden[9] oder versuchten, den Eltern angebliche Hinweise auf den Verbleib Madeleines für hohe Geldsummen zu verkaufen.[10]

Am 30. Mai begannen die Eltern eine Reise durch Italien, Deutschland, die Niederlande, Spanien und Marokko, um die dortige Bevölkerung an der Suche nach ihrer Tochter zu beteiligen und um Freigabe von Urlaubsfotos in und bei der Ferienanlage Praia de Luz zu bitten, um so mögliche Verdächtige zu identifizieren. Zu Beginn nahmen sie als römische Katholiken an einer Generalaudienz beim damaligen Papst Benedikt XVI. in Rom teil. Das Treffen vermittelte der Erzbischof von Westminster, Kardinal Cormac Murphy-O'Connor. Der Papst segnete die Eltern und eine Fotografie des verschwundenen Mädchens.[11]

Das Bemühen der Eltern, die internationale Öffentlichkeit in die Suche einzubinden, fand ab Juni 2007 auch Kritik: Das Ausmaß dieser Bemühung sei ungewöhnlich und für Eltern entführter Kinder atypisch.[12] Die monatelange Medienpräsenz des Falls forderte auch satirische Reaktionen heraus.[13]

Verdacht gegen die Eltern[Bearbeiten]

Anfang August 2007 fand die portugiesische Polizei mit Hilfe von auf Leichengeruch trainierten Spürhunden[14] Reste beseitigter Blutspuren in der Ferienwohnung. Daraufhin vermuteten die portugiesischen Ermittler, Madeleine sei am 3. Mai dort gestorben und ihre Leiche sei zwei bis vier Stunden später daraus entfernt worden. Das Anwesen eines nahe der Anlage wohnenden Briten, der bis dahin als Hauptverdächtiger galt, wurde nochmals durchsucht, jedoch ergebnislos.[15] Am 12. August gab die portugiesische Polizei bekannt, die Indizien für den Tod Madeleines seien etwas stärker als andere Indizien; man ermittle jedoch weiter in alle Richtungen und verdächtige die Eltern nicht.[16]

Später fand die Polizei nach eigenen Angaben in einem Leihwagen, den Kate McCann am 28. Mai 2007 gemietet hatte, weitere Blutspuren.[17] Daraufhin wurden die Eltern am 7. und 8. September 2007 nochmals verhört und danach zu Verdächtigen erklärt, die nach portugiesischem Recht intensiver als zuvor befragt werden dürfen.[18] Nach einem später veröffentlichten Transkript ihres Verhörs soll Kate McCann keine der an sie gerichteten 48 Fragen beantwortet haben. [19]

Am 10. September kehrten die Eltern mit Billigung der Behörden Portugals nach Großbritannien zurück. Dort beschuldigten sie die portugiesischen Ermittler: Sie hätten Kate McCann zu der Aussage zu bewegen versucht, sie habe Madeleine versehentlich getötet und die Leiche später in ihrem Leihwagen beseitigt.[20]

Der Chefermittler des Falls, Gonçalo Amaral, kritisierte im Oktober 2007: Die britischen Ermittler hätten sich die Entführungsthese der Eltern zu eigen gemacht und nur in dieser Richtung ermittelt. Daraufhin wurde er aus seinem Amt entlassen.[21] Sein Nachfolger Alípio Ribeiro gab sein Amt im Mai 2008 ab. Am 21. Juli 2008 hob die portugiesische Polizei den Verdacht gegen die Eltern auf und stellte die Ermittlungen zu dem Fall aufgrund fehlender Spuren ein. Ribeiro bezeichnete die Entscheidung als verfrüht. Am 24. Juli 2008 veröffentlichte Amaral das Buch A Verdade da Mentira („Die Wahrheit über die Lüge“): Darin vertrat er die Annahme, Madeleine sei mutmaßlich durch einen „tragischen Unfall“ gestorben. Ihre Eltern hätten dies vertuscht, „eine Entführung vorgetäuscht“ und später die Leiche verschwinden lassen.[22] Das Ehepaar McCann verklagte Amaral daraufhin wegen Verleumdung und ließ den Verkauf des Buchs in Portugal mit einer einstweiligen Verfügung vorläufig stoppen.[23] 2009 verbot ein portugiesisches Gericht den Verkauf des Buches in Portugal und sprach den McCanns eine Entschädigung zu.[24] Das Verbot des Buches wurde im Oktober 2010 vom Lissaboner Appellationsgericht aufgehoben. [25]

Im März 2008 entschuldigten sich mehrere britische Boulevardzeitungen bei der Familie McCann für Berichte, die ihnen eine Mitschuld am Verschwinden und Tod Madeleines gegeben hatten. Sie mussten ihnen und ihren Zeugen hohe Entschädigungen zahlen. Die Eltern erklärten, das Geld ausschließlich für die weitere Suche nach Madeleine einzusetzen.[26]

Am 4. August 2008 veröffentlichte die Polizei Portugals Teile der Ermittlungsakten zu dem Fall. Daraus ging hervor, dass britische Forensiker die Blutspuren im Leihwagen der Mutter nicht eindeutig Madeleine zuordnen konnten und deshalb nicht als Beweis für eine Mitschuld der Eltern an ihrem Tod bewerteten.[7]

Neue Ermittlungen[Bearbeiten]

Im Mai 2009 veröffentlichten britische Medien neue, von Forensikexperten erstellte Bilder mit dem vermuteten aktuellen Aussehen des Kindes.[27] Am 25. April 2012 veröffentlichte die britische Polizei erneut solche Bilder. Die Ermittler erklärten, aufgrund neuer Hinweise sei es möglich, dass Madeleine noch am Leben sei.[28] Auch Interpol gab ein dem heutigen Alter des Mädchens angepasstes Suchbild heraus.[29]

2011 erschien ein Buch der US-amerikanischen Fallanalytikerin Pat Brown, die das Verhalten der Ermittler und der Eltern kritisch analysiert und den Tod des Mädchens für wahrscheinlich hält. Der Vertrieb des Buches über Amazon wurde auf Intervention der Anwaltskanzlei der McCanns Carter-Ruck unterbunden, Barnes and Noble bspw. hielten den Vertrieb aufrecht.

Auf Antrag von Premierminister David Cameron entschied der britische Metropolitan Police Service am 12. Mai 2011, Experten für eine neue Ermittlung zum Fall Madeleine abzustellen, die unter dem Namen Operation Grange läuft.[30] Das Team überprüfte zwei Jahre lang die Ermittlungsakten der Polizei Portugals und der sieben Privatdetektive, die die Familie McCann beauftragt hatte (insgesamt etwa 30.500 Schriftstücke). 2013 gab der Leiter Andy Redwood bekannt: Man habe 3800 Spurenhinweise und 38 mögliche Verdächtige in fünf Staaten identifiziert. Diesen Spuren gehe man nun in Zusammenarbeit mit den Behörden dieser Staaten nach. Festnahmen seien vorläufig nicht zu erwarten.[31]

Am 13. Oktober 2013 meldeten verschiedene Medien, dass ein Zeuge Maddie McCann vor kurzer Zeit lebend auf einer nicht näher genannten Mittelmeerinsel gesehen habe. Der Zeuge habe mitgeteilt, dass das Mädchen ihm dort vorgestellt worden sei.[32]

Scotland Yard präsentierte den Entführungsfall am 14. Oktober 2013 erneut in der BBC-Sendung Crimewatch, in der auch Maddies Eltern auftraten. Die Ermittler präsentierten einen neuen Fahndungsansatz, nach dem die Entführung des Mädchens etwa 45 Minuten später erfolgte als bislang angenommen, und fahndet deswegen nun nach einem Mann im Alter zwischen 20 und 40 Jahren, der gegen 22 Uhr am Tatabend ein Kind zum Strand getragen habe. Von dem Mann waren bereits 2008 Phantombilder angefertigt worden, die für die Fahnder allerdings erst im Zusammenhang mit dem neuen Fahndungsansatz relevant wurden. Die Fahnder präsentierten außerdem Phantombilder von zwei blonden Männern, die nach Zeugenaussagen das Apartment der McCanns am Tage vor Maddies Verschwinden beobachtet und Niederländisch oder Deutsch gesprochen haben sollen. Teile der Sendung wurden deswegen am 15. Oktober innerhalb der Sendung Opsporing Verzocht im niederländischen Fernsehen auf AVRO und einen Tag später in Aktenzeichen XY … ungelöst im ZDF ausgestrahlt.[33]
Quelle :
Wikipedia: Vermisstenfall_Madeleine_McCann


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31.10.2013 um 15:39
Wer teilnehmen möchte, ist herzlich eingeladen: PN-Funktion ist offen.


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31.10.2013 um 16:43
Ich freue mich auf eine angenehme Diskussionsrunde und hoffe, dass der Thread dieses Mal akzeptiert wird! Ansonsten würde mich eine Begründung interessieren!


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31.10.2013 um 16:47
Ja es klappt... Super, ich danke dir 😊


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31.10.2013 um 16:54
Gibt es denn schon Neuigkeiten über den gefeuerten Mitarbeiter?


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31.10.2013 um 19:47
@ARWEN1976
Vielen Dank für die Einladung, ich nehme sie gerne an und hoffe auf eine gute und faire Diskussion.

@Mindhopper
Der ehemalige Mitarbeiter soll ein Mann von den Capverden sein, also ein Portugiese aus dieser ehemaligen Kolonie Portugals. Berichtet wurde, dass er in der Vergangenheit bereits einmal dorthin zurückgeschickt wurde, weil er in Portugal auffällig geworden war.

Ich verstehe nicht, wieso er nicht gleich am Anfang im Raster der Ermittlungen hängengeblieben ist, um es einmal so auszudrücken.


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Vermisstenfall Madeleine McCann

31.10.2013 um 20:00
Erst einmal Hallo an alle :D freue mich sehr, hier dabei sein zu dürfen :D

@meermin
hast Du dazu eine Quelle, ich habe das noch gar nicht so ausführlich gelesen......und ist es denn der Mitarbeiter, der 2007 auch schon einmal erwähnt wurde? ich glaube nämlich nicht, da war nämlich von einem Zimmermädchen die Rede (maid) als "former employee"


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31.10.2013 um 20:11
@Tussinelda
http://www.cmjornal.xl.pt/detalhe/noticias/nacional/portugal/suspeito-do-rapto-de-maddie-indultado

Da steht, dass der jetzt Verdächtigte in einen Diebstahl verwickelt gewesen sein soll und deshalb auf die Capverden ausgewiesen werden sollte. das war als er 26 Jahre alt war. Er wurde vom Präsidenten Portugals sozusagen begnadigt und durfte bleiben.

Er war aus Natal auf den Capverden nach Portugal gekommen. Er lebte in Lagos und hatte ein portugisische Frau.

Dazu muss gesagt werden, dass die Emigranten aus den Capverden es in Portugal nicht leicht haben, es gibt viele Vorurteile gegen diese oft sehr armen Menschen, denen es schwer gemacht wird sich zu integrieren.


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31.10.2013 um 20:15
@meermin
ach, ist nicht englisch oder deutsch, deshalb habe ich nix gefunden :D
aber das ist ja diese BoulevardZeitung, richtig? Ob es aber der/die Verdächtige war von damals schon, ist nicht klar, oder?
Bin mal gespannt, bis jetzt wurde ja nur das übernommen (vom Focus zum Beispiel) was in dem portugiesischen und englischen Tabloid stand, andere Infos gibt es noch nicht, leider


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31.10.2013 um 20:20
@ARWEN1976
Zunächst einmal, danke für die Einladung. Toll, dass du die Initiative ergriffen hast und wir auf diesem Weg weiter unsere Diskussionen führen können.

Mich würde interessieren, was die Frau des Traktorfahrers zu den Vorwürfen sagt.


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Vermisstenfall Madeleine McCann

31.10.2013 um 20:26
Ich muß mal schnell zu meinem Pferd und bin deswegen eine Weile abwesend, aber ich freue mich ganz doll, daß wir in der Gruppe eine Möglichkeit haben, weiterhin zu diskutieren und danke ganz, ganz doll allen, die bisher den Weg gefunden haben!

Ich bin momentan dabei, einige Screenshots & Links über google-maps von Luz anzufertigen und sie dann auch hier einzustellen, damit wir die verloren gegangenen Bilder der Örtlichkeiten des alten Threads - so gut es geht - wieder herstellen können.
Wir haben unheimlich viele Informationen verloren, deswegen würde ich mich freuen, wenn wir hier viele der derzeit noch online befindlichen Informationen zusammentragen könnten.

Sobald ich also zurück bin, geht es weiter, ich beeile mich :)


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Vermisstenfall Madeleine McCann

31.10.2013 um 20:50
@ARWEN1976

herzlichen Dank für die Freischaltung, hoffe auch, dass es hier sachlich und besonnen weitergeht - in alle vertretbaren Richtungen.

Dieser Traktorman erscheint mir in seiner Bedeutung für den Fall ebenso konstruiert wie der Tannerman, der da plötzlich aus dem Nichts aufgetaucht ist.

Wenn er tatsächlich herkunftsmässig von den Kapverden stammt,also demnach dunkelhäutig gewesen sein müsste, wird er ja wohl schwerlich in die Smith-Sichtung passen.

Aber weder die PJ noch SY haben dazu offiziell etwas verlautbaren lassen, insofern sollte man dem vorerst mal keine allzu große Beachtung schenken.


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Vermisstenfall Madeleine McCann

31.10.2013 um 21:07
Arwen, von mir auch Dankeschön!

Hier noch mal die Reaktion der McCanns auf diese Schlagzeilen. Hatte ich heute schon mal gepostet. Merkwürdig finde ich einfach, dass sie das als 'pure Spekulation' bezeichnen, aber andere Meldungen wiederum nicht. Auch haben sie doch sonst großes Interesse dran, dass die Medien berichten und dass alles aufgeklärt wird, warum hier nicht?
Wie kann man sich das eigentlich vorstellen: Steht, sobald da wieder eine Schlagzeile zu Maddie auftaucht, sofort jemand von der Presse bei den McCanns auf und fragt, wie die das finden?
Dann waren sie vielleicht nur einfach genervt.

http://www.dailyrecord.co.uk/news/uk-world-news/kate-gerry-mccann-say-new-2658759


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Vermisstenfall Madeleine McCann

31.10.2013 um 21:27
Ohne den Ermittlungen vorgreifen zu wollen kann festgehalten werden, dass zumindest der portugiesischen Bevlökerung ein Täter von den Kapverden gut verkauft werden kann. Die in Portugal vorherrschende Meinung dürfte sein, dass einem Mann von den Kapverden eine solche Tat eher zuzutrauen ist als einem Portugiesen . (Wobei ein Kapverde natürlich auch einen portugiesischen Pass besitzt). Es gibt wie gesagt viele Vorurteile gegen die Emigranten aus den ehemaligen Kolonien, vor allem wenn es sich um arme Einwanderer handelt.


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joanlandor
ehemaliges Mitglied

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Vermisstenfall Madeleine McCann

01.11.2013 um 02:06
Hallo an alle,
danke für die Einladung Arwen1976,
ich freue mich, dass wir einen Platz gefunden haben um über weitere Spekulationen über den Fall Madeleine diskutieren zu können.

Ich denke auch wir sollten respektvoll miteinander umgehen und Meinungen die nicht unsere sind akzeptieren.
Es geht hier nicht darum wer Recht hat, sondern um die Suche nach einem vermissten Mädchen, welches sich nicht wehren konnte.

Und es geht um eine Recherche wer hinter dem Verschwinden von Madeleine zu tun haben könnte.
Dies können wir nur mit dem vorhandenen Material machen, dass uns über das Internet zur Verfügung steht oder in Büchern nachlesen.
Daraus können wir Schlüsse ziehen und ich bin gespannt welche neue Wege wir finden oder ob es unsere bisheren oder andere Meinungen bestätigt.

Durch viele Zeitungsartikel wird uns ein Bild der Mccanns suggeriert, welches viel Angriffsfläche bietet.

Es wird oft argumentiert, dass die Mccanns ihre Kinder nicht unter Kontrolle hatten, sich überfordert fühlten oder einfach zu egoistisch waren und wenig Zeit mit ihnen verbracht haben.

Ich kann viele verstehen die meinen, dass die Mccanns an dem Verschwinden beteiligt waren. Weil ich dachte anfangs auch so.

Dies sind für mich emotionale und subjektive Empfindungen. Neben wir die außer acht und beschäftigen wir uns nur mit den Fakten - und eine potentielle Theorie des Verschwindens - ergibt sich für mich ein anderes Bild.

Ich habe mich weiter mit dem Fall beschäftigt und natürlich die letzten News über Madeleine gelesen.
Meines Erachtens sind die Vorwürfe über den verunglückteten Traktorfahrer eine gezielte Kampagne um von dem tatsächlichen Täter abzulenken. Ich gehe dazu weiter unten ein.

Ich denke auch, dass eine weitere Recherche in diese Richtung einige Gefahren mit sich bringt.
Das erkläre ich damit, dass ich mich sehr viel mit dem Fall Dutroux beschäftigt habe.

Meine Theorie ist, dass ein Netzwerk von Pädophilen, mit dem Verschwinden Madeleines zu tun haben. Wenn man sich den Fall Dutroux ansieht gibt es immer ein wiederkehrendes Muster. Zeugen sterben überraschend, begehen Suizid, Beweise verschwinden, Zeugen werden als verrückt dargestellt, belastet oder werden öffentlich degradiert… einige Details sind auch hier gegeben. Deswegen wirkt der Fall möglicherweise so mysteriös, weil es eine Seite gibt die manipuliert.
Nur wer ist das?

Die Mccanns haben viele Kontakte in hohe Kreise. Das wirkt auf uns unwirklich. Wieso gehen sie so weit? Wieso ist ihr Kind so wichtig? Wieso kennen sie all jene, die wir nur aus Zeitung und TV kennen. Es klingt alles so utopisch.
Aber genauso ist es mit den potentiellen Tätern. Nur mit der unfassbaren Macht der "Freunde" Mccanns, die uns normal Bürgerliche so seltsam erscheint, haben sie die Kraft etwas zu erreichen.
Weil dahinter Mächte stecken, welche manipulieren, manipulieren müssen, weil sie etwas schreckliches Verbergen. Etwas was wir uns kaum vorstellen können. Etwas was selbst die potentielle Tat der Mccanns in den Schatten stellt.
Und deswegen bin ich von dieser Theorie auch so überzeugt.

Dass die portugiesische Polizei (mit 4 Mann in Porto) nach wenigen Tagen Ermittlung bereits einen Hauptverdächtigen hat, der nicht mal aussagen kann. Ich weiß nicht was ich davon halten soll.
Was denkt ihr darüber?

Die Mccanns haben bereits zigtausend Anrufe über neue Hinweise bekommen. Die Polizei in Porto hat dies selbstständig recherchiert. Nach wenigen Tagen ohne zig Tausend Anrufe.
Die Mccanns sehen den Vorwurf des Traktorfahrer als Spekulation.
Ein ehemalige Mitarbeiter eines Unternehmens kidnappt ein Mädchen, um dem Resort zu schaden.
Ich habe geringe kriminelle Energie in mir, aber da fällt mir anderes ein womit ich dem Hotel eher Schaden zufügen könnte.

Um das alles zu verstehen empfehle ich die Recherche nach Dutroux.

Gerne lasse ich mich aber auf neue Spekulationen ein und mich mit Fakten und Erklärungen sachlich und höflich überzeugen.

Für mich endet die Tat der Eltern an dem Punkt "Zeit" + "keine Kenntnisse über den Ort".
Ich würde mich freuen, wenn wir darüber diskutieren, ob es eventuell doch möglich gewesen wäre.

Da aber viele wichtige Indizien zerstört oder von der port. Polizei versäumt wurden, wie beispielsweise die Sichtung der Kameras an Hotels, sehe ich mich oft in der Meinung bestätigt weiter in diese Richtung zu denken, weil es wieder das gleiche erkennbare Muster ist.

Ob jetzt Murat, Zigeneuerbanden oder Sergey daran beteiligt sind spielt keine große Rolle, weil wenn überhaupt sind sie nicht der Endtäter.
Ich denke es waren Menschenhändler die beauftragt wurden ein Kind zu finden.
Aber wieso in dieser Anlage? War es nicht zu gefährlich? Wie kam der Kidnapper in die Wohnung? Wohin wurde sie danach gebracht und wie transportiert?

Wir werden den Fall nicht lösen können aber können darüber diskutieren. Was denkt ihr über meinen Ansatz und in welche Richtung tendiert ihr?


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01.11.2013 um 07:16
Guten Morgen an alle :)

Nein, nein, Ihr braucht Euch nicht zu bedanken, ich möchte ja, daß der Fall Madeleine eine Plattform beibehält, wo diskutiert werden kann und soll und freue mich, daß Ihr den Weg in die Gruppe gefunden habt :)

Heute über den Tag bin ich an der Arbeit und kann nicht hereinschauen, aber am Abend bin ich wieder da.

Bis dahin habe ich sicher auch die Screenshots fertig, da gestern Abend mein Snipping Tool nicht so wollte, wie ich, und ich dann keine Zeit mehr hatte.


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Vermisstenfall Madeleine McCann

01.11.2013 um 07:33
Ich finde es schön dass die Diskussion hier weitergeht, Danke Arwen für diese Möglichkeit!
Susans Beitrag finde ich sehr gut und das ist auch meine Meinung dazu.
Ich bin mir sicher dass hinter der Entführung ein Pädophilienring ala Dutroux steckt, die MacCanns sind in meinen Augen längst schon nicht mehr verdächtig. Ich gehe davon aus dass auch die MacCanns die Dinge so sehen und deshalb nicht aufgeben nach Madeleine zu suchen und die ganzen Möglichkeiten ausschöpfen wollen.
Diese Traktormanngeschichte ist äusserst suspekt. Wenn dieser Traktormann tatsächlich an der Entführung beteiligt war, dann war er nur derjenige der die schmutzige Tat ausführen musste ohne die Hintermänner in dem Fall zu kennen. Ich könnte mir vorstellen dass es in PDL oder in der näheren Umgebung einen Mittelsmann (oder Mittelsmänner) geben muss, die internationale Kontakte zu dem Pädophilenring pflegen. Diese wurden damit beauftragt ein kleines, blondes Mädchen zu beschaffen, evtl. kennen diese Männer auch nicht den Hauptauftraggeber, sondern auch wieder nur einen Mittlelsmann..auf jeden Fall hatten diese Männer die Möglichkeit den Ocean Club und Maddy auszuspionieren. (das könnten die mysteriösen Männer auf den Phantombildern sein). Zur Tat selber brauchte man aber einen "Kleinkriminellen" der gegen Geld und ohne groß Fragen zu stellen das Mädchen aus dem Zimmer holt und an diesen oder diese Mittelsmänner vor Ort übergibt. Diese haben Maddy dann ausser Land gebracht, evtl. mit dem Schiff. Die Smithsichtung kann daher schon stimmen, es wurde ja ein weißer Mann beschrieben, der Traktorfahrer war schwarz und dieser hatte in dem Moment bereits seinen Job erfüllt. Diesen Pädophlilenring auszuheben bedarf einer Menge Mut, da im Dutroux Prozess ja tatsächlich 27 Zeugen plötzlich verstorben sind und falls Maddy an dieselben Auftraggeber vermittelt wurde ist das eine sehr schwierige Arbeit für die Ermittler. Pädophilie Auftraggeber werden in den allerhöchsten politischen Kreisen vermutet und Dutroux hat diese Namen nie verraten. Ich finde, nach dem ich viel über den Dutroux Prozess gelesen habe, dass es leider Gottes nicht so ist dass Gesetzte und Politiker uns schützen, nein, schlimmer noch, es gibt Verbindungen zum organisierten Menschenhandel und es bleibt nur zu hoffen dass SY den Mut aufbringt dahingehend zu ermitteln. Vielleicht habe ich auch zu viele Krimis gelesen, das mag gut sein, aber den tödlichen Unfall des Traktormannes würde ich gern nochmals durchleuchten. Ich denke nicht dass dieser das Geheimnis um den Verbleib von Maddy mit ins Grab nahm, nein, wenn er denn tatsächlich der Kidnapper war dann wusste er nicht was mit Maddy geschehen wird, sein Job war lediglich die schmutzige Arbeit auszuführen, für einen Mittelsmann der den Auftrag erhalten hat. Ich wünsche den MacCanns alle Kraft der Welt durchzuhalten, weiterzusuchen und niemals aufzugeben, denn es könnte tatsächlich noch die Chance bestehen dass Maddy lebt.


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01.11.2013 um 07:51
Und hier noch ein Link der uns sagt dass der traktormann eine kleinkriminelle Vergangenheit aufweist. Ideal für evtl. Mittelsmänner die Tatsache dass er im Ocean Club arbeitete und sich dort mit den Räumlichkeiten auskannte. An die Theorie dass der traktormann nur aus Rache gegenüber seinem ex Arbeitgeber gehandelt haben soll, glaubt wohl mittlerweile niemand mehr-das wäre auch kompletter Nonsens in meinen Augen. Ich denke wirklich dass traktormann jemand aus der Umgebung kannte, der ihm für die Sache Geld geboten hat und Traktormann lediglich den schmutzigen Job ausführte und Maddie übergab-ohne zu wissen was mit ihr passieren wird.


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