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Vierfach-Mord in Rupperswil

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Vierfach-Mord in Rupperswil

29.02.2016 um 10:44
Zumindest kann ich mir schwer vorstellen, dass ein etwaiger Informant sich in die praktische Umsetzung der Tat mit eingebracht hätte und damit tatrelevante Spuren hinterlassen haben könnte. Die im Rahmen der Tatumsetzung verwendeten Gegenstände und Mittel bedürfen keiner besonderen Quelle für die Beschaffung, so dass diese durch die Tatausführenden selbst hätten beschafft werden können. Sollte es eine solche Konstellation (Informant und Ausführer) geben, so schätze ich die Wahrscheinlichkeit, dass von Informanten Spuren gefunden werden können, als tendenziell sehr gering ein.

Das gleiche gilt für eine etwaige Auftragstatsvariante und in diesem Fall dann für den Auftraggeber.


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Vierfach-Mord in Rupperswil

29.02.2016 um 10:56
Ich halt die Variante, dass die Täter davon ausgingen, dass mehr Geld über den Lebensgefährten zu holen sei, auch für eine sehr wahrscheinliche.

Das könnte dann bedeuten, dass die Täter in einer entfernten Beziehung zu den Opfern standen bzw. "über drei Ecken" von dem "reichen" Lebensgefährten "wussten" bzw. davon "gehört hatten". Eine direkte und belastbare Beziehung würde ich in dieser Konstellation nicht vermuten, weil die Täter dann wiederum hätten wissen müssen, dass es eben nicht viel zu holen gibt.

Dass es sich um Amateure handelt, könnte man dann daraus herleiten, dass sie 1.) der schon geschilderten Fehleinschätzung unterlagen, 2.) den Lebensgefährten am Tattag nicht einbeziehen konnten (weil sie zu spät kamen oder weil sie nicht bedacht hatten, dass dieser vielleicht gar nicht erreichbar ist) und 3.) die (bei "sauber"/"professionell" geplantem und umgesetztem Vorgehen absolut überflüssigen) Morde begangen haben.


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Vierfach-Mord in Rupperswil

29.02.2016 um 11:02
Meine favorisierten Ansätze:

1.)

Junge Täter, die der Beschreibung von zuvor entsprechen und die "aus der Gegend" kommen. Aufklärungswahrscheinlichkeit = hoch durch mögliche Mitwisser.

2.)

Absolut skrupellose "Verbrecherband" aus dem Ausland, die mit halbherziger Planung und rigoroser Umsetzung unterwegs war, die nicht viel zu verlieren hat und die schwierig ausfindig zu machen sein wird, wenn sie nicht beim nächsten Auftreten erwischt wird.


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Vierfach-Mord in Rupperswil

29.02.2016 um 11:16
...seltsam und für mich nicht wirklich mit plausiblen Ansätzen zu unterlegen, ist das seltsame Verhalten von CS beim Abheben des Geldes.

Mir erschließt sich nicht, warum sie zuerst zum Automaten ging. Dabei (beim Nichterschließen) gehe ich davon aus, dass es am Automaten nur geringe Geldbeträge zu beziehen gibt (vielleicht 3.000 Franken oder Euro) und dass das jedem Beteiligten (CS und Täter/n) klar gewesen sein muss. Aber vielleicht irre ich mich hier ja auch und es wären auch 10.000 möglich gewesen.

Wenn es aber von vorherein um "viel" (mehr als das Automatenlimit) Geld ging, hätte sie ja auch gleich zum Bankschalter gehen können. Dass das, was sie dort abgehoben hat, nicht das Limit war, ist ja zumindest in der PK behauptet worden.

Warum hat sie dann gestückelt (Geld aus dem Automaten + Geld vom Schalter) Geld beschafft, wenn sie den Gesamtbetrag und mehr auch komplett am Schalter hätte holen können? Ich gehe davon aus, dass die Aussage von der PK, dass sie das Limit nicht ausgeschöpft hat, bedeutet, dass da noch "ordentlich Luft nach oben war". Wäre es eher knapp gewesen, hätte man diese Frage in der PK wahrscheinlich anders beantwortet.

Hinzu kommt, dass durch dieses Verhalten auch noch Zeit verloren ging. Ich gehe mal davon aus, dass CS eher in Eile war, um die Situation schnellstmöglich zu beenden, statt Zeit schinden zu wollen.

War sie also zwischen den Anhebungen noch mal zuhause? Hätte den Tätern anfänglich das am Geldautomaten beziehbare Limit ausgereicht?

Oder kann man in der Schweiz 10.000 aus dem Automaten holen? Dann wären meine hier dargelegten Überlegungen hinfällig.


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Vierfach-Mord in Rupperswil

29.02.2016 um 14:10
@Ivik
Ivik schrieb:...seltsam und für mich nicht wirklich mit plausiblen Ansätzen zu unterlegen, ist das seltsame Verhalten von CS beim Abheben des Geldes.

Mir erschließt sich nicht, warum sie zuerst zum Automaten ging. Dabei (beim Nichterschließen) gehe ich davon aus, dass es am Automaten nur geringe Geldbeträge zu beziehen gibt (vielleicht 3.000 Franken oder Euro) und dass das jedem Beteiligten (CS und Täter/n) klar gewesen sein muss. Aber vielleicht irre ich mich hier ja auch und es wären auch 10.000 möglich gewesen.

Wenn es aber von vorherein um "viel" (mehr als das Automatenlimit) Geld ging, hätte sie ja auch gleich zum Bankschalter gehen können. Dass das, was sie dort abgehoben hat, nicht das Limit war, ist ja zumindest in der PK behauptet worden.
an diesem punkt häng ich auch.

warum war sie in rupperswil an einem defekten schalter, der nur euro auswirft und scheinbar auch nur 1.000
davon (das hatte der journalist den OStA umbricht gefragt, die frage ist ob er das ja, auf den defekt und die euroausgabe oder den limitierten betrag 1,000 bezogen hat).
warum ging sie bei der hypobank nicht an den schalter? hatte sie vielleicht dort kein normales konto?

sollten die 1.000 euro das limit dort gewesen sein, versteh ich, dass sie die täter kontaktierte und ihnen das mitteilte .
daraus ergab sich dann wahrscheinlich die 2. abhebung am schalter der AKB.


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Vierfach-Mord in Rupperswil

29.02.2016 um 14:20
Erstmal hallo zusammen,
DeFacTo schrieb:warum ging sie bei der hypobank nicht an den schalter? hatte sie vielleicht dort kein normales konto?
vielleicht war es Ihr von den Tätern untersagt worden an den Schalter zugehen

nachdem das dort schief gegangen ist, Thema "defekter" Automat
wollten die Täter bei der zweiten Abhebung auf sicher gehen und haben sie dann an den Schalter geschickt


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Vierfach-Mord in Rupperswil

29.02.2016 um 14:28
@xTrina
Erstmal hallo zusammen,

DeFacto schrieb:
warum ging sie bei der hypobank nicht an den schalter? hatte sie vielleicht dort kein normales konto?

vielleicht war es Ihr von den Tätern untersagt worden an den Schalter zugehen

nachdem das dort schief gegangen ist, Thema "defekter" Automat
wollten die Täter bei der zweiten Abhebung auf sicher gehen und haben sie dann an den Schalter geschickt
willkommen :-)

ja, das hört sich plausibel an. am bankomaten abheben geht normalerweise schneller, könnte ein indiz sein, dass alles schnell gehen sollte und die täter die zeitverzögerung sehr verunsicherte?


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Vierfach-Mord in Rupperswil

29.02.2016 um 17:41
Hallo in die Runde!

Erst mal vielen Dank für die Einladung - es ehrt mich, dass ich hier mitlesen, mitdenken und mitschreiben darf!

Ich beschäftige mich seit dem Anfang mit dieser grausligen Tat, weil mich Mordfälle von Natur aus interessieren, ich in diesem Forum schon lange mitlese, vorallem aber, weil ich selber Schweizerin bin und in der Nähe des Aargaus aufgewachsen bin.

Ehrlich gesagt, switche ich ständig zwischen zwei Theorien hin und her.

Meine favorisierte Theorie ist nach wie vor, dass das Hauptziel eigentlich der LG von C.S. war. In Form einer Erpressung, Entführung, wie auch immer. In dieser Theorie gehe ich davon aus, dass das Unglück damit begann, dass G.M. an diesem Morgen früher als sonst das Haus verlassen hatte. Die Täter gerieten dadurch in eine nicht vorhergesehene Stresssituation. Sie versuchten, indem sie C.S. zur Bank schickten, doch noch an Geld zu kommen. Etwas im Haus eskalierte währenddessen. Vielleicht wehrte sich der älteste Sohn, vielleicht verloren aber auch die oder der Täter angesichts ihres drohenden Misserfolgs die Nerven und rasteten komplett aus. Letzte Möglichkeit - alle Zeugen beseitigen und möglichst viele Spuren vernichten (Brand legen) - nichts wie weg und hoffen, dass niemand ihnen jemals auf die Spur kommt. In diesem Szenario macht mir Sorgen, dass der Fall vielleicht niemals oder erst jahrzehnte später, durch Kommissar Zufall aufgeklärt werden wird.

Meine zweite Theorie ist, dass der oder die Verbrecher aus dem Umfeld des älteren Sohnes kommen. (Drogen, Spielschulden o.ä.) Dabei frage ich mich, ob es in jedem Fall so gehandhabt wird, dass die Polizei wenige Tage nach der Tat, sich Zutritt zum Schulhaus und zu den Schulunterlagen der Kinder verlangt und auch bekommt. Ist das gang und gäbe? Also wenn ich morgen getötet werde - nimmt dann die Polizei erst mal die Schulumgebung meiner Kinder ins Visier? Denke ich nicht ....
Wenn man sich die Familie ansieht und sich Gedanken macht, geht man bestimmt nicht davon aus, dass der Sohn etwas mit Drogen, Spielsucht oder dergleichen zu tun hatte - jedoch kann es jedem, noch so verantwortungsvollen jungen Menschen passieren, dass er, ohne es zu merken, an den falschen Freundeskreis gerät.
Auch in diesem Szenario muss etwas eskaliert sein. Vielleicht erkannte der ältere Sohn einen der Täter, vielleicht verloren diese auch die Nerven. In beiden Szenarien gehe ich eigentlich davon aus, dass die Morde ansich nicht geplant waren. Das würde bedeutetn, dass auch der Brandbeschleuniger nicht explizit mitgebracht wurden, sondern dass brandbeschleunigende Mittel vorort vorhanden waren.

Zur seltsamen Stückelung habe ich keine Theorie. Ich frage mich, warum C.S. nicht alles abgehoben hat, was ihr zu diesem Zeitpunkt möglich gewesen wäre. Das spricht meiner Meinung nach eigentlich wieder eher für Theorie 2. Eine betragsmässig festgelegte Summe. C.S. geht davon aus, dass sie, nachdem sie die Schuld bezahlt hat, mit einem blauen Auge davon kommt - dass alles gut wird. Vielleicht wäre es das auch. Wenn es eben nicht zu dieser Eskalation gekommen wäre ...

Ich gehe also von einem Geldmotiv aus und für mich ist klar, dass die Morde Folge einer grauenvollen Eskalation waren.


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Vierfach-Mord in Rupperswil

29.02.2016 um 18:43
@Blacklady113
willkommen :-)

deine 2 basistheorien hören sich schlüssig an.

ich frage mich wieso es so schwierig ist, dass diese personen noch nicht ausfindig gemacht werden konnten.
in flasche kreise rutscht man nicht unbemerkt, wenn man ein intaktes soziale netz hat, und davon geh ich bei allem beteiligten aus.
zuzmindest die jungen opfer schirmten doch sicher nicht ihre sozialen kontakte so ab, dass niemand andereres davon mitbekam?

dass GM das ziel war ist eine möglichkeit, wäre allerdings echt dilettantisch gewesen, wenn GM unbemerkt zu seiner sitzung gehen konnte, auch wenn sie etwas früher war als sein üblicher arbeitsbeginn.
warum haben sie täter nicht CS gezwungen kontakt mit ihm aufzunehmen? war das den tätern zu gefährlich?

vielleicht warteten die täter aber genau darauf, dass GM das haus verliess und wähnten sich in dem glauben, dass GM in die niederlassung in lenzburg fuhr, um ihn dort über telefon zu dirigieren und zu erpressen. immer mit dem faustpfand der späteren opfer in ihrer hand?

gescheitert ist es daran, dass CS den tätern mitteilte, dass GM nicht in die niederlassung in lenzburg fuhr, sondern in der sitzung ist.

ist das vorstellbar?


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Vierfach-Mord in Rupperswil

29.02.2016 um 18:54
dass der bankomat defekt war könnte CS klar und bekannt gewesen sein.
es könnte eine finte gewesen sein, um ihr hab und gut nicht zu verlieren.
sie argumentierte den tätern gegenüber, dass sie nicht mehr geld bekommt, weil bankomat defekt.
den täter regt das auf und er fühlt sich provoziert.
veranlasst CS zu den abhebungen am schalter im nachbarort.
dort holt sie nicht das max limit.

simulierte sie die abhebung des max. limits?
gabe die täter eine summe vor?

die täter haben sicher nicht das höchstmögliche rausgeschlagen, die konten der jungen opfer blieben unangetastet, wie es scheint. es wär doch ein leichtes gewesen, die karten der jungen leute mitzugeben und jeweils das bankomat-limit aszuschöpfen.

genau hier, die seltsame summe gibt mir rätsel auf.


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Vierfach-Mord in Rupperswil

29.02.2016 um 18:58
@DeFacTo

Ja, das ist sehr wohl vorstellbar. Wie läuft denn so eine Sitzung ab. Natürlich, man will nicht gestört werden - ist telefonisch nicht erreichbar. Aber wenn so ein Notfall herrscht, also z.B. C.S. der Sekretärin sagt, dass es um einen Familiennotfall geht, dass es um Leben und Tod geht - dann müsste es doch irgend eine Möglichkeit geben, den LG trotzdem zu erreichen, oder?! Vielleicht handelt es sich ja um unerfahrene Täter. Welche noch nie so einen grossen Coup gelandet haben. Wäre es dann nicht möglich, dass allein die Tatsache, dass G.M. nun nicht wie gedacht in der Niederlassung in Lenzburg erreichbar ist, die Täter derart aus der Fassung gebracht hat, dass alles, wirklich alles schief ging und eskalierte?
DeFacTo schrieb:simulierte sie die abhebung des max. limits?
Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass eine normale Frau und Mutter, in solch einer Stresssituation noch den klaren Verstand aufbringt und solch etwas simuliert .... ganz zu schweigen vom Mut, der dafür benötigt wird.

Wenn einer meinen Kindern ein Messer oder Pistole an den Kopf hält, glaube mir, es ist mir dann sowas von Sch...egal, ob ich mein ganzes Vermögen verliere .. ich denke in dem Moment überhaupt nicht daran, wie es danach finanziell weitergehen würde ... Hauptsache überleben ... und dafür gäbe ich ALLES ....

Ja, die Summe ist seltsam. Ebenso die Tatsache, dass sie nicht ALLES abhob, was möglich war. Und die Stückelung - dazu fälllt mir gleich gar nichts ein....


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Vierfach-Mord in Rupperswil

29.02.2016 um 20:00
Hallo zusammen ,

habe mir Gedanken wegen der Geldabhebungen gemacht.
Es war kurz vor Weihnachten ,vielleicht wollte cs. Geschenke usw. Einkaufen , am Bankomat holte sie Euro was viele Schweizer machen die an einer eu Grenze wohnen....
Auf der Bank das übrige Geld,für andere Einkäufe.
Sie wurde beobachtet verfolgt .......

Zu der Stückelung....muss auch nicht zwingend was bedeuten.
Wer schon mal in der eu mit 200 euro oder 500 euro bezahlen möchte stellt fest das es fast gar nicht möglich ist.
In der Schweiz ist es vielleicht auch so.

Geplanter Raub und das ermorden passt für mich nicht,
dafür ist die Summe meiner Meinung nach zu klein.

Das Geld kann auch ablenkung sein , das alles nach einem Raubmord aussieht ?
Was denkt ihr ?


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Vierfach-Mord in Rupperswil

29.02.2016 um 20:32
@Mirella4
Mirella4 schrieb:habe mir Gedanken wegen der Geldabhebungen gemacht.
Es war kurz vor Weihnachten ,vielleicht wollte cs. Geschenke usw. Einkaufen , am Bankomat holte sie Euro was viele Schweizer machen die an einer eu Grenze wohnen....
Auf der Bank das übrige Geld,für andere Einkäufe.
Sie wurde beobachtet verfolgt .......

ich finde deinen neuen ansatz interessant.

warum fuhren die täter aber mit ihr nach hause? sie hätten CS das geld abnehmen und verschwinden können.

hat der täter CS direkt nach der bankomatabhebung überwältigt?
fuhren sie dann zuerst zu CS haus, um noch mehr geld und wertgegenstände zu bekommen?

da traf der täter auf die kinder und hatte ein faustpfand für weitere abhebungen.

passt das?

fragen bleiben aber noch,...
warum die summe bei der schalterabhebung?


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Vierfach-Mord in Rupperswil

29.02.2016 um 21:02
Oke,nicht fertig gedacht....

Vielleicht wollte sie ein grosses Geschenk kaufen ?
Ich weiss nicht wie ich es schreiben soll ....
Für mich passt es eben nicht das irgendwann zwischen 7 u 9 uhr Menschen in ihr Haus kommen und sie Erpressen.
Ich wollte einfach noch eine möglichkeit In betracht ziehen, ein ablauf der vielleicht ganz normal begann und furchtbar endete....

Es können auch für mich keine Profis gewesen sein.
Die Summe von 10.000 ist für mich nicht nachvollziehbar. Sie konnten mehr haben.

Also dachte ich mir eben das sie Beobachtet wurde , verfolgt . Dann wurde an der Tür geklingelt .... usw...

Denn wenn es für mich keine Profis waren , können es noch Bekannte eines der Opfer gewesen sein. Der Mord im vordergrund ,das Geld als ablenkung .


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Vierfach-Mord in Rupperswil

29.02.2016 um 21:10
@Mirella4
Mirella4 schrieb:Oke,nicht fertig gedacht....

Vielleicht wollte sie ein grosses Geschenk kaufen ?
Ich weiss nicht wie ich es schreiben soll ....
Für mich passt es eben nicht das irgendwann zwischen 7 u 9 uhr Menschen in ihr Haus kommen und sie Erpressen.
Ich wollte einfach noch eine möglichkeit In betracht ziehen, ein ablauf der vielleicht ganz normal begann und furchtbar endete....

Es können auch für mich keine Profis gewesen sein.
Die Summe von 10.000 ist für mich nicht nachvollziehbar. Sie konnten mehr haben.
wir entwickeln hier den ablauf, zu ende denken können wir ja zusammen.
passt schon ;-)

zeitlich wird eine überwältigung CS und das zurückfahren zum haus, recht eng bis unmöglich.
es kann also kaum sein, dass der ablauf so passt.


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Vierfach-Mord in Rupperswil

29.02.2016 um 21:26
Salü zusammen

Ich kann mir nicht vorstellen, dass CS wissen konnte, dass der Bankomat defekt war.
Wenn sie dort von ihrem eigenen Konto abgehoben hätte, wäre das wohl mehr gewesen, dann halt Euros. Oder sie wäre dort an den Schalter gegangen, allenfalls beim 2.Mal. Sie hatte wohl kaum bei briden Banken Konti.
Ich nehme auch mal an, dass ihre Söhne nur bei der AKB ein Konto hatten, wie so üblich haben die Kinder ihr Konto bei der gleichen Bank wie die Eltern.
Aber da war ja noch SF. Hatte sie deren Kontokarte und Pin dabei? Hatte sie Schulden?
Vielleicht haben die Täter ja auch SF beobachtet schon länger und haben im falschen Haus zugeschlagen?
Eine etwas spezielle Theorie, aber vielleicht dachten die Täter ja auch speziell?


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Vierfach-Mord in Rupperswil

29.02.2016 um 21:27
@Mirella4

hmmm... dein Denkansatz ist schon nicht schlecht. Möchte auch offen sein dafür - warum auch nicht. Sie könnte tatsächlich freiwillig Geld abheben gegangen sein - stimmt, gerade kurz vor Weihnachten gehen viele Schweizer über die Grenze um günstig einzukaufen.
Aber mein Bauch sagt mir einfach, dass das so nicht gewesen sein kann. Wenn ich mir die Bilder anschaue .... sie war eine stets sehr gepflegte, wohl auch aufs Äussere bedachte Frau; auf den Bank Bildern, sieht sie echt ungemacht aus. Irgendeinen schwarzen Umhang übergeworfen, kein Make Up, die Haare zerzaust. Ich glaube nicht, dass sie ausgesehen hätte, wenn sie einen Weihnachtsbummel vor sich gehabt hätte.
Auch der Gedanke von DeFacto leuchtet mir ein; warum sollten die Täter, die sie beobachtet haben, sie danach auch noch zu Hause aufsuchen ... viel eher würden sie sie doch überwältigen, während sie z.B. das Auto besteigen will ... Aber wie auch immer - generell bin ich offen für deinen Ablauf - wenn nur mein Bauchgefühl nicht was anderes sagen würde ...


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Vierfach-Mord in Rupperswil

29.02.2016 um 21:39
Weiß denn hier jemand, wieviel Geld man in der Schweiz maximal aus einem Geldautomaten beziehen kann, wenn dieser nicht defekt ist? Was ist als Limit für Geldautomaten in der Schweiz üblich?


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Vierfach-Mord in Rupperswil

29.02.2016 um 21:40
@Spoki
salü und willkommen.
Spoki schrieb:Ich kann mir nicht vorstellen, dass CS wissen konnte, dass der Bankomat defekt war.
Wenn sie dort von ihrem eigenen Konto abgehoben hätte, wäre das wohl mehr gewesen, dann halt Euros. Oder sie wäre dort an den Schalter gegangen, allenfalls beim 2.Mal. Sie hatte wohl kaum bei briden Banken Konti.
Ich nehme auch mal an, dass ihre Söhne nur bei der AKB ein Konto hatten, wie so üblich haben die Kinder ihr Konto bei der gleichen Bank wie die Eltern.
Aber da war ja noch SF. Hatte sie deren Kontokarte und Pin dabei? Hatte sie Schulden?
Vielleicht haben die Täter ja auch SF beobachtet schon länger und haben im falschen Haus zugeschlagen?
Eine etwas spezielle Theorie, aber vielleicht dachten die Täter ja auch speziell?
ja, gerade spezielle theorien sollten hier diskutiert werden, das ist ausdrücklich erwünscht.

es kann gut sein, dass CS kein konto bei der hypi hat, aber die möglichkeit auch dort geld abzuheben, eventuell eben genau diese 1000 euro oder 1000 stutz.

ihr gehaltskonto ist wahrscheinlich die AKB, das seh ich auch so, mit einem entsprechenden dispo- und kreditrahmen.
das unterstützt auch die aussage, dass sie bei der AKB nicht ans limit ging.

aber es erklärt nicht, warum CS zuerst an den bankomaten ging,

das mit SF hab ich auch schon angedacht, find aber keine plausible erklärung.
SF arbeitete seit geraumer zeit in zürich am flughafen in einem mammutstore.
ihr stiefvater ist bei argus, einer spezialeinheit für entführungen und banküberfälle.

@Ivik
Ivik schrieb:Weiß denn hier jemand, wieviel Geld man in der Schweiz maximal aus einem Geldautomaten beziehen kann, wenn dieser nicht defekt ist? Was ist als Limit für Geldautomaten in der Schweiz üblich?
das limit kann man bei seiner bank individuell festlegen.
da scheint es keine besondere logik zu geben, ausser das max-limit das einem je nach einkommen zusteht.


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29.02.2016 um 21:40
Beim Bankomat wo man das Konto führt kann das gut 10'000 sein. Beim fremden Automat maximal 1000


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