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Die letzten Rätsel der Menschheit

2.782 Beiträge, Schlüsselwörter: Wissenschaft, Menschheit, Rätsel, Phänomene
Keysibuna
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Die letzten Rätsel der Menschheit

12.11.2010 um 20:13
@KlausBärbel

Assyrien, Babylonien und Sumer unterhielten weitreichende politische Beziehungen zu den Nachbarländern, die auch teilweise zu Provinzen der mesopotamischen Kernländer erklärt wurden.

Unter den Ländern des Altertums, die nicht zu den historisch definierten geographischen Gebieten Mesopotamiens zu zählen sind, befinden sich unter anderem Armenien, Urartu, Mittani, Medien, Elam und das frühe Perserreich, bevor es 539 v. Chr. den ersten Nachfolgestaat des alten Mesopotamien bildete.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

12.11.2010 um 20:15
@Keysibuna

Die ältesten archäologischen Besiedlungsspuren lassen sich für die Mitte des 11. Jahrtausends v. Chr. am mittleren Euphrat in Mureybet nachweisen, wo beigesetzte Stierschädel in Rundhäusern gefunden wurden.
Es kann mit Sicherheit angenommen werden, dass ähnliche Verhältnisse in benachbarten Regionen vorlagen, da die Art der Funde die typischen Anzeichen des gesamten Mesopotamiens repräsentieren.


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Keysibuna
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Die letzten Rätsel der Menschheit

12.11.2010 um 20:15
@KlausBärbel

Ab dem 10. Jahrtausend v. Chr. sind modellierte Frauenfigurinen zu finden.
Obsidian in kleinen Mengen lässt auf Handel mit Kappadokien schließen.
Die gefundenen Obsidianklingen sind Zeugnis eines frühen Handels.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

12.11.2010 um 20:16
@Keysibuna

Bis 8700 v. Chr. lässt sich ein architektonischer Fortschritt beobachten. Die vormals runden Wohnstätten wandelten sich zu eckigen Häusern, die nun auch über mehrere Räume verfügten.

Getreidereste in Silos deuten auf erste landwirtschaftliche Tätigkeiten hin. Ab etwa 7700 v. Chr. weisen alle Häuser, in denen menschliche Schädel gefunden wurden, einen eckigen Stil auf.


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Keysibuna
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Die letzten Rätsel der Menschheit

12.11.2010 um 20:17
@KlausBärbel

Die spezielle Anordnung zeigt Ähnlichkeiten zum Totenkult von Jericho.
Aus dem 7. Jahrtausend v. Chr. stammen die ältesten Belege für Keramik.
Die Objekte zeigen wechselnde Motive und Techniken, die auf einen langen Entwicklungsprozess über mehrere Jahrhunderte hinweisen.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

12.11.2010 um 20:19
@Keysibuna

Ab dem 6. Jahrtausend v. Chr. ist erstmals gebrannter Ton nachweisbar mit prähistorischen Modellen der Töpferscheibe.


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Keysibuna
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Die letzten Rätsel der Menschheit

12.11.2010 um 20:20
@KlausBärbel

Die Besiedelung begann zwischen 5000 und 4000 v. Chr. in der Obed-Zeit.
Bauern besiedelten das Land zwischen Babylon und dem Persischen Golf, erste Landwirtschaft wurde betrieben.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

12.11.2010 um 20:21
@Keysibuna

Arbeitsteilung entstand, die Töpferscheibe wurde erfunden, Tempel aus Lehmziegeln entstanden.

Seit der Uruk-Zeit (4000–3100 v. Chr.) fanden sich Städte und die Anfänge der Schrift, die sich aus einem System von Piktogrammen zur sumerischen Keilschrift entwickelte.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

12.11.2010 um 20:22
@KlausBärbel

In den Talebenen von Mittelmesopotamien lagen als bedeutendste Orte Sippar, Dur-Kurigalzu und Opis. Das Gebiet war begrenzt durch den unteren Diyala und dem Oberlauf des unteren Zab. Angebaut wurde hauptsächlich Getreide. Wichtigster Wirtschaftszweig war allerdings die Pech- und Teerherstellung in der Region Opis.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

12.11.2010 um 20:23
@Keysibuna

Eine besondere Rolle spielte im 4. und 3. Jahrtausend v. Chr. auch das nördliche Mesopotamien, das umgangssprachlich bisweilen auch als Obermesopotamien bezeichnet wird.

Hierunter fielen die Gebiete am Oberlauf des Euphrat, Tigris und Habur. Bedeutende Städte entstanden dort, wie Mari, Ebla, Hama, Hamoukar, Tell Halaf/Aleppo, Nabada, Ninive und auch Assur (Stadt).


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Keysibuna
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Die letzten Rätsel der Menschheit

12.11.2010 um 20:24
@KlausBärbel

In der zweiten Hälfte des 3. Jahrtausend v. Chr. ist zudem eine einheitliche Kultur in diesem Gebiet zu verzeichnen, die sich unter anderem in einer standardisierten Akropolis-Anlage mit Palast und Tempeln im Zentrum der Siedlungshügel auszeichnete.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

12.11.2010 um 20:25
@Keysibuna

Der Großteil der bekannten Geschichte Mesopotamiens ist geprägt von den schubweisen Einwanderungen. Meist zerfiel die Region in zahlreiche Stadtstaaten, ähnlich wie im antiken Griechenland, unter Königen, die miteinander zeitweilig im Krieg standen.

Es gab Phasen, die von Großreichen dominiert wurden und andere, in denen Mächte aus den Nachbarregionen Eroberungsfeldzüge führten.


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Keysibuna
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Die letzten Rätsel der Menschheit

12.11.2010 um 20:26
@KlausBärbel

Die Chronologie stützt sich auf die assyrische Königsliste, die Eponymenliste und die Eponymenchroniken. Durch eine Reihe von Synchronismen lassen sich auch die meisten babylonischen Könige (nach der sumerischen und Babylonischen Königsliste A) in dieses System einfügen.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

12.11.2010 um 20:27
@Keysibuna

In Babylonien waren Jahresnamen (nach einem wichtigen Ereignis) bis in die Regierungszeit von Kurigalzu I. in Gebrauch, danach wurde meist nur noch das Regierungsjahr des Königs als Referenz benutzt.


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Keysibuna
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Die letzten Rätsel der Menschheit

12.11.2010 um 20:28
@KlausBärbel

Außerdem sind Synchronismen bekannt: Šamši-Adad I. von Assyrien verstarb im 17. Regierungsjahr von Hammurabi, Ammisaduqa, König von Babylon regierte 146 Jahre nach der Thronbesteigung von Hammurabi.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

12.11.2010 um 20:29
@Keysibuna

Babylon fiel im Jahr 31 von Šamšu-ditana an die Hethiter unter Muršili I., 45 Jahre nach der Inthronisation von Hammurabi. Aus Beobachtungen der Venus in der Zeit von Ammisaduqa wurde versucht, absolute Daten abzuleiten.


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Keysibuna
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Die letzten Rätsel der Menschheit

12.11.2010 um 20:30
@KlausBärbel

Das betreffende Ereignis wiederholte sich alle acht Jahre.

Außerdem gibt es Berichte über zwei Mondfinsternisse während der Ur-III-Dynastie.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

12.11.2010 um 20:31
@Keysibuna
Auch archäologische Funde wurden spärlich. Viele altbabylonische Siedlungen wurden aufgegeben. Nach Gasche et al. (1998, 7) setzte dieser Prozess jedoch schon vor dem Fall von Babylon ein und scheint mit einer Veränderung des hydrologischen Systems in der Regierungszeit von Samsuiluna verbunden gewesen zu sein.


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Keysibuna
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Die letzten Rätsel der Menschheit

12.11.2010 um 20:33
@KlausBärbel

Ur, Uruk und Larsa am Euphrat waren betroffen, aber auch Girsu und Lagaš wurden aufgelassen, im 30. Regierungsjahr von Samsuiluna dann auch Isin und Nippur. Auch die Spannweite der Keramikformen nimmt deutlich ab (Gasche et al. 1996, 43).
Das Gebiet östlich des Tigris scheint weniger betroffen gewesen zu sein.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

12.11.2010 um 20:34
@Keysibuna

Die ersten Schriftzeugnisse in Südmesopotamien sind in sumerischer Sprache verfasst. Manche Sprachforscher vermuten, dass die sumerische Sprache mit dem Mongolischen, dem Finnischen, dem Ungarischen oder mit der Türkischen verwandt sein könnte, und leiten daraus eine Einwanderung der Sumerer ins Zweistromland von Osten her ab, wo sie die Wurzeln dieser Sprachen vermuten.


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