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Die letzten Rätsel der Menschheit

2.782 Beiträge, Schlüsselwörter: Wissenschaft, Menschheit, Rätsel, Phänomene
Keysibuna
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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 17:45
@KlausBärbel

Schon an diesen Kriegszügen war Alexander beteiligt, etwa in der Schlacht von Chaironeia (338 v.Chr.), in der die griechischen Städte unter Führung Athens unterworfen wurden.

Die makedonische Phalanx erwies sich dabei als ein wichtiges Element für den militärischen Erfolg, zentral war jedoch die Rolle der Reiterei.

Alexanders spätere Erfolge gehen zweifellos zu einem bedeutenden Teil auf die Militärreformen seines Vaters zurück.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 17:47
@Keysibuna

Philipp holte den griechischen Philosophen Aristoteles in die makedonische Hauptstadt Pella und beauftragte ihn, Alexander in Philosophie, Kunst und Mathematik zu unterrichten.

Der Einfluss des Aristoteles sollte wohl nicht zu hoch veranschlagt werden, doch sicher war Alexander sehr gebildet; seine Abschrift der Ilias hütete er wie einen Schatz und brachte der griechischen Kultur große Bewunderung entgegen.


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Keysibuna
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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 17:49
@KlausBärbel

Das Verhältnis zwischen Vater und Sohn war keineswegs frei von Konflikten, gerade in Hinsicht auf die Liebschaften des Vaters. Philipp hatte 337 v.Chr. Kleopatra, die Nichte seines Generals Attalos, als Nebenfrau geheiratet.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 17:50
@Keysibuna

Da gab es doch einen Eklat, soweit ich weiß.

Während eines Banketts soll Attalos Öl ins Feuer gegossen und gesagt haben, er hoffe, dass Philipp nun einen legitimen Erben erhalten würde. Alexander sei daraufhin wutentbrannt aufgefahren und habe Attalos angeschrien:

Soll das heißen, ich sei ein Bastard?


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Keysibuna
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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 17:52
@KlausBärbel

Jop,

Alexander warf einen Becher auf Attalos und wollte auf ihn losgehen. Auch Philipp erhob sich und zog sein Schwert, jedoch nicht um Alexander in Schutz zu nehmen, sondern um Attalos zu helfen.
Da aber Philipp, wie so oft, bereits hoffnungslos betrunken war, stolperte er und fiel hin. Alexander soll ihn höhnisch angeblickt haben und sich den versammelten Makedonen zugewandt haben:
"Seht ihn euch an, meine Herren. Dieser Mann will euch von Europa nach Asien führen, aber er scheitert schon bei dem Versuch, von einem Liegebett zum nächsten zu gehen. (Plutarch, Alexander, 9)"


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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 17:54
@Keysibuna

Alexander befürchtete nun offenbar, von der Thronfolge ausgeschlossen zu werden. Schließlich floh er mit seiner Mutter über Epeiros nach Illyrien. Nach einem halben Jahr kehrte er nach Pella zurück, doch seine Thronfolge blieb weiterhin unsicher.


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Keysibuna
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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 17:55
@KlausBärbel

Philipp wurde im Sommer 336 v.Chr. in der alten Hauptstadt Aigai (auch bekannt als Vergina) während der Hochzeit seiner Tochter Kleopatra mit dem König Alexander von Epeiros von dem Leibgardisten Pausanias ermordet.

Das Motiv des Täters scheint offensichtlich: Pausanias war ein Vertrauter Philipps gewesen und war von Attalos beleidigt worden; dabei fühlte er sich von Philipp ungerecht behandelt.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 17:57
@Keysibuna

Es gab aber bald darauf Gerüchte, wonach Alexander an der Tat beteiligt gewesen war.

Die Mutmaßungen über die Hintergründe des Mordes und über eine Verwicklung von Olympias und Alexander sind weitgehend spekulativ, auch wenn eine Mitwisserschaft nicht ausgeschlossen werden kann.


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CosmicQueen
Diskussionsleiter
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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 18:12
@KlausBärbel
@Keysibuna
Beim Tod seines Vaters Neoptolemus im Jahr 360 war Alexander zu jung, um selbst die Nachfolge anzutreten. So wurde zunächst sein Onkel Arybbas König von Epirus. Dieser festigte seine Herrschaft, indem er enge Beziehungen zu Philipp II. von Makedonien knüpfte. Arybbas verheiratete seine Nichte Olympias mit dem makedonischen König. Mit seiner Schwester ging auch der junge Alexander an den Hof Philipps.


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Keysibuna
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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 20:37
@CosmicQueen
@KlausBärbel


Im Jahre 336 v. Chr. folgte der zwanzigjährige Alexander seinem Vater auf den Thron. Dass es keinen nennenswerten Widerstand gab, ist offenbar Antipater zu verdanken, der das Heer dazu bewog, Alexander als König anzuerkennen.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 20:39
@Keysibuna
@CosmicQueen

Schon in den ersten Tagen ließ er Mitglieder des Hofstaats exekutieren, die das Gerücht streuten, Alexander habe etwas mit der Ermordung seines Vaters zu tun gehabt. Als nächstes wandte er sich seinem Erzfeind Attalos zu, der sich auf der Flucht befand, jedoch von seinem Verwandten (Stiefvater) Parmenion getötet wurde.


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Keysibuna
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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 20:40
@KlausBärbel

Sowohl Antipater als auch Parmenion standen deswegen lange in Alexanders besonderer Gunst und profitierten nicht unerheblich davon: Antipater blieb während des Asiensfeldzugs als Reichsverweser in Makedonien, während Parmenion sich seine Unterstützung mit großem Einfluss im Heer vergelten ließ.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 20:41
@CosmicQueen
@Keysibuna

Noch 336 ließ sich Alexander in Korinth die Gefolgschaft der griechischen Städte versichern. Die Völker in Thrakien und Illyrien versuchten jedoch, die Situation zu nutzen und die makedonische Herrschaft abzuwerfen.

Alexander zog 335 v. Chr. mit 15.000 Mann nach Norden ins heutige Bulgarien und Rumänien, überquerte die Donau und warf die thrakische Revolte nieder. Anschließend verfuhr er ebenso mit den Illyrern.


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Keysibuna
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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 20:42
@KlausBärbel

Während Alexander im Norden kämpfte, beschlossen die Griechen im Süden, dass dies der Zeitpunkt sei, sich von Makedonien zu befreien.

Ihr Wortführer war Demosthenes, der die Griechen davon zu überzeugen versuchte, dass Alexander in Illyrien gefallen und Makedonien herrscherlos sei.
Als erste erhoben sich die Einwohner Thebens und vertrieben die makedonischen Besatzungssoldaten aus der Stadt.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 20:43
@CosmicQueen
@Keysibuna

Alexander reagierte augenblicklich und marschierte direkt von seinem Illyrienfeldzug südwärts nach Theben. Die Phalanx seines Generals Perdikkas eroberte die Stadt, wo Alexander zur Bestrafung sämtliche Gebäude mit Ausnahme der Tempel und des Wohnhauses des Dichters Pindar zerstören ließ.


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Keysibuna
ehemaliges Mitglied

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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 20:44
@KlausBärbel

600 Einwohner wurden getötet, die übrigen 30.000 wurden in die Sklaverei verkauft.

Die Stadt Theben existierte nicht mehr und sollte erst zwanzig Jahre später wieder aufgebaut werden, aber nie mehr zur alten Bedeutung zurückfinden.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 20:45
@CosmicQueen
@Keysibuna

Abgeschreckt von Alexanders Strafgericht brachen die anderen Städte Griechenlands ihre Revolte ab und ergaben sich. In Korinth ließ sich Alexander von neuem ihre Gefolgschaft versichern und verschonte sie daraufhin, da er sie als Verbündete in seinem Persienfeldzug brauchte.


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Keysibuna
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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 20:46
@KlausBärbel

Das Perserreich war zu Alexanders Zeit die größte Territorialmacht der Erde.

Die Perserkönige hatten in den zurückliegenden Jahrhunderten Palästina, Mesopotamien, Ägypten und Kleinasien erobert und mehrere Versuche unternommen, Griechenland zu unterwerfen.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 20:47
@CosmicQueen
@Keysibuna

Als sich Alexander 334 v. Chr. dem Perserreich zuwandte, wurde dies von Dareios III. aus dem Haus der Achämeniden beherrscht.

Schon Alexanders Vater Philipp hatte Pläne für einen Angriff auf die Perser geschmiedet, angeblich, um Rache für die Invasion Griechenlands rund 150 Jahre zuvor zu nehmen, wobei es sich dabei eher um Propaganda handelte und machtpolitische Gründe den Ausschlag gegeben haben dürften


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Keysibuna
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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 20:49
@KlausBärbel

Eine Armee unter Parmenion, einem der fähigsten makedonischen Generäle, war bereits über den Hellespont nach Asien gegangen, wurde von den Persern aber zurückgeschlagen.

Alexander überschritt den Hellespont im Mai 334 mit einer Armee aus etwa 35.000 Makedonen und Griechen, um in die Kämpfe einzugreifen, während rund 12.000 Makedonen unter Antipater Makedonien und Griechenland sichern sollten.


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