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Die letzten Rätsel der Menschheit

2.782 Beiträge, Schlüsselwörter: Wissenschaft, Menschheit, Rätsel, Phänomene
Keysibuna
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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 16:11
@KlausBärbel

Am Ende scheiterte aber auch diese Friedensidee immer wieder an der Unmöglichkeit, sie ohne die Garantie einer starken Hegemonialmacht durchzusetzen.

Der Königsfriede wird von einigen Forschern als erste Verwirklichung einer Koine Eirene angesehen.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 16:13
@Keysibuna

Zum Wächter über den Königsfrieden warf sich zunächst Sparta auf, um seine eigene Position zu verteidigen.

Es geriet aber zusehends in die Defensive. Athen, welches sich von der Niederlage im Peloponnesischen Krieg langsam erholt hatte, begründete 378/77 v. Chr. den Attischen Seebund neu, allerdings verkleinert und weniger von der athenischen Vormachtstellung geprägt.


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Keysibuna
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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 16:15
@KlausBärbel

Tatsächlich waren aber sowohl Sparta als auch Athen über das Anwachsen der thebanischen Machtstellung besorgt und versuchten, den thebanischen Einfluss einzudämmen.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 16:17
@Keysibuna

Doch während sich die beiden alten Feinde annäherten, kam es 371 v. Chr. zur Schlacht von Leuktra, in welcher das spartanische Heer in offener Feldschlacht von den Thebanern vernichtend geschlagen wurde. Dies bedeutete das endgültige Ende der spartanischen Hegemonie.


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Keysibuna
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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 16:19
@KlausBärbel

Auch der Höhenflug Thebens endete bereits nach wenigen Jahren, als 362 v. Chr. der wichtigste thebanische Stratege Epameinondas fiel.

Sparta verlor jedoch Messenien und wurde somit zu einer Macht zweiten Ranges, zumal die dringend notwendigen inneren Reformen auch danach nicht verwirklicht wurden.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 16:21
@Keysibuna

Auf Sizilien blühte währenddessen die reiche Polis Syrakus und erreichte eine quasi-hegemoniale Stellung unter Dionysios I. Im Laufe des 4. Jahrhunderts v. Chr. jedoch wurde Syrakus von schweren Bürgerkriegen heimgesucht.

Bereits seit dem frühen 5. Jahrhundert lieferten sich Karthago und die sizilischen Griechen teils heftige Kämpfe (siehe oben), wobei sich beide Seiten in etwa die Waage hielten.


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Keysibuna
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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 16:23
@KlausBärbel

Tatsächlich waren es gerade die Randgebiete – das so genannte Dritte Griechenland, abseits von Athen und Sparta –, die nach dem Peloponnesischen Krieg eine Blütezeit erlebten, wie eben Böotien mit Theben, aber auch Thessalien, Korinth und Megara, die sich vom Krieg erholten und vom Handel profitierten.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 16:25
@Keysibuna

Im Norden Griechenlands bestieg 359 v. Chr. Philipp II. den Thron von Makedonien. Ihm gelang es, den größten Nutzen aus den Vormachtkämpfen der griechischen Poleis zu ziehen. Die streitenden Adelsfamilien vermochte er stärker als zuvor an das Königshaus zu binden. Vor allem aber schuf er ein stehendes und professionell geschultes Heer, wodurch Makedonien zur führenden Militärmacht in Griechenland wurde.


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Keysibuna
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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 16:27
@KlausBärbel

In den 50er Jahren kämpfte er gegen die Phoker und erwarb 352 v. Chr. die Vorherrschaft in Thessalien. 343 v. Chr. folgte die Eroberung Thrakiens, samt der dortigen Goldbergwerke, die den wirtschaftlichen Grundstock für den weiteren Machtzuwachs legten.

Athen fühlte sich von der expansiven Politik Philipps ernsthaft bedroht.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 16:29
@Keysibuna

Vor allem Demosthenes versuchte die Athener davon zu überzeugen, dass Philipp sie unterjochen wollte, hatte zunächst jedoch keinen Erfolg. 340 v. Chr. kam es endlich zur Bildung eines Abwehrbundes, doch unterlag das Heer 338 v. Chr. bei Chaironeia dem Heer Philipps.


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Keysibuna
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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 16:32
@KlausBärbel

Dieser gründete 337 v. Chr. den Korinthischen Bund, ließ sich zum Hegemon ernennen und wurde de facto zum Beherrscher Griechenlands. Seine Pläne zu einem Feldzug gegen Persien konnte er jedoch nicht mehr verwirklichen: Er wurde 336 v. Chr. ermordet.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 16:34
@Keysibuna

Sein Sohn Alexander, später der Große genannt, setzte Philipps ehrgeizige Pläne jedoch in die Tat um: Er zwang die aufständischen griechischen Städte in die Knie und zerstörte Theben.


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Keysibuna
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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 16:36
@KlausBärbel

Mit seinem legendären Alexanderzug (ab 334 v. Chr.) öffnete er zugleich den Griechen das Tor zu einer neuen Welt: Er besiegte die persischen Armeen und stieß bis nach Indien vor.

Damit endete das klassische Zeitalter Griechenlands.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 16:38
@Keysibuna

Es begann das Zeitalter des Hellenismus, in dem die griechischen Poleis gegenüber den hellenistischen Großreichen, die sich nach Alexanders Tod 323 v. Chr. bildeten (siehe auch Diadochen), sowie den sich formierenden Bundesstaaten (siehe etwa Achaiischer Bund) nur eine untergeordnete Rolle spielten, während die griechische Kultur sich bis nach Indien verbreitete.


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Keysibuna
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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 16:39
@KlausBärbel

Griechenland blieb das Schlachtfeld der hellenistischen Großmächte.
Vor allem die Antigoniden versuchten, die alte makedonische Hegemonie zu erneuern.

Athens Versuch, nach dem Tod Alexanders wieder eine Macht zu werden, scheiterte kläglich (Lamischer Krieg, 323–322 v. Chr.)


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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 16:41
@Keysibuna

An die Stelle der Polis traten als Machtfaktor die griechischen Bundesstaaten. Die beiden Wichtigsten waren der Aitolische Bund und der Achaiische Bund.

In kultureller Hinsicht verlagerte sich der Schwerpunkt mehr in den Osten, wo vor allem Alexandria in Ägypten, später auch Pergamon in Kleinasien, eine bedeutende Rolle spielten (siehe auch Diadochen).


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Keysibuna
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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 16:44
@KlausBärbel

Infolge der Kämpfe zwischen den griechischen Klein- und Mittelmächten untereinander sowie mit und gegen Makedonien kam es zum Eingreifen des Römischen Reiches gegen Philipp V. von Makedonien.

Im Zweiten Makedonisch-Römischen Krieg (200–197 v. Chr.) wurde Makedonien vernichtend geschlagen.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 16:47
@Keysibuna

196 v. Chr. verkündete der römische General Titus Quinctius Flamininus die Freiheit Griechenlands, Rom blieb aber Protektoratsmacht. Da die Lage weiterhin instabil war, sah sich Rom in der Folgezeit immer wieder gezwungen einzugreifen.


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Keysibuna
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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 16:48
@KlausBärbel

4


Nach der Schlacht von Pydna 168 v. Chr. war Makedonien, welches unter König Perseus noch einmal versucht hatte, die Vorherrschaft in Griechenland gegen Rom zu erkämpfen, als Machtfaktor ausgeschaltet.

Rom engagierte sich nun dauerhaft in Griechenland.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 16:50
@Keysibuna

Dies führte nach der Zerstörung Korinths zur Umwandlung Griechenlands in eine römische Provinz (146 v. Chr. als „Macedonia“, 27 v. Chr. als „Achaea“).

133 v. Chr. wurde auch das Reich von Pergamon durch Rom annektiert, 64/63 v. Chr. folgte das Reich der Seleukiden in Syrien (welches aber bereits seit dem 2. Jahrhundert nur noch von regionaler Bedeutung war und seine reichsten Provinzen längst verloren hatte), 30 v. Chr. schließlich die letzte hellenistische Macht, das Ägypten der Ptolemäer.


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