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Wie wandelt man Gedanken um?

88 Beiträge, Schlüsselwörter: Sprache, Ausdruck, Positives Denken, Umformulierung
Om
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Wie wandelt man Gedanken um?

13.04.2013 um 06:22
`Achte auf deine Gedanken, denn sie werden deine Worte.
Achte auf deine Worte, denn sie werden deine Taten.
Achte auf deine Taten, denn sie werden dein Charakter.
Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal. ´

aus `Siddartha´

(gesprochene) Worte sind Klänge ..
zusammengesetzte `Klänge´ ergeben eine Melodie, einen Rhythmus ..
die harmonische Zusammensetzung (z.B. Reim) eschafft eine Art Magie/Vorstellung .
[/I]

Mir ist aufgefallen, dass viele (wie ich selbst auch noch) in gewissen Denkschemen und Programmierungen festhängen, die wir teilweise aus unserer Kindheit von unseren Eltern oder aus schwierigen Situationen als Konsequenz, die nun nicht mehr notwendig ist, übernommen haben. Immer noch sind es einfache Sätze wie: `Ich kann nicht..´ , `Das geht nicht..´, usw...
Meist sind diese Aussagen oder Denkschemen mit Emotionen verbunden, weshalb ich hiermit auch auf eine Interaktion zwischen Denken und Fühlen hinweisen möchte, die entweder harmonisch miteinander schwingt, oder auch (teilweise) getrennt sein kann. Diese `störenden´ Einzelklänge sind Gedanken, die einengen oder zwanghaft sind. Oder halt auf der anderen Seite emotionale Zustände, die bestimmte Gedanken auslösen.

In diesem Thread soll es aber über die Art und Weise gehen, über die Gedanken Einfluss auf innere Zustände zu haben/erhalten und sein eigenes Denken zu lenken.
Es geht um Methoden, das eigene Denken zu steuern und auszurichten, die hier gepostet und besprochen oder ausprobiert werden können.
Natürlich Nur mit Respekt des freien Willens einer Person.
Je klarer man sich über seine eigenen Gedanken ist, desto weniger kann man fremdbestimmt werden.
Ausgangszeilen für die Entstehung dieser Diskussion sind diese, die ich in einer anderen Diskussion schrieb zu diesem Thema. Es ging darum, wie man `negative Gedanken´ stoppt.



`Ich werde mir einzelner agressiver oder destruktiver Gedanken oder Glaubenssätze bewusst und formuliere sie dann um..am besten direkt. Erfordert aber erhöhte Aufmerksamkeit sich selbst gegenüber und Disziplin zur Selbstkontrolle der Gedanken. Und den Willen dazu..
Wenn spontan solche Gedanken (meist durch emotionale Reaktion auf eine bestimmte Situation) auftreten und ich ihrer direkt nicht Herr werde, nehme ich erstmal Abstand davon, lasse sie zur Ruhe kommen und versuche das Ganze durch eine andere nicht so subjektive Sichtweise zusehen.
Fehler passieren jedem, -sie zu wiederholen ist allerdings dann nicht mehr unbewusst, deshalb versuche ich aus bestimmten Situationen meine Erkenntnis und Konsequenz zu ziehen, um in Zukunft anders zu reagieren. Wenn mich etwas nicht mehr zu solchen Gedanken hinreissen kann, bin ich frei davon und habe die Situation gelöst.
Alles passiert, um einem etwas zu zeigen- über sich selbst. Da ist der Ansatz.

Man kann sie nicht stoppen, da Energie nicht einfach verschwindet,- man kann sie nur umwandeln.´



Grundsätzlich kann man sich fragen:
Welche Wörter benutze ich im täglichen Gebrauch?
Wenn ich etwas sage, mit welchen Worten sage ich es?
Kann ich beleidigende Worte in einer Aussage durch respektierende ersetzen?

Wichtig finde ich es, die Ursache des Gedankens zu finden, also die Ausgangssituation und diese zu verstehen, um einen festsitzenden Gedanken zu lösen.
Hier ein paar anregende Fragen zur Selbstprüfung:
Wann ist der Gedanke entstanden?
Was war die Ausgangssituation für die Entstehung dieses Gedankens?
Wie kann ich jetzt anders handeln?

Umformulieren im Denken geht natürlich auch mit Worten..
Um es gleich mit einem Beispiel aus dem fliessenden `Hier und Jetzt´ zu veranschaulichen, bietet sich hier die Möglichkeit, den eigenen Beitrag direkt nach folgenden Kriterien zu gestalten und es gleich einmal auszuprobieren.. :)
-benutze Wörter, die eine angenehme Schwingung haben
-Vermeide Verneinungen wie `nicht´ und verwende stattdessen das gegenteilige Wort oder den gegensätzlichen Ausdruck

Anmerkung hierzu: Wichtig ist mir noch, hier mal zu erwähnen, dass das Wort `nicht´ zu benutzen immer auch bedeutet , das `Nicht Gewünschte´- also das Gegenteil von dem , was man sagen möchte- beim `Namen´ zu rufen, womit man dessen Schwingung schon aufnimmt und auch anzieht..
Als Beispiel: Statt ` Ich mag Fussball nicht.´ kann man schreiben: `Ich mag Volleyball lieber.´
Beispiele können hier gepostet werden, um Anregungen zu erhalten. :)

- ich werde mich selbst auch bemühen... ;)


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Wie wandelt man Gedanken um?

13.04.2013 um 06:49
was du ansprichtst ist autosuggestion/selbst-affirmation und eine wundervolle sache.
ich kenne da noch ein tolles sprichwort das lautet -

"gib auf deine gedanken acht denn sie könnten wahr werden"

was soviel heisst wie negatives denken verursacht negatives handeln/reaktionen oder anders ausgedrückt "du erntest was du säst"

zudem kann unser gehirn mit dem wort "NICHT" nichts anfangen und wird daher einfach herausgefiltert. wenn man also "nicht" verwendet und zb. sagt: "ich will nicht mehr rauchen" dann wird dieser satz vom gehirn so verstanden - " ich will mehr rauchen".

tja unsere psyche ist ein faszinierendes instrument das wir noch lernen müssen zu beherrschen :)

ich wünsche mir, dass sich mehr menschen darüber gedanken machen und ein bewusstsein dafür entwickeln wie wichtig positives denken ist. depressionen und viele andere psychischen erkrankungen könnten dadurch deutlich reduziert werden.


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Om
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13.04.2013 um 08:48
@-Therion-

Danke für deinen wunderbaren Beitrag!
-Therion- schrieb:ich wünsche mir, dass sich mehr menschen darüber gedanken machen und ein bewusstsein dafür entwickeln wie wichtig positives denken ist. depressionen und viele andere psychischen erkrankungen könnten dadurch deutlich reduziert werden.
Das ist wohl wahr.


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jacksback
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13.04.2013 um 09:58
Ich denke ein junger Mensch kann diesen Weg nicht gehen, da er erstmal seine Erfahrungen, seinen Neigungen entsprechend machen muss - und dazu gehört auch seine negative Seite auszuleben.
Ist der Zeitpunkt dann gekommen, dass der Mensch einsieht, dass was immer er auch tut, er nicht wirklich glücklich wird - und er beginnt tiefer nach dem Sinn des Lebens zu suchen, dann ist er erst reif für Veränderungen.

Der oben beschriebene Weg ist bestimmt hilfreich im Umgang mit anderen. Ob er mir selber was bringen würde - muss ich erstmal drüber nachdenken...


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13.04.2013 um 11:07
alle menschen sollen und müssen natürlich erst ihre eigenen erfahrungen sammeln denn nur daraus lernen wir. irgendwann im laufe der entwicklung kommt für jeden der zeitpunkt wo er sich selbst und andere hinterfragt und dann ist es wichtig zu wissen/erkennen wie sehr die eigene psyche und jede form von kommunikation sich auch auf das gesamte umfeld auswirkt.

wie du richtig sagst:
jacksback schrieb:und er beginnt tiefer nach dem Sinn des Lebens zu suchen, dann ist er erst reif für Veränderungen.
veränderung kann nur aus sich selbst heraus stattfinden indem ein bewusstsein dafür entwickelt wird durch erkennen - hinterfragen und großteils auch durch akzeptieren.
jacksback schrieb:Ob er mir selber was bringen würde - muss ich erstmal drüber nachdenken...
wenn du wirklich bereit dafür bist wird es automatisch passieren und es wird dein leben auf jeden fall berreichern das kann ich dir versichern :)


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jacksback
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Wie wandelt man Gedanken um?

13.04.2013 um 11:15
-Therion- schrieb:wenn du wirklich bereit dafür bist wird es automatisch passieren und es wird dein leben auf jeden fall berreichern das kann ich dir versichern
Tja, das ist ja die Frage..., - ob dieses bereichern in irgendeiner Form wirklich gut ist, - womit ich nicht gleich sagen will dass es schlecht ist.
Meine Erfahrungen bisher sagen mir jedenfalls, dass Zwänge jeglicher Art - und dazu gehört für mich auch sich selbst Schemen zu unterwerfen - mir nicht gut tun.


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Om
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13.04.2013 um 11:25
@jacksback

Guten Morgen!
jacksback schrieb:Meine Erfahrungen bisher sagen mir jedenfalls, dass Zwänge jeglicher Art - und dazu gehört für mich auch sich selbst Schemen zu unterwerfen - mir nicht gut tun.
Genau das hab ich grad auch schon gedacht, aber in einem anderen `Bezug´..

Ich habe für mich das Wort `muss´ gestrichen, da dieses Wort allein schon `Zwang´ bedeutet.
Selbst `soll´ ist schon zuviel.. `kann´ ist gut. :)

- da fängt es schon an ;)

Es sind nur Möglichkeiten... :)
Sei frei..


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13.04.2013 um 11:29
jacksback schrieb:Meine Erfahrungen bisher sagen mir jedenfalls, dass Zwänge jeglicher Art - und dazu gehört für mich auch sich selbst Schemen zu unterwerfen - mir nicht gut tun.
niemand muss sich irgendjemanden oder gar sich selbst unterwerfen. schade dass du so darüber denkst bzw. es als schema ansiehst denn eigentlich ist es eine lebenseinstellung die wie gesagt automatisch passiert durch weiterentwicklung und von innen heraus kommen muss ganz ohne zwänge ectr. ich denke daher, dass du noch nicht soweit bist und noch etwas zeit brauchst um das GANZE wirken zu erkennen im vollen umfang - lass dir also selbst die zeit die du brauchst, erst wenn du es nicht mehr als zwang ansiehst bist du bereit für veränderungen.


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Om
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13.04.2013 um 11:30
@jacksback

Und ich mag `Schemen´ auch nicht. Der Bereich des Denkens besteht aber grösstenteils daraus, und deshalb befasst man sich automatisch damit, wenn man sich mit `Denken´ befasst. ;)

Ich hatte selbst grösste Schwierigkeiten, diesen thread überhaupt aufzusetzen, da es so verschachtelt ist, das Thema, und bitte um Entschuldigung, sollte es als ein Schema wirken..
habe nur versucht, die Methoden, die ich an mir selbst angewandt habe, auszudrücken und verständlich zu machen, da ich doch öfters danach gefragt werde.


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jacksback
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13.04.2013 um 11:38
@-Therion-
@Om

Ich werte das ja nicht, sondern spreche nur von mir. Für mich erscheint das erstmal wie sich einem Schema zu unterwerfen - muss ich doch ständig meine bis dahin erlernte Ausdruckweise filtern.
Allerdings habe ich ja auch gesagt, dass ich da noch drüber nachdenken werde, bzw. werde ich den Thread mal aufmerksam verfolgen, und sehen was dabei heraus kommt.
Vielleicht ändere ich ja dann meine Meinung...


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Om
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Wie wandelt man Gedanken um?

13.04.2013 um 11:59
@jacksback

du bist doch schon dabei.. ;)
Herzlich willkommen auf jeden Fall :)
Schreib, wann immer du magst und was du magst...

...solang du zu mir nicht sagst `du musst ...´ , stört es mich nicht - bist du ja der einzige, der mit seinem eigenen `muss´ leben `muss´... ;)

(entschuldige- ein kleiner Morgenscherz, weil die Sonne so schön scheint :) )
Ab jetzt halte ich mich jedenfalls daran und lasse `m...´ in Zukunft weg- auch in Argumentationen
- ich sehe es als Herausforderung, die mich fordert und in diesem thread ist das natürlich `übertrieben´ dargestellt, aber zumindest mal (hier schriftlich) möglich...und das Gehirn merkt sich das und setzt es dann auch mal in einer anderen Situation z.B. in der Realität um..
Davon abgesehen bist du jemand, mit dem ich gerne gegensätzliche Meinungen austausche ;)


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13.04.2013 um 12:00
jacksback schrieb:muss ich doch ständig meine bis dahin erlernte Ausdruckweise filtern.
das ist wirklich schwierig plötzlich anders zu denken und mir fällt es auch nicht leicht, man erwischt sich selbst ständig dabei negative formulierungen auszusprechen/denken aber das ist völlig normal. wenn du dir erstmal dessen bewusst bist und dir zumindest ab und zu dir quasi gedanklich selbst "auf die finger klopfst" verändert sich im laufe der zeit ganz automatisch deine gesamte denkweise.

sich dessen bewusst zu sein ist also der erste schritt zur veränderung .....


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13.04.2013 um 12:10
@Om
Erstmal super Diskussion :) danke für den Hinweis.
Ich finde es interessant wie viele negative Autosuggestionen oder Gedanken man so am Tag denkt. Also wie sehr es einem auffällt wenn man es weiß. Das Umformulieren ist anstrengend am Anfang aber einige Gedanken werden dann wirklich besser wenn man Übung hat. Es liegt viel an der Denkweise. Man hat natürlich nicht alles in der Hand, aber positiv denken macht vieles einfacher und besser und man zieht dann wie durch Zauberhand tatsächlich mehr Positives an.


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jacksback
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13.04.2013 um 12:18
@-Therion-
-Therion- schrieb:wenn du dir erstmal dessen bewusst bist und dir zumindest ab und zu dir quasi gedanklich selbst "auf die finger klopfst" verändert sich im laufe der zeit ganz automatisch deine gesamte denkweise
Inwiefern? Und sag jetzt nicht pauschal "positiv" (!) - sondern es interessiert mich, wie Du den Unterschied vorher/nachher erklärst.

@Om

:)


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Wie wandelt man Gedanken um?

13.04.2013 um 12:42
jacksback schrieb:Inwiefern? Und sag jetzt nicht pauschal "positiv" (!) - sondern es interessiert mich, wie Du den Unterschied vorher/nachher erklärst.
ich werde es dir anhand eines beispieles versuchen zu erklären:

wenn ich mir zb. einrede "ich kann das nicht" oder "ich muss jetzt dieses oder jenes tun" dann ist das eine negative denkweise die negative auswirkungen auf deine psyche hat. du wirst dann nämlich schon eine negative grundeinstellung/haltung gegenüber dem haben dass du "nicht kannst" bzw. nicht tun möchtest und egal was passieren wird es wird kein positives resultat ergeben weil du dich selbst nicht motivieren kannst für einen guten erfolg zu sorgen. oder anders gesagt du ziehst dich dadurch aus deiner selbstverantwortlichkeit und es wird schiefgehen weil du es dir selbst eingeredet hast dass du dieses oder jenes nicht kannst.

wenn du allerdings dir selbst sagst "es gibt nichts was ich nicht kann", "ich schaff das" oder was soll schon schief gehen ich versuchs einfach dann ist dein grundeinstellung positiv. du siehst dann die diversen aufgaben/situationen die das leben mit sich bringt als herausforderung an und wirst dafür sorgen die jeweiligen aufgaben positiv zu lösen.

- sich selbst motivieren - selbstverantwortlichkeit erkennen - herausforderungen anzunehmen - über seine grenzen gehen zu WOLLEN ist der schlüssel zum positiven denken.


auch bei diesem beispiel "ich muss jetzt dieses oder jenes tun" ----> ist es die falsche einstellung ....

wenn man weiss das man etwas ungeliebtes tun muss dann macht es keinen sinn sich dagegen zu sträuben, es ändert nichts daran dass man es zu erledigen hat. diese negative grundeinstellung belastet einen psychisch zusätzlich obwohl es gar nicht notwendig wäre.

wenn du dir nämlich denkst - ich erledige das schnell dann habe ich es hinter mir dann motivierst du dich selbst dazu und hast kein negatives gefühl dabei sondern kannst dich freuen anschließend es erledigt zu haben ..... verstehst du.

-----> warum negativ darüber denken wenn etwas unvermeidliches gemacht werden muss, warum es hinauszögern oder sich darüber ärgern ectr. --- tu es einfach, stelle dich der herausforderung und sage "okay ich mach das jetzt, je schneller ich das angehe um so schneller habe ich es hinter mir". und wenn du es erledigt hast kannst du dir auf die schulter klopfen gedanklich und sagen "gut gemacht".

es liegt alleine an der denkweise, an der persönlichen einstellung und sichtweise sich sein leben leichter zu machen :)


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jacksback
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13.04.2013 um 12:55
Irgendwie reden wir aneinander vorbei. Zu sagen "Ich kann das" gehört bei mir schon zur Grundausstattung - bzw. denke auch ich das positiv denken besser ist als negativ.

Danke für die ausführliche Erklärung wie Du das siehst.

Mir ging es allerdings insbesondere um diesen Abschnitt:
Om schrieb:Umformulieren im Denken geht natürlich auch mit Worten..
Um es gleich mit einem Beispiel aus dem fliessenden `Hier und Jetzt´ zu veranschaulichen, bietet sich hier die Möglichkeit, den eigenen Beitrag direkt nach folgenden Kriterien zu gestalten und es gleich einmal auszuprobieren.. :)
-benutze Wörter, die eine angenehme Schwingung haben
-Vermeide Verneinungen wie `nicht´ und verwende stattdessen das gegenteilige Wort oder den gegensätzlichen Ausdruck

Anmerkung hierzu: Wichtig ist mir noch, hier mal zu erwähnen, dass das Wort `nicht´ zu benutzen immer auch bedeutet , das `Nicht Gewünschte´- also das Gegenteil von dem , was man sagen möchte- beim `Namen´ zu rufen, womit man dessen Schwingung schon aufnimmt und auch anzieht..
Als Beispiel: Statt ` Ich mag Fussball nicht.´ kann man schreiben: `Ich mag Volleyball lieber.´
Beispiele können hier gepostet werden, um Anregungen zu erhalten.
So wie ich das verstehe, ändert man durch gezieltes vermeiden von bestimmten Worten sein "Betriebssystem Geist", welches auf Grundlage der Sprache basiert.

Es interessiert mich welche Auswirkungen so etwas hat.

@-Therion-


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Om
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Wie wandelt man Gedanken um?

13.04.2013 um 13:10
@memo

Schön, dass du schon gute Resonanzen bekommen hast :) und hier reinschaust.
Welcome..


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13.04.2013 um 13:28
jacksback schrieb:So wie ich das verstehe, ändert man durch gezieltes vermeiden von bestimmten Worten sein "Betriebssystem Geist", welches auf Grundlage der Sprache basiert.

Es interessiert mich welche Auswirkungen so etwas hat.
das was ich zuvor beschrieben habe .... du wirst dir automatisch positives denken aneignen, selbstverantwortung übernehmen und zu einer selbstmotivierenden persönlichkeit werden.

indem du negative formulierungen vermeidest wirkst du auch auf andere menschen positiver weil du nicht von dem sprichst was du nicht kannst, willst oder musst und sie vielleicht dadurch mitrunterziehst oder ihnen schuldgefühle vermittelst oder vielleicht sogar mitleid auslöst.

du wirst ganz anders/positiver wahrgenommen werden was sich natürlich auch auf dein selbstbewusstsein auswirken wird und deinen selbstwert stärkt.


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13.04.2013 um 13:58
@-Therion-
Das Problem dabei sehe ich, dass eben diese Gedanken einen hemmen und innerlich regelrecht erstarren lassen. Der Teufelskreislauf der negativen Gedanken lässt sich eben schwer durchbrechen. Es kostet einen regelrecht viel Kraft und Energie, dagegen zu steuern. Manchmal kann man diese Kraft eben nicht aufbringen und man wird weiter herunter gezogen. Toll ist natürlich die Umkehrung dessen. Vor allem fällt es einen sehr leicht und man hat einen innerlichen Glücksmoment an dem man sagen kann:" Na das war doch gar nicht so schwer!"

Fraglich ist nur, warum diese negativen Gedanken überhaupt erst aufkommen. Man möchte sich damit doch eigentlich nicht selbst im Weg stehen.


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13.04.2013 um 14:22
Veritasaequita schrieb:Es kostet einen regelrecht viel Kraft und Energie, dagegen zu steuern.
niemand sagt dass es leicht ist, ein umdenken bedeutet ein stätiges arbeiten an sich selbst und seiner persönlichkeit und das ein leben lang. - weiterentwicklung ist hart arbeit aber es lohnt sich allemal :)
Veritasaequita schrieb:Fraglich ist nur, warum diese negativen Gedanken überhaupt erst aufkommen. Man möchte sich damit doch eigentlich nicht selbst im Weg stehen.
durch unser umfeld und auch teils durch die medien/den gesellschaftlichen druck zb. werden wir dazu "erzogen" den falschen wertvorstellungen zu verfolgen wodurch wir uns unbemerkt selbst schaden. da heisst es zb. du bist nur schön wenn du so oder so aussiehst und meinst du nicht dem idealbild zu entsprechen dann empfindest du dich zb. als "nicht schön" genug, stehst unter druck und hast eine falsche wertvorstellung aufgenommen.

du wirst dir dann selbst einreden "ich bin nicht schön" und es wird zur psychischen belastung werden. wenn du aber lernst dich so zu akzeptieren wie du bist und keinen wert darauf legst diesen gesellschaftlichen vorgaben einen wert zu geben, dir täglich sagst "ich bin schön" dann erst wirst du erkennen das schönheit von innen kommt und man nur lernen muss sich selbst wertzuschätzen.

denn nur wenn du dich zuerst selbst anerkennen kannst werden dich auch andere menschen anerkennen und wertschätzen können! - es ist daher vollkommen unwichtig wie du aussiehst wenn deine persönlichkeit nach aussen strahlt wirst du auch akzeptiert werden als der mensch der du bist :)


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