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90 Beiträge, Schlüsselwörter: Wissen, System, Lernen, Interesse
LordHertling
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11.06.2013 um 12:11
@Zyklotrop
Wenn du es als Fakt ansieht ist es schon traurig genug. Wenn du dem allerdings nichts entgegen zu setzen hast ist es armselig.


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11.06.2013 um 12:13
@LordHertling
Das aus deinem Munde ist ja schon fast ein Ritterschlag. :D
Wenn wir beide auf einer Welle schwimmen, dann fange ich an mir echte Sorgen zu machen.


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11.06.2013 um 12:15
@LordHertling
Du hast niemanden als armselig zu bezeichen

Und wenn du schon das nutzen von Fremden Wissen abgeneigt bist, müsstest du erst den Computer neu entwickeln, den Browser neu porgrammieren und ein eigenes TCP/IP-Protokoll schreiben
Denn die anwendung von Programmbibliotheken ist nur das geschriebene, dass einer schon mal gemacht hat und das ist in jeder Programmiersprache HTML, JAVA bis hin zu DirectX oder OpenGL - alles hat einer schon davor gemacht und andere nutzen es

Wo wäre die Logik das alle ihre eigenen Suppen kochen
und btw. verlasse das Internet und komm wieder wenn du eigenes hast


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LordHertling
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11.06.2013 um 12:17
@Zyklotrop
Oh du ziehst es also vor nach unten zu treten. Sehr heldenhaft. ;)

@RobbyRobbe
Da hast du was nicht ganz mitbekommen. Ich würde mich gerne an dem Wissen eines anderen satt machen wollen.
Sich Informationen anzueignen hat nichts mit Wissen zu tun. Habe ich mich nun verständlicher ausgedrückt?


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11.06.2013 um 12:21
@LordHertling
Wissen kommt aber von etwas Wissen - und um etwas zu wissen brauche ich Information.
Verstehe nicht ganz warum man das nicht aufnehmen darf und weitergeben - es kommt nur drauf an wie man es einsetzt und wie man es anpasst. Ein großes Fachwissen ist keine Granatie das man auch gut ist - aber ohne Fachwisssen kommt auch nicht weit


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hawaii
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11.06.2013 um 12:26
Zyklotrop schrieb: Faktenresistenz in Verbindung mit ungestilltem Mitteilungsbedürfnis, das passt doch.
You made my day! :D


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LordHertling
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11.06.2013 um 12:29
@RobbyRobbe
Davon rede ich doch die ganze Zeit. Das ich es anprangere angeeignete Information als Wissen auszugeben das auf die Mühen eines anderen beruht. Solltest du die Programmiersprache dir angeeignet haben beruht sie nicht auf dein Wissen. Solltest du aber auf dieser Grundlage der Info ein ausgeklügeltes System dir durch deine Gedanken erschaffen haben.... meinetwegen ein Abwassersystem im Laptop für verschüttete Getränke...dann beruht es auf deinem Wissen was du getrost als Info weitergeben kannst. So der Unterschied!

Und ja,ich nehme das Armselig zurück.

@hawaii
Higgs made my day ;)


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11.06.2013 um 12:38
Mal wieder ein Thread eines Pubertierenden, der alles in Frage stellen muss. Juhuuu, gabs vorher noch nicht.
"Ich bin was ganz Besonderes und besser als ihr, die nur vorgegebene Informationen fressen."

@LuciaFackel
Ich finde, du hast es wunderbar auf den Punkt gebracht.


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11.06.2013 um 12:40
@LordHertling
LordHertling schrieb:Wenn ich recht informiert bin hat der gute Arzt sein Handwerk gelernt und sich nicht vom Buch oder auch google an den OP Tisch gestellt.
Was glaubst du, mit was im Studium gelernt wird? Mit eingemeißelten Zeichen? Klar wird da aus Büchern gelernt, nennt sich Theorie und wird dann in die Praxis umgesetzt. Daher auch die Lehrkrankenhäuser - auch, wenn erstmal an etwas nicht lebendigem geübt wird. ;)


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LordHertling
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11.06.2013 um 12:41
Wer keine Argumente hat kotzt sich eben aus nicht wahr @BarbieUndKen ?!

@crazykitty
Nichts anderes habe ich gesagt. ;)


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11.06.2013 um 12:43
@LordHertling
LordHertling schrieb:Nein muss niemand! Wenn du es allerdings willst dann machst du es. Was wäre daran sinnlos wenn jeder seine eigene Sprache hätte? Davon mal abgesehen das es nie der Fall sein würde und gewesen wäre. Ist es nicht MEIN bemühen dich der eine andere Sprache spricht verstehen zu wollen und mein tun dazu wichtig wäre?
Na ja.. da brauchst du nicht in die Zukunft schauen... der Blick in die unmittelbare Vergangenheit reicht da schon aus.

Das Deutschland, dass wir heute kennen, mit gemeinsamer Sprache und Währung, existiert ja noch nicht lange so.

Also... ich denke da beispielsweise an das Heilige Römisches Reich (mit dem Zusatz "Deutscher Nation" ab dem 15. Jahrhundert), es war ein Flickenteppisch mit Fürstentümern, Grafschaften usw. etc.

Beinahe jedes Fürstentum hatte für sich das Recht, eigene Münzen zu prägen, also eine eigene Währung, die Sprachen innherhalb unserer "Nation" waren teilweise sehr unterschiedlich, die Grammatik, Aussprache, Satzbau usw.

Irgendwie war das alles sehr, sehr ungünstig auf die Dauer und man entschloss sich dann irgendwann, das ein wenig zu entwirren.

Beispielsweise die Rechtssprechung... erst der "Sachsenspiegel" brachte da ein wenig Ordnung herein.

Tja, und unsere gemeinsame Währung spricht da Bände um das anscheinend stark in sich ruhende Bedürfnis der Menschen, Dinge so gleich zu ziehen, dass es das alltägliche Leben erleichtert.

Das ist nun mal so: Die Menschen wollen es, jedenfalls in der Masse. Es gibt immer Ausnahmen, so wie du, von der Vorstellung her, also Menschen, die es gerne anders haben wollen, aber insgeheim vom vorherrschendem Ergebnis (System) tagtäglich profitieren.

Ich finde es gut, wenn es Ausnahmen von der Regel gibt, dass muss auch so sein... aber du bist erst wirklich eine Ausnahme, wenn du annähernd auch so lebst wie die tragische Romanfigur aus der Literaturvorlage, die du im Eingangspost angeführt hast.

Ansonsten lebst du in deiner Vorstellung zwar ein alternatives Leben, in der Wirklichkeit aber bist du genauso ein Rädchen des Systems wie die meisten auch.


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11.06.2013 um 12:48
@LordHertling
LordHertling schrieb: Nein muss niemand! Wenn du es allerdings willst dann machst du es. Was wäre daran sinnlos wenn jeder seine eigene Sprache hätte? Davon mal abgesehen das es nie der Fall sein würde und gewesen wäre. Ist es nicht MEIN bemühen dich der eine andere Sprache spricht verstehen zu wollen und mein tun dazu wichtig wäre?
Na also, das ist doch im Grunde das, was ich meine - man muss die Sprache der anderen lernen. Es ist nur praktisch, wenn dann die Sprache der anderen auch meine eigene ist.
LordHertling schrieb:Den Wasserkocher neu zu erfinden ist ja nun blödsinnig findeste nicht selber auch? Er hatte schon seine Geburt das auf Wissen eines anderen beruht. Klingt logisch,oder?
Richtig! Ebenfalls genau das, was ich meine und schrieb. Es ist überflüssig, dass jeder Mensch alles selbst erfindet. Aber was bereits erfunden wurde, wissen wir nur, indem wir die Information darüber miteinander teilen.
LordHertling schrieb:In manchen Ländern gibt es keine Schulen. Dennoch entwickeln sie sich weiter. Seit wann gibt es denn einen Stillstand?! Das wir weiter entwickelt sind steht außer Frage. Meines Erachtens liegt es natürlich daran das Bildung gut tut...wenn es denn die eigene ist und nicht auf andere beruht.
Stimmt, die bauen keine Schulgebäude, in denen sie die gleichaltrigen Kinder der Gemeinde versammeln, um ihnen organisiert nach Plan was beizubringen. Stattdessen lernen die Kinder von ihren Eltern und ihren Nachbarn duch Zuschauen und Helfen und jederzeit im Alltag, was die anderen bereits wissen und können. Schrift macht es möglich, dass sie ohne direkten Kontakt auch lernen, was ihre verstorbenen Vorfahren wussten und konnten.
LordHertling schrieb:Doch seht euch mal um. Wir können damit nicht umgehen alles endet in Zerstörung oder die Grundlage ist die Zerstörung weiter zu meiden. Sehr fortschrittlich!!
Sich umsehen und das Gesehene zu verarbeiten ist auch lernen. Jedenfalls, wenn man in der Lage ist, Schlüsse draus zu ziehen. Ohne die Aufnahme dieser Informationen wärst Du nicht in der Lage, die Fehler anderer Menschen bei Deinem eigenen Tun zu vermeiden.
LordHertling schrieb:Wie sind wir nur vom entdecktem Feuer bis hier her gekommen?!
Durch die Weitergabe von Informationen.


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11.06.2013 um 12:51
LordHertling schrieb:
Wie sind wir nur vom entdecktem Feuer bis hier her gekommen?!
Durch die Weitergabe von Informationen.
Was ja anscheinend sogar rein mündlich funktionieren kann... es gibt doch noch, soweit ich weiß, heute sogar noch Naturvölker, die ihr Wissen rein mündlich weiter geben... und alles kommt an.

Vielleicht weiß einer von euch, welches Naturvolk das ist... ich glaube, es sind noch sehr naturverbundene Aborigines (von denen ja längst nicht mehr alle so leben).


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11.06.2013 um 12:52
also wenn ich den TE richtig verstehe geht es hier einfach um eine Abgrenzung von "Information" und "Wissen"...

Also Informationen kann ich bekommen, aber echtes Wissen über eine Sache bekomme ich nur durch erleben oder dadurch das ich einer Information durch eigenes Handeln/Denken einen Mehrwert hinzufüge... also zumindest habe ich diese Information ;) rausgelesen


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LordHertling
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11.06.2013 um 12:54
@moric
Schöner Beitrag,Thx :)

Natürlich profitiere ich davon. Auch weil ich kaum eine andere Möglichkeit habe. Mein Brot gleich an der Kasse mit einem Eierlegendem Huhn bezahlen zu wollen bringt mich allerhöchstes in die Klapse. :D

Und sicher lebe ich auch nur soeben meine Gedanken aus mit dem Wissen nur ein Teil des Ganzem zu sein.

@LuciaFackel
moric schrieb: Wie sind wir nur vom entdecktem Feuer bis hier her gekommen?!

Durch die Weitergabe von Informationen.
Schön das du nicht WISSEN geschrieben hast. ;)

@cejar
Du bist mein Held des Tages weil DU es verstanden hast. *verneig*

So ich muss nun mal raus....keine Bange das imaginäre Huhn lasse ich daheim. ;)


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11.06.2013 um 12:56
@moric
Stimmt, innerhalb eines Stammes oder kleineren Volkes funktioniert das gut.
Das läuft aber auch darauf hinaus, das diese Menschen nicht über ihren Tellerrand hinausblicken können, sie wissen wirklich nur das, was sie direkt betrifft.
So kann man zu dem Schluss kommen, dass die Erde eine Scheibe ist.

Das kann doch jeder hier ausprobieren. Einfach mal ein paar Wochen lang keine Nachrichten hören, Radio, TV und Internet meiden und, da die gemeinsame Sprache von @LordHertling ja auch für überflüsig erklärt wurde, nur schauen, nicht mit anderen reden.
Und dann, nach 4 Wochen oder so, mal checken, wieviel Information wir in dieser Zeit aufgenommen ahben, und wieviel es vorher war.
Von der sozialen Verarmung durch den mangelnden menschlichen Kontakt will ich gar nicht erst anfangen....


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11.06.2013 um 13:00
@LordHertling
"Wissen" kann man meiner Meinung nach nicht weitergeben. Dass, was du erfährst, indem andere es Dir sagen oder indem Du es liest, ist Theorie, Philosophie, ein Denkmuster oder so.... aber "Wissen" ist das, was Du selbst erlebst und aus Deinem Erleben schlussfolgerst.
Das Erleben ist aber auch Information.

Ich denke an so einfach Beispiele wie den Verkehrsfunk. Wenn ich mit dem Auto in eienr Stadt wie Berlin unterwegs bin, und es ist gerade der Tag, an dem der Marathon stattfindet, dann bin ich froh, wenn ich nicht selbst durch Erfahrung herausfinden muss, dass stundenlang viele Strassen gesperrt sind. Der Verkehrsfunk sagt es mir im Radio, und ich kann dran glauben und die gesperrten Bereiche umgehen und so schneller vorankommen, oder ich kann die Information in Zweifel ziehen, fahren wo ich immer fahre, und steh den halben Tag herum. ;)


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11.06.2013 um 13:01
Informationen kritisch zu beurteilen ist gut. Keine Informationen aufnehmen aufgrund der kritik an den Infos an sich ist dumm.


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LordHertling
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11.06.2013 um 13:06
@LuciaFackel
Den beantworte ich noch dann aber weg.

Hast du mal daran gedacht wie viele Sprachen du erlernen würdest wenn ein jeder seine eigene hätte? ;)
Dem Rest kann ich nur hinzufügen das ich es größenteils so handhabe und dennoch nicht vereinsamt bin oder gar kein Freundeskreis besitze. Alles was meine Denke mit sich bringt ist das ich doch als etwas schwierig angesehen werde was der Sache(Unterhaltung) auch spannend gestaltet. ;)
LuciaFackel schrieb:"Wissen" kann man meiner Meinung nach nicht weitergeben. Dass, was du erfährst, indem andere es Dir sagen oder indem Du es liest, ist Theorie, Philosophie, ein Denkmuster oder so.... aber "Wissen" ist das, was Du selbst erlebst und aus Deinem Erleben schlussfolgerst.
Das Erleben ist aber auch Information.
Hast du es nun endlich verstanden? Mein Glückwunsch. :)

@CthulhusPrison

Infos nicht aufzunehmen ist schier unmöglich. Allerdings der der sich da iwo tief reinliest und diese Info weiter gibt ist für mich nicht intelligenter als ein anderer Unwissender. Allemal hat er/sie eine gute Fähigkeit sich all das gut merken zu können.


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11.06.2013 um 13:09
Hm.. jetzt hab ich Lust bekommen, mir eine Doku über die Aborigines anzusehen... ich habe weitergelesen auf WIKI und es ist echt interessant, wie ihr Leben dort (Australien) sich gestaltet.

Ich finde, das hat auch mit dem Thema hier etwas zu tun... denn die Weitergabe von Information ist doch oft daran gekoppelt, das Vermittelte auch verstehen zu wollen, wodurch es sich ja dann in "Wissen" festigen müsste, wenn ich die Unterscheidung jetzt richtig interpretiere.

Also... eigentlich lässt sich das ganz einfach auf die eine Formel herunterbrechen:

nämlich dem Bereich

Forschung & Lehre !

Dadurch bestimmt sich, m. E., alles... jede Universität hat die Forschung & Lehre inne... und auch einen praktischen Teil.

Ganz gut sehen lässt sich das beispielsweise an Universitäten mit dem angeschlossen Universitätsklinikum...

Denn dort gibt es die Medizinische Fakultät (Lehre), dann den Bereich "Forschung", in der die dort auch lehrenden Dozenten immer ihr Händchen haben... und schließlich das Universitätsklinikum, in dem die Maximalversorgung statt findet (Krankenversorgung) UND auch versucht wird, erforschte Ergebnisse umzusetzen, zum Wohl des Patienen (letztendlich)... dabei spielt auch in großem Maße Gelder aus den "Drittmitteln" eine erhebliche Rolle (also Projekte finanziert von der Industrie beispielsweise).

Hier ist alles drin: Die Grundlagenforschung, die Weitergabe von Infromationen (Lehre), das Verstehen und Anwenden in den Praxisgebieten (Universitätsklinikum, akademische Lehrkrankenhäuser etc.), was wiederum zum Wissen führt.


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