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Über die Philosophie des Kapitalismus

332 Beiträge, Schlüsselwörter: Politik, Geld, Gesellschaft, Arbeit, Philosophie, Kapitalismus, Wert
Die_Freiheit
Diskussionsleiter
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Über die Philosophie des Kapitalismus

06.10.2013 um 22:11
Der Kapitalismus lässt sich in folgende Worte fassen:

"Der Arbeiter produziert im Wert von 1000 € für seinen Arbeitgeber, bekommt von diesem jedoch nur 300 €, da die Maschinen, mit denen die Produkte hergestellt werden dem Arbeitgeber gehören. Der Arbeitgeber hat sich die Maschinen durch den Verkauf der Produkte geleistet."

Was macht den Kapitalismus also so widerstandsfähig gegenüber anderen Gesellschaftsmodellen?


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Über die Philosophie des Kapitalismus

06.10.2013 um 22:12
Welche wäre denn die Alternative?
Wenn man sich diese frage stellt, erklärt sich der Rest.

@Ferraristo
Das sollte zum nachdenken anregen - nun hast du alles kaputt gemacht...


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Über die Philosophie des Kapitalismus

06.10.2013 um 22:13
@RobbyRobbe
Kommunismus


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Über die Philosophie des Kapitalismus

06.10.2013 um 22:16
Widerstandsfähig??Er produziert vor allem Entropie,ausgebeutete Landschaften,Verseuchung,Müll und Ressourcenverschwendung...und zusätzlich produziert er Krisen.Der Kapitalismus gibt vor Probleme zu lösen...Probleme die er selbst geschaffen hat,die Verluste werden sozialisiert während die Gewinne privatisiert werden


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Über die Philosophie des Kapitalismus

06.10.2013 um 22:27
Wert drückt im übrigen keine Naturkonstante aus,sondern ein spezifisches gesellschaftliches Verhältnis.
Dieses gesellschaftliche Verhältnis ist die Folge der großen Transformation der traditionellen Sozialwesen in moderne Gesellschaften.Durch diese Veränderungen,die im wesentlichen mit der Entbettung der Individuen aus den traditionellen Sozialinstitutionen einhergehen,sind die Einzelnen nun als Einzelne ganz wortwörtlich auf sich selbst gestellt...und damit gegen alle anderen.

Zum eigenen Wohle, aber auch auf eigene Rechnung sind sie gezwungen,ihren Lebensunterhalt in Konkurrenz zu den Anderen zu verdienen.Als eine solche fernab aller Sozietät auf sich selbst zurückgeworfene Monade erhalten die Einzelnen ihr Leben dadurch, dass sie Dinge für andere tun...sie opfern ihre Zeit und produzieren Waren.Diese Arbeitsprodukte stellen sie dann... über den Markt...anderen zur Verfügung....Hier entscheidet sich,welche der vorab geleisteten Arbeiten gesellschaftliche Anerkennung erfahren und welche nicht.
Und weil es eben die Produkte ihrer Arbeit sind,für die die Menschen zuvor ihre Zeit verausgaben mussten,ist es eben auch die Arbeit...gemessen in der Zeit ihrer Verausgabung...die hier den gesellschaftlichen Reichtum bildet.Nicht weil es in der Natur der Dinge läge,sondern weil die Menschen im Kapitalismus ein spezifisches gesellschaftliches Verhältnis eingehen,das sich dann im getrennten Tätigsein der abstrakten Individuen darstellt...die Arbeit.Dass auch Maschinen und Natur dazu beitragen,stofflichen Reichtum in die Welt zu setzen,soll hier gar nicht bestritten werden,nur gehen Maschinen und Natur eben keine gesellschaftlichen Verhältnisse miteinander ein.Das macht die Besonderheit der Arbeit aus...nicht universell,sondern hier im Kapitalismus.


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Über die Philosophie des Kapitalismus

06.10.2013 um 23:21
Die_Freiheit schrieb: Was macht den Kapitalismus also so widerstandsfähig gegenüber anderen Gesellschaftsmodellen?
Um es einfach zu sagen: die Erkenntnis, das der Markt die Bedürfnisse des Kunden weitaus besser bedienen kann als es selbst eine perfekte Zentralregierung jemals könnte.


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Über die Philosophie des Kapitalismus

07.10.2013 um 00:19
Die_Freiheit schrieb:Was macht den Kapitalismus also so widerstandsfähig gegenüber anderen Gesellschaftsmodellen?
Das "Tun und haben wollen" um zu sein.


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N8Alp
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Über die Philosophie des Kapitalismus

07.10.2013 um 11:29
In der klassischen Lehre unterscheiden wir 3 Produktionsfaktoren: Boden, Arbeit und Kapital. Boden und Arbeit gelten als die originären Produktionsfaktoren und das Kapital als der Derivative. Aus dem Mehrwert von Boden und Arbeit generiert und akkumuliert sich das Kapital. Wir denken für einen Moment an die Ausführungen von Karl Marx, Milton Friedman und John Maynard Keynes.

Selbst Fidel Castro räumte klammheimlich ein, dass die Wirkmechanismen des Kapitalismus noch am ehesten auf das menschliche Wesen zugeschnitten sind.

Der Kapitalismus ist ein (zu Recht) kritisiertes Erfolgsmodell, weil Menschen eben die Schnauze nicht voll kriegen, wenn ich an dieser Stelle mal so salopp formulieren darf. Mit dem planwirtschaftlichen Kommunismus konnten sich bestenfalls Betonköpfe anfreunden. Auch in Nordkorea würden manche Leute sicher gerne ohne Gängelung einen Schnellimbiss eröffnen können.

Wie Winston Churchill sagte: "Sozialismus ist die Philosophie des Versagens, das Credo der Ignoranz und das Glaubensbekenntnis des Neides".

Ich meine, da wird die Wahl doch eng.


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jacksback
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Über die Philosophie des Kapitalismus

07.10.2013 um 15:40
Warhead schrieb:Widerstandsfähig??Er produziert vor allem Entropie,ausgebeutete Landschaften,Verseuchung,Müll und Ressourcenverschwendung...und zusätzlich produziert er Krisen.Der Kapitalismus gibt vor Probleme zu lösen...Probleme die er selbst geschaffen hat,die Verluste werden sozialisiert während die Gewinne privatisiert werden
Warhead schrieb:Wert drückt im übrigen keine Naturkonstante aus,sondern ein spezifisches gesellschaftliches Verhältnis.
Dieses gesellschaftliche Verhältnis ist die Folge der großen Transformation der traditionellen Sozialwesen in moderne Gesellschaften.Durch diese Veränderungen,die im wesentlichen mit der Entbettung der Individuen aus den traditionellen Sozialinstitutionen einhergehen,sind die Einzelnen nun als Einzelne ganz wortwörtlich auf sich selbst gestellt...und damit gegen alle anderen.

Zum eigenen Wohle, aber auch auf eigene Rechnung sind sie gezwungen,ihren Lebensunterhalt in Konkurrenz zu den Anderen zu verdienen.Als eine solche fernab aller Sozietät auf sich selbst zurückgeworfene Monade erhalten die Einzelnen ihr Leben dadurch, dass sie Dinge für andere tun...sie opfern ihre Zeit und produzieren Waren.Diese Arbeitsprodukte stellen sie dann... über den Markt...anderen zur Verfügung....Hier entscheidet sich,welche der vorab geleisteten Arbeiten gesellschaftliche Anerkennung erfahren und welche nicht.
Und weil es eben die Produkte ihrer Arbeit sind,für die die Menschen zuvor ihre Zeit verausgaben mussten,ist es eben auch die Arbeit...gemessen in der Zeit ihrer Verausgabung...die hier den gesellschaftlichen Reichtum bildet.Nicht weil es in der Natur der Dinge läge,sondern weil die Menschen im Kapitalismus ein spezifisches gesellschaftliches Verhältnis eingehen,das sich dann im getrennten Tätigsein der abstrakten Individuen darstellt...die Arbeit.Dass auch Maschinen und Natur dazu beitragen,stofflichen Reichtum in die Welt zu setzen,soll hier gar nicht bestritten werden,nur gehen Maschinen und Natur eben keine gesellschaftlichen Verhältnisse miteinander ein.Das macht die Besonderheit der Arbeit aus...nicht universell,sondern hier im Kapitalismus.
Warhead - da geh ich aber mal völlig konform mit Dir!

Dazu - was Du schon kennst - aber es passt mal wieder:

Der folgende Text stammt aus dem Buch “Der Marionettenstaat” von Günter Hannich (aus Allmy von mir kopiert) - und ich nenne es "Ein Gespräch das mal stattgefunden haben muss"...

Wie treibt man die Menschen zur Mehrarbeit ?

Stellen Sie sich folgendes fiktives Szenario vor: Es treffen sich die reichsten und mächtigsten Personen um zu beraten, wie man das einfache Volk besser kontrollieren und ausbeuten kann.

Der mächtigste Teilnehmer eröffnete die Runde:“Meine Damen und Herren, es geht heute um ein neues Programm, mit dem Ziel die Arbeitsleistung der Masse zu unseren Gunsten zu steigern und gleichzeitig Widerstand zu minimieren.

Der Grundsatz wird sein: Wenn man Hamster motivieren möchte, dürfen Sie nicht merken, dass sie im Hamsterrad laufen. Deshalb muss man sie daran hindern über ihr Dasein näher nachzudenken. Dazu dienen alle Arten von Unterhaltung und Konsum.

Doch das Wichtigste: Wir werden das einfache Volk in viele untereinander verfeindete Gruppen zerteilen. Die große Masse wird aus unseren Arbeitstieren bestehen. Diese werden für einen geringen Lohn in unseren Unternehmen produktiv arbeiten. Der Lohn wird gerade so hoch sein, dass er für die Existenz reicht, jedoch keinesfalls es erlauben Ersparnisse anzusammeln um damit Freiheit zu erlangen.

Damit den Hamstern das Geld auch wirklich nie reicht und sie nicht im Traum daran denken, das Hamsterrad zu verlassen, werden wir ihnen einreden, dass man nur leben könne, wenn man allen möglichen teuren Modeschnickschnack habe. Da deren Einkommen für so etwas jedoch nicht reicht, werden wir sie dazu animieren, sich zu verschulden und sie dadurch zwingen, noch schneller im Hamsterrad zu laufen.

Auch werden wir immer einen Teil der Mittellosen arbeitslos lassen. Dann müssen die Arbeitenden ständig Angst haben ihren Job zu verlieren und zu den Arbeitslosen abzurutschen. Lohnforderungen werden allein dadurch unterdrückt. Wenn wir das noch weltweit praktizieren und alle möglichen Arbeiter aus den unterschiedlichsten Ländern gegeneinander ausspielen, können auch Arbeitergruppierungen wie Gewerkschaften nichts mehr ausrichten.

Daneben treiben wir durch eine solche Spaltung einen Keil durch die Masse. Die eine arbeitslose Gruppe wird die andere arbeitende argwöhnisch und mit Hass und Neid betrachten. Während sich die beiden Gruppen streiten wird niemand mehr sehen, dass wir die eigentlichen Gewinner im Hintergrund sind.

Eine andere, kleineren Gruppe wird die Aufgabe haben, die Masse lückenlos zu überwachen, zu schikanieren, zu bedrohen, und sofort niederzumachen, sobald einige der Arbeitstiere versuchen, sich an unseren Vermögen zu vergreifen, oder Stimmung gegen uns zu machen.

Außerdem werden wir die Gruppe der Arbeitstiere, wegen ihrer bedrohlichen Größe, noch weiter aufspalten, um eine Solidarität unter ihnen zu untergraben. Wir teilen sie in die Stammbelegschaft, die Leiharbeiter und die Arbeitslosen. Wir sorgen durch deutlich unterschiedliche Behandlung und Lebensbedingungen für Neid und gegenseitige Abneigung unter ihnen.”

“Oh ja, das klingt gut !” sagte einer in der Gruppe. „Wie machen wir das?”

“Wir bauen uns einen schlagkräftigen Staatsapparat, der die Masse durch immer mehr Steuern und undurchschaubare Vorschriften in Atem hält. Unsere weitere Gruppe der Habenichtse wird also aus Beamten, Richtern, Polizisten, Gefängniswärtern, Geheimdienstlern, Schnüfflern aller Art, Bodyguards, Spezialeinheiten, und aus sonstigen Ordnungskräften bestehen.

Natürlich werden wir die Gruppe der Bewacher etwas besser bezahlen als die Gruppe der Arbeitstiere. Auch können wir ihnen etwas sicherere Arbeitsplätze geben – das schafft die nötige Distanz und Abneigung zwischen den beiden. Die Bewacher werden sich ganz sicher davor hüten, ihre Besserstellung durch unpässliches Verhalten zu gefährden.”

„Und was, wenn sich trotzdem Widerstand regt?“

„Wir schaffen immer mehr Gesetze und Vorschriften, so viele, dass sie niemand mehr kennen oder einhalten kann. Dann ist jeder zu jeder Zeit kriminell und kann von uns belangt werden. Die Angst wird die meisten von jedem Widerstand abhalten und sie im Hamsterrad laufen lassen.

Zusätzlich schaffen wir einen Überwachungsstaat mit ausgefeilter Technik in dem jeder zu jeder Zeit lückenlos kontrolliert wird.“

“Aber was machen wir, wenn die Masse sich in das eigene Heim zurückzieht und in der Familie Rückhalt und Stärkung sucht?” fragt ein Teilnehmer beängstigt.

“Das ist ein ganz zentraler Punkt. Wir müssen dazu einen Keil zwischen Mann und Frau treiben. Wir erzählen den Frauen, dass die Männer ihre Gegner seien und sie seit Urzeiten unterdrückten. Nur indem sie die harte Männerarbeit verrichten, so sagen wir ihnen, können sie Anerkennung finden und Karriere machen. Damit haben wir wieder neue Hamster, die sogar freiwillig im Rad laufen und den anderen neue Konkurrenz machen.

Durch diese scheinbare Unabhängigkeit trennen wir die Frauen von ihren natürlichen Beschützern, den Männern. Daneben sorgen wir dafür, dass es immer einen Frauenmangel gibt. Dann sind die Männer dazu gezwungen härter zu arbeiten, um überhaupt bei den Frauen Interesse zu wecken. Gleichzeitig wird damit jeder Widerstand gegen diesen Zustand im Keim erstickt – wer will schon als scheinbarer „Frauenfeind“ dastehen? Ein übriges tut eine immer größere Privilegierung der Frauen und ein neues Scheidungsrecht, welches den Mann einseitig zu hohen Unterhaltszahlungen und damit Mehrarbeit zwingt.”

“Hervorragend !“, konstatierten gleich mehrere der Anwesenden hellauf begeistert. „Ja, aber ein solcher Sicherheitsapparat, einschließlich der Politiker, das wird uns doch eine Stange Geld kosten – ist es nicht viel zu teuer ?” meldete einer Bedenken an.

“Nein, es kostet uns fast nichts, sagte der Vorsitzende.”

“Wie soll das denn gehen?”, fragten einige ganz erstaunt.

“Ganz einfach. Wir lassen die Arbeitstiere selbst ihre Bewacher und die Politiker finanzieren – und zwar durch hohe Steuern und Abgaben. Dann müssen sie auch immer mehr arbeiten und haben gar keine Zeit mehr nachzudenken.”

“Genial !”, riefen alle entzückt.
“Danke, meine Damen und Herren. Ich wusste, dass ich Ihre Zustimmung zu diesem Plan bekommen werde.”


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07.10.2013 um 16:20
@jacksback
Was du da zusammengestoppelt hast ist ne Mischung aus nem miesen B-Movie Drehbuch und Van Helsing.
Du stellst dir die Eliten als nen homogenen Machtzirkel vor der nen Plan hat.Das sind sie nicht,geschweige denn das ein Plan,noch dazu ein langfristiger,vorliegen würde.
Die Erfahrung zeigt das die Lebenserwartung von Plänen oft genug bis zum nächsten Quartalsbericht reicht,fällt der mies aus wird über Nacht alles umgeschmissen bevor die Anleger rebellieren.
Die Ziele der diversen Gruppierungen stehen sich diametral gegenüber,ebenso wie die Wege diese Ziele zu erreichen

@McMurdo
Und wenn die Bedürfnisse erfüllt sind??Was dann??Dann wäre die Geschichte ja beendet.Nein,der Markt schafft erst Bedürfnisse



@N8Alp
Die Planwirtschaft ist das Produkt eines Erzkapitalisten,nämlich von Walter Rathenau

http://www.mdr.de/lexi-tv/gesellschaft/artikel21100.html

http://www.chaloupek.eu/wp-content/uploads/Rathenau5.pdf


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jacksback
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Über die Philosophie des Kapitalismus

07.10.2013 um 16:23
Warhead schrieb:Was du da zusammengestoppelt hast ist ne Mischung aus nem miesen B-Movie Drehbuch und Van Helsing.
Du stellst dir die Eliten als nen homogenen Machtzirkel vor der nen Plan hat.Das sind sie nicht,geschweige denn das ein Plan,noch dazu ein langfristiger,vorliegen würde.
Die Erfahrung zeigt das die Lebenserwartung von Plänen oft genug bis zum nächsten Quartalsbericht reicht,fällt der mies aus wird über Nacht alles umgeschmissen bevor die Anleger rebellieren.
Die Ziele der diversen Gruppierungen stehen sich diametral gegenüber,ebenso wie die Wege diese Ziele zu erreichen
Hab ich nicht zusammengestoppelt - sondern..., ok - Du weißt.

Trotzdem Kompliment. Dein Beitrag fügt es tatsächlich besser zusammen.

LG


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jacksback
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Über die Philosophie des Kapitalismus

07.10.2013 um 16:33
Warhead schrieb:Was du da zusammengestoppelt hast ist ne Mischung aus nem miesen B-Movie Drehbuch und Van Helsing.
Du stellst dir die Eliten als nen homogenen Machtzirkel vor der nen Plan hat.Das sind sie nicht,geschweige denn das ein Plan,noch dazu ein langfristiger,vorliegen würde.
Die Erfahrung zeigt das die Lebenserwartung von Plänen oft genug bis zum nächsten Quartalsbericht reicht,fällt der mies aus wird über Nacht alles umgeschmissen bevor die Anleger rebellieren.
Die Ziele der diversen Gruppierungen stehen sich diametral gegenüber,ebenso wie die Wege diese Ziele zu erreichen
Da kann man drüber streiten.

Für mich stellt sich Kapitalismus aber als eine Art Monopoly- Spiel dar - in dem man letztendlich die Mieten erhöht (nur als Beispiel) - und sich am Ende absetzt - bzw- das Spiel gewinnt oder in der Hand hat - so das man es beliebig steuern - und die Regeln bestimmen kann.

Und darum werden die Reichen in diesem Spiel auch immer reicher.

Warte auf die nächste Statistik - die folgende ist von 2008:

Wikipedia: Soziale_Ungleichheit


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07.10.2013 um 16:33
@jacksback
Sondern aus nem miesen,zusammengestoppelten B-Movie Drehbuch kopiert...wie heisst der Groschenroman??


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N8Alp
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07.10.2013 um 16:39
@Warhead
Warhead schrieb:Die Planwirtschaft ist das Produkt eines Erzkapitalisten,nämlich von Walter Rathenau
Rathenau (1867-1922) war Industrieller und entstammte einer Kapitalisten-Dynastie, aus der später die AEG hervorging. Er litt persönlich sehr unter der Verachtung des Judentums. Ob es mit seinen Plänen und denen des Karl Marx (1818-1883) Schnittmengen gab, sei der Kürze halber einfach mal dahingestellt. Fragen können wir ihn nicht mehr.

Vor nicht langer Zeit haben beispielsweise die damaligen Jungsozialisten Pläne für einen Quasisozialismus entwickelt. Sie nannten es Staatsmonopolkapitalismus (StaMoKap). Ähnliche akademische Gedankenexperimente wird es immer geben.


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jacksback
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07.10.2013 um 16:39
Warhead schrieb:Sondern aus nem miesen,zusammengestoppelten B-Movie Drehbuch kopiert...wie heisst der Groschenroman??
Marionettenstaat.

Nichtsdetotrotz finde ich das Beispiel nicht schlecht - auch wenn es ggf. nicht die Wirklichkeit widerspiegelt - aber es hat was von "Divide et Impera".


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jacksback
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Über die Philosophie des Kapitalismus

07.10.2013 um 16:55
@Warhead

Um mal sachlich zu werden: Der Auszug mag suggerieren, das es um einen langfristigen Plan einer Elite geht...

Dazu sage ich mal: „kann sein - muss aber nicht“!

Aber im kleinen – beziehen wir uns mal auf die Ausbeuter – passt er doch, oder?

Was ist ggf. so dumm daran – wenn er sich nicht auf eine Elite bezieht – sondern auf Ausbeuter – und nur als Beispiel für gewisse Denkweisen gedacht ist?


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07.10.2013 um 17:07
@jacksback
Hannich...so einen Schund les ich nichtmal wenn ich mit zwei gebrochenen Beinen im Krankenhaus liege,echt teures Fischeinwickelpapier,du musst es ja haben
Lies mal was vernünftiges

41G413P5SGL

41yEcuxCnqL. BO2204203200 PIsitb-sticker

187 kl

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@N8Alp
Null Schnittmengen...Rathenau war der erste Neoliberale
"Wer nie bei Siemens-Schuckert war, / bei AEG und Borsig, / der kennt des Lebens Jammer nicht, / der hat ihn noch vor sich. / Da bist Du nichts, da wirst Du nichts, / wenn auch der Magen kluckert, / so ist´s bei Borsig, AEG, / bei Siemens und bei Schuckert."


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jacksback
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07.10.2013 um 17:11
Warhead schrieb:Hannich...so einen Schund les ich nichtmal wenn ich mit zwei gebrochenen Beinen im Krankenhaus liege,echt teures Fischeinwickelpapier,du musst es ja haben
Lies mal was vernünftiges
Den Schriftsteller kenne ich nicht, - bzw. kenne ich nur den Auszug den ich kopiert habe.

Aber der ist so schlecht nicht. Sollte der "Hannich" sonst nur Schund schreiben - habe ich vielleicht den Auszug nicht im Gesamtzusammenhang verstanden.
Das lass ich mal dahin gestellt - weil ich das Buch und den Hintergrund nicht kenne (wie gesagt - habe es nur von Allmy kopiert).


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interrobang
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Über die Philosophie des Kapitalismus

07.10.2013 um 17:48
Er hält sich weil es sonst nichts sinnvolles gibt. Nichts anderes währe funktionsfähig.


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jacksback
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Über die Philosophie des Kapitalismus

07.10.2013 um 18:06
interrobang schrieb:Er hält sich weil es sonst nichts sinnvolles gibt. Nichts anderes währe funktionsfähig.
Nonsens! Wenn wir morgen eine Weltregierung hätten - die Welt eine große Firma wäre - in der nach Leistung - aber nicht völlig übertrieben - bezahlt werden würde, dann könnte das genauso funktionieren!


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interrobang
ehemaliges Mitglied

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Über die Philosophie des Kapitalismus

07.10.2013 um 18:08
@jacksback
Ja und? Trotzdem führt nichts am Kapitalismus vorbei.


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07.10.2013 um 18:11
interrobang schrieb:Trotzdem führt nichts am Kapitalismus vorbei.
Genau!
Es fürt nur etwas darüber hinweg.
Die Evolution.


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jacksback
ehemaliges Mitglied

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Über die Philosophie des Kapitalismus

07.10.2013 um 18:14
interrobang schrieb:Ja und? Trotzdem führt nichts am Kapitalismus vorbei.
...ok - aber ggf. ein besser geregelter Kommunismus in dem man die Macht des Kapitals begrenzt.

Es ist doch so, das eine zu große Machtkonzentration durch das Machtmittel Geld, dazu führt, das die Dinge über den Kopf der Masse entschieden werden können.

Ein geregelter Kapitalismus könnte das ggf. unterbinden.


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interrobang
ehemaliges Mitglied

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07.10.2013 um 18:15
@jacksback
Kommunismus ist zum arsch abwischen weil dan alles den staat gehört und den Bürgern gar nichts mehr.


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jacksback
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Über die Philosophie des Kapitalismus

07.10.2013 um 18:16
...schon korrigiert - freudscher Fehler vielleicht... :D

@interrobang


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