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Über die Philosophie des Kapitalismus

332 Beiträge, Schlüsselwörter: Politik, Geld, Gesellschaft, Arbeit, Philosophie, Kapitalismus, Wert

Über die Philosophie des Kapitalismus

13.10.2013 um 10:41
@collectivist
collectivist schrieb:Das wäre hierarchisch-autoritär und keineswegs kommunistisch. Im Kommunismus gäbe es keine Zentralregierung... ich selbst bevorzuge ja eine Räterepublik
Weißt du, was mir da immer fehlt? So toll und hochtrabend die Pläne für den Sozialismus/Kommunismus sein mögen, die Pläne, wie genau er flächendeckend umgesetzt werden soll, ohne dass dabei das passiert, was bisher immer passiert ist, nämlich dass eben genau diese Übergangszeit von der Revolutionselite auf unbegrenzte Zeit ausgedehnt wird, die fehlen prinzipiell.

@LuciaFackel
LuciaFackel schrieb:Es war hauptsächlich das kapitalistische Ausland, das diesen Systemen die Bezeichnung "Kommunismus" dauerhaft zuschrieb, um die eigene Bevölkerung von dem wahren Ideal des Kommunismus abzulenken, welches durchaus verwirklicht werden könnte und keiner Enteignung oder Unterdrückung bedürfte.

Z.B. die DDR bezeichnete ihr eigenes System als den "real existierenden Sozialismus", wobei der Zusatz "real existierend" ja schon eine Kapitulation vor der Verwirklichung des Ideals verdeutlicht.
Also das ist nun wirklich vollkommener Unsinn, den du da von dir gibst. Es war nicht das kapitalistische Ausland, das das als Kommunismus bezeichneten, es waren diese Systeme selbst, die sich den Kommunismus an die Fahne hefteten, um mit ihm ihre Herrschaft zu legitimieren. Und zwar eben über die Ausrede, man würde sich ja nur in der Übergangszeit befinden, weswegen der Kommunismus noch nicht ganz verwirklicht sei, aber dennoch wurde der Kommunismus als das große Ziel ausgegeben und sich immer darauf berufen.


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Zeo
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Über die Philosophie des Kapitalismus

14.10.2013 um 00:39
@rockandroll
Gene Roddenberry würde im Grab rotieren, wenn er lesen könnte, was @Narrenschiffer für einen Bullshit über Star Trek erzählt...


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collectivist
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Über die Philosophie des Kapitalismus

14.10.2013 um 08:57
tris schrieb:die Pläne, wie genau er flächendeckend umgesetzt werden soll, ohne dass dabei das passiert, was bisher immer passiert ist, nämlich dass eben genau diese Übergangszeit von der Revolutionselite auf unbegrenzte Zeit ausgedehnt wird, die fehlen prinzipiell.
Kommt ganz darauf an, wieviel Rückhalt diese sogenannte Revolutionselite in den eigenen Reihen hat. Ein paar einzelne Machtgierige können ihre Macht nur halten, wenn eine große Masse an Leuten mitmacht. Die bolschewistische Führung hatte lediglich das Glück, dass die Mehrheit der Revolutionäre zum damaligen Zeitpunkt noch hinter Lenin stand, das eigentliche Ziel der Oktoberrevolution war ja die Räterepublik, daher der Name Sowjetunion. Die Tscheka, die Geheimpolizei der Bolschewisten, bestand nur aus ein paar Hundertausend Mitarbeitern, hätte die Bevölkerung nicht so viel Angst vor denen gehabt, bzw. hätte sie sich nicht so sehr einschüchtern lassen, dann wären die Bolschewisten unter der Ägide Lenins nie so mächtig geworden. Diejenigen Sozialisten, die eine echte (flachhierarchische) Räterepublik errichten wollten und in der Oktoberrevolution eine wesentliche Rolle spielten, wurden leider liquidiert. Beim nächsten Mal muss das aber nicht so enden.
Außerdem kam die sozialistische Revolution ohnehin zu früh, Marx hatte ja vor einer viel zu frühzeitigen Revolution gewarnt, er setzte für den sozialistischen Umsturz einen hochentwickelten Industriestaat, in etwa wie das heutige Deutschland, voraus. Russland war seinerzeit noch ein unterentwickelter Agrarstaat ohne nennenswerte Industrie mit einer hohen Analphabetenrate

@rockandroll
@Zeo
@Narrenschiffer
Wenn ihr schon über Star Trek im Zusammenhang mit dem Kapitalismus schreibt...


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rockandroll
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14.10.2013 um 09:03
@collectivist
:D


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Über die Philosophie des Kapitalismus

14.10.2013 um 11:53
@collectivist
collectivist schrieb:Beim nächsten Mal muss das aber nicht so enden.
Dann muss aber auch gezielt verhindert werden, dass die Fehler wiederholt werden.

Allem voran darf es keine, ich nenne es mal "politische Arroganz", geben. Denn dieses "Wir wissen, was das Beste für Volk ist, also sollten wir die Entscheidungen treffen und das Volk sollte sich bedanken." zieht sich wie ein roter Faden durch die meisten Versuche derartiger Systeme. Natürlich ist sowas bei allen Parteien zu beobachten, aber wenn man auf einen Systemwechsel abzielt, resultiert das zwangsweise darin, dass man an der Macht kleben bleibt, denn man ist ja schließlich der einzige, der weiß, wie es richtig geht.

Damit eng verbunden: Geduld. Nur weil ein charismatischer Anführer daher kommt, der das ganze beschleunigen kann, heißt es noch lange nicht, dass er das auch tun sollte. Denn Leute, die eine Revolution gewonnen haben, neigen eher selten dazu, nach getaner Arbeit den Hut zu nehmen und auf dem Land Kürbisse zu züchten.

Und egal, was manche Möchtegern-Revoluzzer sich einbilden, aber jeder gewaltsame Wechsel in der Geschichte hat entweder zu Instabilität geführt, weswegen er nach kürzester Zeit wieder verpufft ist, oder er hat zu Unterdrückung geführt. Wie Talleyrand schon sagte: "Mit Bajonetten kann man alles mögliche machen, nur nicht darauf sitzen."


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Zeo
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15.10.2013 um 00:54
@collectivist
Die Ferengi waren ursprünglich als die Erzfeinde der Föderation in Star Trek geplant. Die Verkörperung des skrupellosen Kapitalismus (ein Spiegelbild unserer Gesellschaft) als Gegenströmung zu der idealistischen Föderation.


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interrobang
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15.10.2013 um 17:35
@Zeo
Nope. Die erzfeinde waren früher die Klingonen. Star treck sollte auch keine grosse Botschaft überbringen sondern einfach ne billigserie werden.

@puiuta
Och diese nonnsensseite -.-*


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rockandroll
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15.10.2013 um 18:27
interrobang schrieb:Nope. Die erzfeinde waren früher die Klingonen. Star treck sollte auch keine grosse Botschaft überbringen sondern einfach ne billigserie werden.
seltsam, dass du selbst nicht mal merkst, wieviel ahnungslosigkeit du verbreitest, obwohl man dich immer und immer wieder drauf aufmerksam macht. man meint schon fast, du machst das extra :)


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interrobang
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15.10.2013 um 18:28
@rockandroll
Dan erklähr mal.


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rockandroll
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15.10.2013 um 18:31
@interrobang
guck dir nochmal die aussage von zeo an, und versuch selbst drauf zu kommen, was du falsch gemacht hast


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rockandroll
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15.10.2013 um 18:32
interrobang schrieb:Star treck sollte auch keine grosse Botschaft überbringen sondern einfach ne billigserie werden.
und das ist völliger nonsens. da ist soviel gesellschaftskritik drinne, wie kaum in irgendeiner unterhaltungssendung sonst. weder damals noch heute


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interrobang
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15.10.2013 um 18:34
@rockandroll
Toll das kann man auf jede fernsehserie übernehmen :D


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rockandroll
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15.10.2013 um 18:36
@interrobang
ok, zwecklos mir dir darüber zu reden. du hast einfach keine lust, oder vermutlich auch gar nicht das rüstzueg dazu etwas brauchbares in dieser diskussion abzuliefern, also hau rein. mach kommibashing wie man es von dir kennt, und gib dich weiter der lächerlicheit preis. dein ding^^


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Über die Philosophie des Kapitalismus

15.10.2013 um 21:15
Kommt ganz darauf an, wieviel Rückhalt diese sogenannte Revolutionselite in den eigenen Reihen hat. Ein paar einzelne Machtgierige können ihre Macht nur halten, wenn eine große Masse an Leuten mitmacht. Die bolschewistische Führung hatte lediglich das Glück, dass die Mehrheit der Revolutionäre zum damaligen Zeitpunkt noch hinter Lenin stand, das eigentliche Ziel der Oktoberrevolution war ja die Räterepublik, daher der Name Sowjetunion.
Die Tscheka, die Geheimpolizei der Bolschewisten, bestand nur aus ein paar Hundertausend Mitarbeitern, hätte die Bevölkerung nicht so viel Angst vor denen gehabt, bzw. hätte sie sich nicht so sehr einschüchtern lassen, dann wären die Bolschewisten unter der Ägide Lenins nie so mächtig geworden.
Beinahe exemplarisch allgemeingültig ! :)

Da jetzt schon das Gegenteil des Topics zum Thema geworden ist,
füge ich allgemeingültig hinzu
dass niemals mehr Psychopathen, Soziopathen oder machtverliebte Dummköpfe an die Macht kommen oder Macht/Druck ausüben dürfen.

Jimmy Hendrix soll es mit dem Ausspruch
"Wenn die Macht der Liebe, die Liebe zur Macht überwindet, wird Friede sein."
zusammengefasst haben.

Jegliches System
muss für den Menschen und seine Lebensgrundlagen (worin ich die Ökologie einbeziehe) da sein
und nicht umgekehrt.

Der Grundfehler des Kapitalismus wie auch des gescheiterten Realsozialismus ist, dass Machtgierige an der Macht sind.
Hier muss Sensibilität entstehen.
Dazu braucht man keine linke Revolution.
Machtgierigen kann man,
wo immer man ihnen begegnet,
ganz einfach den Rücken zukehren.
Das bedarf keines Mutes, damit kann man jederzeit anfangen.

Es ist doch immer soviel von Stellschrauben die Rede, die Justiert werden müssten.
Ich und viele andere sind schon fleissig am justieren.

Kleinbürger, die Machtgierige umschwärmen, wie Obstfliegen faulendes Obst umschwärmen, können mich dabei kaum stören.


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Warhead
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16.10.2013 um 00:34
@rockandroll
Interrobang sieht sich schon als legitimer Nachfolger von MacCarthy,überall sieht er Kommunisten die es zu bekämpfen gilt.Sind keine Kommunisten da macht man sich einfach welche,notfalls wird der Kapitalismus zum Sozialismus erklärt,hilft alles nichts werden millionen Menschen die von den Nazis abgeschlachtet wurden zu Opfern des Kommunismus erklärt.Im Gegenzug legitimieren die Imperialisten in ihren antikommunistischen Wahn sogar Völkermord


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rockandroll
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16.10.2013 um 05:49
@Warhead
mal von einzelfällen wie hier ganz ab..

aber warum ist es so schwer zu verstehen, dass genau diese ungerechtigkeiten ärger auf der welt machen. scho immer.
keiner kann was dafür, dass er ist was er ist. es ist reiner zufall, dass man in die richtige familie, gesellschaftsform oder körper rein geboren wurde, trotzdem halten sich manche für besser, und meinen sich vom leid der schwächeren auch noch nähren zu müssen. parasitentum auf höchtem niveau, und nichts gelernt aus mehreren tausen jahren menschlicher kulturgeschichte.

ich bin zutiefst gelangweilt von so viel ignoranz


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16.10.2013 um 07:16
@eckhart
@Warhead
@rockandroll
Menschen streben schon immer nach Macht, egal in welchem System.
Von daher funktionieren die alternativen Systeme auch nicht ohne eine massive Einwirkung und Einschränkung des Menschen.
Es bildet sich immer, egal wie man es drehen und wenden will, eine herrschende Klasse oder herrschende Individuen heraus.


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rockandroll
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16.10.2013 um 07:56
@McMurdo
also geht der "krieg der klassen" weiter. na von mir aus


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16.10.2013 um 08:35
@rockandroll
Alleine schon die Wortwahl der Verfechter von alternativen Systemen lässt nichts gutes ahnen.
Davon abgesehen glaube ich das es viel wichtiger ist das das "System" durchlässiger wird. Die Schul- und Bildungslandschaft muss so ausgestalltet werden, das es unerheblicher wird aus welchem sozialen Umfeld man kommt und somit für jeden der Willens ist die Möglichkeit zum Aufstieg ermöglicht wird


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rockandroll
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16.10.2013 um 08:50
@McMurdo
ich persönlich bin ein grosser befürworter der persönlichen entwicklung, aber nicht auf materieller ebene. was ich will, ist die möglichkeit zu bekommen, meinen geist, körper und die mentale stärke bestmöglich auszubilden, ohne dass mir seitens irgendwelcher businesmaker ständig steine in den weg gelegt werden.

schon alleine die tatsache, dass die umwelt immer mehr verunreinigt wird, weil hier an filteranlagen gespart wird, weil zu viel dünger zur produktionssteigerung verwendet wird, weil zu viel medikamente für den besseren verdienst des arztes verschrieben werden usw.. wird von mir als persönlichen angriff auf meine befindlichkeit und körperliche unversehrtheit gewertet, und ich bin mir sehr bewusst darüber, wen ich hierfür zur verantwortung zu ziehen habe

krieg ist schon das richtige wort, wenn man bedenkt wieviel menschen weltweit das direkte und indirekte opfer dieser genazen machenschaften werden, und zu wenig geld zum leben ist nur ein kleiner faktor im vergleich zu dem ganzen müllberg, der hier sonst noch dabei produziert wird. im wötrlichen wie im übertragenen sinne


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Warhead
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16.10.2013 um 10:27
@McMurdo
Das ist auch eine dieser Kapitalistenlügen mit denen Parasitentum und Ausbeutung legitimiert werden sollen.
Es gibt sehr wohl egalitäre Gesellschaften in denen Machtgeilheit,strukturelle Gewalt und Unterdrückung etwas Fremdes sind


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16.10.2013 um 10:45
@Warhead
Ausser ein paar Naturvölker fallen mir da jetzt gerade keine ein, vielleicht kannst du mir ja auf die Sprünge helfen.


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Warhead
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16.10.2013 um 11:00
@McMurdo
Achja,ich vergass,das sind ja keine Gesellschaften,das sind ja nur unzivilisierte Wilde die nichtmal Handys und Farbfernseher besitzen...ohhh,wie konnt ich das nur vergessen.
BINGO!!!Und wieder eine Kapitalistenlüge...oh,ich vergas,du bist ja BWLer,wir brauchen mehr BWLer und noch mehr WiWis...Ethnologie schaffen wir am besten ganz schnell ab und Soziologen stellt man an die Wand

http://www.urkommunismus.de/

Der Kapitalismus ist eine streng patriarchale Lebensform

http://www.oya-online.de/article/read/1059.html


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Warhead
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Über die Philosophie des Kapitalismus

16.10.2013 um 11:13
@McMurdo
Ferner willst du mit der Behauptung,Ausbeutung und Machtgeilheit seien ja ein natürlicher Zustand,behaupten das jede Bakterie in einem geistig weiterentwickelten Stadium ist als du selbst??
Denn Bakterien schenken ihre kopierte DNA anderen Bakterien,Pilze leben in Symbiose mit ihrer Umwelt,im Gegensatz zum Kapitalisten,der vernichtet sie und errichtet etwas künstlich-kurzlebiges an ihrer Stelle


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