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Über die Philosophie des Kapitalismus

332 Beiträge, Schlüsselwörter: Politik, Geld, Gesellschaft, Arbeit, Philosophie, Kapitalismus, Wert
rockandroll
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Über die Philosophie des Kapitalismus

17.01.2014 um 18:17
@MrBananentoast
ich denke eher andersrum wird ein schuh draus. die angst zu kurz zu kommen lässt den menschen nach schnödem mammom streben


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Über die Philosophie des Kapitalismus

20.01.2014 um 13:43
@rockandroll
Zu recht, oder nicht? ^^
Die Papierscheinchen sind schließlich gegen das was man haben möchte eintauschbar.
Die Angst etwas nicht zu erhalten ist weniger schlimm als die Angst nichts zu haben, wie man sieht kommen manche auch mit weniger aus, sie würden natürlich gerne Reich sein, aber den ganzen Stress darum tuen sie sich nicht an, weil sie keine Angst davor haben nicht Reich zu sein, sondern dieses nur als eine motivierende, mögliche Option sehen.

Allein vom emotionalen Wert getrieben, würde es kaum großartige Erfindungen geben, wer sollte denn die ganzen erwachsenen Menschen auf den Kopf streicheln und "das hast du toll gemacht" sagen?

Ich finde Geld ist eine venünftige Alternative zum Recht des Stärkeren und Sklaverei sowie realistischer als eine art Sekten-Staatsform in der man nur versucht für irgendwelche Komplimente auf die eigene Ethik oder Fantasie oder "Schöpfungsfähigkeit" zu handeln.


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rockandroll
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Über die Philosophie des Kapitalismus

20.01.2014 um 14:22
@MrBananentoast
ne, find ich nicht. klar ist geld gut und notwendig, und immer noch das beste tauschsystem, aber als motivation für ein kollektives vorankommen als menschheit völlig ungeeignet.
da müssen schon andere anreize her.
es ist nur sehr selten irgendein fortschritt deshalb entstanden, weil einem menschen geld für seine denkleistung geboten wurde. klar ist es auch ein wichtiger faktor, schliesslich braucht man es um zu leben, aber eben nur einer von vielen. es ist nicht das was den menschen letztlich wirklich zufrieden macht


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Über die Philosophie des Kapitalismus

21.01.2014 um 16:53
@rockandroll
Am weitesten vorran hat uns der Krieg gebracht und dieser kommt aus Geldgier. :P


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Über die Philosophie des Kapitalismus

22.01.2014 um 15:49
Kapitalismus ist doch im Grunde nur ein theoretisches Konstrukt, welches im Grunde auf die einfach Ausgewogenheit von Angebot und Nachfrage basiert. Das Problem ist, dass dieses System einfach nicht mehr sauber ist.

Viele andere Faktoren mischen sich in den Kapitalismus, am Ende sehen wir eigentlich täglich nur noch die schiere Ausbeutung von Mensch und Natur, Überproduktionen aus Gier. Eigentlich müsste ein System aufgebaut sein nach dem Prinzip: Nachfrage bestimmt das Angebot und nicht andersrum. In unserer jetzigen Zeit wird allerdings ein ständiger Bedarf an Blödsinn geweckt, den Marketingstrategen geschickt im mneschlichen Geist platzieren. Dieser und dazu der Mensch in seinem Wesen sorgen für Gier, Ausbeutung, Macht usw..

Tatsächlich würde ich eine Idee bevorzugen, in der erstmal alle Menschen der Erde "gleich" sind. Diese Menschen haben alle das gleiche Haus, das gleiche Auto, die gleiche Anzahl Kinder.. usw..
Aus dieser Gleichheit heraus produzieren Menschen Güter die gebraucht werden, und zwar aus Nutzen und nicht aus Profitgier. Die Menschen forschen, lösen gemeinsam Probleme, und entwickeln sich als Schwarm stetig in die Zukunft. Die Menschen sind frei von Indoktrination, frei von Zwängen, frei von Rassismus, einzig das Leben selbst sowie das fortbestehen unserer Art ist von Bedeutung. Es gibt keine Landesgrenzen, es gibt keine Sprach- oder Herkunftsprobleme.

Durch die Gleichheit können Verbrecher schnell und sauber ausfindig gemacht werden, und von der Masse beseitigt werden, Krankheiten, Seuchen u.v.m. gehört der Vergangenheit an. Forschungen und Entwicklungen kommen allen menschen zur Gute.

Ein bisschen Off-Topic:
Ich bin davon überzeugt, dass die Menschen als Rasse zu unendlich viel in der Lage wären, wir müssen nur endlich begreifen, dass wir im Universum nur als Rasse Mensch Erfolg haben werden. Ob Schwarz, Weiß oder Gelb, ob Mann, Frau oder Transgender, wir sind eins. Wenn wir das mal begreifen leuten wir vielleicht die nötige nächste Evolutionsstufe in der Menschheitsgeschichte ein.


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Simowitsch
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Über die Philosophie des Kapitalismus

22.01.2014 um 17:42
Alkalisk schrieb:Tatsächlich würde ich eine Idee bevorzugen, in der erstmal alle Menschen der Erde "gleich" sind. Diese Menschen haben alle das gleiche Haus, das gleiche Auto, die gleiche Anzahl Kinder.. usw..
Aus dieser Gleichheit heraus produzieren Menschen Güter die gebraucht werden, und zwar aus Nutzen und nicht aus Profitgier. Die Menschen forschen, lösen gemeinsam Probleme, und entwickeln sich als Schwarm stetig in die Zukunft. Die Menschen sind frei von Indoktrination, frei von Zwängen, frei von Rassismus, einzig das Leben selbst sowie das fortbestehen unserer Art ist von Bedeutung. Es gibt keine Landesgrenzen, es gibt keine Sprach- oder Herkunftsprobleme.

Durch die Gleichheit können Verbrecher schnell und sauber ausfindig gemacht werden, und von der Masse beseitigt werden, Krankheiten, Seuchen u.v.m. gehört der Vergangenheit an. Forschungen und Entwicklungen kommen allen menschen zur Gute.

Ein bisschen Off-Topic:
Ich bin davon überzeugt, dass die Menschen als Rasse zu unendlich viel in der Lage wären, wir müssen nur endlich begreifen, dass wir im Universum nur als Rasse Mensch Erfolg haben werden. Ob Schwarz, Weiß oder Gelb, ob Mann, Frau oder Transgender, wir sind eins. Wenn wir das mal begreifen leuten wir vielleicht die nötige nächste Evolutionsstufe in der Menschheitsgeschichte ein.
Bist du ein linksgrüner Nazi?


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24.01.2014 um 00:05
@Simowitsch
Bist du ein Klerikalfaschist?


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Über die Philosophie des Kapitalismus

24.01.2014 um 10:03
@Alkalisk
Alkalisk schrieb:Tatsächlich würde ich eine Idee bevorzugen, in der erstmal alle Menschen der Erde "gleich" sind.
Ich bevorzuge die Idee das jeder Mensch einzigartig und damit eben nicht gleich wie jeder andere Mensch ist. Dementsprechend hat auch jeder Mensch andere Bedürfnisse und es wird dem Menschen auch nicht gerecht wenn jeder nur das gleiche Besitzt. Der eine fährt lieber Trabi und ein anderer fährt z.B. lieber Porsche. Warum soll man also unterschiedliche Bedürfnisse gleich machen wollen?


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Über die Philosophie des Kapitalismus

24.01.2014 um 10:21
@Alkalisk
Deine ersten zwei Abschnitte sind trefflich formuliert! Den Rest, naja, wie soll ich sagen, solltest du noch einmal überdenken! Du vergisst ganz einfach, dass der Mensch in seinem Wesen so extrem unterschiedlich gestrickt ist. Und das nicht nur in positiv ausgeprägten Charaktereigenschaften. Menschen sind einfach nicht nur gut, sondern in fast jedem steckt ein Schwein. Der Mensch ist halt nur perfekt darin sich selbst zu belügen.
Ich bin davon überzeugt, dass Mitarbeiter bei Monsanto tatsächlich glauben sie retten die Welt. Oder, um an deinem Beispiel anzuknüpfen, der Werbestratege blendet auch aus, dass er Konsumenten manipuliert. Er rückt sich auch sein Weltbild so zu Recht, dass er in den Spiegel schauen kann.
Ich denke, der Mensch aus seiner Evolution heraus, ist daran interessiert und das ist sein Antrieb, das er selbst und seine Familie oder Sippe überlebt, fortbesteht und möglichst einen Vorteil hat; diesen Vorteil auch noch weiter Ausbaut und festigt. Darauf sind wir anscheinend erst einmal Programmiert. Jeder baut das nach seinen Möglichkeiten und seinem Talenten aus! Sicher bleiben da viele auf der Strecke, die sich mit kleineren Zielen zufrieden geben. Dennoch in der Hierarchie selbst, in der man sich in der Gesellschaft platziert und eingereiht hat, greifen die gleichen programmierten Mechanismen, wenn es darum geht sich zu behaupten und durchzusetzen.
Ich habe mit vielen Menschen zu tun. Sehr oft entpuppt sich der ach so sozial und gerecht argumentierende, in seinem Kosmos als höchst unangenehmer Zeitgenosse, wenn es darum geht die eigenen Belange durchzusetzen. Frei nach dem Motto - "es geht ums Große und Ganze, was ich mache hat damit nichts zu tun und geht auch niemanden etwas an." Da gibt es auch ganz prominente Beispiele in der Geschichte.
Ich kenne keine Lösung, die ich selbst nicht als naiv bezeichnen würde. Leider!
Man mache sich nur klar: Welche Kleidung trage ich? Welchen Kaffee trinke ich? Welches Fleisch esse ich? Warum esse ich überhaupt Fleisch? Welches Auto fahre ich und warum überhaupt? Warum besitze ich Dinge aus Kunststoff? usw... Es gibt unzählige Dinge in unserem Alltag, bei den wir ständig vergessen, warum sie so billig sind und vorher sie kommen! Oder warum sie so teuer sind und dennoch billigst produziert werden!
Wenn man die Welt verbessern und ändern will, hilft nur eines...- fange bei dir selbst an! Und das fällt mir jeden Tag aufs neu sehr schwer!!! Ich sitze übrigens gerade vor einem Apple-Produkt;-)


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Über die Philosophie des Kapitalismus

24.01.2014 um 16:48
Nun ich habe wohl tatsächlich meinen Beitrag gegen Ende ein wenig pauschalisiert und radikalisiert, allerdings in bester Güte :-)

Was ich meine ist ganz einfach; Gier, Neid sowie Macht wird doch erst durch die unzähligen Möglichkeiten geweckt, wäre alles gleich oder zumindest sehr sehr sehr ähnlich gäbe es bestimmte Dinge nicht. Natürlich müsste sich die Menschheit an diese "Gleichartigkeit" gewöhnen.

Nehmen wir mal unsere Nachbarn als Beispiel, ich persönlich würde schon blöd gucken wenn aufmal nen Ferrari vor der Tür stehen hat. Das weckt in mir ein wenig Neid zugleich aber auch ein wenig beschämtheit mir das eben nicht leisten zu können. Den wenigsten Menschen lässt sowas vollkommen kalt, die meisten sind auf Neid programmiert. So funktioniert doch auch Marketing, Bedürfnisse wecken die keiner braucht, aber alle am Ende haben, und sei es nur weil der Nachbar, der Kollege oder Schulkamerad es auch hat.

Statussymbole spielen heute eine wichtigere Rolle als vieles andere. Bezüglich des Textes von McMurdo: Das der eine Porsche fährt und der andere Trabi ist im Grunde keine wirkliche Wahl, da diese preislich derart auseinander liegen, sodass nicht jeder Posche fahren kann. Im übrigen fahren die wenigsten einen Porsche weil es ein Klasse Auto ist, sondern schlichtweg weil jeder weiß, dass mit dem Kauf eines solchen Autos finanzieller Erfolg vorhanden sein muss.

Was mich überings wieder zum Kapitalismus zurück wirft. Heute ist es doch einfach so, das Angebote vorhanden sind, für die erst Nachfrage geschaffen werden muss. Dafür ist ja die Werbung zuständig. Suggerieren von Bedürfnissen, schlecht machen von Gebrauchtem.. usw..

Einen guten Blick für Angebot und Nachfrage gibt es zum Beispiel auf Auktionsplatfformen, wo auch neue Produkte angeboten werden. Hier werden nämlich tatsächlich der Preis aufgrund der Nachfrage und des Angebotes festgelegt, interessant finde ich zum Beispiel, dass ein Samsung Tablet dort 50€ weniger kostet als der empfohlene Preis des Herstellers. Das einfach nur deswegen, weil dort der für die Verbraucher ideale Wert herausgestellt wird.


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rockandroll
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24.01.2014 um 20:23
ich finde das ungerecht, dass ich keinen porsche fahren kann, nur weil ich nicht die fähigkeit habe so viel geld ehrlich verdienen zu können ;)


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Über die Philosophie des Kapitalismus

25.01.2014 um 00:48
@Alkalisk
Ich versteh nicht ganz worauf du hinaus willst. Statussymbole hat es schon immer gegeben. Ob das mehr Land, mehr Pferde, eine größere Höhle oder sonstwas waren. Das ist keine Erfindung unserer Zeit und auch nicht der Werbung.

Und eine Sache noch zum Porsche. Wenn es kein klasse Auto wäre, würden die wenigsten soviel dafür bezahlen. ;-) Die ganzen Sportwagen und Supersportwagen sind ja nicht umsonst ein bischen teurer.


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rockandroll
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Über die Philosophie des Kapitalismus

25.01.2014 um 09:28
der grundgedanke der philosophie ist der:
konkurenz belebt das geschäft

was es aber mit menschen macht, und mit seinen lebensumständen, steht auf einem anderen blatt


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