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Über die Philosophie des Kapitalismus

332 Beiträge, Schlüsselwörter: Politik, Geld, Gesellschaft, Arbeit, Philosophie, Kapitalismus, Wert
Die_Freiheit
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Über die Philosophie des Kapitalismus

07.10.2013 um 21:37
@McMurdo

Durch das BGE würden auch die anderen Sozialleistungen entfallen, der Staat wäre bürokratisch entlastet. Es gäbe 1000€ /Monat für jeden, kein Hartz V, keine Rente, kein BaFög usw.


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Über die Philosophie des Kapitalismus

07.10.2013 um 21:42
@Die_Freiheit
Ein Bedingungsloses Grundeinkommen ist in einem Land mit freier Marktwirtschaft jedoch nicht anzustreben. Es wäre zwar fair jedoch würde es zu Inflation und dem Verfall der Exportwirtschaft führen und all die anderen Probleme des Kapitalismus ignorieren. Auf lange Sicht wird es sogar den Leuten schlechter gehen, die heute weniger als dieses Grundeinkommen verdienen. Das Grundeinkommen ist eine schöne Idee aber leider schwer umzusetzen und keine vollständige Lösung für die Probleme des Kapitalismus. (Das hat mir mal ein mit meinen Eltern befreundeter Wirtschaftspsychologiestudent vorgerechnet) Eine Systemänderung ist meiner Meinung nach nötig, nicht unbedingt zum Kommunismus hin. Der Wirtschaftspsychologiestudent hat mir verschiedene Ressourcenumverteilungsmodelle gezeigt. Ist ein bisschen kompliziert das ganze, ich habe es auch nicht verstanden. Jedenfalls kann man so etwas an Computern für Kleingruppen mit verschiedenen Vorbedingungen berechnen und komischerweise werden am wenigsten Ressourcen verbraucht wenn so etwas wie Geld fehlt und Produkte möglichst frei und mit populistischen Förderungen entworfen werden, sozusagen von einer zusammengefassten Weltfirma ohne Wettbewerb.


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Die_Freiheit
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Über die Philosophie des Kapitalismus

07.10.2013 um 21:44
Ich werde die Unterhaltung in Kürze verlassen, am nächsten Tag ist dann auch wieder meine Person dabei. Gute Nacht!


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Über die Philosophie des Kapitalismus

07.10.2013 um 21:47
@Die_Freiheit
Gute Nacht
Morgen versuche ich vielleicht mal einen ausführlicheren Beitrag über die Probleme des Kapitalismus und deren Lösungsmöglichkeiten zu verfassen, das grade war schon sehr kurz :)


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interrobang
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Über die Philosophie des Kapitalismus

07.10.2013 um 21:49
@Die_Freiheit
Die_Freiheit schrieb:Schon wieder diese Hetze gegen die Arbeitslosen? Auf welcher Grundlage humanitären Denkens beschließt jemand, trotz der Möglichkeit der Einführung eines BGE, weiter Menschen auszubeuten bei niedrigem Lohn und schwerer körperlicher Arbeit, die krank macht? Wir haben sowohl die Mittel für das BGE, als auch die Maschinen, die die Hilfstätigkeiten übernehmen können.
Wen BGE der bullshit ist das jeder einfach so Geld in hülle und fülle bekommt ist das bullshit weil das nicht möglich ist.
Die_Freiheit schrieb:Wir haben christliche Demokratie! Wir haben geringe Selbstbestimmung, werden in den wesentlichen Angelegenheiten jedoch weiterhin vom Staat bestimmt.
Äh.. nein? Weder Deutschland noch Österreich sind ein Christliches land. Und Demokratie und Sozialismus wiedersprechen sich doch nicht.. Was willst du mit selbstbestimmung? Es geht hier doch um Kapitalismus.
Die_Freiheit schrieb:Oder durch Aufstand und Übernahme der Fabrik, was schon 1936 in Spanien möglich war. Es hat sowohl für den Anstieg der Produktivität, als auch für den freiwilligen Anreiz zur Arbeit gesorgt.. bis der Faschismus ( Francisco Franco ) die Freiheit unterdrückte.
äh... du willst also Lynchjustiz? Einfach jeden umbringen der etwas hat was dir gefällt? Gehts noch?


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rockandroll
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08.10.2013 um 07:27
interrobang schrieb:Wen BGE der bullshit ist das jeder einfach so Geld in hülle und fülle bekommt ist das bullshit weil das nicht möglich ist.
es ist wohl irgendwie kein zufall, dass dein ganzer satz bullshit ist :D


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rockandroll
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Über die Philosophie des Kapitalismus

08.10.2013 um 07:45
towerverre schrieb:Ist ein bisschen kompliziert das ganze, ich habe es auch nicht verstanden. Jedenfalls kann man so etwas an Computern für Kleingruppen mit verschiedenen Vorbedingungen berechnen und komischerweise werden am wenigsten Ressourcen verbraucht wenn so etwas wie Geld fehlt und Produkte möglichst frei und mit populistischen Förderungen entworfen werden, sozusagen von einer zusammengefassten Weltfirma ohne Wettbewerb.
"bisschen kompliziert, und ich verstehe es selbst nicht"
nichts gegen dich, aber bei diesen aussagen gehen immer alle alarmglocken bei mir an.
der markt ist nicht kompliziert. da ist eine nachfrage, und da ist ein angebot. beide treffen sich in der mitte auf dem markt, und handenln einen preis aus. das ist nicht kopliziert, und funktioniert schon seit jahrtausenden. dass das innerhalb der volkswirtschaften nun in beziehung zu allemöglichen szenarien gesetzt wurde, und damit nun unnötig verkompliziert ist, ist nicht schuld des konsumenten, sondern die der leute, die sich an bestehenden verhältnissen eine goldene nase verdienen. vom kleinanleger über den sparkassenmitarbeiter bis hin zum wirtschaftsweisen sitzen alle unter einer decke, und verkomplizieren so lange, bis keiner mehr was checkt.
das hat mehtode, und eine klare ursache.

der konsument will ansich nur leben und an der gesellschaft partizipieren, und warum man ihm hier nicht die grundlange dafür immer weiter entzieht, erschliesst sich mir nicht. ein einkommen muss dafür gesichert sein, gelder sind im überfluss vorhanden, und jeder weiss, dass gerade das abstrakte gut "geld" in bewegung sein muss, um nicht an wert zu verlieren.
kummuliert es sich aber bei einer kleinen minderheit, und eine grosse menge an potenziellen konsumenten hat kaum möglichkeiten hier ran zu kommen, entstehen solche sozialen spannungen, wie wir sie schon lange nicht mehr hatten.

so, die arbeit wurde also zu grossen teilen automatisiert, der markt ist zwar nun voll von waren aller art, aber nur wenige können diese erwerben, der rest guckt zu, und denkt sich. "wenn die automaten die waren herstellen, also die arbeit sich von selbst quasie erledigt, und der besitzer der automaten geld für zugucken kassiert, warum kriegen wir eigentlich kein geld fürs zugucken? schliesslich arbeitet so oder so keiner dafür, dass die waren da sind, und verkauft wollen sie auch werden"

hier beisst sich schon immer die katze in den schwanz volkswirtschaftlich betrachtet. das ist auch der grosse schwachpunkt des kapitalismus, und genau deshalb hat man seinerzeit die monarchie ausgeschlachtet, weil es grosse ungleichgewichte in der gesellschaft generiert.

deshalb hilft nur eine gerechte soziale marktwirschaft den standart zu halten. sowohl wirtschaftlich, als auch innenpolitisch. alles andere führt zu grossem stress auf beiden seiten, denn selbst die reichen können irgendwann nicht mehr die früchte ihrer arbeit geniessen, wenn sie in sozialen brennpunkten leben müssen. wollen sie sich immer weiter abschotten und weg sperren? wohl kaum, also raus mit dem zaster ;)


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rockandroll
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08.10.2013 um 07:54
rockandroll schrieb:kummuliert es sich aber bei einer kleinen minderheit, und eine grosse menge an potenziellen konsumenten hat kaum möglichkeiten hier ran zu kommen, entstehen solche sozialen spannungen, wie wir sie schon lange nicht mehr hatten.
und es verliert natürlich an wertschöpfungspotential, sprich wert..


hab ich vergessen in dem satz noch zu ende zu führen


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rockandroll
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Über die Philosophie des Kapitalismus

08.10.2013 um 08:11
überhaupt

schauen wir uns mal die grossen rein kapitalistischen volkswirtschaften der antike an, da erkennt man das besser..

warum hatten zb. die ägypter so eine blütezeit, als sie die pyramiden bauten?

der faktor einkommen war für bevölkerung gesichert. die meisten bauern waren selbstversorger. hatten ein sückchen land am nil, ernteten korn, boten es auf dem markt für andere waren und dienstleistungen dar. die herrscher erhoben steuern und konnten mit denen ihren pflichten als obestern beschützer (millitärisch) nachkomen. von dem was übrig blieb, konnten sie sich in solchen bauen verewigen. so, einfaches prinizip. alle waren versorgt. warum? weil das kleinste einkommen, war hier durch das stückchen land am nil versorgt. das hielt die ganze gesellschaft zusammen.
was hälst unsere gesellschaft heute zusammen, frage ich mich gerade? am ehesten würde ich sagen, dass es eben auch unsere wirtschaftliche infrastruktur ist, die unsere forfahren aufgebaut hatten, und an dieser sollte auch jeder entsprechend partizipieren dürfen. d.h. alles, was hiermit erwirtschaftet wird, müsste gerecht unter alle mitgliedern aufgeteilt werden. erst dann haben wir sozialen frieden und nahaltige wirtschaftsverhältnisse


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Die_Freiheit
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Über die Philosophie des Kapitalismus

08.10.2013 um 09:39
interrobang schrieb:Wen BGE der bullshit ist das jeder einfach so Geld in hülle und fülle bekommt ist das bullshit weil das nicht möglich ist.
Du hast keine Ahnung. Das Grundeinkommen wurde niemals abgelehnt, weil es nicht funktionieren kann. Das tut es Ja bereits - es gibt in England z.B. den sozialen Kredit oder in Kuba die Verteilung der Mittel. Klar sind in Kuba die Mittel verstaatlicht und können somit verteilt werden, in Deutschland sind es eben nicht die Güter, sondern das Geld. Es funktioniert nach verschiedenen Modellen, Werner Götz z.B.( dm-Chef ) nennt die Mehrwertmethode. ( Recherchiere selbst! )

Außerdem erhält man bereits Sozialleistungen, deren bürokratische Verwaltung ein für allemal mit dem BGE entfallen würde. Es würde dem Staat die Aufgabe erleichtern, wie es dem Bürger die gesellschaftliche Teilhabe erleichtern würde.

Oder fangen wir erst einmal bei deiner ausführlichen Erklärung an, weshalb das Grundeinkommen eine schlechte Idee ist? Unterlass bei deiner Erklärung den Bezug zu faulen Personen, die ohne Gegenleistung zu erbringen Geld erhalten werden - das ist der Grundgedanke im Sinne der Menschenrechte.
interrobang schrieb:Äh.. nein? Weder Deutschland noch Österreich sind ein Christliches land.
Mag sein, aber wie heißt die Partei, die in Deutschland nach gemäßigt christlichen Werten ( z.B. gegen das Adoptionsrecht von Homosexuellen ) regiert? Genau, CDU ( christlich-demokratische Union )!
interrobang schrieb:Und Demokratie und Sozialismus wiedersprechen sich doch nicht.
In der Tat, obwohl repräsentative Demokratie und freiheitlicher Sozialismus sich widersprechen.
interrobang schrieb:äh... du willst also Lynchjustiz? Einfach jeden umbringen der etwas hat was dir gefällt? Gehts noch?
Aufstand =/= Mord. Die Übernahme von Fabriken geschieht friedlich, z.B. durch Streik. Noch einmal zum mitschreiben -

"Typ - was haben sie ihrem Arbeiter gerade gesagt?
Arbeitgeber - dass er härter arbeiten soll!
Typ - wie viel verdient er?
Arbeitgeber - 800€ im Monat!
Typ - woher kommt das Geld?
Arbeitgeber - ich verkaufe Produkte!
Typ - wer stellt die Produkte her?
Arbeitgeber - der Arbeiter dort!
Typ - wie viel stellt er in einem Monat her?
Arbeitgeber - im Wert von 1000€
Typ - also anstatt ihn zu bezahlen, zahlt er dir zweihundert €, um sich anhören zu müssen, dass er härter arbeiten soll?
Arbeitgeber - Ja, aber die Mittel gehören mir!
Typ - wie hast du die Mittel erworben?
Arbeitgeber - habe Produkte verkauft und sie gekauft ( z.B. Unternehmen usw. )!
Typ - und wer hat diese Produkte hergestellt?
"

- so endet ein ausländischer Sketch über den Kapitalismus. So sieht es auch aus!


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Über die Philosophie des Kapitalismus

08.10.2013 um 09:44
Die_Freiheit schrieb:nicht mehr, sondern genug, um an der Gesellschaft teilzuhaben.
An einer Gesellschaft teilhaben und sich von einer Gesellschaft aushalten zu lassen sind aber zwei sehr unterschiedliche Paar Schuhe.
Denn im Endeffekt läuft es darauf hinaus das die Menschen die arbeiten, den Menschen die nicht arbeiten, ihren Lebensunterhalt verdienen, ohne irgendeinen Mechanismus oder Anreiz das diese Menschen ihre Lage ändern.
Die_Freiheit schrieb:1000€ zu produzieren, dem Chef 700€ davon zukommen zu lassen, um von diesen mit 300€ bezahlt zu werden ist Diebstahl. Es sollte keine Chefs geben, sondern jede Fabrik von Arbeitern beherrscht werden, die für den exakten Gegenwert ihrer Mühen arbeiten.
Nur um mal eben kurz die Absurdität eines solchen Vorschlages zu verdeutlichen:

Die Investitionen in das BMW Werk Leipzig betrugen ca. 1.200.000.000 € bevor dort auch nur der erste Wagen vom Band rollte.
In diesem Werk sind ca. 6000 Personen beschäftigt.
Das bedeutet, wenn diese Fabrik den Mitarbeitern gehören sollte die dort später Arbeiten, müsste jeder Arbeiter erstmal mit 200.000 € selbst in dieses Werk investieren.
Die_Freiheit schrieb:"Typ - was haben sie ihrem Arbeiter gerade gesagt?
Arbeitgeber - dass er härter arbeiten soll!
Typ - wie viel verdient er?
Arbeitgeber - 800€ im Monat!
Typ - woher kommt das Geld?
Arbeitgeber - ich verkaufe Produkte!
Typ - wer stellt die Produkte her?
Arbeitgeber - der Arbeiter dort!
Typ - wie viel stellt er in einem Monat her?
Arbeitgeber - im Wert von 1000€
Typ - also anstatt ihn zu bezahlen, zahlt er dir zweihundert €, um sich anhören zu müssen, dass er härter arbeiten soll?
Arbeitgeber - Ja, aber die Mittel gehören mir!
Typ - wie hast du die Mittel erworben?
Arbeitgeber - Ich habe mir Geld besorgt und in diese Mittel investiert.

Das ist der entscheidende Fehler der hier immer wieder gemacht wird. Die Waren können ja erst produziert und verkauft werden wenn die Produktionsmittel schon da sind.


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rockandroll
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08.10.2013 um 09:46
@Die_Freiheit
der sketch birngs auf den punkt.
das hauptargunten des kapitals ist nun, dass sicher jeder selbständig machen kann, und NICHT als arbeiter ausgebeutet werden muss. das ist aber nicht richtig, denn der markt und die infrastruktur sind hier so wasserdicht, dass es eben ziemlich unmöglich ist, einfach mal so einer selbstständigen arbeit ausserhalb der vorhandenen infrastruktur nachzugehen.. hier ist man also gezwungen, quasie versklavt, selbst wenn es so aussieht, als ob man das wählen könnte


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rockandroll
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08.10.2013 um 09:52
McMurdo schrieb:An einer Gesellschaft teilhaben und sich von einer Gesellschaft aushalten zu lassen sind aber zwei sehr unterschiedliche Paar Schuhe.
Denn im Endeffekt läuft es darauf hinaus das die Menschen die arbeiten, den Menschen die nicht arbeiten, ihren Lebensunterhalt verdienen, ohne irgendeinen Mechanismus oder Anreiz das diese Menschen ihre Lage ändern
der anreitz ist dadurch gegeben, dass der mensch mehr haben wollen wird, aber keine angst haben muss, sich in anderen tätigkeitsfäldern auszuprobieren. neue wirtschaftszweige sollten dadruch entstehen, dass menschen nicht mehr gezwungen sind irgendwo am band zu buckeln, sodern auch die möglichkeit haben, diese selbständikeit wahr zu nehmen.

dass die bandarbeiter immer noch ihrer arbeit nachgehen werden, denke ich schon, wenn man diesen arbeitsplatz weiterhin attraktiv gestaltet und eine zusatzverdienstmöglichkeit bietet, die auch den namen verdient.

die alternative ist, dass eben irgendwann keiner mehr irgendwas macht, oder eben nur das nötigste, weil das kapital sowieso beim unternehmer fest sitzt, weil der arbeiter sich die erzeugnisse nicht leisten werden kann.. usw..

zu einem gewissen teil wird das durch den markt selbst geregelt, deshalb funzt das auch schon so lange, aber um die spitzen abzumildern, sprich auf der einen seite eine überhitzung der wirtschaft, auf der anderen eine depression, wäre dieses modell ganz gut. es puffert ganz einfach die gier auf der einen, und die faulheit auf der andern seite


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Die_Freiheit
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08.10.2013 um 09:54
@rockandroll

Du - wollte exakt das selbe mit anderen Worten wiedergeben und hätte es nicht besser ausdrücken können. Genau darum geht es.


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rockandroll
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08.10.2013 um 10:00
@Die_Freiheit
ok^^


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Bewusst
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08.10.2013 um 10:01
@rockandroll
rockandroll schrieb:der anreitz ist dadurch gegeben, dass der mensch mehr haben wollen wird, aber keine angst haben muss, sich in anderen tätigkeitsfäldern auszuprobieren. neue wirtschaftszweige sollten dadruch entstehen, dass menschen nicht mehr gezwungen sind irgendwo am band zu buckeln, sodern auch die möglichkeit haben, diese selbständikeit wahr zu nehmen.
Sehr schöner Ansatz! Ein schöner Nebeneffekt wäre auch die sinkende Zahl der Langzeiterkrankungen wie Burnout. Psychologischer Druck ist nunmal pures Gift für den Körper.


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rockandroll
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08.10.2013 um 10:02
rockandroll schrieb:die alternative ist, dass eben irgendwann keiner mehr irgendwas macht, oder eben nur das nötigste, weil das kapital sowieso beim unternehmer fest sitzt, weil der arbeiter sich die erzeugnisse nicht leisten werden kann.. usw..
oder, wie es auch oft beobachtet werden kann, die kriminalität hoch geht, und sich die leute das holen was sie brauchen, ohne irgendwen um erlaubnis zu fragen. das ist für den reichen, der hier durchaus was erübrigen kann auch nicht wirklich von vorteil


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rockandroll
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08.10.2013 um 10:03
@Bewusst
genau, die vielen positiven nebeneffekte, wie bürokratieabbau, entlastung der kranken, renten, arbeitslosenkassen etc pp wurde auch schon in dem zusammenhand mehrfach erwähnt


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Über die Philosophie des Kapitalismus

08.10.2013 um 11:24
@Die_Freiheit
@rockandroll
Ich kann die Einwände ganz gut verstehen und nachvollziehen.
Trotzdem glaube ich nicht das man mit diesem Gießkannenprinzip wirklich den Menschen, die Hilfe benötigen, gerecht wird.

Nehmen wir als Beispiel einfachheitshalber mal nur die unterschiedlichen Mietpreise in Deutschland die Menschen überhaupt erstmal aufbringen müssen um ein Dach über dem Kopf zu haben.

Diese Unterschiede werden bei einem BGE gar nicht berücksichtigt.

Dies ist nur ein Beispiel, weitere sind Menschen mit Behinderungen oder Pflegebedürftige, die eine ganz andere Unterstützung benötigen als Menschen ohne diese Einschränkungen.
Um diese menschlichen und regionalen Unterschiede also weiterhin angemessen zu berücksichtigen muss im Zweifelsfall wieder mehr als das BGE gezahlt werden und es muss wieder eine Bedürftigkeitsprüfung mit entsprechender Bürokratie vorgehalten werden.


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rockandroll
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Über die Philosophie des Kapitalismus

08.10.2013 um 11:32
@McMurdo
ganz verschwinden werden die bürokratischen schwierigkeiten sicher nie, aber eine grosse entlastung wäre es durchaus..

und das mit den mieten könnte sich doch zb. dadruch lösen, dass mehr leute, die heute noch harzen und gar kein bestiz in dem sinne haben dürfen, sich ein haus, oder eine wohnung leisten.

sie könnten sogar von ihrem grundeinkommen eins bauen, das wäre doch ein wirtschafstzweig, der sich sofort erschliesst, und sicher kein geringes wirtschaftswachstum schafft.. stelle ich mir zumindest gerade vor.

sicher, ich weiss es nicht, und das risiko ist auch gross, dass viele zum faulenzen verführt würdne. nur liegt das faulenzen nicht in der natur des menschen, so meine vollste überzeugung, also glaube ich hier schon einen positiven effekt mit einer menge synergetischem potenzial.


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08.10.2013 um 14:24
@rockandroll
Mit kompliziert meinte ich die Programme und Macharten die man benutzt um Konsumentenverhalten bei verschiedenen Bedingungen zu simulieren, so wie es mir gezeigt wurde. Nicht die Marktwirtschaft, obwohl diese auch komplizierte und undurchsichtige Aspekte aufweist, meiner Meinung nach (z.B Inflation und reale/irreale Geldmengen). :)


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08.10.2013 um 14:54
@rockandroll
Und die soziale Marktwirtschaft scheitert auch irgendwann aus folgenden Gründen:
-Automatisierung (Der Arbeitnehmer->Konsument->Arbeitgeber Kreislauf wird zerstört.Da Arbeitnehmer zu Robotern werden, weniger Geld bekommen und dadurch auch weniger Konsumieren können wird es vermutlich einen riesigen Wirtschaftscrash geben. Es ist ein Teufelskreis und am Ende von diesem steht der Zerfall der Einnahmen für Arbeitgeber, die Konsumunfähigkeit von Arbeitnehmern und eine riesige Arbeitslosigkeit. Der Staat müsste dann immer mehr Sozialgelder zahlen bei rapide sinkendem Einkommen...)
-Umweltprobleme
-Kriminalität
-Krisen
-Pleiten
-Schulden
-Inflation
-Abnahme von Realwert des Geldes
-"Unterschied zwischen Arm und Reich" (Wird zwar in der sozialen Marktwirtschaft verkleinert, jedoch nicht aufgelöst)
-Ressourcen werden verschwendet. Aus Geld und Machtgründen. (Irgendjemand, der meistens mächtig ist, muss die Ressourcen ja verkaufen, wer wäre wohl verärgert wenn man die Nachfrage dafür reduziert?)
-Korruption
Ich weiß nicht ob man diese Probleme lösen kann oder wie, aber wenn es eine Möglichkeit geben sollte kann man sie ja versuchen zu nutzen :)
Dafür müsste man jedoch meiner Meinung erst einmal irgendwie versuchen die Welt unter eine Decke zu bringen und Kulturunterschiede zu überwinden. Das so etwas heute immer realistischer wird ist die gute Seite der Globalisierung.


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rockandroll
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08.10.2013 um 15:13
@towerverre
stimmt^^ die globalisierung ist stark vorangeschritten, mit dem i-net ist man informativ quasie mit der ganzen welt eins. das ist die gute nachricht. die schlechte ist, das starke wirtschaftliche und soziale gefälle weltweit, und der immer noch so tief sitzende nationalismus. wobei das kapital längst über den nationalsaat gewachsen ist, aber auf marx wollte keiner hören :D

die elementarste frage einer jeden politischen einheit ist, wie kriegen wir allesamt grundversorgt.. und zwar wenigstens mit dem mindesten, was ein mensch zum leben braucht, ohne dass er vor lauter neid und hunger sich gegen seinen kollegen, der mehr hat, erheben muss.

nun, fakt ist, dass wir mehr nahrung produzieren, als wir verbrauchen. fakt ist, dass man mit der heutigen technik jedem in kürzester zeit ein standesgemässes und menschenwürdiges leben ermöglichen kann. fakt ist, dass die geschichte schon oft gezeigt hat, wie hungrige menschen mit tyranei und ungerechtigkeit kurzen prozess gemacht haben, und fakt ist, dass kriege/bürgerkriege immer letzlich mehr schaden angerichtet hatten, als es für irgendwen von vorteil gewesen wäre -universell betrachtet- an das märchen, dass krieg die wissenschaft voran treibt, glaub ich auch nicht.

bleibt die frage offen, wer bremst hier die entwicklung, und wartet ab bis zum äussersten, anstatt langsam aber sicher einen moderateren kurs einzuschlagen.. weltweit versteht sich? müsste aber natürlich national, bzw. besser gesagt innerhalb kleinerer politischer einheiten vorgelebt werden, sonst kann sich nichts bewegen.

es gibt wirtschaftsmodelle die die ersten schritte unternahmen, und es nicht bereuen. das lässt hoffen


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08.10.2013 um 15:22
@rockandroll
Jop
Die Frage ist wie man es organisiert jedem Menschen diesen Grundlebensstandart zu gewährleisten (Und dieser kann sogar sehr hoch sein, je nachdem). Das würde wieder eine Art Systemänderung voraussetzten :)
Und die Frage wer die Entwicklung bremst: Die Bürger, weil sie Parteien wie die FDP, CDU oder SPD wählen, scheinens will man nicht jedem Menschen einen gewissen Lebensstandart bieten (Was an Medien, Angst vor der Veränderung und bei manchen wahrscheinlich sogar Egoismus liegen könnte).
Und wie gesagt den Wirtschaftsbossen wird so etwas gar nicht gefallen :(


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08.10.2013 um 15:29
rockandroll schrieb:und das mit den mieten könnte sich doch zb. dadruch lösen, dass mehr leute, die heute noch harzen und gar kein bestiz in dem sinne haben dürfen, sich ein haus, oder eine wohnung leisten.
Auch Grundstücks- und Immobilienpreise sind regional sehr unterschiedlich.
Im übrigen neigen Menschen dazu ihren Lebensstandard an ihr Einkommen anzupassen, d.h. ein BGE ist natürlich im ersten Moment eine tolle Sache aber es verleitet dazu Verbindlichkeiten einzugehen die man unter Umständen gar nicht in der Lage ist zu finanzieren.
Um auf dein Beispiel des Immobilienerwerbs einzugehen:

Jemand arbeitet für 1600 € Netto. Jetzt bekommt er noch sein BGE in Höhe von 1000 € dazu und denk sich: Geil, von den ersten 500 Euro finanziere ich mir mein Haus und von den zweiten 500 Euros mein neues Auto.

Ja, Menschen tun sowas wenn sie ein gesichertes Einkommen wähnen.

Ist ja auch schön und gut. Mein Auto und mein Haus werden von der Gesellschaft erwirtschaftet.

Jetzt wird diese Person arbeitslos.

Die 1000 € sind schon mal Weg für Haus und Auto, also gerade dann wenn er eigentlich Hilfe nötig hat bekommt er keine mehr, denn das BGE wird ja schon bezahlt anstatt von Arbeitslosengeld und den ganzen anderen Sozialleistungen.
Das sind alles so Sachen die Berücksichtigt werden wollen.


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