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Philosophen an der Macht?

17 Beiträge, Schlüsselwörter: Politik, Philosophie, Macht, Platon, Könige, Stattformen
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Philosophen an der Macht?

04.03.2018 um 15:52
Platon war der Meinung das nur Philosophen politische Macht besitzen sollten/dürfen.

Philosophen haben kein Interesse an Macht und genau das macht sie am geeignetsten dafür. Sie sind sich der Verantwortung bewusst und würden es wohl am besten machen. Sie würden die Bevölkerung nicht ausbeuten, keine unnötigen Kriege führen... (Weil sie ja keine Macht anstreben).

Das Problem ist natürlich das man sie dazu "zwingen" müsste Macht zu übernehmen, da sie es ja eigentlich gar nicht wollen.

Wenn Philosophen Macht bekommen würden, würde auch eine Monarchie funktionieren bzw. Würde die dann sogar am besten funktionieren.
Warum? Weil wie oben schon geschrieben, sie sind sich der Verantwortung bewusst und beuten nichts und niemandem "grundlos" aus.

Ist jetzt zur Hälfte auch politisches Thema, aber ich denke trotzdem es passt hier noch am besten rein.

Ich freue mich auf die ein oder andere andere Meinung ;-)


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Philosophen an der Macht?

04.03.2018 um 15:56
Widerspricht sich
Ldex97 schrieb:Platon war der Meinung das nur Philosophen politische Macht besitzen sollten/dürfen.
nicht mit
Ldex97 schrieb:Philosophen haben kein Interesse an Macht und genau das macht sie am geeignetsten dafür
Wer keine Interesse an etwas hat, macht es nicht richtig. Siehe die jetzigen Politiker. Sind zwar keine Philosophen, aber wirkliche Interesse haben die mMn nicht.


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Philosophen an der Macht?

04.03.2018 um 16:06
@Lessy
Es geht um die eigene Bereicherung von anderen. Das Wort Macht spricht für Missbrauch vieler Institutionen von heute, die von Philosophen verurteilt werden.


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Philosophen an der Macht?

04.03.2018 um 16:07
Lessy schrieb:Sind zwar keine Philosophen, aber wirkliche Interesse haben die mMn nicht.
Unsere jetzigen Politiker haben wohl mehrheitlich das Interesse ihren eigenen Reichtum zu mehren.
Nicht ohne Grund ist Deutschland einer der top Korruptionsländer.

Ich denke nicht, das man automatisch etwas falsch macht wenn man kein Interesse an etwas hat.

Meistens liegt das wahre politische Interesse der meisten in Machtpositionen ja darum sich selber zu bereichern und nicht, der Bevölkerung zu dienen.


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TunFaire
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Philosophen an der Macht?

04.03.2018 um 16:08
@Ldex97
Der Irrtum liegt schon darin, dass es „den Philosophen“ genausowenig gibt wie „den Lehrer“ oder „den Politiker“ oder „den was weiß ich was“.
Das sind genauso Menschen mit Meinungen, Fehlern, subjektiven Empfindungen und Machtbestrebungen wie alle andren auch.
Außer man träumt sich eine ideale Welt. Da kann ich mir allerdings auch den idealen Demokraten wünschen. Hätte den Vorteil keine Alleinherrschaft haben zu müssen


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Philosophen an der Macht?

04.03.2018 um 16:08
Ldex97 schrieb:Ich denke nicht, das man automatisch etwas falsch macht wenn man kein Interesse an etwas hat.
Wer an etwas keine Interesse hat, macht es maximal halbherzig. Und wohin diese Halbherzigkeit und die Desinteresse hinführt, sehen wir ja.


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Shpetim
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Philosophen an der Macht?

07.03.2018 um 01:11
@Ldex97


Keine Kriege, keine Macht? Du hast anscheinend nicht verstanden wie das System funktioniert. 😀


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Philosophen an der Macht?

07.03.2018 um 02:58
Lessy schrieb:Wer an etwas keine Interesse hat, macht es maximal halbherzig. Und wohin diese Halbherzigkeit und die Desinteresse hinführt, sehen wir ja.
Aber ein Politiker braucht doch auch kein interesse an Macht.
Wenn das fehlt ist es doch gut.
Das geschachere um Posten zeigt doch gerade das rege Interesse der Politiker an Macht.
Nur nutzen die die nicht sinnvoll, das die Macht bereits ihr Ziel ist aber die ist eben blind, bzw nur auf die selbst gerichtet und somit dient sie auch niemanden sonst.


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Philosophen an der Macht?

07.03.2018 um 06:42
Yooo schrieb:Aber ein Politiker braucht doch auch kein interesse an Macht.
Wenn das fehlt ist es doch gut.
Da stimm ich dir zu, keine Frage. Aber jemand der weder an Macht, noch Politik Interesse hat, kann meiner Meinung keinen Staat führen.
(Aber offensichtlich auch niemand, der (zu viel) Interesse an Beidem hat.)


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Philosophen an der Macht?

07.03.2018 um 13:53
Ich bin auch nicht der Meinung, dass es Philosophen besser könnten.
Jedoch sollte Macht nur das Vehicle für ein Ideal sein.
Ich denke was gemeint ist, ist die Macht als Selbstzweck für sich zu wollen.
Einfach Macht zu haben weil man Macht will und nicht das Ideal oder die Macht bereits das Ideal ist.


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Philosophen an der Macht?

07.03.2018 um 19:51
Ich glaube um was es hier eigentlich geht, ist die sog. Epistokratie (Philosophenherrschaft), die Platon als Teil seiner Politea für einen "perfekten Staat" vorsieht. Jedoch ist seine Argumentation nur schwerlich aus dem Kontext des Gesamtentwurfes "Politea" und seiner Staatstheorie herauszulösen. Ausschlaggebend sind seine Vorstellung von sozialen Gefügen und Gerechtigkeit.

Hier ein Link zum Einlesen:
http://platon-heute.de/staatstheorie.html


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Philosophen an der Macht?

07.03.2018 um 20:01
@paranomal Danke für den Link. Hab die Thematik mit Platons "Epistokratie" in einem allgemeinen Politikbuch gelesen. Da ging es aber auch nur über 2-3 Seiten darum. Also nichts umfassendes. Die Idee fand ich dennoch sehr interessant (auch wenn ich selber der Meinung bin, dass eine Epistokratie nur in der Theorie und niemals in der Praxis funktionieren kann). Deshalb auch der Thread, weil ich Mal andere Meinungen zu dem Thema hören wollte ;-)


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Philosophen an der Macht?

15.03.2018 um 09:55
Epn Philosoph ist auch nur ein Mensch, nicht mehr und nicht weniger. Menschen haben nun mal primitive Instinkte.
Vielleicht schlummern die beim einen oder anderen zum Teil, aber vorhanden sind sie sicherlich auch.
Dann lassen sie sich auch wecken.


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Philosophen an der Macht?

18.04.2018 um 22:17
BLOSS KEINE IDEALISTEN.
~Siehe Grüne und Linke! Aber auch NPD!
Obwohl, alle Altparteien haben gut daran getan es zu versauen.
(Und die Piraten sind einfach nur niedlich.)

Wir, bräuchten einen gewählten Mornachen, einen gebildeten Alchemisten.
~und einen Weiteren jeh zu seiner Seite.

Allerdings, würde es schon reichen dass man Gottfried Curio mal Etwas zuhörend würde.
Alle Leute der AFD welche rhetorisch und faktisch ihr Können zur Schau gestellt haben.

Pfff.. der Schulz war doch nur eine Steilvorlage für Merkel.

...ach was sage ich hier eigentlich? Politikern kann man nicht trauen.

"Wenn du willst das Etwas richtig gemacht wird, mache es selbst."

Muhahahar! Ich habe Pläne!


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TunFaire
ehemaliges Mitglied

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Philosophen an der Macht?

18.04.2018 um 22:20
@Detralmus
Egal was du genommen oder geraucht hast. Gib mir was davon


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Philosophen an der Macht?

20.04.2018 um 15:11
paranomal schrieb am 07.03.2018:Ich glaube um was es hier eigentlich geht, ist die sog. Epistokratie (Philosophenherrschaft), die Platon als Teil seiner Politea für einen "perfekten Staat" vorsieht. Jedoch ist seine Argumentation nur schwerlich aus dem Kontext des Gesamtentwurfes "Politea" und seiner Staatstheorie herauszulösen. Ausschlaggebend sind seine Vorstellung von sozialen Gefügen und Gerechtigkeit.
Wenn wir von Platon sprechen, vorrausgesetzt ich habe es auch nur ansatzweise verstanden, dann müssen wir uns von einer Volksherrschaft und vom Prinzip der Mehrheitsherrschaft vollständig verabschieden.

Platons Kritik an der Demokratie
(Charlie Rutz)

"....Die Gedanken Platons zum Philosophenstaat muten sehr autoritär an, da bei ihm „der Politiker zum politischen Künstler [wird], der eine Masse bilden oder formen muss, ohne dass er auf ihre Zustimmung angewiesen wäre.“[64]...."

https://freidenker.cc/platons_demokratiekritik/1#_i7


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Philosophen an der Macht?

20.04.2018 um 15:22
tonnenfieber schrieb:Wenn wir von Platon sprechen, vorrausgesetzt ich habe es auch nur ansatzweise verstanden, dann müssen wir uns von einer Volksherrschaft und vom Prinzip der Mehrheitsherrschaft vollständig verabschieden.
Aus seiner Perspektive, war eine Stände-Gesellschaft, die beste Gesellschaftsform. Dazu muss man aber (wie bereits in einem älteren Beitrag hier von mir erwähnt) beachten, dass die Kriterien die Platon zur Wertung zugrunde legt, aus einer sehr eigentümlich Auffassung von Gerechtigkeit entspringen.


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