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Warum ?

96 Beiträge, Schlüsselwörter: Fragen, Warum
keenan
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Warum ?

08.12.2014 um 02:50
@Reflexion


Fragen sind dort, wo Antworten benötigt werden. Antworten werden benötigt, weil wissen fehlt. Und wissen fehlt, weil Fragen gestellt werden, die Antworten brauchen. 😊

Wie kann man also wissen ohne zu fragen?

In dem man intuitiv ist. ☺️


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Reflexion
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Warum ?

08.12.2014 um 05:30
@remember
remember schrieb:
Wenn du davon ausgehst, dass "fragen" aus dem eigenen Inneren kommt und "hinterfragen" davon zu trennen ist, dann müsste man sich dennoch irgendwann auch wieder mit "fragen" beschäftigen, denn normalerweise entsteht dies ja durch "hinterfragen"?! Oder irre ich?!
Hier gehe ich mal noch genauer rein jetzt..

In "Hinter-fragen" ist "Fragen" enthalten, weshalb es davon eigentlich nicht getrennt ist, sondern nur sich "unterscheidet" von dem eigentlichen Wort, dem etwas zugesetzt ist (das "hinter").
Dieses "Hinter" sagt aus, daß man "hinter die These" schauen möchte und deshalb fragt.. Wenn etwas dahinter ist, ist auch etwas davor.. :D


Indem man etwas hinterfragt, können auch neue Fragen auftauchen, ja.


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Reflexion
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Warum ?

08.12.2014 um 05:34
@keenan
keenan schrieb:
Wie kann man also wissen ohne zu fragen?

In dem man intuitiv ist. ☺️
Genau. :)


Wobei hier jemand, der hinterfragt, wiederum fragen würde, was denn "intuitiv sein" bedeutet.. ;)

Man kann ins unendlich Detail gehen mit Fragen, sozusagen in den Mikrokosmos..


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Reflexion
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Warum ?

08.12.2014 um 05:58
@remember
remember schrieb:
Für was man sich entscheidet, ob für Nichts oder Alles oder etwas dazwischen, spielt wenig eine Rolle, denn jeder Mensch kann das tun was ihn zufrieden stellt oder eben nicht.
Aber wie erwähnt glaube ich, dass es von dem eigenen Wollen abhängig ist.
Wofür man sich entscheidet, dahin richtet man sich aus.
Wohin man sich ausrichtet, dahin geht man.
Wohin man geht, dort ist man dann später.

...


Es kommt darauf an, Was man will und ob das, was man will auch möglich ist umzusetzen.
Dazu benötigt es eine Einschätzung des Wollens und der Gegebenheiten.

Ob jeder das tun kann, was ihn zu zufrieden stellt, hängt davon ab, was es ist, was diesen zufrieden stellt. Denn sobald es mit anderen zu tun hat und mit Besitzsprüchen an eine Person, hängt es von der anderen Person ab.
Aber zurückführend zu einem Selbst hat man selbst festgelegt: ´Wenn ich diese Person "besitze" (ihre Liebe, Zeit, was auch immer), Dann bin ich zufrieden.`
Man macht in diesem Beispiel sozusagen die eigene Zufriedenheit von anderen abhängig, was eigentlich schiefgehen muss im großen Ende, aber einen durch eine Enttäuschung quasi wieder zu einem Selbst zurückführt.
remember schrieb:
Kann ein Mensch der wenig/keine Fragen stellt eher glücklich sein als ein Mensch, der ständig nach Antworten sucht?
Du stellst interessante Fragen.. :)


Wer ständig (nach Antworten) sucht, ist mit Suchen beschäftigt und auf etwas fixiert..
auf das , was er sucht. In diesem Fall die Antworten (allgemein gesagt), aber in der Praxis viele kleine Antworten, die widerum Fragen aufwerfen..

Beim Suchen kann man auch etwas übersehen.. das Leben, was um einen herum geschieht.

Das Leben "antwortet" oft auch ungewöhnlich..
remember schrieb:
Kann ein Mensch, der ständig auf der Suche ist überhaupt glücklich werden?
Wer sucht, ist nicht zufrieden, sonst würde er nicht suchen..
Suchen und Finden bedingen sich.
Wer sucht, erwartet das Finden und macht davon seine Zufriedenheit abhängig, um jetzt mal oben geschriebenes von dir auf deine Frage zu beziehen..


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Warum ?

08.12.2014 um 19:31
Reflexion schrieb:Warum gibt es Fragen, die sich nicht beantworten lassen ?
Warum scheint die Sonne? Das ist so eine typische Frage, die physikalisch nicht beantwortet werden kann.

@all W a r u m fragen wir warum?

Die Eingangsfrage ist die klassische Hinwendung - oder besser Verführung - ...raus aus einer (vermeintlichen s. u.) Faktenlage zu hypotetischen Unterstellungen.

Wir können Probleme nicht mit den gleichen Denkmustern lösen, die zu ihnen geführt haben. Stammt nicht von mir dieser kluge Satz, das hat Albert Einstein der Welt verkündet. An diesem Punkt beißt sich so manche Warum-Katze in den Schwanz.

@Reflexion Beziehe einen Paradigmenwechsel in deine Fragen ein. Von Höherer Warte aus gibt es Antwort auf jede Frage, nur lässt sich in dem uns gewöhnlich zur Verfügung stehenden Paradigma nicht objektiv feststellen oder gar beweisen, dass die Antwort, die wir von anderen erhalten oder uns selber bewusst oder intuitiv geben, richtig ist.

Zum Beispiel die Glaubensfragen. Sie führen zu unendlichen Streitereien. Warum stellen wir sie? Kopfkratz... weil die Gottheit so ihr eigenes Selbst erforscht - durch jeden Menschen?... ja vielleicht. Für den einen ist das eine stimmige Antwort, für den anderen nicht.
Reflexion schrieb:Warum fragt man sich Fragen, die man nicht beantworten kann?
Weil Neugierde ihren eigenen Existenzgrund hat. Insbesondere Neugierde an höheren geistigen Dingen, die wissenschaftlich nicht zu beweisen sind. Was nicht beantwortet werden kann, entzieht sich dennoch nicht der Möglichkeit einer nicht in Worte zu fassenden SCHAU. Die von einem anderen User hier schon angeführte Intuition ...lat. in-tueri - "hinein-sehen" ist das unmittelbare Wahrnehmen dessen, das in seiner trans-rationalen Realität erfasst wird.
Reflexion schrieb:Was ist der Sinn dessen, sich Fragen zu stellen ?
Um Antworten zu erhalten. Wer nicht fragt, bekommt auch keine Anwort. Weder von anderen noch von sich selbst (aus sich selbst heraus). Klopfet an, so wird euch aufgetan (Matthäus 7:7).
Reflexion schrieb:Wohin führt es einen selbst, sich Fragen zu stellen ?
Zu Wissen und Weisheit. Wenn der Geist beispielsweise auf Spirituelle Erkenntnis gerichtet ist, wird auch das zufallen, was der Erkenntnis dient. Darum heißt es auch in der Bibel "Suchet und ihr werdet finden".
Reflexion schrieb:Wer hat überhaupt (das) Fragen erfunden ?
Das Leben selbst ist es, das dem Menschen Fragen stellt.
Reflexion schrieb:Was ermöglicht es uns, Fragen stellen zu können ?
DAS WAS DU BIST.


Zum Threadthema - Angelus Silsesius
Die Rose ist ohne Warum.
Sie blühet, weil sie blühet.
Sie achtet nicht ihrer selbst,
fragt nicht, ob man sie siehet.


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LeRave
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08.12.2014 um 19:50
@Reflexion
Reflexion schrieb:Warum gibt es Fragen, die sich nicht beantworten lassen ?
Jede Frage lässt sich beantworten. Ob der Fragesteller allerdings mit der Antwort zufrieden ist, ist eine andere Frage.
Reflexion schrieb:Warum fragt man sich Fragen, die man nicht beantworten kann?
Wer ist man? Ist mir zu verallgemeinernd. Wenn du beispielsweise mir diese Frage stellt: s. o.
Reflexion schrieb:Was ist der Sinn dessen, sich Fragen zu stellen ?
Wir sind Individuen. Keiner ist genau wie der andere. Und doch sind wir miteinander verbunden, sind soziale Geschöpfe mit hoffentlich Herz und Verstand. Um verstehen zu können, warum ein anderer so denkt, handelt, Thesen aufstellt, Meinungen abgibt, muss man eben manchmal nachfragen, ob er es so oder anders gemeint hat, oder warum er es überhaupt so sieht, wie er dazu kommt etc. Ergo um verstehen zu können. Aber auch um das fehlende Stück (Puzzle) von anderen zu erhalten, um "ganz" zu werden.
Reflexion schrieb:Wohin führt es einen selbst, sich Fragen zu stellen ?
Mich führt es dazu zu erkennen, dass ich nicht ein einsames Wesen auf dem Planeten bin, sondern in einer Gemeinschaft mit gleichartigen, aber doch unterschiedlichen Wesen zusammenlebe.
Reflexion schrieb:Wer hat überhaupt (das) Fragen erfunden ?
Der, der uns einen Geist und die Phantasie dazu gegeben hat. Man könnte sich ja jetzt fragen ;), warum dieser Geist nicht perfekt genug ist, so dass noch Fragen offen bleiben?
Reflexion schrieb:Was ermöglicht es uns, Fragen stellen zu können ?
Körper und Geist.


Ist jetzt wirklich nicht groß durchdacht, was ich geschrieben habe. Aber was mir noch zu "Fragen" einfällt: Was mich schon als Kind genervt hat, waren die ständig gleichen Fragen, die andere meines Alters gestellt haben. Ich dachte mir immer dabei "nö, nich schon wieder, die Antwort muss einem doch schon zum Hals rauskommen, so oft hat man sie schon gehört". Damit sind aber jetzt nicht deine Fragen gemeint :) .
Aber, ich liebe rhetorische Fragen :)

Warum fragst du dich das gerade? :D


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Warum ?

08.12.2014 um 21:47
Reflexion schrieb:Was ist der Sinn dessen, sich Fragen zu stellen ?
https://www.youtube.com/watch?v=mdPafM1VSCo
Reflexion schrieb:Wohin führt es einen selbst, sich Fragen zu stellen ?
Zu Antworten auf Fragen, die man sich so stellt :{

Wenn ich was wissen will, dann frag ich halt und suche eine Antwort, um z.B. Entscheidungen zu treffen, weil mich ein Thema interessiert usw.

Fragen über Fragen :D


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Reflexion
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09.12.2014 um 19:22
Hallo @LeRave :)
LeRave schrieb:
Warum fragst du dich das gerade? :D
Also dieses "gerade" ist nun schon Vergangenheit.. ;) :)


Ich hatte die Diskussion gesehen "Warum gibt es Planeten" und da bin ich auf die Frage gekommen, warum man sich so etwas fragt und wie man darauf kommt..

Reflexion schrieb:
Wer hat überhaupt (das) Fragen erfunden ?

Velda schrieb:
Der, der uns einen Geist und die Phantasie dazu gegeben hat.
Da kommt dann die Frage auf: Wer ist dieser "der"?
LeRave schrieb:
Man könnte sich ja jetzt fragen ;), warum dieser Geist nicht perfekt genug ist, so dass noch Fragen offen bleiben?
:D

Ich denke, aus dem Un-perfekten entsteht Neues..
denn wäre alles perfekt, bräuchte es keine Veränderung..
Fehler machen den Menschen aus..

Vielleicht hat auch das "Perfekte" das "Unperfekte" erschaffen, damit eine Entwicklung möglich ist für das "Unperfekte" .. nur, wozu sollte das nützlich/gut sein..?


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Warum ?

09.12.2014 um 19:25
@HAILEY25



:D

das Lied ging mir auch schon durch den Kopf, als die Frage(n) kamen..
HAILEY25 schrieb:
Wenn ich was wissen will, dann frag ich halt und suche eine Antwort, um z.B. Entscheidungen zu treffen, weil mich ein Thema interessiert usw.
Da bringst du etwas Wichtiges mit ein..
Daß man Antworten sucht, um Entscheidungen besser treffen zu können, wenn Dinge noch unklar sind..
Der Grund für die Frage(n) wäre in diesem Aspekt "sich entscheiden zu wollen/können/dürfen".


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09.12.2014 um 20:06
@Reflexion
Ich denke wir Menschen leben um Fragen zu stellen. Es ist in uns drin, wir können gar nicht anders.
Wer eigene Kinder hat wird das sicherlich gut kennen. Ab einem bestimmten Alter fragen sie nur noch. :D
Einem Menschen der nicht fragt fehlt etwas.
Vielleicht ist das ja sogar der Sinn unseres Daseins, Fragen zu stellen um unser Universum zu verstehen.


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LeRave
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09.12.2014 um 23:04
Reflexion schrieb: Vielleicht hat auch das "Perfekte" das "Unperfekte" erschaffen, damit eine Entwicklung möglich ist für das "Unperfekte" .. nur, wozu sollte das nützlich/gut sein..?
Du hast die Antwort doch schon gegeben:
Reflexion schrieb:Ich denke, aus dem Un-perfekten entsteht Neues..
Stell dir vor, es entstände nichts Neues... Stillstand.
Kein Leben.
@Reflexion


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LeRave
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09.12.2014 um 23:24
@Reflexion
Reflexion schrieb:Da kommt dann die Frage auf: Wer ist dieser "der"?
Der, den du für dich als den/diejenige/n empfindest, spürst. Das kann für dich persönlich "jede/r" sein.
Manche nennen ihn "Gott". Manche nennen sie "mein Weib", "meine Frau". Manche nennen ihn "mein Mann", "mein Göttergatte". Wieder andere nennen ihn "Den Schöpfer".
Ich nenne es mein Bewusstsein, was mit allem zusammenhängt, aber nicht "Alles Eins" ist. Du bist nicht Ich. XY ist nicht Ich. Ich bin nicht Du. Aber wir sind miteinander verbunden. Wir schöpfen alle aus derselben Kraft: Unsere Gene, unsere Zellen, die unsere Körper darstellen, unsere Gefühle, unsere Gedanken, unser Leben, unser Dasein. Alles ist miteinander verbunden. Aber nicht - wie viele uns weißmachen wollen: Wir Sind Alle Eins.
Wir sind Menschen, die einen Geist haben, der eben nicht Ein wie der Andere ist! Wir sind nicht nur unterschiedlich in der darwinschen Artzugehörigkeit. Wir sind geistig phantiebehaftete Individuen: Das erst führt dazu, dass wir uns überhaupt Fragen stellen. Unsere Phantasie ist der Schlüssel zu allem. Unsere Phantasie ist die Erklärung für alles. Unsere Phantasie ist das, was uns von allen anderen Wesen unterscheidet. Wir können uns alles vorstellen. Und genau das machen wir auch permanent. Deswegen stellen wir uns Fragen.


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Reflexion
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10.12.2014 um 07:26
@McMurdo
McMurdo schrieb:
Ich denke wir Menschen leben um Fragen zu stellen. Es ist in uns drin, wir können gar nicht anders.
Also es wurde "uns" mitgegeben sozusagen?
McMurdo schrieb:
Wer eigene Kinder hat wird das sicherlich gut kennen. Ab einem bestimmten Alter fragen sie nur noch. :D
Hab zwar nur mit anderen Kindern zu tun gehabt, aber stimmt.
Man kommt als Wesen hier an und möchte sich zurechtfinden und verstehen, wie alles läuft und was was bedeutet. Und da fragt man dann..
In dem Kindesalter scheint das in einer gewissen Phase vorherrschend zu sein.
Dem zugrunde liegend könnte auch das Bedürfnis sein, seinen Platz in der Welt zu finden, und das kann man nur, wenn man die Welt versteht, wie sie läuft und sich selbst darin.
Wenn du was anders siehst, schreib ruhig.. ich texte grad nur spontane Gedanken.. :)
McMurdo schrieb:
Einem Menschen der nicht fragt fehlt etwas.
Die Fragen? :D

Wer nicht (mehr) fragt, der weiß es vlt. (schon).
..könnte man auch sagen.
McMurdo schrieb:
Vielleicht ist das ja sogar der Sinn unseres Daseins, Fragen zu stellen um unser Universum zu verstehen.
Dahinter würde dann der Aspekt des sich entwickelns stehen und des Verstehens.. also der Sinn hinter dem Sinn..


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Reflexion
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Warum ?

10.12.2014 um 07:47
@LeRave
LeRave schrieb:
Stell dir vor, es entstände nichts Neues... Stillstand.
Kein Leben.
Daraus schließe ich: Leben ist Bewegung, durch die Entwicklung möglich ist.
Wie ist das dann mit dem "Tod" ?

Reflexion schrieb:
Da kommt dann die Frage auf: Wer ist dieser "der"?


Velda schrieb:
Der, den du für dich als den/diejenige/n empfindest, spürst. Das kann für dich persönlich "jede/r" sein.
Manche nennen ihn "Gott". Manche nennen sie "mein Weib", "meine Frau". Manche nennen ihn "mein Mann", "mein Göttergatte". Wieder andere nennen ihn "Den Schöpfer".
Wenn dieser/dieses, wie man es auch nennt, es allen Menschen gegeben hat und diese, was allen Menschen gegeben worden ist, diese im Grunde verbindet, so ist es zunächst etwas unpersönliches, was jedoch persönlich verwendet werden kann..

Ich nenne es mein Bewusstsein, was mit allem zusammenhängt, aber nicht "Alles Eins" ist.
Wenn das einzelne Bewusstsein mit allem anderen verbunden ist auf der nichtmateriellen Ebene, so ist es schon eins mit allem..

Dein Satz, auch wenn du "Alles eins" in Anführungsstriche gesetzt hast , macht in dieser Verwendung logisch gesehen für mich keinen "Sinn"..

Es müsste so heißen: "...aber nicht mit Allem eins ist. (in dieser Verwendung)


Das Bewusstsein kann nicht "Alles eins" sein, das stimmt, denn den Satz gibt es auch nicht so.. Es kann jedoch "mit allem Eins" sein, wenn es sich verbindet mit dem Urbewusstsein oder anderen Bewusstseinsformen..
LeRave schrieb:
Du bist nicht Ich. XY ist nicht Ich. Ich bin nicht Du. Aber wir sind miteinander verbunden.
Das "Ich" ist etwas anderes als das Bewusstsein. Man kann sich "sich selbst" bewusst sein oder eines anderen "Ich" (du) bewusst sein. Das Ich ist also ein Inhalt des Bewusstseins..

Wenn ich jetzt "Ich" zu mir sage, bin ich Ich.. und aus deiner Sicht bist du auch "du", nennst es aber genauso "ich" aus deiner Position heraus.

Von dem her benützen wir alle das Wort "ich" ..
Was uns unterscheidet, ist der Name, der zu dem Ich gehört und die Persönlichkeit, die jeden auf spezielle Weise ausmacht.
T

Wir schöpfen alle aus derselben Kraft: Unsere Gene, unsere Zellen, die unsere Körper darstellen, unsere Gefühle, unsere Gedanken, unser Leben, unser Dasein. Alles ist miteinander verbunden. Aber nicht - wie viele uns weißmachen wollen: Wir Sind Alle Eins.
"Wir sind alle eins" ist ein anderer Satz mit einer anderen Bedeutung als "Alles ist eins".



In ersterem geht es um "uns" als Menschen und in zweiterem darum, dass alles , was existiert (inclusive Mensch) "eins" ist, also es Eine Schöpfung ist, ist der alles seinen Platz hat und miteinander verbunden ist..


So meine Gedanken..


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Reflexion
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10.12.2014 um 07:52
Ich möchte an dieser Stelle mal allen an dieser Diskussion beteiligten danken für das angenehme Diskussionsklima. :)


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10.12.2014 um 08:07
@remember
remember schrieb:
Auch hier war ich zu "engstirnig".
Hm.. das mag sein aus deiner Sicht. Ich fand jedoch deinen Beitrag sehr bereichernd und du hast sehr tiefsinnig geschrieben. :)

Und der Sinn des Austauschs von Information oder Meinungen ist doch für alle beteiligten bereichernd und jeder lernt etwas vom anderen..
Würde ich mit jemandem schreiben, der genau so wäre wie ich (also quasi mit mir selbst :D ),
so gäbe es kein Gespräch oder keine Diskussion, denn ohne Unterschiede würde ich noch nicht mal jemand, der so wäre, als etwas anderes als mich erkennen und wir hätten auch nichts zu diskutieren, außer herauszufinden, warum wir "dasselbe" wären, solange man diesen jemand als jemand anderen überhaupt bemerkt. :D
remember schrieb:
Ja, ich zumindest glaube, dass auch ein "Dazwischen" möglich ist, aber man muss schon sehr ausgeglichen sein, um diese Balance halten zu können ;). Und ich finde diese "Suche nach Antworten" und "Fragen stellen" hat etwas mit dem "Inneren Frieden und Freiheit" zu tun.
Wobei man hier natürlich wieder vor der Frage nach der Bedeutung des Wortes "Freiheit" steht ;).
Ja, das denke ich auch, dass es etwas mit innerem Frieden und Freiheit zu tun hat..
Und genauso der Frage, was Freiheit ist..
"Von was" man frei ist.. z.B. von "Etwas", was in einen "hineingetan" worden ist oder man in sich hineingetan hat (Bewusstseinsinhalte, Meinungen, Vorurteile, Verhaltensweisen, etc...)


Im Moment sehe ich es so.. daß wenn man ganz man selbst ist, man frei ist.
Und man dann frei wählen kann, mit was oder wem man sich verbindet.. :)


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10.12.2014 um 11:23
Wenn ich die Welt als eine Art (Vor-)Schule betrachte, dann kann ich wie folgt weiterdenken.

Erst muss der Wunsch dasein, geboren wollen zu werden.
Danach verkörpern jeder sich selbst und hat einen ganz bestimmten Ablauf, denn er in seinem Leben wahrnimmt/gibt.
Die Vielfältigkeit der Ausprägungsformen des Menschen selbst, ist ein Rätsel. Aber genaugenommen gibt es auch keine zweite Schneeflocke ein zweites mal, in der selben Form bis ins Detail.

Also wenn ich davon ausgehe, dass mein Dasein auf ein Gestliches Wesen zurückzuführen ist, dann muss dieses Leben zwangsläufig als "Erfahrungs-Apparat-Mensch" gelten.
Ob es bei erfolgreicher Absolvierung eine weiter führende Schule gibt, dass weiß ich nicht.
Wahrscheinlich. Aber davon sprechen ja die Religionen so in etwa.


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LeRave
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12.12.2014 um 12:50
Hallo @Reflexion
Reflexion schrieb:Daraus schließe ich: Leben ist Bewegung, durch die Entwicklung möglich ist.
Ja, so ist das wohl.
Reflexion schrieb:Wie ist das dann mit dem "Tod" ?
Da muss ich passen: Definiere bitte „Tod“.
Ich kenne den Tod (ohne Anführungszeichen) bisher nur so: Viele Menschen, die mir sehr nahe standen, sind nicht mehr. Sie sind tot. Sie leben in meiner Erinnerung und im Abdruck, den sie auf meiner Seele hinterlassen haben, weiter.
Velda schrieb:
Der, den du für dich als den/diejenige/n empfindest, spürst. Das kann für dich persönlich "jede/r" sein.
Manche nennen ihn "Gott". Manche nennen sie "mein Weib", "meine Frau". Manche nennen ihn "mein Mann", "mein Göttergatte". Wieder andere nennen ihn "Den Schöpfer".


Wenn dieser/dieses, wie man es auch nennt, es allen Menschen gegeben hat und diese, was allen Menschen gegeben worden ist, diese im Grunde verbindet, so ist es zunächst etwas unpersönliches, was jedoch persönlich verwendet werden kann..
Ich wollte damit sagen, dass es im Grunde egal ist, wie man den/diejenige nennt. Manche nennen ES „Gott“. Sind halt Worte… Sie sind wichtig, um sich verständigen zu können. Ob sie immer stimmen, wahr sind, ist eine ganz andere Sache. Subjektiv sind sie allemal.
Reflexion schrieb:Das Bewusstsein kann nicht "Alles eins" sein, das stimmt, denn den Satz gibt es auch nicht so.. Es kann jedoch "mit allem Eins" sein, wenn es sich verbindet mit dem Urbewusstsein oder anderen Bewusstseinsformen..
Was denkst du, warum ich es in Anführung gesetzt habe? :)
Ich habe die allgemeine Floskel einer gewissen Szene damit entlarven wollen.
„Alles ist Eins – Ich bin Du – Du bist Ich“ – das Gegenteil ist der Fall. Wir sind alle auf eine Art miteinander verbunden, ja. Aber schau dich um: Woran kannst du es festmachen? Man sieht Handelnde, man hört Gesagtes, man fühlt und spürt in sich hinein und was ist das Wort, welches am häufigsten vorkommt? Ich. Das mit dem "alles Eins" ist vielleicht Wunschdenken. Und Wünsche sollte man sich eh gründlich überlegen. Sie könnten in Erfüllung gehen… ;)

Was verstehst du unter Urbewusstsein und welche anderen Bewusstseinsformen kannst du nennen?


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12.12.2014 um 20:38
Reflexion schrieb:Also es wurde "uns" mitgegeben sozusagen?
Ja das denke ich. Beobachet man Menschenkinder auf der ganzen Welt, so wird man bei allen ähnliche Verhaltensmuster feststellen. Und dazu gehört es eben auch die Welt zu erkunden. Und das ist gleichbedeutend mit : Fragen stellen. Ich glaube wir können gar nicht anders.
Ohne Fragen gäbe es auch keine Konversation, ist dir das schon mal aufgefallen?


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13.12.2014 um 07:05
Fragen ohne Antwort sind Zeitlose Kristallkeime der Komplexität. Sie sind das Skellet der Realität. Wir fragen sie uns, weil wir es können. Lustig oder? Wir können völlig unlogische Dinge einfach so tun.

Aus den Ergebnissen der Unlogik forschen wir dann mit Logik neue Ideen hervor.


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