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Wer nicht kämpft, hat praktisch schon verloren

377 Beiträge, Schlüsselwörter: Frieden, Kampf

Wer nicht kämpft, hat praktisch schon verloren

21.05.2015 um 19:03
Und in allem anderen stimme ich dir zu :) ! grade das man an sich selbst arbeiten muss damit das wir auch besser wird .

Schade das es soviele Nazisten gibt ..... die schreien immer am laustesten wenn es darum geht das sie mit respekt und achtung behandelt werden wollen halten es aber nicht für notwendig das selbe anderen gegenüber ebenso zu tun ....

und akzeptanz ist anderen gegenüber für ebenfalls ein fremdwort ...


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235
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21.05.2015 um 19:13
@EssentiaVitae
EssentiaVitae schrieb: Und ja an sich Selbst arbeiten das sollte man tun damit die positiven auswirkungen sich auf alles auswirken und so das leben an sich für alle besser macht :)
Ich seh das genauso, gleich nach dem Schema:
„Begegne den Menschen mit der gleichen Höflichkeit, mit der du einen teuren Gast empfängst. Behandle sie mit der gleichen Achtung, mit der das große Opfer dargebracht wird. Was du selbst nicht wünschst, das tue auch anderen nicht an. Dann wird es keinen Zorn gegen dich geben – weder im Staat noch in deiner Familie.“ - Konfuzius
oder:
„Was ihr von anderen erwartet, das tut ebenso auch ihnen.“ (Lk 6,31)
EssentiaVitae schrieb:Schade das es soviele Nazisten gibt ..... die schreien immer am laustesten wenn es darum geht das sie mit respekt und achtung behandelt werden wollen halten es aber nicht für notwendig das selbe anderen gegenüber ebenso zu tun
Ja genau sowas mein ich, das ist auch eine Form des Egoismus.
EssentiaVitae schrieb:und akzeptanz ist anderen gegenüber für ebenfalls ein fremdwort ...
Ich glaube an das gute im Menschen, irgendwann wird sicher eine Zeit folgen, in der sich der Mensch besonnen hat, die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt :)


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Phantomeloi
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21.05.2015 um 19:14
@DamageControl
DamageControl schrieb:Zum Schutz anderer.
Und auch des eigenen Seelenheils.
Eindeutig, das ist doch mehr als nur "sinnvoll". Das könnte der Grund sein - das einzige Motiv.

Würde vielleicht auch "Kampf" bedeuten, denn man muss sein "unbewusstes Denken" aufgeben.
Die (gesellschaftlichen) Prägungen (der alten Kriege/r) sind noch vorhanden. Gegen diese Prägung "anzukämpfen" geht eigentlich gar nicht - es funktioniert nur, wenn man sich überzeugt hat, dass ein Frieden nicht durch Kampf errungen wird.

Wie also die alten Strukturen einfach "gut sein lassen" (können)?
Ganz einfach - man "ködere" sich einfach mit etwas Besserem (als Kampf, Zorn, Zerstörung und Krieg) und entschließe sich bewusst für ein besseres Resultat - eine bessere Realität:
Lügen tun die meisten auch unbewusst ... wenn man auch denkt, es geschehe bewusst. Wie schnell entwischt einem eine Lüge - darüber denken die Wenigsten noch nach. Lügen für den Frieden und zum Wohle der Gesellschaft/Gemeinschaft ...?!

@EssentiaVitae an 235
EssentiaVitae schrieb:Das was du beschreibst ist Unbewusstes Denken und Fühlen =Unbewusstes Handeln = Schlechtes Resoultat für alle/alles.
Nur unbewusste Handlungen führen in einen ewig verkorksten Kreislauf. Eine bewusste Handlung könnte den Kreislauf durchbrechen. Wenn nicht eine (Handlung), dann eben mehrere ... doch Eine oder Einer muss (sich) dieses 1. mal durchsetzen (können). Und dieser EINEN/diesem EINEN bin ich ewig dankbar!


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235
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21.05.2015 um 19:19
@Phantomeloi
Phantomeloi schrieb:Eine bewusste Handlung könnte den Kreislauf durchbrechen
Ja, um die "Arbeit an sich selbst" bzw. um Selbstreflexion kommt man da nicht herum, wenn man denn die "Gewalt-Spirale" durchbrechen möchte. Wenn man also kämpfen will oder meint man müsse kämpfen, dann nur mit sich selbst, denn Einsicht ist der erste (!) Schritt zur Besserung...ohne Einsicht wird es keine Besserung geben.


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21.05.2015 um 19:20
@235
Ja die Hoffnung stirbt auch zu letzt aber leider ist es bisher so das es keine besserung in sicht ist sondern das gegenteil der fall ist und das ist nicht der weg den man gehn sollte wenn man ernsthaften frieden will.

es wird immer schlimmer immer mehr kriege immer mehr hungersnot!

@Phantomeloi
Es muss erst mal jeder /jede bei sich anfangen damit wird dann auch das große ganze ins positive verändert.


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Phantomeloi
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21.05.2015 um 19:25
@235
235 schrieb:Wenn man also kämpfen will oder meint man müsse kämpfen, dann nur mit sich selbst... :)
Da denken sich bestimmt so manche: "So ein Mist aber auch - dafür gibt es keine Ehren und auch keine Orden ..."
235 schrieb:Selbstreflexion kommt man da nicht herum, wenn man denn die "Gewalt-Spirale" durchbrechen möchte.
Ehrliche, ernsthafte Selbstreflexion ist ein gewaltiger, fast schon gewaltsamer Akt. Es ähnelt einer "Schlacht".
Gewalt-Spirale ist ein gewaltiger Sog nach "unten". Auch das ähnelt einer Schlacht.
Nun haben wir dadurch 2 Kräfte, die sich gegenüber durchaus "würdig" sind.
Man kann etwas Kraftvolles nur mit dementsprechend viel Kraft auflösen.
Daher wird das wohl der wirklich letzte, doch schwerste, schwerwiegendste und wahrscheinlich "ehrlichste & edelste" Kampf sein. Ein guter Sieg :D


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21.05.2015 um 19:25
@EssentiaVitae
EssentiaVitae schrieb:Ja die Hoffnung stirbt auch zu letzt aber leider ist es bisher so das es keine besserung in sicht ist sondern das gegenteil der fall ist und das ist nicht der weg den man gehn sollte wenn man ernsthaften frieden will.
Ich glaub, erst muss der Mensch immer wieder fallen, bis er dann endlich zur Besinnung und Einsicht kommt. Verhält sich doch ähnlich wie mit einem kleinen Kind, der das gehen lernt, der muss ja auch erst immer wieder fallen, bis er dann endlich gelernt hat, auf den zwei Beinen zu stehen.


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21.05.2015 um 19:38
@Phantomeloi
Phantomeloi schrieb:Da denken sich bestimmt so manche: "So ein Mist aber auch - dafür gibt es keine Ehren und auch keine Orden ..."
Ja da hast du wohl recht^^
Phantomeloi schrieb:ehrliche, ernsthafte Selbstreflexion ist ein gewaltiger, fast schon gewaltsamer Akt. Es ähnelt einer "Schlacht".
Ja, ein wahrhaft steiniger Weg sich von diesen niederen Neigungen losszusagen! Damit triffst du den Nagel auf den Kopf! Viele Menschen glauben ja bsp. Gewalt und Macht seien ein Ausdruck von wahrer Stärke, aber das ist nur ein weit verbreiteter Irrglaube, sie sind nur ein Ausdruck von Schwäche....Geduld und Verzeihen z.B. oder die Wut zurückzuhalten sind ein Ausdruck von wahrer Stärke.

Jeder kennt es sicher, und weiß wieviel Kraft und Stärke es erfordert einfach mal nur zu verzeihen, Geduldsam zu sein usw. solches zeugt von einem wahren Charakter, von einem wie du schon schriebst edlem Motiv und Ehrlichkeit und ist viel schwieriger als wie z.B. jemanden den Krieg zu erklären, oder jemandem eine zu scheuern...


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21.05.2015 um 19:44
@235
ja stimmt aber das kind weiß das irgendwann und setz es um. der erwachsene mensch nicht . er handelt weiterhin unbewusst. und das ist nicht die lösung des problems.

@Phantomeloi
ja ich gebe dir vollkommen recht das verzeihen immer sehr viel schwerer ist als wütend zu sein. aber das ist auch wieder unbewusstes handeln aufgrung von unbewussten denken und fühlen.

und loslasgen ist ebenso wenig die lösung. erkennen und verstehen heisst die lösung. den es passiert nichts ohne einen grund. findet man diesen so wird man diesen auflösen bzw annehmen und sich selbst ebenso und dann folgt die akzeptanz . den sich selbst anzunehmen und zu akzeptieren ist der beste weg das einem besser geht und man frieden hat mit sich selbst.

das wiederrum wirkt sich auf alles aus.


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235
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21.05.2015 um 19:47
@EssentiaVitae

Ich glaub wir zwei meinen eigentlich dasselbe nur reden wir an uns irgendwie vorbei^^
EssentiaVitae schrieb:der erwachsene mensch nicht . er handelt weiterhin unbewusst. und das ist nicht die lösung des problems.
Da geb ich dir recht, deshalb muss er ja Selbstreflektion betreiben, denn nur so wird er das Problem erkennen und sich dem bewusst werden (es verstehen), dann erst kann er es "abarbeiten" :)


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21.05.2015 um 19:48
@235
alles ist möglich :D

ja bewusst werden ist nun mal mit zeit und geduld verbunden und wird nicht immer leicht sein aber es lohnt sich auf jedenfall dafür etwas zu tun :)


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21.05.2015 um 20:38
Der perfekte Kampf ist mit dem perfekten Frieden deckungsgleich.
Ein Krieg hat den Zweck einem Volk zu helfen und eine Waffe ist ein Werkzeug dafür.
Das perfekte Werkzeug würde dem Volk helfen ohne dabei Konsequenzen für das Volk zu erzeugen.
Schusswaffen sind zwar effizienter als Schwerter aber milliarden von Äonen der Entwicklung weit weg von Perfektion.
In der Tat wäre das völlige abschaffen von Waffen weltweit im Moment genau so hilfreich wie das beibehalten von Waffen, es würde nämlich tatsächlich keinen Unterschied machen.

Die Atombombe ist so mächtig, dass alle Gedanken-Bettler die irgendwie mit ihrem Ego haushalten, Gott schütze ihre Nachkommen, sich einigen sie nicht einzusetzen. Das ist schon mal ein Schritt in die richtige Richtung.


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Phantomeloi
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21.05.2015 um 21:38
@235
235 schrieb:Viele Menschen glauben ja bsp. Gewalt und Macht seien ein Ausdruck von wahrer Stärke, aber das ist nur ein weit verbreiteter Irrglaube, sie sind nur ein Ausdruck von Schwäche....
DAS ist die Wahrheit.

Was ist wirklich "stark und mächtig"?
War z. B. Cäsar stark? War er mächtig? Ein Mann, der - egal mit wem in die Betten stieg, log, meuchelte, mordete und intrigierte, um an seine Ziele zu gelangen?
Ein Mann, den man heute noch "ehrt", obwohl ihn seine Senatoren und auch sein "Sohn" im Kollektiv ermordeten? Warum wohl endete Cäsar so? Weil er so stark war und so viele "Wohlgesonnene" um sich hatte? Wohl kaum - so meine Ansicht.

War ein Hitler stark? Wie endete Hitler? Man munkelt er hätte sich "selbst gerichtet". Ein schäbiger Tod - eine schäbige Errungenschaft - ein schäbiges, beschämendes Ende hatte dieser "Mensch". So auch sein Leben - schäbig und beschämend.

Es gibt noch viele Beispiele von den sog. "Starken und Mächtigen". Dem Tod sind sie alle gleich - ob arm oder reich. Sie werden auch von "ihm" heimgesucht. Es ist vielleicht gar nicht so wichtig, DASS man stirbt, sondern "interessant" wird es erst WIE man stirbt.

@MrBananentoast
MrBananentoast schrieb:Die Atombombe ist so mächtig, dass alle Gedanken-Bettler die irgendwie mit ihrem Ego haushalten, Gott schütze ihre Nachkommen, sich einigen sie nicht einzusetzen. Das ist schon mal ein Schritt in die richtige Richtung.
Gedanken-Bettler - ein interessantes Wort.

Armseelige und geistig Unvermögende müssen sich "bekleiden" mit Ämtern, Ehren und viel Geld. Das hilft ihnen über ihre Schwäche hinweg, und doch hilft das alles nichts. Dem Tod sind sie alle gleich - ob arm oder reich.

Diese "ver-rückten" Mächtigen sterben alle i. d. R. einen fürchterlichen Tod. Sie quälen sich, so wie sie zu Lebzeiten sich selbst und andere gequält haben. Hinterher .... was glauben die "Starken und Mächtigen" , wo sie nach ihrem Ableben hin kommen? In den Himmel, in die Walhalla - zu den "Würdigen"? Vielleicht gar zu einem oder "ihrem Gott"?

Jeder, der nur einen Funken Verstand besitzt und logisch schlussfolgert, der kann sich denken, dass solche "Helden" zu Lebzeiten keine Würde hatten - und danach genau so viel Würde "erhalten" (werden).

Würde ist ein Wert. Der Wert, der einem jeden Wesen inne wohnt.
Die Würde kann man sich nur selbst (ver-)geben. Kein anderer - nicht einmal ein Gott - vermag das zu tun.
Diesen "Kampf", den führt man ganz alleine. Keiner "hilft".


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Wer nicht kämpft, hat praktisch schon verloren

21.05.2015 um 22:37
Ich find deine Beiträge in diesem Thread unheimlich toll, @Phantomeloi...
Phantomeloi schrieb:Es ist vielleicht gar nicht so wichtig, DASS man stirbt, sondern "interessant" wird es erst WIE man stirbt.
Wie meinst du das?

Ich kann mich an eine Nacht in meinem Leben erinnern, in der ich fast tot war, oder vielleicht war ich es auch... ich möchte nicht zu weit ausholen, aber ich habe es eben schon mit dem Wort "Kampf" assoziiert, weshalb ich es doch schreibe.

In dem Moment, in dem du loslässt, ist der Kampf einfach vorbei. Es gibt diesen Moment, in dem du nichtmehr kämpfen kannst und erkennst dass es Schwachsinn war, dies zu tun. Nicht nur, weil es übermächtig ist, sondern weil du dich unnötig quälst. Besser kann ich das nicht beschreiben. Das ist unnötig. Du lernst loszulassen und in diesem Moment bist zu geheilt. Du verlässt dich auf den Lauf des Lebens und erkennst dass alles richtig so sein wird, wie es kommen wird, ohne Widerstand.

Generell auf den Thread bezogen...
Hass erzeugt nur Gegenhass. Aber es ist leicht das zu predigen, wo so viele schlimme Dinge hier geschehen. Im Endeffekt tun wir unser bestes, aber wird sind alles nur Menschen. Das ist der Grund, warum die Welt so ist, wie sie ist. Das heisst aber nicht, dass man nicht versuchen sollte, dass Beste zu machen und Dinge zu ändern.
Phantomeloi schrieb:Armseelige und geistig Unvermögende müssen sich "bekleiden" mit Ämtern, Ehren und viel Geld.
Das letzte Hemd hat keine Taschen...


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21.05.2015 um 23:59
Was ich bisher alles gelesen habe! Stark! Und hoch interessanter inhaltlicher Verlauf.. Es macht wirklich sehr viel Spaß euch beim lesen zu verfolgen. :D Ich dachte mir, es wäre an dieser Stelle einfach angebracht das zu würdigen.

Man kämpft, man leidet, man strudelt und man weiß gar nicht mehr, wo oben wo unten ist. Und man müht sich ab, bis es zu einem kurzen - unbeschreiblich kurzen - aber heftigen Klick! kommt, der das Leben von nun an zu einer neuen Möglichkeit bringen wird.

"Ein Beben der Macht, könnte man meinen. Hey, das Erwachen der Macht, yeey :D "

Es ist so, als ob mir das Universum persönlich auf die Stirn küsst, so in etwa lässt sich es beschreiben. Am Ende wird es egal sein, durch was man ging, oder durch was man nicht ging. Jede falsch getroffene Entscheidung, jede bizarre Situation und noch so jeder Augenblick führt in der Summe zu der Gewissheit, alles werde gut. Es gibt selbstverständlich nicht so tolle Erfahrungen im Leben, doch jener Erfahrungen zum Trotz verdanke ich den Umstand, dass ich nicht mehr zu hoffen, oder zu glauben brauche, sondern weiß, alles werde gut.

Da wird mir klar, dass jede Erfahrung, jede noch so schlechte Erfahrung, jeder einzelne Moment zum pursten Frieden mit sich selbst führen kann. Ich weiß, dass wenn auch nur eine einzige, noch so falsche Entscheidung anders getroffen worden wäre, so hätte ich dann vielleicht diese Erkenntnis niemals haben können. Es war der Moment, an dem ich alle Erfahrungen dankbar annehmen kann.

Kann ein kurzer Augenblick, ein ganzes Leben verändern? Kann es so schnell passieren wo nun mehr als offensichtlich klar wird, dass allen Erfahrungen zum trotz man nun nicht mehr zu hoffen, oder zu glauben brauche, sondern WISSE alles wird gut? Wäre es nicht großartig, wenn einem eine ähnliche Erfahrung zu Teil werden würde? Oder wie @235 es schon geschrieben hatte:
235 schrieb:Ich meine Ja!
Niemand muss kämpfen um Frieden erreichen zu können, es genügt dich selbst zu verändern und dann als Beispiel voranzugehen, andere werden dann an dir ein Beispiel nehmen.

Und so einfach wäre es im Prinzip auch die gesamte Welt zum besseren zu verändern, ganz ohne Kampf, es bräuchte sich dazu nur jeder selbst verändern und sich dem Frieden hingeben, schon herrscht Weltfrieden.

Jede Veränderung beginnt bei uns selbst.


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235
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Wer nicht kämpft, hat praktisch schon verloren

22.05.2015 um 09:54
Ich find die hier geschriebenen Beiträge auch ganz toll!

@canary
canary schrieb:Man kämpft, man leidet, man strudelt und man weiß gar nicht mehr, wo oben wo unten ist. Und man müht sich ab, bis es zu einem kurzen - unbeschreiblich kurzen - aber heftigen Klick! kommt, der das Leben von nun an zu einer neuen Möglichkeit bringen wird.
Was die Möglichkeiten angeht, mich haben ja schon immer Bienen fasziniert, und es macht so viel Spaß diese bei ihrer täglichen „Arbeit“ zu beobachten. Ich könnte den ganzen Tag ihnen zuschauen…

Irgendwann hats dann auch bei mir "Klick" gemacht und ich kam ich zur Erkenntnis, der Mensch muss leben wie die Bienen, ich weiß das mag sich jetzt ein wenig "bekloppt" anhören aber schauen wir uns doch einmal an wie die Bienen leben.

Sie ziehen aus ALLEM den besten (!) Nutzen für sich und sorgen gleichzeitig für Heil (Fruchtbarkeit etc.) für die Welt, und das alles ohne sich selbst und der Natur zu schaden, ohne das natürliche Gleichgewicht zu stören, das ist wirklich eine verückte Sache!

Die Pflanze stellt den Nektar her, welche den Bienen als Nahrungsquelle und als Rohstoff dient, später wird dieser Rohstoff verarbeitet und daraus wird Honig erzeugt.

Wie macht sie das?

Die Biene dockt an der Blume an, ohne ihr schaden zuzufügen, nimmt sich dann das was es braucht, bestäubt gleichzeitig die Pflanze und lässt dann auch noch gleichzeitig was für die anderen übrig!

Der Pflanze wird keinerlei Schaden zugefügt, ganz im Gegenteil, denn die Biene ist sich dessen wohl bewusst, dass er die Pflanze braucht um sein eigenes Überleben zu sichern, deswegen geht er mit ihr sehr schonend um, zerstört nicht seine eigene Lebensgrundlange wie im Gegensatz zu uns Menschen.

Und wir als das intelligenteste Geschöpf auf Erden wollen das nicht gebacken bekommen, ein Armutszeugnis, diese winzigen Insekten sind uns Welten voraus und belehren uns regelrecht!

Es braucht also nicht mal eine Lösung wie man zu Frieden und Harmonie gelangt, meiner Meinung nach liefert hier Gott in der Natur schon die beste Lösung eine hält sie für uns in der Natur parat, wir müssten nur eins tun, uns diesem Lösungsvorschlag bedienen, es zur Kenntnis nehmen.

Das einzige was also der Mensch lernen muss ist, wie die Bienen im Einklang mit sich selbst, seinen Mitmenschen und seiner Umgebung zu leben, muss lernen aus allem den BESTEN (!) Nutzen zu ziehen, für sich selbst und für die anderen, ohne seinen Mitmenschen und der Natur zu schaden.

Das ist die Kunst des gesunden Lebens und Gott in der Natur zeigt uns m. A. n. wie man es machen muss, um Frieden und Harmonie erlangen zu können, den sich die meisten doch irgendwo ganz tief im Inneren wünschen.


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indigodave
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22.05.2015 um 11:50
canary schrieb:Kann man echten Frieden erlangen, oder ist das Leben vorbestimmt auf ewig zu kämpfen?
Wenn man ewig kämpfen will wird es sich auch so verhalten im leben, will ich aber frieden auf längere Aussicht ohne grosses Hin und her, dann lernt man, dass man nicht alleine ist auf dem Planeten und jeder das/dies/jenes durchmacht um auf die erkenntnis zum kommen was er ist und will.

Also ist das kämpfen sicherlich mittel zum zweck.... Uns zu ändern und immer Fortschritt zu machen. Ein Spannender Weg.

Total, diese Frage auf das fragende Individuum betrachtet, könnte man noch sagen, dass der kampf ein Ansporn ist um mit jedem moment den Krampf und Kampf zu erleichtern.


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Wer nicht kämpft, hat praktisch schon verloren

22.05.2015 um 13:47
@canary
Jetzt denke ich mir, beide Seiten kämpfen um Frieden. Die einen auf ihre Art - die anderen auf ne andere Art und Weise. Kann man echten Frieden erlangen, oder ist das Leben vorbestimmt auf ewig zu kämpfen?

Wenn du meine Meinung dazu wissen willst:
Für den Frieden zu "kämpfen" verhält es sich so, wie der Wahrheit wegen zu lügen. Vielleicht könnte man sich unter Umständen eine Wahrheit zusammenlügen, aber dann ist das eben nur eine erlogene Wahrheit und letztendlich keine einzige Mühe wert.
Man sollt zunächst die Ursachen für Krieg und Frieden erforschen.
Sicher kämpft man schon bewusst oder auch unbewusst um sein Leben und das von Anfang an. Wie jedes Lebewesen auf dieser Erde.
Eine gesunde Abwehr ist nötig um nicht krank zu werden.
Man muss die Gesundheit stärken und eine gute Abwehr aufbauen um sie zu erhalten.
Man wird meist kämpfen und wieder loslassen sobald man das Gleichgewicht hat. Aber der eine mehr der andere weniger wird bewusst oder unbewusst immer darauf achten.
So ähnlich ist es auch mit dem Frieden und dem Krieg. Beide können gut und schlecht sein.


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Wer nicht kämpft, hat praktisch schon verloren

22.05.2015 um 16:13
Die Sache mit dem Frieden ist ja deswegen schon schwierig, weil es offenbar mehrere Modelle gibt, die Frieden darstellen sollen. Ehrlich gesagt weiß ich auch nicht exakt, was Frieden im Allgemeinen bedeutet. Ich kann zwar für mich behaupten meinen eigenen Frieden gefunden zu haben, jedoch bedeutet das nicht, dass ich von mir auf andere schließen darf.

Andere haben eine andere Vorstellung vom Frieden.
So könnte ich mir durchaus vorstellen, dass der rachsüchtige seinen Frieden in der Rache findet, obwohl wir ja alle gelernt haben, dass Rache und Frieden zwei einander grunsätzlich verneinende Modelle sind.

Ich dachte immer, eine sich selbst vertilgende Spezies sei die sinnloseste Errungenschaft, die das Universum je hervorgebracht hat, doch wohl oder übel könnte es durchaus sein, dass die momentane Weltsituation gerade DEN Zustand des Friedens darstellt, den eine eben solche Spezies anstrebt.


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Phantomeloi
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22.05.2015 um 16:49
@all
@canary
canary schrieb:Was ich bisher alles gelesen habe! Stark! Und hoch interessanter inhaltlicher Verlauf..
Finde ich auch :D


@DamageControl
DamageControl schrieb:Ich kann mich an eine Nacht in meinem Leben erinnern, in der ich fast tot war, oder vielleicht war ich es auch... ich möchte nicht zu weit ausholen, aber ich habe es eben schon mit dem Wort "Kampf" assoziiert, weshalb ich es doch schreibe.
Finde ich gut & auch schön, was du schreibst. Es geht um mehr als nur zu "kämpfen und zu sterben". Durch den "Kampf" vergessen viele sowohl den Tod, als auch das Leben. Der Tod ist ein Tabu und somit "wähnen" sich viele des (hiesigen) ewigen Lebens, das so "flüchtig" ist, dass man es (seine eigene Lebendigkeit) oftmals erst im Nachhinein bemerkt.
In dem Moment, in dem du loslässt, ist der Kampf einfach vorbei. Es gibt diesen Moment, in dem du nichtmehr kämpfen kannst und erkennst dass es Schwachsinn war, dies zu tun. Nicht nur, weil es übermächtig ist, sondern weil du dich unnötig quälst. Besser kann ich das nicht beschreiben. Das ist unnötig. Du lernst loszulassen und in diesem Moment bist zu geheilt.
Das wäre für unser Dasein die (für mich) beste Einstellung. Doch wir sind es gewohnt in einem "aufgeheizten, kontrollierten und erfolgsorientierten" System zu bestehen. Schwäche, im Sinne von "anständig sein" wird mit Mißachtung und/oder Mißbrauch gestraft (siehe Schwäche mein voriger Post).
DamageControl schrieb:Du verlässt dich auf den Lauf des Lebens und erkennst dass alles richtig so sein wird, wie es kommen wird, ohne Widerstand.
Es muss "gut" sein, um es gut sein lassen zu können.
Es muss erst von einem Individuum und vielleicht auch allgemein angenommen werden, dass "alles richtig" ist - dann kann man es auch gut sein lassen und sich sicher sein, dass es recht & richtig ist, was und wie es kommt.
Aber ... das geht halt erst im Falle des Friedens.

Wie Du, 235 es schön anhand des "Bienen-Charakter" erklärst:
@235
235 schrieb:Der Pflanze wird keinerlei Schaden zugefügt, ganz im Gegenteil, denn die Biene ist sich dessen wohl bewusst, dass er die Pflanze braucht um sein eigenes Überleben zu sichern, deswegen geht er mit ihr sehr schonend um, zerstört nicht seine eigene Lebensgrundlange wie im Gegensatz zu uns Menschen.
Und auch zwingend notwendig m. E.:
@Phhu
Phhu schrieb:Man sollt zunächst die Ursachen für Krieg und Frieden erforschen.
Diese Tabus muss man brechen, ansprechen und verstehen dürfen - sonst ist unsere Verstehens-Grundlage nicht vorhanden.


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