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Wer nicht kämpft, hat praktisch schon verloren

377 Beiträge, Schlüsselwörter: Frieden, Kampf
Phantomeloi
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Wer nicht kämpft, hat praktisch schon verloren

09.06.2015 um 08:13
@petronius
petronius schrieb:Es ist ein stürzen die Leiter hinab und ein klammern an jeder Sprosse der man habhaft werden kann, in dem Gefühle dies sei der Himmel um dann festzustellen das es die Hölle war und immer noch ist.
Erst der Aufprall, so er sich denn hoffentlich einstellt, ist die Erkenntnis und der erste Schritt zur seelischen Verarbeitung.
Verstehst du mich?
Ja, das begreife ich sogar.

Eigentlich fällt man gar nicht hinab, sondern man bemerkt, dass man bereits "unten" angekommen ist.
Der Fall ist somit reine "Illusion", dennoch recht "wirklich".
Wer sich jedoch nicht bewusst ist, der macht die Treppe, bzw. die Tiefe manchmal auch noch tiefer. Hm, von daher fand ich deine Worte: "Unverbrüchlicher Trotz" interessant. War auch t-rotzig. Trotzig ist man auch, wenn sich kein anderer Weg öffnet. Wenn man keine anderen Möglichkeiten sieht. Wenn das Umfeld keine andere Wahl zu lassen scheint.

@ruku
ruku schrieb:Manches ist auch manchen Menschen nicht möglich.
Manches hängt von manchem ab.
Es kann sehr viel komplizierter sein und man tut gut, die eigene Geschichte bzw. die Bewältigung derselben nicht auf andere zu übertragen.
Ja, es ist kompliziert. Sehr komplex. Von daher ist es wirklich nicht einfach, anderen einen Weg vorzuschreiben, bzw. anderen einen "Rat" zu vermitteln. Wer kennt einen besser, als nicht "sie/er sich selbst"?
Allerdings haben auch Therapeuten recht, wenn sie sagen, dass man sich noch einmal mit dem Verdrängten/Trauma etc. beschäftigen soll. Für wirklich schlimme Traumata gibt es wohl keine Lösung. Ich weiß es nicht. Wäre nicht gerade hoffnungsvoll diese Erkenntnis. Ein russischer Arzt soll sich dem Thema angenommen haben. Müsste das raus suchen, da ich mich nicht mehr an den Namen des Arztes erinnern kann. Er "überschreibt" die traumatischen Erinnerungen anhand neuer Blider/Affirmationen/Suggestionen. Angeblich wirkt es.

@petronius
petronius schrieb:Ach, über Sinn und Unsinn von Demonstrationen könnte ich jetzt zwei Meter schreiben.
Wenn du das als Weg zu einer Selbsfindung sehen willst ist das okay für dich.
Mir reicht es schon, dass ich bemerke, wann oder ob ich wieder eine Rolle "spiele".
Mein Verzicht auf Rollen ist nicht das, was man unter "Demonstration" verstehen kann. Was demonstriert jemand, der keine Rolle spielt? Da gibt es nix zu spielen, vorzugaukeln. Genauso wenig bringt dieser Verzicht gesellschaftliche "Vorteile". Nicht in einer Gesellschaft, die darauf aus ist, immer wieder neue Rollen zu ergattern, oder Rollen zu verteilen, bzw. ihre (hochrangigen) Rollen zu verteidigen.

Demonstration ist ein gutes Pendant für das Wort Rolle/Theater. Wusste erst gar nicht, was du damit meinst.
Hoffe, dass ich dich recht verstanden habe.
petronius schrieb:Unverbrüchlicher Trotz ist also ein interessanter Gedanke....aha,mhm.
Na, das find ich nun wieder recht süffisant und das wiederum ist immer so ein Zeichen für gespielte Souveränität als Schild gegen ein gewisse Verunsicherung.
Du könntest deine süffisante Sichtweise auch ein wenig verändern/erweitern und sehen, dass es keine gespielte Souveränität sein muß, sondern es könnte sich auch um eine "Ich lasse es drauf ankommen"-Einstellung handeln.

Ich ließ es darauf ankommen, dass du mir eine gespielte Souveränität (als Rolle) zuspielst. Auf diese Rolle verzichte ich im Moment, da ich weiß, wie sich "unverbrüchlicher Trotz" auswirkt. Dieser wirkt sich nicht souverän aus. Eher das Gegenteil: man ist ein rotziges, trotziges, ohnmächtiges Kind, das seinem Umfeld auf den Zeiger geht.

Im Trotz sind allerlei Emotionen verborgen. Ein heißes Gefühl und hätte ich nicht aufgehört/zugehört, dann hätte dieser Trotz womöglich mein "Hirn" (& Leben) verbrannt.

Es ist nicht schlimm, wenn ich über meine Trotzphase spreche. In diese kommt wohl jedes Kind. Gut, dass ich zugehört habe, als mich jemand darauf aufmerksam machte.
Gut auch, dass du darauf nochmal zu sprechen kamst. Danke.
petronius schrieb:1.) Demonstration der glücklichen Ehepaare mit (erfülltem) Kinderwunsch
2.) Demonstration der sexuell vollauf Befriedigten wider die Pornographie
3.) Demonstration der weisen Greise (die ließen sich auch schieben, mache mich persönlich erbötig)
...also ich fänd's groovy... ;)
Na, wäre mal was Neues, wenn man eine solche Demonstration mal auf natürliche Art & Weise kennen lernen könnte. Ohne ein Schild sich vorzuhängen: "Schaut her - ich bin .... Applaus Applaus".
petronius schrieb:Schild gegen ein gewisse Verunsicherung.
Ohne Rolle/Demonstrations-Message/Schild bekommt man keinen Applaus - da bin ich mir sicher.
Das hast du ja jetzt selbst bemerkt und bezeugt.


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Phantomeloi
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Wer nicht kämpft, hat praktisch schon verloren

09.06.2015 um 08:29
@petronius
petronius schrieb:Aloha!
Ja, absolute Zustimmung.
Geister...oder Zombies wider Willen, im besten Falle.
Dieses Thema begleitet mich schon lange, ich werde immer wieder darauf zurückgeworfen.

Okay, und jetzt wird's interessant:
Es gibt da den natürlichen Effekt, gleiches mit gleichem zu bekämpfen, in diesem Falle aber nicht als Weg zu einer, sagen wir, mittelfristigen Heilung sondern hin zum vollkommenen Zusammenbruchs des Menschen und damit ist jeder Missbrauch in der Essenz immer ein seelischer und die Verfassung bzw. die körperliche Gesundung nachrangiger Natur.
Ja, so sehe ich das auch. Heilung!

Mein Trotz hat sich auch gegen diese "Weisheit" gewandt. Warum muss man erst zu den unerwünschten, manchmal unerträglichen Misshandlungen zurück-kehren? Warum kann man mit Geduld, Zuversicht und Wohlwollen (alleine) nicht heilen?

Persönliche Erfahrung: Weil der Stachel zu tief sitzt. Weil, wenn schlechte Erfahrungen, die die Seele berührten zu tief sitzen, man diese nicht entschärfen kann. Wenn man diese Stachel nicht entfernt, dann bleiben sie (spitz & giftig). Das sind "Minen" in den Seelen der Menschen.

Es ist sogar möglich der Geschichte der Menschheit, ihrem Verlauf, die Stachel zu ziehen. Irgendwer musste es ja mal tun. Bist du derjenige (geWESEN)?


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petronius
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Wer nicht kämpft, hat praktisch schon verloren

10.06.2015 um 00:44
@Phantomeloi
Viele Worte muss ich nicht mehr machen, alles kumuliert in deiner letzten Aussage, die als Frage formuliert ist.
Nun:
Du stellst die rechte Frage.
Die rechte Antwort weißt du allerdings auch selbst!


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Phantomeloi
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10.06.2015 um 09:28
@petronius
petronius schrieb:Du stellst die rechte Frage.
:D
Und du erkennst sie (an).
Du hörst zu ...
petronius schrieb:Die rechte Antwort weißt du allerdings auch selbst!
Kennst du meine Antwort?
Oder weißt du nur deine Antwort?
Oder kennst & weißt du beide Antworten (die deine & die meine)?


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petronius
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Wer nicht kämpft, hat praktisch schon verloren

11.06.2015 um 01:01
@Phantomeloi
Du darfst eine Antwort haben, ich aber nicht!
Das liegt in der Natur der Sache.
Aber, ich nähme deine Antwort an als Gesetz, hättest du dich vollständig selbst erkannt!


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Phantomeloi
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Wer nicht kämpft, hat praktisch schon verloren

12.06.2015 um 08:22
@petronius
Gute Antwort!
Fast schon ein Rätsel :) ... ich habe es gelöst.


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petronius
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13.06.2015 um 01:37
@Phantomeloi
Ausgezeichnet.
So lasse mich bitte deine Lösung wissen ohne Worte zu benutzen.


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Phantomeloi
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13.06.2015 um 11:06
@petronius
Die Lösung, meine Nachricht an dich, ist schon auf dem Weg.


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petronius
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14.06.2015 um 01:38
@Phantomeloi
Ich weiß.
Fehengarten


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Phantomeloi
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Wer nicht kämpft, hat praktisch schon verloren

14.06.2015 um 09:33
@petronius
canary schrieb am 07.06.2015:Ich weiß.
Ja, du weißt es.

Nimm dir die Schlinge vom Hals! Oder gefällt dir es besser, wenn ich sage: "Du könntest dir die Schlinge auch (selbst) vom Hals nehmen ..."?
... und lass das Seil liegen, bevor du weiter gehst. Oder sollte ich sagen: "Du könntest weiter gehen und sowohl auf das Seil, als auch auf die Schlinge um deinen Hals verzichten?

Es kommt darauf an, von was du dich "AN-ziehen" lässt.

Die Unterwelt hat genug Licht und Informationen (bekommen). Genug der Diskussionen. Genug der neuen Werte.
Genug des Einsatzes! (Hoho, sie haben "Licht" in dieser Welt, schließlich ist der "Lichtbringer" der Herr dieser Welt.)

Sie/wir sind alle frei.
Du auch.

Du weißt das.

Du kennst den Unterschied des Lichts. Du verfügst über diese Erkenntnis. Das ist interessant!


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petronius
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Wer nicht kämpft, hat praktisch schon verloren

15.06.2015 um 04:14
@Phantomeloi
images 34

;)


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Phantomeloi
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Wer nicht kämpft, hat praktisch schon verloren

15.06.2015 um 07:58
@petronius
:D ... gut.
petronius schrieb am 10.06.2015:Viele Worte muss ich nicht mehr machen
Nein, das/dein Bild ist vollkommen.


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Wer nicht kämpft, hat praktisch schon verloren

01.08.2015 um 22:26
also ich habe hier nicht alles durchgelesen als ich hier gelandet bin ,aber ich denke das die Frage schon was für sich hat.

Insgesamt glaube ich ,daß wer nicht kämpft in der Position zweier Ereignisse auf der möglichen schlechteren Stufe ein für sich schlechteres Ergebnis erwartet und damit zufrieden sein muss.

Ein kämpfen dagegen würde lediglich in diesem Szenario bedeuten aus diesen zwei Ereignissen zumindest dahingehend einen Gleichstand für das Ergebnis zu erwarten,also ein zumindest für sich ein gleichwertiges Ergebnis dem anderen gegenüber zu erzielen.

Das heißt, ein kämpfen für ein gleichwertiges Ergebnis wäre optimal für beide.Würde in der Summe der Ereignisse meines plötzlich überwiegen,käme praktisch der Kampf nicht zum erliegen,weil das andere Ereignis nicht nur unterliegen würde,sondern den Anreiz bietet erneut zu kämpfen.Diesmal eben von der anderen Seite.

Der Ausspruch "wer nicht kämpft ,hat praktisch schon verloren" ist eigentlich Unsinn,denn es wird nicht genau gesagt was überhaupt verlieren zu bedeuten hat,denn verlieren suggeriert in diesem Kontext gewinnen oder Sieg,obwohl ein Ausgleich eines Ergebnisses vollkommen ausreichen würde


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Draiiipunkt0
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Wer nicht kämpft, hat praktisch schon verloren

25.09.2015 um 06:28
Ein Verlierer braucht nicht zu kämpfen.
Ist doch viel entspannter.


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Lightwarrior
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Wer nicht kämpft, hat praktisch schon verloren

08.12.2015 um 09:33
@canary
Dann dachte ich mir, dass die Leute, die kämpfen, demonstrieren, auf die Straßen gehen und den Hintern versohlt bekommen, einfach mal zur Ruhe kommen sollten, um Frieden zu praktizieren.
ganz genau

OFFEN FRIEDEN UND EINIGKEIT PRAKTIZIEREN :lv: :lv: :lv: :lv: :lv: :lv: :lv: :lv: :lv: :lv: :lv: :lv: :lv: :lv:


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tic
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Wer nicht kämpft, hat praktisch schon verloren

19.12.2015 um 15:59
wer nicht kämpft lebt sein Leben.
wer kämpft setzt sich der Gefahr aus zu verlieren.


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Zugzwang
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Wer nicht kämpft, hat praktisch schon verloren

11.10.2017 um 16:27
canary schrieb am 20.05.2015:Kann man echten Frieden erlangen, oder ist das Leben vorbestimmt auf ewig zu kämpfen?
Im Kontext zur Philosophie, sollte das gesellschaftliche und politische Engagement keinen Einfluss auf den eigenen »Frieden« haben.
Man arbeitet vornehmlich an sich selbst und betrachtet dies als Beitrag für eine bessere Welt.
Das unterscheidet den gewöhnlichen Aktivisten vom Philosophen.


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