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Wie ist "guter Mensch" definiert?

95 Beiträge, Schlüsselwörter: Definitionen, Beispiele, Gutes Mensch
Natiri
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Wie ist "guter Mensch" definiert?

20.07.2017 um 03:16
cognition schrieb am 14.07.2017:Ist jemand gut oder böse weil er was böses tut?
Kommt auf den Hintergrund und die Absicht an.
( Affekt <> Kalkül)
Ist jemand gut oder böse weil er etwas verurteilt?
Kommt auf den geistigen Zustand dieser Person und die Wesenheit des zu Bewertenden an.( Affekt <> Kalkül)
(Zurechnungsfähig oder nicht)
Ich finde auch, es kommt auf die Absicht drauf an. Aber auch, wie bewusst man ist, in dem , was man tut.
Manches HelfenWollen schadet auch. Wichtig ist, den Willen eines anderen zu beachten.
Jemandem gegen seinen Willen helfen zu wollen, ist schon wieder übergriffig.
cognition schrieb am 14.07.2017:ABER falsch ist in jedem Fall jemanden etwas anzutun, was man selbst nicht möchte, dass es einem angetan wird.
Kann ich auch zustimmen. Da würde es schon im Ansatz nicht stimmen, also an Selbstreflexion fehlen oder auch eine Art Falschheit vorhanden sein. Wenn es unbewusst abläuft, kann es auf Erwartungen der Person hindeuten, die es an andere stellt, aber nicht an sich selbst.


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Roofblaster
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Wie ist "guter Mensch" definiert?

20.07.2017 um 03:46
cognition schrieb am 14.07.2017:ABER falsch ist in jedem Fall jemanden etwas anzutun, was man selbst nicht möchte, dass es einem angetan wird.
Auch dafür lassen sich Situationen finden, die diesen Standpunkt als vollkommen daneben entlarven....

Es war einmal...
Maja ist ein devotes kleines Luder,
und sie ist ein bisschen masochistisch.
Manchmal hat Maja es gern wenn sie so richtig den Arsch versohlt bekommt.
Ihr Freund Bernd, hat dieses Bedürfnis nicht.
Dennoch tut Bernd seiner Freundin den Gefallen,
zum einen weil es ihr nunmal Freude bereitet,
zum anderen weil er eben ein bisschen sadistisch ist.
Doch als er beim letzten mal Spaß mit Maja hatte stürmte auf einmal
das SEK die Wohnung, weil ein anonymer Moralapostel seinen Scheiß nicht zusammen bekommen hat.

Nun ist Maja recht feucht (im Gesicht) weil ihr Freund in untersuchungshaft ist,
und Bernd fragt sich, warum er auf einmal einen Ständer hatte als ihn die Einsatzkräfte auf den Boden warfen.
Und wenn sie nicht gestorben sind...

Gut, ist der Mensch immer nur im Kontext.
Böse, ebenso.

Mann kann übrigens auch anerkennen dass Moral und Recht vollkommen willkürliche Konstrukte sind,
ohne dabei selbst vollkommen Moral und Gesetzlos zu sein... hat was damit zu tun kein Fanatiker zu sein.


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5okrates
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Wie ist "guter Mensch" definiert?

20.07.2017 um 04:11
@Roofblaster

Zu dem Beispiel was du Cognition gegeben hast :

Hier ist das moralisch relevante jemandem einen Gefallen zu tun !
Des weiteren sind weder die Moral, noch das Recht willkürlich ...
Wollen und Sollen geraten sehr oft in einen Widerspruch ...
Das Recht orientiert sich an Tatsachen und Sachverhalten ...

Aber nun zu deiner Anmerkung gegenüber meiner Definition eines guten Menschen :

Höchste Instanz jeder Moral ist das Subjekt selbst, das ist ja grade das gute daran !


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Roofblaster
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Wie ist "guter Mensch" definiert?

20.07.2017 um 04:24
5okrates schrieb:Höchste Instanz jeder Moral ist das Subjekt selbst, das ist ja grade das gute daran !
Sehe ich absolut genauso. Urkomisch ist es dennoch. Oder todtraurig, je nachdem welche Maske man lieber trägt.
5okrates schrieb:Hier ist das moralisch relevante...
Wenn man Freude, Glück, Wahrheit, Wachstum und Schönheit als Kern seiner Philosophie erwählt, ja.
Leider gibt es genau da abweichungen. Einigen Leuten ist die Regel heilig, nicht der Nutzen der Regel.


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Wie ist "guter Mensch" definiert?

20.07.2017 um 09:00
@Roofblaster

Ich sehe nicht wo diese Regel seine Bedeutung in deinem Beispiel verliert. Eher entdecke ich einen dicken Logikfehler bei diesem.
Hätte sich die Dritte Person nämlich daran gehalten, nicht die Privatsphäre anderer zu stören und dementsprechend nicht zu spannen, dann hätte es dieses Misverständnis nicht gegeben.
Aber mal darüber hinweggesehen:
In deinem Beispiel würde der vom Sek gestürmte "Täter" im Verlauf der Untersuchungen durch die Zeugenaussage des "Opfers" sehr schnell wieder freigelassen und wenn die beiden ganz lustig sind, dann stellen sie Anzeige wegen Eingriff in die Privatsphäre gegen den Spanner, der die Polizei gerufen hat. Würden beide nicht wollen, dass sie wegen einem Misverständnis angezeigt würden d.h. bei einem Fall bei dem sie eigentlich nur hilfsbereit gewesen sein wollten, dann kommt es sogar nicht zur Gegenanzeige. In dem von dir geschilderten Fall käme übrigens nichtmal ein SEK sondern eine oder mehrere stinknormale Streifenwagen.

Bezüglich der höchsten Instanz hab ich zu sagen:
Möchtest du geschlagen werden und gefällt es dir, ist es logisch gesehen nicht böse von dir andere zu schlagen sondern "gut" zumindest für dich allein betrachtet. Jetzt kommt die Perspektive des anderen Subjekts, dem gefällt das ganz und gar nicht. Dadurch sind wir aber nicht bei böse sondern aktuell noch bei neutral, weil der masochistische Prügler nicht von vornherein wissen kann, dass der andere es nicht mag. Schritt drei das andere Subjekt regt sich darüber auf und belehrt den Masochisten, dass er keine Körperlichkeiten von ihm erhalten will.
Jetzt kommt es darauf an entschuldigt er sich oder macht er weiter? Entschuldigt er sich ist er vielleicht ein ulkiger Genosse, aber nach objektiven Maßstäben ist er gut. Entschuldigt er sich nicht ist sein Verhalten maximal neutral, macht er immer weiter dann ist sein Verhalten zumindest böse. Häufen sich diese Fälle, dann ist diese Person an sich und nicht nur sein Verhalten als böse zu bewerten und das rein objektiv.

Was ich damit sagen und beweisen will ist, dass objektiv böse oder gut sein beim eigenen Subjekt schon beginnt.Denn reden wir im obigen Beispiel von mir nicht von einem Masochisten, , sondern einem "normalen" Menschen oder gar Sadisten, dann widersetzt er sich bereits mit dem ersten Schlag seinen eigenen "Bedürfnissen" beim Sadisten entsteht ein Paradoxon, er widersetzt sich seinen Bedürfnissen indem er sie befriedigt. Um genau zu sein verletzt er sein Bedürfnis nicht selbst verletzt zu werden, dadurch dass er dieses bei anderen verletzt. D.h. solange! der gegenüber kein Masochist ist und wenn dieser Masochist ist der Sadist dies vor seinem ersten Schlag weiß. In diesem Fall ist das Verhalten dieses Menschens, wenn nicht der letzte Fall also dein Beispielfall eintritt, von Anfang an objektiv böse und zwar ohne zusätzliche subjektive Sicht. Einzeltaten können aber relativiert werden, dadurch der gegenüber ihn darum bittet von ihm geschlagen zu werden. In dem Fall entsteht ein weiteres Paradoxon: Und zwar dadurch dass der andere das Bedürfnis geschlagen zu werden hat, spielt durch Versetzung in den anderen ( und sich in andere hineinzuversetzen ist ausschließlich immer gut) das eigene Bedürfnis nicht geschlagen werden zu wollen keine Rolle. Das eigene Verhalten ist nicht mehr kontradiktorisch der eigenen Bedürfnisse gegenüber und somit objektiv nicht mehr als böse einzustufen sondern abstrakterweise im Gegenteil als gut.Warum ? Weil der Sadist in dieser speziellen Situation kein eigenes Bedürfnis verletzt, ein eigenes und das eines anderen befriedigt .
Zwei Beispiele, die verdeutlichen: Eigenes Verhalten kann ohne Hinzuziehung einer zweiten subjektiven Perspektive rein objektiv sowohl gut ( Masochist) als auch böse ( Sadist) sein.
Beim Masochisten könnte man natürlich,um herauszustellen wie wichtig die Absicht wirklich ist,
eine andere Absicht hinzudichten und zwar die Absicht ( die gar nicht fern liegt) den anderen zu Körperlichkeiten gegenüber sich selbst zu provozieren.
Jetzt wird es ein wenig tricky, denn zum einen befriedigt er seine Bedürfnisse zum anderen will er, wenn er denn nicht zusätzlich ein Sadist ist, wie jeder "normale" Mensch nicht zu Gewalt provoziert werden und somit ist auch dort objektiv ohne Hinzuziehung von einer weiteren subjektiven Sicht von bösem Verhalten zu sprechen.

Ergo gegen den oben angemerkten Satz zu verstoßen kann niemals eigenständig gut sein sondern ist ohne weiteren Kontext schon böse. Ob das dem Tāter bewusst ist oder nicht das spielt bei so elementaren Bedürfnissen keine űbergeordnete Rolle. Denn diese sind Oder werden jedem auch von allein bewusst.


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Roofblaster
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Wie ist "guter Mensch" definiert?

20.07.2017 um 15:21
@cognition
Du hast einen Formulierungsfehler begangen, dass ist alles.
Deine Regel hätte lauten müssen:
"Wenn jemand einem anderen etwas antut was DIESER nicht will..."
Daher, ganz im Sinne des "Opfers" denken, und nicht den Maßstab des Täters anlegen.
Dass du diesen Formulierungsfehler nun zu vertuschen suchst,
indem du das Eingreifen des Spanners für ungültig erklärst, und eine Walloftext fabrizierst,in der du es nun zum glück, wenn auch unnötig kompliziert, schilderst, ändert nichts daran.

Der "Spanner" den ich ganz bewusst "Moralapostel" genannt habe bist eigentlich du,
weil du eine Regel entworfen hast die auf den falschen (nicht Zweckdienlichen) Aspekt der Situation abzielt.
Der Rest ist künstlerische Freiheit, damit der Text ein bisschen FREUDE beim lesen bereitet,
was man von dem meisten faden, langwierigen und ÜBERKOMPLIZAHIERTEN Gedudel der Theorie nicht behaupten kann.


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Wie ist "guter Mensch" definiert?

20.07.2017 um 16:12
Falsch, falsch, falsch.
Der Spruch heißt" Willst du nicht was man dir tu das füg auch keinem anderen zu" und hätte sich der Spanner dran gehalten, dann gäbe es deine Geschichte nicht. Andersrum kannst du mich nicht als den Spanner bezeichnen, da nicht ich derjenige Bin, der diese Dinge sieht, sondern ein jeder selbst. Du verfolgst keine kohärente Logik.
Zu deiner Aufklärung: Es ging die ganze Zeit primär um den richtigen Satz, dein von dir mir jetzt vorgeschlagener war nichts anderes als Einbettung in den weiteren Kontext. Lassen wir die weitere Diskussion lieber.


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5okrates
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Wie ist "guter Mensch" definiert?

20.07.2017 um 17:22
Fakt ist, dass es hier um das zufügen eines Gefallens geht und nicht um das zufügen von Schlägen ... simpel !


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Roofblaster
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Wie ist "guter Mensch" definiert?

20.07.2017 um 17:24
@cognition
Du hängst dich weiterhin an den irrelevanten Nebensächlichkeiten auf.

Meine Geschichte ist eine Geschichte, und ohne den Spanner wäre die ESSENZ die selbe -
nämlich dass ja Herr Sadist "böse" ist, weil er ja (an)tat, was er selbst nicht erleiden mag.
Nur wäre dann eben kein SEK gekommen.

Und meine Logik ist absolut schlüssig, weil tatsächlich auf Nutzenmaximierung ausgelegt,
während der Satz:
"Was du nicht willst was man dir tu, das füg auch keinen anderen zu",
nämlich der Prävention von Grenzüberschreitungen durch guten Apell darstellt,
ist der Satz:
"Böse ist es wenn man dem anderen etwas antut was man selbst nicht erleben möchte"
eine absolutistische Aussage, die ungeachtet der tatsächlichen Bedürfnisse beider Parteien getroffen wurde,
und somit keinen Nutzen bringt.

Da kannst du noch so sehr verkomplizieren, ablenken und rumeiern,
es bleibt dabei.

Einen Gefallen zu tun, ist etwas gutes für das Subjekt, welches diesen wünscht.
Meine Güte!


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Wie ist "guter Mensch" definiert?

20.07.2017 um 17:37
@Roofblaster

Eben nicht!
Die Aussage habe ich bloß im Kontext eingebettet.
Diese Aussage ist auch absolut und beschränkt sich primär auf die Bedürfnisse der jeweiligen Person und sekundär auf die Bedürfnisse der anderen Person. Man kann nicht immer alles versimplifizieren. Dadurch verfälscht man sehr leicht die Aussage des Originals.
Ein Sadist fügt gerne Gewalt zu. Im Normalfall will er aber selbst genau das nicht gegen sich erleben und somit ist es auch ohne die Perspektive des anderen schon böse. Kann aber im richtigen Kontext variieren, das ist nicht annähernd die gleiche Aussage wie die die du mir unterstellen möchtest und bevor ich dich weiter mit meinen ausführlichen Beiträgen nerve, weiche ich deinen versuchten Trolleinlagen lieber aus.

Ps: Deinen letzten Satz bezüglich Gefallen. Ja ein gewünschter Gefallen eines anderen, der nur ihn betrifft und keine andere Person involviert, ist immer gut. Aber das bestreitet denke ich auch keiner. Das waren meine letzten Cents dazu.


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Roofblaster
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Wie ist "guter Mensch" definiert?

20.07.2017 um 17:53
@cognition
Du hast nen Brett vorm Kopf,
ich schreibe nurnoch nicht füttern drauf, und dann lass ich dich in Ruhe..


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Wie ist "guter Mensch" definiert?

20.07.2017 um 18:04
@Roofblaster

Sagt derjenige der Aussagen in Trollmanier abstrahiert und von detaillierten Texten genervt ist.
Von daher kann ich gut damit leben, wenn du so etwas behauptest.


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Roofblaster
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Wie ist "guter Mensch" definiert?

20.07.2017 um 18:26
@cognition
Ich bin nicht von detaillierten Texten genervt,
sondern von aufgeblasenen Wortpalästen,
wenn es doch eigentlich ein kleiner Buchstabenschuppen getan hätte!

Und dann taugt der "Palast" ja nichtmal  etwas -
und das stört mich am allermeisten.
Wenn du in der Lage bist ganz bündig und klar zu formulieren was du meinst,
und dies dann auchnoch Hand und Fuß hat -
ja dann kannst du vielleicht mal, wenn du Geld brauchst das ganze auf 100 Seiten aufblasen und an die Meute verkloppen.

Ich abstrahiere übrigens überhaupt nicht in "Trollmanier" den der Kern meiner Kritik ist absolut solide und gut begründet,
und das bisschen Deko aussenrum haben wir auch schon längst abgerissen. Hat dich ja zu sehr abgelenkt.

Wenn du unfähig bist den Mangel in einem deiner Sätze zu erkennen,
dann ist der Geist hinter dem Satz wohl von Mangel geplagt.
Also:
War wohl doch kein Formulierungsfehler,
sondern ein Denkfehler.

Tolles Upgrade!

Der Kontext ist übrigens vollkommen Wurst, weil der Satz für sich einfach Banane ist,
sowas erst einbetten zu MÜSSEN damit es eventuell richtig verstanden werden kann-
wie unnötig ist das bitte?
Sag es doch sofort so wie du es meinst, oder liebst du den Bombast der Worte so sehr?


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Wie ist "guter Mensch" definiert?

20.07.2017 um 20:17
@Roofblaster
Troll du mal weiter, wird schon jeder selbst einzuschätzen wissen was geschrieben wurde.
Du allerdings verdrehst den Sinn meiner Aussagen aus Spaß oder weil du nicht verstehst warum ich so ins Detail gehe. Wenn deine Kritik solide begründet wäre, dann würde ich nicht drauf verweisen, dass sie inkohärent ist. Mir jetzt aber auch egal.


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Zugzwang
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Wie ist "guter Mensch" definiert?

11.10.2017 um 15:34
Vantast schrieb am 19.05.2017:Wie ist "guter Mensch" definiert?
Ein Mensch der Aufgrund seiner Bemühungen versucht, allen zu gefallen und es ihnen recht zu machen.


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