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Synchronizität, Serialität

Synchronizität, Serialität

05.02.2019 um 12:22
Dziuny schrieb:Aber was mich mal interessiert @kleinundgrün hast du denn nie mal etwas besonderes erlebt, was einer Vision oder einer Synchronizität gleichkommt?
Doch, schon. Vermutlich erlebt jeder so etwas.
Aber ich gehe eben davon aus, dass das ganz normal ist. Ein Streich, den mein auf Kausalität bedachtes Gehirn mir spielen möchte.
DerChef schrieb:Ich glaube, man sollte die Sache methodisch angehen.
Na ja, das ist genau das, was ich hier versuche.
Man kann weder beweisen, ob es eine "göttliche Steuerung" gibt oder nicht gibt. Man kann aber sehr wohl Argumente auf ihre Belastbarkeit hin überprüfen. Also man kann prüfen, ob eine Annahme plausibel ist, ob die Schlussfolgerung aus der Annahme logisch zwingend ist und man kann ggf. alternative Erklärungen liefern, die das Ergebnis mit weniger Annahmen oder mit höherer Plausibilität liefern.

Aber wie gesagt, all das steht schon hier. Ob es stimmt, weiß ich natürlich nicht. Aber es ist eben schon so, dass Erklärungen, die mit weniger Annahmen auskommen oder die auf bekannten und weitgehend bewiesenen Erklärungen fußen, wahrscheinlicher richtig sind.


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Synchronizität, Serialität

05.02.2019 um 18:14
Hallo Materianer,
danke, es freud mich sehr zu hören/lesen, dass Dir mein Beitrag gefallen hat.
Materianer schrieb:Ich habe auch eine ziemlich eindrückliche Erinnerung aus meiner Kindheit, ein krasser Zufall der auch ins Thema passt.
Ich hatte als Kind einen Türkischen Freund,...
Ich habe Deine Geschichte gelesen. Ich verstehe aber nicht wo Du da einen Zufall erlebt hast.
Die anderen Kindern wollten ggf nichts mir dem Jungen zu tun haben, weil ihr Unterbewusstsein eine verbrecherische und ggf gewaltbereite Schwingung fühlte?
Materianer schrieb:Ich dachte wohl wenn ich mit ihm abgebe würde ich noch mehr ausgeschlossen werden.
Ich denke, dass Du nichts gedacht sondern gefühlt hast.
Materianer schrieb:Sorry ich schweife ab ...
Macht m.E. nix.
Materianer schrieb:Der Teil bei dem ich mir nichtmehr ganz sicher bin ist das Messer, ich denke aber schon dass sie ein hatte, nur kam sie mir damit nicht sehr nahe. Das könnte eine sogenannte falsche Erinnerung sein, das ist nicht mehr überprüfbar.
Dein Erlebnis ist ja kein Erlebnis welches Du Dir mit Absicht merken wolltes. Also hast Du das Ereignis ja nicht bewusst im bewussten Bewusstsein durch absichtliches wiederholen einprogrammiert und als Erinnerungsschatz abgespeichert.
Das ist daher m.E. keine falsche Erinnerung weil du Dir das ja eh nicht merken wolltest.

Eine flasche Erinnerung kann m.E. nur eine künstliche sein.
Oder wer weiß, vielleicht gibt es alle Ereignisse mehr als ein oder zwei mal.
Mehrere Dimensionen lassen mehrere Version zu und so kann es eine Version mit und ohne Messer geben.
Zeit spielt für das Bewusstsein keine Rolle.
Das Bewusstsein ist EINS und unterscheidet ggf nur nicht zwischen den Versionen.
Dann spielt das Messer keine Rolle und die Erinnerunng hat einen anderen Grund.

Ich denke unser Unterbewusstsein sieht alle mögliche Versionen und unser Gehirn versucht Erinnerungslücken so logisch wie möglich zu füllen.
Da in Deinem Erlebnis das Angstgefühl mit dabei war, passt das Messer ggf nur logisch in das Bild und muss nicht in Echtzeit dabei gewesen sein.
Es ist ggf nur das Bild der schlimmsten Version die im Raum der Möglichkeiten vorhanden ist.
Materianer schrieb: DerChef schrieb:
Echter Zufall, geschieht nur im Lotto.
Denn Lotto hat nicht viel mit Realität zu tun, denn es ist künstlich erzeugter Zufall.

Der Zufall beim Würfeln z.B. währe aber eigentlich das gleiche, nur ist es dabei wahrscheinlicher das richtige Ergebnis zu treffen..
Ach so, dass seht Ihr als Zufall?
Na ja, dann sind die Zufälle ja gezählt.
Beim Würfel z.B. gibt es ja nur 6 Möglichkeiten pro Würfel. Und wenn man Oberfläche und Unterfläche zusammen zählt, kommt bei jedem Wurf 7 raus, egal was man würfelt.

Also ja, das sind künstliche Zufälle und sie sind zählbar.
Schwer wird es nur wenn viele Würfel mitspielen.
Ha!, stellt euch mal vor jeder Mensch wäre ein Würfel. Keiner würde wissen was dem Nächsten zufällig einFällt.
Ein schönes spannendes Spiel des Lebens, was kann die Seele mehr vom Leben wollen?
Materianer schrieb:Es ist nicht geklärt ob es Zufall überhaupt gibt, wenn dann gibt es ihn nur auf Quantenebene..
Damit kenne ich mich zwar nicht aus, aber sind die auch so unberechenbar wie der Mensch und halten die Welt dadurch voll auf Trapp?
Materianer schrieb:Glaubt ihr an sowas wie Thelepathie oder eine Ebene an denen sich unsere Gedanken verbinden können bzw. Synchron laufen oder alles gleich ist?
Ja, ich glaube an sowas wie eine Verschränkung.
Materianer schrieb:Synchronizitäten, Wahrträume und Telepathie könnten alle auf einem System beruhen.
Allwissen, Akasha, Gott, wie auch immer man es nennen mag, manchmal kommt es mir so vor als könnte man es spühren, erahnen, oder hätte Erinnerungen daran, kennt ihr das?
Nur so als Anregung am ende noch :D
Ja, ich kenne das.
Ich denke auch, dass es nur ein einziges System gibt.
..und Systeme funktionieren, haben also einen Ablauf, eine Fuktion.


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05.02.2019 um 18:28
Feuerseele schrieb:Ha!, stellt euch mal vor jeder Mensch wäre ein Würfel. Keiner würde wissen was dem Nächsten zufällig einFällt.
Und stellt euch mal vor es gäbe das Gott und wir sind seine Würfel. :-)
Wenn ich mir vorstelle, dass ich jede meiner Entscheidungen anders entschieden hätte, dann braucht es ja allein für mich viele Versionen. Und das dann mal jeder Mensch.. oh Gott oh Gott oh Gott...
Das ALLES ist dann sehr viel MEHR durch Kombinationen.


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Dziuny
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Synchronizität, Serialität

05.02.2019 um 19:28
Feuerseele schrieb:Ha!, stellt euch mal vor jeder Mensch wäre ein Würfel.
Ich sage, ein Würfel ist sogar freier als ein Mensch.
Der Mensch hat selten überhaupt 6 Auswahlmöglichkeiten, die mit gleicher Wahrscheinlichkeit getroffen werden können.
Meist ist nur ein Ergebnis möglich, welches im Vorhinein schon gefällt wurde.

Wir sind ein einseitiger Würfel mit der Illusion von 1000 Optionen. :D


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05.02.2019 um 19:56
DerChef schrieb:Wenn Synchronizitäten existieren würden, wie wären sie zu erklären.
Das alles im Grunde EINS ist und alles deshalb sowieso das Selbe ist, weshalb Synchronizitäten leicht möglich sind.
Weil im Grunde also alles Eins ist, und nie getrennt war, gibt es einen einzigen gemeinsamen KERN. Und damit sind Synchronizitäten möglich.
Beispiel:
Alle Gefühle, Charaktere, Eigenschaften des Menschen sind die selben.
Wenn Ihr das Gefühl der Liebe empfindet, dann ist das die Selbe Liebe die ein Fremder ebenso empfindet.
Das eine Gefühl..z.B. dass der Liebe, ist für alle Menschen das Gefühl der Liebe.
Liebe ist sozusagen ein Feld zu dem alle Menschen Zugang haben.
Nur der Ausdruck kann verschieden sein und die Auslebung erfolgt nur mit anderen Personen und anderen Umgebungen.
Ähnlichkeiten sind also aus der Natur der Sache immer da.

All unser tun, ist an unsere Wahrnehmung und unserem Bewusstsein gebunden.
Wenn wir zu sehr vom Leben eingespannt werden, haben wir keine freie Sinne dafür und wir bemerken die Synchronisationen nicht.
Synchronizitäten sind, so wie ich sie erfahre, sehr persönlich. Jeder Mensch hat sein Thema, welches gerade aktuell ist, und mit diesem "Ohr" hört und erkennt man die Synchronizitäten dann.

Es könnte irgendetwas geben, dass Synchronizitäten zu Synchronizitäten ordnet, also die Ereignisse aufeinandertreffen lassen kann.
Synchronizitäten könnten m.E. auch sowas wie die "Sprachfunktion" oder "Eingriff" einer höheren "Macht" sein.


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05.02.2019 um 20:08
Dziuny schrieb:Ich sage, ein Würfel ist sogar freier als ein Mensch.
Der Mensch hat selten überhaupt 6 Auswahlmöglichkeiten, die mit gleicher Wahrscheinlichkeit getroffen werden können.
Meist ist nur ein Ergebnis möglich, welches im Vorhinein schon gefällt wurde.
Ja, ich verstehe was Du meinst, ich kenne das auch, aus dieser Sicht, hast du recht.

Ich hatte an ALLE Entscheidungen im gesamten Leben gedacht. Auch die vielen kleinen banalen aber doch Lebensweichenstellenden Entscheidungen.


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05.02.2019 um 20:26
DerChef schrieb:Jedoch, wenn nichts Zufall ist, bedeutet das, dass alles Schicksal ist und wir keinen Einfluss auf das Leben haben.
Doch, auch dann, ist das Leben frei gestaltbar und unbestimmt im Verlauf.
Wenn nichts Zufall ist, es aber irre viele Möglichkeiten gibt, und AUS diesen vielen Möglichkeiten, durch die Wahl wieder neue Möglichkeiten entstehen, dann ist das WERDEN niemals fertig und der Zufall ist das Göttlichste was passieren kann.
Vorbestimmt ist so nur das ewige Werden.


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06.02.2019 um 06:04
kleinundgrün schrieb:Aber es ist eben schon so, dass Erklärungen, die mit weniger Annahmen auskommen oder die auf bekannten und weitgehend bewiesenen Erklärungen fußen, wahrscheinlicher richtig sind.
Das sehe ich vollkommen gleich.

Wir sollten versuchen, einzelne Theorien zu beleuchten, sie zu analysieren -
Und versuchen sie abstrakter zu fassen;
Damit meine ich, sie zu vereinfachen.
Sie so weit wie es geht zu vereinfachen, und wenn man sagen kann da ist ein fertiges Produkt entstanden, dann urteilen wir ob sie der Beurteilung standhält.


Feuerseele hat einen, wie ich finde, äußerst wichtigen Punkt angesprochen:
Feuerseele schrieb:Ja, ich kenne das.
Ich denke auch, dass es nur ein einziges System gibt.
..und Systeme funktionieren, haben also einen Ablauf, eine Funktion.
Ich bin auch komplett der Meinung, dass hinter alle dem - mit Synchronizitäten (falls es sie gibt) verwoben,

-> Ein System steckt.
Und dieses System muss funktionieren!
Und es besteht aus verschiedenen Funktionen!
——

...Das wird jetzt ein langer Text, aber ich bitte euch ihn durchzulesen - Denn ich behaupte einfach mal ich habe recht...(!)

——
Annahme: Wir nehmen an, dass es hinter dem Problem um welches es in diesem Thread geht, ein System steckt.
Dieses System, muss erklärbar sein.
Das System, äußert sich im Zusammenspiel zwischen einem selbst (System 1) und der Umwelt (System 2).

Es gibt zwei Theorien:

1. Das dahintersteckende System 1 existiert ausschließlich in dem Träger (dem Menschen).

Zweite Theorie:
Es gibt zwei Systeme: Eines im Träger, und eines außerhalb vom Träger (dem Rest der Welt).
Das zweite System 2 muss ebenfalls erklärbar sein - und wenn dies nur mit übernatürlichen geht - so ist es übernatürlich!
Es ist jedoch rechtens davon auszugehen, dass das zweite System mit etwas nicht-übernatürlichen erklärbar sein wird.
Es muss jedoch erklärbar sein!
Außerdem, muss das System 2 mit dem System 1 interagieren, da sie bei dieser Theorie gepaart auftreten!
Beide Systeme müssen sich gegenseitig beeinflussen.

Also - so oder so -
Der einzige Weg hier im Thread vorwärts zu kommen, ist zu versuchen, diese Systeme zu finden!
Klar, das hat noch keiner geschafft.
Aber man kann’s ja mal versuchen!
Das ist das einzige Licht im Tunnel.

Ich mache jetzt mal den Anfang.
Feuerseele schrieb:Es könnte irgendetwas geben, dass Synchronizitäten zu Synchronizitäten ordnet, also die Ereignisse aufeinandertreffen lassen kann.
Synchronizitäten könnten m.E. auch sowas wie die "Sprachfunktion" oder "Eingriff" einer höheren "Macht" sein.
Eine sehr gute Theorie.
Sie geht davon aus, dass in diesem Fall eine Kraft von ausherhalb (Das postulierte System 2)
Einfluss nimmt, auf das erste System 1.

Der Grund dieser „Eingriffe“, ist eine „Spachfunktion“ für das zweite System.
Kommunikation.

Kommunikation von sys2 zu sys1 funktioniert nur, wenn sie von sys1 verstanden wird.
Wenn sie nicht verstanden wird, kann man davon ausgehen, dass sie von sys2 nicht verwendet wird.

Das bedeutet, diese Eingriffe werden nur bei Menschen (Jeder Mensch ist ein sys1)
vorgenommem, die in der Lage sind die Kommunikation zu verstehen.


Diese Kommunikation erfolgt durch Veränderungen die sys2 in sich selbst vornimmt bzw. durch sys1 erfolgen, um Veränderungen durch Kommunikation in sys1 zu erzeugen - um ggf. wiederum Veränderungen in sys2 zu erzeugen -usw.
Dies deutet auf einen bedeutenden Prozess hin!

——————-

—> Das bedeutet, dass wenn es diese Kommunkiation gibt -
So wird diese nur bei Menschen erfolgen,
die in der Lage sind, die Kommunikation
zu verstehen!

——->> Dies führt zu einem Paradox!
Kommunikation zu verstehen, bedeutet auch, an sie zu glauben!!
Das bedeutet:
Mit Personen die nicht an die Kommunikation glauben, wird sie nicht durchgeführt!

Personen die an die Kommunikation glauben, tun dies jedoch nur, durch die Kommunikation - da die Kommunkation sich selbst bestätigt - somit gibt es Handfesten Grund, an sie zu glauben!

—> Das bedeutet, alle Personen die nicht an die Kommunikation glauben,
haben keinen Grund an sie zu glauben! <—


——>> Dies führt dazu, dass Menschen die nicht an die Kommunikation glauben, nicht an die Kommunikation glauben können.

-> Dies bedeutet, die Kommunikation existiert nur für Menschen, die sie erleben!!



Dies war ein Beispiel für eine etwas besser ausgearbeitete Theorie.
Sie ist jedoch noch laaaaange nicht vollständig.
Wir wissen noch nicht einmal was sys2 ist, geschweige denn sys1.


——Was das mit Synchronizitäten zu tun hat——

Es gibt die Annahme, dass es Ereignisse gibt, genannt Synchronizitäten, welche geschehen
um zu dienen dem Zweck
der Kommunikation zwischen sys1 und sys2.


@kleinundgrün

Wenn die oben dargelegte Theorie stimmt, dann würde das bedeuten, dass es nicht verwunderlich ist, dass Synchronizitäten in deinem Leben nicht geschehen - Denn du glaubst nicht an sie!

Gesetzt dem Fall sie sind Kommunikation, so würdest du sie nicht verstehen, da du nicht an sie glaubst -
weshalb von Anfang an kein Kommunikations-versuch unternommen wird!

Zusammengefasst: Synchronizitäten passieren dir einfach nicht.
In deinem Leben ist alles Zufall -
In dem Leben von Personen die daran glauben - ist es das nicht.
Synchronizitäten existieren - jedoch nicht in dem Leben jedes Menschen.


Ich zum Beispiel, ich glaube an diese Dinge.
Ich kann die Kommunikation gut verstehen -
Mir passiert so etwas wie mit dem Friedhof öfters!
—> Wenn ich glauben würde es wäre Zufall - würde es nicht geschehen! <—


Dies erklärt mit Leichtigkeit, wie es kommt, dass gerade Menschen die an Synchronizitäten glauben -
oft von Ihnen berichten können!
Und Menschen die es nicht tun - nicht!
Da sie nur den Menschen geschehen die daran glauben - und den anderen nicht!


Jemanden der nicht daran glaubt zu beweisen, dass es sie gibt - ist somit schwer!
Denn man kann die einzelnen Erfahrungen schildern - doch so lange die Person es nicht erlebt hat, wird sie es nicht glauben, denn für sie wären sie so lange auch nicht existent.

—>Das bedeutet, der einzige Weg, jemanden die Existenz von Synchronizitäten zu beweisen, ist -
Ihm zu sagen dass er es sich selbst beweisen muss!
Denn sie werden nur dann geschehen und ihn überzeugen, wenn er vorher daran glaubt - und somit die Kommunikation von sys2 provoziert indem er damit signalisiert hat, dass er bereit und in der Lage ist, die Kommunikation zu verstehen.
Erst dann, probiert es sys2 überhaupt! <—-

Gewissermaßen muss man Gott anrufen, und warten dass er den Hörer abnimmt.

——
Dies bedeutet bei Leibe nicht, dass @kleinundgrün Unrecht hatte mit seinen vorherigen Ausführungen im Thread!
Ich erkenne an, er hatte recht!!

—> Jedoch trifft deine Argumentation nur auf diejenigen zu, die nicht an Synchronizitäten glauben!

Denn diese Gruppe von Menschen, ist von dem Phänomen Synchronizitäten ausgeschlossen!

Somit ist alles was @kleinundgrün gesagt hat korrekt, jedoch ist es nur für diejenigen gültig, die nicht daran glauben!

Was ich hier mit diesem Text versuche zu erarbeiten, ist eine Beschreibung und eine Erklärung - für das sys1/sys2-Prinzip.


Für die Leute die nicht an ein solches sys2 glauben - wird es also auch nicht existieren!

—> Demnach -
Lässt „Gott“ uns buchstäblich die Wahl, ob er existiert - oder nicht! <—
[->wenn seine Existenz ausschließlich in Form von Kommunikation stattfindet<-]


Er existiert für jeden, der an ihn glaubt!

Und wieso er für die die nicht an ihn glauben nicht existiert - Das habe ich hiermit ausreichend Bewiesen!

Somit ist es sinnlos eine nicht Existenz zu beweisen - denn in diesem Fall - beweist man nur dass er für einen selbst nicht existiert!
Und selbstverständlich gilt auch das Gegenteil!


Die Argumentation ist doch einfach und plausibel oder?
Würde nicht verstehen, was es daran nicht zu verstehen gibt.

——

Um genau zu sein - bietet sie eine sehr gute Lösung - für beide Parteien!

Wir haben alle Recht!!! :D

Ob Gott existiert - die Frage ist eine Frage des Standpunkts!!!

Er existiert, und er existiert nicht - zur gleichen Zeit!
Die Frage ob oder nicht - ist lediglich, wer Du bist.


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Synchronizität, Serialität

06.02.2019 um 06:20
Um mal die Quintessenz aus dem Text zu ziehen:

Die Frage ist nicht ob man an das richtige oder falsche glaubt -
Die Frage ist, woran man glauben will.

Denn man glaubt in beiden Fällen an das richtige!

Doch wenn das eine richtig ist - ist das andere falsch!
Doch egal wofür man sich entscheidet -
Es ist jedesmal richtig!
Jedesmal ist das wogegen man sich entscheidet - falsch!!
Selbst wenn man sich für das falsche entscheidet, hat man recht!
Paradox!

—> Ich hoffe ihr habt das wirklich verstanden, denn dies ist gewissermaßen das Doppelspaltexperiment der Philosophie! Wer’s nicht versteht der hat’s nicht verstanden!

@dzuiy was hälst du davon?


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Synchronizität, Serialität

06.02.2019 um 07:43
@DerChef
Einerseits halte ich da ziemlich viel von.
Es spiegelt ziemlich gut das wieder, was ich denke.

Andererseits klingen mir da auch wieder die Worte @kleinundgrün in den Ohren, dass die Quantenebene nicht so ohne weiteres in unseren Alltag zu übertragen ist.

Einerseits denke ich oft, es gibt alles.
Andererseits kann ich nicht fliegen.

Durchdenke mal die Konsequenzen, da stößt man auf einige Widrigkeiten, die ich selbst noch nicht ausräumen konnte.


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Dziuny
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Synchronizität, Serialität

06.02.2019 um 08:14
@DerChef
Ich habe im Grunde wieder dasselbe Problem, wie mit deiner Rx-Theorie.

Du sagst, wenn man nicht an eine Kommunikation glaubt, gibt es auch keine zwischen System 1 und System 2.

Doch was ist, wenn man in Frage stellt, dass es überhaupt zwei Systeme gibt?

Synchronizität kann sogleich ein Hinweis für eine Kommunikation zwischen zwei Systemen sein, sowie auch ein Hinweis dafür, dass das System eine Projektion deinerselbst ist.


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Synchronizität, Serialität

06.02.2019 um 08:55
Korrekt, die Frage ob es zwei Systeme tatsächlich gibt, kann ich nur so beantworten:

Also die Frage ist nicht, ob es System 1 gibt - Denn das gibt es in jedem Fall - davon gehen wir aus.

Die Frage ist, ob es System 2 gibt.

Entweder es gibt System 2, und System 1 ist ein Teil von System 2, der in System 2 integriert ist -

Oder es gibt nur System 1, und System 2 ist ein Teil bzw. eine Art Abspaltung von System 1, und in System 1 integriert. Eine Projektion.

Ich denke, selbst wenn System 2 nur eine Projektion ist - So teilt sich System 1 dennoch in zwei scheinbar unabhängige Systeme.

Dadurch existiert System 2 in beiden Fällen. Einmal innerhalb von System 1, und einmal außerhalb.

Demnach existiert entweder System 1 in System 2 -
Oder System 2 existiert in System 1, welches simuliert, dass System 1 in System 2 existiert.

Wenn es jedoch eine Simulation ist, so könnte auch gefragt werden, was diese Simulation kopiert/simuliert, also müsste es eine echte Vorlage geben - System 2 also tatsächlich real sein.

Sollte es jedoch keine echte Vorlage geben, so wäre das Simulierte System 2 in System 1 ebenfalls echt - da es nichts gibt was projektziert wird.
Bzw. da es dann das einzige ist was existieren würde - somit echt wäre.

Somit wäre System 2 in beiden Fällen real.

Der springende Punkt ist, welche der Möglichkeiten auch stimmt - es wird keinen Unterschied machen, da es in beiden Fällen gleich ist - und keinen Unterschied machen kann.

Man kann’s also nicht genau sagen - aber es ist zum Glück auch egal - Denn es wird keinen Unterschied machen.


Ich denke bei der Rx Theorie, da geht es auch um das Zusammenspiel zwischen sys1 und sys2.

Jedoch ist hier die Definition verschieden:

Bei dieser Theorie hier, ist sys2 eine „Macht“ die sich selbst, und sys1 vorsätzlich (oder wie man das nennen mag) beeinflusst.

Die Rx Theorie jedoch, geht nicht von dieser Annahme aus.
Sie geht davon aus, dass sys2 grundsätzlich keine „Macht“ haben muss, und sich selbst auch nicht bewusst sein muss.
In diesem Fall könnte sys2 auch ein eigendynamischer Prozess sein, der ohne die Existenz einer höheren „Macht“ auskommt.

Auch hier kann nicht belegt oder widerlegt werden,
dass sys2 nicht Teil von sys1 ist - oder umgekehrt.

Jedoch macht es auch hier keinen Unterschied.

Um genau zu sein, darf es auch keinen Unterschied machen, denn muss ohne „Gott“ der „kommuniziert“ auskommen.

Denn wenn tatsächlich bewiesen sein sollte das ‚Gott‘ nur für die Menschen existiert die an ihn glauben -
So muss eine Theorie die den Anspruch erhebt für alle Menschen zu funktionieren, ohne seine Existenz auskommen.

Da ‚Gott‘ jedoch Teil einer solchen Theorie ist - kann er nicht ausgeschlossen werden!
Der einzige Weg den Widerspruch zu vereinbaren ist - wenn der Widerspruch keine Rolle spielt - da beide Möglichkeiten auf das selbe hinauslaufen, es somit keinen Unterschied machen würde.

Das heißt, deine Fragen sind berechtigt.
Aber so lange es egal ist, spielt es keine Rolle.

Allerdings glaube ich, das beides stimmt.

Es gibt System 2 = R
Es gibt System 1 = x
Es gibt eine Projektion von System 2 in Rx
Es gibt eine Projektion von System 1 in Rx

Demnach ist die Antwort auf deine Frage nicht nur egal - Du hättest auch in beiden Fällen recht gehabt.

Denn um genau zu sein, hast du die Rx Sache mit dieser Sache hier erfolgreich verknüpft.


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06.02.2019 um 10:22
DerChef schrieb:Annahme: Wir nehmen an, dass es hinter dem Problem um welches es in diesem Thread geht, ein System steckt.
Schon diese Annahme gibt die Richtung vor, in die Du argumentierst. Damit bist Du nicht mehr ergebnisoffen und Du blendest alle Möglichkeiten aus, die zu der Erklärung "es gibt kein System dahinter" führen. Das kann nicht zu einem Erkenntnisgewinn führen. Jedenfalls nicht, falls Deine Grundannahme eben falsch ist.
DerChef schrieb:Jedoch trifft deine Argumentation nur auf diejenigen zu, die nicht an Synchronizitäten glauben!
Gerade das stimmt nicht. Es ist eine Erklärung, die allgemeingültig ist. Nur diejenigen, die an ein System dahinter glauben, können sagen "trotzdem denke ich, dass es anders ist".
DerChef schrieb:Für die Leute die nicht an ein solches sys2 glauben - wird es also auch nicht existieren!
Sofern ein solches System existiert, existiert es unabhängig davon, ob jemand daran glaubt. Das ist letztlich die Definition von Realität. Sie besteht ohne dass man daran glaubt.
Das, woran man glaubt, spielt letztlich nur für das "wie" und das "warum" eine Rolle. Also dafür, wie man sich eine Situation erklärt.
DerChef schrieb:Die Argumentation ist doch einfach und plausibel oder?
Sie ist logisch in sich schlüssig, aber Schlüssigkeit alleine hat keinen Erklärungswert. Wenn Du von einer falschen Grundannahme ausgehst, bringt Dir auch die beste Logik nichts.
DerChef schrieb:Doch wenn das eine richtig ist - ist das andere falsch!
Doch egal wofür man sich entscheidet -
Es ist jedesmal richtig!
Jedesmal ist das wogegen man sich entscheidet - falsch!!
Selbst wenn man sich für das falsche entscheidet, hat man recht!
Paradox!
Na ja, das stimmt ja nicht. Das ist nur ein Scheinparadoxon, das auf der von Dir postulierten Grundannahme basiert. Übrigens ist das bestehen eines Paradoxons meist ein gutes Indiz dafür, dass etwas in der Herleitung nicht stimmt. Dass entweder eine Annahme falsch ist oder die Schlussfolgerung.


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06.02.2019 um 11:41
@DerChef
Da es hier grundsätzlich erstmal darum geht, wie und vor Allem ob ein bestimmtes Phänomen wahrgenommen wird, triggert mich das sehr stark in die Richtung, dass ich annehme, es müsse doch mit der eigenen Wahrnehmung selbst was zu tun haben, sonst wären die Unterschiede hier von Mensch zu Mensch nicht so gravierend.

Hierzu fällt mir sofort dieses Denkfigur ein:
Eine selbsterfüllende Prophezeiung (engl. self-fulfilling prophecy) ist eine Vorhersage („Prophezeiung“), die über direkte oder indirekte Mechanismen ihre Erfüllung selbst bewirkt. Ein wesentlicher Mechanismus ist, dass derjenige oder diejenigen, die an die Vorhersage glauben, sich so verhalten, dass sie sich erfüllt (positive Rückkopplung zwischen Erwartung und Verhalten). Otto Neurath verwendete bereits 1911 den Begriff der selbsterfüllenden Prophezeiung.[1][2] Der Soziologe Robert K. Merton arbeitete das Konzept im Jahr 1948 aus.[3]

Im Gegensatz zur selbsterfüllenden Prophezeiung steht die selbstzerstörende Prophezeiung (engl. self-defeating prophecy). Eine solche Prophezeiung löst Reaktionen aus, die zur Folge haben, dass sie gerade nicht in Erfüllung geht.
Wikipedia: Selbsterfüllende_Prophezeiung
Die „selbsterfüllende Prophezeiung“ wurde von Robert K. Merton als sozialer Mechanismus zur Erklärung der Auswirkungen bestimmter Einstellungen und Handlungsweisen analysiert, gemäß dem sog. Thomas-Theorem: „Wenn die Menschen Situationen als real definieren, sind sie in ihren Konsequenzen real.“[4]
Die Rede vom reign of error („Herrschaft des Irrtums“) ist ein Wortspiel, das auf den Begriff reign of terror („Terrorherrschaft“) Bezug nimmt.
Merton demonstriert an exemplarischen Fällen, wie das soziale In-Erscheinung-Treten einer Prognose die ausschlaggebende Ursache dafür wird, dass diese Prognose wahr wird. So kann unter geeigneten Umständen das Auftauchen des Gerüchts über Finanznot einer Bank zu deren tatsächlichem Zusammenbruch führen; sei dieses Gerücht anfangs objektiv begründet oder nicht. Ein anderes Beispiel nimmt Merton aus dem Bereich der sozialen Vorurteile: So haben viele Angehörige der weißen Arbeiterklasse gegenüber Schwarzen das Vorurteil, diese seien „Verräter an der Arbeiterklasse“, weil sie als Lohndrücker am Arbeitsmarkt aufträten. Daher sollten diese auch von der Mitgliedschaft in Gewerkschaften ausgeschlossen werden. Dieses Vorurteil wirkt dann aber als eine Prognose, die sich selbst erfüllt. Denn dadurch, dass Schwarze von der Gewerkschaftsmitgliedschaft ausgeschlossen werden, sind dieselben praktisch dazu gezwungen, sich als Lohndrücker zu betätigen.[3]

In der berühmten Studie „An American Dilemma“ unter Leitung von Gunnar Myrdal wurden die Rassenvorurteile in den USA ebenfalls auf einen sich selbst verstärkenden Prozess von Vorurteilen zurückgeführt, die ihre eigene Bestätigung produzieren. Die Lebensbedingungen der schwarzen Bevölkerung auf niedrigstem Standard führen zu Vorurteilen der weißen Bevölkerung gegenüber Schwarzen, was wiederum dazu führt, dass Schwarze diese Bedingungen nicht verlassen können. Die Ergebnisse der Studie haben dazu geführt, dass das Oberste Gericht gegen die Rassentrennung an den Schulen entschied, was als offizielle Anerkennung der Theorie der kumulativ-zyklischen Verursachung auszulegen ist.[5]

Jedwede öffentliche Verbreitung von Vorhersagen oder auch von Warnhinweisen vor möglichen Ereignissen kann zu erwünschten oder unerwünschten Änderungen in den Verhaltensweisen der Empfänger dieser Informationen führen, die selber den prognostischen Gehalt dieser Informationen verstärken oder reduzieren. Am bekanntesten ist diese Erscheinung bei Wahlprognosen, weshalb Wahlumfragen kurz vor dem Wahltermin in vielen Staaten gesetzlich untersagt sind.

Wenn ein Verbraucher seine Präferenzen für ein bestimmtes Gut verändert, nur weil er die Konsumpräferenzen anderer Verbraucher beobachten kann, so wird dieser soziale Effekt in der Mikroökonomie als Mitläufereffekt bezeichnet.[6] Ein entsprechendes Anlegerverhalten wird auch „Herdenverhalten“ genannt.
Wikipedia: Selbsterfüllende_Prophezeiung#Theorie

Wie man gut erkennt, ist das was ganz alltägliches, und auch in der Forschung respektive der Philosophie kann dieser Effekt von Bedeutung werden, wenn man mit bestimmten Prämissen arbeitet. Dies nämlich hat stets zur Folge, dass man durch den Umstand eine Prämisse beachten zu müssen, selbst dafür sorgt, dass Ergebnisse begünstigt werden, welche diese Prämisse gut aufnehmen können.


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06.02.2019 um 16:35
kleinundgrün schrieb:Schon diese Annahme gibt die Richtung vor, in die Du argumentierst. Damit bist Du nicht mehr ergebnisoffen und Du blendest alle Möglichkeiten aus, die zu der Erklärung "es gibt kein System dahinter" führen
Korrekt.
Jedoch hatten wir bereits geklärt, dass es theoretisch unmöglich ist, zu bestimmen,
ob es tatsächlich ein System gibt.

Das bedeutet entweder man glaubt nicht dran - oder eben doch.
Und ob die Grundannahme richtig ist, dass liegt an der Perspektive desjenigen, der sie annimmt.
kleinundgrün schrieb:Sie ist logisch in sich schlüssig, aber Schlüssigkeit alleine hat keinen Erklärungswert. Wenn Du von einer falschen Grundannahme ausgehst, bringt Dir auch die beste Logik nichts.
Auch das ist Korrekt.
Die Frage ist jedoch - wenn die Grundannahme richtig ist - habe ich dann recht?
kleinundgrün schrieb:Übrigens ist das bestehen eines Paradoxons meist ein gutes Indiz dafür, dass etwas in der Herleitung nicht stimmt
Oder dass man etwas zuende gedacht hat - Da kein Weiterkommen mehr ist.
weißichnixvon schrieb:es müsse doch mit der eigenen Wahrnehmung selbst was zu tun haben, sonst wären die Unterschiede hier von Mensch zu Mensch nicht so gravierend.
Eine richtige Beobachtung.
Wenn du jedoch einige meiner Beiträge liest - Die Möglichkeit, dass es zum Teil oder sogar gänzlich mit der eigenen Wahrnehmung zu tun hat - wird nicht nur nicht ausgeschlossen, sondern sogar gefördert.
Um genau zu sein glaube ich - Am Ende ist alles auf die eigene Wahrnehmung zurückzuführen

Selbsterfüllende Prophezeiungen sind auch nicht ausgeschlossen, sie können mit Leichtigkeit Co-existieren mit allem was ich geschrieben habe.


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06.02.2019 um 16:42
DerChef schrieb:Um genau zu sein glaube ich - Am Ende ist alles auf die eigene Wahrnehmung zurückzuführen
Das könnte sein, nur wieso ist sie dann bei den meisten Menschen so ähnlich, und weist nicht mehr Unterschiede auf.

Zumindest keine Unterschiede, die man hier als normal ansehen würde, sondern welche, die schnell auch mal pathologisiert werden, wenn sie zu sehr von der Wahrnehmung anderer Menschen abweichen.


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06.02.2019 um 17:42
weißichnixvon schrieb:Das könnte sein, nur wieso ist sie dann bei den meisten Menschen so ähnlich, und weist nicht mehr Unterschiede auf.
Dass die Wahrnehmung so ähnlich zu sein scheint, liegt ja auch an einem relativ einheitlichen Weltbild, welches in Deutschland gelehrt wird. Und wir haben nur ein gewisses Repertoir an Wörtern um uns über dieses Weltbild auszutauschen. Schon beim Verwenden der Wörter muss man Abstriche bei der Beschreibung machen, ein Wort passt selten perfekt.

Zudem kann keiner kann dir sagen WIE unterschiedlich wir die Dinge wirklich sehen. Wie sehe ich ein Haus und wie sieht es für dich aus? Wir haben dieselben Wörter es zu beschreiben, aber sind nicht dennoch eklatante Unterschiede möglich?
Wäre es nicht auch theoretisch möglich das alles, was andere Menschen als rot bezeichnen für mich gelb aussieht und umgekehrt. Es wäre nicht aufzuklären: wir alle wissen, dass der Marienkäfer rot ist. :)


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Synchronizität, Serialität

06.02.2019 um 17:46
Dziuny schrieb:Wäre es nicht auch theoretisch möglich das alles, was andere Menschen als rot bezeichnen für mich gelb aussieht und umgekehrt. Es wäre nicht aufzuklären:
Es wäre aber egal, wenn wir unter rot bzw. gelb alle das gleiche verstünden, egal was einer wirklich wahrnimmt. Bedeutet, für den einen kann der Käfer rot, für den anderen in seiner Wahrnehmung blassblaukarriert sein. Wenn der eine immer rot bei rot sieht, und der andere immer blassblaukarriert, dann kommen sie trotzdem immer zu einer Übereinkunft. Ist das nicht der Fall, stimmt was nicht.


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Dziuny
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Synchronizität, Serialität

06.02.2019 um 18:17
@weißichnixvon
Ja klar, aber du hast ja gesagt die Wahrnehmung der Menschen wäre so ähnlich. Daher mein Beispiel, dass es nicht mal auffallen würde, wenn sie erheblich voneinander abweichen würde.


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Synchronizität, Serialität

06.02.2019 um 20:54
DerChef schrieb:Das System, äußert sich im Zusammenspiel zwischen einem selbst (System 1) und der Umwelt (System 2).
Zusammenspiel = Bewegung. ...also ist auch Zeit im Spiel.
Bewegung bedingt Energie. ....also ist auch Energie im Spiel.
DerChef schrieb:Kommunikation von sys2 zu sys1 funktioniert nur, wenn sie von sys1 verstanden wird.
Wenn sie nicht verstanden wird, kann man davon ausgehen, dass sie von sys2 nicht verwendet wird.
Das bedeutet, diese Eingriffe werden nur bei Menschen (Jeder Mensch ist ein sys1)
vorgenommem, die in der Lage sind die Kommunikation zu verstehen.
Ich denke, dass alle Menschen diese Eingriffe bekommen, aber es nicht wissen.
Man muss erst eine gewisse Sensibilität dafür entwickeln, also in sich selbst herstellen.
Die Kommunikation lernt man m.E. erst mit der Zeit wenn man sich auf dem Weg gemacht hat. (Der Weg ist das Ziel)
Also ein Können ist nicht Voraussetzung, jeder Mensch ist in der Lage die Kommunikation verstehen zu lernen indem er einfach losgeht und es selber versucht.

Ich meine es kommt in erster Linie auf den eigenen Willen an, das Verstehen ist eher das Ergebnis.
Also muss es sozusagen zu erst zur üblichen normalen "Kettenreaktion des Geistes" kommen, die grundsätzlich für das Verstehen notwendig ist:
1. Der Mensch muss erst mal checken/begreifen/informiert werden dass er sich diese Fragen stellen kann und es so was gibt.
->Erste Information.
2. Dann muss er genug Interesse zur Sache in sich entwickeln (oder Wichtigkeit erkennen). Und wenn er erstes Interesse hat, darf er nicht auf zu viele Menschen treffen die ihm sein Interesse madig machen, es ihm ausreden oder ihn gar lächerlich machen oder beleidigen.
((Das erste Interesse ist wie eine zarte Pflanze die genährt werden muss, ansonsten wächst sie nicht und vergeht/verdorrt sozusagen.))
->Interesse.
3. Ist das Interesse groß genug, setzt der Wille ein. Dann will man es unbedingt wissen und WIRD Aufmerksam. Aumerksamkeit ist m.E. das Wichtigste. Aufmerksamkeit lässt die Synchronizitäten finden. Ohne Ausmerksamkeit nimmt man Synchronizitäten nicht war. Sie sind an das wache Bewusstsein des Mensch gebunden.
->Freier Wille und Aufmerksamkeit.
3. Dann wenn man was unbedingt will, muss man genug Zeit haben sich der Sache zu widmen und wirklich selber aktiv mitmachen und der Sache auf den Grund gehen.
->Freie Zeit
4. In Bezug zu Synchronizitäten ist Geld nicht notwendig, aber in vielen anderen irdischen Fällen.
5. Erste eigene Erfahrungen suchen und darüber nachdenken.
6. So langsam immer mehr und mehr verstehen.
7. Weitersagen.

Da es sich um ein lebendiges System handelt, ist eine Dauerbewegung m.E. Teil der Funktion.
Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es auf der Welt mehr wahrzunehmen gibt also wir wahrnehmen. Also, dass wir mehr bewusst wahrnehmen könnten.
Das was wir dazu brauchen ist Interesse, der freie Wille und Zeit.
((Nebenbei: Dann macht es auch Sinn, dass uns ein Gott, den freien Willen gab. Der Wille ist dann einer der "Schlüssel", weil er die nötige Aufmerksamkeit "öffnet". Das ist ja immer so und sozusagen eine Art Grundprinzip. Interesse, Wille und Zeit verursacht mit ob wir etwas wahrnehmen oder nicht.))
Dann erst ist ein Verstehenkönnen in einer Möglichkeit.

Also ich denke es funktioniert immer, aber Menschen die dem keine Aufmerksamkeit geben, können es nur nicht wahrnehmen.
Wer sich einer Sache nicht hingibt, kann sie nicht verstehen und begreifen und auch nicht richtig wahrnehmen.
Das Verstehen ist dann etwas dass sich daraus erst ergeben kann.
DerChef schrieb:Dies bedeutet, die Kommunikation existiert nur für Menschen, die sie erleben!!
Die Kommunikation existiert immer, nur erleben sie nicht alle Menchen erleben.
Erleben bedeutet, dass man seine Wahrnehmung auf eine Sache ausrichtet.
DerChef schrieb:Ob Gott existiert - die Frage ist eine Frage des Standpunkts!
Oder er ist das System.
DAS Gott.

Liebe Güße


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