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Synchronizität, Serialität

Synchronizität, Serialität

03.02.2019 um 00:22
weißichnixvon schrieb:Mit dem Konstruktivismus erkläre ich mir fast alles, was die unzähligen unterschiedlichen menschlichen Meinung ausmacht.
Hast du dich auch mit den verschiedenen Formen des Konstruktivismus beschäftigt und wenn zu welchem fühlst du dich am meisten hingezogen?
weißichnixvon schrieb:Ob man das mit "the secret" vergleichen kann, weiß ich nicht. Vermute aber, dass das stark in eine esoterische Richtung abdriftet, wovon Paul Watzlawick weit entfernt ist.
Nein ich denke da war ich etwas zu voreilig, da geht es eher um eine Theorie bei der man die reale Welt mit seinen Gedanken beeinflusst.
groucho schrieb:Ich bin raus - hier gibt es kein Interesse daran dem Phänomen auf den Grund zu gehen, hier wollen sich nur ein paar Leute phantastische Geschichten erzählen, das interessiert mich weniger.
Schade dass du das so siehst, ich denke die meisten hier wollen schon dem Ganzen auf den Grund gehen, nur wie sollten wir das machen ohne diese "phantastischen Geschichten" (ich nenne sie lieber Beispiele) tun?

Beispiele + Lösungsvorschläge sind es welche mich mich hier interessieren.
Wenn man genügend Beispiele gesammelt hat kann man theoretisch vielleicht sogar Muster erkennen, welche dann auf Lösungen hinweisen.

Ich könnte diese dann zwar wahrscheinlich auch nicht als bestimmt ansehen, aber es können sich Tendenzen bilden.

Auch mögliche Experimente hier auszuarbeiten halte ich immer noch für wichtig, das erfordert etwas Kreativität, aber auch das kann uns weiter bringen.
Dziuny schrieb:Bei @Materianer ist ziemlich deutlich geworden, dass er für viele Anschauungen offen ist.
Wenn du hier viele mit alle austauschst liegst du richtig ;D
Ich versuche mir verschidene Anschauungen in Wahrscheinlichkeits-Kategorien einzuteilen.
Wenn ich irgend etwas ausschließen oder auch fest an etwas glauben würde würde ich mir selber Grenzen ziehen.
Ich mag keine Grenzen keine realen sowie imaginären, sie behindern die Menschen und sähen oft Zwietracht.
Das hat man auch an der vorhergegangenen Diskussion gesehen.
Ein weiterer wichtiger Faktor ist denke ich Toleranz, man sollte die Meinung anderer Akzeptieren auch wenn man sie selbst für falsch hält.
Auch wenn ich meine Anschauung selbst für richtig halte kann ich versuchen andere von meiner Offenheit zu überzeugen (jetzt auf meine Meinung bezogen), aber aufdrängen wollen würde ich sie keinem, das muss jeder für sich selbst entscheiden wie er am besten klar kommt.

Grad noch gesehen:
DerChef schrieb:Ausserdem ziemlich dreißt und naiv jemanden einfach Erinnerungsverfälschung zu unterstellen, und dann darauf zu beharren - vorallem, da 5 Jahre echt nix sind. Ich hab noch Kindheitserinnerungen, die sind frisch wie am ersten Tag!
Ich komme damit klar und denke er hat damit auch recht, ich bin mir selbst auch immer kritisch gegenüber.
Erinnerungen können sehr trügerisch sein, das sollte man sich immer vor Augen halten.
Meine Kindheitserinnerungen sind auch zum Teil noch sehr frisch und detailliert, ich kenne bei mir auch den Grund dafür und zwar die Tatsache dass wir als ich 9 war weggezogen sind, was ich gelinde gesagt nicht wollte.
Ich habe eine lange Zeit dann sozusagen in meinen Erinnerungen gelebt, mir regelrecht eine Welt aus ihnen geschaffen.
Erinnern habe ich so sozusagen trainiert was auch der Grund für meine Visionen sein könnte (halte ich für ziemlich wahrscheinlich).


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03.02.2019 um 00:41
DerChef schrieb:Ich glaube man könnte die Zufälle schon in verschiedene Kategorien einteilen.
Ja das gefällt mir wenn man das noch irgendwie schriftlich festhalten kann und dabei die Übersicht behalten kann, kann das auch hilfreich sein, auch für Aussenstehende/Einsteiger kann sowas interessant sein.
DerChef schrieb:1. Zum einen könnte man sie nach Wahrscheinlichkeit einteilen, je unwahrscheinlicher, desto größer der Zufall.
Wahrscheinlichkeitskategorien gefällt mir :D

Also
diese für

Zufälle (Synchronizitäten?) und
DerChef schrieb:welche Erklärungsmodelle in Frage kommen
?

Super es geht weiter jetzt aber erstmal schluß für heute.


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03.02.2019 um 06:19
Materianer schrieb:Hast du dich auch mit den verschiedenen Formen des Konstruktivismus beschäftigt und wenn zu welchem fühlst du dich am meisten hingezogen?
Ich kenne zwar die Wiki-Artikel dazu und weiß ganz grob, dass es da verschiedene Schulen gibt, aber so wichtig finde ich das alles nicht. Wesentlich ist hier, denke ich, zu verstehen, dass der Mensch als solches die Fähigkeit besitzt all den Informationen die täglich auf ihn einprasseln einen eigenen individuellen Anstrich sozusagen zu verpassen, und damit die Bedeutung der Information nach seinem ganz speziellen Bedürfnis umzudeuten. Damit formt er sich die eigene Realität ein stück weit selbst, und ist auch in solchen Fällen nicht befähigt eine hundert prozentig objektive Aussage dazu zu tätigen, wenn er das außer Acht lässt.


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03.02.2019 um 08:34
DerChef schrieb (Beitrag gelöscht):Hat jemand eine ähnliche Beobachtung gemacht?
Nein, ich muss aber auch sagen, dass ich nicht oft mit Leuten über Synchronizitäten rede und wenn dann mit meinen Freunden, welche alle samt "gut " sind.
weißichnixvon schrieb:Damit formt er sich die eigene Realität ein stück weit selbst,
Ich glaube er hier liegt der Hund begraben, warum manche Leute Synchronzitäten nicht kennen. Deshalb und auch aus Gründen der selektiven Wahrnehmung verstärkt die eigene Anschauung die Wahrnehmung. Mir ist es daher auch wichtig darauf zu achten, dass ich Ereignisse nicht überbewerte da ich schon sehr auf Synchronizitäten achte bzw wenn mir eine kleine, scheinbar unbedeutende Synchronizität passiert, suche ich nach einem größeren Zusammenhang.

Naja, so ganz überzeuge ich mich selbst nicht. Es könnte sein, dass manche Menschen tatsächlich öfter betroffen sind...weil irgendwie wenn alle so oft Synchronizitäten gehabt hätten wie ich, dann wäre man ganz schön ignorant, das einfach als Zufall ab zu tun.

@groucho hat ja selbst einen ziemlich unwahrscheinlichen Zufall geschildert, es hatte für ihn aber keinerlei Bedeutung. Vielleicht, wenn es wenige Erfahrungen derart im ganzen Leben sind, dazu noch eine wissenschaftlich fundierte Weltsicht, normal, dass man dem keine Bedeutung beimisst.

@DerChef
Die Kategorien sind gut. Ich würde allerdings auch sagen, die Wahrscheinlichkeitskategorie ist nicht hilfreich. Oft sind auch Variabeln zum berechnen der Wahrscheinlichkeit nicht bekannt.


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03.02.2019 um 11:05
@Dziuny
Ich persönlich hab mir gerade eine eigene Erklärung zurecht gelegt. Occams razor. Muss nicht stimmen, klingt aber für mich, mit dem was ich darüber zu wissen glaube, ganz plausibel.

Viele Geschehnisse im Leben sind sehr ähnlich auf die eine oder andere Weise. Bestimmte Parallelen lassen sich überall relativ gut rein interpretieren.
Prozesse bewegen sich häufig in Zyklen und wiederholen sich damit auch ständig. Man könnte fast meinen, die Dinge und ein Gros der menschlichen Verhaltensweisen spiegeln sich ineinander, bzw. wechselwirken so miteinander, dass sie einander immer ähnlicher werden. Dies, und die Tatsache, dass man die eigene Realität ein stück weit selbst generiert, erweckt in einem selbst den Eindruck, dass Vieles eben doch synchron geschieht. Selbst da, wo das vllt nur indirekt der Fall sein müsste, wenn man bestimmte Kausalketten gesondert voneinander betrachtet, und mehrere unabhängige Ereignisse als einen zusammenhängenden Prozess wahrnimmt.


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03.02.2019 um 13:29
Dziuny schrieb:Ok. Ich komme bei deinen Beiträgen teils nicht mit. Sie sind mir zu lang und schweifen auch oft vom eigentlichen Thema ab. ..
... ...Erinnert mich an einen alten Thread von mir:
Diskussion: Wohin führt eine Reduktion von Wörtern?
Es tut mir sehr leid, aber ich kann das nicht ändern, denn es treffen zu viele Gedanken bei mir ein. Und jedes Korrekturlesen führt zu noch mehr Text.
Worte sind m.E. "Brücken", also Verbindungen zu weiteren Themen.

Deinen alten Thread habe ich nicht gelesen. Wir hatten dann wohl den selben Gedanken mit ähnlichen Worten, zu verschienen Zeiten und Orten/Threads.


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03.02.2019 um 14:22
@weißichnixvon
@Feuerseele

Meiner Meinung nach ist Zufall ein Begriff, der hier jetzt von allen Beteiligten einfach so verwendet wird, ohne das wir ihn hinreichend definiert haben. Ich habe auch teilweise Ereignisse als Zufall bezeichnet, weil sie nicht -besonders- genug waren, um sie als Synchronizität zu bezeichnen, obwohl diese eher als Folgen von Kausalzusammenhängen einzustufen waren.

Gemäß des eigentlichen Wortsinns sind sogar Zufälle das was mMn -wenn überhaupt- extrem selten vorkommt. Wenn ihr mir folgen könnt, wäre es vielleicht gut den Begriff nicht mehr einfach so unbedacht zu verwenden.

Diese Definition von Zufall spiegelt meine Meinung wieder:
„Ein Zufall schlechthin, also gewissermaßen ein absoluter Zufall wäre dann ein Ereignis, das in bezug auf alle Kausalgesetze ein Zufall ist, das also nirgends als Glied einer Kette auftritt.“
Phillip Frank
http://www.nightacademy.net/texte/philipp_frank.htm

@kleinundgrün hat ja begründet, dass er quasi alles als Zusammenspiel unterschiedlichster Zufälle bezeichnet, daher nehme ich mal an er hat die Verwendung des Wortes Zufall nicht zufällig gewählt.;)


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03.02.2019 um 14:43
groucho schrieb: Materianer schrieb:
Auch die Zeit danach habe ich immer wieder daran denken müssen und auch mit anderen leuten darüber geredet, sowas festigt Erinnerungen.

Äh, oder bringt Erinnerungsverfälschungen hervor.....
Ereignisse über die nicht wiederholt nachgedacht wird, merkt sich unser Gehirn nicht (Wiederholung = Prägeprogramm).
Die Inhalte des Ereignisses werden dann freilich als bedeutungslos angesehen und verblassen.
Wenn dann später doch noch mal danach gefragt wird, bekommt man keine 100% richtige Erinnerung mehr.
Frisch Erfahrenes und das sofort immerwieder bewusst daran erinnern, sorgt dafür, dass eine Erinnerung richtiger ist als eine Erinnerung die nicht auf dieser Art und Weise eingeprägt wurde.
ErlebnisInformationen verblassen wenn wir die Erlebnisse gedanklich nicht immer wieder bewusst auffrischen. Dann werden erst falsche Erinnerungen möglich, und man kann den Menschen sogar falsche Erinnerungen einpflanzen.
Wer sich viele wahre Erinnerungen eingeprägt hat, schütz sich vor dieser Mannipulation.

Deine obigen Aussage liegt sehr wahrscheinlich die Beobachtung von Wissenschaftlern zugrunde, die die falschen Erinnerungen bei Unfallaussagen beobachtet haben.
Da ein beobachteter banaler Autounfall nicht zu unseren Erlebnisse gehört die wir in Erinnerung behalten wollen, kommt es da m.E. logisch zu falschen Erinnerungen.
Ein banaler Unfall hat absolut keinen ErinnerungsWERT.
Wozu soll unser Gehirn beobachtete banale Unfalldaten merken wollen?
Was würden diese Daten für unser eigenes Leben nutzen?
Warum sollte die Evolution eine derartige Hirnfunktion entwickeln?
Unser Gehirn wäre m.E. noch mehr mit ständiger Reizüberflutung belasstet, wenn es alles Unwichtige auch noch 100% richtig merken müsste.

Alles muss einen Sinn, Wert und Nutzen haben.
Zum Leben und Überleben reichen die wichtigen Daten.
Unfalldaten fallen in die Kategorie "Unwichtig für das Weiterleben" und landen deshalb zurecht sofort in die Verbannung, in die "Gedankenhölle".

Die Evolution hat m.E. nicht vor, Computer aus unseren Gehirnen zu machen.

Den falsche Erinninnerungen liegt m.E. der notwendige "Vergessenkönnen-Mechanismus" zugrunde. Dieser ist notwendig um Verzeihungen zu ermöglichen.
"Vergeben und Vergessen" wäre dem Menschen nicht möglich wenn wir ständig vollständig die negativen Situationsbildfilme in Erinnerung hätten.
Die Zeit läßt geistige Wunden verblassen.
Wenn von Zeit zu Zeit an eine Situation erinnert wird, kann sie nicht verblassen.
Wiederholte ähnliche Ereignisse oder Fragen zu einem alten Ereignnis holen die verblassten Bilder an die Oberfäche.
Darum ist es m.E. notwendig alle Ereignissbilder sauber, rein und geklärt einzulagern. ...also richtig verstanden, klar und sauber bearbeitet und ohne unverarbeitete wichtige aber offene Fragen.
Jede ungeklärte und schmerzliche Angelegenheit ist wie ein eingebranntes LeuchtBild in unserer Seele, gemalt wie mit TextmarkerLeuchtfarbe welche dafür sorgt, dass die Erinnerung sofort wieder ins Gehirn springt, sowie uns etwas ähnliches zustößt, triggert, oder erinnert.
Unser Erleben markiert uns sozusagen.

Das immer wieder daran denken sorgt also dafür, dass die Erinnerung nicht verfälscht werden kann. Wie Materianer sagte, sie festigen sich, sie prägen sich ein.
Falsche Erinnerungen entstehen, wenn und weil man nicht immer wieder daran denkt.


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03.02.2019 um 14:48
Dziuny schrieb:Diese Definition von Zufall spiegelt meine Meinung wieder:

„Ein Zufall schlechthin, also gewissermaßen ein absoluter Zufall wäre dann ein Ereignis, das in bezug auf alle Kausalgesetze ein Zufall ist, das also nirgends als Glied einer Kette auftritt.“
Also z.B. 2 voneinander völlig unabhängie Ereignisse oder sonstige Bewegungen, treffen zuällig aufeinander?
Es ist bei einem solchen Zufall nichts auslösendes messbares vorhanden.
Habe ich richtig verstanden?


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03.02.2019 um 15:04
@Feuerseele
Ja, ich verstehe es so, dass ein Zufall ein Ereignis sein muss, welches weder abzusehen, noch zu berechnen war, dass dieses Ereignis genau zu der Zeit und an diesem Ort eintritt.

Während ja viele Ereignisse die als Zufälle bezeichnet werden, Folgen von konkreten Gründen sind, wie das zwei Personen sich in der Stadt treffen Selbst wenn beide seit zwei Jahren nicht mehr da waren, wäre es anhand der Bedingungen, welche dazu geführt haben, dass sie zu diesem Zeitpunkt aufeinandertreffen, berechenbar und vorhersehbar gewesen.


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03.02.2019 um 16:05
Dziuny schrieb:Worin unterscheiden sich denn die Zufälle, wenn nicht am Grad der Wahrscheinlichkeit? Du fragtest nach den "Zufällen" die hier im Thread geschildert wurden? In ihrer Sinnhaftigkeit? Kp....
Ob ein Zufall durch Menschenhand erfolgt oder völlig unabhängig von menschlichem Einfluß stattfindet ist m.E. ein Grad der Unterscheidungsmöglichkeit.
(Ich habe noch nicht alle Thread-Einträge gelesen und weiß ggf nicht welche Zufälle genannt wurden.)

Die Wahrscheinlichkeit...
... zählt ja nur die Häufigkeit, also die Menge der Zufälle in mehr oder weniger erfolgend, und so wie ich das verstehe auch die Wahrscheinlichkeit wann diese zeitlich eintreffen könnten.
Im Grunde aber braucht ein Zufall nur die Möglichkeit stattfinden zu können.
Selbst wenn ein Zufall nur einmal stattfindet, bleibt es ja ein Zufall.
Wahrscheinlichkeit bedingt die Möglichkeit.
Die Wahrscheinlichkeit betrachtet, so wie ich das verstanden habe, ja nur die Häufigkeit der möglichen Zufälle.
Das etwas in einer Möglichkeit steht erschaft die geringe oder große Wahrscheinlichkeit.
Die Umstände liefern die Angaben wie leicht oder schwer ein Zufall sich ereignen kann.
Dziuny schrieb: Feuerseele schrieb:
zu 2. Der Telefonanruf von dem Menschen an dem man gerade gedacht hat und zufällig dann anruft wenn man an ihm denkt. Das Beispiel ist/war hier Diskusionsteil bezüglich des Zufalls.

Das soll ein Beispiel für einen Zufall sein, der sich von Natur aus ereignet?
Versteh ich nicht.
Freilich, was ist das denn sonst?
Das ist ein natürlicher Zufall, weil der Zufall keiner zeitlichen VorausPlanung folgt und voneinander unabhängig gedacht wird und das Denken unabhängig voneinander abläuft.
Mit "von Natur aus" meine ich, dass der Zufall "aus heiterem Himmel" stattfindet, also ohne menschliches zutun oder sonstige messbaren oder kausalen Auslöser.

Aber mal angenommen der Mensch könne die Hirnsignale des anderen Menschen empfangen und "lesen" wenn er in einer gleichwertigen Schwingungsfrequenz ist (oder wie man dazu sagen kann), dann wäre der Gedanke an dem Menschen der zufällig anruft kein Zufall mehr sondern eine signalbedingte Hirnfunktion.
Es ist in diesem Beispiel dann auch nicht sicher wer der Auslöser ist (indem er zuerst an den anderen gedacht hat). Also ob der Anrufer nur plötzlich-sofort-spontan angerufen hat, weil er fühlte dass an ihm gedacht wurde und es ihm zufällig in den Tagesablauf passte oder ob der der gerade an dem Anrufenden gedach hat nur deshalb an ihm gedacht hat weil der Andere das Vorhaben hatte anzurufen.
Entweder es ist ein natürlicher Zufall der stattfinden kann nur weil die Möglichkeit besteht da sich zwei Menschen kennen oder es ist eine Hirnfunktion die nur noch kein Wissenschaftler kennt.
Aber auch wenn es eine Funktion ist, bleibt m.E. ein RestZufall, z. B. die Zeit um an den Nächsten denken zu können.

Ich denke der Zufall ist die "Hand" des lebendigen Lebens. Ein BewegerImpuls.


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03.02.2019 um 16:59
Dziuny schrieb:Während ja viele Ereignisse die als Zufälle bezeichnet werden, Folgen von konkreten Gründen sind, wie das zwei Personen sich in der Stadt treffen Selbst wenn beide seit zwei Jahren nicht mehr da waren, wäre es anhand der Bedingungen, welche dazu geführt haben, dass sie zu diesem Zeitpunkt aufeinandertreffen, berechenbar und vorhersehbar gewesen.
Zufall ist, wenn mind. 2 voneinander unabhängigen Ereignissketten aufeinander treffen.
Wäre da am Ende kein aufeinandertreffen, gäbe es ja auch den Zufall nicht.
Am Ende hat ein Zufall nur mehr als eine Ereigniskette.
Oder anders gesagt, der Zufall nutzt mehrere Ereignisketten und verknüpft diese zu einem Fall, oder "Finale" oder wie man dazu noch sagen kann.

Die Welt kennt viele nützliche Zufallsprodukte.
1x mal nicht richtig aufgepasst und schon wird was ganz anderes daraus draus, etwas an dem vorher keiner gedacht hat.

Im Nachhinein ist m.E. alles rückwertig berechenbar und nur kurzweit vorausrechenbar.
Anders gesagt, in die Zukunft kann man nur kurze Strecken vorausrechenen aber rückwertig kann man weiter, also eine längere Stecke zurückrechnen.
Alles ist Ursache und Wirkung incl. Nebenwikungen. ...aber das Kommende hat heute noch keinen Namen.
Die Zukunft hat immer den Faktor "Unbekanntes".

Ein zufälliger EinzelFall kann auf jeden Fall eine unendliche Kettenreaktion incl. Abzweigungen und Überkreuzungen auslösen.
Im Grunde brauchte es nur einen einzigen Zufall. ..und in diesem _Fall sind alle anderen.
Der Fall....

Es läßt sich m.E. sagen, dass der Zufall auf jedenfall ein Zeitmanager ist.


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03.02.2019 um 22:45
Ich glaube auch.
Echter Zufall, geschieht nur im Lotto.
Denn Lotto hat nicht viel mit Realität zu tun, denn es ist künstlich erzeugter Zufall.

Alles was in der Realität passiert, ist durch Kausalketten verknüpft.

Wenn genug Informationen über diese Kausalketten vorliegen, ist nichts was man betrachtet Zufall.

Jedoch, wenn nichts Zufall ist, bedeutet das, dass alles Schicksal ist und wir keinen Einfluss auf das Leben haben.

Dieser Gedanke ist ziemlich alt, und von den meißten Menschen verworfen, da sich keiner damit abfinden will.

Ich glaube wir sollten diese Möglichkeit, die wahrscheinlich sogar wahr ist, einfach vergessen, denn wenn es so ist, dann ist es egal.

Ich glaube das schlauste ist davon auszugehen, dass die Zukunft noch nicht feststeht, und es Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, die wir noch nicht verstanden haben. Und genau diese Dinge gilt es herauszufinden.


Was die Zufälle anbelangt.
Wenn es keinen Zufall gibt, da es immer Gründe gibt, die zu diesen Zufällen führen -
Ich glaube, dass viele Zufälle, nicht mit den uns bekannten Gründen erklärbar sind.

Das bedeutet, es gibt eine uns noch unbekannte Variable, die diese Zufälle auslöst, oder mit beeinflusst - Beziehungsweise gänzlich dahintersteckt.

Die Frage ist, was ist diese unbekannte Variable.
Welcher Prozess, welche Sache, hat seine Finger mit im Spiel bei diesen Zufällen.


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04.02.2019 um 01:57
@Feuerseele

Ein toller Beitrag über Erinnerung, genau die ist auch ein wichtiger Faktor denke ich.
Feuerseele schrieb:Deine obigen Aussage liegt sehr wahrscheinlich die Beobachtung von Wissenschaftlern zugrunde, die die falschen Erinnerungen bei Unfallaussagen beobachtet haben.
Da ging es um falsche eingepflanzte Erinnerungen in dem Artikel.
"Durch Suggestion eingeredete, falsche Ereignisse nehmen an Plausibilität zu, je häufiger sie erwähnt werden, je konsistenter sie sind und je öfter die Person sich die Situation bildlich vorstellt.[6] Die daraus resultierenden Erinnerungen sind oft sehr detailreich, emotional und für die Person sehr glaubwürdig.[7]"

Das kann durch verschiedenste Weisen geschehen, etwa durch Medien die eine Meinung vertreten und so Prozessbeteiligte beeinflusst, oder auch durch einen Therapeut durch wiederholte Konfrontierung mit schlimmen Erlebnissen.

In solchen Fällen sind es oft eindrückliche negative Erlebnisse die so beeinflusst werden können.

Ich habe auch eine ziemlich eindrückliche Erinnerung aus meiner Kindheit, ein krasser Zufall der auch ins Thema passt.

Ich hatte als Kind einen Türkischen Freund, einen ausgeschlossenen aus der Klassengemeinschaft.
Zahlreiche Erinnerungen habe ich an ihn und Sachen die wir erlebt haben. Wie er mich am anfang immer nachgelaufen ist nach der Schule, ich wollte am Anfang auch nichts von ihm wissen wie die anderen und das obwohl auch ich nicht wirklich akzeptiert war, irgendwie anders als die andern, still und zurückgezogen. Ich dachte wohl wenn ich mit ihm abgebe würde ich noch mehr ausgeschlossen werden.
Sorry ich schweife ab aber ich vermisse ihn heute noch nach 30 Jahren.
Er wurde irgendwann mein bester Freund auf jeden Fall.
Wir gingen eines tages dann in den Stadtpark, auch wenn meine Eltern mich immer davor warnten dahin zu gehen.
Ich wollte nicht deswegen aber er bestand darauf und ich ging mit ihm.
Wir spielten da auch unser "du musst irgendwo nach oben wenn ein Zug vorbeifährt, sonst wirst du überfahren" spiel.
Wir spielten das eigentlich immer, nur ging es im Park nicht wirklich wo wir gerade spielten, weil es keine Erhöhung gab. Es kam schon richtig Angst in mir auf früher wenn ich nicht rechtzeitig irgendwo hochkam.
Das ist aber eigentlich nebensächlich.
Wir waren danach an einem Wassergraben wo eine Entenmutter mit ihren Küken vorbeischwomm.
Wir schmissen immer wieder kleine Steine ins wasser, die entchen wurden durch die Wellen hin und her geschaukelt was wir lustig fanden.
Irgendwann war es aber nicht mehr so lustig weil er immer größere Steine nahm, ich wollte ihn noch stoppen aber es kam wie es kommen musste und ein Entchen wurde getroffen und schwomm Kopfunter.
Danach war ein kurzer Schockzustand das war schlimm für uns beide.
Danach kam aber erst das eigentliche krasse, ich würde fast sagen traumatische Erlebnis für mich.
Er war schon aufgestanden hatte wohl irgendwas gehört. Er rief plötzlich "Hau ab!" oder ähnliches.
Ich begriff nicht warum, war noch mit dem Entchen beschäftigt, er schnappte sich sein Fahrrad und fuhr los.
Ich ihm hinterher denn da kamen ein paar große Jugendliche/halberwachsene.
Ich begriff nicht was die von uns wollten, hatten die etwa gesehen dass wir das Entchen getötet hatten?
In einer kurz darauf folgenden Abbiegung geschah es dann, mein Fahrrad rutschte weg er hatte glück und konnte weiterfahren.
Eine "Punkerin" (sah so aus auf jeden Fall) war kurz hinter mir und zug mich in den Busch.
Ich war total verängstigt, sie kurzes Haar, Metall im Gesicht und sie hatte einen Mercedesstern umhängen.
(mein Opa fuhr früher einen Mercedes und seiner wurde auch mal abgebrochen, das verängstigte mich noch mehr)

Der Teil bei dem ich mir nichtmehr ganz sicher bin ist das Messer, ich denke aber schon dass sie ein hatte, nur kam sie mir damit nicht sehr nahe. Das könnte eine sogenannte falsche Erinnerung sein, das ist nicht mehr überprüfbar.

Ich war total verwirrt, was wollten die von mir, haben die echt gesehen wie wir das Entchen getötet haben?
Ich nur so "was wollt ihr?"
Sie wollten nicht mich sondern meinen Freund, weil er Ausländer war es waren Nazis. In den 80gern waren die noch Gewaltbereiter und verprügelten auch mal einen, gab ja auch einige Todesfälle.
Sie versuchten mich auszufragen wo er wohnt und so, sie sagte ihr Vater sei Polizist und die suchen ihn.
Ich traute dem nicht und sagte ich weiss nicht wie die Straße heißt, in den Hochhäusern die sehen alle gleich aus.
Sagte auch ich könne ja die Polizei anrufen und ihnen bescheid sagen wie die Straß und Hausnummer ist, wenn ich das nächste mal bei ihm bin.
Ich merkte aber dass sie wusste dass das nur ein Trick war.
Irgendwann währenddessen lief auch noch ein Mensch nebendran vorbei und ich sollte leise sein damit er uns nicht hörte.
Ich heulte extra etwas in der Hoffnung er hört uns und hilft, das schien ihn aber nicht zu interessieren er wollte wohl auch keinen Stress.
Zum Glück ließen die dann irgendwann von mir ab und ließen mich zurück, natürlich nicht ohne mir zu sagen ich solle nicht mehr mit ihm spielen.
Darauf hörte ich natürlich nicht,hatte aber jedesmal ein mulmiges Gefühl wenn ich ihn besuchte danach, guckte dass keiner mich verfolgte und so.

Sein Vater war wohl ein Kleinkrimineller und sprach nur schlecht deutsch. Mein Freund zeigte mir mal was sie im Wohnzimmer hatten (als keiner da war), unter den Laken abgedeckt waren lauter Fernseher und Elektrogeräte übereinander gestapelt, auch im Schlafzimmer.
Einmal kam er auch zu uns ins Zimmer und redete irgendwas türkisches mit meinem Freund, vielleicht hatte er bemerkt dass wir drüben waren, wir durften eigentlich nur im Kinderzimmer bleiben.
Er hatte eine Pistole und lud sie, meine Angst war fast noch größer als bei dem Ereignis im Park und versuchte es zu ignorieren.

Ich musste das hier mal loswerden, das im Park könnte man als eine Logik werten die einer art Karma folgte.
Oder eben Zufall ;D

Noch was zu den Begriffsschwierigkeiten wegen Zufall, da war ich schonmal angelangt in einer Diskussion.
DerChef schrieb:Echter Zufall, geschieht nur im Lotto.
Denn Lotto hat nicht viel mit Realität zu tun, denn es ist künstlich erzeugter Zufall.
Der Zufall beim Würfeln z.B. währe aber eigentlich das gleiche, nur ist es dabei wahrscheinlicher das richtige Ergebnis zu treffen.

Es ist nicht geklärt ob es Zufall überhaupt gibt, wenn dann gibt es ihn nur auf Quantenebene.
Aber Einsten sagte "Das, wobei unsere Berechnungen versagen, nennen wir Zufall." womit er wahrscheinlich recht hatte, das kann man aber "noch" nicht wissen.
So ist der Zufall selber auch noch nicht bewiesen und somit x
Man sieht daran aber mal wieder wie sehr uns Wörter behindern können, wir sollten uns nicht allzusehr an sowas aufhängen.

Nochwas
Glaubt ihr an sowas wie Thelepathie oder eine Ebene an denen sich unsere Gedanken verbinden können bzw. Synchron laufen oder alles gleich ist?
Manchmal kommt es mir so vor ...

1.
Schrieb @DerChef:
DerChef schrieb:1. Zum einen könnte man sie nach Wahrscheinlichkeit einteilen, je unwahrscheinlicher, desto größer der Zufall.
Er griff damit ein System auf das ich seit Jahren benutze um wenigstens ein System in all die Anschauungen zu bringen.
Zwar wollte er es für etwas anderes nutzen schrieb dies aber während ich einen Beitrag verfasste in dem ich das hier schrieb:
Materianer schrieb:Ich versuche mir verschidene Anschauungen in Wahrscheinlichkeits-Kategorien einzuteilen.
2.
Feuerseele schrieb:...ach wie lustig.. im Radio werden jetzt gerade die Lottozahlen bekannt gegeben...
Zu der Zeit dachte ich auch verstärkt an Lotto, verpasste die Tagesschau aber knapp, hatte zwar nicht gespielt aber am Abend vorher einen Klartraum.
In dem versuchte ich wieder die Zahlen zu erfahren brach aber nach der 8, 25 ab weil ich merkte dass es nur ausgedachte Zahlen waren.
Ich versuchte einen Wahrtraum herbeizuführen (ich flog ganz langsam hoch mit einem unglaublichem Gefühl in mir), kurz darauf wachte ich aber ungewollt auf.
Wollte auf jeden Fall trotzdem gucken ob die Zahlen stimmen.

Vielleicht ja nächstesmal ...
Ich muss mir die Seite zu den Außerkörperlichen Erfahrungen nochmal durchlesen.

Synchronizitäten, Wahrträume und Telepathie könnten alle auf einem System beruhen.
Allwissen, Akasha, Gott, wie auch immer man es nennen mag, manchmal kommt es mir so vor als könnte man es spühren, erahnen, oder hätte Erinnerungen daran, kennt ihr das?
Nur so als Anregung am ende noch :D


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04.02.2019 um 11:52
DerChef schrieb:Wie ich bereits sagte, ist das nicht das einzige Ereignis welches mir bekannt ist.
Auch das spielt kaum eine Rolle. es gibt halt unglaublich viele mögliche "Seltsamkeiten".


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04.02.2019 um 11:58
DerChef schrieb:Wenn es überhaupt eine Chance für mich gibt, dich in deiner logischen Sackgassenargumentation zu überzeugen, dann musst du mir sagen, wie oft man denn im Lotto gewinnen müsste, damit du glaubst es sei kein Zufall.
Wenn Du mir erzählst, Du hast zwei Mal im Lotto gewonnen, würde ich Dir das vermutlich nicht glauben, weil es extrem unwahrscheinlich ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass Du lügst, ist einfach größer.
Aber dennoch kann das passieren.

Wenn Du tatsächlich drei Mal gewinnst, besteht sicherlich auch die Möglichkeit, dass das Spiel manipuliert ist. Dem müsste dann nachgegangen werden.
Aber man kann daraus nicht zwingend ableiten, dass es manipuliert ist. Möglich ist auch das. Oder 100 Mal zu gewinnen.
Es steigt nur die Wahrscheinlichkeit alternativer Erklärungsmodelle.

Aber Du sagst eben fortwährend: Es ist zu unwahrscheinlich, also ist es nicht zufällig passiert. Dieser Schluss ist so nicht ohne weiteres möglich. Klar wird irgendwann eine andere Erklärung viel wahrscheinlicher - aber Du begehst ja noch weitere Fehler. Indem Du falsche Annahmen zur Wahrscheinlichkeit auf Basis einer "Rückbetrachtung" an stellst.
DerChef schrieb:Dass da eine Diskussion sehr ermüdend für mich ist, verstehst du oder?
Sie ist für mich ermüdend, weil Du einfach keine Versuche unternimmst, die Fehler, die ich Dir aufzeige, überhaupt mal zur Kenntnis zu nehmen.
Du hast, mit verlaub, keine Ahnung von Statistik oder Psychologie, aber Du stellst auf Basis dieser Dinge Behauptungen auf. Das ist ermüdend.


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04.02.2019 um 12:01
Dziuny schrieb:Ich behaupte das Gegenteil. Es gibt keinen Zufall! Ein Blatt fällt nicht irgendwann vom Baum, sondern genau zu dem entsprechenden Zeitpunkt, wenn der Wind stark genug ist und sich das Blatt bereits genug gelöst hat. Ich schreib auch nicht zufällig jetzt diesen Beitrag, sondern ich hab aus einem bestimmten Grund erst jetzt die Zeit und Ruhe.
Natürlich ist das Fallen des Blattes die Folge einer Kausalkette. So meine ich das gar nicht mit dem "zufällig Fallen".
Sondern die frage hier ist, ob es einen lenkenden Einfluss geben muss, weil die Folge, wie es konkret passiert, so enorm unwahrscheinlich ist.
Dziuny schrieb:Wenn ihr mir folgen könnt, wäre es vielleicht gut den Begriff nicht mehr einfach so unbedacht zu verwenden.
Das stimmt schon. Die Verwendung von "Zufall" ist nicht einheitlich. Man muss die Verknüpfung der Ereignisse betrachten.
Beispiel:
Ich lege einen schalter um und die damit verbundene Lampe leuchtet: Schalten und leuchten ist kausal.

Oder ich lege einen Schalter um und irgend eine andere Lampe leuchtet (weil sie gerade in dem Moment jemand anderes angeschaltet hat): Keine Kausalität zwischen meinem schalten und dem Leuchten dieser Lampe.
Das ist einfach Zufall, dass in einem engen zeitlichen Rahmen einer auch eine Lampe eingeschaltet hat.


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05.02.2019 um 05:32
Ok @kleinundgrün .
kleinundgrün schrieb:Sondern die frage hier ist, ob es einen lenkenden Einfluss geben muss, weil die Folge, wie es konkret passiert, so enorm unwahrscheinlich ist.
Du sagst also,
Im Grunde genommen,
das alles ist Zufall,
ein Hirngespinnst,
oder eine Lüge...



Dies ist eine legitime Antwort auf die Frage, ob hinter den Synchronizitäten ein System steckt.

Deine Erklärungen waren sehr ausführlich, und ich denke, viele Menschen teilen deine Meinung.

Angenommen 50% der Menschheit glaubt an etwas Gott-gleiches, so vertreten wohl 50% der Menschheit deine Meinung.

Man sollte jedoch nicht erwarten, dass die einen sagen, die anderen hätten unrecht, denn beweisen kann es keiner.

Dieses Problem der Meinungsverschiedenheit - Die Gespaltenheit der Menschheit- Kann ausschließlich auf die sogenannte „Sackgassenargumentation“ zurückgeführt werden, welche von beiden Parteien gleichermaßen verwendet wird.

Um es kurz zu fassen -
Du kannst deinen Punkt nicht beweisen,
Ich kann meinen Punkt nicht beweisen.

Und seit jeher streitet sich die eine Hälfte der Menschen mit den anderen.


—> Aber darum geht es hier im Thread garnicht.

Wir sind hier, um die Möglichkeiten von Synchronizitäten zu diskutieren, basierend auf persönlichen Erfahrungen und Gedanken.

In diesem Thread soll sozusagen eine Sammlung von diesen Vorfällen entstehen, und verschiedene und vielfältige Theorien von verschiedenen Menschen enthalten.

So wie du deine Meinung hast, hat auch jeder andere Mensch seine Meinung - Und seine eigene Theorie.

Ich glaube es bringt der Diskussion nichts gutes, wenn man versucht diese individuellen „Theorien“, welche nichts weiter als persönliche Vorstellungen sind, zu widerlegen.
Denn allein der Versuch es zu widerlegen ist aussichtslos, da die Argumentation immer in der oben beschriebenen Sackgasse enden wird.
——

Ich glaube das beste ist, wenn wir uns die Gedanken und Ideen von anderen in Ruhe anhören, und uns nicht auf das schlechte in Ihnen konzentrieren-

Sondern versuchen die guten Ideen und Andeutungen aufzugreifen, und sie zu verwandeln in eine neue Idee - welche möglicherweise näher an der Wahrheit ist als zuvor.

Denn so ist es!
50% der Menschen glauben daran, für 50% der Menschen IST ein tieferer Zusammenhang in Synchronizitäten Wahrheit!

Die Hälfte die nicht daran glaubt - Die braucht dieses Thema eigentlich garnicht zu interessieren.
Denn die Diskussion ist zwar für alle offen,
doch es ist die Intention, dass Menschen die an Synchronizitäten glauben mit anderen Menschen die an Synchronizitäten glauben deren Existenz ergründen, und nicht - Mit Menschen die an eine nicht-Existenz von Synchronizitäten glauben, über ihre nicht-Existenz zu diskutieren.

Um genau zu sein:

In diesem Thread geht es darum, einen Beleg oder Beweis FÜR die Existenz von Synchronizitäten im besten Fall zu finden, oder zumindest zu suchen.

Manche Menschen, die versuchen aus unerfindlichen Gründen einen Beweis gegen ihre Existenz zu finden.
Sie versuchen, irgendwelche halbgaren Ideen mit ‚wissenschaftlichen Methoden‘ zu zerfleddern.
Das ist aber auch pipileicht, den sie sind wie gesagt halbgar.

Die Idee ist doch schließlich, dass die Dynamik des Thread dazu führt, die halbausgegarten Ideen zusammenzufassen oder zuendezuführen, um am Ende im besten Fall eine gemeinsame Lösung - eine oder mehrere endgültige Theorien zu erarbeiten.

Wenn man - bevor es so weit ist - diese halben Theorien attackiert und widerlegt,
so zerstört man diese Dynamik, zerstört man diesen Thread.

Deshalb fordere ich hiermit jeden dazu auf, alle Beiträge mit konstruktiven Ideen und Verbesserungsvorschlägen zu beantworten, um die eben beschriebene Dynamik aufrechtzuerhalten und zu unterstützen.
Irgendwelche Dinge zu widerlegen ist sinnlos, denn niemand hat versucht, irgendetwas zu beweisen.

Wir versuchen, uns einen solchen Beweis gemeinsam zu erarbeiten - und erst wenn dies geschehen ist - dann soll dieser widerlegt werden.


Ich schlage vor:
Dziuny schrieb am 23.12.2018:Hier könnt ihr gerne eure Erklärungen für diese Art von Ereignissen posten oder eigene Begebenheiten erzählen.


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Synchronizität, Serialität

05.02.2019 um 07:01
DerChef schrieb:und nicht - Mit Menschen die an eine nicht-Existenz von Synchronizitäten glauben, über ihre nicht-Existenz zu diskutieren
Naja, niemand war hier gezwungen auf Gegenargumente einzugehen. Ich persönlich bin schon interessiert daran, mir andere Überlegungen anzuhören. Ich will nicht denselben Fehler, wie manche Wissenschaftsgläubigen machen, die nichts mehr hinterfragen.

@kleinundgrün ist wenigstens mal ein guter Diskussionspartner, weil er weder provoziert noch überheblich wird, wie die meisten.
Aber was mich mal interessiert @kleinundgrün hast du denn nie mal etwas besonderes erlebt, was einer Vision oder einer Synchronizität gleichkommt?

Ich muss sagen, meine eigenen Erlebnisse bezüglich Synchronizitäten sind nicht ausreichend, um mein Glauben in Synchronizitäten unerschütterlich zu machen. Aber solche Beispiele, wie von @DerChef oder @Materianer sind schon härtere Indizien, für welche es sich auch gelohnt hat diese Diskussion zu starten.

(Mein Gott irgendwie geht es hier seit 10 Seiten immer nur um Grundsätzliches ^^)


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Synchronizität, Serialität

05.02.2019 um 08:09
Ja das stimmt, @kleinundgrün ist ein guter Diskussionsteilnehmer.
Es ist gut alles von zwei Seiten zu betrachten, aber vielleicht betrachten wir es manchmal zu einseitig von unserer Seite - Wir sollten versuchen alles beidseitig Zweiseitig zu betrachten von nun an.
Ich gebe zu, ich hab mich da auch ein wenig verloren.
Dziuny schrieb:(Mein Gott irgendwie geht es hier seit 10 Seiten immer nur um Grundsätzliches ^^)
Ich sage:

Wir drehen uns im Kreis, da wir keiner klaren Linie folgen.

Wir reden über zu viele Dinge, aber es entwickelt sich nichts.

Ich glaube, man sollte die Sache methodisch angehen.

Um was geht es hier?
Es geht darum die Frage zu beantworten: Wenn Synchronizitäten existieren würden, wie wären sie zu erklären.
Das bedeutet, wir gehen davon aus, dass sie existieren.
Das bedeutet, der Sinn dieses Threads ist, sie zu erklären.
Das heißt, unsere Aufgabe ist es, ein oder mehrere Systeme (Theorien) zu entwerfen, mit denen Synchronizitäten erklärbar wären.

Sollte uns dies nicht gelingen, wird das weiterhin nicht bedeuten, dass es sie nicht geben würde -Deshalb gehen wir von vornherein davon aus, dass es sie gibt, denn ihre nichtexistenz kann sowieso nicht bewiesen werden.

Also die Frage des Threads ist, kann bewiesen werden, dass es das Phänomen Synchronizitäten gibt.

Die einzige Möglichkeit diese Frage zu beantworten, ist es, sie zu beweisen.

Das einzige was hier Sinn macht, ist zu versuchen, dieses Phänomen zu beweisen.

Um das zu tun - Da müssen verschiedene Theorien entworfen, umgedacht und erweitert werden.

Wir müssen versuchen, wenigstens eine Theorie zuendezudenken.
Wenn wir sie bereits zerpflücken bevor dies geschehen ist, so wurde der Theorie nicht einmal eine Chance gegeben.
Das Ding ist, wenn einer mit seiner „Idee“ rausrückt, so ist diese vielleicht noch nicht reif - Es benötigt gemeinsames denken um diese Idee ausreifen zu lassen - und erst wenn dies geschehen ist - dann kann man urteilen, das ist falsch oder nicht richtig.

Das heißt, um den Kreislauf des sich im Kreis drehens zu beenden, müssen wir einfach mal versuchen eine Theorie zu nehmen - sie gemeinsam zuende zu denken -
Und frühestens dann zu verwerfen!

Und dann nimmt man die nächste -
Und die nächste - und die nächste.
Das macht man dann so lange bis die Frage beantwortet ist, oder man kein Bock mehr hat.

Ich sage: So wird’s gemacht!

Welche Theorie beleuchten wir zuerst gemeinsam und denken sie zuende?


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