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Das Ding mit dem Bewusstsein und sich dessen bewusst zu sein

117 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Leben, Tod, Wissenschaft ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
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Das Ding mit dem Bewusstsein und sich dessen bewusst zu sein

12.11.2021 um 01:39
Hallo,



ich habe mich Heute ziemlich heftig mit einem Kumpel darüber gestritten,
wieso wir uns überhaupt dessen bewusst werden können, dass wir sterben.
Es ist doch egal welchen Weg wir gehen, denn er führt immer nur in die gleiche Richtung.
Er sagte, dass man zumindest selbst entscheiden kann, ob man glücklich lebt, oder nicht.
Ich hingegen finde genau DAS ja so fragwürdig, weil es doch nichts daran ändert, dass es endet.

Wisst ihr, manchmal wünsche ich mir nichts sehnlicher, als ungeschehen zu machen, jemals auf solche Gedanken gekommen zu sein,
aber wahrscheinlich hat meine Vergangenheit mich diesbezüglich so geprägt. In der Schule war ich aufgrund meiner Interessen an Geschichte und Astronomie, Ufos und co. leider so gut wie immer ein Mobbingopfer, konnte mich nie so recht wehren, wurde zusammengeschlagen und habe dadurch immer mehr den Kontakt zu Erwachsenen gesucht, bzw. aus meiner Sicht zu intelligenten Leuten, zu denen man auch aufschauen konnte, wenn es darum ging Wissen zu erlangen. Jene, die weit erfahrener waren als ich. Am meisten prägten mich die Gespräche zwischen mir und einem bestimmten "Wissenschaftler", wenn man das so nennen kann. Wir telefonierten oft stundenlang und er sprach so viel über Philosophie und Astronomie. Leider habe ich da nie wirklich mithalten können, bis er sagte, ich muss immer hinterfragen und nicht nur die Dinge aus einer Sicht betrachten, sondern aus mehreren Sichtweisen. Alles was er mir sagte, machte mich anscheinend mental zu dem, was ich jetzt bin, oder ebnete den Weg in solch eine Richtung.

Aus meiner Sicht "viel zu früh", denn vor dieser Zeit war ich trotz der Probleme in der Schule, weit sorgloser, habe vieles einfach genossen und jetzt stelle ich mir diese Fragen über das Bewusstsein, denke über so viel, manchmal ZU VIEL nach und komme auf keine Antwort.


Ich mein, wieso ist man dazu in der Lage sein Bewusstsein zu erweitern? Diesbezüglich immer tiefgründiger zu werden?
Wofür ist das Bewusstsein in diesem Sinne denn gut, wenn es doch eher nicht dazu beiträgt, glücklich zu leben, oder meint ihr, man kann so denken und trotzdem das Leben genießen, wenn man sich aber gleichzeitig bewusst ist, dass man so wenig Zeit hat?
Wie ist das mit dem Bewusstsein nebenbei bemerkt aus neurowissenschaftlicher Sicht, sofern dass der richtige Begriff ist:
Kann man das Bewusstsein immer mehr erweitern, wo würde das hinführen? Hat die Evolution sich mit diesem Ding nicht selbst ans Bein gep***t? Also, weil doch all das eher zu einer Verzweiflung führen kann, als dass es förderlich ist, oder kommt es darauf an, aus welcher Perspektive man es betrachtet? Aber in der Hinsicht kann ich echt keine andere sehen, als mich zu fragen, wieso all das SO ist, wenn es ja meiner Meinung nach nicht gut ist, sondern eher negativ.



Sorry, falls es teilweise irgendwie verwirrend sein sollte meinerseits. :)
Ich bin gespannt auf eure Antworten!


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Das Ding mit dem Bewusstsein und sich dessen bewusst zu sein

12.11.2021 um 08:34
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Aus meiner Sicht "viel zu früh", denn vor dieser Zeit war ich trotz der Probleme in der Schule, weit sorgloser, habe vieles einfach genossen und jetzt stelle ich mir diese Fragen über das Bewusstsein, denke über so viel, manchmal ZU VIEL nach und komme auf keine Antwort.
Es ist besser, ein unzufriedener Mensch zu sein, als ein zufriedenes Schwein, besser ein unzufriedener Sokrates, als ein zufriedener Narr. (John Stuart Mill)
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Es ist doch egal welchen Weg wir gehen, denn er führt immer nur in die gleiche Richtung.
Er sagte, dass man zumindest selbst entscheiden kann, ob man glücklich lebt, oder nicht.
Ich hingegen finde genau DAS ja so fragwürdig, weil es doch nichts daran ändert, dass es endet.
Wir alle sterben, mehr noch alles stirbt irgendwann, nichts ist ewig. Die Moral und mit ihr ein falsch verstandene Wissenschaftlichkeit suggerieren absolute Wertmaßstäbe. Die existieren aber nicht. Wenn du ein „glückliches Leben“ das mit dem Tod endet als sinnlos empfindest, ist das dein gutes Recht. Wenn dein Freund das anders sieht, ist es sein gutes Recht. Die Wertmaßstäbe setzen wir selbst, wir allein. Niemand nimmt uns das ab, kein Gott, keine Moral, keine Wissenschaft. Und für deine Werte bist du dann letztlich auch nur selbst verantwortlich.
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Ich mein, wieso ist man dazu in der Lage sein Bewusstsein zu erweitern? Diesbezüglich immer tiefgründiger zu werden?
Um zu werden, was du bist. (frei nach Pindar)
Ja ich weiß, woher ich stamme
Ungesättigt gleich der Flamme
Glühe und verzehr ich mich,
Licht wird alles was ich fasse,
Kohle alles, was ich lasse
Flamme bin ich sicherlich. (Nietzsche)
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Wofür ist das Bewusstsein in diesem Sinne denn gut, wenn es doch eher nicht dazu beiträgt, glücklich zu leben, oder meint ihr, man kann so denken und trotzdem das Leben genießen, wenn man sich aber gleichzeitig bewusst ist, dass man so wenig Zeit hat?
Erst mit so einem Bewusstsein, für die eigene Endlichkeit und für die grundsätzliche Sinnlosigkeit können wir frei sein und unseren Willen entfalten. Alles andere ist Kokolores. Dahinter verbirgt sich die Möglichkeit zur Inneren Größe und zur wahrer Erfüllung. Verzweiflung ist da nur der erste aber notwendige Schritt, wenn du mich fragst.
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Also, weil doch all das eher zu einer Verzweiflung führen kann, als dass es förderlich ist, oder kommt es darauf an, aus welcher Perspektive man es betrachtet? Aber in der Hinsicht kann ich echt keine andere sehen, als mich zu fragen, wieso all das SO ist, wenn es ja meiner Meinung nach nicht gut ist, sondern eher negativ.
Dann solltest du dich weiter fragen und nach Antworten suchen. Mein Tipp: Schopenhauer, Kierkegaard, Nietzsche. In der Reihenfolge.


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Das Ding mit dem Bewusstsein und sich dessen bewusst zu sein

12.11.2021 um 10:38
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Sorry, falls es teilweise irgendwie verwirrend sein sollte meinerseits. :)
Ich bin gespannt auf eure Antworten!
Bist du verwirrt ?
Suchst du einen Punkt, von dem aus du Welt begreifen kannst ?
Ich kann nur eine "Substanz" denken. Sie kann irgendwie benannt werden.
Ich kann dir die "Welt" nicht endgültig erklären.
Ich schreibe diese Sätze an dich und gehe da von mir und dir aus. Das stell ich nicht mehr in Frage.
Genau, das könnte ich dir sagen, ich stelle bestimmte Fragen nicht mehr so, dass sie mich existentiell umhauten.
Existentielles Umgehauensein hat mich immer schweben lassen. In der Hingabe daran, kein schlechtes Gefühl. Man sollte dabei bereit sein zu sterben.


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Das Ding mit dem Bewusstsein und sich dessen bewusst zu sein

12.11.2021 um 13:41
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Wofür ist das Bewusstsein in diesem Sinne denn gut, wenn es doch eher nicht dazu beiträgt, glücklich zu leben, oder meint ihr, man kann so denken und trotzdem das Leben genießen, wenn man sich aber gleichzeitig bewusst ist, dass man so wenig Zeit hat?
Das Bewusstsein ist ein evolutionärer Vorteil, genauso wie neues Leben zu erschaffen und zu Sterben. Weil jede neue Generation die Chance hat besser zu leben als die vorhergehende.

Durch die Begrenzung der Lebenszeit versuchen die Menschen, diese auch sinnvoll zu nutzen. Damit sie am Ende des Lebens, wenn sie zurückschauen sagen können, sie haben gelebt so gut es eben ging.

Glücklich zu werden ist eher auf den aktuellen Lebensabschnitt bezogen, also das Leben so zu gestalten, das man daraus aktuell glücklich wird. Wenn dein Bewusstsein unzufrieden ist, dann hat das einen Sinn. Vielleicht will es lernen die Welt mit anderen Augen zu sehen? Oder du willst deine Welt ändern? Erkenntnis ist ein Ergebnis von Bewusstsein, erkenne Dich und die Welt so wie sie ist und dann nimm sie an oder ändere sie, du hast die Wahl zu entscheiden.


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Das Ding mit dem Bewusstsein und sich dessen bewusst zu sein

12.11.2021 um 23:24
Zitat von paxitopaxito schrieb:Es ist besser, ein unzufriedener Mensch zu sein, als ein zufriedenes Schwein, besser ein unzufriedener Sokrates, als ein zufriedener Narr. (John Stuart Mill)
Manchmal gibt es Momente, in denen ich mich frage, ob der zufriedene Narr zu sein, nicht doch der einfachere Weg wäre. Könnte man auf die Weise zumindest nicht das Leben eher genießen, als jemand der das Leben selbst hinterfragt?
Zitat von paxitopaxito schrieb:mehr noch alles stirbt irgendwann,
Jeder - Alles. Genau das ist es ja! Wieso hat dann alles existiert, wenn es verschwindet? Wir befinden uns in irgendeinem riesigen Raum, wo alles dem Zufall überlassen ist und irgendwann gibt es Leben und irgendwann vielleicht nichts mehr von all dem. Irgendwann in Milliarden Jahren könnte da absolut nichts dergleichen mehr sein und das Leben, das wir jetzt leben, war einfach nur gelebt? Wieso kann man all das hinterfragen, wenn es zu nichts führt?
Zitat von paxitopaxito schrieb:Und für deine Werte bist du dann letztlich auch nur selbst verantwortlich.
Mir geht es ja viel mehr darum, wieso man überhaupt so weit gehen kann mental, sich all das selbst vorzustellen. Das ist doch irgendwie so, als würde man ein Spiel entwerfen und die Charaktere fangen irgendwann an, sich selbst zu hinterfragen, obwohl es in ihrer erstellten Welt keinen Sinn ergibt, es führt zu nichts. Das Bewusstsein entstand später im Laufe der Evolution und ist ja schon nützlich, das ist klar, aber welchen Nutzen hat es, dass wir unsere eigene Existenz hinterfragen können, wenn eben genau DAS so undurchdringlich zu sein scheint? Schau dir an, wie unvorstellbar riesig das Universum ist und wie winzig das Leben auf der Erde ist. Wonach gehen wir, um wirklich dessen sicher zu sein, dass diese ganze Existenz so ist, wie sie zu sein scheint? Also, was macht uns da so sicher? Sehen wir Farben zum Beispiel nur, weil wir sie sehen können, so wie wir als Lebewesen aufgebaut sind, oder sind die Dinge die man sieht, eigentlich gar nicht farbig? Unser Hirn simuliert das doch, oder? Sorry, falls das etwas dumm klingt, vielleicht ist die Frage auch falsch formuliert und ich will auf keinen Fall irgendwie sinnlos abdriften und alles in Frage stellen, als wäre das ganze Universum nur eine Simulation oder ähnliches, aber manchmal frage ich mich eben genau das und finde dann einige Punkte, wie diese Größe des Universums halt komisch. Das gehört alles zu diesem Kern meines Threads.

Ich stelle irgendwie das ganze Dasein in Frage. :(
aber halt hauptsächlich, wieso wir uns all dessen bewusst werden können. Das ist doch eigentlich schon paradox.
Zitat von paxitopaxito schrieb:Erst mit so einem Bewusstsein, für die eigene Endlichkeit und für die grundsätzliche Sinnlosigkeit können wir frei sein und unseren Willen entfalten. Alles andere ist Kokolores. Dahinter verbirgt sich die Möglichkeit zur Inneren Größe und zur wahrer Erfüllung. Verzweiflung ist da nur der erste aber notwendige Schritt, wenn du mich fragst.
Ich bin mir seit Jahren dessen bewusst und es hat mich in eine gewisse Einsamkeit gerissen, durch die ich zwar vieles aus einer völlig anderen Sicht betrachte und demnach "meinen eigenen Kopf" habe, aber letztendlich lebt es sich teils unglücklich damit, weil man Fragen hat, die wohl kaum beantwortet werden können. Ich sag ja, es ist wie mit dem Spiel, würden sich die Charaktere auf einmal fragen, was sie hier tun und wieso all das so ist wie es ist. Das Leben ist doch viel zu kurz und deshalb versucht man immer irgendeine "Erfüllung" zu finden, das reicht mir aber nicht. Ich möchte wissen, wieso diese ganze Existenz genau so ist wie sie ist und wieso man daran denken kann, wenn es zu nichts führt. Was ist das für ein paradoxes Ding?
Zitat von GerlindGerlind schrieb:Genau, das könnte ich dir sagen, ich stelle bestimmte Fragen nicht mehr so, dass sie mich existentiell umhauten.
Wieso nicht? Weil du deine Fragen nie beantworten konntest? :(
Zitat von GerlindGerlind schrieb:In der Hingabe daran, kein schlechtes Gefühl. Man sollte dabei bereit sein zu sterben.
Mit der Vorstellung, dass danach einfach nichts mehr sein könnte?
Zitat von frivolfrivol schrieb:Das Bewusstsein ist ein evolutionärer Vorteil, genauso wie neues Leben zu erschaffen und zu Sterben. Weil jede neue Generation die Chance hat besser zu leben als die vorhergehende.
Und welchen Vorteil hat es, sich Fragen zu stellen, die niemand beantworten kann?
In der Hinsicht ist doch eigentlich nie jemand weitergekommen, oder? Haben nicht schon vergangene Zivilisationen sich damit auseinandergesetzt, was das Universum ist und das Leben etc. ?
Zitat von frivolfrivol schrieb:Durch die Begrenzung der Lebenszeit versuchen die Menschen, diese auch sinnvoll zu nutzen. Damit sie am Ende des Lebens, wenn sie zurückschauen sagen können, sie haben gelebt so gut es eben ging.
Das verstehe ich nicht. Man hat die Dinge zwar erlebt, aber am Ende ist man trotzdem am selben Ausgangspunkt angelangt. Wieso kann man später zurückschauen, wie gut man gelebt hat, wenn es doch eher eigentlich traurig ist zu wissen, dass all das einmalig war? Ich finde, das macht es ja eben nicht besonders, sondern traurig, weil es einmal und nie wieder passiert.
Zitat von frivolfrivol schrieb:Wenn dein Bewusstsein unzufrieden ist, dann hat das einen Sinn.
Wie kann man solch ein Bewusstsein zufriedenstellen, wenn es um etwas geht, das man nicht ändern kann?
Das ist ja das, bei dem ich denke die Evolution hat sich selbst ein Bein gestellt, weil man daran eher verzweifeln und eingehen kann, als das es wirklich vom Vorteil ist.


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Das Ding mit dem Bewusstsein und sich dessen bewusst zu sein

12.11.2021 um 23:40
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Wieso nicht? Weil du deine Fragen nie beantworten konntest? :(
Richtig.
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Mit der Vorstellung, dass danach einfach nichts mehr sein könnte?
Die Frage stell ich mir nicht. :)


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Das Ding mit dem Bewusstsein und sich dessen bewusst zu sein

13.11.2021 um 00:06
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Aus meiner Sicht "viel zu früh", denn vor dieser Zeit war ich trotz der Probleme in der Schule, weit sorgloser, habe vieles einfach genossen und jetzt stelle ich mir diese Fragen über das Bewusstsein, denke über so viel, manchmal ZU VIEL nach und komme auf keine Antwort.
Du wirst vermutlich auch auf keine befriedigende Antwort kommen, du machst dir über Dinge Gedanken, auf die dir dein Intellekt keine Antwort geben kann.

Möglicherweise bist du im „Individuationsprozeß“

Ich weiß wenig hilfreich aber immerhin ein kleiner Beitrag:)


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Das Ding mit dem Bewusstsein und sich dessen bewusst zu sein

13.11.2021 um 00:55
Zitat von GerlindGerlind schrieb:Richtig.
Das tut mir leid! :(
Zitat von GerlindGerlind schrieb:Die Frage stell ich mir nicht. :)
Weil es eh nichts bringt, oder? :(
Zitat von baackpapierbaackpapier schrieb:auf die dir dein Intellekt keine Antwort geben kann.
aber wieso kann man sich solche Fragen stellen?
Zitat von baackpapierbaackpapier schrieb:„Individuationsprozeß“
Kann sowas schon mit 16 anfangen und 10 Jahre lang bestehen/immer intensiver werden?


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Das Ding mit dem Bewusstsein und sich dessen bewusst zu sein

13.11.2021 um 12:09
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Kann sowas schon mit 16 anfangen und 10 Jahre lang bestehen/immer intensiver werden?
Ja, ich bin mit nur sicher ob das auf dich zutrifft.
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:aber wieso kann man sich solche Fragen stellen?
Die Frage ist doch: warum stellst du dir all diese Fragen? Ich weiß,du hast hier eine Menge geschrieben aber wenn du es auf den Punkt bringen müsstest, was wäre deine Antwort?


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Das Ding mit dem Bewusstsein und sich dessen bewusst zu sein

13.11.2021 um 13:43
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Irgendwann in Milliarden Jahren könnte da absolut nichts dergleichen mehr sein und das Leben, das wir jetzt leben, war einfach nur gelebt? Wieso kann man all das hinterfragen, wenn es zu nichts führt?
Das Leben versucht immer sich auszubreiten und weiterzuentwickeln. Das ist sein Sinn. Und irgendwann endet das Leben auch. Mit dem Bewusstsein können wir das erkennen. Dein eigenes Leben wird über Gefühle gesteuert, d.h. du willst Schmerz vermeiden und positive Gefühle erleben.
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Ich stelle irgendwie das ganze Dasein in Frage. :(
aber halt hauptsächlich, wieso wir uns all dessen bewusst werden können. Das ist doch eigentlich schon paradox.
Das Leben in seiner Gesamtheit und im Universum passiert einfach und verschwindet wieder, da gibt es kein anderes Ziel. Aber dein eigenes Leben, dem kannst du einen Sinn geben, indem du Schmerzen vermeidest und positive Gefühle erlebst. Und vielleicht das auch anderen Menschen ermöglichst.
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:wieso diese ganze Existenz genau so ist wie sie ist und wieso man daran denken kann, wenn es zu nichts führt. Was ist das für ein paradoxes Ding?
Wir können eben die Welt erkennen wie sie ist, aber vieles können wir nicht ändern.
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Und welchen Vorteil hat es, sich Fragen zu stellen, die niemand beantworten kann?
Welche Frage kann niemand beantworten?
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Wieso kann man später zurückschauen, wie gut man gelebt hat, wenn es doch eher eigentlich traurig ist zu wissen, dass all das einmalig war?
Das ist aber deine Bewertung, das die Einmaligkeit traurig macht. Andere sind vielleicht auch froh im hohen Alter, das es irgendwann auch mal vorbei ist. Weil das Leben ja trotzdem weitergeht, mit den Kindern. Oder je nach Religion auch im Jenseits.
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Wie kann man solch ein Bewusstsein zufriedenstellen, wenn es um etwas geht, das man nicht ändern kann?
Das ist ja das, bei dem ich denke die Evolution hat sich selbst ein Bein gestellt, weil man daran eher verzweifeln und eingehen kann, als das es wirklich vom Vorteil ist.
Mit Akzeptanz! Das Bewusstsein erkennt die Welt so wie sie ist. Das du mit der Erkenntnis unzufrieden bist, das ist deine Bewertung.


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Das Ding mit dem Bewusstsein und sich dessen bewusst zu sein

13.11.2021 um 15:53
Zitat von baackpapierbaackpapier schrieb:was wäre deine Antwort?
Warum ich mir all diese Fragen stelle?
Weil ich nicht einfach hinnehmen kann, dass irgendwann mal alles vorbei ist, oder dass alles auch überhaupt so passiert ist. Wofür all das? Wieso können wir überhaupt die eigene Existenz in Frage stellen? Und wenn wir das auch noch dazu nicht mal beantworten können.
Zitat von frivolfrivol schrieb:dem kannst du einen Sinn geben, indem du Schmerzen vermeidest und positive Gefühle erlebst. Und vielleicht das auch anderen Menschen ermöglichst.
Das mag makaber klingen, aber was hat man denn genau davon seinem Leben einen Sinn zu geben? Dass man das überhaupt tun kann, wirft doch Fragen auf. Mir reicht das als Antwort nicht, zu wissen dass einfach alles ist wie es ist und irgendwann nicht mehr da ist, oder man halt andere oder sich selbst glücklich machen kann. Klar ist das schön, aber wenn es nur darum ginge, wieso können wir das selbst in Frage stellen, wenn es zu nichts führt?
Zitat von frivolfrivol schrieb:Welche Frage kann niemand beantworten?
Warum können wir Dinge hinterfragen, auf die wir keine Antwort bekommen?
Und warum sind wir überhaupt dazu in der Lage, das Leben aus so einer ausweglosen Sicht zu betrachten, statt einfach zu leben, weil man eh nichts anderes tun kann?
Zitat von frivolfrivol schrieb:Weil das Leben ja trotzdem weitergeht, mit den Kindern. Oder je nach Religion auch im Jenseits.
Aber es geht ja nicht für Diejenigen weiter, die sterben, auch nicht, nur weil man an einen Himmel glaubt, oder Jenseits. Wer kann denn behaupten, da gäbe es sowas, wenn Tote nicht zurückkehren um darüber zu berichten?
Zitat von frivolfrivol schrieb:Mit Akzeptanz! Das Bewusstsein erkennt die Welt so wie sie ist. Das du mit der Erkenntnis unzufrieden bist, das ist deine Bewertung.
Genau das macht doch das Leben auf einer Seite so bedeutungslos und alles, was man tut! :(


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Das Ding mit dem Bewusstsein und sich dessen bewusst zu sein

13.11.2021 um 16:29
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Das mag makaber klingen, aber was hat man denn genau davon seinem Leben einen Sinn zu geben?
Es geht um die Entscheidung, was man tun soll. Weil wir uns durch unser Bewusstsein entscheiden können. Normalerweise richten wir unser Verhalten an den Gefühlen aus. Manchmal entdecken wir aber einen höheren Sinn in etwas und nehmen deshalb mühen auf uns, die nicht nur der aktuellen Gefühlsbefriedigung dienen. Für das Leben an sich ist nur wichtig, das es weiter geht.
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Genau das macht doch das Leben auf einer Seite so bedeutungslos und alles, was man tut! :(
Nun ja, für das Universum ist dein Leben vielleicht bedeutungslos, aber die Menschen in deiner Nähe können damit doch etwas anfangen :-)


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Das Ding mit dem Bewusstsein und sich dessen bewusst zu sein

13.11.2021 um 16:33
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Warum ich mir all diese Fragen stelle?
Weil ich nicht einfach hinnehmen kann, dass irgendwann mal alles vorbei ist, oder dass alles auch überhaupt so passiert ist. Wofür all das? Wieso können wir überhaupt die eigene Existenz in Frage stellen? Und wenn wir das auch noch dazu nicht mal beantworten können.
Ist das nicht die Frage aller Fragen? Ist das Leben nicht einfach sinnlos wenn man diese Fragen nicht beantworten kann? Was sind schon 60-80 Jahre Lebenszeit mit Tod und verderben, leid und Verlust. Falls man überhaupt so alt werden darf. Meiner Meinung nach stellst du die richtigen Fragen, das ist aber kein Grund zu verzweifeln oder das Leben als nicht lebenswert zu betrachten. Seh das ganze als Lebensaufgabe, deine Fragen zu beantworten


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Das Ding mit dem Bewusstsein und sich dessen bewusst zu sein

13.11.2021 um 17:01
Zitat von frivolfrivol schrieb:Für das Leben an sich ist nur wichtig, das es weiter geht.
Und da passt doch das, was du davor geschrieben hast, nicht hinein. Also muss man dem gegenüber doch zurecht skeptisch werden, wozu das alles gut ist, wenn es nichts bringt.
Zitat von frivolfrivol schrieb:aber die Menschen in deiner Nähe können damit doch etwas anfangen
Das ist ein nicht so schlechtes Argument.
Zitat von baackpapierbaackpapier schrieb:Seh das ganze als Lebensaufgabe, deine Fragen zu beantworten
Woran schon Philosophen gescheitert sind, oder einige sich gar umgebracht haben aus Verzweiflung? :O Zumindest würde mich das nicht wundern. Die Fragen konnten doch bisher nie beantwortet werden. :(


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Das Ding mit dem Bewusstsein und sich dessen bewusst zu sein

13.11.2021 um 18:19
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Also muss man dem gegenüber doch zurecht skeptisch werden, wozu das alles gut ist, wenn es nichts bringt.
Das Leben ist deshalb da weil es möglich ist. Einen höheren Sinn oder Plan Gottes können wir da hinein interpretieren. Aber am Ende sind wir auch nur Tiere und können das Leben möglichst gut leben. Außerdem wissen wir noch gar nicht, ob es nichts bringt. Vielleicht entwickeln wir in Zukunft noch Fähigkeiten, mit denen wir das Ende der Erde oder des Universums überleben?
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Woran schon Philosophen gescheitert sind, oder einige sich gar umgebracht haben aus Verzweiflung?
Menschen die sich umbringen, haben meist eine psychische Störung oder unheilbare Schmerzen. Indem sie das Leben nicht mehr als schön wahrnehmen. Da mag das ganze Universum am Ende einmal in sich zusammenfallen, aber heute fühle ich mich wohl und möchte das Leben auch noch morgen geniessen.

Wenn du andere Menschen fragst, ob sie ein Problem damit haben, das alles Leben vielleicht irgendwann in ferner Zukunft einmal unvermeidlich enden wird, dann sagen sie Nein.


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Das Ding mit dem Bewusstsein und sich dessen bewusst zu sein

13.11.2021 um 18:26
Selbst wenn in 25 Jahren ein Asteroid die Erde zerstören würde oder ich persönlich Krebs habe, was mich in 10 Jahren tötet. Dann würde ich trotzdem mein Leben im Rahmen meiner Möglichkeiten nutzen - weil ich es kann.

Wozu sollte man auf einen Berg steigen? Am Ende muss man ja sowieso wieder runter und der Berg wird sich nicht an dich erinnern. Aber ich erinnere mich an den Aufstieg auf den Berg.

Ich denke das Bewusstsein zu erweitern dient nicht nur der Selbsterkenntnis, sondern es kommt darauf an die Welt zu ändern


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13.11.2021 um 21:24
Zitat von frivolfrivol schrieb:Einen höheren Sinn oder Plan Gottes können wir da hinein interpretieren.
Das ist ja der verwirrende Punkt, nicht dass wir es können, sondern wieso wir sowas können, wenn es nichts am Tod ändert.
Zitat von frivolfrivol schrieb:Außerdem wissen wir noch gar nicht, ob es nichts bringt. Vielleicht entwickeln wir in Zukunft noch Fähigkeiten, mit denen wir das Ende der Erde oder des Universums überleben?
Das kommt doch erstmal darauf an zu erfahren, ob der Tod wirklich so ist, wie man sagt, oder ob es vollkommen falsch dargestellt wird. Mir sagte mal jemand, dass man kurz vorm sterben wohl eine totale Überflutung an Emotionen oder Reizen im Körper bekommt, dass sich alles total schön anfühlen soll? Ich weiß nicht, ob es so ist, ich will es auch nicht in Erfahrung bringen, aber sollte es so sein, dann frage ich mich natürlich, warum der eigene Körper den Tod angenehm machen will? Ok, ist vielleicht ne blöde Frage, aber doch ziemlich interessant, leider gibt es kaum Leute mit denen man mal so offen über den Tod reden kann, es kann halt schnell falsch herüberkommen.
Zitat von frivolfrivol schrieb:Menschen die sich umbringen, haben meist eine psychische Störung oder unheilbare Schmerzen. Indem sie das Leben nicht mehr als schön wahrnehmen.
Na ja, nicht auch Menschen, die sich das Leben so zerdenken, weil ihre Fragen nicht beantwortet werden können?
Zitat von frivolfrivol schrieb:Wenn du andere Menschen fragst, ob sie ein Problem damit haben, das alles Leben vielleicht irgendwann in ferner Zukunft einmal unvermeidlich enden wird, dann sagen sie Nein.
Ich habe es wirklich schon versucht, ein paar andere Leute ganz dezent drauf anzusprechen, ob sie sich dessen bewusst sind, dass alles einmalig ist und man nur einmal lebt, aber da kam diesbezüglich so eine Reaktion, als wollten sie sofort auf ein anderes Thema lenken. Ich will ja auf keinen Fall andere Leute mit in meine "Negativität" ziehen, aber ich fürchte mich ja auch davor und möchte trotzdem Antworten haben! :(

Aber was meinst du, wieso würden sie eher nein sagen?
Zitat von frivolfrivol schrieb:weil ich es kann.
Oder weil dein Überlebenswillen dich dazu antreibt? Ich will mir nicht ausmalen, wie schrecklich es wäre zu wissen wann man stirbt und wenn es dann noch weit früher ist als erwartet, obwohl wirklich alt zu werden doch genauso schrecklich ist. Was wäre wohl besser? Ein kurzes Leben, das dir womöglich einige Fragen beantworten könnte, oder ein langes Leben, ohne diese beantwortet zu bekommen?
Also, will man wirklich so lange leben wie es möglich ist in der Hinsicht, oder geht es nur darum herauszufinden, was hinter dem Leben selbst steckt und wieso es so ist, wie es ist.
Zitat von frivolfrivol schrieb:Wozu sollte man auf einen Berg steigen? Am Ende muss man ja sowieso wieder runter
Ja! Genau das meine ich ja! :( Wozu soll man sich überhaupt die Mühe machen den Berg zu besteigen, wenn da oben nichts ist und man wieder hinunter muss? Das beziehe ich jetzt nicht wörtlich aufs Bergsteigen, sondern als Metapher dafür, wieso man irgendein Ziel hat, dies oder das im Leben zu erreichen, wenn man doch letztendlich eh stirbt. Das macht mich wirklich traurig, seitdem ich auf solche Gedanken gekommen bin und jetzt geht es so weit, dass ich mich frage, wieso ich auf solche Gedanken kommen KANN, wenn es zu nichts führt. Vielleicht bin ich ja auch einfach nur sehr einsam, weil ich immer irgendwie die Schwierigkeit hatte, Gleichgesinnte zu finden. Wenn es dann auch noch in Sachen Liebe so verläuft, dass man immer wieder nur das Gefühl bekommt, man findet niemanden der wirklich zu einem passt, also mental, das verstärkt all diese Fragen, die ich gestellt habe.

Natürlich ist das nur ein Teil vom Ganzen, aber da denke ich mir: Zu zweit bzw. miteinander solche negativen Gedanken teilen können, macht es weniger schlimm, als wenn sie alleine in einem stecken! :) So weiß man, dass man zwar schon in gewisser Weise einsam ist, aber nicht allein und diese Erkenntnis zeigt dir wiederum, dass du nichts "besonderes" in dem Sinne bist, sondern es mehrere gibt, die genau so empfinden, wie du. Ich finde es auch eine schöne Vorstellung, dass es irgendwann mal in damaligen Zivilisationen Menschen gab, die sich vielleicht genau die gleichen Fragen stellten, oder Dinge hinterfragten. Siehe: Platons Höhlengleichnis! :) Welch weiser und tiefgründiger Mann zu seiner Zeit!
Zitat von frivolfrivol schrieb:Ich denke das Bewusstsein zu erweitern dient nicht nur der Selbsterkenntnis, sondern es kommt darauf an die Welt zu ändern
Der feste Wille, die wahrlich schrecklichen Dinge, die in dieser Welt geschehen, zu beenden. Jetzt in diesem Augenblick passiert etwas zu Unrecht und das allein zu wissen, sich dessen bewusst zu sein, lässt diesen einen Willen niemals schwinden, im Gegenteil. Der wahre Wille findet immer einen Weg, auch wenn es noch so lange dauert und noch so schwierig scheint, man kann etwas verändern.


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13.11.2021 um 21:32
Man könnte Teil einer Veränderung sein, die die Welt zu einem besseren Ort für Diejenigen macht, die nach uns existieren werden. Wenn ich mir vorstelle, was alles vor meiner Zeit geschehen ist, nur dass die Welt in die ich hineingeboren wurde, so ist wie sie ist(trotz der schlechten Dinge), aber hätte es vielleicht den ein oder anderen Menschen nicht gegeben, der dies oder das entschieden hätte, wäre man dann selbst überhaupt jetzt hier? Oder wäre alles so, wie es jetzt ist? Vielleicht hätte die kleinste Sache, die anders verlaufen wäre, ein völlig andere Welt entstehen lassen, als die, die man jetzt hat.

Hmmmmm, aber wäre ich niemals geboren worden, würde ich es ja eh nicht wissen. Wie du siehst, gibt es bei mir wohl immer ein aber! :D es ist so ein schwieriges Thema. :( Worin soll man für sich selbst eine "Erfüllung" finden, wenn man das Gefühl hat, man ist so einsam, weil man alles hinterfragt und zu keiner Antwort kommt?


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13.11.2021 um 22:15
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Worin soll man für sich selbst eine "Erfüllung" finden, wenn man das Gefühl hat, man ist so einsam, weil man alles hinterfragt und zu keiner Antwort kommt?
Du bist nicht einsam, weil du alles hinterfragst und keine Antwort hast. Deine Einsamkeit hat vermutlich andere Gründe. Vielleicht ist die richtige Antwort, was du gegen Einsamkeit tun könntest?


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Das Ding mit dem Bewusstsein und sich dessen bewusst zu sein

13.11.2021 um 22:52
Zitat von frivolfrivol schrieb:Du bist nicht einsam, weil du alles hinterfragst und keine Antwort hast. Deine Einsamkeit hat vermutlich andere Gründe. Vielleicht ist die richtige Antwort, was du gegen Einsamkeit tun könntest?
Die Einsamkeit hat ja irgendwie auch damit zutun, weil man sich eben für solche Sachen interessiert, oder einige Dinge so hinterfragt, wo vielleicht jemand anders noch nicht mal darauf kommt, oder darüber nachdenken möchte. Da eckt man dann eher an.
Zitat von frivolfrivol schrieb:Vielleicht ist die richtige Antwort, was du gegen Einsamkeit tun könntest?
Hmmm :( das kann ich ehrlich gesagt noch weniger beantworten, als die anderen Fragen.


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