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Philosophische Betrachtungen

675 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Leben, Philosophie, Bewusstsein ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Philosophische Betrachtungen

25.09.2010 um 23:48
@Awaresum
Wollte nur mal kurz anmerken, dass man ICH meines Erachtens nicht durch Identifikation sondern durch Differenz wird: Die Erkenntnis, das ICH nicht das Andere (das da draußen bin)


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25.09.2010 um 23:55
@Awaresum

Also das Experiment mit diesen "Feldern" ist für mich kein Beweis dafür das es andere Kommunikationsmittel als Sinnesorgane gibt.
Ich habe in diesem Video auch nicht gesehen zu welcher Zeit der Hund "normalerweise" aufsteht und auf die Besitzerin wartet, so konnte ich keine Vergleich ziehen.

Meine Schwester hat auch einen Hund, als ich ihr mal helfen sollte, ein paar Möbel aufzubauen als sie auf der Arbeit war, stelle ich fest das der Hund ganz normal in seinem Körbchen liegen blieb, bis meine Schwester von der Arbeit nach Hause kam.
Dann erst sprang er auf und rannte zur Tür.

Wenn es diese Felder geben sollte müssten sie Allgemeingültig sein, und nicht nur für "Spezielle" Hunde. Wie hoch wäre der Schnitt wohl bei 10 000 Hunden?
Da ich wie gesagt keine Vergleichszeit habe kann ich auch keine weiteren Vermutungen ansetzen, ich denke aber es hat mit der inneren Uhr zu tun, muss mir noch Gedanken drüber machen.
Zitat von AwaresumAwaresum schrieb:Der Eindruck, dass man ist, im Sinne von Vorhandensein, entsteht nur dann, wenn es zu einem Identifizierungsvorgang kommt. Nur dafür benötigt man ein Ich. Dabei ist das, womit man sich jeweils identifiziert, nicht ausschließlich auf Sinneswahrnehmungen beschränkt. Du kannst dir genauso etwas vorstellen zu sein, und dann beispielweise den Eindruck haben "Ja, das bin ich. Ich fliege gerade über das Haus, in dem ich wohne".

Solche Eindrücke kennen wir nur aus dem, was wir als Traum bezeichnen. Doch der Erlebnischarakter ist nicht im geringsten Maße eingeschränkt, weder schlechter noch besser, als würde man tatsächlich über ein Haus fliegen (also lediglich mit seinem Körper) und diesen Eindruck über die Sinnesorgane vermittelt bekommen, wie beispielsweise die Wahrnehmung der Luft am Körper, während man über das Haus fliegt, oder das Gefühl, keinen festen Boden mehr unter den Füßen zu spüren.

Die Qualität des Erlebnischarakters hängt ausschließlich davon ab, mit welcher Intensität die Aufmerksamkeit dieses Erlebnis erschafft.
Hier hast du komplett an mir vorbei geschrieben.

Wenn ich mir vorstelle zu fliegen, muss ich wissen was fliegen ist.
Für meinen Menschen gilt das aber nicht.
Ich meine die Erfahrung des Seins zu fühlen, ohne zu fühlen in dem Sinne wie wir es kennen.
Ungefähr so warum die Farbe Rot genau so aussieht wie sie aussieht, nur eben auf das Sein bezogen.

@Fabiano
@Awaresum

Ich jetzt schon recht müde und gehe jetzt schlafen, ich gehe auf eure Postings und die folgenden, das nächste mal ein.

Gute Nacht.


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26.09.2010 um 00:06
@Fabiano

Auch für Autos, Häuser und die Körper von Blondinen gilt :) :

Sie bestehen aus Materie. Alles Materielle sind eine besondere Form von geistigen Anschauungen in unseren Bewußtseinen, die ausschließlich für Kommunikationszwecke erschaffen werden.

Der hübsche Körper einer Blondine ist das Kommunikationsmittel mit dem sie als reine geistige Daseinsform kommuniziert. Ein anderes Kommunikationsmittel hat sie nicht. Das gilt auch für dich und deinen Körper.

Autos und Häuser sind ebenfalls pure Materie, reine Kommunikationsmittel, deren Vorhandensein in einem Gesamtverständnis zu sehen ist, welches du noch nicht siehst. Ein Gesamtverständnis, welches das bildet, das wir "unsere Welt" nennen.

Diese materiellen Kommunikationsmittel, genannt Autos, Häuser, Körper, etc. sind auch dann noch vorhanden, wenn nicht jeder ständig und immer Aufmerksamkeit im Sinne einer bewußten Wahrnehmung darauf richtet.

Sie sind mit der Absicht erschaffen worden, dass sie für eine gewisse zeitliche Dauer existieren.

Und sie sind ebenfalls mit einer Absicht erschaffen worden, dass Kommunikationsmittel den Eindruck einer Äußerlichkeit vermitteln MÜSSEN. Ohne dieses MUSS gäbe es keine Notwendigkeit für das Vorhandensein von Materie, weil wir dann andere Kommunikationsformen anwenden würden.

Ich sags mal ganz deutlich: Es gibt die Materie für dich nur deswegen, weil du sie interessant findest.


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26.09.2010 um 00:10
@Mittelscheitel
Zitat von MittelscheitelMittelscheitel schrieb:Wollte nur mal kurz anmerken, dass man ICH meines Erachtens nicht durch Identifikation sondern durch Differenz wird: Die Erkenntnis, das ICH nicht das Andere (das da draußen bin)
Ein konkretes Beispiel würde mir helfen, zu verstehen, was du hier meinst.


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26.09.2010 um 00:17
@Awaresum

Ich bin ja schon froh, dass du sagst, dass alles materielle auch dann noch existiert, wenn nicht jeder ständig und immer Aufmerksamkeit darauf richtet.

Dass nur immer das für denjenigen existiert, was er durch seine Aufmerksamkeit auch tatsächlich wahr nimmt, das stimmt allerdings auch. Aber das bezieht sich nur immer auf die jeweilige Person. Und unabhängig davon existiert alles andere trotzdem, nur wird es nicht immer von allen gleichermaßen wahr genommen.

Ja jetzt komme ich allmählich mit. So ungefähr sehe ich das nämlich auch :D

Ob allerdings alles was IST nur und ausschließlich zu Kommunikationszwecken erschaffen worden ist, nunja das kann man schlecht nachweisen und das Gegenteil kann man auch nicht beweisen.

Kann es nicht sein, dass es auch einen Selbstzweck hat? Also ich beziehe mich auf das Gegenständliche, nicht auf Lebewesen. Auch wenn das erst einmal nicht einleuchtet. Aber kann es nicht sein, dass das Gegenständliche auch einen eigenen Sinn und Zweck hat?

Ansonsten hat es einen dienenden Zweck. Denn alles das was ich mir an Gegenständlichkeiten vorstellen kann, ist in gewisser Weise dem Menschen oder anderen Lebewesen dienlich. Damit hätte es aber auch noch einen weiteren Zweck ausser der, ein Kommunikationsmittel zu sein.

Und noch eine Frage: Wer oder was hat das alles erschaffen, wenn es denn nicht unsere eigene Aufmerksamkeit ist?


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26.09.2010 um 00:19
Nehmen wir mal den Säugling, er lernt erst mit der Zeit seine Umwelt kennen und das es verschiedene Dinge gibt. Er lernt also, zu Differenzieren: Es ist etwas da, das bin aber nicht ICH. Das ICH bildet sich durch die Fähigkeit,l sich von der Umwelt getrennt zu erkennen.
Im weiteren Verlauf kommt es zu Begegnungen mit amderen Menschen. Aber es wird weiter Differenziert: ICH bin eben etwas anders (nicht Mama, kleiner, dicker etc...)


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26.09.2010 um 00:29
@Eikyu
Zitat von EikyuEikyu schrieb:Wenn es diese Felder geben sollte müssten sie Allgemeingültig sein, und nicht nur für "Spezielle" Hunde.
Ich denke, du solltest das Vorhandensein dieser "Felder" nicht verwechseln mit "Na, dann müssen sie auch alle nutzen können".
Zitat von EikyuEikyu schrieb:Wenn ich mir vorstelle zu fliegen, muss ich wissen was fliegen ist.
Für meinen Menschen gilt das aber nicht.
Ich meine die Erfahrung des Seins zu fühlen, ohne zu fühlen in dem Sinne wie wir es kennen.
Es gibt sehr viele Menschen, die wissen, was ein sogenannter "Flugtraum" ist. Ich gehöre dazu, obwohl ich noch nie in meinem Leben "tatsächlich nur mit meinem Körper" geflogen bin.

Solche Träume hatte ich gelegentlich als Kind. Im Traumerlebnis rannten ein paar Jungs hinter mir her und wollten mich fangen. Die Jagd ging in ein Einkaufszentrum hinein. Nicht in die Geschäfte, aber außen an den Geschäften entlang. In genau dem Augenblick, in dem jener Junge, der mir am nächsten gekommen war, seine Hand nach mir austrecken wollte, um mich zu greifen, machte ich meine Arme auseinander und hob ab. Nicht hoch, aber hoch genug, bis etwa über die Firmenschilder an den Eingangstüren, so dass er mich auch durch ein Hochspringen nicht erreichen konnte. Es war ein herrliches Erlebnis. Ich "flog" dann geradewegs über die Geschäfte hinweg und landete auf einen Parkplatz dahinter. Bis die anderen Jungen das herausbekommen hatten, war ich über alle Berge. :)

Ich kann dir nicht vermitteln, wie real dieses Flugerlebnis war. Das kann nur jemand wissen, der ebenfalls das Erlebnis eines Flugtraumes gemacht hat. Recherchiere mal darüber, wie viele Menschen solche Flugträume haben. Das sind keine Einzelfälle.

Aber ich kann dir versichern, es ist so real wie ich diese Texte hier schreibe.


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26.09.2010 um 00:46
@Fabiano
Zitat von FabianoFabiano schrieb:Auch wenn das erst einmal nicht einleuchtet. Aber kann es nicht sein, dass das Gegenständliche auch einen eigenen Sinn und Zweck hat?
Vermuten kann man Vieles. Aber Gegenstände (=Nicht-Lebewesen) haben immer nur den Zweck, für den man sie erschaffen hat.
Zitat von FabianoFabiano schrieb:Und noch eine Frage: Wer oder was hat das alles erschaffen, wenn es denn nicht unsere eigene Aufmerksamkeit ist?
Es ist schon unsere eigene Aufmerksamkeit, die an dem Erschaffungsprozess der Materie mitwirkt. Aber wir, die Menschen, sind nunmal nicht die einzigen geistigen Wesen, die Aufmerksamkeit ausüben. Und jetzt meine ich nicht nur, dass es auch noch Tiere und Pflanzen gibt.

Wenn du eines Tages eine bestimmte Erfahrung gemacht haben wirst, dann wirst du wissen, was ich meine. Und dann wirst du auch nachvollziehen können, warum ich so überzeugt bin und die Aufmerksamkeit als Erschaffungsprinzip so deutlich hervorhebe.

Wäre ich ein gläubiger Mensch, würde es meine Überzeugung sein: Am Anfang war das Wort.

Doch ich habe erfahren, dass das nicht stimmt. Sondern, am Anfang von Allem steht die Aufmerksamkeit. Sie ist das Einzige, was es verdient, als "lebendig" bezeichnet zu werden. Alle anderen Definitionen von Leben können nur nachrangig von Bedeutung sein.


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26.09.2010 um 00:49
@Mittelscheitel
Zitat von MittelscheitelMittelscheitel schrieb:Es ist etwas da, das bin aber nicht ICH. Das ICH bildet sich durch die Fähigkeit,l sich von der Umwelt getrennt zu erkennen.
Ja, so kann man es sagen. Du beschreibst das Prinzip der Trennung nur mit anderen Worten.


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26.09.2010 um 13:58
@Awaresum

Es gäbe hier ja noch reichlich Diskussionsstoff, was mich allerdings zunächst mal interessieren würde ist: Du sagst, dass alle Materie nur als Kommunikationsmittel zu verstehen sei, wenn ich das so richtig verstanden habe.

Was aber will mir denn ein Gegenstand eigentlich mitteilen, dadurch dass er in Erscheinung tritt?

Ich meine, alles was IST, sendet alleine schon dadurch dass es existiert Informationen aus. Das alleine ist aber nicht der Zweck dessen, was da ist, sondern nur ein Nebeneffekt.

Wenn ich ein gelbes Auto in einer Stadt sehe und es habe nur den Zweck mir oder dem Fahrzeug als Kommunikationsmittel zu dienen, was will mir also nun dieses gelbe Auto eigentlich sagen?

Dass es ein Auto ist? Dass es die Farbe Gelb besitzt? Dass es krach macht? Dass es hinten am Auspuff stinkt? Dass es mit 50km/h an mir vorbei braust?

Ich meine, das ist selbstverständlich, weil es sich hierbei um nichts anderes als um die Eigenschaften jenes Gegenstandes handelt. Welche anderen Informationen sollte es mir auch sonst mitteilen können?

Dieses gelbe Auto ist aber nicht nur deswegen existent um mir zu sagen: Ich bin ein gelbes Auto, sondern ist vor allem deswegen existent, weil es einer Person als Beförderungsmittel dient. Weil es als Gebrauchsgegenstand von den Menschen hergestellt und verkauft worden ist und inzwischen einen Nutzer gefunden hat.

Ich könnte nun irgend einen x-beliebigen anderen Gegenstand bringen und bei allem die gleiche Frage stellen: Wenn alles was Materie ist, nur zu Kommunikationszwecken überhaupt existiert - Worin besteht denn dann bitte diese Kommunikation?

Wie kann ich mich denn dem gelben Auto mitteilen? Wenn ich es anspreche, wird es mich aber nicht hören. Die Art wie es mit mir spricht, wie es sich mir mitteiltt ist die Art, die aus dessen Eigenschaften hervorgeht. Eben dass es die Farbe Gelb besitzt, ein Blechkasten auf Vier Rädern ist, einen Motor besitzt, der Krach macht, einen Auspuff, der Abgase hinterlässt und dass es mit einer bestimmbaren Geschwindigkeit an mir vorbei fährt. Das ist im Grunde das, was mir das gelbe Auto sagen kann. Und natürlich: Ich bin jetzt hier und trete in deinen Aufmerksamkeitsfokus.

Aber das ist nicht der eigentliche Sinn und Zweck von den materiellen Dingen an sich, sondern dass ist die Wirkung die aufgrund der Eigenschaften der Dinge auf mich einwirkt.


Ein anderes Beispiel: Es gibt Lichtwellen, die wir nicht sehen können. Etwa Ultraviolettes Licht oder auch Infrarotlicht. Oder nehme wir die uns inzwischen bekannte radioaktive Strahlung. In wieweit man nun Strahlung oder elektromagnetische Wellen noch als Materie bezeichnen kann, darüber kann man natürlich streiten. Allerdings es gibt auch bei der radioaktiven Strahlung die sog. Alpha und Betastrahlung, die ist Teilchenbedingt ! Damit hat sie materiellen Charakter !

Diese Art der Strahlung kann der Mensch ohne Hilfsmittel aber gar nicht bemerken, wahr nehmen. Ausser durch ein Messgerät. Somit war für die Menschen, bevor man diese Art der Strahlung überhaupt messen konnte, diese nicht existent !

Auf welche Art und Weise nun übt diese für uns mit unseren Sinnen nicht wahrnehmbare Teilchenstrahlung nun Kommunikation aus? Was teilt sie uns mit? Wie teilt sie sich uns mit?

Doch nur wieder durch ihre Eigenschaften, die in ihrer Natur liegen. Und es ist sogar völlig unerheblich, ob wir sie bemerken, sprich wahr nehmen oder nicht. Heißt: Wir können darauf eigentlich keine Aufmerksamkeit ausüben, weil wir keine Sinnesorgane haben, mit denen wir sie wahr nehmen können. Aber sie umgibt uns trotzdem !


Worauf ich hinaus will ist - Es gibt auch Dinge, die jenseits unserer Wahrnehmung liegen und damit auch von und keine Aufmerksamkeit erfahren und dennoch existieren. Zum anderen: Auf welche Art und Weise kommuniziert Materie mit uns, wenn sie denn nur dazu da ist, um als Kommunikationsmittel zu dienen? Was sagt ein Gegenstand aus?

Es ist doch nichts anderes als das, was dieser an Eigenschaften besitzt und wodurch dieser in uns eine bestimmte Wirkung durch seine Eigenschaften hervorruft. Ein dunkler Wald zB. vielleicht "Unbehagen" ein lauter Knall vielleicht "Angst". Ein blauer Himmel vielleicht "Freude" usw...

Nur, die Wirkung kann bei jedem wieder anders ausfallen. Nicht bei jedem bewirkt ein dunkler Wald "Unbehagen". Aber die Kommunikation besteht doch aus nichts anderem als aus den Eigenschaften, welche die Dinge um uns herum haben. Das teilen sie uns quasi mit.

Und jetzt wird es wieder etwas Paradox, da ich mich an frühere Beiträge hierzu erinnere, wo du mal davon sprachst, dass die Dinge selbst gar keine Eigenschaften besitzen, sondern dass nur wir ihnen diese zusprechen. Wie zB. "die Sonne ist hell". - Sie ist es nur deshalb, weil wir das so empfinden, weil sie auf uns diese Wirkung erzeugt. Das Auto ist nicht gelb, sondern wir sprechen ihm diese Eigenschaft einer bestimmten Farbe zu, weil wir das Auto so sehen.

So sieht eine Wespe u.U. ein Rapsfeld Violett und könnten wir uns mit der Wespe unterhalten, würde sie sagen: Wieso soll das Rapsfeld gelb sein? Es ist eindeutig violett?

Wenn das also so ist, dass die Dinge selbst gar keine Eigenschaften besitzen, sondern nur wir es sind, die ihnen diese zusprechen, dann frage ich mich allerdings: Worin besteht dann überhaupt die Kommunikation mit all den Dingen um uns herum? Denn nichts anderes soll alles das was Materie darstellt ja sein, ein reines Kommunikationsmittel.

Sprechen die Dinge aber gar nicht aufgrund ihrer Eigenschaften zu uns wie: Der Stein ist aber schwer, das Holz ist aber hart - Was teilen sie uns denn dann überhaupt mit? Ich finde nichts, ausser die Selbstverständlichkeit dadurch dass die existieren: Ich, der Stein bin existent. Ich, der Baum bin existent.

Das allerdings als Sinn und Zweck von Materie zu betrachten finde ich schon irgendwie unsinnig. Denn das etwas was IST sich auch dahingehend mitteilt, dass es IST, das ist selbstverständlich. Ich halte das eher für einen Nebeneffekt, dass alles was IST sich auch entsprechend allem anderem mitteilt mit den Worten: Ich bin existent. Ich befinde mich jetzt hier usw...

Denn alles was in materieller Form existiert, nimmt ja auch Raum ein - womit wir wieder am Anfang der Diskussion wären. Es teilt sich uns doch sowieso alles was IST dadurch schon mit, dass es IST, weil es Raum einnimmt. Worin also besteht überhaupt ansonsten die Kommunikation mit der Materie, wenn sie denn keinen anderen Sinn und Zweck hat, als reines Kommunikationsmittel zu existieren?


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26.09.2010 um 14:20
@Fabiano
Ist aber schon putzig, dass jeder Mensch Materie gleich empfindet.
Also: Raps gelb, Stein schwer, Holz hart ...
Warum denke ich nicht wie die Wespe, dass das Rapsfeld violett ist?

Andererseits: Wenn das gelbe Auto m i r sagt, dass es gelb ist - kann das
selbe Auto nicht jeman anderem sagen, dass es b l a u ist?


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26.09.2010 um 14:34
@ramisha

Ja das ist schon putzig, dass im Grunde jeder Mensch die Materie in gleicher weise empfindet. Es gibt Abweichungen, dann allerdings gibt es auch Abweichungen bei den Sinnesorganen. Ein Farbenblinder mit einer rot-grün-Schwäche sieht einfach nur etwas leuchten, für ihn ist (wenn man die Reihenfloge bei der Ampel vertauscht) u.U. Rot dasselbe wie Grün. Von daher kann man tatsächlich nicht sagen: Die Ampel ist grün...

Und tatsächlich, wenn eine Wespe ein gelbes Rapsfeld violett sieht, kann es ja nicht gelb sein oder? Und das gelbe Auto erscheint für die Wespe wahrscheinlich dann auch violett. Somit sagt das gelbe Auto der Wespe: Ich bin violett. Und dem Menschen sagt es: Ich bin gelb. Das ist wirklich putzig :D

Man kann aber schon sagen, dass uns etwas in einer bestimmten Weise erscheint. So erscheint uns ein Rapsfeld eben gelb und der Wespe erscheint es violett. Aber das, wenn auch unterschiedliche Informationen, weil sie durch die Unterschiede der einzelnen Sinnesorgane bei den Lebewesen unterschiedlich wahr genommen werden, das sind doch die Kommunikationsmittel der Materie oder?

Alles was ist, spricht im Grunde doch zu uns, so wie in dem Märchen von Frau Holle das Brot im Ofen: Hol mich raus, ich bin braun gebrannt... Das Kissen: Schüttle mich usw...

Alles was ist, spricht dahingehend zu uns indem es uns Informationen von sich selbst hergibt. Der Stein ist schwer, das Holz ist hart usw... Was anderes soll uns das was an Dinglichkeiten existiert auch sonst sagen, ausser das, was es an Eigenschaften ausstrahlt bzw. die Art wie es auf uns einwirkt?

Ein Stein kann nicht sagen: Du, ich find dich aber nett. Er kann nur sagen, was er darstellt und wie er auf uns wirkt. Wobei das im Grunde eher die Sprache von uns gegenüber einem Stein wäre. Denn wir sagen zum Stein eigentlich: Du bist aber schwer...

Aber nicht wir als menschliche Lebewesen sind ja die Kommunikationsmittel, sondern nach @Awaresum ist es die Materie, also die Dinglichkeiten. Was sagen sie und denn? Wie üben sie denn nun mit uns Lebewesen Kommunikation aus?

Wir sind es doch letztlich, die zu den Dingen sprechen und ihnen sagen, was sie (für uns) sind. Wir sagen: Du (Haus) bist groß, du (Stein) bist schwer, du (Holz) bist hart, du (Sonne) bist hell, du (Rapsfeld) bist gelb..

Und was kann uns der Stein, das Holz, die Sonne und der Raps von sich sagen, wie üben die materiellen Erscheinlichkeiten mit uns Kommunikation eigentlich aus?


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26.09.2010 um 14:42
@Fabiano
Vielleicht existieren Stein, Holz, Sonne und Raps bloß in unserer Einbildung?
Andererseits, wenn einem der Stein auf den Fuß fällt, ist man wieder von
seiner materiellen Existenz überzeugt.
(Das dann zum "Phantomschmerz" zu deklarieren, gilt wohl nicht, oder?) ;-)


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26.09.2010 um 15:03
@ramisha

Ich bin da etwas anderer Auffassung als @Awaresum und einigen anderen. Für mich ist zwar die Materie schon auch nur eine Erscheinlichkeit, aber keine Einbildung. Ich meine, was ist der größte Inhalt eines Atoms? - Die Hülle und die ist fast leer !

Materie erscheint uns also nur als etwas festes, undurchdringliches. Aber das als Einbildung zu betrachten, geht mir doch etwas zu weit. Ich denke, da ist ETWAS, was wir nur nicht so genau kennen. Und es hat eine Wirkung auf uns. Und die ist auch Echt, auch das ist keine Einbildung.

Materie als eine Art verdichtete Energie zu umschreiben ist mir allenfalls lieber als Einbildung.


Aber ich habe einen Denkfehler gemacht. Wenn die Materie ein reines Kommunikationsmittel ist, dann muss sie uns gar nichts mitteilen. Denn das Mittel selbst ist nicht das Gegenüber mit dem wir Kommunikation ausüben wollen, sondern nur der Mittler um uns Kommunikation zu ermöglichen.

Allerdings taucht eine weitere Frage dann auf:
Wenn die Materie nur das Mittel für eine Kommunikation ist - Mit wem oder was wollen wir als Menschen denn durch die Materie dann überhaupt kommunizieren?

Gut, bei den sogenannten echten technischen Kommunikationsmitteln ist das keine Frage. Ein Telephon dient zur Telekommunikation mit einem anderen Gesprächspartner, den ich weil er zu weit entfernt ist, durch mein Rufen alleine so nicht erreichen kann.

Mein PC dient mir jetzt und hier zur Kommunikation mit den anderen Diskussionspartnern. Aber was ist mit den Dingen, die ausserdem existieren und eigentlich ja nicht den Zweck haben mit irgendwem oder irgendwas sich mitzuteilen?

Ich meine, wenn ich in die Sonne sehe, mit wem übe ich denn dann eigentlich Kommunikation aus? Mit der Sonne ja nicht, denn sie soll mir ja nur als Kommunikationsmittel dienen.

Wenn ich einen Baum betrachte, spreche ich ja nicht mit dem Baum. Und ich zersäge auch nicht sein Holz um mich dem Holz mitzuteilen. Es soll ja nur das Mittel zur Verständigung sein. Aber mit wem habe ich denn nun durch die materiellen Dinge Kommunikation?

Die Materie, wenn ich das so richtig verstanden habe, soll mir also zum Zwecke der Mitteilung dienen. Das ist ihr Zweck. Nun, wem oder was will ich mich denn eigentlich durch die Materie mitteilen? Und was ist denn meine Botschaft und an wen richtet sie sich überhaupt?

Ich bin hier durch das sich annähern an @Awaresums Gedankengänge in einen Vorgang gerutscht, möchte ich fast sagen, mit dem ich nichts anfangen kann. Es ergibt für mich keinen Sinn, zu wissen oder zu glauben, Materie diene mir als Mittel zur Kommunikation, wenn ich nicht einmal weiß, mit wem ich das Vergnügen habe?

Ich habe doch gar nicht die Absicht, mich etwas unbekanntem durch die Materie mitzuteilen und ich habe nichtmal eine Botschaft. Wenn ich Holz zersäge, dann ist das ein Vorgang, der allerhöchstens mich und das Holz betrifft. Und wenn überhaupt, dann spreche ich zum Holz: So, ich will dich jetzt zersägen. Und dabei erfahre ich: Du bist aber ein hartes Stück usw... Wenn überhaupt, dann findet hier doch eher eine Art Mitteilung zwischen mir und dem Holz statt. Wohl wissend, dass das Holz das gar nicht weiß, dass ich dem Holz sage: Ich zersäge dich jetzt... :D

Wenn es aber nicht einmal darum geht, MIT der Materie zu Kommunizieren, sondern die Materie nur das Mittel zur Kommunikation selbst darstellen soll - Mit wem kommuniziere ich denn dann durch die Materie? Und was soll das für ein Vorgang sein? Was ist mein Gegenüber und wie lautet meine Botschaft? Wo ist die Information des unbekannten Gegenübers dem ich ja durch die Materie etwas mitgeteilt haben soll? Und wie wirkt denn nun die Materie als Mittler zu Kommunikationszwecken?

Ich finde da nichts. Ich finde immer nur, dass die Materie mir selbst Informationen von SICH gibt. Etwa: Die Kirsche schmeckt süß. Das ist ihre Botschaft an mich. Und meine Botschaft an die Kirsche wäre: Du schmeckst mir gut !

Ist das die Art Kommunikation, welche die Materie darstellen soll, die hier gemeint ist???


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26.09.2010 um 15:12
@Fabiano
Im Moment bin ich so weit, dass ich den Geruch frisch geschnittenen Holzes
in der Nase habe, was nicht beabsichtigt, nicht erklärbar oder mit dem Thema
vereinbar ist *kopfschüttel*


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26.09.2010 um 15:21
Das sind bestimmt die morphogenetischen Felder schuld :D

@ramisha


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26.09.2010 um 17:52
@Fabiano
Zitat von FabianoFabiano schrieb:Du sagst, dass alle Materie nur als Kommunikationsmittel zu verstehen sei, wenn ich das so richtig verstanden habe.

Was aber will mir denn ein Gegenstand eigentlich mitteilen, dadurch dass er in Erscheinung tritt?
Gar nichts.

Es sind nicht die Gegenstände, die dir etwas mitteilen, sondern die Erschaffer der Gegenstände. Die Gegenstände sind das in Form gebrachte geistige Kommunikationsmittel, und nicht das, was mit dir kommuniziert.

Jeder Gegenstand, den wir für etwas Materielles halten, bringt zum Ausdruck, dass sich geistige Wesen wie wir Menschen etwas erschaffen haben, um damit bestimmte Bewußtseinsinhalte austauchen zu können.

Die individuellen Bewußtseine (du, ich, sowie jeder andere) sind vollkommen innerlich und für sich. Und die Materie ist die benutzte Sprache der Bewußtseine, um sich miteinander austauschen zu können. Der "Gegenstand" selbst ist bereits das Kommunizierte.

Es gibt auch andere "Sprachen" als die der Materie, die von Lebewesen benutzt werden können. Das kleine Video, welches ich hier weiter oben gepostet habe, und in dem u.a. das Beispiel mit dem Hund gezeigt wird, ist ein solches Beispiel für Kommunikation ohne das Benutzen von Materie.
Zitat von FabianoFabiano schrieb:Wie kann ich mich denn dem gelben Auto mitteilen?
Gar nicht.

Was für das Auto gilt, gilt für jedes andere materielle Kommunikationsmittel.

Nimm beispielsweise einen Brief, den du von Jemanden bekommen hast. Der Brief selbst teilt dir gar nichts mit. Er ist das Kommunikationsmittel.

Wirst du deine Antwort dem Brief mitteilen, oder Demjenigen, der ihn geschrieben hat?

Dasselbe gilt für das gelbe Auto. Teilst du dem gelben Auto irgendwas mit, oder teilst du damit DICH Anderen mit, in der Weise, dass du etwas benutzt, um damit beispielsweise eine Bewegung zu erfahren, welche du zwar als außerhalb empfindest, die du jedoch ausschließlich als Erfahrung in deinem Bewußtsein erlebst?
Zitat von FabianoFabiano schrieb:Es gibt auch Dinge, die jenseits unserer Wahrnehmung liegen und damit auch von und keine Aufmerksamkeit erfahren und dennoch existieren.
Du machst mich neugierig. Was könnten das für Dinge sein?

Bitte mach ein Beispiel für etwas, von dem du sagst, dass es existiert, sich aber weder als Erinnerung noch als Vorstellung in deinem Bewußtsein befindet. Was könnte das sein?
Zitat von FabianoFabiano schrieb:Materie erscheint uns also nur als etwas festes, undurchdringliches. Aber das als Einbildung zu betrachten, geht mir doch etwas zu weit.
Es sind deine Sinne, welche der Materie den Eindruck von Festigkeit geben. Die Materie selbst verfügt nicht über solche Eigenschaften.

Die Eigenschaften, welche du der Materie zuschreibst, befinden sich nicht in der Materie, sondern sie befinden sich als Erfahrungen in deinem Bewußtsein.

Sie befinden sich IN DIR, wie alles, was du eine "Welt" nennst.


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26.09.2010 um 18:50
@Awaresum

Hab ich mir fast gedacht, dass bei der Kommunikation mit Gegenständen "gar nichts" bei herum kommt :D

Aber wer sind denn nun die Erschaffer der Gegenstände?
Jetzt sag bitte nicht, dass sind wir selbst, oder unsere Aufmerksamkeit !

Wenn du dafür Gott sagen würdest, als Erschaffer aller Dinge, das könnte ich ja noch nachvollziehen...

Aber du sprachst ja von geistigen Wesenheiten, die sich durch die Materie etwas erschaffen haben. Entschuldigung, aber da komme ich ehrlich gesagt nicht mehr mit. Was sollen denn das für geistige Wesenheiten sein? Engel, oder Dämonen?

Wenn ich mir unter der an sich ja schon sehr energiereichen Materie in konzentrierter Form eine Art geistiger Kräfte vorstellen soll, das würde ich noch unterschreiben. Aber wenn du von geistigen Wesenheiten sprichst, dann sag mir uns uns hier doch mal was das für Wesenheiten sind?

Du sprachst mich noch auf folgenden Satz an: Ich schrieb:
Es gibt auch Dinge, die jenseits unserer Wahrnehmung liegen und damit auch von uns keine Aufmerksamkeit erfahren und dennoch existieren.

Darauf fragtest du: "Du machst mich neugierig. Was könnten das für Dinge sein?" Und schließlich machst du selbst hierbei noch eine Einschränkung:

"Bitte mach ein Beispiel für etwas, von dem du sagst, dass es existiert, sich aber weder als Erinnerung noch als Vorstellung in deinem Bewußtsein befindet. Was könnte das sein?"

Das habe ich so nicht behauptet ! Ich habe nur gesagt: Es gibt Dinge, die jenseits unserer Wahrnehmung liegen und damit auch von uns keine Aufmerksamkeit erfahren und dennoch existieren.

Nun als Beispiel wären die radioaktiven Strahlen zu nennen, welche man bis vor kurzem gar nicht kannte. Sie waren jenseits unserer Wahrnehmung und somit erfuhren sie auch keine Aufmerksamkeit und existierten dennoch.

Ich könnte jetzt noch die sog. Erdstrahlen anfügen, oder die Wasseradern, welche die Wünschelrutengänger aufspüren mit ihren Ruten, dadurch erfahren sie allerdings von uns schon wieder eine gewisse Aufmerksamkeit. Allerdings sind sie schon noch jenseits unserer Wahrnehmung, denn um sie aufzuspüren benötigt man Hilfsmittel, so wie bei der radioaktiven Strahlung ein Messgerät. Ohne dies sind sie für uns nicht wahrnehmbar und erfahren somit auch keine Aufmerksamkeit.


Die Ansicht dass alles, was existiert nur völlig Innerlich sei, die teile ich nicht. Das mag vielleicht im Jenseits mit der Seele so der Fall sein, losgelöst von aller Materie. Da ist die Welt um uns herum im Grunde nur ein Spaziergang durch unsere eigene Seelenwelt. Aber hier in der Materiellen Welt ist das nicht so. Jedenfalls glaube ich das nicht.


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26.09.2010 um 20:55
@Fabiano
Zitat von FabianoFabiano schrieb:Hab ich mir fast gedacht, dass bei der Kommunikation mit Gegenständen "gar nichts" bei herum kommt
Weil du noch nicht verstanden hast, was ein Kommunikationsmittel ist, bleibt dir nichts anderes übrig, als dich auf meine beiden Worte "Gar nichts" zu stürzen und sie als Erklärung zu verstehen. Die Erklärung jedoch was ein Kommunikationsmittel ist, findest du NACH diesen beiden Worten, welche du jedoch noch nicht verstanden hast.

Es ist deine Art zu Denken, und das Ergebnis dieses Denkens zeigt sich dann in Fragen, wie...
Zitat von FabianoFabiano schrieb:Wie kann ich mich denn dem gelben Auto mitteilen?
Ich empfehle dir, nicht den Versuch zu machen, mit einem Auto kommunizieren zu wollen, wenn dir dabei gewisse Menschen zuschauen. Sie könnten den Eindruck gewinnen, dass du dringend Hilfe benötigst. :)

Du denkst halt, und so formulierst du es auch, dass die Kommunikationsmittel jene sind, die mit dir kommunizieren. Du siehst oder willst nicht Diejenigen sehen, welche diese Dinge lediglich als Mittel zum Zweck erschaffen und benutzen.

So lange du versuchst, mit materiellen Dingen wie einem Elementarteilchen oder Ansammlungen von ihnen, wie z.B. einem Auto, eine Konversation zu beginnen, wirst du bitter enttäuscht werden, weil sie dir nicht antworten.

Du solltest stattdessen mit den Erschaffern reden. Und um das tun zu können, wirst du dafür ebenfalls die Materie benutzen. Ob du das willst oder nicht, oder es richtig oder falsch findest, spielt keine Rolle. :)

Dass du das nicht so siehst, liegt daran, dass du Materie für etwas hälst, womit du selbst nichts zu tun hast. Genau darin liegt der Fehler deines Denkens und von daher kommen auch alle deine Fragen.

Materie und Geist sind zwei Aspekte von Aufmerksamkeit. Damit hast du folgende zwei Möglichkeiten:

Wenn du das Geistige, welches du dein ICH und dein BEWUSSTEIN nennst, als eine aus der Materie hervorgehende Funktion betrachtest, dann hast du das Wissenschaftliche, welches du so sehr bevorzugst. Und wenn du stattdessen die Materie als ein Produkt des Geistigen verstehst, dann hast du das Religiöse, was viele Menschen benötigen.

Wenn du nun fragen solltest: "Was von beiden stimmt denn nun? Was kam zuerst, die Materie oder der Geist?" dann lautet die Antwort darauf:

Nichts von beiden kam zuerst.

Es gibt keine Materie ohne das Geistige. Und das Geistige kann nicht ohne die Materie sein. Sie beide bedürfen einander. Zusammen ergeben sie das, was du eine Welt nennst.

Du wirst kein Universum finden, in dem es einen Beobachter gibt, aber nichts, was er bemerken könnte.

Ebensowenig macht es nichtmal für einen Gott einen Sinn, etwas zu erschaffen, aber niemanden, der es bemerken könnte.

Das ist gemeint, wenn ich sage, dass es Materie nicht ohne Geist geben kann. Sie bedürfen einander.

Wenn du das verstanden hast, wird du auch keine Versuche mehr machen, um mit Autos oder anderen Kommunikationsmitteln eine Konversation zu beginnen. :)
Zitat von FabianoFabiano schrieb:Aber du sprachst ja von geistigen Wesenheiten, die sich durch die Materie etwas erschaffen haben. Entschuldigung, aber da komme ich ehrlich gesagt nicht mehr mit.
Ich verstehe sehr gut, dass du auch hierbei nicht mitkommst. Bitte sieh es nicht als Vorwurf. Ich achte und respektiere dich. Doch wie solltest du in der Lage sein, ein höheres Wesen zu verstehen, wenn du nichtmal seine Kommunikationsmittel als solche erkennst?
Zitat von FabianoFabiano schrieb:Die Ansicht dass alles, was existiert nur völlig Innerlich sei, die teile ich nicht. Das mag vielleicht im Jenseits mit der Seele so der Fall sein, losgelöst von aller Materie. Da ist die Welt um uns herum im Grunde nur ein Spaziergang durch unsere eigene Seelenwelt. Aber hier in der Materiellen Welt ist das nicht so. Jedenfalls glaube ich das nicht.
Es ist keine Frage des Glaubens.

Der Begriff "Universum" repräsentiert für jeden einzelnen Menschen ausschließlich das, was er darüber weiß.

Und alles, was ein Mensch weiß, befindet sich in seinem Bewußtsein. Die Summe seiner ganz persönlichen individuellen Bewußtseinsinhalte wie Gedanken, Gefühle, Erinnerungen, Überzeugungen, Vorstellungen, etc. ist das, was er als ein Universum bezeichnet.

Und das ist nunmal etwas vollkommen Innerliches.

Etwas Anderes gibt es für dich nicht, was du ein Universum nennen könntest.

Warum du leugnest, ist nur für dich von Bedeutung.


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Philosophische Betrachtungen

27.09.2010 um 11:18
@Awaresum
Eikyu schrieb:
Wenn es diese Felder geben sollte müssten sie Allgemeingültig sein, und nicht nur für "Spezielle" Hunde.


Ich denke, du solltest das Vorhandensein dieser "Felder" nicht verwechseln mit "Na, dann müssen sie auch alle nutzen können".
Du sagst also,

1. Es gibt dieser Felder
2. Nicht jeder kann sie nutzen

Wenn ich zwei Hunde habe, Hund A und Hund B, Hund A wird die Nutzung solcher Felder zugesprochen, Hund B nicht.
Warum ist Hund B dazu nicht fähig?
Er muss sich von Hund A unterscheiden, demnach muss seine Beschaffenheit dafür verantwortlich sein, dass er diese Felder nicht nutzen kann.

Auch spielt das Umfeld und die mit ihm in Beziehung stehenden Menschen eine Rolle.

Oder er unterscheidet sich einfach dadurch, dass er diese Felder einfach nicht nutzen will.
Sollte man aber bei solch einem Exemplar plötzlich doch feststellen, das er diese Felder nutzen kann, muss sich was in seinem Umfeld verändert haben, dass er nun so agiert und die Felder nutzen möchte.

Zuletzt wäre da noch der Zeitaspekt. Der Hund und der Mensch schlafen jeweils eine Zeit, und sind auch eine bestimmte Zeit wach.
Es können sich Gewohnheiten einstellen, wie z.b die Gewohnheit des Menschen um 8.00 Uhr dem Hund Futter zu geben, und die des Hundes um diese Zeit auf das Futter zu warten.
Der Hund würde vermutlich auch um 8:00 auf Futter warten, wenn der Mensch sich dazu entschlossen hätte ihm erst um 9:00 Uhr das Futter zu servieren.

Das Video das du Awaresum mir da gezeigt hast, zeigt aber das der Hund ca. vier Sekunden nachdem die Redakteurin die Besitzerin des Hundes zum Aufbruch bewegte, aufstand und zum Fenster ging.
Die Besitzerin sagte auch noch "es ist egal ob ich an ihn denke oder nicht", dass heisst nur am Entschluss heim zu kehren, wusste des Hund das die Besitzerin bald zu Hause sein wird.
Wie aber sollte er das vom Entschluss der Redakteurin unterscheiden?
Die Besitzerin hätte sich eben so gut anders überlegen können.
Welche Reichweite haben denn diese Felder, würde der Hund auch fühlen können wann die Besitzerin nach Hause kommt, wenn diese sich in einem anderen Land dazu entscheidet nach Hause zu kommen?


Wir haben also,

1. Beschaffenheit des Hundes
2. Umfeld
3. Wille
4. Zeitaspekt
5. Die Felder

Ockhams Rasiermesser ziehe ich in diesem Fall vor, und das simpelste bleibt stehen.
Welches das ist muss ich noch herausfinden.




Noch ein paar Auszüge aus Wiki über den Biologen Rupert Sheldrake und die von ihm postulierten Felder:
Als morphisches Feld (engl. „morphic field“), ursprünglich auch als morphogenetisches Feld, bezeichnete der britische Biologe Rupert Sheldrake ein hypothetisches Feld, das als „formbildende Verursachung“ für die Entwicklung von Strukturen sowohl in der Biologie, Physik, Chemie, aber auch in der Gesellschaft verantwortlich sein soll. Von der großen Mehrheit der Naturwissenschaftler wird die Hypothese als pseudowissenschaftlich abgelehnt, eine Minderheit fordert die wissenschaftliche Überprüfung der Hypothese.[1][2][3] Auch einige Vertreter der Sozialwissenschaften haben die Hypothese ernsthaft diskutiert.[4]

Der in der Entwicklungsbiologie verwendete Begriff des morphogenetischen Feldes ist nicht identisch mit den von Sheldrake angenommenen Feldern.
Sheldrake entwickelte eine andere Hypothese. In dieser wird die Existenz eines universellen Feldes postuliert, welches das „Grundmuster“ eines biologischen Systems kodieren soll. Er nahm zunächst Bezug auf den davor bereits bestehenden Begriff des morphogenetischen bzw. Entwicklungs-Feldes, formulierte ihn aber im Rahmen seiner Hypothese neu.

Nach Sheldrakes Ansicht ist es einer Form, die bereits an einem Ort existiert, ein Leichtes auch an irgendeinem anderen Ort zu entstehen. Nach dieser Hypothese wirkt das morphische Feld nicht nur auf biologische Systeme, sondern auf jegliche Form, beispielsweise auch auf die Bildung von Kristallstrukturen. Dies nannte Sheldrake 1973 ein morphisches Feld, später auch das Gedächtnis der Natur. Seine Hypothese veröffentlichte er 1981 in seinem Buch A New Science of Life (deutsch: „Das schöpferische Universum. Die Theorie des morphogenetischen Feldes“).

In seinem 1988 veröffentlichten Werk Presence of the Past: A Field Theory of Life. (deutsch: „Das Gedächtnis der Natur. Das Geheimnis der Entstehung der Formen in der Natur“) erweiterte er seine Hypothese dahingehend, dass die morphischen Felder auch die Naturgesetze selbst erfassen. Nach dieser Sichtweise bestünde die Natur möglicherweise nicht nur aus Naturgesetzen, sondern auch aus Gewohnheiten.

Im Unterschied zum elektromagnetischen Feld als „energetischem Typus der Verursachung“[7] soll dieses Feld keine Energie zur Verfügung stellen. Die Hypothese eines morphischen Feldes dient als Erklärungsmodell für das genaue Aussehen eines Lebewesens (als Teil seiner Epigenetik) und sollte am Verhalten und der Koordination mit anderen Wesen beteiligt sein. Dieses morphogenetische Feld soll eine Kraft zur Verfügung stellen, welche die Entwicklung eines Organismus steuert, so dass er eine Form annimmt, die anderen Exemplaren seiner Spezies ähnelt. Ein Rückkoppelungsmechanismus namens morphische Resonanz soll sowohl zu Veränderungen an diesem Muster führen als auch erklären, warum etwa Menschen während ihrer Entwicklung die spezifische Form ihrer Art annehmen.

Bereits 1958 hatte der Chemiker und Philosoph Michael Polanyi in seinem Buch "Personal Knowledge: Towards a Post-Critical Philosophy" (S. 348–359) ein sehr ähnliches Konzept entwickelt,[8] das er ebenfalls als morphogenetische Felder bezeichnet hatte.[9] Andere Vorläufer sind die ebenfalls weitgehend unbeachtete Theorie morphogenetischer Felder des Biologen Alexander Gurwitsch aus den 1920er Jahren und die noch ältere, um die vorhergehende Jahrhundertwende erstellte Entelechie-Theorie des Embryologen Hans Driesch.[10]
Ein Experiment das Sheldrake gemacht hat, und zwar das hier:
Im Jahr 2003 schrieb er in Der siebte Sinn des Menschen über eine Wahrnehmung, die von sehr vielen Menschen berichtet wird. Das Buch enthielt ein Experiment, bei dem die Versuchspersonen mit angelegten Augenbinden entscheiden mussten, ob sie von hinter ihnen sitzenden Personen angestarrt würden. Die Entscheidung, ob die hinten sitzende Person gerade die Versuchsperson mit der Augenbinde anschaute oder woanders hin blickte, wurde per Zufall ermittelt (Münzwurf oder Zufallszahlentabelle). Nach einem Signal in Form eines lauten Klickgeräuschs musste die Versuchsperson entscheiden, ob sie gerade angestarrt wurde. Falls die Versuchspersonen falsch geraten hatten und man ihnen das erzählte, rieten sie bei künftigen Versuchen seltener falsch. Nach zehntausenden von Einzelversuchen lag der Punktestand bei 60 Prozent, wenn die Versuchsperson angestarrt wurde (also über dem Zufallsergebnis), aber nur bei 50 Prozent, wenn sie nicht angestarrt wurde (was dem Zufallsergebnis entspricht). Dieses Ergebnis weist auf einen schwachen Sinn für das Angestarrtwerden hin, und auf keine Sinneswahrnehmung dafür, nicht angestarrt zu werden. Sheldrake behauptet, diese Experimente seien sehr oft und mit übereinstimmenden Ergebnissen in Schulen in Connecticut und Toronto sowie in einem Wissenschaftsmuseum in Amsterdam wiederholt worden.

Seit September 2005 ist Sheldrake Direktor des Perrott-Warrick-Projekts, das aus einer dem Trinity College in Cambridge zugute gekommenen Stiftung finanziert wird. Das Projekt untersucht unerklärte Fähigkeiten von Menschen und Tieren.[11]
Halte ich für falsch durchgeführt weil die Probanden dazu aufgefordert werden (durch das klicken) sich zu entscheiden ob sie angestarrt werden, oder nicht.
Das heisst nach dem Klick liegt ein Proband entweder falsch oder richtig.
Aber warum der Klick?
Würden die Probanden fühlen das sie angestarrt werden, könnten sie doch selber entscheiden ob ja oder nein.
Würde ich z.b auf einem Bürgersteig gehen, und ich habe das Gefühl mich starrt jemand an, ich würde nach hinten blicken und feststellen, tatsächlich, da ist jemand, oder war doch nur eine Einbildung.
Hätte ich eine zweite Person an meiner Seite die mir sagt: Hinter dir geht jemand, sag mir ob diese Person dich anstarrt oder nicht, würde es sich ganz anders verhalten.
Denn Umstand des anstarrens also von Status A: Nicht anstarren, zu Status B: Anstarren, gilt es zu bemerken und vice versa, nicht den Klick, und die anschliessend erzwungene Aussage A oder B.
Dies impliziert nämlich schon eine Bemerkung.
Ich könnte ebensogut 1000x angestarrt/nicht angestarrt worden sein, ohne überhaupt auf die Idee gekommen zu sein, "werde ich angestarrt, oder nicht".
Eikyu schrieb:
Wenn ich mir vorstelle zu fliegen, muss ich wissen was fliegen ist.
Für meinen Menschen gilt das aber nicht.
Ich meine die Erfahrung des Seins zu fühlen, ohne zu fühlen in dem Sinne wie wir es kennen.


Es gibt sehr viele Menschen, die wissen, was ein sogenannter "Flugtraum" ist. Ich gehöre dazu, obwohl ich noch nie in meinem Leben "tatsächlich nur mit meinem Körper" geflogen bin.

Solche Träume hatte ich gelegentlich als Kind. Im Traumerlebnis rannten ein paar Jungs hinter mir her und wollten mich fangen. Die Jagd ging in ein Einkaufszentrum hinein. Nicht in die Geschäfte, aber außen an den Geschäften entlang. In genau dem Augenblick, in dem jener Junge, der mir am nächsten gekommen war, seine Hand nach mir austrecken wollte, um mich zu greifen, machte ich meine Arme auseinander und hob ab. Nicht hoch, aber hoch genug, bis etwa über die Firmenschilder an den Eingangstüren, so dass er mich auch durch ein Hochspringen nicht erreichen konnte. Es war ein herrliches Erlebnis. Ich "flog" dann geradewegs über die Geschäfte hinweg und landete auf einen Parkplatz dahinter. Bis die anderen Jungen das herausbekommen hatten, war ich über alle Berge.

Ich kann dir nicht vermitteln, wie real dieses Flugerlebnis war. Das kann nur jemand wissen, der ebenfalls das Erlebnis eines Flugtraumes gemacht hat. Recherchiere mal darüber, wie viele Menschen solche Flugträume haben. Das sind keine Einzelfälle.

Aber ich kann dir versichern, es ist so real wie ich diese Texte hier schreibe.
Auch ich gehöre zu den Menschen die wissen was ein "Flugtraum" ist, ich kenne sogar Unterwasserträume, Teleportationsträume, Laufträume etc.
Aber das Problem ist das du hier wieder am Thema vorbeigeschrieben hast, zur Info: Wir sind noch immer beim Menschen ohne Sinne, und ohne Sinneserfahrungen.
Ich schrieb:
Zitat von EikyuEikyu schrieb:Wenn ich mir vorstelle zu fliegen, muss ich wissen was fliegen ist.
Für meinen Menschen gilt das aber nicht.
Wenn ich schreibe ich muss mir vorstellen können was fliegen ist, mein ich nicht "Mich" persönlich, sondern mich als diesen, ich nenn ihn mal "Sinnlosen Menschen" (wäre ein guter Titel für ein Buch :))
Und dieser Mensch kann das nunmal nicht.
Ich frage mich wie du überhaupt von
Zitat von EikyuEikyu schrieb:Wenn ich mir vorstelle zu fliegen, muss ich wissen was fliegen ist.
Für meinen Menschen gilt das aber nicht.
auf die Aussage
Zitat von AwaresumAwaresum schrieb:Es gibt sehr viele Menschen, die wissen, was ein sogenannter "Flugtraum" ist. Ich gehöre dazu, obwohl ich noch nie in meinem Leben "tatsächlich nur mit meinem Körper" geflogen bin.
gekommen bist, ich wollte doch garnicht wissen was ein Flugtraum ist...


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