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Die Mitte

73 Beiträge, Schlüsselwörter: Philosophie, Evolution, Glück, Pech, Polarität
MajorNeese
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Die Mitte

16.03.2012 um 00:52
Die Mitte

Gibt es Pech oder Glück?
Ist mein Leben schlecht oder gut?
Die Frage dabei ist... Welchen unterschied macht es?
Sind gute Zeiten besser als schlechtere? (Bitte NICHT an RTL denken...Konzentration bitte!!!)

Ändert sich die Realität nur weil wir zufrieden oder unzufrieden sind?
Führt "Unzufriedenheit" zu "Anpassung/Veränderung"?

Glück ist etwas, dass man aus gefühlter Freude herraus eher bereit ist zu teilen ...
Jedenfalls teilen wir unserer Umwelt gerne mit, dass wir überglücklich sind.

Bei Leid oder Schmerz ziehen wir uns gerne ins Schneckenhaus zurück und wollen alleine sein.

Ob etwas als "Gut" oder "Schlecht" interpretiert wird, hängt ganz
vom/der "Standpunkt/Perspektive" ab.

Ein Schutzengel, der Im Krieg einem Soldaten dass Leben rettet,
ist der Dämon für den Gegner...


Interessant dabei ist eigendlich, dass "Differenzierung" eine "Notlüge" ist...
Eine "Grundlage" geschaffen dafür um "Konflikte" bzw. einen Unterschied zu produktieren wodurch letztendlich "Interaktion" möglich wird.
Beides braucht einander denn zusammen ergibt es das Ganze...
Obwohl "Alles" aus der "Urknall Materie" besteht und mal "Eins" war,
muss es sich heute gegenzeitig "Fressen" bzw. "Energieaustausch" betreiben.
Dabei sollte man die "Mitte" nicht vergessen.
Also nicht in "Gut" oder "Schlecht" unterscheiden zu wollen.
Sondern beide "Teile" als "Ganzes" betrachten.

Egal was wir tun... Wir "Wechselwirken" mit unserer Umwelt...

Du, der diesen Text grade liest "schnauft" vielleicht jetzt ungläubig oder fragend Luft aus...
Allgemein du Atmest doch grade oder?
Ist dies nicht banal betrachtet eine chemische Reaktion... Wir haben einfach nur darauf bezogen schon eine "Funktion" in dieser "Welt"...

Warum "Rostet" etwas? Warum wird der angebissene Apfel braun?
Was machen Bakterien? Sie beeinflussen ihre Umwelt (Wechselwirkung)...
Dabei verfolgen sie einem "Muster" das ihnen vorgegeben wird...

Was ist besser für die Welt, fressen oder gefressen werden?

Tierarten die dem Fleischfresser zum Opfer fallen,
werden aus "Anpassung" über Generationen z.B. einen Panzer entwickeln... Oder sich eben schneller bewegen können.

Das Raubtier wird über Generationen aber im Gegenzug zum Panzer
z.B. stärkere Zähne entwickeln um wieder diesen zu knacken...
Wenn das Fluchttier schneller wird, wird auch der Jäger schneller...

Tag und Nacht...Plus und Minus, Yin Yang, Polarität...
Ohne Verlierer keinen Gewinner...

Ist es also deswegen nicht irrelevant ob wir im Leben Glück oder Pech haben?
Klar, jeder möchte glücklich sein.... Wer möchte das auch nicht?
Aber wenn ich nie schlechtes erlebe, wie will ich dann gutes erkennen?

Mir geht es aber jetzt eigendlich nicht um Gegensätze sondern um die "Mitte".

Das Leben bzw. das Universum interessiert sich nicht
für "gut" oder "schlecht" es existiert einfach und ist in Bewegung.
Energie geht nicht verloren heisst es... Also wandelt sie sich nur um...
Es gibt nie mehr oder weniger...

Die "Mitte" stellt vermutlich die einzige Wahrheit dar... Oder wie seht ihr das?


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Die Mitte

16.03.2012 um 01:17
Nun ja, die Mitte der Straße ist natürlich der denkbar ungünstigste Platz ein Pauschen ein zu legen. ;)
Energie..
Energie ist das Resultat von unterschiedlichen Potenzialen.
So^^ gesehen bedeutet die Mitte stillstand, oder?


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MajorNeese
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Die Mitte

16.03.2012 um 01:23
@Mailo
Mailo schrieb:So^^ gesehen bedeutet die Mitte stillstand, oder?
Ich habe doch vorher schon gesagt, dass Differenzierung notwendig ist um Interaktion
überhaupt möglich zu machen...

Aber als Perspektive ist die "Mitte" etwas anderes.(Nicht Zustand)
Wir, also unser "Ego" sollte nicht immer in "Richtig" oder "Falsch" unterscheiden, da es dem "Universum" egal ist.


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Die Mitte

16.03.2012 um 01:27
Richtig und Falsch sind subjektive Bewertungen.

Das ist klaar.

Muss nu aber schlafen sorry.

Gute nacht.

Gruß
Mailo


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Die Mitte

16.03.2012 um 01:35
@MajorNeese

Der Gedankengang gefällt mir.
Ich glaube aber eine direkte Mitte exisitiert nicht - jedenfalls nicht in meinem Weltbild.

Wie du schon gesagt hast, steht alles in Wechselwirkung, alles wird nur umgewandelt. Aber wenn die Energie umgewandelt wird, dann ist sie entweder das eine, oder das andere, niemals beides. Die Mitte existiert nicht, sie ist nur der schmale Grad einer Vorstellung, die Dinge zu differenzieren.
Und wenn eine Mitte insofern existiert, dass beides gleich vorhanden ist, dann wäre der Mensch ja gar nicht in der Lage, es als Solches zu erkennen. Dann macht er etwas Neues daraus, oder er nennt es Gleichgewicht, oder er nennt es Graue Masse oder Stillstand.
Die Mitte ist für mich eher eine Art Grenzwert, etwas, dass man nie ganz erreichen wird, weil in dem Moment, in dem man es erreicht, die Existenz des Eigentlichem nicht mehr vorhanden ist.


Gruß


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MajorNeese
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Die Mitte

16.03.2012 um 01:42
@Mailo
Gute Nacht ;)
Obwohl hier schon wieder das Wort "Gut" benutzt wird...

@Moire
Moire schrieb:Die Mitte existiert nicht, sie ist nur der schmale Grad einer Vorstellung, die Dinge zu differenzieren.
Die "Mitte" sollte meiner Meinung nach Dinge nicht Differenziern.
Moire schrieb:Die Mitte ist für mich eher eine Art Grenzwert, etwas, dass man nie ganz erreichen wird, weil in dem Moment, in dem man es erreicht, die Existenz des Eigentlichem nicht mehr vorhanden ist.
Präzise, die Mitte als "Zustand" ist nicht möglich da es sonst zu einem Stillstand kommt.

Aber wenn man die Welt einfach ohne "Bewertung" betrachtet und
sowohl "Gut" als auch "Schlecht" als Teile eines Ganzen versteht, hat man doch im gewissen Sinn
eine "Mitte"...?


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Die Mitte

16.03.2012 um 01:52
@MajorNeese
MajorNeese schrieb:Die "Mitte" sollte meiner Meinung nach Dinge nicht Differenziern.
Sondern? ;)
MajorNeese schrieb:die Mitte als "Zustand" ist nicht möglich da es sonst zu einem Stillstand kommt
Warum denn gleich immer "Stillstand". Man könnte auch mal Wörter wie "Auslöschung" benutzen. ;)

Oder ganz anders - was ist, wenn die Mitte einfach einen Raum neuer unbekannter Gesetze darstellt?
MajorNeese schrieb:Aber wenn man die Welt einfach ohne "Bewertung" betrachtet und
sowohl "Gut" als auch "Schlecht" als Teile eines Ganzen versteht, hat man doch im gewissen Sinn
eine "Mitte"...?
Mhm. Das finde ich nicht. Denn Keine Bewertung bedeutet ja nicht, dass man die Dinge nicht mehr einordnet.
Wenn es um Dinge wie "gut" oder "schlecht" geht, dann würde "keine Bewertung" bedeuten, dass die Seite auf der man sich befindet, keine Rolle mehr spielt - das heißt aber trotzdem, dass man auf einer Seite steht.
Der Grenzwert, also die Mitte einfach als Asymptote vorgestellt, würde bleiben, nur wäre es dir egal. Du würdest quasi die Zahlen und Vorzeichen am Koordinatensystem weglassen und könntest nicht mehr beschreiben, wo du stehst, aber du stehst immer noch in Bezug zu etwas.

Ich verstehe alles als Teil eines Ganzen und trotzdem muss ich wissen, wo ich mich bewege. Also ich finde einfach, dass das Wort "Mitte" entweder zu viel oder zu wenig ausdrückt, um mehr zu sein, als nur eine Trennlinie.
Das Einzige, was ich mir vorstellen kann, ist das du den kompletten Topf als Mitte darstellst, dass also der gesamte Raum ein Ganzes ist, unabhängig des Inhalts. Dann empfinde ich aber den Begriff "Mitte" unpassend, weil es eben jener Begriff ist, der Bezüge impliziert.

Hach. Alles nich so einfach. :D

Gruß


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Amiraji
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Die Mitte

16.03.2012 um 01:53
Wäre dann in diesem Beispiel die "Mitte" einfach nur Gleichgültigkeit,
oder einfach nur "neutral"?, eine geschicktere Bezeichnung.

Wenn es aber eine Mitte gibt, wo das Schlechte und das Gute "aufgehoben würde,
das alles in "Balance" wäre, damit könnte ich leben, ich brauche nicht schlecht und
gut oder superschlecht und supergut.

Wenn alles in einer Balance wäre, wäre die Welt für mich in Ordnung...


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MajorNeese
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Die Mitte

16.03.2012 um 02:12
@Moire
Moire schrieb:Oder ganz anders - was ist, wenn die Mitte einfach einen Raum neuer unbekannter Gesetze darstellt?
Dies ist ein interessanter Gedankengang.
Aber mit der "Mitte" meine ich eigendlich, dass es nur eine Wahrheit gibt...
Nennen wir es Physik, Chemie, Schicksal oder Wechselwirkung...
Unsere Wahrnehmung zwingt uns bedingt durch unsere "Sinne" eine Perspektive zu haben...
Aber im Bezug zum Universum ist unsere "Wahrnehmung" irrelevant.
Die Mitte soll keinen Raum darstellen sondern eigendlich die "Natur" auf den kleinsten Nenner bringen.
Wenn es um Dinge wie "gut" oder "schlecht" geht, dann würde "keine Bewertung" bedeuten, dass die Seite auf der man sich befindet, keine Rolle mehr spielt - das heißt aber trotzdem, dass man auf einer Seite steht.
Hier könnte man wohl auf die "Dreifaltigkeit" eingehen... Auch die Mitte ist ein Standpunkt...
Eine Münze hat auch 3 Seiten...

@Amiraji
Amiraji schrieb:Wenn alles in einer Balance wäre, wäre die Welt für mich in Ordnung...
Wenn alles in deinem Leben in Balance wäre?
Oder wenn die Welt in Balance wäre?


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Die Mitte

16.03.2012 um 02:24
@MajorNeese
MajorNeese schrieb:Unsere Wahrnehmung zwingt uns bedingt durch unsere "Sinne" eine Perspektive zu haben...
Aber im Bezug zum Universum ist unsere "Wahrnehmung" irrelevant.
Ich weiß nicht. Selbst in Bezug (da haben wir das böse Wort schon. ;) ) auf das Universum habe ich einen bestimmten Standpunkt. Und selbst wenn ich größer wäre, als das Universum, würde ich auf das Universum draufblicken und es in Bezug auf etwas (oder mich) sehen.
Die Bedeutung eines Standpunktes wird vielleicht nichtig, aber der Standpunkt ansich bleibt.
MajorNeese schrieb:Die Mitte soll keinen Raum darstellen sondern eigendlich die "Natur" auf den kleinsten Nenner bringen.
Du meinst damit, dass bspw. die Mitte von "Gut" und "Böse" lediglich "Charaktereigenschaft" ist? Oder dass die Mitte von "rot" und "blau" nur "Farbe" ist?
Dann könnte ich durchaus mitgehen, mit deiner Theorie. Aber selbst dann empfinde ich den Begriff "Mitte" als unpassend. Dann lieber "kleinstmögliche Schnittmenge verschiedener Standpunkte". Aber ich gebe zu, mir fällt momentan auch kein passendes Wort dafür ein...
MajorNeese schrieb:Auch die Mitte ist ein Standpunkt...
Eine Münze hat auch 3 Seiten...
Wenn du danach gehst, hat eine Münze weit mehr als drei Seiten. Du kannst sie von links, von rechts, von oben, von unten, von innen, von außen,... betrachten. Und doch hast du einen Standpunkt. Wenn du keinen Standpunkt willst, dann hat eine Münze auch keine Seiten, dann existiert sie einfach nur, Punkt. Oder?
Deswegen hatte ich es ja versucht mit einem Koordinatensystem zu erklären. Dass kannst du ja auf n Dimensionen erweitern.


Gruß


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Amiraji
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Die Mitte

16.03.2012 um 02:31
MajorNeese


Wenn a l l e s in einer Balance wäre, wäre die Welt für mich in Ordnung, ja

und das geht von meiner An-Sicht aus erst, wenn mein Inneres in Balance
ist, wird das Äußere nachziehen müssen und so wird es bei Jedem Anderen
sein, wenn e i n J e d e r in seiner Balance sich befindet, dann wird dem
Äußeren gar nicht anderes übrig bleiben...darauf zu reagieren, oder besser
gesagt, es passt sich an.


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Die Mitte

16.03.2012 um 02:37
@Amiraji
Amiraji schrieb:wenn mein Inneres in Balance
ist, wird das Äußere nachziehen müssen
Also das heißt, wenn es dir gut geht, weil du mit dir selbst im Gleichgewicht bist, dann blüht der Baum neben dir auch wieder farbenfroher und gesund? Na ich weiß ja nicht...

Gruß


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Die Mitte

16.03.2012 um 03:49
Genau.
Eine Mitte existiert nicht. Weil es keine Trennung gibt. Was sollte die Mitte denn teilen?
Erst wenn es Keine Mitte geben kann, gibt es eine "Mitte". :D


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Die Mitte

16.03.2012 um 04:08
@snafu
snafu schrieb:Erst wenn es Keine Mitte geben kann, gibt es eine "Mitte"
Damit hättest du auch eher kommen können. Ich mühe mich hier Beiträge lang ab, mich zu erklären, und dann formulierst du das in einem Satz. Das ist doch fast regelrecht frustrierend. :D


Gruß


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Die Mitte

16.03.2012 um 04:16
:) jo . das paradox vereinen. ^^ @Moire
Manchmal ist es leicht.


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Amiraji
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Die Mitte

16.03.2012 um 23:45
@Moire


hm, ich dachte, wir sprechen von Menschen....

eine Natur oder die Natur kennt die Mitte nicht,
sie ist in manchen Breitengraden zwar in
Frühling, Sommer, Herbst und Winter unter-
worfen, aber die Natur kennt keine Mitte.....
sie ist ihren eigenen Gesetzen unterworfen
und kümmert sich auch nicht um uns Menschen...

und ich sprach zwar auch von mir...,als Beispiel, aber auch
von den Menschen in Plural und wenn es viele sind,
die in Balance sind, dann kann es durchaus

sein, dass das ansteckend wirkt, auf die anderen
Menschen.


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Die Mitte

17.03.2012 um 00:49
Du schmeisst hier ziemlich viele philosophischen Fragen nacheinander in einen Topf, aufpassen, denn beim Verrühren kommt unter Umständen nur Soße raus.

Zum Beispiel Schneckenhaus, mal als Beispiel rausgegriffen, das kann richtig sein oder eine Flucht ins Scheinleben, je nach Lebenssituation und Inhalt, man sollte solche Bilder nicht verallgemeinern. Manchmal ist es richtig, sich zurück zu ziehen, und es hängt auch vom Menschen ab, wie dieses Schneckenhaus wirkt. Manche Menschen brauchen es, weil sie sonst nicht klarkommen würden, weil die Gesellschaft sie sonst ausnutzen würde. Es gibt zu viele Bedingungen, um allgemeine Antworten zu geben. Es ist daher falsch zu meinen, dies wäre einfach mal so und man würde sich damit gegen das Glück stellen oder eine fiktive "Mitte".

Menschen suchen Freiheit, Glück, Liebe, Gerechtigkeit, Vollkommenheit. Mit diesen großen Begriffen versuchen sie etwas einzufangen. Manchmal hören sie auch nur davon, machen sich ein Bild wie es sein könnte, der Kamin, der/die Geliebte, am Meer, Ruhe, ein Glas Wein, spielende Kinder, Gesang, Tiere. Schon scheint das Glück ganz nah. Und doch ist es das nicht. Das sind Wunschbilder.

Daher gibt es auch nicht die sog. Mitte, das wäre ja so, als ob man zwischen Unvollkommenheit und Vollkommenheit ausruhen könnte oder zwischen Unfreiheit und Freiheit. Wer meint, frei zu sein, spürt nur nicht die Ketten, an denen er hängt, er hat aufgehört zu streben.
MajorNeese schrieb:Das Leben bzw. das Universum interessiert sich nicht
für "gut" oder "schlecht" es existiert einfach und ist in Bewegung.
Energie geht nicht verloren heisst es... Also wandelt sie sich nur um...
Es gibt nie mehr oder weniger...
Lese doch Monod, ist zwar schon etwas angestaubt, aber du würdest klare und präzise Antworten auf deine Fragen finden. Man kommt direkt zum Nihilismus und dann überschlägt man sich und wirft sich unter Umständen wieder Hals über Kopf in den Schoß der Mutter Kirche, auch wenn es absurd ist, davon zeugen selbst Naturwissenschaftler, die eigentlich Materialisten sein müssten. Glaube, obwohl es absurd ist.

Dies liegt eben daran, dass die meisten Menschen Simulationen ihrer selbst sind bzw. anderer, in der Simulation scheint alles irgendwie unklärbar zu sein, aber im Grund geht es um Energie und um Gott, das große Leben findet man nur in sich selbst und nur wenn man danach sucht, aus der Matrix aussteigt. Dann ist man auch nicht in seiner Mitte, sondern ruht in sich selbst.


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Fabiano
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Die Mitte

17.03.2012 um 02:03
Die Mitte ist das Laue, weder Kalt noch Warm... Und was Jesus über die Lauen sagte, ist hoffentlich bekannt...

Also Heiß ist wenigstens Heiß und Kalt ist eben Kalt. Aber das ist zumindest eine Haltung. Dieses dauernde Mitteln und Vermitteln, damit Relativieren und Angleichen ist gar nichts !

Solange ein Pendel schwingt, ist er wenigstens in Bewegung. Aber die Mitte davon wäre Stillstand.

Eine Batterie hat zwei Pole. An dem einen ist ein Elektronenüberschuss und an dem anderen ein entsprechender Mangel. Nur so kann überhaupt der Strom fließen. Wenn die Ladungen ausgeglichen sind, ist die Batterie leer...

Die Mitte ist so eine diplomatische Haltung von Beidem um keinem weh zutun, es mit dem einen und dem anderen nicht zu verderben und damit eigentlich keine wirkliche Haltung, sondern nur ein sich dazwischen setzen und beides aushalten. Noch schlimmer gehts eigentlich nicht... :D

Also ich halte nichts von der Mitte. Weil sie so nichtssagend ist... Mitteln ist für mich nur ein fauler Kompromiss. Dann lieber Heiß oder Kalt :D


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oOchandniOo
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Die Mitte

20.03.2012 um 12:56
@Fabiano

Und in sich selbst zu ruhen wie @mitras es ausdrückt, ist das nichts für dich? Ich wäre glücklich vorurteilsfrei durch das Leben gehen zu können.

Als Kinder konnten wir das noch alle. Wir werden alle drauf programmiert zu urteilen/verurteilen, Menschen nach einem Muster auszuselektieren und jene die durch das bestimmte Muster fallen zu verurteilen. Ist das lebenswert?

Im Enteffekt ist dieser Mechanismus nur dazu gedacht um von sich selber abzulenken, weil wenn ich über andere urteile muss ich mir keine Gedanken über mich selber machen und erkenne nicht meine eigenen Fehler oder Probleme die ich doch eigentlich lösen sollte.


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Die Mitte

20.03.2012 um 13:06
@MajorNeese


Wie könnte die Mitte existieren, wenn nicht wär das links und rechts ?! Kann sie dann anders sein, als das, was sie abbildet ?!


Denke ich an die Mitte, so weiß ich das es ein links und rechts gibt. Denke ich an links, wo weiß ich das es ein rechts und eine Mitte gibt. Denke ich an recht, so weiß ich, das es ein links und eine Mitte gibt.


Bei allen drei Gedanken Gängen denke ich zu wissen, das es einen Weg gibt, übersehe dabei aber wohl, das meine gedachte Sicht, es ist der die Wege zu den Wegen macht :)

Ergo,


ein, die Mitte ist die Mitte. die Wahrheit ist die Wahrheit............

Die Geschichte mit Buddha und der Mitte wird falsch verstanden, weil man versucht es richtig zu verstehen :D


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