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Die Mitte

73 Beiträge, Schlüsselwörter: Philosophie, Evolution, Glück, Pech, Polarität
Marina1984
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Die Mitte

27.03.2012 um 07:13
Eine Sache kommt im Leben oft vor. Viele negative Dinge die uns widerfahren bringen häufig positive Dinge. Das muß nicht im hier und jetzt sein. Da können Jahre draufgehen. Leider prägen uns häufig eher die negativen Erinnerungen anstatt die positiven. Dann gibt es auch noch welche, die die Realität verdrängen. Wenn man aber die Realität verdrängt, dann wird man irgendwann unglücklich in manchen Fällen da durch bestimmte auslösende Situationen die Realität einen trotzdem wieder einholt. Deswegen halte ich nichts von Verdrängungen von Tatsachen. Sicherlich mag vieles Ansichtssache sein. Das gibt es auch aber man kann nie allgemein sagen was richtig und was falsch ist. Häufig hängt es von den einzelnen Individuen ab. Da liegt z.B. eine tote Person. Für die eine Person ist es grauenvoll und sieht nichts anderes mehr. Die andere Person mag es als Erlösung für die betroffene Person betrachten. Da schneiden sich die Punkte wieder.


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MajorNeese
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Die Mitte

27.03.2012 um 10:32
Ok.... Ich *versuche* es erneut...

Die "Mitte" ist kein Empfinden... Die "Mitte" ist kein Zustand.

Damit wir aus unserer *menschlichen Perspektive* unterscheiden können, müssen
Eindrücke "Trennbar" und dadurch erkennbar sein... Bedenken wir die 5 Sinne...
selbst "Materie" braucht "Unterscheidungen" um interagieren zu können.

Die "Mitte" als solche betrachtet wäre als Zustand vermutlich eine Stragnation...
Genau wie die "Perfektion", denn diese wäre ebenfalls ein "Stillstand"...
siri schrieb am 23.03.2012:Natürlich gibt es "Die Mitte" sie ist der Zustand des "nicht bewertens" alles anehmen, alles loslassen.
Vermutlich schon... :D
Aber kann man "Alles festhalten"? ...

Seltsamer Gedankengang:
Was passiert mit "Lebewesen" die loslassen? Sie sterben aus...

Aber, würde jedes Lebewesen (nur) auf der Erde jetzt einfach "Loslassen"...
Wären wir nicht mehr Lebensfähig---
Unser Leben braucht *Reibung*... Wie ein Dynamo^^

Ist unser Dasein, die Welt die wir als Realität empfinden nicht auf den "kleinsten Nenner" gebracht
eigendlich nur schlichter Energieaustausch/Ausgleich.... Fressen und gefressen werden... Sich um eine Sonne drehen...etc.

Energie geht nicht verloren, sie wandelt sich nur um....
Ist das "Leben" (Universum) ein Perpetuum Mobile?

Hat das Universum heute mehr Energie als im Moment des Urknalls bzw. davor?
Oder ist die Energie immer gleich geblieben? Kein Verlust und kein Zuwachs?

Genau dies könnte man meiner Meinung nach als "Mitte" bezeichnen...
Egal ob eine Sonne stirbt oder eine neue entsteht...
Energie verbraucht sich nicht, sie wandelt sich um...
Wir Menschen... Allgemein das Universum..
Braucht "Unterschiede" um eben Energieaustausch zu betreiben. (Daher darf es keine Mitte geben)
Aber banal betrachtet ist Energie nur in Bewegung und nicht am verlieren oder zugewinnen---
Dies stellt zumindest scheinbar eine mathematische Gleichung dar... Eine "Mitte"...

Wir können die "Mitte" als Individuum vermutlich niemals Leben...
Aber wir sollten sie wenigsten halbwegs verstehen können...


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Toreador74
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Die Mitte

27.03.2012 um 11:09
Gedanken zur Mitte:

Eine der Fragen die man sich zu dem Thema stellen sollte lautet: Was macht die Mitte überhaupt definierbar? Was macht sie erstrebenswert und was liegt in ihr verborgen?

Ich werde den Komplex, aus meiner Sicht, relativ abstrakt anschneiden:

Um die Mitte überhaupt erst einmal anstreben zu können muss man wissen dass es sie gibt, bzw. geben könnte. Was liefert hinweise auf die Mitte? Was macht sie berechen- uind definierbar? Die Extreme helfen uns da weiter...

Finden sich denn Anhaltspunkte für Extreme in uns und unserer Umgebung? Selbstredend...das Spektrum unseres Bewusstseins ist zunächst begrenzt durch Wahrnehmung von Extremen, einige Beispiele dafür wären Gut und Böse, Tag und Nacht, Sonne und Mond, Mann und Frau, Leben und Tod, Rechts und Links...in diesen Kontrast werden wir hinein geboren und alles hängt nun davon ab welche Erfahrungen wir innerhalb des Komplexes sammeln, ob wir uns mit den Extremen abfinden können und uns dann sogar bewusstseinstechnisch in diesem Komplex niederlassen...

Wenn man erkennt dass die Gegensätze eigentlich garkeine sind sondern dass sie sich bedingen und voneinander abhängig sind, ist man schon ein Stückchen weiter gekommen auf dem Weg hin zur Mitte...

Kleines Beispiel hierfür: Was hätte die Nacht schon für eine Bedeutung für uns wenn es den Tag nicht gäbe...garkeine denn sie wäre allgegenwärtig und ohne Kontrast für uns. Zugegeben ein wiederum abstraktes Beispiel denn ohne das stete Zusammenspiel von Tag und Nacht gäbe es uns sogesehen überhaupt nicht, eine erneute Bestätigung für das Bedingen und das Abhängigkeitsverhältnis zueinander.

Die abstrakte Herangehensweise wird dem Ganzen eigentlich nicht wirklich gerecht aber sie erspart mir gerade viel Tipperei *g*

Werde da irgendwann nochmal anknüpfen aber nun muss ich erstmal los...


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kore
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Die Mitte

27.03.2012 um 11:33
Mitte als Idee ist enorm und nicht neu.
Dennoch selbst in ihrer hier merkwürdigerweise so abgelehnten Wertigkeit, als von Aristoteles innerhalb dessen Kardinaltugenden definiert, die wohl bis auf Plato zurückgehen, ein erstrebenswertes Ziel, dem man sich eben immer annähern kann, weil es immer eine weitere Vervollkommnung in diesen Ideen geben mag.
Etwa:
Tollkühnheit> Tapferkeit < Feigheit

Stumpsinn> Mäßigkeit < Zuchtlosigkeit

Auch bei Mesotes wurde diese Ideenwelt weiter beachtet
Intoleranz>Toleranz< Ignoranz
Weisheit ist die Tugend diese Mitten zu treffen....


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Die Mitte

27.03.2012 um 17:12
@dandi
dandi schrieb am 22.03.2012:Bei einem bewegten Pendel hat die Kugel in der Mitte die höchste Geschwindigkeit. (Sry, ich stelle den Nonsensmultiplikator wieder aus.)
Richtig


@MajorNeese

Man braucht keine Reibung mehr, weil man sich nicht mehr reiben muß
Gegenteil.......man zieht sich aus Reibungen um nicht energetisch ausgesaugt zu werden.
Denn 98% der Menschen transformieren ihre negativen Energien über Andere.

Du wirst nicht krank aus dir, sondern wegen der "energetischen Verbindung" zu anderen Menschen
oder du transformierts sie, sie werden durch dich transformiert........

Die Dualität aufheben,ist die Mitte.....es ist der Frühling,Harmonie
Die Liebe ist die Mitte :-)
Verschmelzung ist die Mitte als Transformation.


Was wäre der bitterer Kakao,ohne Milch
Die Schokolade ist die Verschmelzung der Gegensätze Transformation die Liebe,die Mitte:-)

wer wiil den Sommer mit 38° oder den Winter mit -20° Niemand.
Wer will das Millonen Menschen hungern - weil Millonen übersättigt sind.

Ein Mensch in der Mitte bringt seine Umgebung zum "Schwingen"wo er ist bringt er die Dualität ind Harmonie......


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Die Mitte

27.03.2012 um 17:15
@MajorNeese
Deshalb ist die Mitte auch ein geistiger Zustand,wo dieser Mensch lebt wird nichts schlimmes passieren.Weder der Stadt noch dem Land:-)


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Die Mitte

27.03.2012 um 17:37
@MajorNeese
Es mag ja für viele erstrebenswert sein die Dualität zu leben.....dann sollen sie nicht klagen,und zufrieden sein.
Eine Harmonie der Gegensätze bewirkt keinen Frieden weil Frieden den Krieg anzieht.........
also ist das Wort der "höchsten Stufe" der Harmonie nicht Stillstand, oder Mäßigkeit ............
diese Wort gibt es nicht weil die Worte ein Teil der Dualität sind,und im Kosmos aufgehoben, keine Bedeutung mehr haben.
Heisst nicht das dort nichts ist sondern.....man nennt es auch die "dunkele Energie" weil dort nichts,und alles ist,es ist aber dort das "Höchste das Tiefste"


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Die Mitte

27.03.2012 um 18:02
@MajorNeese
Das größte Geheimniss der "Mitte" ist die Veränderung der Materie durch den Geist.


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MajorNeese
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Die Mitte

29.03.2012 um 11:23
@Toreador74
Toreador74 schrieb:in diesen Kontrast werden wir hinein geboren und alles hängt nun davon ab welche Erfahrungen wir innerhalb des Komplexes sammeln, ob wir uns mit den Extremen abfinden können und uns dann sogar bewusstseinstechnisch in diesem Komplex niederlassen...
Präzise, unsere Wahrnehmung ist unseren Sinnen *ausgeliefert*...
Wenn man hier an die "Extreme" denkt, gibt es für jeden "Sinn" auf den kleinsten Nenner gebracht
nur die Unterscheidung "Angenehm/Unangenehm"... Anziehung oder Abstossung...

@siri
siri schrieb:Man braucht keine Reibung mehr, weil man sich nicht mehr reiben muß
Gegenteil.......man zieht sich aus Reibungen um nicht energetisch ausgesaugt zu werden.
Reibung ist letztendlich eine Notwendigkeit denn ohne "Interaktion" wäre eine Diskussion wie wir sie jetzt grade führen nicht möglich.

Wenn alles ohne Reibung, also in der "Mitte" stehen würde...
Hätten wir keine unterschiedlichen Meinungen und würden nicht mal einen Zweck in einer
Konversation wie dieser hier suchen... Wir wären ohne "Antrieb" und unser Schicksal wäre "Egal"...
siri schrieb:Die Liebe ist die Mitte :-)
Dem schliesse ich mich an... Obwohl ich vermutlich einfach kein vergleichbares Gegenteil kenne...
siri schrieb:Ein Mensch in der Mitte bringt seine Umgebung zum "Schwingen"wo er ist bringt er die Dualität ind Harmonie......
Dies wird vermutlich so sein... Aber man sollte dabei nicht vergessen, dass ein Mensch
der nicht in der "Mitte" ist auch "Schwingt"...
siri schrieb:Das größte Geheimniss der "Mitte" ist die Veränderung der Materie durch den Geist.
Dem stimme ich zu.
Ist es aber nicht auch interessant wie die Materie um uns herum unseren Geist verändert?

Und wieder 2 Möglichkeiten... Ändern wir die Welt um uns herum? Oder ändert die Welt uns?
Haben wir einen freien Willen, ein freies Gedankenmuster oder ist er/es durch unsere Sinne
vorgegeben bzw. stark beeinträchtigt?


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Toreador74
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Die Mitte

08.04.2012 um 06:06
Die Liebe ist die Mitte, dem kann ich nur bedingt folgen...man müsste sich aber auch erstmal genauer mit dem Begriff Liebe auseinandersetzen.

Einfach gedacht würde ich sagen der Hass steht der Liebe gegenüber...und das fügt sich dann wieder in das Polaritätsgefüge in uns und um uns herum ein.

Weiter gedacht, den gesamten Komplex betrachtend, sozusagen einen Schritt über das Polaritätsgefüge hinaus gedacht, eröffnet sich einem "etwas" das man vergleichen könnte mit einer Art "höheren" Form von Liebe...einer Art bedingungsloser Liebe die es vermag die vermeintlichen Gegensätze in einen Kontext zu führen...nur ob die Begrifflichkeit "Liebe" hier wirklich noch angemessen ist...schwer zu sagen und sicherlich diskussionsfähig :) Ausgleich, Harmonie, Ordnung...solche Worte kommen mir eher in den Sinn.

Zum Thema schwingen: Alles und jeder schwingt, ob nun bewusst oder nicht bewusst, gewollt oder nicht gewollt...und so kommt man dann auch zu der Antwort auf die Frage: Ändern wir die Welt um uns herum? Oder ändert die Welt uns? Diese Antwort findet man, wie so oft, nicht im Entweder/Oder...sondern im Und. Die Tür schwingt in beide Richtungen, wie man so schön sagt.


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MajorNeese
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Die Mitte

21.04.2012 um 09:12
@Toreador74
Toreador74 schrieb am 08.04.2012:Die Liebe ist die Mitte, dem kann ich nur bedingt folgen...man müsste sich aber auch erstmal genauer mit dem Begriff Liebe auseinandersetzen.
Präzise, Liebe ist nur ein Wort...

Der Vater liebt den Sohn... Aber er liebt ihn ganz klar anders als er seine Frau liebt...

Auf den "kleinsten Nenner" gebracht ist "Liebe" ein Gefühl des "Zusammengehörens", "Zuneigung".
Wenn wir hierbei an den Urknall denken, also dass eigendlich "Alles" einmal "Zusammen" war,
kann man es vielleicht "Urinstinkt" nennen.
Dadurch könnte ich den "Wunsch" des wieder "Zusammenseins" verstehen...


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Die Mitte

24.04.2012 um 19:32
@MajorNeese
im leben könnene wir nicht de mitte treffen wir werden gute und schlechte sachen erleben es sein denn du nimmst alles als gut an was aber unmöglich ist ich denke mal weit nah an der mitte zu sein ist schon nicht schlecht

@Toreador74
liebe ist höher als die mitte


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kore
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Die Mitte

27.04.2012 um 10:29
ohne Dualität keine Mitte.
Wie die Schalen der Waage in der Mitte des Balkens befestigt sind, so die Mitte zwischen zwei Extremen.
Ohne diese wäre der Balken sinnlos. Es gäbe keine Bewegung und nichts Wägbares.
Die Mitte gilt es stets neu auszutarieren und ein Mensch der behauptet diese beständig zu besitzen und noch auf Erden lebt, um anderen die eben nicht seiner Anschauung nach in dieser Mitte sich befinden, als Wurzel des Übels zu bezeichnen, ist nicht um die Mitte ringend, da er glaubt sie zu besitzen bewegt er nichts mehr. Das ist Stillstand und ähnelt zudem der sartre schen Behauptung: "Die Hölle das sind die anderen".


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