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Das Höhlengleichnis - Lebt die heutige Gesellschaft in einer Höhle?

Das Höhlengleichnis - Lebt die heutige Gesellschaft in einer Höhle?

14.07.2012 um 01:44
platon1


"Das menschliche Dasein ist so beschaffen, daß die meisten Menschen die Höhle niemals verlassen werden."

In seiner Politeia diskutiert Platon die Möglichkeit einer idealen Staatsordnung. Bei der Frage, ob und wie die Menschen gebildet werden können, verwendet Platon ein Gleichnis, das berühmte Höhlengleichnis. Es geht darum, ob und wie der Mensch die Wahrheit erkennen kann.

Platon beschreibt einige Menschen, die in einer unterirdischen Höhle von Kindheit an so festgebunden sind, dass sie weder ihre Köpfe noch ihre Körper bewegen und deshalb immer nur auf die ihnen gegenüber liegende Höhlenwand blicken können. Licht haben sie von einem Feuer, das hinter ihnen brennt. Zwischen dem Feuer und ihren Rücken befindet sich eine Mauer. Hinter dieser Mauer werden Bilder und Gegenstände vorbeigetragen, die die Mauer überragen und Schatten an die Wand werfen. Die „Gefangenen“ können nur diese Schatten der Gegenstände wahrnehmen. Wenn die Träger der Gegenstände sprechen, hallt es von der Wand so zurück, als ob die Schatten selber sprächen. Da sich die Welt der Gefangenen ausschließlich um diese Schatten dreht, deuten und benennen sie diese, als handelte es sich bei ihnen um die wahre Welt.


"Stelle dir Menschen vor in einer unterirdischen Wohnstätte... von Kind auf sind sie in dieser Höhle festgebannt. ... (sie) sehen nur geradeaus vor sich hin... von oben her aber aus der Ferne von rückwärts erscheint ihnen ein Feuerschein; zwischen dem Feuer aber und den Gefesselten läuft oben ein Weg hin, längs dessen eine niedrige Mauer errichtet ist... Längs dieser Mauer... tragen Menschen allerlei Gerätschaften vorbei...
Können solche Gefangenen von sich selbst sowohl wie gegenseitig voneinander gesehen haben als die Schatten, die durch die Wirkung des Feuers auf die ihnen gegenüberligende Wand der Höhle geworfen werden? ... Durchweg also würden die Gefangenen nichts anderes für wahr gelten lassen als die Schatten der künstlichen Gegenstände. (Bild ganz links unten)
Wenn einer von ihnen entfesselt und genötigt würde, plötzlich aufzustehen, den Hals umzuwenden, ... nach dem Lichte emporzublicken... Und wenn man ihn nun zwänge, sein Licht auf das Licht selbst zu richten, so würden ihn doch seine Augen schmerzen... Wenn man ihn nun aber von da gewaltsam durch den... Aufgang aufwärts schleppte und nicht eher ruhete, als bis man ihn an das Licht der Sonne gebracht hätte, würde er diese Gewaltsamkeit nicht schmerzlich empfinden und sich dagegen sträuben?... Zuletzt dann würde er die Sonne, nicht etwa bloß Abspiegelungen derselben im Wasser ... in voller Wirklichkeit ... schauen und ihre Beschaffenheit zu betrachten imstande sein... (Bild Mitte unten)
Wenn ein solcher wieder hinabstiege in die Höhle und dort wieder seinen alten Platz einnähme, würden dann seine Augen nicht förmlich eingetaucht werden in Finsternis. Und wenn er nun wieder... wetteifern müßte in der Deutung jener Schattenbilder, ... würde er sich da nicht lächerlich machen und würde es nicht von ihm heißen, sein Aufstieg nach oben sei schuld daran... und schon der bloße Versuch, nach oben zu gelangen, sei verwerflich?... (Bild rechts unten)"


hoehle1hoehle2hoehle3


Platon bezieht dieses Gleichnis in seinem folgenden Text auf folgende Analogie:

Wohnstätte der Gefesselten in der Höhle = durch das Gesicht uns erscheinende Raumwelt

Lichtschein des Feuers = Kraft der Sonne

Aufstieg nach oben und Betrachtung der oberen Welt = Erhebung der Seele in das Reich des nur Denkbaren

hoehle

Dies ist ein Modell der Platonischen Erkenntnistheorie, in der im Bereich des nur Denkbaren die Ideen das Wirkliche der Welt sind und die uns erscheinende Raumwelt nur Schattenbilder dieser Ideen darstellen.


Aber auch für das Leben derer in den Höhlen und derer, die das Licht geschaut haben, ergeben sich Konsequenzen:
"Wundere dich nicht, daß diejenigen, die zu dieser Höhe gelang sind, keine Neigung verspüren, sich den menschlichen Alltagsgeschäften zu widmen; sondern ihre Seelen fühlen sich immer getrieben, dort oben zu verweilen....
Scheint es dir verwunderlich, wenn einer, der von den göttlichen Anschauungen her in das menschliche Jammertal herabkommt, haltungslos ist und sich recht lächerlich ausnimmt, wenn er, noch getrübten Blicks und noch nicht wieder genügend an die hiesige Finsternis gewöhnt, sich genötigt sieht, in Gerichtshöfen oder anderswo um die Schatten der Gerechtigkeit zu streiten ..."

Daß auch unser Leben sich im Allgemeinen doch nur in der Höhle abspielt, verdeutlicht Sautet:
"Das menschliche Dasein ist so beschaffen, daß die meisten Menschen die Höhle niemals verlassen werden." (Sautet, S. 294)
Die meisten Menschen merken nicht, daß sie im Reich der Schatten leben, weil sie sich den Bedürfnissen ihrer Körper unterwerfen. Und daß sie immer tiefer hineingeraten, rührt daher, daß sie die Gesetze der Geschichte nicht kennen. Das Volk meint, seine Gelüste befriedigen zu können, wenn es die Macht hat, sich selbst zu regieren. Es versteht nicht, daß es sich in einer Situation befindet, die das Ziel, das es sich steckt, untergräbt. Während es frei zu sein wähnt, ist es mehr denn je Gefangener der Verhältnisse...."


Ist das Dasein nicht ein schlechtes Stück, in dem wir die meiste Zeit keine Rolle spielen, es sei denn die des Zuschauers? Verharren wir angesichts eines Schattenspiels meist nicht in kindischer Tatenlosigkeit? Vor allem im Zeitalter des Fernsehens?... Ob es sich nun um "Fiktionen" oder um "Nachrichten" handelt, wir sind weniger den je in der Lage, uns den Bildern zu entziehen, die vor unseren Augen vorüberziehen. Im übrigen übertrifft die Realität häufig bei weitem die Fiktion... Überdies ist der Zuschauer inzwischen "verkabelt" und das Angebot an Bildern so groß, daß es möglich geworden ist, ständig ein fremdes Leben zu führen. Wozu also dem Realen Bedeutung beimessen? Warum gegen die Trivialität des Alltags ankämpfen, wenn das Paradies in der Künstlichkeit liegt? Platon hatte es genau gesehen: die Gefangenen leiden nicht mehr an ihren Ketten - sie erfreuen sich ihrer sogar....

(via http://www.thur.de/philo/philo5.htm & Wikipedia: Höhlengleichnis)

Wieder was für die nötige Dosis an Philosophie ;)
Doch dies ist eigentlich die "älteste" Form der Philosophie die noch immer aktuell ist. Man könnte sagen das der ganze Film "Matrix" die moderne Version des Höhlengleichnisses ist. Ich selbst erkenne mich zu gut in dieser Denkweise, doch die wirkliche Welt hab auch ich nur für sehr kurze Momente erleben können, es hat nichts damit zu tun was wir als "Realität" betrachten, sondern unsere Perspektive. Es ist wie wenn man ins Theater oder Kino geht, man sieht eine fantastische, schöne Aufführung, doch man selbst als einzelner "erleuchteter" Zuschauer sieht die Gerüste und Aufbauten hinter der Bühne, die Technik und das reale Konstrukt. Doch wer diese dunkle Höhle verlassen hat kann als von der Erleuchtung geblendeter durchaus wieder in diese Höhle abtauchen, nur ist man blind für das schöne Schattenspiel geworden...

Kurz und knapp ist das der Erkenntnisweg der Erleuchtung. Wie es eine physische Evolution gibt, so gibt es auch eine Geistige, die Kunst ist es seine eigene Blindheit zu erkennen, seine Unwissenheit zuzugeben und auch zu erkennen das man in einer Höhle lebt die wir als Realität erkennen, doch umgeben ist von Dingen die wir nicht so einfach verstehen können. Es ist nicht leicht diesen Weg zu gehen doch am ende besitzt man einen freien Geist.

Wenn das hier jemanden interessiert, so interessieren mich die Gedanken derer die ähnliches erfahren haben und sich nicht von langen Texten abhalten lassen, ich denke mal jeder der den Film Matrix richtig verstanden hat wird diese doch schon recht alte Philosophie verstehen, also brüllt eure Gedanken durch die Höhle! :P

Wie denkt ihr darüber?


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14.07.2012 um 08:15
@cRAwler23
Als erstes denke ich, ist es nicht möglich diese Höhle zu verlassen und daraus folgt ja, daß ich an diese Höhle glaube bzw. an die Sonne. Wobei diese Sonne ja als subjektikves Synonym des jeweiligen "echten" Glaubens steht, weil nicht wiederlegbar natürlich auch nicht beweisbar, daher ja Glaube.

Und selbst wenn es möglich wäre, diese Höhle zu verlassen, woher wüsstest Du es?

Bei Platon musst Du desweiteren bedenken, daß natürlich auch er, als nicht Barbar in die Eleusischen Mysterien eingeweiht war. Freilich hat es Herkules in den Aides ( Spiritus Asper und Akut dürft ihr euch denken) geschafft, doch aber ganz eigentlich nur, weil er ein Sohne Zeus war.
Aber auch hier scheiden sich ja die Geister, was den der Kykeon beinhaltete!
Vielleicht war es nur ein guter Trip :)
Zur Zeit der tiefsten Mitternacht sah ich die Sonne in ihrem hellsten Licht leuchten; ich schaute Unter- und Obergötter von Angesicht zu Angesicht und betete sie in der Nähe an.
Apuleius Der goldene Esel, S. 249.


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Dude
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Das Höhlengleichnis - Lebt die heutige Gesellschaft in einer Höhle?

16.07.2012 um 01:20
Hier eine weitere Version zum Höhlengleichnis in Verbindung mit der Matrix.

Diskussion: Gleichnisse, Allegorien, Sinnbilder (Beitrag von Dude)
cRAwler23 schrieb:Wenn das hier jemanden interessiert, so interessieren mich die Gedanken derer die ähnliches erfahren haben und sich nicht von langen Texten abhalten lassen, ich denke mal jeder der den Film Matrix richtig verstanden hat wird diese doch schon recht alte Philosophie verstehen, also brüllt eure Gedanken durch die Höhle! :P

Wie denkt ihr darüber?
Erfreutes und sachliches Diskutieren wünsch ich allen, die Freude daran haben, und erhebendes Lesen all jenen, die einfach still mitlesen möchten.


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Das Höhlengleichnis - Lebt die heutige Gesellschaft in einer Höhle?

16.07.2012 um 06:04
Also ich kann mir nicht helfen, dieses Thema gehört in die Sparte Philosophie.
"Lebt die heutige Gesellschaft in einer Höhle?
Ich begreife die Frage jetzt gar nicht mehr -.-


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Das Höhlengleichnis - Lebt die heutige Gesellschaft in einer Höhle?

16.07.2012 um 06:48
Na gut, in Anbetracht der Tatsache, daß wir in ein System hineingeboren werden, welches uns so sehr prägt, daß der Frontallappen unseres Gehirns uns ein schlechtes Gewissen suggeriert, sobald wir an der Prägung zu rütteln beginnen, meine ich schon, daß wir in einer Art Höhle leben, um mich zu verdeutlichen...die Hells Angels leben in einer anderen Höhle und ich finde es eher ungerecht, was wohl an meiner Prägung liegt, daß wir diesem System nicht "kündigen" können.
So empfinde ich es zumindest und es ist jetzt auch keine grosse Option, in ein anderes System zu wechseln, denn das verschiebt die Problematik ja bloß.
Vielleicht sollte ein Kündigungs Artikel in 's Grundgesetz ;)
So ich hoffe ich bin nicht an der Thematik vorbei geschossen.

Gruss


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suspect.1
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Das Höhlengleichnis - Lebt die heutige Gesellschaft in einer Höhle?

16.07.2012 um 07:47
@Radix
:)
Dazu müssten die mal ein Grundgesetz anerkennen, Hells Angels, Banditos und Gremium, wie sie hier alle rumhupfen..geschweige denn lesen..sind zwar keine Dummen und alle ziemlich hell, jedenfalls die in den oberen Charter und Chapter..aber die unteren brauchen die Höhle. Die können gar net selbst denken, nur ausführen, ein Staat im Staat.


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Das Höhlengleichnis - Lebt die heutige Gesellschaft in einer Höhle?

17.07.2012 um 06:08
@suspect.1
suspect.1 schrieb:Dazu müssten die mal ein Grundgesetz anerkennen,
suspect.1 schrieb:ein Staat im Staat.
Das ist ja gerade der Punkt, die andere Höhle!


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suspect.1
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Das Höhlengleichnis - Lebt die heutige Gesellschaft in einer Höhle?

17.07.2012 um 07:22
@Radix
Nein.
Radix schrieb:Das ist ja gerade der Punkt, die andere Höhle!
Was ist denn dein Gedanke dahinter?


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Das Höhlengleichnis - Lebt die heutige Gesellschaft in einer Höhle?

17.07.2012 um 07:45
@suspect.1
suspect.1 schrieb:Was ist denn dein Gedanke dahinter?
Ich betrachte jene "Höhle" als - wie soll ich es sagen - Rechtsverständnis oder ich möchte nicht den Begriff Realität benutzen, aber doch, die Gerechtigkeit eben die Art und Weise des Lebens.
Um bei den Hells Angels zu bleiben oder meinetwegen der Mafia, diese haben andere Überzeugungen als es unser Staat hat bzw. ist dies ja sogar falsch, würde der Staat tatsächlich Res publica sein, so betrachte ich die Hells Angels* (Alle für einen und einer für Alle), so würde sich die Höhle verschieben, in Kongruenz zu einander kommen.
Die Moralität ist bei uns im Staat, verkommen zum Moralismus und dieser ist verantwortlich für unser Gut und Böse Verständnis.

* Ich weiss nicht in wie Fern die Würde des Menschen bei diesen berührt wird, aber es sollte
1. Nur ein Beispiel sein und
2. ist eben genau jenes "legal" oder nicht, eine Frage der Sonne um bei Platon zu bleiben.


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suspect.1
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Das Höhlengleichnis - Lebt die heutige Gesellschaft in einer Höhle?

17.07.2012 um 07:57
@Radix
Denkst du nicht, dass die Höhle eher eine Situation beschreibt, die nötig ist, um Gleichmachung zu betreiben, nicht Rechtsverständnis?
Durch Folgsamkeit und parieren eine Richtung einhalten, damit Regierbarkeit erreicht wird?

Rechtsverständnis bei den Hells, Banditos und Gremien...basiert darauf, das eine Hierarchie entstanden ist und in dem Verhältnis bei denen auch Untergruppen gebildet sind, die widerum intrigieren und nach Richtungen streben. Wird jemand jedoch erwischt, der es unterwandern will, durch Akt und Tat, sollte er wohl besser gehen und das ist schwer.
Die Würde des Menschen wird alleine schon durch Besteuerung verletzt. Vom direkten Staat.


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Das Höhlengleichnis - Lebt die heutige Gesellschaft in einer Höhle?

17.07.2012 um 08:19
@suspect.1
suspect.1 schrieb:Denkst du nicht, dass die Höhle eher eine Situation beschreibt, die nötig ist, um Gleichmachung zu betreiben, nicht Rechtsverständnis?
Durch Folgsamkeit und parieren eine Richtung einhalten, damit Regierbarkeit erreicht wird?
Nein, wir haben es in meinen Augen nicht mit einer Situation, sonder mit "dem" nicht mit einem Verständnis, "Knigge Verhalten", zu tun.
Natürlich betrachte ich Regierbarkeit mit dem schönen Begriff "égalité", aber dieser hat ja nichts mit einem homogenen Kollektiv zu tun, sondern mit Freiheit, die ohne diese Gleichhiet (Eingkeit) nicht möglich ist.
Das heisst, ich sehe in dieser Folgsamkeit das krasse Gegenteil zur Gleichheit! (Was mit ein Grund meiner Ablehung unserer Parteien ist.)


Zu deinem zweiten Absatz, es ist ja gänzlich egal was sie für ein Rechtsverständnis haben, Fakt aber ist, es ist eine "andere Welt" und ob einem das sujektiv nicht schmeckt, dafür kann der Kock ja reichlich wenig!
Du als Beispiel, siehst deren Taten ja nur auf Grund deines Rechtsverständnises, verstehts Du was ich meine?


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suspect.1
ehemaliges Mitglied

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Das Höhlengleichnis - Lebt die heutige Gesellschaft in einer Höhle?

17.07.2012 um 08:38
Ich versteh dich schon.
Diejenigen, die dabei sind, suchen Hierarchie und können ohne eine klare Struktur nicht klarkommen.
Deren Finanzierung ist krank.
Rechtsverständnis, solang es nicht impliziert ist, ist subjektiv. Nicht eingetrichtertes Jura, das eben gleich machen soll, sondern objektives Rechtsverständnis.

Ja, Folgsamkeit ist nicht Gleichheit, die Wirkung ist nur ähnlich. Die Regierbarkeit dadurch eben. Es wird von oben etwas vorgegeben, was deren Gleichheit ist und wird unten durch Folgsamkeit erreicht. Nicht durch Gleichheit.


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Dude
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Das Höhlengleichnis - Lebt die heutige Gesellschaft in einer Höhle?

17.07.2012 um 12:28
Gleicheit ist in der Gesellschaft ohnehin nicht anzustreben, sondern einzig Gleichwertigkeit und Gleichberechtigung aller verschiedenen Individuen, und dies tut dieser Tage dringend Not, wenn man z.B. auf ESM, Indect und co. blickt.

Die Höhle scheint allgegenwärtig...


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Das Höhlengleichnis - Lebt die heutige Gesellschaft in einer Höhle?

17.07.2012 um 15:31
wie wär's denn wenn du zu deinem beitrag die matrix und platons höhlengleichnis, auf den du ja mehrmals hinweisen möchtest, auch die quelle gleich mitlieferst? ist eigenlich generell so usus hier^^


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Drakon
ehemaliges Mitglied

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Das Höhlengleichnis - Lebt die heutige Gesellschaft in einer Höhle?

17.07.2012 um 20:16
Ich würde schreiben, wir leben zwar nicht mehr in einer "Höhle",
aber im Zeitalter der "Nacht"...


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dergeistlose
ehemaliges Mitglied

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Das Höhlengleichnis - Lebt die heutige Gesellschaft in einer Höhle?

18.07.2012 um 13:32
@cRAwler23


In einer Gedankenhöhle, es ist dunkel, man sieht nichts und ist ziemlich einsam, egal wie viele einsame man in dieser Höhle noch trifft. Jeder Schritt kann tödlich sein...


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Das Höhlengleichnis - Lebt die heutige Gesellschaft in einer Höhle?

18.07.2012 um 17:52
Das Gleichnis weist darauf hin, dass die hiesige Realität von verborgenen Mächten aus kontrolliert wird, diese sind es, welche die Bilder und Figuren vorbeitragen, welche die Schatten projizieren.

Nach dem Materialismus ist die materielle Realität Alles. Doch dass hinter der Materiel die echte Realität steckt, welche die Materie als Surrogat steuert, ist für viele unverständlich. Sie finden sich mit den Schattenbildern von Wissenschaft und Religion als vorläufige Wahrheiten ab.

Sie sind es auch, welche in der Höhle kauern und nicht den Gang nach draußen wagen.


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Das Höhlengleichnis - Lebt die heutige Gesellschaft in einer Höhle?

18.07.2012 um 18:04
oops ich hatte wohl vergessen zu ätten @Dude


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Das Höhlengleichnis - Lebt die heutige Gesellschaft in einer Höhle?

20.07.2012 um 19:02
Die heutige Gesellschaft lebt in einer Höhle und die meisten haben Angst sie zu verlassen. Diese Angst kommt daher da Angst besteht die Welt so wie sie ist könnte sich auflösen. So wie sie jetzt ist scheint sie eine gewisse Sicherheit zu vermitteln. Die Wahrheit jedoch ist: Sicherheit gibt es nicht. Wer sich auf etwas verlässt das er Selbst nicht erkannt hat der baut auf Sand. :)


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kickboxer85
ehemaliges Mitglied

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Das Höhlengleichnis - Lebt die heutige Gesellschaft in einer Höhle?

20.07.2012 um 22:19
Ich muss dabei an den fisch im teich denken, er denkt das ist seine welt und wird niemals in der lage sein den ozean zu entdecken..


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