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Die triste Vorhersehbarkeit des Lebens.

88 Beiträge, Schlüsselwörter: Leben, Vorhersehbar

Die triste Vorhersehbarkeit des Lebens.

21.01.2013 um 18:47
@xtom1973


Das beantwortet aber meine Frage nicht.
Ist ja wieder die selbe Antwort.
Akzeptiere es und nimm es an.Stell dich nicht dagegen undsw.
Wie soll das denn gehen?
Immerhin wehre ich mich gegen nichts.
Und falls doch unbewusst, wie soll ich dann annehmen.
Eine "Scheiss egal Einstellung"habe ich ohnehin schon längst.


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Die triste Vorhersehbarkeit des Lebens.

21.01.2013 um 19:10
jero4802 schrieb:Eine "Scheiss egal Einstellung"habe ich ohnehin schon längst.
Das ist aber nicht, was ich zu vermitteln versuche, jedenfalls nicht in der Hauptsache.

Verstehe einfach, daß es für dein Problem keine andere Lösung gibt ausser Akzeptanz oder Verdrängung!

Gibt es denn für die Endlichkeit deines Lebens eine Lösung?
Das Motto hier heisst offenbar "friss oder stirb", im wahrsten Sinne des Wortes.
=> Widerstand ist zwecklos (und kontraproduktiv).

Genau das ist eine der Ursachen, warum so viele Menschen Egomanen sind und ohne jede Rücksicht mitnehmen, was "sie kriegen können".

Stell dir einfach den gegenteiligen Zustand vor, ständig wechselnde Zustände und Unvorhersehbarkeiten und überlege, ob du damit besser klar kommen würdest.
Ich wette: nein.
jero4802 schrieb:Wie soll das denn gehen?
Du sollst darüber einfach nicht mehr nachdenken!

Es wird dich zu keinem einzigen sinnvoll verwertbaren Ergebnis bringen. Weder im praktischen Leben, noch auf Erkenntnisebene.

Im Gegenteil, wenn sich die Gedanken erst "einbrennen" riskierst du waschechte Psycho-Probleme, am Ende hängst du an irgendwelchen Pillen oder Drogen fest.

Kinder fragen ihre Eltern gerne immer weiter "warum", egal welche richtige Antwort sie schon bekommen haben. Und so ist es auch hier. Es gibt irgendwann keine weiteren Antworten mehr, es GIBT keine andere Antwort.

Schau dich doch mal um. Du könntest dir DANN Sorgen machen, wenn du in einer Welt voller glücklicher, gutgelaunter, harmonischer Menschen leben würdest. Was siehst du auf der Strasse? Hängende Mundwinkel und Menschen voller aufgestautem Frust.

Ja, es GIBT glückliche Menschen, und die zählen zu denen, die garantiert nicht über die unabänderlichen Dinge nachdenken. Nimms einfach mit Humor und machs Beste draus.


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Die triste Vorhersehbarkeit des Lebens.

21.01.2013 um 19:19
xtom1973 schrieb:Du sollst darüber einfach nicht mehr nachdenken!
xtom1973 schrieb:Ja, es GIBT glückliche Menschen, und die zählen zu denen, die garantiert nicht über die unabänderlichen Dinge nachdenken.
Die Veränderung deines Zustandes ist DANN nur eine Frage der Zeit. Du mußt versuchen, trotz allem positiv zu denken und "einfach zu leben" (es "fliessen lassen").


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Die triste Vorhersehbarkeit des Lebens.

21.01.2013 um 19:20
@xtom1973


Mein Leben besteht aus Wandel und Veränderung.
Ich bin auch mit Sicherheit ein Mensch der sich schnell und gut anpassen kann.
Aber das ändert nichts daran das trotzdem alles trist ist.
Ja, selbst die Veränderung fühlt sich gleich an, so paradox das auch klingen mag.

Und ja, selbst Humor habe ich genug.
Ich weiss eben nicht was los ist.
Eine Depression ist ausgeschlossen.
Drogen nehme ich keine, habe ich auch noch nie, werde ich nicht.
Und trotzdem hänge ich irgendwie in einer Dauerschleife fest.
Täglich grüsst das Murmeltier.


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Die triste Vorhersehbarkeit des Lebens.

21.01.2013 um 19:40
jero4802 schrieb:Ich weiss eben nicht was los ist.
Das liegt doch auf der Hand:
du wurdest mit deinem Leben in eine bestimmte Situation, in eine Welt geworfen.

Wie jeder andere Mensch auch. Mehr weiß niemand mit absoluter Sicherheit.
jero4802 schrieb:Und trotzdem hänge ich irgendwie in einer Dauerschleife fest.
Dann steig halt aus und ziehe durch die Welt!
Dann ist nicht mehr so viel tristes und vorhersehbares in deinem Leben. Das tun viele Menschen, exakt aus dem gleichen Antrieb.

Dieses triste, graue, vorschriftenfreudige, obrigkeitshörige und krankmachende Deutschland mitsamt seinem Shicewetter* ist eh nicht das GELBE vom Ei. Wenn du Geld hat, geh nach Thailand oder so, das könnte bereits helfen.

Oder willst so eine Art dauerhaften Höhepunkt erleben?
Das wird wohl schwer möglich sein.

Je bessere und tollere Höhepunkte du erlebst, desto mehr werden vergangene Höhepunkte automatisch degradiert. Und es ist noch schlimmer: Je älter du wirst, um so mehr hast du erlebt, um so "trister" wird das Leben und umso weniger Optionen stehen für neue Höhepunkte offen.

that's life.

*das musste mal raus ;D


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Die triste Vorhersehbarkeit des Lebens.

21.01.2013 um 19:49
@xtom1973

Erstmal danke das du mir so ausführlich antwortest und dir die Zeit dafür nimmst.

Naja das ist irgendwie das Gegenteil von dem was ich eigentlich will, oder sagen wir besser, nicht unbedingt das wichtigste.
Vielmehr will ich eine innere Ruhe finden die sich einfach nicht einstellen will.
Ich bin ein getriebener wenn man so will.
So etwas wie Gemütlichkeit ist mir fast ein Fremdwort, etwas mit Leidenschaft zu machen, das kenne ich schon lange nicht mehr.
Mich wircklich auf etwas zu freuen, Fehlanzeige.
Natürlich gibt es Momente eines kleineren Hochs oder auch Tiefs, aber direkt "spüren" kann ich davon beides nicht wircklich intensiv.
Kann das irgendwie schwer erklären in welchem Gemüt/Gedanken/Gefühlszustand ich mich eigentlich befinde.


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Die triste Vorhersehbarkeit des Lebens.

21.01.2013 um 20:02
jero4802 schrieb:Vielmehr will ich eine innere Ruhe finden die sich einfach nicht einstellen will.
Ich bin ein getriebener wenn man so will.
Du *fühlst* dich getrieben (unter Druck) und weißt nicht mehr wo du hin willst?
Wo es "lang geht"?

Du spürst eine "innere Unruhe", Nervosität?

Kenn ich alles. 5mg Diazepam / Tag haben mir damals geholfen.
Stell dir einfach kleine, erreichbare Ziele. Das menschliche Leben ist ein Weg.
jero4802 schrieb:Natürlich gibt es Momente eines kleineren Hochs oder auch Tiefs, aber direkt "spüren" kann ich davon beides nicht wircklich intensiv.
Du bist zu abgehoben, zu verkopft. Du mußt dich irgendwie "erden".
Hab ich auch alles schon gehabt. Viele Menschen haben diese Probleme. Mach deinen Kopf frei. Die Rede könnte ich mir selber halten.

Trotzdem führt alles immer wieder zum gleichen Fakt:
Es gibt nur die Möglichkeit des "mitmachens" oder den Ausgang.

Wir müssen "damit leben", daß es so ist wie es ist.


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Die triste Vorhersehbarkeit des Lebens.

21.01.2013 um 20:02
Es gibt 7 Milliarden Menschen auf dieser Welt. Vll. auch mehr.

D.h. es gibt 7 Milliarden Welten auf dieser Welt. Viele scheinen gleich zu sein jedoch sind sie alle inviduell und verschieden. Nichts ist vorhersehbar außer Geburt und Tod.


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Die triste Vorhersehbarkeit des Lebens.

21.01.2013 um 22:58
@jero4802
jero4802 schrieb:Das ist ein Problem welches ich einfach nicht verstehen kann.
Das Meiste entzieht sich unserem Verständnis und in letzter Instanz kann man alles auf ein "Lebensgefühl" reduzieren, was mehr oder weniger erstrebenswert ist. Das ist die eigentlich Matrix des Daseins, unser Lebensgefühl, nicht Momente, sondern das permantente Hintergrundschrauschen der Existenz.
jero4802 schrieb:Was heisst es sich einer Leere hinzugeben?
Stell dir eine glatte ruhige Meeresoberfläche vor auf die du schaust und die Ruhe und Gelassenheit, die dieses innere Bild ausstrahlt, entleert von allen Ereignissen und versuche zu verstehn, dass man das, was man sich ersehnt nicht immer im Äusseren finden kann, indem man sich permanent mit anderen vergleicht, oder versucht alles in einem Aktionismus zu ertränken, sondern indem man sich Zeit nimmt, sich zurückzuziehen in das kleine Gebiet, das man selbst ist.
Es heisst auch sich selbst zu entleeren von allen sinnlosen Bedürfnissen und Zwängen, zu reflektieren, was man wirklich braucht, zu verstehen, dass Vieles nur unnötiger Ballast ist.
jero4802 schrieb:Was heisst es beispielsweise zu akzptieren und alles anzunehmen was kommt oder ist?
Nein, man soll alles radikal hinterfragen, aber verstehen, dass das Leben selbst unbeständig und einem permanenten Wechsel unterworfen, dass alles, was man für so selbstverständlich hält vergänglich und nichtig ist.
jero4802 schrieb:So in etwa wie wenn jemand sagen würde, flieg einfach, ja klar hört sich toll an.
Tu einfach nichts und geh nirgendwohin.


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Die triste Vorhersehbarkeit des Lebens.

21.01.2013 um 23:01
@jero4802
Freut mich, dass du das verstehst, was ich geschrieben habe. Würde ich nicht selbst wissen was ich meine würde ich jetzt schon nicht mehr durchblicken ^^
Ich glaube, dieses "damit abfinden" soll ganz einfach bedeuten, dass du dagegen nicht mehr ankämpfst wie die Welt ist und dir quasi sagst "das Leben ist scheiße und dann stirbt man. yo!"
Ich verbinde damit ne Mischung aus zynischem und resignierendem Verhalten, was mich ganz persönlich niemals zufriedenstellen könnte, weil man dann quasi in Trance durch das Leben eiert wobei gerade dieses..hmm wie nenn ich das jetzt... dieses öde ja das ist, was einem nicht gefällt.
Und für mich hätte dieses abfinden immer eine Verbitterung im Schlepptau (hab ich schon hinter mir so ne Phase).

@all
Ich glaube, dass es viele Möglichkeiten geben würde, dem Leben Pfiff zu verleihen. Undzwar diese Art Pfiff, die hier gemeint ist und keine paar-Stunden-Erlebnisse die "ganz lustig" sind.
Das Problem ist, dass das ein Umfeld benötigt, welches genau so denkt wie man selbst weil "normale" Leute einem dort in die Quere kommen würden.
Ich könnte nie die Freundin von jemandem sein, dessen Leben dadurch erfüllend werden würde viel zu reisen, große Karriere zu machen usw. weil ich so nicht bin und deshalb dieser Person mit meinem Dasein in deren Leben in die Quere käme.
(Streiterein, Argumente, Uneinigkeiten was Prioritäten angeht usw -> führt dazu, dass er sich "anpasst" und sich selbst unterdrückt)
Genauso werde ich wohl nie ein Umfeld finden, bei dem Nachts spontan ne SMS auf meinem Handy ist : komm raus, wir fahren jetzt mit 5 Mann zum See baden mit Lagerfeuer oder sowas und dazu einen süßen Freund, der es sich zutraut eine lebenslange Beziehung zu führen, bei dem niemand jemals irgendwas vermissen würde bzw denken würde verpasst zu haben :D
Wir stellen uns alle gegenseitig im Weg..Normen, Vorstellungen des eigenen Umfelds, Erziehung..
Und wenn man sich wagt auszubrechen, hat man oft schlechte Karten (nicht so wie in Filmen leider, bei denen man am Ende der strahlende Held ist).
Und ich glaube die einzigen wirklich glücklichen Leute sind die, die eine oder mehrere Personen kennenlernen, die halt eben nicht im Weg stehen.
Eben nicht mit ihrem Förmchen da stehen und sagen "sei so und so weil so gehört sich das"


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Die triste Vorhersehbarkeit des Lebens.

21.01.2013 um 23:32
xtom1973 schrieb:Wer steckt diese Erwartungen zu hoch? Ist das tatsächlich so?
Ich halte meine Erwartungen auf existenzieller Ebene gering, um der wiederkehrenden Enttäuschung zu entgehen, und gebe mich (existenziell) mit relativ "wenig" zufrieden.
Ich kann mich dir nur anschließen, aber ich weiß auch, dass wir damit nicht zur Mehrheit zählen.
xtom1973 schrieb:Ist es nicht eher so, daß wir in einer höher-schneller-weiter-Welt leben?
Erwarten die meisten Menschen nicht automatisch etwas Neues? Ist es nicht die Tristheit selbst, die uns dazu verleitet? Und die Zeit, die Endlichkeit des Seins? Suchen wir nicht nach Sensationen, nach neuen Erfahrungen? Sind wir nicht neugierig auf Neues?
Ja wir leben in einem Zeitalter, wo die Ereignisse sich überstürzen, in welchem die Menschen in einer schieren Informationsflut ertrinken und niemand mehr festen Boden unter den Füssen hat.
Manchmal wünsche ich mich einfach nur auf eine einsame Insel^^ weit weg von dieser sinnlosen, dekadenten Konsumgesellschaft...
xtom1973 schrieb:Ist das nicht alles einfach nur natürlich?
Alles ist "natürlich", indem es das notwendige Resultat der Umstände ist... es macht da keinen Sinn zwischen natürlich und unnatürlich zu unterscheiden... alleine die Frage zählt, was erstrebenswert ist.
xtom1973 schrieb:Und würden wir die Tristheit nicht kennen, würden wir uns nicht an Zustände und Gegebenheiten gewöhnen können, hätten wir dadurch andere Probleme. Es wäre nichts besser
Ach, genauso wie bizarre, unendlich trostlose Landschaften und Planeten ihren Reiz haben, hat auch die Melancholie, Unwirtlichkeit und Düsternis der Existenz ihren Reiz, so wie eben alles ein zweischneidiges Schwert ist.
xtom1973 schrieb:Es ist kein Wunder, daß in dieser Welt 80% der Einwohner an psychischen Auffälligkeiten leiden ("irre" sind). Egal wie man es dreht und wendet: im materiellen Leben, im Problem der materiellen Existenz selber tauscht man immer nur ein Problem gegen ein anderes.
So ist es, alles hat seinen Preis und alles muss vergehn.


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Die triste Vorhersehbarkeit des Lebens.

22.01.2013 um 07:32
Peisithanatos schrieb:Ach, genauso wie bizarre, unendlich trostlose Landschaften und Planeten ihren Reiz haben, hat auch die Melancholie, Unwirtlichkeit und Düsternis der Existenz ihren Reiz, so wie eben alles ein zweischneidiges Schwert ist.
Sie darf nur nicht zum Selbstzweck und zur Hauptbeschäftigung werden...

Glücklich ist der, der einfach handelt und die Realität ausblendet.


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Lasker
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Die triste Vorhersehbarkeit des Lebens.

23.01.2013 um 11:09
@jero4802

Wenn ich mir Deinen Eingangspost näher betrachte, bekomme ich den Eindruck, dass Du abgesättigt bist von alledem, was im Äußeren vorher eine Wichtigkeit hatte bzw. eine Rolle gespielt hat.
Spirituell betrachtet ist das der Break-Even-Point...die Aufforderung des Lebens zur Umkehr. Die Abwendung vom Äußeren und die Hinwendung nach Innen.

Den meisten Menschen ist dies gerade deshalb nicht möglich, weil sie eben von äußeren Dingen abhängig sind nach denen sie unaufhörlich trachten.
Betrittst Du das innere Reich werden Dir neue subtile Erfahrungen zuteil werden, die Deine Neugierde neu entfachen werden.

Anregungen dazu findest Du möglicherweise im Tread "Bewusstseinsentwicklung".

Die Vorhersehbarkeit des Lebens beschränkt sich nicht allein auf die Wiederholungsschleifen bestimmter Erlebnisse, ganz im Gegenteil, sie liegt darin den eigenen Lebensplan zu entdecken und weiner Verwirklichung bewusst "beizuwohnen".

Nun kann es sein, dass Du gerade in einer Schleife gefangen bist, im selbstgebastelten Gefängnis verweilst, weil dem Menschen vieles von dem widerfährt wovon er überzeugt ist, woran er glaubt. Wer davon überzeugt ist, dass sein Leben langweilig und ohne Sinn ist...wird dieses Leben auch eine Zeitlang so führen... bis er früher oder später von den "Umständen" gezwungen wird es aufzugeben, eine neue Richtung einzuschlagen. Entwicklung folgt einer langen Bahn und findet zwangläufig Neues...immer zuerst im Inneren und dann im Äußeren, wo es sich manifestiert. Nimm nur mal deine festgelegten Interpretationsmuster und persönlichen Paradigmata kritisch unter die Lupe...und schon hast Du neue spannende Beschäftigung.

LeChiffre


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Die triste Vorhersehbarkeit des Lebens.

23.01.2013 um 22:14
Hey Jero ... jo man, wenn Dir eh schon alles - was ich Dir 100% abnehme - vollkommen scheißegal ist - und Du echt nix mehr zum Staunen findest bzw. fast alles eh vorhersehbar - wie Du für mich (und nicht nur für mich) im Eingangsgangsposting super beschrieben hast und was ich echt (von früher) mehr als gut selber kenne ...

1. ich sammel noch steine ... und da sind echt die seltensten und geilsten der Welt dabei !!! :-)

2. schwimm mal (so wie ich letzten Sommer) bei richtigem Unwetter / heftigstem Regen und Blitz-Gewitter ein Stündchen im vorher noch friedlichen warmen Bade-See ... das hat echt was! ... und da kommt in jeden Fall Spannung auf ... echt ! ... und es ist auch gar nicht so wirklich vorhersehbar, ob ein Blitz Dich nun erwischen wird oder nicht ... und wenn Dich einer erwischt, was genau passieren wird ... ob man noch aus dem Wasser rauskommt oder nicht ... usw ...hat was & fühlt sich echt gut an ...

3. Ruf mich an (ernst gemeinte Einladung, bei Interesse einfach meine Nummer per PN erfragen), wenn Du wirklich Mumm hast und Unerwartetes wirklich willst ... smile ... und dann kannste hier ja danach reinschreiben, ob ich nur Scheisse geschrieben habe oder ob wirklich was dran war ... :-)))


leuchtpups


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Die triste Vorhersehbarkeit des Lebens.

24.01.2013 um 04:59
Das ist normal, kenne ich nur zu gut. Das ist doch auch genau der Grund wieso Leute mit wachsendem Alter die Zeit immer schneller verfliegen fühlen und gleichzeitig weshalb man gewöhnlich dazu neigt immer seiner Kindheit hinterherzutrauern oder Nostalgie zu empfinden oder Ähnliches. Als Kind war alles neu und mysteriös (Ursachen wurden erst nach und nach über Jahre erkannt, Allgemeinwissen sogar noch langsamer aufgebaut). Der Grund wieso Zeit immer schneller vorüberzugehen scheint ist dass man immer weniger neue Informationen aufnimmt je älter man ist, weil man einfach alles kennt. Das Einzige was wir dann noch lernen sind eben Details, Fachwissen quasi. Aber selbst das ist dann nicht mehr so faszinierend wie damals als man Kind war da man die Grundregeln der Welt kennt. Ich weiß dann einfach dass es sich bei einem archäologischem Fund nicht um keine Ahnung..Alienskellette, unglaubliche Schätze (welche die nicht schon irgendwann dagewesen wären sowieso nicht) oder Ähnliches handelt sondern ich weiß es wird vermutlich nur ein Grab etc. sein und ich kenne den Prozess der danach folgt (Meldung, die Analyse etwa, Reaktionen, Zeitungsberichte) etc. pp. und extrem neue Erkenntnisse über alte Völker wird es auch nicht bringen da man über die meisten sowieso grob Bescheid weiß und selbst wenn es bei einem nicht der Fall ist wird die Erkenntnis über dieses Volk irgendwas sein dass wir ähnlich aus anderne Völkern kennen.

Und so funktioniert eben alles, egal auf welchem Gebiet. Ausgleichen kann man nur noch durch Emotionen, die aber eben weniger extrem sind als damals als Kind da man eben schon alles irgendwie kennt.
Ich kann mein Leben lang rein nur mit meinen Interessen und Hobbies verbringen damit habe ich keinerlei Problem. Aber selbst ich merke dass da irgendwie bei jedem Hobby der Wunsch nach einer Art Fantasiewelt (und ich mag nicht einmal Fantasy) oder Weltflucht u.Ä. anklingt - so funktionieren Games, Filme/Anime, Bücher etc. pp. Selbst wenn man eine Serie nur wegen eines bestimmten Charakters mag den man sympathisch findet projeziert man irgendeine Sehnsucht - zB mit so jemandem befreundet zu sein aber die Realität sieht dann anders aus weil die Figur nunmal immer nur fiktiv bleiben wird und deswegen von grundauf anders ist als eine reale Person, schon allein weil eine Fantasiefigur eben im eigenen Denken nur agiert wenn wir das wollen, und sich wie ein Programm an und ausschalten lässt. Würden wir in echt so jemanden finden würde die Person uns wohl schnell auf den Senkel gehen, einfach weil reales Sozialleben anstrengender als Fantasie ist und Leute voller Fehler und Konflikte sind.

Aber ich bin sowieso kein Feind von Virtual Reality und Ähnlichem matrixhaftem Kram. Ich denke wir leben da noch in einer recht guten Zeit, weil wir von den Leuten aller Zeiten noch den größten Spaß an Entwicklung haben dürften, allein was Technologie in naher Zukunft alles verbessern oder bringen wird. Wichtig ist dass man sich nie daran anpasst was andere als gut anpreisen. Wenn ich mehr Spaß am Bücherlesen als an sozialer Interaktion habe dann lese ich Bücher und richte mich nicht nach den Standards von anderen. So kommen die meisten Lebenskonflikte zustande.


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jinping
ehemaliges Mitglied

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Die triste Vorhersehbarkeit des Lebens.

24.01.2013 um 08:48
Da hilft nur eins: in ein Land mit nichteuropäischer Kultur ziehen! Leute in muslimischen Ländern, Schwarzafrika, Fernost oder auch nur Russland denken und handeln ganz anders und für uns überraschend, weil sie das so gelernt haben in ihrer Kultur. Da kann man was erleben!


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Die triste Vorhersehbarkeit des Lebens.

24.01.2013 um 16:17
@Leuchtpups

Im See schwimmen wenn es blitzt und donnert ist auch nicht unbedingt sonderlich aufregend.
Weil es hier nicht darum geht irgendetwas lebensgährliches zu machen.
Selbst wenn ein paar Adrenalinkicks dich ev. kurzzeitig nach vorne schiessen würden, so würden sie trotzdem das eigentliche Problem nur überschatten.
Mein Fallschirmsprung war zwar nicht schlecht aber im Endeffek auch nur etwas was bereits Millionen Menschen vor mich gemacht haben.

Zu deinem Anruf, das musst du mir näher erklären.
Was wäre das absolut unerwartete?
Das Telefonat mit dir an sich oder das was du mir dabei erzählen würdest:-)


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Die triste Vorhersehbarkeit des Lebens.

24.01.2013 um 16:57
@Kuschki


Kann ich gut verstehen was du damit meinst.
Das du im Leben aber immer wieder mit Menschen zu tun hast die nicht deine "Wellenlänge" haben ist ganz normal.
Und selbst wenn man denkt das man welche gefunden hat, erkennt man ganz schnell wie weit man damit daneben gelegen ist.
Niemand ist genau auf deiner "Wellenlänge" und ein jeder begleitet dich meistens immer nur ein Stück in deinem Leben.
Selbst wenn manche bleiben, so verändert sich doch zwangsläufig die Beziehung zu ihnen.
Wenn du beispielweise denkst, besser kanns nicht werden und einen Menschen in einem gewissen Licht siehst, so ist dies immer nur ein Augenblick, ein Scheinmoment. Es ist nicht der Mensch der so ist, sondern es bist du, der den Mensch so sieht.
Selbst wenn ihr keinen Streit habt, alles ok ist, oder wie auch immer, schon nach kurzer Zeit, ist er nicht mehr der selbe Mensch, wie in diesem Moment.


@jinping
@Sixtus66 @Peisithanatos
@SagopaKajmer
@dergeistlose
@luvinia
@Lasker
@xtom1973


Es verändert sich alles immer und immer wieder.
Das aber auf eine Art und Weise die vorhersehbar und trist ist, hat man erstmal das Muster erkannt.

Dann wird auch Gelabber, von ewiger Freundschaft.... undsw. egal wie ernst gemeint sie in diesem Moment ist, eben nur langweiliges Gequatsche.


Oder wenn jemand ständig über andere Menschen lästert/tratscht.
Wenn interesiert das?
Inwiefern ist das für mein Leben wichtig das XY wieder mal was mit ZX hatte oder der oder die sich gestritten haben.
Wie können andere Menschen diese Tratscherei nur als ihren Lebensinhalt ansehen und nichts besseres zu tun haben?
Der "Skandal" ist ja ohnehin bald wieder Geschichte, bis wieder der nächste genauso ermüdende "Skandal" kommt.

Nur um wieder mal ein paar Beispiele zu nennen.


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Die triste Vorhersehbarkeit des Lebens.

24.01.2013 um 17:53
Kuschki schrieb:und dazu einen süßen Freund, der es sich zutraut eine lebenslange Beziehung zu führen, bei dem niemand jemals irgendwas vermissen würde bzw denken würde verpasst zu haben :D
Das ist doch ein schönes Beispiel. Wenn man sich gut genug kennt und sich gegenseitig nicht mehr überraschen kann, wird es Trist. Das liegt auch am vorhergehenden "High".
Nur wenn sich beide erheblich anstrengen und die Liebe groß genug ist, kann man die Tristheit mit Liebe kompensieren. Und so ist es mit allem erleben.
jero4802 schrieb:Und selbst wenn man denkt das man welche gefunden hat, erkennt man ganz schnell wie weit man damit daneben gelegen ist.
So ist es. Die Tristheit ist immer und überall.
Du kannst natürlich nun alle Enttäuschungen dieser Welt aufführen, dann mßt du aber auch die Positivliste erstellen.

Der Alltäglichkeit entgeht NIEMAND.
Der Gewöhnung entgeht niemand.

Dem Verständnis der immer gleichen, zugrundeliegenden Prinzipien in allen Dingen KANN man entgehen. Glücklich ist der, der so ist und nichts erkennt, der nichts weiteres wahrnimmt. Oder sich zumindest anpassen kann und "damit lebt".


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Billy73
ehemaliges Mitglied

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Die triste Vorhersehbarkeit des Lebens.

24.01.2013 um 18:10
stimmt man ist selten auf der gleichen wellenlänge mit anderen. allerdings auch nicht mit sich selber. wenn man traurig ist hat die fröhliche seite sendepause usw.

das thema erinnert mich and den film "the game", wo der bruder dem gelangweilten reichen ein "spiel" schenkt. dabei weiss der reiche nicht, dass es ein spiel ist, er denkt es geht um leben und tod. dabei "vergisst" er seine langeweile und ist froh über das geschenk.


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