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Armut in Deutschland

1.248 Beiträge, Schlüsselwörter: Deutschland, Armut, Lebensmittel

Armut in Deutschland

19.03.2018 um 00:19
@Atrox
Und wieso stellst du dann solche sinnlosen Fragen??Oder meinst fürs Glotzen gibt's Geld,obwohl ich Tätigkeitsfelder umrissen habe?!
Du willst ja Knatter machen bis zum Burnout,andere wollen das nicht und sich lieber um Biodiversität kümmern oder Rentner und Behinderte zu Terminen oder zum Einkaufen schieben


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Armut in Deutschland

19.03.2018 um 00:24
@Warhead

Mein Beitrag war überhaupt nicht auf dich bezogen. Du hättest es gemerkt, wenn es so gewesen wäre. Ich hätte dich dann ge@ttet.

Nachtrag: Da du ja proklamierst, dass Naturschutz „keine Arbeit sei, für die man bezahlt wird“:

Jobs im Naturschutz


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Armut in Deutschland

19.03.2018 um 00:42
@Atrox
Lustig...einiges an Lanfschaftsverplanern und verwandten Gewerken wird gesucht,Tengelmann sucht Controller und einige Firmen suchen Mitarbeiter im für den Geschäftsbereich Greenwashing


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Armut in Deutschland

19.03.2018 um 00:43
@Warhead

Naturschutz ist halt nicht nur Krötenzäune aufbauen und sich an Bäume ketten.


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Armut in Deutschland

19.03.2018 um 01:02
@Atrox
Für dich ist er nur interessant und legitim wenn man damit Geld verdienen kann


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Armut in Deutschland

19.03.2018 um 01:26
@Warhead

Ja, ich bin so ein richtig krasser neoliberaler Turbokapitalist, weil ich von meinen Mitmenschen eine Grundbereitschaft zur Arbeit erwarte.

Ich bin aber auch schon ganz ehrenamtlich durch norddeutsche Moore und Wälder gekrochen, um Amphibienpopulationen zu untersuchen. Und du so?


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Armut in Deutschland

19.03.2018 um 01:43
Warhead schrieb:Es zählt ja heutzutage nur Arbeit als eine solche wo Gewinne in Form von Pekunia anfallen,Krötenfangzäune bauen,Ufwrzonenschutz oder die Bewahrung von Ruderalflächen ist ja angeblich keine Arbeit
Behauptungen dieser Art hört man von Marktwirtschaftsverächtern oft, aber ich halte sie generell für Quatsch. Erstens sehe ich keinen Beleg für ihre Richtigkeit, und zweitens ist es an sich paradox, Kapitalismuskritik üben zu wollen, weil angeblich der Ehrenamtliche nicht mehr geschätzt werden würde. Ich denke, das wird er nach wie vor, nur ist es immer schon problematisch gewesen, das Ehrgefühl des Ehrenamtlichen für sich zu beanspruchen zu wollen UND sich gleichzeitig aufzuregen, dass man keine Kohle bekommt für die Tätigkeit. Das paßt nicht zusammen.


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Armut in Deutschland

19.03.2018 um 05:41
Tripane schrieb:Marktwirtschaftsverächtern
Aber am Monatsende wenn die Überweisung vom Amt kommt wirft man kurz seine Prinzipien über Bord.
Nach dem Rückzug auf die passive Empfängerposition geht die Kritik weiter: diese Hamster im Käfig sollen sich nicht so schnell bewegen, aber so schnell genug damit doch mehr überwiesen wird.


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Armut in Deutschland

19.03.2018 um 06:39
@Tripane
@tamarillo
Ich kann mich an Zeiten erinnern da wurden solche Tätigkeiten tariflich entlohnt,mit Urlaubs und Weihnachtsgeld usw,gerade in Berlin.Aber die Mitarbeiter der öffentlichen Dienste zwang man hier auf die Hälfte des Lohnes zu verzichten,irgendwann aufs Weihnachts dann auf Urlaubsgeld,man stellte keine Mitarbeiter mehr ein,man vergrämte sie mit goldenem Handschlag,investierte nicht mehr,privatisierte und sourste dreist oft und zwang die Mitarbeiter zu noch mieseren Konditionen zu malochen.
Früher kümmerten sich vier Förster mit Fünfzig Mitarbeitern um den Spandauer Forst.
Übrig blieb ein Förster und fünf Mitarbeiter...plus ein Dutzend Eineurokräfte,dazu die berühmten Ehrenamtlichen...Politik und Behörden gehen einfach davon aus das sich genügend soziale Menschen finden die sich zivilcouragiert neben ihrer Arbeit den Arsch für Umme bis zum Zusammenbruch aufreissen,klappt doch wunderbar mit denen,den Rest machen Eineurojobber.
Ich finde es ist an der Zeit das all diese Umsonst und Draußen Beschäftigten ein eindeutiges Zeichen setzen und mal zwei oder drei Monate gar nichts machen.
So wie ich die Verhältnisse einschätze werdet ihr jedoch schon nach zwei oder drei Wochen winselnd auf Knien angerutscht kommen,weil Opa und Oma oder die Eltern dem Hungertod nahe sind,weil Behinderte und chronisch Kranke in ihren vollgeschissenen Windeln liegen,weil Horden entnervter und aggressiver Jugendlicher in den Straßen rumlungern weil Jugendclubs,Projekte,Abenteuerspielplätze dicht sind weil ohne Gratistutoren und Umsonstbetreuer,weil auch Mitternachtssport nicht läuft ohne Sozpädstudis oder Erzieher die ihre Einjahrespraktika für nichts machen,all die selbstverständliche Drecksarbeit die keiner zahlen will und auch so angesehen wird bleibt liegen.
Danach wird sie im Wert gestiegen sein


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Armut in Deutschland

19.03.2018 um 07:51
@Warhead

Die Umstände, die du ansprichst hängen aber auch mit der Verschuldung der Kommunen zusammen. Berlin ist verschuldet und hat eine überdurchschnittliche Arbeitslosenquote. Es liegt in der Natur der Sache, dass man nicht mehr ausgeben sollte als man einnimmt und dann muss der öffentliche Sektor eben Stellen kappen. Da einen Vorwurf an der arbeitenden Bevölkerung heraus abzuleiten ist absurd. Da hilft nur Ursachenbekämpfung. Mehr Investition in Bildung. Ein fehlender Abschluss ist der Hauptgrund für Langzeitarbeitslosigkeit. Da gibt es nun wirklich genug Möglichkeiten diesen nachzuholen. Der Stellenmarkt in Berlin liegt ja auch nicht gerade brach.


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Armut in Deutschland

19.03.2018 um 08:33
@Atrox
Die Gründe der Misere gehen dir offenbar vollkommen ab,entweder weil du sie nicht kennst,weil du selber einer der Profiteure bist,oder aber weil du sie komplett ignorierst.
Überschuldet sind die meisten Kommunen weil der Bund viele Lasten einfach auf die Kommunen abwälzen und dazu noch ne Steuerreform durchsetzte die aus Steuerprofiteuren quasi über Nacht Steuerbankrotteure machte die den Konzernen plötzlich irrsinnige Summen schuldeten.
Das hatte zur Folge das Städte wie Wiesbaden oder Königsstuhl im Taunus,die die meisten Millionäre gemessen an Einwohnern hatten,nebst unterdurchschnittlichen Arbeitslosenquoten,über Nacht einen überdurchschnittlichen Zuwachs an Arbeitslosen zu verzeichnen hatten,Friedhofsgärtner und Parkpfleger wurden entlassen und arbeiten unter lauter korrupten Profiteure für ne Euro


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Armut in Deutschland

19.03.2018 um 08:39
Atrox schrieb:Die Umstände, die du ansprichst hängen aber auch mit der Verschuldung der Kommunen zusammen.
Ja. Und warum sind sie verschuldet?
hat doch alles seine Ursachen.
Und weshalb gibt's Steuergeldverschwendungen?

In meinen Augen, weil die Menschheit halt nicht perfekt ist, weil es u.a. auch Vetternwirtschaft gibt usw...


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Armut in Deutschland

19.03.2018 um 08:57
@Warhead

„Profiteur“ ist schmeichelhaft. Mein Job ist öffentlich finanziert. Ich unterliege also den Mechanismen, die du ansprichst. Der springende Punkt ist aber, trotz aller weiteren Faktoren, dass eine Vollbeschäftigung keiner Kommume wirklich weh tun dürfte. Eher im Gegenteil.
Optimist schrieb:Ja. Und warum sind sie verschuldet?
hat doch alles seine Ursachen.
Und weshalb gibt's Steuergeldverschwendungen
Das stelle ich nicht in Frage. Es gibt halt mehr als eine Säule an Problemen. Da 55% der Langzeitarbeitslosen keinen Schulabschluss oder Berufsausbildung haben, halte ich Qualifizierungsmaßnahmen für den sinnvollsten ersten Schritt.


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Armut in Deutschland

19.03.2018 um 09:02
@Atrox
Atrox schrieb:Da 55% der Langzeitarbeitslosen keinen Schulabschluss oder Berufsausbildung haben, halte ich Qualifizierungsmaßnahmen für den sinnvollsten ersten Schritt.
mit der Bildung stimme ich dir grundsätzlich gesehen zu.

Aber was soll z.B. mit denen werden, welche schon zu alt für Qualifizierung sind (oder zumindest sich selbst zu alt dafür fühlen, eine Maßnahme bei solchen Leuten nichts bringen könnte...)?

Was soll überhaupt mit Älteren passieren, welche aufgrund ihres Alters (Verschleißerscheinungen usw...) zwar noch als arbeitsfähig eingestuft werden, aber nicht mehr viel packen, z.B. kein stehender Job und für Büro sind sie nicht tauglich?
Würdest du wenigsten diesen Leuten gönnen, dass sie zu Hause bleiben und das Sozialsystem "ausnützen" oder würdest du auch diese in irgendwelche Zwangsmaßnahmen stecken wollen?


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Armut in Deutschland

19.03.2018 um 09:45
@Atrox
Die Umstände, die @Warhead anspricht existieren überall. Es ist in Unternehmen mittlerweile Normalität, Aufhebungsverträge anzubieten (immer wieder) um langjährige ältere Mitarbeiter mürbe zu machen, niemanden zu ersetzen, der aus welchen Gründen auch immer geht und dafür Jahrespraktikanten (unentgeltlich) einzustellen. Es gibt eine Ausbildungsoffensive (Auszubildende sind billig und haben neue Verträge, arbeiten also 40 Std/W anstatt 37,5 Std/W und wurden massig eingestellt), die übernimmt man aber nicht nach der Ausbildung. Tja, was soll ich sagen...es ist immer einfach, wenn man davon (noch) nicht betroffen ist.


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Armut in Deutschland

19.03.2018 um 10:10
@Optimist

Ich sage nicht, dass man Sozialleistungen abschaffen sollte. Ich sehe auch ein, dass es ab einem gewissen Alter schwierig wird. Die Gruppe der ü55 Langzeitarbeitslosen ist allerdings deutlich kleiner als die, die ich schon ansprach. Das sind zunächst erstmal zwei verschiedene paar Schuhe.

@Tussinelda

Schön, dass du entscheidest wovon ich betroffen bin und wovon nicht. Als ich noch zur Schule ging wurde mein alter Herr nach Jahren der körperlichen Arbeit mit
Mitte 40 arbeitslos. Sein Jobberater sagte ihm damals, dass er nichts neues finden wird. Mein Vater hätte also ohne schlechtes Gewissen seinen Hintern zuhause parken können. Für ihn könnte man ja eh nichts tun. Er hat sich dann selbstständig gemacht. Es war ein langer, beschwerlicher Weg, aber er ist froh der Allgemeinheit nicht auf der Tasche zu liegen und seinen Teil zu leisten.


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Armut in Deutschland

19.03.2018 um 10:23
@Atrox
ich entscheide das nicht, nur bist DU jetzt nicht betroffen, richtig? Und nicht jeder kann sich mit Mitte 50 und einem überschaubaren Einkommen bis dahin dann selbstständig machen, von was und mit was? Ist auch toll, dass Du sonst auf nix eingehst, außer auf das, wo Du Dich vermeintlich angegriffen fühlst, obwohl ich eine allgemeine Aussage getroffen habe. Ich bin davon auch (noch) nicht betroffen, ich erlebe es aber jeden Tag und das seit einigen Jahren. Von Kurzarbeit über betriebsbedingte Kündigungen, über neue Vergütungsverordnungen, über Aufhebungsverträge, befristete Verträge, die nicht entfristet werden, sondern lieber auslaufen, über das Einstellen von Praktikanten, die kein Gehalt bekommen....alles Dinge, die Arbeitnehmern, die 20 Jahre in einem Betrieb sind Angst machen.....und sie den Job kosten. Viele dieser Arbeitnehmer haben eine Ausbildung, viele nicht, haben aber damals problemlos einen Job bekommen, sind Quereinsteiger etc und sind auch hervorragend indem, was sie tun. Was hilft das? Was hilft das auf dem Arbeitsmarkt? Sag Du es mir.

Sie müssen mehr arbeiten, für weniger Geld, und das befristet. Wenn Du nicht funktionierst, biste weg, wenn man jemanden findet, der noch billiger ist, biste weg.


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Armut in Deutschland

19.03.2018 um 10:40
Tussinelda schrieb:@Atrox
ich entscheide das nicht, nur bist DU jetzt nicht betroffen, richtig?
Nein, jetzt im Moment bin ich nicht von Arbeitslosigkeit betroffen. Das liegt aber nicht daran, dass mir alles zugeflogen wäre oder mir jemand das Glück vor die Füße gelegt hat. Ich sorge seit ich 14 bin für ein Einkommen. Seitdem habe ich neben der Schule gejobbt bis ich mein Abi hatte. Neben dem Studium habe ich ebenso gejobbt. Ich habe mir erarbeitet, dass ich nicht betroffen bin. Ich sage ja nicht, dass man die Langzeitarbeitslosen in den Steinbau schicken soll, aber man kann schon ein bisschen Mühe erwarten. Nicht mehr und nicht weniger. Für manche ist es schon zuviel 10 Bewerbungen im Monat fertig zu machen.
Tussinelda schrieb:Und nicht jeder kann sich mit Mitte 50 und einem überschaubaren Einkommen bis dahin dann selbstständig machen, von was und mit was?
Es braucht nicht zwangsläufig das große Eigenkapital. Das ist hier aber nicht Thema.
Tussinelda schrieb:Ist auch toll, dass Du sonst auf nix eingehst,
Ja, weil es an meinen Aussagen vorbei geht. Genauso wie das, was warhead erzählt. Ich sage den Kommunen geht es besser, wenn möglichst viele Leute beschäftigt sind. Eine höhere Beschäftigung kann man mit mehr Bildung erreichen. Dass es Leute gibt, die alt oder krank sind, ziehe ich doch garnicht in Zweifel. Um die geht es mir auch nicht. Mir geht es um den 20 jährigen Schulabbrecher, der allergrößte Probleme hat, überhaupt was zu finden. Was ist falsch daran, Maßnahmen zu entwickeln, die ihn bei einem Schulabschluss unterstützen, damit er auf dem Arbeitsmarkt dann auf eigenen Beinen stehen kann?


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Armut in Deutschland

19.03.2018 um 11:43
@Atrox
Du ich hab als Projektmanager bei Pixepark gearbeitet,im Gegensatz zu anderen hab ich mich nicht abledern lassen und einen Teil des Lohns in Aktien mit Sperrfrist zu bekommen,als die ausgelaufen waren hatten sich Papiere mit hochgradiger Phantasie in Penniestocks verwandelt.
Du wirst natürlich jede Menge Leute finden die den Leistungs und Totalverwertungsgedanken inhaliert haben und diese Lügen glauben.
Ich und viele andere haben das Motto "Wenn die so tun als würden sie uns bezahlen,dann tun wir eben nur so als würden wir arbeiten...und betreiben Sabotage wo es nur geht"
Alleine die Werbelügen von immerwährenden Wachstum und Arbeit für alle ist ein Hohn.
Digitalisierung,Roboterisierung,immer präziser arbeitende DreiDDrucker sorgen dafür das früher oder später die Arbeit ausgeht,also die bezahlte Lohnarbeit,für gut Qualifizierte und für weniger gut Qualifizierte sowieso.
Übrig bleiben werden nur noch Spezialisten,ich finde das im Prinzip gut,der Mensch wird dann endlich von nutzloser,geistloser Arbeit befreit und kann sich wirklicher Bildung widmen

http://www.businessinsider.de/oxford-studie-in-25-jahren-werden-47-prozent-der-jobs-verschwunden-sein-und-auch-eurer-ist...

https://www.zukunftderarbeit.de/2017/04/19/vergiss-arbeit/


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19.03.2018 um 11:55
@Atrox
Die Schwierigkeit ist "der Arbeitsmarkt", das wollte ich Dir aufzeigen.......es wird überall reduziert, wo sollen denn die Stellen herkommen? ich schrieb doch auch von Azubis....ja, da waren auch welche dabei, die eine etwas schwierigere Karriere hatten....die haben jetzt eine Ausbildung, werden nicht übernommen....äh, ja, was soll ich sagen?
Und Dein Beispiel steht für viele, was meinst Du, habe ich gemacht? ich habe immer gearbeitet, auch während Schule und Studium, ich habe gearbeitet, als Alleinerziehende, immer, ich habe nix vom Staat bekommen. Es nützt nur nix, denn meinen gut bezahlten Job musste ich aufgeben, als ich Mutter wurde, weil erstens Rationalisiert wurde und ich nicht flexibel genug war. Ich habe einen neuen Job bekommen, weniger Geld, aber wenigstens unbefristet und das seit vielen Jahren. Und um den muss ich kämpfen, jeden Tag seit vielen Jahren, wie für die Jobs der anderen AN bei uns.


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