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Arbeit muß sich wieder lohnen...!

287 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Geld, Arbeit, Gehalt ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
eDiEnRe77 Diskussionsleiter
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Arbeit muß sich wieder lohnen...!

15.03.2015 um 15:31
Beispiel einer fünfköpfigen Familie:

Vater und Mutter erlernten einen handwerklichen Beruf in der DM-Zeit. Verdienst pro Person im Durchschnitt 2500 u. 3000 DM Netto. Zu dieser Zeit war noch keine Familie gegründet. Das Paar konnte davon sehr gut leben, Urlaub, Auto, 800 DM Miete usw. Am Ende war noch Geld übrig um es zu sparen...

Dann kam ab dem Jahr 2000 der Euro, der Lohn von diesem Paar war dann ca. 1280 Euro und 1500 Euro, davon konnte das Paar auch zu Anfang immer noch sehr gut leben. Weil die Miete dem Euro angepasst wurde, war die Miete ca. 400 Euro....

Ab 2005 wurde Familie gegründet, (liegt in der Natur u. im Sinne des Staates!). Die Lebenserhaltungskosten waren zu diesem Zeitpunkt schon etwas gestiegen. Bis 2009 hatte das Paar einen Zuwachs von drei Kindern. Der Verdienst der Mutter viel weg, dafür Kinder- Erziehungsgeld. Dies ging aber komplett für Windeln, Lebensmittel, Spielzeug und Kleidung usw.. drauf.

Nun reichte der Verdienst des Vaters kaum noch, der zu diesem Zeitpunkt noch bei 1280 Euro lag.
Die Mutter war komplett in Mutterschutz, der Vater musste einen zweiten Job annehmen. Damit konnte er noch 300 Euro dazu verdienen.

Jetzt 2015 sind die Kinder in Schule und KiGa und die Mutter ist von früh bis spät mit Haushalt, Hausaufgaben u.v.m beschäftigt, da der Vater von früh bis spät für den Lebensunterhalt aufkommen muss, weil die Kosten weiter gestiegen sind, z.B. Strom, Heizung, Miete (Warmmiete 890 Euro) usw.. Der Verdienst aber ist nicht mehr geworden, im Verhältnis eher weniger, deshalb ist die Familie gezwungen aufzustocken.

Der Gesetzgeber verlangt jetzt, dass die Mutter die Kinder bis 17 Uhr in den Hort steckt, damit das fehlende Geld von der Mutter (z.B. durch mind. einen Teilzeitjob) verdient wird.
Bei drei Kindern ist es aber so, dass das verdiente, wenige Geld komplett für den Hort draufgeht. Dadurch werden die Kinder vom Hort erzogen und nicht von der Mutter, die sie gerne selbst erziehen möchte.

Um es kurz zumachen, es liegt am Staat, dass der Vater nicht genug verdient, um seine Familie zu ernähren. Der Vater ist nur noch der Ernährer und wird durch die lange Arbeitszeit der Familie komplett entzogen (wenn er Urlaub hat, ist kein Geld und keine Kraft mehr vorhanden).

Es liegt auch nicht am Arbeitgeber, der zahlt genug Brutto, wovon die Familie leben könnte auch ohne Zweitjob, dies bedeutet mehr Zeit für die Familie.
Die Moral von der Geschicht,
der Staat holt sich das schwer verdiente Geld, die Lebenserhaltungskosten sind gestiegen,
der Verdienst jedoch nicht.

Beispiel: Miete vor 16 Jahren 800 DM, Miete Heute 880 Euro, Verdienst damals 2500 DM, Verdienst heute immer noch 1280 Euro. Wenn sich der Arbeitslohn den steigenden Kosten immer wieder angepasst hätte, würde der Vater jetzt 2500 Euro verdienen, dann gäbe es dieses Geknauser überhaupt nicht und er müsste gar nicht aufstocken.
Also, wer ist für dieses Dilemma verantwortlich?
Diese Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit.
In diesem Thread können/sollten nur Leute vernünftig mitreden, die ähnliches erleben. Vielen Dank Euch!


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15.03.2015 um 15:40
Und was soll hier nun diskutiert werden, außer dass der EP viele einseitige Sichtweisen, teilweise auch Fehlinformationen enthält?


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15.03.2015 um 16:20
Zitat von eDiEnRe77eDiEnRe77 schrieb:In diesem Thread können/sollten nur Leute vernünftig mitreden, die ähnliches erleben. Vielen Dank Euch!
Wie wäre es mit der anderen Seite der Medaille. Deutschland im Jahr 2015 aus Sicht eines sogenannten "Hartz IV - Empfängers" - denn auch dieses ALG II (Arbeitslosengeld 2 = Hartz IV im Volksmund) ist Teil des Puzzles!

Meine Sichtweise ist die eines 38jährigen Mannes, verheiratet, keine Kinder.

Wir leben in einer Welt mit über 7 Milliarden (!) Menschen - und die lächerliche Propaganda auf BILD-Zeitungs Niveau geht in etwa so wie der Eröffnungsbeitrag + der Horrorvision, dass "die Deutschen" aussterben.

ES KANN ABER KEIN EWIGES WACHSTUM - UND SCHON GAR KEIN EWIGES WIRTSCHAFTSWACHSTUM geben!

Was im Eröffnungsbeitrag dargestellt ist, ist ein romantisiertes Bild, ein Ausschnitt aus einem Weltbild aus den 1950ern; konservativ, Vater, Mutter, Kind - heile Welt!

Aber in einer Welt mit begrenzten Resourcen, absoluter Ausbeutung derselben - und einer rapide ansteigenden Weltbevölkerung (die natürlich AUCH alle den westlichen Lebensstandard wollen - und man kann es ihnen nicht verübeln)... WIE SOLL DAS FUNKTIONIEREN???

AUSSERDEM kommt der Faktor der ständigen, technologischen Weiterentwicklugn dazu - was ja im Interesse der Menschen ist - vor Allem der Geschäftsführer, die immer billiger und effizienter produzieren wollen.

Eine Maschine, die das Hundertfache an Produktionsleistung erbringen kann - und obendrein rund um die Uhr und OHNE Urlaub und Krankenversicherung etc. - ist, was gewollt ist.

Das eine ist eine romantisierte Vorstellung einer Welt, wie sie aus der Sicht einiger konservativer Leute sein sollte - aber sie nicht ist - und nie war!

Das "Goldene Zeitalter" hat nun eine Weile angehalten (nach dem Ende des 2. Weltkrieges ging's los - und hat verdammt lange gehalten - bis vor wenigen Jahren)

Und überhaupt: WIE VIELE KONSUMENTEN BRAUCHEN WIR DENN NOCH? Wie viele VERBRAUCHER (perverses Wort, aber traurigerweise wahr!)

Jedes Kind, welches in unsere westliche Welt geboren wird, ist doch nichts weiter, als ein weiterer Resourcenverbraucher - und möglicherweise zukünftiger Arbeitsloser - denn der technische Fortschritt UND die Produktion in weit günstigeren Ländern (China, Indien etc.) macht gutbezahlte, westliche Arbeiter überflüssig!

Ach... aber gleichzeitig WOLLEN wir ja auch die billigen Luxusspielsachen wie Smartphones und Flachbildschirme usw. usw. (genauso, wie wir ALLES so billig wie möglich haben wollen... wen interessiert es schon, ob dafür Millionen wie die Sklaven schuften und vom Fabrikdach springen?)

Meine Frau und ich haben keine Kinder - und wollen auch keine Kinder!

NENN MIR EINEN GRUND - EINEN EINZIGEN LOGISCHEN GRUND warum man im Deutschland des Jahres 2015 noch Kinder braucht? Und nenn mir EINEN Grund, der nicht romantisiert, nationalistisch, traditionalistisch oder sonst was ist, sondern begründe mir LOGISCH, warum NOCH MEHR Kinder gut für diesen Planeten sein sollen!!!


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15.03.2015 um 16:25
@Kjarthan


Mein papa ein sehr ruhig besonnere mensch, regte sich nur dann auf wo ich sagte, ich will später keine kinder, in diese welt setzt man keine Kinder.

Und dann fragte er mich, und bist du froh geboren zu sein.
Und ich musste mit ja antworten.

Und dann sagte er, weisst du was mein Mädel, jeder generation hatte grunde genug keine kinder in die welt zu setzen.
Uns würde es gar nicht mehr geben, wenn es danach geht.
Und ich dachte hast recht.

Nur ich würde unplanmäßig schwanger, und das war das beste was uns passiert ist.

Vielleicht schärfen sie deine augen, das wiederum eine neue generation entseht, die versucht auf ihre art so manches richtig zu machen.


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15.03.2015 um 16:26
ich sehe die lebenskosten eher sinken. bspw. lebensmittel. die gängigen discounter bieten nahrungsmittel zu unfassbaren schleuderpreisen an. fleisch für 1-2 euro, gemüse, obst, brot etc. mit einem gut geführten haushaltsbudget kann man sich dort so günstig wie nie eindecken. ein wocheneinkauf für eine 3 köpfige familie bei lidl? kostenfaktor ca. 50 euro.
kleidung bekommt man überall zu minimalstpreisen hinterhergedonnert. technik ist billig wie nie zuvor. was musste man früher für cds und filme bezahlen? bis zu 20 euro. heute gibt es ganze paletten an unterhaltungseletronik für den schmalen taler. das gleiche gilt für haushaltwaren. online-anbieter wie ebay oder amazon holen von den herstellern für sich so große prozente raus, das sie den krempel fürn hohlen zahn an den kunden bringen können. und wem das zu wenig ist der nutzt die gebrauchten angebote und Part sich da nochmal ne Stange geld.

nur mal so die andere seite der subjektiven wahrnehmung.


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15.03.2015 um 16:34
@waterfalletje
Wie könntest du anders argumentieren, da du ein Kind hast? Es möge dir verziehen sein. Aber LOGISCH ist deine Begründung nicht - es ist nur eine emotionale Entschuldigung, eine Art Hoffnung, dass eine "neue Generation" irgendwas besser macht.

Es liegt aber in unserer menschlichen Natur, egoistisch zu sein und ALLES haben zu wollen. Das ändert sich auch nur, wenn sich die Umstände ändern (z.B. wenn dies oder das nicht mehr verfügbar ist)

Aber es ist auch egal - denn im größeren Gesamtbild wird es so kommen, wie es nun mal kommt - und weit genug in die Zukunft betrachtet, wird letztlich auch die Erde von einer sich aufblähenden Sonne verschlungen werden. THE END.

Vielleicht bin auch ich nur egoistisch (nicht vielleicht - NATÜRLICH BIN ICH DAS) - mich haben Kinder nie interessiert - und wenn man gerade mal soviel Geld (und Geduld) hat, sich selber durch's Leben zu bringen... WARUM sollte man sich sowas antun?

Und wie du selber sagst: "...wurde unplanmäßig schwanger..." - was so wie's aussieht erstaunlich oft passiert!

@-ripper-
Stimmt - "Lebensmittel" und "Kleidung" ist erstaunlich billig, wenn man denn das billigste will - oder sich nicht mehr darüber den Kopf zerbricht, unter welchen Bedingungen diese Dinge produziert wurden.

Und klar - auch Kinder sind möglich - der Staat bezahlt schon dafür...


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15.03.2015 um 16:42
@Kjarthan

du kannst dir noch so sehr den kopf darüber zerbrechen unter welchen bedingungen diese dinge produziert werden. du kannst sogar noch weiter gehen und ein schild bemalen oder wütend eine mülltonne umschmeißen. aber keins von dem wird irgendeinem arbeiter bessere voraussetzungen liefern.
du kannst auch die produkte boykottieren. wenn das ein paar tausend machen sind die menschen am anderen ende der produktionskette noch ärmer und können sich nicht mal mehr die schüssel reis leisten die sie früher durch das zusammenkleben von schuhsohlen erarbeiteten.

aber ich habe da jetzt auch keine moralischen ansatz für eine Diskussion liefern wollen, sondern lediglich aufgezeigt welche finanziellen angebote man auch als geringverdiener hat.


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15.03.2015 um 16:47
@-ripper-
Nun, ich tue das auch nicht. Die Phase habe ich hinter mir. Natürlich "boykottiere" ich trotzdem gewisse Dinge... aber wieviel Aufwand benötigt man, etwas NICHT zu kaufen, bestimmte Lokale (Mc Dreck) NICHT zu besuchen? Richtig: KEINEN! - und trotzdem ist es ein kleiner Beitrag, nicht jeden Dreck, jeden perversen Großkonzern, jede Sauerei zu unterstützen.

Sicherlich hat das in etwa so viel Effekt, wie in den Wind zu pissen... gleichzeitig wird sowas (also die Sinn- bzw. Ausweglosigkeit solcher Aktionen) gerne als Argument verwendet, eben gar nichts zu tun... einfach so weiterzumachen wie immer etc.

Aber, du hast natürlich Recht. Menschen sind dumm und egoistisch - das ist nun mal unsere Natur. Wir ändern wirklich erst und NUR DANN etwas, wenn der eigene Leidensdruck zu hoch ist! Ein Raucher hört doch üblicherweise erst dann auf, wenn der Artz ganz schlechte Nachrichten für ihn hat... oder jemand, der übergewichtig ist... ändert seine "Essgewohnheiten" auch meist erst dann, wenn's ein wenig ungesund wird...


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15.03.2015 um 17:46
@Kjarthan
welche konsequenz ziehst du nun aus deiner argumentation, für dich selber, sei aber dabei bitte logisch, denn es gibt nur eine einzige konsequenz die du ziehen kannst, logischer weise.


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15.03.2015 um 17:48
Zitat von eDiEnRe77eDiEnRe77 schrieb:Dann kam ab dem Jahr 2000 der Euro, ...
Bereits bei dem Satz frage ich mich, wie sachlich der ET überhaupt ist. Wurde doch der Euro 1999 eingeführt und das Zahlungsmittel gab es ab 2002.


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15.03.2015 um 17:49
Mich wundert ein wenig, dass der Verdienst ueber 16 Jahre immer der gleiche geblieben ist.
Und Muttern koennte vormittags, wenn die Kinder in Kindergarten bzw Schule sind, auch ein wenig dazu verdienen.

Mein Mann und ich haben auch jahrelang unter dem Existenzminimum gelebt und uns da raus gearbeitet. Sparsam leben, guenstige Angebote nutzen, Flohmaerkte usw.
Biolebensmittel waren halt nicht drin.

Sind denn bei dieser Familie denn schon alle Hilfen ausgeschoepft? Wohngeld zB?
So ganz viel kann doch gar nicht abgezogern werden. Diese Familie muesste doch schon in der guenstigsten Lohnsteuerklasse sein. Kindergartenbeitraege waren zumindest damals, als unsere Kinder klein waren, einkommensgestaffelt. Kindergeld gibt es ja auch noch.


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15.03.2015 um 18:14
Arbeit kann gut bezahlt werden, wenn die Geschäfte gut laufen, und die können nur gut laufen, wenn die Leute genug für ihre Arbeit bekommen, um zu konsumieren. Mal im Groben. Ein geschlossener Regelkreis also -aus der Technik entliehener Begriff Wikipedia: Regelkreis -, der gut im Gleichgewicht bleiben muss, damit es in der Gesellschaft fruchtet.


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15.03.2015 um 19:21
Also wenn man nach über 16 Jahren1280 netto bekommt in einem Vollzeitjob, dann läuft doch irgendwas falsch, oder?

Ich denk da grad an Lohnstufen, Steuerklassen, etc.

Und Kindergeld, das ist eh nur ein kleiner Zuschuss für die Kinderpflege. Davon kann man nicht für 5 Leute monatlich Kleidung, Nahrung und sonstwas für Krempel stemmen... Es sei denn man weiß gut zu haushalten.

Die Miete in dem Beispiel ist nach 16 Jahren sicherlich "gestiegen" weil man mit 5 Leuten üblicherweise eine größere Wohnung braucht als 2 Leute. Der Mietspiegel orientiert sich ohnehin an der Wohngegend/ Region

Warum ist der Staat dann schuld?
Hat der Staat sie gezwungen einen Beruf zu lernen/ einen Job auszuüben bei dem man nur einen Minimallohn erhält?
Hat der Staat bestimmt das das betroffene Paar seltsamerweise weder ihre Steuerklasse anpasst noch sich darum kümmert das die Lohnstufe verändert wird?
Ist der Staat dafür verantwortlich das das Paar 3 Kinder bekommen hat? Trotz ihrer finanziellen Lage?

Viele Kindergärten geben Familien die Möglichkeit zu sparen. Je nach Verdienst und gewähltem Betreuungsmodell, je nachdem wieviele Kinder einer Familie gleichzeitig (im selben Kindergartenjahr) in der Einrichtung angemeldet sind, gibts ordentlich Ermäßigung.


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15.03.2015 um 19:21
Denke das Problem liegt darin

-die Länder stehen mehr wie früher in wirtschaftlicher Konkurenz zueinander un den letzten beissen die Hunde.
-es gibt viel mehr Menschen wie früher.
-Geld sammelt sich bei Menschen die bereits viel haben. Da aber Geld umverteilt wird, haben andere weniger.

Deutschland ist wettbewerbsfähig, was aber auf Kosten der Löhne geht. Währendem die Preisspirale sich weiter nach unten dreht, profitieren diejenigen welche bereits massig Gel haben. Bei Geld ist es wie mit der Gravitation und Masse: Da wo bereits ordentlich Masse ist, fliesst viel schneller noch mehr hin.

Das Geldsystem selbst weist Konstruktionsfehler auf. Jede Rendite müsste/sollte durch Arbeit erwirtschaftet werden. Geld=gespeicherte Arbeit. Seit den letzten Jahrzehnten stimmt das aber nicht mehr, seitdem wir (Banken, Börse) angefangen haben Geld aus dem nichts zu erschaffen, durch Tricks wie dem Hochfrequenzhandel. Wir bauschen damit das System künstlich auf, pumpen Geld in das System das nicht durch Arbeit gedeckt ist und entfernen uns immer stärker von der Realwirtschaft.

Das geht solange gut, bis die Blase platzt, weil das Vetrauen weg ist..oder Geld verliert an Kaufkraft, immer mehr, bis die Leute damit nicht mehr Leben können und auf die Strasse gehen (auf diesem Weg sind wir momentan)


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eDiEnRe77 Diskussionsleiter
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15.03.2015 um 19:36
@mayday
Danke, dies ist ein sehr guter Beitrag zu diesem Thread.👍


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15.03.2015 um 20:07
Zitat von eDiEnRe77eDiEnRe77 schrieb:Vater und Mutter erlernten einen handwerklichen Beruf in der DM-Zeit. Verdienst pro Person im Durchschnitt 2500 u. 3000 DM Netto. Zu dieser Zeit war noch keine Familie gegründet. Das Paar konnte davon sehr gut leben, Urlaub, Auto, 800 DM Miete usw. Am Ende war noch Geld übrig um es zu sparen...
Also beide haben doch ziemlich lange gut verdient, da hätte man schon was sparen können und zwar mehr als wohl getan worden ist. Im Zeitraum 2000-2004 über 5 Jahre insgesamt ca. 142800€ oder pro Monat 2380€ - Lebenskosten. Zum Zeitpunkt der Familiengründung hätten +100k€ an Reserven vorhanden sein können. Das der Verdienst nicht gestiegen ist, dafür kann der Staat nicht wirklich was. Früher hat ein Zimmer für Eltern und Kinder gereicht, heute muss es für jedes Kind ein Zimmer geben...


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15.03.2015 um 20:08
@Kjarthan
Zitat von KjarthanKjarthan schrieb:NENN MIR EINEN GRUND - EINEN EINZIGEN LOGISCHEN GRUND warum man im Deutschland des Jahres 2015 noch Kinder braucht?
Demografischer Wandel.


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15.03.2015 um 21:34
@Kjarthan
Zitat von KjarthanKjarthan schrieb:Meine Frau und ich haben keine Kinder - und wollen auch keine Kinder!


Eure Entscheidung, euer gutes Recht das euch niemand abspricht. Umgekehrt muss man sich auch nicht rechtfertigen weshalb man Kinder bekommt.
Zitat von KjarthanKjarthan schrieb:NENN MIR EINEN GRUND - EINEN EINZIGEN LOGISCHEN GRUND warum man im Deutschland des Jahres 2015 noch Kinder braucht? Und nenn mir EINEN Grund, der nicht romantisiert, nationalistisch, traditionalistisch oder sonst was ist, sondern begründe mir LOGISCH, warum NOCH MEHR Kinder gut für diesen Planeten sein sollen!!
Ich war zwar nicht gemeint, dennoch auch mein Senf dazu:
Mit logischen Gründen muss ich dir nicht kommen, denn egal welchen (aus eigener Sicht logischen) Grund man nennt, jemand der partout dagegen ist wird dennoch keinerlei Logig oder Sinn entdecken können in dem genannten Grund.

Deshalb nur das was ich darüber denke:
Kinder waren und sind wichtig. Für das Fortbestehen der Menschheit, für den Fortbestand der eigenen Familie. Ohne Kinder gibts plötzlich keine Kindergartenkinder und Schüler - somit keine Jobs für Erzieher und sonstige Pädagogen. Die Wirtschaft kommt zum Erliegen wenn es keinerlei Nachwuchs mehr gibt in Deutschland (da es keine Auszubildenden mehr gäbe und keine jungen neuen Mitarbeiter). So viel Nachwuchs wie benötigt würde kann garnicht von außen (aus anderen Ländern) hereingeholt werden.


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15.03.2015 um 22:01
Zitat von KjarthanKjarthan schrieb: NENN MIR EINEN GRUND - EINEN EINZIGEN LOGISCHEN GRUND warum man im Deutschland des Jahres 2015 noch Kinder braucht? Und nenn mir EINEN Grund, der nicht romantisiert, nationalistisch, traditionalistisch oder sonst was ist, sondern begründe mir LOGISCH, warum NOCH MEHR Kinder gut für diesen Planeten sein sollen!!!
Ok, also nach dir braucht man keine Kinder mehr in die Welt setzen, dann ist die Menschheit in spätestens 100 Jahren ausgestorben, ist dies logisch?
Die Begründung einer "schlechten" Welt kann ich auch nicht nachvollziehen, weißt du wie grausam und bitter die Welt im Altertum im Mittelalter oder noch im 19.Jahrhundert war?
Wenn die Menschen damals keine Kinder in die Welt gesetzt hätten weil sie zu grausam war, dann gäbe es den heutigen Wohlstand nicht.


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eDiEnRe77 Diskussionsleiter
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15.03.2015 um 22:11
@Kjarthan
Diese Einstellung respektiere ich voll und ganz, jedes Wort dieser Aussage ist Gold Wert in der heutigen Zeit.
Die Entscheidung keine Kinder in diese Welt zu setzen kann man voll und ganz verstehen. Aus diesem Grund ist dem nichts mehr hinzufügen. Schöne Grüße


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