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Geht die Welt bald bankrott?

461 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Welt, Schulden, Bankrott ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Geht die Welt bald bankrott?

24.05.2015 um 13:09
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Wenn ein Staat insolvent ist, dann hat dies zwar Konsequenzen für die Bevölkerung, aber die Gläubiger werden dennoch auf ihren Forderungen sitzen bleiben, egal ob privat oder nicht.
Kommt darauf an, ob der Gläubiger an den Staat glaubte
oder auf sein Scheitern gewettet hatte.

Und wieder:
Zitat von eckharteckhart schrieb:Wenn die Schulden zu hinderlich werden, stößt man sie ab in den virtuellen Raum, wo sie die Form einer eingefrorenen Katastrophe auf der Umlaufbahn annehmen.
Die Schulden werden zu einem Satelliten der Erde wie die Milliarden Dollar flottierenden Kapitals Satellitenansammlungen geworden sind, die uns unablässig umkreisen.
Und es ist sicherlich besser so.
Denn die Hoffnung, die fiktive und reale Ökonomie zu versöhnen, ist utopisch.
Diese flottierenden Dollarmilliarden sind nicht in reale Ökonomie umwandelbar - glücklicherweise übrigens.
Denn wenn man sie auf wundersame Weise in die Produktionsökonomie zurückfließen lassen könnte, hätten wir damit die wahre Katastrophe.
Gewöhnen wir uns daran, im Schatten dieser Auswüchse zu leben: Finanzspekulation, Weltschuld."



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Geht die Welt bald bankrott?

24.05.2015 um 13:21
@Phantomeloi
Zitat von PhantomeloiPhantomeloi schrieb:Was denkst du denn, wer Staatsschulden begleicht?
Im Zweifelsfall niemand, da kann es zu vielen verschiedenen Lösungen kommen, das Risiko trägt aber immer der Gläubiger.
Kannst ja mal hier rein schauen zB.
http://www.focus.de/finanzen/news/staatsverschuldung/tid-18001/schulden-die-folgen-eines-staatsbankrotts_aid_501141.html
Zitat von PhantomeloiPhantomeloi schrieb:Dann habe ich das wohl falsch verstanden mit den Nachkriegs-Lasten, die die Deutschen nach dem 2. WK akzeptieren mussten. Auf Grundstücke und Immobilien wurden Zwangshypotheken eingetragen. Diese mussten die Eigentümer dann auch bezahlen.
Sowas kann dann aber wieder nur der neue Staat durchsetzen, aber nicht die Gläubiger, diese können nur versuchen sich mit dem neuen Staat über die Begleichung der Schulden zu einigen, wenn die sich stur stellen, stehen die Gläubiger doof da.

mfg
kuno


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Geht die Welt bald bankrott?

24.05.2015 um 13:23
@eckhart
Zitat von eckharteckhart schrieb:Kommt darauf an, ob der Gläubiger an den Staat glaubte
oder auf sein Scheitern gewettet hatte.
In dem Fall ist dieser aber nicht Gläubiger der Staatsschuld und darum gings ja.

mfg
kuno


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Geht die Welt bald bankrott?

24.05.2015 um 13:29
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:In dem Fall ist dieser aber nicht Gläubiger der Staatsschuld und darum gings ja.
Genau, sie sind Gläubiger der "Gläubiger der Staatsschuld, die auf ihren Forderungen sitzen bleiben"
Deshalb sind ja diese Schulden dann auch so hinderlich, dass (siehe oben).

Aber wenn man das Geld braucht, lässt man am anderen Ende der Welt einen Altersvorsorgefond platzen. Das geht immer.


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Geht die Welt bald bankrott?

24.05.2015 um 13:34
So leicht wird der Staat seine Schulden auch nicht los...

http://www.handelsblatt.com/politik/international/staatsschulden-hedgefonds-will-mit-argentinien-verhandeln/10072344.html (Archiv-Version vom 02.08.2014)
New York/Buenos Aires. In den Streit zwischen Argentinien und einer Gruppe von Hedgefonds um 1,5 Milliarden Dollar (1,1 Mrd. Euro) aus alten Staatsschulden kommt Bewegung.

Argentinien ringt seit Jahren mit Investoren um die Rückzahlung von Schulden, die aus der Staatspleite von 2001 resultieren. Das Land hatte damals seine Gläubiger zu massiven Abschreibungen gedrängt. Fast alle Anleihehalter fanden sich bei zwei Umschuldungen 2005 und 2010 mit einem Bruchteil ihrer Forderungen ab, um nicht völlig leer auszugehen. Investoren unter Führung von Elliott forderten indes weiter die volle Rückzahlung und siegten vor US-Gerichten.



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Geht die Welt bald bankrott?

24.05.2015 um 13:36
@JoschiX
@kuno7
@Phantomeloi
Verstehen lässt sich das alles:
Nämlich dann, wenn man akzeptiert, dass es hier noch nicht einmal um das Herrschen eines irrationalen Prinzips geht, sondern dass eine Realität schlichtweg nicht vorhanden ist.
Jean Baudrillard sprach 1995 in diesem Zusammenhang von einem "perfekten Verbrechen": es sei nicht aufzudecken, weil im herkömmlichen Sinne weder ein manifester Täter noch eine ihm zuschreibbare Tat existiere.

http://www.deutschlandfunk.de/technologie-wie-kommt-das-neue-in-die-welt-1-2.1184.de.html?dram:article_id=270039


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Geht die Welt bald bankrott?

24.05.2015 um 13:38
@JoschiX
Zitat von JoschiXJoschiX schrieb: Investoren unter Führung von Elliott forderten indes weiter die volle Rückzahlung und siegten vor US-Gerichten.
Wie schön für die Investoren, nützt denen nur nix, wenn die "Gauchos" trotzdem nicht zahlen.

mfg
kuno


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24.05.2015 um 14:45
@Fedaykin
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Ne Blase ist in erster Linie eine Wertkorrektur, man misst einen Wert bei, der aber nicht Realisisert werden kann.
Nein, die Korrektur kommt dann, wenn die Blase platzt.
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Welches Dollar Monopol? Welche Industrielle Expansionskurs?
Ich rede vom Ankerwährungs-Status des US-Dollars, dessen Wert vornehmlich durch Rohöl gedeckt wird. Industrieller Expansionskurs meint die Expansion US-amerikanischer Konzerne innerhalb der 'Globalisierung'.
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:TTIP ändert gar nicht so viel. War lustig zu hören was die Wagenknecht im Fernsehen für ein Unsinn erzählt
Ich wollte auf den Investorenschutz hinaus.

@mayday
Zitat von maydaymayday schrieb:Die Börsen müssen sich wieder auf das Kerngeschäft konzentrieren; langfristige Investoren die sich an einer Firma beteiligen. Die Börse aber ist heute ein Casino geworden, indem diejenigen wenigen Gewinnen, welche die Möglichkeit haben, bereits vermögend sind.
Wo ist das Problem? An den Börsen werden nicht nur Derivate gehandelt, sondern auch Aktien und Anleihen. Sicherlich ist das prinzipiell zwecks Renditejagd auch ein Casino, allerdings erhalten viele Unternehmen so ihr Kapital, mit dem sie arbeiten.

@Aldaris

Ja ja, der George Soros... Der Typ ist finanziell auch gut in der Ukraine am werkeln, wie er in diesem Interview verrät:
http://www.fr-online.de/ukraine/interview-mit-george-soros--ukraine-verteidigt-europas-grenzen-,26429068,30295360.html

Auszug daraus:

Herr Soros, jahrelang haben Sie die deutsche Europapolitik kritisiert und Kanzlerin Angela Merkel gemaßregelt. Neuerdings klingen sie viel versöhnlicher.
In der Ukraine-Frage hat Merkel agiert wie eine echte europäische Politikerin anstatt enge deutsche Interessen zu verfolgen. Sie versteht die echte Gefahr, die von Putins Politik ausgeht. Dafür habe ich sie gelobt. Auch in der Griechenland-Debatte hat sie sich bewährt.

Und was begrüßen Sie an Merkels Ost-Politik?
Ohne Merkel gäbe es keine Russland-Sanktionen. Die sind wichtig. Wobei ich auch feststelle: Sanktionen sind ein notwendiges Übel, aber sie reichen bei weitem nicht aus. Einstweilen verstärken sie noch Putins Märchenwelt, wonach die russischen Finanzprobleme ausschließlich mit der Feindseligkeit des Westens zu tun haben. Um das zu entkräften, wäre die Hilfe für die Ukraine so wichtig. Das Land sollte nicht nur überleben, sondern blühen, trotz der existierenden Bedrohung. Dann würden die Russen verstehen, dass Putins Politik für ihre Lage verantwortlich ist, nicht der Westen.


Auf der einen Seite sieht er einen Krieg zwischen den Amis und Asien voraus, und auf der anderen zündelt er ordentlich gegen Russland. Aber er hat schön seinen Einfluss in der Sache entlarvt.


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Geht die Welt bald bankrott?

24.05.2015 um 14:57
Zitat von ScoxScox schrieb:Um das zu entkräften, wäre die Hilfe für die Ukraine so wichtig. Das Land sollte nicht nur überleben, sondern blühen, trotz der existierenden Bedrohung. Dann würden die Russen verstehen, dass Putins Politik für ihre Lage verantwortlich ist, nicht der Westen.
Kommt mir bekannt vor, dieses Vorgehen und könnte auch funktionieren.

mfg
kuno


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24.05.2015 um 16:16
@kuno7
@Scox

@eckhart
Verstehen lässt sich das alles:
Nämlich dann, wenn man akzeptiert, dass es hier noch nicht einmal um das Herrschen eines irrationalen Prinzips geht, sondern dass eine Realität schlichtweg nicht vorhanden ist.

Jean Baudrillard sprach 1995 in diesem Zusammenhang von einem "perfekten Verbrechen": es sei nicht aufzudecken, weil im herkömmlichen Sinne weder ein manifester Täter noch eine ihm zuschreibbare Tat existiere.
Natürlich "verstehen" wir das.

... und wir verstehen und begreifen auch das:
Auszug aus dem link von Scox:
Zitat von ScoxScox schrieb:Ohne Merkel gäbe es keine Russland-Sanktionen. Die sind wichtig.

Wobei ich auch feststelle: Sanktionen sind ein notwendiges Übel, aber sie reichen bei weitem nicht aus.

Einstweilen verstärken sie noch Putins Märchenwelt, wonach die russischen Finanzprobleme ausschließlich mit der Feindseligkeit des Westens zu tun haben. Um das zu entkräften, wäre die Hilfe für die Ukraine so wichtig.

Das Land sollte nicht nur überleben, sondern blühen, trotz der existierenden Bedrohung. Dann würden die Russen verstehen, dass Putins Politik für ihre Lage verantwortlich ist, nicht der Westen.
Das sind klare Worte- und G. Soros sagt im "selben Atemzug" u. a. "Das Land soll blühen ..." Wer erzählt zwischen den Zeilen Märchen vom eigenen Märchenland? Vielleicht glaubt die Märchentante Soros das auch noch selbst - was ich sehr bezweifle.

Dass Frau Merkel einen "Plan" im Hinterkopf hat, das merkt man doch seit die USA "merklich-akzeptiert" in Deutschland spähen darf wie sie will und die Ukraine-Krise anfing.


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Geht die Welt bald bankrott?

24.05.2015 um 18:00
Bei telepolis gibt es einen Artikel der zum Thema dieses Fadens. Ich poste ihnen ohne viel Kommentar.

Wie nah am Abgrund steht das globale Finanzsystem?

http://www.heise.de/tp/artikel/45/45024/1.html


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24.05.2015 um 18:04
Zitat von ScoxScox schrieb:Wo ist das Problem? An den Börsen werden nicht nur Derivate gehandelt, sondern auch Aktien und Anleihen. Sicherlich ist das prinzipiell zwecks Renditejagd auch ein Casino, allerdings erhalten viele Unternehmen so ihr Kapital, mit dem sie arbeiten.
Anstelle Text ein kurzes Video aus dem Bundestag https://www.youtube.com/watch?v=Qeic4sDSbVo


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Geht die Welt bald bankrott?

24.05.2015 um 23:55
Zitat von PhantomeloiPhantomeloi schrieb:Natürlich "verstehen" wir das.
Dann auch das folgende:
( wenn man akzeptiert, dass es hier noch nicht einmal um das Herrschen eines irrationalen Prinzips geht, sondern dass eine Realität schlichtweg nicht vorhanden ist. Jean Baudrillard sprach 1995 in diesem Zusammenhang von einem "perfekten Verbrechen": es sei nicht aufzudecken, weil im herkömmlichen Sinne weder ein manifester Täter noch eine ihm zuschreibbare Tat existiere.)
> "Das perfekte Verbrechen ist das einer uneingeschränkten Realisation der Welt durch Aktualisierung aller Daten, durch Transformation all unserer Handlungen, aller Ereignisse in reine Information.
Die vorzeitige Auflösung der Welt durch Klonung der Realität und Vernichtung des Realen durch sein Double.
Die Abwesenheit der Dinge von sich selbst, die Tatsache, dass sie nicht stattfinden, obwohl sie so tun als ob, die Tatsache, dass alles sich hinter seinen eigenen Schein zurückzieht, und deshalb nie mit sich selbst identisch ist, darin liegt die materielle Illusion der Welt.":
"Klonung der Realität - ganz von der Hand zu weisen scheint das nicht zu sein. Vor allem, wenn man sich ansieht, was am Beginn der Wirtschaftskrise in den USA geschah.
Es wurden Kredite an Menschen vergeben, die definitiv nicht in der Lage waren, sie zurückzuzahlen.
Diese Schuldverschreibungen - Collateralized Debt Obligations, kurz CDOs, oder Credit Default Swaps - CDS - wurden dann von den Kreditgebern an Interessenten weiterverkauft.
Und von diesen wiederum in Pakete geschnürt, die nochmals weiter veräußert wurden - bis schließlich die Blase irgendwann platzte.
Das Verschwinden der handfesten Wirklichkeit wird in dieser Krise besonders deutlich.

Schätzungsweise werden pro Tag an die fünfzig Billionen US-Dollar rund um den Globus geschickt - wovon noch nicht mal ein Prozent gebraucht wird, um reale Rechnungen zu bezahlen.

Wir operieren also mit etwas, dass gleichzeitig existent und nicht existent ist.

Und das geschieht auch in einem größerem Maßstab:
Aus Anlass des Griechenland-Dramas wetten Spekulanten immer noch auf die Komplettpleite des griechischen Staates, statt alles zu unternehmen, dies zu verhindern.
Ein Ereignis, das noch nicht eingetreten ist und vielleicht auch gar nicht eintreten wird, bewegt also Milliarden von Euro, die nie jemand mit aufgedrucktem Zahlenwert, Wasserzeichen oder Seriennummer zu Gesicht bekommt.

Paul Virilio äußerte in einem 1990 erschienenen Essay einen Gedanken, den er als "rasenden Stillstand" bezeichnete.
Wegen der ungeheuren Beschleunigung sozialer und ökonomische Vorgänge wird die Welt zunehmend unkontrollierbar. Die hohe Geschwindigkeit, mit der wir leben, täuscht darüber hinweg, dass wir uns in einem Stillstand befinden, wir reagieren nur noch auf die Beschleunigung, statt sie zu kontrollieren.
Virilio bezog sich damals auf die Einführung des computerisierten Börsenhandels, des sogenannten Program Tradings, das im Jahr 1987 einen Aktiencrash nach sich zog."
http://www.deutschlandfunk.de/technologie-wie-kommt-das-neue-in-die-welt-1-2.1184.de.html?dram:article_id=270039


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25.05.2015 um 09:51
Geht die Welt bald bankrott?=Erreicht die Welt bald den größtmöglichen Vorteil?
Abwarten.


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Geht die Welt bald bankrott?

25.05.2015 um 10:17
@Scox
@mayday
@eckhart

Danke für die Beiträge.

Stillstand/Ruhemodus und Hochfrequenz. Beides "gleichzeitig".
Es ist eine Zerreißprobe. Und das merkt jeder.
Zitat von eckharteckhart schrieb:Erreicht die Welt bald den größtmöglichen Vorteil?
Abwarten.
... oder es reißt gerade. Vielleicht liegt darin ein Vorteil. Möglich!
Könnte ja sein, dass die Politik "reagiert", bzw. agiert. Doch diese Hoffnung habe ich ehrlich gesagt aufgegeben.

Man konnte bereits mit dem Erscheinen der Hedge Fonds auf dem (öffentlichen) Kapitalmarkt ahnen, dass diese "Zeit" kommen wird. "Man wird sehen .." Nun - nach ca. 20 Jahren ist es (wieder) so weit. und nun kann man es tatsächlich anhand der Realität begreifen.

Wer kannte sich denn vor 20 Jahren denn schon aus auf dem Kapital- und Finanzmarkt?
Wer hat in den 1730ern mit Tulpenenzwiebel spekuliert?

Es sind nicht sehr viele, die sich mit dem Geld, bzw. Geldfluss und Geldwert beschäftigen und sich darüber im Klaren sind, dass "imaginäre" Werte Einfluss nehmen und auf die Realwelt "wirken".

Lebensversicherungen, Sparverträge und Bausparkassen waren die Anlagenummer 1 des Volkes. Dann kam auf einmal der Aktien-Boom .... und es hat (2001/2) Bumm gemacht. Hm.

Der "imaginäre/von der Realwirtschaft" abgekoppelte Geldfluss, u.a. der High Frequenzy-Handel und die "Private Equity/Investoren"-Institutionen machen der Realität den Gar aus.

Normalerweise braucht diese imaginäre Geld-Blase eine reale Basis, auf die sie sich stützen und aufplustern kann.
Wenn es jedoch so weiter geht, dann läuft diese "imaginäre Wirtschaft" noch eine Weile von ganz alleine. So lange, bis der letzte Rest Realität und Realvermögen aufgebraucht, bzw. aufgefressen ist.

Im schlimmsten Falle sieht man dann nur noch weniger "Mächtige und Einfluss-Reiche" - wirklich ganz wenige - und alle anderen verkommen zu Abhängigen/Sklaven dieser Wenigen. Das "Pyramiden-Prinzip" - oder "Highlander-Prinzip" ... es kann nur Einen (oder eben ganzganz Wenige) da "oben" geben. Open end ...


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Geht die Welt bald bankrott?

25.05.2015 um 11:16
Zitat von PhantomeloiPhantomeloi schrieb:... oder es reißt gerade. Vielleicht liegt darin ein Vorteil. Möglich!
Nein,
wir müssen unsere Sichtweise ändern (Sarkasmus) Bankrott=Vorteil.
So wie beispielsweise die gescheiterte Mondmission Apollo 13 in Wirklichkeit eine Erfolgreiche ist :
Die US-Weltraumbehörde Nasa bezeichnet die Mission später als "erfolgreichen Fehlschlag", weil die Astronauten trotz der Katastrophe heil zurück kommen.
http://www.zeit.de/wissen/geschichte/2010-04/apollo-13-raumfahrt

Ein Bankrott hat ebenfalls den Vorteil, ihn zu erleben.


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Geht die Welt bald bankrott?

25.05.2015 um 11:32
@eckhart
Zitat von eckharteckhart schrieb:Ein Bankrott hat ebenfalls den Vorteil, ihn zu erleben.
Hoho, du meinst das sarkastisch?

Das grenzt ja schon an "eine religiöse Einstellung" - oder sagen wir "spirituell/positiv": mach aus Zitronen Limonade :D

Ja, Vorteil ----- für wen? Je, nachdem wie man es sieht, bzw. sich vorstellt.
Darum "Open end".

Die Leute hängen an dem Geldsystem wie an einem Tropf. Ich auch ... ich bin auch von den Euros abhängig. Ohne Geld kann ich mir nichts kaufen. Ohne Geld in diesem System ist man so gut wie "tot".


Dennoch ist es vielleicht ganz gut, den unkontrollierten, "okkulten" Geldfluss in der Welt zu beobachten, wahr-zu-nehmen, zu erkennen, um zu wissen, dass es dieser Geldfluss ist, der der Welt und auch dem "klaren Euro" gerade den Gar aus macht.

Unser/Das Geldsystem ist wie eine Religion. Man sollte und könnte es hinterfragen. Man könnte kritisch sein. Man könnte "korrigieren". Es in den "erträglichen Alltag" integrieren.

"Geld" sollte uns Erleichterung im Alltag bringen, und nicht Streit, Krieg, Armut & Tod.
Religionen sollten das auch ... tun sie das?!


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26.05.2015 um 09:46
rede vom Ankerwährungs-Status des US-Dollars, dessen Wert vornehmlich durch Rohöl gedeckt wird. Industrieller Expansionskurs meint die Expansion US-amerikanischer Konzerne innerhalb der 'Globalisierung'.xt
Das ist leider Falsch. Weder ist der Dollar ein Fester Ankerwährungskurs, noch wird er durch Rohöl gedeckt

ebenso ist die Chineische Industrie momentan stärker am Expandieren als US Konzerne.
Zitat von ScoxScox schrieb:Ich wollte auf den Investorenschutz hinaus.
Den es Bilateral eh schon gibt? Das ganze wird hochgekocht und Wagenknecht zeigte in dem Fall ihre Unkenntnis sich in etwas anständig einzuarbeiten als auch ihren einfachen Hang zum Populismus.

Die kann glatt auf Allmy schreiben so simpel ist ihre Weltanschauungä


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Geht die Welt bald bankrott?

26.05.2015 um 11:03
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Den es Bilateral eh schon gibt? Das ganze wird hochgekocht und Wagenknecht zeigte in dem Fall ihre Unkenntnis sich in etwas anständig einzuarbeiten als auch ihren einfachen Hang zum Populismus.
Ein Vertrag der mit einem Schlag alle europäischen Staaten in einen ISDS mit den USA zwingt ist sowohl qualitativ als auch quantitativ etwas völlig neues.

Es ist Populismus die berechtigte Kritik an dem ISDS im Rahmen des TTIP als etwas längst vorhandenes, ja, gar einen alten Hut zu bezeichnen und Kritikern Unkenntnis und Populismus zu unterstellen.


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Geht die Welt bald bankrott?

26.05.2015 um 11:06
Zitat von defdef schrieb:Ein Vertrag der mit einem Schlag alle europäischen Staaten in einen ISDS mit den USA zwingt ist sowohl qualitativ als auch quantitativ etwas völlig neues.
Nein, wobei das gar nicht der Hauptpunkt an dem Vertrag wäre. Für alle Global Player läuft das eh schon darauf hinaus.

Ändert auch nix daran das Wagenknecht Unsinn über Schiedsgericht und TTIP erzählt.
Es ist Populismus die berechtigte Kritik an dem ISDS im Rahmen des TTIP als etwas längst vorhandenes, ja, gar einen alten Hut zu bezeichnen und Kritikern Unkenntnis und Populismus zu unterstellen.t
Du wenn die Kritik und Aussagen schlichtweg Falsch sind, dann ist es Populismus erster Güter.



Denn Schiedgerichte und Investorenschutzabkommen gibt es über 50 Jahre


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