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The German Rifle Association

The German Rifle Association

23.02.2016 um 12:11
@The_saint
The_saint schrieb:ok, Ösi. Das erklärt es ja und ist damit ok :-)
Geh mir nicht auf den Keks :D

Bei uns stand einmal zur Debatte, dass die Waffe im Verein gelassen werden soll, also keine Aufbewahrung mehr zu Hause.
Hat sich aber wieder gelegt und ist momentan auch kein Thema mehr.


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23.02.2016 um 12:13
@Casa_blanca
Das stand auch bei uns einmal zur Debatte. Hat sich aber auch im Sande verlaufen.


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23.02.2016 um 12:17
@The_saint
The_saint schrieb:Das stand auch bei uns einmal zur Debatte. Hat sich aber auch im Sande verlaufen.
Das wäre auch völliger Unsinn, man stelle sich nur die Sicherheitsvorkehrungen vor, die da notwendig wären.
Unvorstellbar, wenn sich da einer Zugang verschafft zu einer gro0en Menge diverser Waffen.


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23.02.2016 um 12:18
@Casa_blanca
Darf man den bei euch in Ö so einfach eine Waffe erwerben ?


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23.02.2016 um 12:22
@ArnoNyhm
ArnoNyhm schrieb:Darf man den bei euch in Ö so einfach eine Waffe erwerben ?
Ja. Es muss der Nachweis eines Bedarfes erbracht werden und seit einigen Jahren wird man einem Psycho-Test (weiß ich aber jetzt nicht, wann das eingeführt wurde) unterzogen. Polizeiliches Führungszeugnis ist sowieso Voraussetzung.

Man muss auch nicht Mitglied in einem Verein sein.


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23.02.2016 um 12:25
@Casa_blanca
Ok und wie sieht dieser Bedarfs Nachweis aus ?
Sowas gibt es hier auch, allerdings für die Berechtigung eine Waffe mit sich zu führen.
Allerdings muss man dazu Nachweisen, dass man im Gegensatz zu anderen unter einer
dauerhaften Gefährdung durch wen auch immer steht ... was wohl kaum wer Nachweisen
kann.


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23.02.2016 um 12:29
@ArnoNyhm
Bedarf: Entweder zum Sportschießen oder aber um sein Hab und Gut zu schützen. Beide Angaben werden anstandslos akzeptiert.

Was das Führen einer Waffe angeht: Einen Waffenpass bekommt man ohnehin nur in Ausnahmefällen, also fast keiner. :)

Ich habe auch nicht das Führen einer Waffe gemeint, sondern den Erwerb, der eine WBK voraussetzt. Falls das missverständlich war, Tschuldigung.


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23.02.2016 um 12:32
@Casa_blanca
Es geht hier auch hauptsächlich um den Erwerb, ich wollte
damit nur klären, ob der Bedarfs Nachweis ähnlich ist.

Also kann man sagen in Ö kommt so ziemlich jeder an eine
Waffe ran ?


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23.02.2016 um 12:39
ArnoNyhm schrieb:Also kann man sagen in Ö kommt so ziemlich jeder an eine
Waffe ran ?
Nun, da ich ja keine Ahnung habe, wie der psychologische Test aussieht, ist das von meiner Seite schwer zu beurteilen. Auch Psychologen lassen sich relativ leicht austricksen.
Es ist sicher nicht so, dass so ziemlich jeder an eine Waffe kommt, vor allem darf im polizeilichen Führungszeugnis nicht die kleinste Kleinigkeit aufscheinen, denn dann ist schon Schluss mit lustig. Eine weitere Voraussetzung ist die Vollendung des 21. Lebensjahres.

So wie unser Waffengesetz in Österreich momentan ist, ist es schon in Ordnung. Obwohl mir persönlich noch immer zu viele Straftaten mit legalen Waffen passieren, aber gänzlich ausschließen kann man das nie.

Auch bei uns findet derzeit eine "Aufrüstung" statt. Nur Idioten glauben, dass sie mit einer Waffe, die vorschriftsgemäß aufbewahrt wird, damit sicherer sind.
Und ehrlich gesagt, will ich gar nicht wissen, wie viele Idioten die Waffe nicht sicher aufbewahren. Zu viele.


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23.02.2016 um 12:46
Mir ging es mehr darum, dass hier sehr oft Amerika als Negativbeispiel genannt wurde.

Aber sowie es aussieht kommt man auch in Ö relativ leicht an Waffen und während des
Threads brachte auch wer eine Statistik, aus welcher hervor geht, dass auch in DE sehr
viele Waffen im Umlauf sind (ich glaube Platz 4 in der Weltrangliste). In den östlicheren
EU-Ländern sind die Waffengesetze wahrscheinlich auch etwas lockerer ... trotzdem
herrschen nirgends Zustände wie in Amerika.
Damit will ich den legalen Besitz keines Wegs befürworten ... aber die Probleme in
Amerika scheinen wohl nicht nur am legalisierten Waffenbesitz zu liegen.


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23.02.2016 um 12:49
@ArnoNyhm
nein, nicht nur daran, auch daran, dass es jeder dort als sein ureigenstes Recht empfindet, alles mit Knarre zu verteidigen, egal was es ist


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23.02.2016 um 13:53
Liebe diskutierende,
ich habe mir mal die mühe gemacht die gesammten posts durch zu lesen.
bitte seid mit nicht böse 98% dessen was hier geschrieben wir bewegt sich sehr an der oberfläche des problems.

beginnen wir mal mit dem europäischen umland. tschechien, österreich und die schweiz haben ein sehr liberales waffenrecht. ich tschechien ist jeder bürger berechtigt eine schußwaffe verdeckt zu tragen - 7% der bevölkerung nehmen dieses recht wahr, tschechien hat neben der schweiz und österreich ein sehr geringe kriminalitätsrate.
in england stieg die kriminalitäsrate seit 1997 kurzwaffen (pistolen/revolver) im privatbesitz verboten wurden imens, australien hat ein ähnliches problem.
israel hat so gut wie keine straßenkriminalität - jeder waffenbesitzer hat dort automatisch eine trageerlaubnis.

ein krimineller ist in dieser sparte berufstätig. er trifft eine mini-max entscheidung, die rein betriebswirtschaftlich orientiert ist. ninimaler aufwand/risiko versus maixmalem gewinn.
er wird das risiko einer verletzung oder einer verurteilung wegen körperverletzung/totschlag/mord vermeiden wollen. der täter würde auch durch erhöhten fahndungsdruck im hohen masse an der ausübung seines "berufes" eingeschränkt.

thema amerika in den USA gibt es ca. 30.000 tote jährlich durch schußwaffen, ca. 20.000 sind selbstmorde. die restlichen toten sind opfer von gangkriminalität, opfer von polizeieinätzen, brüger die opfer von gewalt verbrechen werden und andere schußwaffenopfer - auch die die durch unfälle mit schußwaffen zu tode kommen. Amerika hat 330.000.000 einwohner macht unter 0.001% der bevölkerung aus. vollkommen zu vernachlässigen.

in deutschland sind von 1995 bis 2015 (20 jahre) z.B. weit unter 200 menschen durch waffen die sportschützen legal besitzen gestorben, jeden monat sterben zwischen 200 und 300 menschen im straßenverkehr - wo liegt das problem?
john lott hat in seinen buch more guns less cirme nach geweisen, dass schußwaffen zu 90% nur zum drohen genutzt werden.

das wissen darum, dass der gegenüber bewaffnet ist führt zu einem größeren körperlichen anstand, was im grundsatz schon deeskalierend wirkt.

messer benötigen, um zu einsatz zu kommen eine geringe distanz zu dem sind messerattacken ein weit mehr fällen tödlich, weil die inneren verletzungen und die verletzungskanäle großer sind.

bei der nutzung von schußwaffen ist die letale wirkung geringer.
pfefferspary und schreckschußwaffen lassen den angreifer in einem handlungsfähigen zustand. 15% der menschen reagieren nicht auf reizgas, 2% reagieren nicht auf peffersrpay.

seit es in amerika das consealed carry (verdecktes tragen) von schußwaffen gibt nimmt auch dort die schwerstkriminalität ab.

würde das tragen von waffen erlaubt, wäre immer noch jeder an die gesetztlichen bestimungen von notwehr, notstand und nothilfe gebunden!!!!!!

ebenso wie alle verkehrsteilnehmer an die verkehrsgesetzgebung gebunden sind.theoretisch kann in einer geschlossenen ortschaft jeder 200 km/h fahren - macht es jemand?

ein infromierter bürger - ist ein mündiger bürger.

Das amerikanische Rechtssystem ist in Bezug auf den Waffenbesitz und die Waffennutzung nicht einheitlich geregelt. Es gibt ein open und ein cocealed carry.
Erstaunlich ist, dass wir hier in Deutschland eher über ein concealed carry reden als über ein open carry.
Open carry bedeutet eine Schusswaffe offen sichtbar mit sich zu führen. Diese open carry ist grundsätzlich in fast allen Staaten der USA erlaubt!
Warum dann der Begriff des concealed carry im Amerika so lange diskutiert?

Hier zu muss man zwei Sachverhalte wissen, grundsätzlich wurde in den USA mit dem verdeckten Tragen einer Waffe prinzipiell unredliches Verhalten unterstellt. Also wer seine Waffe nicht offen zur Schau stellt, der muss etwas nicht den gesellschaftlichen Regeln entsprechendes vor haben. Wären alle seine Handlungsintentionen moralisch und gesetzlich einwandfrei, dann müsste er seine Waffe nicht verstecken. 1813 wurde ein coneleaed carry Verbot verabschiedet weil das offene Tragen der Selbstverteidigung diente und damit als akzeptabel angesehen wurde, das verdeckte Tragen aber als die typische Handlungsweise von Kriminellen angesehen wurde. Selbst in Kalifornien besteht das Recht zum open carry, wobei dieses auf die ländlichen Bereiche eingeschränkt ist in allen größeren Ansiedelungen ist es grundsätzlich verboten. Ein weiterer Einwand kam von der Seite der gesetzlichen Behörden, die es als unmöglich empfanden kriminelle und nicht kriminelle Waffenträger unterscheiden zu können. Der Gedankengang ist ebenso einfach wie einleuchtend – sehe ich die Waffe habe ich einen gesetzestreuen Bürger vor mir, muss er die Waffe verbergen ist es ein Krimineller. Einfach, aber logisch.
In Alabama wird es zum Beispiel so gesehen „Jeder Bürger hat das Recht Schusswaffen offen zu tragen zum Selbstschutz oder zur Verteidigung der staatlichen Rechte“
Wobei hier für die USA was „jeden“ Bürger angeht dieselben Einschränkungen gelten wie in Deutschland. Dem Kauf einer Waffe geht immer ein FBI – Backgroundcheck voraus. Hierbei wird abgefragt ob der potentielle Käufer vorbestraft ist oder ein Verfahren oder Haftbefehl gegen anhängig ist.

Für das open carry sind also in den meisten Fällen so gut wie kaum Auflagen zu erfüllen.
…..und jetzt kommt, dass erstaunliche, seid das es das concealed carry in den USA gibt gehen die kriminellen Straftaten zurück, wieso trauen wir unseren Bürgern eigentlich keinen verantwortungsvollen Umgang mit Schusswaffen zu und gibt es nicht auch hier in Deutschland den Rechtsgrundsatz – Recht muss Unrecht nicht weichen?

mal drüber nach denken


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23.02.2016 um 14:23
@Oliver-Huber
Schön, dass sich ein Vertreter der GRA hier meldet!
Frage, bin gerade zu faul zum Selbergooglen: Kannst du mir die Quellen nennen? Gerade die zur Kriminalitätsentwicklung würden mich interessieren!


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23.02.2016 um 14:25
Oliver-Huber schrieb: 98% dessen was hier geschrieben wir bewegt sich sehr an der oberfläche des problems
Ein offensiver Einstieg. An dieser Äußerung wirst du die Qualität Deines Beitrags messen lassen müssen.
Oliver-Huber schrieb:ich tschechien ist jeder bürger berechtigt eine schußwaffe verdeckt zu tragen
Tatsächlich? Soweit ich weiß, benötigt man auch da einen Waffenschein. Dieser wird zwar eher erteilt als in Deutschland, aber "jeder" darf sicher keine Schusswaffe besitzen.
Oliver-Huber schrieb:tschechien hat neben der schweiz und österreich ein sehr geringe kriminalitätsrate.
Hier solltest Du noch herleiten, inwieweit das eine kausale Folge des Waffenbesitzes ist. Hinsichtlich der Kriminalitätsrate spielen ja viele Faktoren eine Rolle. Und ob die Behauptung zur Kriminalitätsrate überhaupt stimmt, ist nicht mal sicher (http://www.pragerzeitung.cz/index.php/home/nachrichten/17320-kriminalitaet-deutlich-gestiegen)
Oliver-Huber schrieb:er wird das risiko einer verletzung oder einer verurteilung wegen körperverletzung/totschlag/mord vermeiden wollen.
Er wird vor allem vermeiden wollen, entdeckt zu werden und das eher mit einer Waffe durch setzen, wenn er denn eine hat.
Oliver-Huber schrieb:Amerika hat 330.000.000 einwohner macht unter 0.001% der bevölkerung aus.
10.000 bei einer Bevölkerung von 300 Mio. sind rund 0,003%. Allerdings hätte ich gerne Statistiken zu den Zahlen.
Oliver-Huber schrieb:wo liegt das problem?
Dass es ein zusätzliches Risiko ist, das im Grunde leicht vermeidbar ist.
Oliver-Huber schrieb:das wissen darum, dass der gegenüber bewaffnet ist führt zu einem größeren körperlichen anstand, was im grundsatz schon deeskalierend wirkt.
Belege bitte. Denn plausibel ist das nur bedingt.
Der typische Fall ist doch, dass A angepisst ist, die Kontrolle verliert und statt der Fäuste die Pistole benutzt.
Oliver-Huber schrieb:messer benötigen, um zu einsatz zu kommen eine geringe distanz zu dem sind messerattacken ein weit mehr fällen tödlich, weil die inneren verletzungen und die verletzungskanäle großer sind.
Messer sind aber - in aller Regel - keine Distanzwaffen und schon daher weniger wirksam.
Oliver-Huber schrieb:pfefferspary und schreckschußwaffen lassen den angreifer in einem handlungsfähigen zustand.
Vor allem aber in einem lebenden.
Oliver-Huber schrieb:und jetzt kommt, dass erstaunliche, seid das es das concealed carry in den USA gibt gehen die kriminellen Straftaten zurück
Belege bitte. Ganz besonders für die unterstellte Kausalität beider Ereignisse.
Oliver-Huber schrieb:Recht muss Unrecht nicht weichen
Gibt es. Und auch das Gewaltmonopol des Staates.


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23.02.2016 um 14:26
@schnitzel

Wir enden wie drüben in Murica, wenn wir alle Waffen tragen.


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23.02.2016 um 14:52
@kleinundgrün
kleinundgrün schrieb:Der typische Fall ist doch, dass A angepisst ist, die Kontrolle verliert und statt der Fäuste die Pistole benutzt.
Wer dazu bereit ist kann sich auch mit einem Messer bewaffnen.

Und das Thema "dann wird der Verbrecher als erster schießen" hatten wir ja gestern hier auch schon mal. Mehr als die eigene Meinung kann dazu aber auch von beiden Seiten nicht geliefert werden.

Also außer von @SergeyFärlich der auf ein Wettrüsten aus war mit dem Hintergrund der Kriminelle hat immer eine bessere Waffe (was auch immer das sein soll, denn tödlich ist tödlich und kein Einbrecher wird mit dem Panzer ins Haus fahren oder ne Granate reinwerfen wenn er nur ein wenig Schmuck klauen will...)


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