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Asyl vs. Schutz. Warum keine großen Flüchtlingslager in Europa?

284 Beiträge, Schlüsselwörter: Krieg, Gewalt, Terror, Europa, Flüchtlinge, Schutz, Asyl, Islamischer Staat

Asyl vs. Schutz. Warum keine großen Flüchtlingslager in Europa?

13.04.2016 um 01:18
@Optimist
Ja aber auch innerhalb dieser Länder... ein Flüchtlingsheim für 3000 Flüchtlinge auf dem Land in der Nähe eines 300 Einwohnerdorfes ist einfach suboptimal.


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13.04.2016 um 09:44
Ist eben immer noch die Frage. Flüchtlingen Schutz bieten. Oder Flüchtlinge als Einwanderer sehen die Staatsbürger in der EU werden sollen.


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13.04.2016 um 12:54
@Fedaykin
Das Problem ist halt auch wie es zuhause läuft. Ich mein im Libanon dauerte der Krieg 10 jahre. Und wenns blöd läuft, bei ethnisch gefärbten Konflikten, kannst dann nichtmehr nach Hause, weil das Land jemand anderem gehört. Oder zbsp Länder wie Nordkorea... wie soll man dahin zurückkehren solange das Regime noch an der Macht ist? Oder im aktuellen Fall, wenn es Assad gelingt den Aufstand nieder zu schlagen. Da muss man den Leuten ja politisches Asyl gewähren.
Oder wenn man zukünftig als Kurde die türkische Staatsbürgerschaft verliert weil man irgendwie in Verbindung mit der PKK gebracht wird.
Sowas lässt sich auch schwer voraussagen.

Ein Lager ist immer nur eine temporäre Lösung. Es ist halt ein Ort wo man sich nicht wirklich eine Zukunft aufbauen kann. Ein Ort wo man nicht ein Leben verbringen und alt werden kann. Kein Ort um sich zu Hause zu fühlen.


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13.04.2016 um 12:59
EIen Zukunft Aufbauen ist aber eben nicht die Relevante Aufgabe für das Gastland wenn wir von Temporären Flüchtlingen reden.

Dann reden wir über Einwanderer im weiteren Sinn.
Glünggi schrieb:Ein Ort wo man nicht ein Leben verbringen und alt werden kann. Kein Ort um sich zu Hause zu fühlen.
siehe oben, dabei geht es doch gar nicht beim Schutz von Kriegsflüchtlingen. Btw schaffen das die Palistinänser schon seit über 60 Jahren so drauf zu sein.

Gut sie brauchen das ja auch, weil sonst ihre ganzes "Volk" keine Bedeutung mehr hätte, wenn sie in die Arabischen Länder integriert würden.


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13.04.2016 um 13:13
@Fedaykin
Jo wenn wir von temporären Flüchtlingen reden. Aber man weiss halt bei Beginn eines Konfliktes selten wie es am Ende bei rauskommt. Man weiss nicht wie lange ein Konflikt dauert und wie die Bedingungen danach aussehen. Man kann dann natürlich auch Jahrzehnte abwarten...
Klar gibt es Beispiele von Menschen die ihr ganzes Leben in Flüchtlingslager verbringen. Da könnte man auch so manches afrikanische Land nennen.
Aber das ist einfach kein anzustrebender Zustand... weil es irgendwie gegen mein Verständnis von Menschenwürde verstösst.
Die Juden hätte man 2000 Jahre lang in Flüchtlingslager sperren können, hätte es damals schon sowas gegeben. ;)


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13.04.2016 um 13:37
Also um es nochmals klar auszudrücken: Flüchtlingslager sind für mich temporäre Notlösungen, bis man andere Kapazitäten geschaffen hat. Als temporärer Aufenthalt zur Prüfung der ID und Weiterleitung an ein Drittland durchaus denkbar. Aber nicht als Langzeitlösung.


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13.04.2016 um 13:43
@Glünggi
Glünggi schrieb:Also um es nochmals klar auszudrücken: Flüchtlingslager sind für mich temporäre Notlösungen, bis man andere Kapazitäten geschaffen hat. Als temporärer Aufenthalt zur Prüfung der ID und Weiterleitung an ein Drittland durchaus denkbar. Aber nicht als Langzeitlösung.
Dem stimme ich zu.
Nur ist es doch so, weltweit gibt es sehr viele Flüchtlinge und langfristig gesehen wird es eher mehr als weniger geben.

Diese müssen alle irgendwo hin.
Aus diesem Grund wäre ich dafür, wenn die UNO oder irgendwer, sich dafür einsetzen würde, dass langfristig gesehen die Möglichkeiten für eine Stadt oder mehrere Städte, mit aller notwendigen Infrastruktur geschaffen würde, eben für all diejenigen, welche Unterschlupf suchen und nicht in Massenlagern vegitieren wollen.

In einem Land wie D oder Ö könnte man solch eine Stadt nicht erschaffen, also müsste es in einem Land mit geringer Bevölkerungsdichte sein.
Wenn die Regierung eines solchen Landes bestimmte Vorteile davon hätte (was ja aushandelbar wäre), würden die sicherlich nicht nein sagen, denke ich.

Wie solch eine Lösung für eine "autarke Stadt" aussehen könnte, hatte hier ja schon jemand verlinkt, glaube @nullname war es.


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13.04.2016 um 13:53
@Optimist
Naja so ne Stadt wäre ja auch nur ein Lager deluxe ;)
Und 100 Jahre später rufen sie die Unabhängigkeit aus weil sie null Bezug zum Land haben :D Oder es kommt zum "Bürgerkrieg" zwischen dem afghansichen und syrischen Stadtteil.
Und ich weiss nicht was Du hast... Wenn ich als Schweizer gewisse Gebiete in Deutschland betrachte werde ich von der Leere des Landes erschlagen :D Da hats ganze Landstriche wo man kein Haus sieht... wärend es in der schweiz zwischen den Ortschaften jeweils schmale grüne Gürtel gibt.
Amerikaner kriegen hier Platzangst xD
Naja ich sehe das mit dieser autarken Stadt etwas kritisch... ich sage nicht dass es Müll ist, aber ich habe da einfach meine Zweifel. Eben weil es ja gerade die Parallelgesellschaft fördern würde. Möglichst breit verteilt müsste man die Leute unterbringen und möglichst gut durchmischt... was Nationen anbelangt.
Stadtteile mit hohem Ausländeranteil sind nicht unbedingt das Problem, aber wenn sich die Zusammensetzung auf eine oder zwei Nationen beschränkt, dann wird's halt schwierig.


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13.04.2016 um 14:03
@Glünggi
Glünggi schrieb:Naja so ne Stadt wäre ja auch nur ein Lager deluxe ;)
Zum einen: Besser ein Lager deluxe als in einem Kriegsland.
Zum Anderen: die Türken-Gemeinden in manch Berliner Bezirken sind doch quasi auch eine Stadt in der Stadt. Die fühlen sich doch unter sich sehr wohl, oder nicht?
Oder schau Malorka an ;)
Glünggi schrieb:Und 100 Jahre später rufen sie die Unabhängigkeit aus weil sie null Bezug zum Land haben :D
Könnte bei uns genauso passieren. Es kommt bei allem nur auf die Mehrheitsverhältnisse an. :)
Glünggi schrieb:Oder es kommt zum "Bürgerkrieg" zwischen dem afghansichen und syrischen Stadtteil.
Könnte bei uns auch passieren.
Glünggi schrieb:Und ich weiss nicht was Du hast... Wenn ich als Schweizer gewisse Gebiete in Deutschland betrachte werde ich von der Leere des Landes erschlagen :D
Jetzt übertreibst du aber etwas :)
Könnte ich über manche Gegenden der Schweiz auch sagen, z.B. Wallis :)
Glünggi schrieb:Da hats ganze Landstriche wo man kein Haus sieht... wärend es in der Schweiz
zwischen den Ortschaften jeweils schmale grüne Gürtel gibt.
Dann warst du vermutlich noch nicht überall in der Schweiz :)

Und wenn du in D keine Häuser siehst, dann zumindest Felder oder Wälder. Aber sowas muss ja auch sein, sonst ist es doch trostlos. :)
Glünggi schrieb:Amerikaner kriegen hier Platzangst xD
In vielen Gegenden von D sicher auch.
Wie gesagt, ich denke da nehmen sich beide Länder nichts.
Glünggi schrieb:Naja ich sehe das mit dieser autarken Stadt etwas kritisch... ich sage nicht dass es Müll ist, aber ich habe da einfach meine Zweifel. Eben weil es ja gerade die Parallelgesellschaft fördern würde.
Wie willst du denn aber sonst - langfristig gesehen (da ja immer mehr Flüchtlinge "produziert" werden könnten) - Millionen von Flüchtlingen auf alle Länder (auch die angrenzenden) aufteilen, wenn nur ein Bruchteil der Länder mitziehen?
Glünggi schrieb:Möglichst breit verteilt müsste man die Leute unterbringen und möglichst gut durchmischt... was Nationen anbelangt.
Da bin ich bei dir, ist doch aber Utopie.


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13.04.2016 um 14:44
Optimist schrieb:In einem Land wie D oder Ö könnte man solch eine Stadt nicht erschaffen, also müsste es in einem Land mit geringer Bevölkerungsdichte sein.
In Mecklenburg Vorpommern ist die Bevölkerungsdichte niedriger als im Durchschnitt der EU. Da gibts ganze verlassene Ortschaften. Da stirbt alles weg. Warum nicht dort eine Stadt aufbauen?


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13.04.2016 um 14:53
@Optimist
Wallis? aber auch nur oben in den Bergen. Das Tal ist vollgestopft und das Wallis ist ja auch eigentlich nur ein Tal mit Bergen. Dass Berge weniger besiedelt sind hat auch ganz praktische Gründe und ist nicht wirklich freier Platz. Es gibt im Engadin noch nen Nationalpark.
Wenn ich da zbsp den Schwarzwald betrachte... ist einfach enorm die Bäume :D Oder die verschiedenen "Heiden" in Deutschland. Jo oder eben riesige Felder.

Naja Utopie... man kann es anstreben. Eine perfekte Durchmischung wird man sicher kaum hinkriegen, aber man kann eben eine Entwicklung fördern oder nicht.
Die USA machen das mMn auch nicht wirklich ideal.. mit ihren Little Chinas und Italy's und den Hispanicviertel etc.
LA in den 90ern war ja auch ganz prikelnd.
Ich würde solche Parallelgesellschaften auch nicht unbedingt als Multikulti bezeichnen.
Multikulti ist für mich wenn es eben Multikulti ist. Wenn halt jeder von woanders herkommt. In einem Haus mehrere Nationen vertreten sind.
Klar ist sowas sauschwierig zu steuern.
Man sagt auch immer dass sich die Schweiz die Einwanderer aussucht... aber der Vorwurf trifft auch nur auf die Hälfte der Einwanderer zu.
Deutschland hat halt in den 60ern hauptsächlich Arbeitskräfte aus der Türkei "importiert".. in der Schweiz waren es damals die Italiener. Doch dann sind halt noch die Portugisen und die Spanier dazu gekommen.. nicht zu vergessen die Deutschen. :D Dann kam nen Schub Tamilen.. danach dann die "Jugo's" im Zuge des Jugoslawienkrieges. Dezediert kamen auch Kurden und Türken. Jedoch stellen die Bosnier die grösste islamische Gemeinde der Schweiz. Naja und neuerdings kommen Eriträer, Syrer und Afghanen.
Dabei kann man nicht sagen, dass es eine dominierende Nation gibt... naja ok die Deutschen sind schon heftig vertreten :D Serbien ist auch gut aufgestellt.
Ich will nicht sagen, dass es in der Schweiz perfekt läuft... aber irgendwie scheint es in Sachen Ghettos besser zu laufen als in gewissen deutschen Städten.
Klar ballen sich auch bei uns Nationen in Stadtteilen... aber es ist halt nicht so extrem, dass man es zbsp little Istanbul nennen müsste ;)
Aber ich seh halt einfach wie Deutschland zTeil eine ziemlich einseitige Einwanderungspolitik betrieben hat. Halt verstärkt auf türkische Einwanderer fokusiert war und nun kommt ein Schub Syrer dazu. Gibt's da Mengenrabatt ? :D
Ich versteh dann halt auch nicht, dass man sagt, dass Multikulti gescheitert sei, wenn man es nie wirklich gemacht hat... ich hab ja gesagt was ich unter Multikulti verstehe.
Halt eben eine möglichst gute Durchmischung so dass die Nationen miteinander und nicht aneinander vorbei leben müssen.
Naja aber wie gesagt.. ist nicht einfach zu steuern das Ganze...und perfekt hin kriegts keiner. Weil schlussendlich kann man niemanden vorschreiben in welcher Stadt und Strasse er zu leben hat.
Aber wie gesagt.. themenbezogen hab ich meine Zweifel was solche autarken Städte betrifft und halte Flüchtlingslager nur als temporäre Notlösung vertretbar.


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13.04.2016 um 16:19
@Glünggi
Glünggi schrieb:Wallis? aber auch nur oben in den Bergen.
Dort hast du aber selbst oben in den Bergen noch paar Häuser, sehr schön dort und idyllisch.
Die Serpentinen runter zu, ohne Geländer auf der Beifahrerseite und in einem Affentempo, das war damals für mich der Horror :)
(aber ist jetzt OT, ich höre auch schon auf :) ).
Glünggi schrieb:Naja Utopie... man kann es anstreben. Eine perfekte Durchmischung wird man sicher kaum hinkriegen, aber man kann eben eine Entwicklung fördern oder nicht.
Im eigenen Land ja.
Ich hatte jedoch im vorigen Post mehr global gedacht und an eine gleichmäßige Verteilung weltweit. :)
Und da hakts halt gewaltig.

Da wollen viele Menschen global denken "wir sind alles Weltbürger", aber wenn es darum geht dies zu beweisen, kommt nicht mehr viel :)
Glünggi schrieb:Die USA machen das mMn auch nicht wirklich ideal.. mit ihren Little Chinas und Italy's und den Hispanicviertel etc.
Solange es keine Konflikte mit der übrigen Bevölkerung gibt, sehe ich darin kein Problem und wie gesagt, solange sich die verschiedenen Gruppen nicht zu sehr auf der Pelle hocken.
Da sehe ich eher ein Problem auf Malle bezüglich der einheimischen Bevölkerung, welche sich sicher oftmals ganz schön gestört fühlt. ;)
Glünggi schrieb:Ich würde solche Parallelgesellschaften auch nicht unbedingt als Multikulti bezeichnen.Multikulti ist für mich wenn es eben Multikulti ist.
Genau. Aber das hinzubekommen - ohne Reibereien - ist in meinen Augen eins der Schwierigsten Dinge überhaupt.
Wenn dann noch so paar Machos dabei sind, welche auf Frauen, Schwule und andere in ihren Augen minderwertigen Menschen herarbblicken, wirds noch mal schwieriger...
Glünggi schrieb:Man sagt auch immer dass sich die Schweiz die Einwanderer aussucht... aber der Vorwurf trifft auch nur auf die Hälfte der Einwanderer zu.
Deutschland hat halt in den 60ern hauptsächlich Arbeitskräfte aus der Türkei "importiert".. in der Schweiz waren es damals die Italiener. Doch dann sind halt noch die Portugisen und die Spanier dazu gekommen.. nicht zu vergessen die Deutschen. :D Dann kam nen Schub Tamilen.. danach dann die "Jugo's" im Zuge des Jugoslawienkrieges. Dezediert kamen auch Kurden und Türken. Jedoch stellen die Bosnier die grösste islamische Gemeinde der Schweiz. Naja und neuerdings kommen Eriträer, Syrer und Afghanen.
Dabei kann man nicht sagen, dass es eine dominierende Nation gibt...
Verstehe. Allerdings würde ich die Muslime - egal wo sie herkommen - doch schon irgendwie als eine Einheit sehen. Zumindest Einheit in der Weltanschauung (auch wenn es da auch wie bei den Christen paar Abweichungen gibt).
Und da denke ich, dies Weltanschauung vereint sicher ganz schön (Verbundenheitsgefühl).
Glünggi schrieb:Aber ich seh halt einfach wie Deutschland zTeil eine ziemlich einseitige Einwanderungspolitik betrieben hat.
Genau. Eigentlich wurde gar keine Einwanderungspolitik betrieben, sondern alles dem Selbstlauf überlassen. Darin sehe ich den größten Fehler.
Die SPD wollte schon immer dass D ein Einwanderungsland wird - mit Quoten - aber leider hatte sich die CDU gesträubt.
Glünggi schrieb: Halt verstärkt auf türkische Einwanderer fokusiert war und nun kommt ein Schub Syrer dazu. Gibt's da Mengenrabatt ? :D
:D anscheinend. :)
Glünggi schrieb:Ich versteh dann halt auch nicht, dass man sagt, dass Multikulti gescheitert sei, wenn man es nie wirklich gemacht hat...
Da hast du recht. Jedoch denke ich, selbst ein "richtiges" Multikulti könnte vielleicht irgendwann auch aufgrund von zu großer Mengen scheitern, vor allem wenn keine Integration stattfinden würde.


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13.04.2016 um 16:59
@Optimist
Naja prozentual machen die Muslime in ganz Europa eigentlich den selben Satz aus.
Bewegt sich halt im einstelligen Bereich. Das dürfte sich natürlich beim Beitritt einer Türkei n bisserl verändern.

Die Muslime als Einheit zu sehen fällt mir schwer.. ich mein, sonst wären sie ja kaum hier. Sie sind ja hier weil sie meist von anderen Muslimen verfolgt wurden. Oft sind es verschiedene Konfessionen die sich nicht grün sind. Am Bekanntesten ist die Rivalität zwischen Sunniten und Schiiten.
Klar alle glauben an einen Allah und benutzen das selbe Buch.
Das war auch bei Katholiken und Protestanten so. Dennoch waren sie alles andere als eine Einheit.

Klar auch bei Multi Kulti hast Du es mit Ausländer zu tun. Probleme entstehen halt eben dort , wo man aneinander vorbei lebt. Wo sich dann Gruppen bilden. Wo man dann nichtmehr einer von vielen ist sondern einer von denen.

Ja der alte Traum von einer friedlichen vereinten Welt. Davon ab, dass die Welt nicht aus einer einheitlichen Masse von demokratischen Menschenrechtsaktivisten besteht... sondern noch jede Menge Autokratie und Unterdrückung herrscht.

Siehst es ja in Europa, wo wir uns doch schimpfen eine gemeinsame Kultur zu besitzen, wie es mit dem Zusammenhalt und dem Einheitsgedanken aussieht.
Wenn man profitieren kann läuft immer alles super. Wenn man Teilen muss wird's unruhig. Frei nach dem christlichen Motto " Nehmen ist seliger als geben" :D


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13.04.2016 um 23:33
@Realo
Realo schrieb:In der Sahelzone sind in den letzten Jahren 180.000 qkm ergrünt, insbesondere im Sudan und südlichen Tschad.
Die Mechanismen der Wikipedia: Sahara_pump_theory funktionieren auch bei anthropogener Klimaerwärmung.
Aber auch nur hauptsächlich auf Grund von Wiederaufforstungsprojekten.
Der Senegal pflanzte die meisten Bäume und dort gab es auch die meisten Niederschläge.
Deutschland beteiligt sich an über vielen Projekten zur Verhinderung der Desertification.
https://www.giz.de/fachexpertise/html/2579.html#5141
http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article146438470/Wie-das-Gruen-in-die-Sahelzone-zurueckkehrt.html


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13.04.2016 um 23:43
Naja, der Übergang zu einem anderen Klimarhythmus (Verlagerung der Monsunzonen bzw. ganzer Klimazonen) ist ein Prozess, der Jahrzehnte bis Jahrhunderte dauert. Das braucht noch einige Zeit, zuumal der Output (Resultate) dem Input (höhere CO2-Konzentration) immer zeitlich um einiges hinterher hinkt. Mit Anpflanzungen kann man natürlich schneller von der Entwicklung profiitieren, die wiederum die höhere Feuchtigkeit besser halten können (Binnenklima bzw. Mikroklima).

Wenn sich die Klimazonen verändern und auf der Nordhemisphäre nach Norden wandern, hat das aber für andere Regionen Nachteile, d.h. Spanien etwa, Afghanistan und Kalifornien dürften noch trockener werden.


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14.04.2016 um 00:07
@Realo
Man sollte flexibel bleiben.
Leider wird man nicht überall freundlich empfangen als Flüchtling.
Was auch verständlich ist, da meist klare Konzepte fehlen.
Die Flüchtlinge einfach so verteilen ist für diese auch schwierig, da sie in Angst leben und zusammenbleiben möchten.
Über 59,5 Millionen Menschen sind heutzutage Flüchtlinge.
Die Bestandsdauer eines Flüchtlingslager beträgt durchschnittlich 20 Jahre.
Daniel Kerber engagierte sich deshalb und viele beteiligen sich an seinem Projekten.
http://www.morethanshelters.org/de/


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14.04.2016 um 01:22
Phhu schrieb:Die Bestandsdauer eines Flüchtlingslager beträgt durchschnittlich 20 Jahre.
Das sagt schon alles. Man kann Menschen nicht 1/3 oder 1/4 ihres Lebens in Lagern halten, nur um dem Tod zu entgehen. Das ist unmenschlich, schließlich haben sie keine ansteckenden Krankheiten.

Da müssten mindestens Häuser, Krankenhäuser, Schulen, Apotheken gebaut werden, damit sie wenigstens die Basis-Einrichtungen einer Zivilisation genießen können, sonst verwildern sie und werden zu Bestien.


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14.04.2016 um 07:33
Realo schrieb:sonst verwildern sie und werden zu Bestien.
Naja das vielleicht nicht unbedingt ;)
Aber dass es gegen die Würde verstösst, solange in einem Flüchtlingslager leben zu müssen, finde ich auch.
Was halt vorallem zu kurz kommt (auch in Asylunterkünften) ist die Privatsphäre... und das kann mit der Zeit auf die Nerven gehen ;)


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14.04.2016 um 07:52
Um mal mehr Feuer hier reinzubringen behaupte ich jetzt mal, wenn das zum Großteil keine Moslems wären würde mehr und bereitwilliger getan werden.

Ich möchte hier klarstellen, dass ich auf jeden Fall FÜR Flüchtlinge bin und Hilfe gut finde. Ich persönlich finde aber dass zu wenig getan wird. Ich glaube aber auch an unser Gesetz und finde es schade, dass es unseren Behören nicht ermöglicht wird umfangreicher und vor allem mit mehr Personal zu arbeiten.


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14.04.2016 um 08:08
Realo schrieb:In Mecklenburg Vorpommern ist die Bevölkerungsdichte niedriger als im Durchschnitt der EU. Da gibts ganze verlassene Ortschaften. Da stirbt alles weg. Warum nicht dort eine Stadt aufbauen?
Das wäre dann so etwas wie Detroit mitten in Deutschland.

Also mit dir selbst diskutierst du wohl auch nicht mehr.

Mehr Antilösung als eine Stadt mit hauptsächlich ausländischen, weniger gebildeten Menschen geht ja gar nicht.


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