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Sigmar Gabriel kritisch gegenüber höhere Verteidigungsausgaben

164 Beiträge, Schlüsselwörter: Deutschland, Von Der Leyen, Außenpolitik, Flüchtlinge, Bundeswehr, Nato, Armut, Europa, Politik, USA, Sigmar Gabriel Kritisch Gegenüber Höhere Verteidigungsausgaben

Sigmar Gabriel kritisch gegenüber höhere Verteidigungsausgaben

21.02.2017 um 10:46
Fedaykin schrieb:Die Logistischen Beschränkungen haben über die Jahre nachgelassen. Vor 10 Jahren wäre ich da voll bei dir.
Du, bis auf einige bevorzugte Einheiten hat sich da nicht viel getan. Der Einsatz in Donetsk, Syrien und der Krim hat die logistischen und materiellen Beschränkungen der Russen ziemlich offensichtlich gemacht. Und es es auch ein Unterschied ob man mit diversen Zahlenspielereien aufgeplusterte Verbände - meist bestehend aus Wehrpflichtigen - innerhalb der eigenen Grenzen hin und her schiebt, oder aber die tatsächlichen Einheiten dann in feindliches Gebiet marschieren. Dazu die Tatsache, dass die russischen Logistikabteilungen in aller Regel unter Personalmangel leiden und nicht selten gar keine entsprechende Ausbildung u. Erfahrung bei Wartung u. Instandsetzung ihrer Fahr-, Flugzeuge u. Schiffe usw. besitzen.
Da stellt sich die Frage, wie viele der russischen Truppen haben denn jetzt bisher tatsächlich von den Reformen in Ausbildung, Ausrüstung usw. profitiert? Vielleicht 1/4? 1/3? Dazu die eher fragwürdige russische Wirtschaftslage und schon seit Jahren eher schwache industrielle Basis - man schaue sich alleine den desolaten Schiffsbau an.
Fedaykin schrieb:Allerdings reden wir ja auch nicht mehr über den Vorstoß bis zum Rhein, wir reden über Begrenzte Kriege in dem Fall
Naja gut, auch dann wären die russischen Erfolge doch eher kurzfristig. Aber ja, die europäischen NATO Staaten sollten in der Hinsicht tatsächlich mehr leisten. Es gibt zwar schon einige dafür bestimmte Verbände und Konzepte, aber die tatsächlich bestehenden gehen in aller Regel ja auch kaum über Brigadengröße.


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21.02.2017 um 11:41
Vltor schrieb:Du, bis auf einige bevorzugte Einheiten hat sich da nicht viel getan. Der Einsatz in Donetsk, Syrien und der Krim hat die logistischen und materiellen Beschränkungen der Russen ziemlich offensichtlich gemacht.
Nun auf der Krim und in Donetsk sehe ich die Beschränkungen nicht so ganz. Zumal man nicht direkt involviert ist. Auf der Krim, ja das war schnell und ohne Gegenwehr.

Syrien zeigt klar die Grenzen auf, aber es ist auch "Weit Weg" wenn wir so sehen was die BW oder Frankreich und UK über längeren Zeitraum im Feld halten können sieht man dort das die Russen zugelegt haben, Auch wenn es dort wohl offensichtlcihe Schwächen gab bzgl Seetransport.

Allerdings reden wir ja an der Ostflanke vom Landweg und da dürften die Russen etwas besser aufgestellt sein.
Vltor schrieb:Und es es auch ein Unterschied ob man mit diversen Zahlenspielereien aufgeplusterte Verbände - meist bestehend aus Wehrpflichtigen - innerhalb der eigenen Grenzen hin und her schiebt, oder aber die tatsächlichen Einheiten dann in feindliches Gebiet marschieren. 
Das Ohne Frage, aber es braucht ja eben momentan nicht viel Verbände. Wenn die Europäer es nicht hinbekommen innerhalb von 10 Tagen einen Kampfverband von 50000 Mann zusammenzubekommen für einen "V Fall" dann ist der zustand durchaus Beklagenswert.

Russland hat sehr wohl "Verbände" dieser Größenordnung mit Berufsoldaten.
Vltor schrieb:Dazu die Tatsache, dass die russischen Logistikabteilungen in aller Regel unter Personalmangel leiden und nicht selten gar keine entsprechende Ausbildung u. Erfahrung bei Wartung u. Instandsetzung ihrer Fahr-, Flugzeuge u. Schiffe usw. besitzen.
Nun das wäre schwer zu Beurteilen solange man keine Russischen Klarstände sieht. Gut die Maiparade lässt da auch keine Rückschlüsse zu.
Vltor schrieb:w. profitiert? Vielleicht 1/4? 1/3? Dazu die eher fragwürdige russische Wirtschaftslage und schon seit Jahren eher schwache industrielle Basis - man schaue sich alleine den desolaten Schiffsbau an.
Fedaykin schrieb:
1/4 würde schon reichen. Denn die Europäer haben ja teiweise enorm abgerüstet. Die KLeinen Länder unterhalten zb gar keine Kpz mehr.


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Sigmar Gabriel kritisch gegenüber höhere Verteidigungsausgaben

21.02.2017 um 12:45
Fedaykin schrieb:Militärische Beschaffungen, Anlagen usw. (9,52 Milliarden Euro)
das sind - wenn ich das richtig verstanden habe für Instandhaltung + Neues - mehr als 750Mio.Euro - JEDEN MONAT 

O.o

und da soll es nicht möglich sein, z.b. die von @Niederbayern88 angesprochenen Ersatzteile für die Hubschrauber zu beschaffen?!?


bitte gib mir/uns mal noch die Quelle für diese Zahlen und vielleicht findest du oder irgendjmd.von uns noch diesen einen Posten aufgedröselt und im Detail. mir erscheint der Betrag einfach hoch genug. wir befinden uns ja nicht im Krieg, in dem jeden Monat Tausende Bestellungen von Munition und Kriegsgerät an die Rüstungsindustrie rausgehen..

und ebend weil mir dies so hoch erscheint - kann ich nicht nachvollziehen, dass man auf 60Mrd.Euro erhöhen soll..

was war denn bevor diese Meldungen von Mängeln in der Bundeswehr in der Zeitung standen?
so in etwa zu Zeiten des Bosnien-Konfliktes?
haben wir da einen so desolaten Zustand gehabt, dass wir sagen mussten wir können dort oder auch anderswo keinen Einsatz verantworten?

ich hatte zwar gemeint, dass ich nicht noch was dazu sage, aber du fragtest ja danach, da will ich nicht so sein.

in meinem Kopf macht die Lobby-Arbeit durchaus einen Sinn. angenommen das Militär hat Aufträge an die Rüstungsindustrie verteilt und der Staat alles bekommen. Die Industrie investiert das Geld dann in Forschung für Neues. Was dann wenn diese Forschungen beendet sind?
man hat dann Pläne für neues Kriegsgerät - das man produzieren kann/möchte/muss.
was aber wenn nach sagen wir mal 5Jahren ForschungsZeit die Nutzungsdauer der vorher verkauften MilitärProdukte noch gar nicht beendet ist? der Staat oder die Bevölkerung wird sagen, wir sind ausgerüstet und das hält noch für paar Jahre. und ebenso wie in anderen Wirtschaftszweigen ist man aber angewiesen auf regelmäßige Produktionszahlen, Absätze und Umsätze. Die Zahnräder müssen am Laufen gehalten werden..

ist das jetzt eine volkswirtschaftliche Sicht oder tatsächlich VT?

ich glaube gern, dass eine Erhöhung sinnvoll ist weil es hier und da notwendig ist - aber nicht in diesem Ausmaße.
so wie ich das sehe und schon gesagt habe, möchte man mMn damit Jobs erhalten oder schaffen in den beteiligten Industrien und Unternehmen..


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21.02.2017 um 12:58
@SilentCry
SilentCry schrieb:das sind - wenn ich das richtig verstanden habe für Instandhaltung + Neues - mehr als 750Mio.Euro - JEDEN MONAT
Ja, was meinst Du was allein der Unterhalt der Kasernen kostet, ganz zu schweigen von den teuren elektronischen Teilen der Luftwaffe, Munition etc. Da sind 750 Millionen pro Monat schnell weg.


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21.02.2017 um 13:05
SilentCry schrieb:as sind - wenn ich das richtig verstanden habe für Instandhaltung + Neues - mehr als 750Mio.Euro - JEDEN MONAT 
Da geht es nicht um die Einführung neuer Waffensysteme.

Und ja ? Schon mal überlegt wir groß der Laden ist?

Leider haben wir da noch immer keine Details. Ich rate ja mal das Weißbuch runterzuladen.
SilentCry schrieb:mir erscheint der Betrag einfach hoch genug. wir befinden uns ja nicht im Krieg, in dem jeden Monat Tausende Bestellungen von Munition und Kriegsgerät an die Rüstungsindustrie rausgehen..
Gefühlr ist so eine Sache ohne jegliche Grundlagen oder validen Daten.
SilentCry schrieb:was war denn bevor diese Meldungen von Mängeln in der Bundeswehr in der Zeitung standen?
so in etwa zu Zeiten des Bosnien-Konfliktes?
haben wir da einen so desolaten Zustand gehabt, dass wir sagen mussten wir können dort oder auch anderswo keinen Einsatz verantworten?
Oh der Bosnienkonflikt war 1994. Da war die BW noch in dem recht guten Zustand den man in den 80er mit über 3% BIP in die Verteidigung investiert hat. Aber das war ja nun auch nicht wirklich etwas was man als Aufwendigen Einsatz beschreiben soll

Und eigentlich erwarte ich eben das einer wie du schon gelernt hast, das Dinge nicht im immer gleichen Zustand bleiben nachdem sie den Status "neu" hatten.
SilentCry schrieb:in meinem Kopf macht die Lobby-Arbeit durchaus einen Sinn.
Ja klar die Lobby macht in deien Kopf Sinn, auch hier ohne Grundlagenwissen.

Also sollen wir glauben das dier Wehrbeauftragte und co alle Geschmiert sind oder was, damit sie "Mängel" vortäuschen..

Mach dich doch erstmal vertraut wie sich der Wehretat seit 1990 entwickelt hat und wie sich die Streitkräfte entwickelt haben. Weiß du manche waren ja sogar mal mittedrin bei dem Verein
angenommen das Militär hat Aufträge an die Rüstungsindustrie verteilt und der Staat alles bekommen. Die Industrie investiert das Geld dann in Forschung für Neues. Was dann wenn diese Forschungen beendet sind?man hat dann Pläne für neues Kriegsgerät - das man produzieren kann/möchte/muss.
Das tut ja schon weh, das Militär verteilt die Aufträge nicht an die Rüstungsindustrie, das macht das Ministerium
was aber wenn nach sagen wir mal 5Jahren ForschungsZeit die Nutzungsdauer der vorher verkauften MilitärProdukte noch gar nicht beendet ist? der Staat oder die Bevölkerung wird sagen, wir sind ausgerüstet und das hält noch für paar Jahre. und ebenso wie in anderen Wirtschaftszweigen ist man aber angewiesen auf regelmäßige Produktionszahlen, Absätze und Umsätze. Die Zahnräder müssen am Laufen gehalten werden..
Und jetzt müsstest du dich eben mit den Abläufen von BEschaffung und co vertraut machen. Wenn du einen VT Lobby Thread loswerden willst, dann rate ich zu einem eigenen Thread, Oder klaren Belegen für deine Annahme.


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21.02.2017 um 13:06
canales schrieb:Ja, was meinst Du was allein der Unterhalt der Kasernen kostet
und dennoch haben wir und den vergangenen Jahren nach der Wiedervereinigung mit etwas mehr als der Hälfte der jetzt geforderten 60Mrd.Euro die Bundeswehr in einem Zustand gehabt, so dass wir an Auslandseinsätzen teilnehmen konnten und in den Kasernen alles einigermaßen reibungslos lief.

andernfalls hätte man ja schon viel früher mal jmd.vom Militär eine Anfrage an die Regierung gestellt, dass der Wehretat viel zu niedrig ist?

und danke - ja - ich habe schon allein keine Ahnung was es kostet die Soldaten im Land und in den Auslandseinsätzen durchgehend zu verpflegen. 
hat da vielleicht jmd.Zahlen - das wäre ja mal wirklich interessant - damit man sich ein gutes Bild machen kann.

gut möglich dass mir einfach der Überblick fehlt.. ;)


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Sigmar Gabriel kritisch gegenüber höhere Verteidigungsausgaben

21.02.2017 um 13:08
SilentCry schrieb:ist das jetzt eine volkswirtschaftliche Sicht oder tatsächlich VT?
Wenn dann wäre es ein Betriebswirtschaftlicher Aspekt, weil Volkswirtschaftlich die Rüstungsindustrie nicht von Bedeutung ist

und ja es ist eher eine VT.
ich glaube gern, dass eine Erhöhung sinnvoll ist weil es hier und da notwendig ist - aber nicht in diesem Ausmaße.
so wie ich das sehe und schon gesagt habe, möchte man mMn damit Jobs erhalten oder schaffen in den beteiligten Industrien und Unternehmen..
Nochmal du hast ja keine Grundlagen über die Kosten und Zustände, woher willst du dann beurteilen ab wann es zuviel ist .Vor allem wie kommst du darauf das von dem Geld einfach mal "Kunterbunt" zugekauft wird, Gerät braucht auch Personal usw usw.

Und mit dem Etat wären wir ja gleichauf, mit Ländern wie UK und Frankreich, nur hätten wir einen anderen Schwerpunkt (Man muss auch die Nuklearwaffen rausrechne)


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21.02.2017 um 13:10
SilentCry schrieb:und dennoch haben wir und den vergangenen Jahren nach der Wiedervereinigung mit etwas mehr als der Hälfte der jetzt geforderten 60Mrd.Euro die Bundeswehr in einem Zustand gehabt, so dass wir an Auslandseinsätzen teilnehmen konnten und in den Kasernen alles einigermaßen reibungslos lief.
Nein, schon 2001, zeigten sich doch die Schwächen in Afgahnistan.

Und wie beurteilst du den Zustand der Kasernen? In all den Jahren hat man von der Substnaz gelebt und as kollabiert eben.

https://www.bmvg.de/portal/a/bmvg/start/weissbuch/downloads/!ut/p/z1/hU5PC4IwHP0sHbzuN1ypdVtIQngoDNJdYuqaxnIyl-vjZ3gKit7t_eUBgxxYx8dWctvqjquJFyy4bKP0lPpr34-TkGB6jDIaxAQnuyWc_wXYZOMfoBiyWkAxbYS_NwhkwIDd-MifqNfGKmERr94PoWh4Vytx0BWdhT0wqXQ5X6ddSSIJzIirMMKgh5nkxtp-2HjYw845JLWWSqBaePhbo9GDhfwjCP09d5is1JjSxQsc4h5R/dz/d5/L2dBISEvZ0FBIS9nQSEh/#Z7_B8LTL2922DG730AQ8SA6D30GF3


https://www.bmvg.de/portal/a/bmvg/!ut/p/z1/04_Sj9CPykssy0xPLMnMz0vMAfIjo8zinSx8QnyMLI2MQrw9LQw8zcw9gt0cnQ09fIz0wwkpiAJKG-AAjgb6wSmp-pFAM8xxm2GuH6wfpR-VlViWWKFXkF9UkpNaopeYDHKhfmRGYl5KTmpAfrIjRKAgN6LcoNxREQAcPuHC/dz/d5/L0lJSklKSUpKZ2tLQ2xFS0NsRUtDbEVLQ2xFQSEvWUtZTUFBQUFNRUFBQUVFS0lBQUNDQ0dHQ0NPQkpCSk9CRk5GTk9GRExETE9ESFBIUE9IQS80TmxHUW9ZcnR6RTloVWNVbVFvSnFFc2hTVFVVNUNtbW9aeUZMTlJ5L1o2X0I4TFRMMjkyMkRVSjQwSTZSN0k4VUYyMFE0L1o3X0I4TFRMMjkyMlQ1QjcwSUJCOElQM1UxMDg1LzAvc2ltcGxlL3NwZl9BY3Rpb25OYW1lL3NwZl9BY3Rpb25MaXN0ZW5lci9zcGZfc3RydXRzQWN0aW9uLyUwdHJpZ2dlclNlYXJjaC5kby9sYXlvdXRub2RlL2J3LmJtdmcueC5zdWNoZS5oLnYxLmMx/#Z7_B8LTL2922T5B70IBB8IP3U1085


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21.02.2017 um 13:19
Fedaykin schrieb:Wenn du einen VT Lobby Thread loswerden willst, dann rate ich zu einem eigenen Thread, Oder klaren Belegen für deine Annahme.
wen interessiert denn so eine VT die ein positives Ziel anstrebt, bei der es darum geht Menschen in Arbeit und Lohn zu halten.
VTler publizieren und schreien doch nur wenn den Menschen angeblich etwas angetan wird oder Rechte vermeintlich nicht geachtet werden..
Fedaykin schrieb:Das tut ja schon weh, das Militär verteilt die Aufträge nicht an die Rüstungsindustrie, das macht das Ministerium
ähem, das ist jetzt aber wirklich überhaupt nicht relevant wer da die Unterschrift leistet?
ich könnte da jetzt auch sagen vor der Unterschrift liegen diejenigen die Inventur machen, ohne die geht es nicht weil sonst hat man keine DAten. also verteilen die Aufträge die Soldaten die sich datum kümmern - sie geben den Auftrag nur bis da hin weiter der nach dem Gesetz befugt ist die Bestellung bei der Rüstungsindustrie auszulösen..
Fedaykin schrieb:Und eigentlich erwarte ich eben das einer wie du schon gelernt hast, das Dinge nicht im immer gleichen Zustand bleiben nachdem sie den Status "neu" hatten.
mal 'ne Frage - mit was für Waffen kämpfen denn z.b. Rebellen in afrikanischen Gebieten?
so weit ich weiß wird dort mit Produkten Krieg geführt die zum Teil aus alten russischen Beständen sind. und die Gewehre und Mörser funktionieren immer noch..

was weißt du denn darüber wie lange ein Militärfahrzeug noch als 'benutzbar' gilt und wann es wirklich nicht mehr instandgehalten werden kann?
Fedaykin schrieb:Nochmal du hast ja keine Grundlagen über die Kosten und Zustände, woher willst du dann beurteilen ab wann es zuviel ist .
hast du denn die Details - hast du Links? ;)

achso, danke für den Begriff 'Weißbuch' - da schein ich jetzt erstmal viel zu lesen zu haben..


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21.02.2017 um 13:57
@Fedaykin


angeblich & vermeintlich


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21.02.2017 um 14:07
SilentCry schrieb:wen interessiert denn so eine VT die ein positives Ziel anstrebt, bei der es darum geht Menschen in Arbeit und Lohn zu halten.
VTler publizieren und schreien doch nur wenn den Menschen angeblich etwas angetan wird oder Rechte vermeintlich nicht geachtet werden..
Das ist dein Problem wen deine VTs  interessieren
SilentCry schrieb:ähem, das ist jetzt aber wirklich überhaupt nicht relevant wer da die Unterschrift leistet?
ich könnte da jetzt auch sagen vor der Unterschrift liegen diejenigen die Inventur machen, ohne die geht es nicht weil sonst hat man keine DAten. also verteilen die Aufträge die Soldaten die sich datum kümmern - sie geben den Auftrag nur bis da hin weiter der nach dem Gesetz befugt ist die Bestellung bei der Rüstungsindustrie auszulösen..
Fedaykin schrieb:
Doch du sollstet schon grob wissen, wer da was macht. Weil sonst klappt dein VT schon gar nicht, zb das für die Rüstungslobby die Soldatne angeblich Mängelmeldungen abgeben.

Aber Beschaffung ist noch ein  Thema für sich,
SilentCry schrieb:mal 'ne Frage - mit was für Waffen kämpfen denn z.b. Rebellen in afrikanischen Gebieten?
so weit ich weiß wird dort mit Produkten Krieg geführt die zum Teil aus alten russischen Beständen sind. und die Gewehre und Mörser funktionieren immer noch..
Mit Gebrauchten. Was soll der Vergleich denn Bringen. WIr reden nicht über STurmgewehrer oder RPG die die Instandhaltungskosten hochtreiben. ICh glaube ich diskutiere hier echt mit einem Kind, wenn ich es nicht besser wüsste..
SilentCry schrieb:was weißt du denn darüber wie lange ein Militärfahrzeug noch als 'benutzbar' gilt und wann es wirklich nicht mehr instandgehalten werden kann?
Fedaykin schrieb:
Das hängt ganz von der Belastung ab. Und du weißt schon das isstandhaltung immer Teuer wird.  Es gibt da durchaus angaben zb bei Fluggeräten wie Lange eine Flugzelle ausgelegt ist.  

Diverse Baugruppen zb bei Raketen haben eine Lebenzeit von 10 Jahren und müssen ausgetaucht werden usw.

Es gibt im Grunde immer ein Planung wie lange ein System im Einsatz bleiben soll. Einige Systeme wie die Transall oder alte Hubschrauber sind lange darüber hinaus und deswegen TEuer und selten Einsatzbereit
SilentCry schrieb:hast du denn die Details - hast du Links? ;)

achso, danke für den Begriff 'Weißbuch' - da schein ich jetzt erstmal viel zu lesen zu haben..
Ich rate eher die alten Weißbücher zu lesen. Das Neue ist nur eine Agenda


http://www.stern.de/noch-fragen/was-kostet-ein-schuss-aus-der-leopard-kanone-1000128581.html


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21.02.2017 um 17:11
McMurdo schrieb:Und in wiefern half/hilft denen nun eine Erhöhung der deutschen Rüstungsausgaben? Und was heißt schwach?...
In der Ukraine hätte bessere Ausrüstung sicherlich geholfen, allerdings dem Gegner, da unbeschädigt fallen gelassen... Man sollte die Ukraine auch nicht nur auf einen hybriden Krieg reduzieren, letztendlich ist es auch ein Bürgerkrieg. Bessere Ausbildung und besseres Material kommt beiden Seiten zugute.


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21.02.2017 um 20:28
Fedaykin schrieb:Also geht es darum das die NATO wieder Glaubwürdig in der Lage ist auf Aktionen wie der Krim, der Ostukraine, oder auch Fällen wie in Georgien adequat zu reagieren.
Da fehlte ja nicht militärisches Potential der NATO Staaten sondern der politische Wille dieses Potential einzusetzen. Da nutzen dann höhere Rüstungsausgaben nun auch wieder nicht. Zumal diese Länder nicht mal NATO Mitglieder sind. Welche adäquate Reaktion wäre das denn so gewesen die tatsächlich nur mit höheren Rüstungsausgaben möglich gewesen wäre? 


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21.02.2017 um 20:33
taren schrieb:n der Ukraine hätte bessere Ausrüstung sicherlich geholfen, allerdings dem Gegner, da unbeschädigt fallen gelassen... Man sollte die Ukraine auch nicht nur auf einen hybriden Krieg reduzieren, letztendlich ist es auch ein Bürgerkrieg. Bessere Ausbildung und besseres Material kommt beiden Seiten zugute.
Nö, das stimmt eben nicht. Die Sepas haben ihren Kram zu 90% über die Russische Grenze bekommen, nicht ebeutet wie sie selber Lügen, mitlerweile gibt Russland das auch schon zu

Und nein es ist nicht wirklich ein Bürgerkrieg. Schon gar nicht ein rein innerukrainischer.

Und die Guten Truppen der Sepas sind eh die "urlauber" also treffen dies Dinge bzgl Ausrüstung und Ausbildung nicht wirklich zu.


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21.02.2017 um 20:35
Fedaykin schrieb:Und nein die BW spielgelt nicht die Wirtschaftskraft der BRD wieder, dafür ist sie momentan in einem zu schlechten Zustande, ebenso spielt die Russische Armee nicht die Wirtschaftkraft wieder, dafür ist sie viel zu große (BRD und F hätten mehr Einwohner und 3x soviel BIP)
Doch in gewisser Weise tun das Armeen schon. Du musst dir nur mal anschauen mit was für Gerät die so unterwegs sind. Das ist ja alles erstmal gekauft worden und da findet sich in Abhängigkeit von Wirtschaftskraft immer ähnliches Gerät, auch wenn nicht alles davon einsatzbereit ist. 


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21.02.2017 um 20:36
McMurdo schrieb:Da fehlte ja nicht militärisches Potential der NATO Staaten sondern der politische Wille dieses Potential einzusetzen. Da nutzen dann höhere Rüstungsausgaben nun auch wieder nicht. Zumal diese Länder nicht mal NATO Mitglieder sind. Welche adäquate Reaktion wäre das denn so gewesen die tatsächlich nur mit höheren Rüstungsausgaben möglich gewesen wäre? 
Sowohl als auch. Es geht aber eben vor allem darum sowas auf Gebieten von Allierten zu vermeiden.

Und die Europäische Position wird glaubwürdiger.

Die Ukraine ist nur ein hübsches Beispiel was passiert wenn man eben nicht Bereit ist Militärischen Wiederstand zu leisten.


Und was man mit Rüstung hätte Machen können? Binnen 6 Wochen ein hübsches Großmannöver in Polen abhalten können.

Flottenparade in der Ostsee.


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21.02.2017 um 20:38
@Fedaykin 
@McMurdo


Ich finde immer noch dass egal unter welchem Aspekt es immer einen anderen weg geben muss. Wir können doch nicht so weiter machen wie bisher und Kriege pflanzen .. gibt ja auch einige Deutsche Politiker mittlerweile die sich Russland wieder annähern wollen bis zur aufhebung der Sanktionen 


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21.02.2017 um 20:49
McMurdo schrieb:Doch in gewisser Weise tun das Armeen schon. Du musst dir nur mal anschauen mit was für Gerät die so unterwegs sind. Das ist ja alles erstmal gekauft worden und da findet sich in Abhängigkeit von Wirtschaftskraft immer ähnliches Gerät, auch wenn nicht alles davon einsatzbereit ist. 
Nein, in gewisser Weise nicht

Und ich weiß wer da mit welchem Gerät unterwegs ist. Und inwiweit spiegelt das die Wirtschaftkraft wieder? Eben

nur bedingt.

Weil hier ja einer Meinte 32 Mrd wären mehr als Ausreichend ein Vergleich

Wikipedia: Kanadische_Streitkräfte

man betrachte die Größe der Streitkräfte, die Lage des Landes und dann den Wehretat.

Die haben run 70000 Aktive Truppen, (Weniger als die Hälfte der Momentanen BW ) und 2/3 des Etats


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21.02.2017 um 20:52
A.I. schrieb:ir können doch nicht so weiter machen wie bisher und Kriege pflanzen .. gibt ja auch einige Deutsche Politiker mittlerweile die sich Russland wieder annähern wollen bis zur aufhebung der Sanktionen 
Wer Pflanzt denn Kriege?

Kriege sind kein Selbstzweck, und Kriege sind eben die Normalität der Geschichte, also ist es eher komsich warum greade Jetzt Schluss sein muss.

Es laufen ja eigentlich auch relativ weniger Zwischenstaatliche Konflikte ab, ein großer Schritt nach Vorne.

Und ja es gibt Deutsche Politiker die vor Putin kuschen, vermutlich wollen sie den Gas Gerd besuchen.

Ist ja nicht das erste mal das vermeindliche Linke Politiker die Freiheit ofpfern.

Russland könnte sein Verhalten ja mal überdenken was zu Sanktionen führte.


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