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Leitkultur…oder west-östlicher Divan?

3.347 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Leitkultur, Kulturchauvinismus, Kulturhegemonie ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Leitkultur…oder west-östlicher Divan?

22.09.2017 um 19:47
@Realo

Nein, Staaten und einzelne Gruppierungen oder Vereine unterscheiden sich sehr stark.


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22.09.2017 um 19:51
@shionoro

Das Prinzip des Machtkampfs und des Verdrängungs- und Unterwerfungswettbewerbs ist bei großen Gruppen (Türken vs. Kurden) das gleiche wie bei Subgruppen.


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Leitkultur…oder west-östlicher Divan?

22.09.2017 um 19:52
@Realo

Du hast Rockerbanden mit Nationen verglichen.
Dabei ist das vollkommener Unfug.

In nationen geht es darum, dass alle gemeinsam leben und in jeder Lebensphase hat man mit der gesellschaft zu tun.
Wie Bildung geregelt ist.
Die Infrastruktur. Die gesellschaftliche austausch, kunst, steuern, rechtssystem, alles.

Das ist bei Vereinen etwas anderes.


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Leitkultur…oder west-östlicher Divan?

22.09.2017 um 19:54
Letzter Zusatz: Ich sprech doch gar nicht von der Binnenstruktur, die ist natürlich nicht vergleichbar, sondern von der Entwicklung der Rivalität zwischen zwei antagonistischen gesellschaftlichen Gruppen, die das gleiche Territorium teilen.

Bin jetzt raus.


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22.09.2017 um 20:02
@Realo

Ja, aber auch die ist nicht vergleichbar.


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23.09.2017 um 09:35
Zitat von RealoRealo schrieb: Werte und Normen haben damit weniger zu tun und gelten generell.
Zitat von RealoRealo schrieb:Das politische System ist ein anderes und hat andere Ziele als soziale Systeme. Lies dich mal in die Systemtheorie ein!
BRauchen wir in dem Fall nicht.  Kohl folgte damit dem Willen des Volkes.  Nix aber auch gar nix spricht für deine Heile Welt zwischen Deutschen und Türken.  Du braucht nicht ablenken sondern klare Belege z
Zitat von RealoRealo schrieb:Versteh' das einer! Die deutsche Gesellschaft besteht auf dem Territorium der BRD, die französische auf dem französischen. Überschneidungen gibts nur im engeren Grenzbereich (Elsass, Saarland).
Genau auf dem Territorium, nicht aus dem Territorium. Die Gesellschaft an sich besteht aus Menschen die bestimmte Verhaltensweisen Normen, Werte, etc teilen. So ist es ja auch Definiert.

So wie du über Einwanderung denkt, geht es nur darum angehöriger anderer Kuluren Geographisch nebeneinander zu setzen. Das ist aber gar nicht der Sinn. Der Sinn sich einer Gesellschaft anzuschließen aus einer besseren ist bessere Lebensumstände zu erhalten, dazu gehört vielleicht auch das Bekenntnis zu den Werten, Normen, Verhaltensweisen der Gastgesellschaft.


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Leitkultur…oder west-östlicher Divan?

23.09.2017 um 09:37
Zitat von DogmatixDogmatix schrieb:danke, jetzt hab ich mir auch noch deinen wiki-link reingezogen.

und wie muss ich jetzt das mit den normen und werten denken, also strukturfunktionalistisch oder systemtheoretisch?
Einfach nur normal Denken, vergleich wie du dich im Alltag bewegst und vergleiche es mit einer anderen Kultur. Je Fremder desto offensichtlicher zu erkennen was eine Gesellschaft bzw ihre Werte und Verhaltensweisen so ausmacht.


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23.09.2017 um 10:20
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Ja genau, aber doch nur, weil ihr in der Lage wart, gemeinsam die Arbeitsprozesse durchzugehen, weil ihr zumindest darauf trainiert wart.
Ihr habt auch nicht längerfristig zusammen gelebt.Insofern haben sich viele Fragen des Zusammenlebens nicht gestellt.
Ich denke nicht, dass es was damit zu tun hatte, dass wir die Arbeitsprozesse gemeinsam durchgehen konnten, sondern einfach damit, dass jeder von uns als Mensch schlicht von klein auf darauf konditioniert ist, sich innerhalb von verschiedenen immer wieder neu entstehenden Gruppen zurecht zu finden, und sich dort mehr oder weniger im Rahmen seiner Möglichkeiten einzubringen. Schon alleine aus der Notwendigkeit heraus, die hier dem Arbeitsplatz inhärent ist.
Gilt für alle Arten der Gruppenbildung. Die Entstehung hat ja mit konkreten Interessen der Individuen zu tun.

Ich denke auch nicht, dass die Länge des Zusammenlebens wirklich ausschlaggebend dafür ist, ob sich mehr oder weniger Fragen des Zusammenlebens stellen. Das kommt doch auch eher darauf an, welche Typen von Individuen zusammen kommen, denke ich.

Sind sie zB. mehr cholerisch, nervös und vllt zT. aggressiv, werden sich die relevanten Fragen eher stellen, als bei ausgeglichenen und in sich ruhenden Individuen, oder? Weiß nicht..
Gibt es, aber es gibt auch sich ausschließende Widersprüche.
Es geht NICHT nur um Toleranz. Eine Gesellschaft kann nicht nur auf Toleranz aufgebaut sein, weil eine Gesellschaft einen gewissen Leitfaden haben muss.
Wenn man nur zusammen arbeitet ist dir egal, was irgendwer zu Hause macht.
Wenn man in einer Gesellschaft gemeinsam lebt, ist es durchaus ein Problem, wenn jemand aufgrund seiner Kultur findet, dass man seine Frau oder seine Kinder schlagen darf.
Oder seine Homosexuellen Kinder unterdrückt.
Den Leitfaden sehe ich bei uns im GG und den daraus abgeleiteten Gesetzen. Dort wir doch sowas geregelt. Und wenn ich als Ausländer irgendwo hin fahre, muss ich auch solche Abweichungen von meiner Konditionierung tolerieren. Was bleibt mir anderes übrig?

Mir ist auch nicht egal, dass sich hierzulande häusliche Gewalt als ein Teil der kulturellen Auswüchse von dazumal verfestigt hat, aber kann ich deshalb weniger mit diesen Leuten zusammen in meiner Stadt, meinem Dorf, meinem Viertel leben? Es gibt doch Mittel und Wege dem entsprechend zu begegnen, und darauf kommt es doch mMn an, nicht wahr?


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Leitkultur…oder west-östlicher Divan?

23.09.2017 um 11:05
Zitat von PhilippPhilipp schrieb:Ich denke nicht, dass es was damit zu tun hatte, dass wir die Arbeitsprozesse gemeinsam durchgehen konnten, sondern einfach damit, dass jeder von uns als Mensch schlicht von klein auf darauf konditioniert ist, sich innerhalb von verschiedenen immer wieder neu entstehenden Gruppen zurecht zu finden, und sich dort mehr oder weniger im Rahmen seiner Möglichkeiten einzubringen. Schon alleine aus der Notwendigkeit heraus, die hier dem Arbeitsplatz inhärent ist.
Das war im Grunde nur Möglich weil ihr Arbeitmäßig einen gewissen Konsens hattet.
Zitat von PhilippPhilipp schrieb:Gilt für alle Arten der Gruppenbildung. Die Entstehung hat ja mit konkreten Interessen der Individuen zu tun.
Was nur klappt wenn Konsens vorhanden ist.
Zitat von PhilippPhilipp schrieb:Den Leitfaden sehe ich bei uns im GG und den daraus abgeleiteten Gesetzen. Dort wir doch sowas geregelt. Und wenn ich als Ausländer irgendwo hin fahre, muss ich auch solche Abweichungen von meiner Konditionierung tolerieren. Was bleibt mir anderes übrig?
Genau darum geht es ja. Laut Realo soll die Konditionierung vom Rest angepasst werden.
Zitat von PhilippPhilipp schrieb:Mir ist auch nicht egal, dass sich hierzulande häusliche Gewalt als ein Teil der kulturellen Auswüchse von dazumal verfestigt hat, aber kann ich deshalb weniger mit diesen Leuten zusammen in meiner Stadt, meinem Dorf, meinem Viertel leben? Es gibt doch Mittel und Wege dem entsprechend zu begegnen, und darauf kommt es doch mMn an, nicht wahr?
Die Wege wären ja im Grunde Strafrechtlicher Natur.


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23.09.2017 um 11:07
Zitat von PhilippPhilipp schrieb:Ich denke nicht, dass es was damit zu tun hatte, dass wir die Arbeitsprozesse gemeinsam durchgehen konnten, sondern einfach damit, dass jeder von uns als Mensch schlicht von klein auf darauf konditioniert ist, sich innerhalb von verschiedenen immer wieder neu entstehenden Gruppen zurecht zu finden, und sich dort mehr oder weniger im Rahmen seiner Möglichkeiten einzubringen. Schon alleine aus der Notwendigkeit heraus, die hier dem Arbeitsplatz inhärent ist.
Gilt für alle Arten der Gruppenbildung. Die Entstehung hat ja mit konkreten Interessen der Individuen zu tun.

Ich denke auch nicht, dass die Länge des Zusammenlebens wirklich ausschlaggebend dafür ist, ob sich mehr oder weniger Fragen des Zusammenlebens stellen. Das kommt doch auch eher darauf an, welche Typen von Individuen zusammen kommen, denke ich.

Sind sie zB. mehr cholerisch, nervös und vllt zT. aggressiv, werden sich die relevanten Fragen eher stellen, als bei ausgeglichenen und in sich ruhenden Individuen, oder? Weiß nicht..
Aber es ist doch natürlich ausschlaggebende, was für vorstellungen ihr von Dingen wie Kindererziehung, sozialer gerechtigkeit, gesetzen und ordnung habt, wenn ihr eine echte gemeinschaft gründen wollt und nicht nur auf einer Ebene miteinander verkehrt.
Eine Gesellschaft ist etwas anderes, als ein Arbeitsplatz.
Da können die Leute so ruhig und friedlich vom charakter sein wie es nur geht, irgendwann kommt es da, bei inkompatiblen ansichten, trotzdem zum Konflikt.
Zitat von PhilippPhilipp schrieb:Den Leitfaden sehe ich bei uns im GG und den daraus abgeleiteten Gesetzen. Dort wir doch sowas geregelt. Und wenn ich als Ausländer irgendwo hin fahre, muss ich auch solche Abweichungen von meiner Konditionierung tolerieren. Was bleibt mir anderes übrig?

Mir ist auch nicht egal, dass sich hierzulande häusliche Gewalt als ein Teil der kulturellen Auswüchse von dazumal verfestigt hat, aber kann ich deshalb weniger mit diesen Leuten zusammen in meiner Stadt, meinem Dorf, meinem Viertel leben? Es gibt doch Mittel und Wege dem entsprechend zu begegnen, und darauf kommt es doch mMn an, nicht wahr?
Aber unsere Lebensweise beinhaltet doch wesentlich mehr als das.
Und Toleranz ist schön gut gut, aber akzeptanz ist das, was notwendig ist, zumindest bei dem Grundkonsens einer Gesellschaft.
Es bringt mir überhaupt nix, wenn ich Leute in meiner Gesellschaft hab, die (aus ermangelung anderer möglichkeiten) die Gesamtgesellschaft tolerieren, aber eigentlich auf sie herabschauen und für sich selbst ihre Lebensweise komplett ablehnen.
Das entwickelt sich dann zum Problem.

Es gibt Mittel und Wege. Aber man muss bei vielen Dingen, wenn man sie ansprehcen will, heute erstmal Tagelange Dialoge und Shitstorms kämpfen, was ziemlich ermüdend ist.
Wenn du dich hinstellst, und sagst, dass Zwangsheiraten unter Migrantenschichten in Deutschland ein Problem sind, dann kommt erstmal die Diskussion, ob du denn findest, Deutsche seien bessere Menschen, Deutsche seien perfekte Eltern und überhaupt sagen dir dann manche leute lächerlicherweise sogar ernsthaft, es gebe doch bestimmt auch zwangsheiraten unter Deutschen.

Dieser Reflex ist es, warum das GG ganz sicher nicht reicht, wir brauchen auch einen kulturellen, gesellschaftlichen Konsens darüber, dass wir manche Dinge eben ablehnen und daraus resultierend sofort alle Menschen aus einem entsprechenden Kulturkreis abzulehnen.


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Leitkultur…oder west-östlicher Divan?

23.09.2017 um 11:48
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Der Sinn sich einer Gesellschaft anzuschließen aus einer besseren ist bessere Lebensumstände zu erhalten, dazu gehört vielleicht auch das Bekenntnis zu den Werten, Normen, Verhaltensweisen der Gastgesellschaft.
Mir ein Rätsel, warum und wieso du mich immer an meine eigenen Worte erinnerst. Ich vergess sie schon nciht. Gastgesellschaft betrifft unsere übrigens nur gegenüber Flüchtlingen, nicht gegenüber eingedeutschten ex-Ausländern, die in der Türkei Deutschländer genannt werden, eine überaus zynische und treffsichere Bezeichnung.
Zitat von RealoRealo schrieb:Werte und Normen haben damit weniger zu tun und gelten generell.
Mit den Verhaltensweisen ist es etwas anderes (Herrenmenschentum, Alltagsrassismus, Chancenungleichheit), da haben die Deutschen wie gesagt noch einen gewaltigen Umlernprozess vor sich.
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Aber es ist doch natürlich ausschlaggebende, was für vorstellungen ihr von Dingen wie Kindererziehung, sozialer gerechtigkeit, gesetzen und ordnung habt, wenn ihr eine echte gemeinschaft gründen wollt und nicht nur auf einer Ebene miteinander verkehrt.
Aha, also doch Bilateralität. Jetzt bist du, wahrscheinlich ohne es zu ahnen, im Kern des Themas "west-östlicher Divan" Beide Seiten müssen darüber reden, wie sie zusammen leben wollen. Unhintergehbare Mindesstandards sind allein die Werte (Verfassung) und Normen (Gesetze). Alles andere ist frei verhandelbar !!
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Aber unsere Lebensweise beinhaltet doch wesentlich mehr als das.
Wer sagt denn, dass unsere Lebensweise das Gelbe vom Ei ist, wenn sie permanent mit "Ausländern" kollidiert? Wenn Alltagsrassismus z.B. zu unserer Lebensweise gehört, finde ich, er gehört überwunden. Das müssen wir aber von uns selbst verlangen und nicht von den Migranten, die sind ja nur Opfer. Allerdings müssen die auch was lernen, bspw. häusliche Gewalt aufzugeben und die Frau gleichberechtigt einzustufen und zu behandeln. Wenn das mit dem Koran kollidiert muss hier der Koran das Nachsehen haben, denn Gleichberechtigung der Geschlechter ergibt sich schon allein aus Art. 1 GG.
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Wenn du dich hinstellst, und sagst, dass Zwangsheiraten unter Migrantenschichten in Deutschland ein Problem sind, dann kommt erstmal die Diskussion, ob du denn findest, Deutsche seien bessere Menschen, Deutsche seien perfekte Eltern und überhaupt sagen dir dann manche leute lächerlicherweise sogar ernsthaft, es gebe doch bestimmt auch zwangsheiraten unter Deutschen.
Soilange darüber beidseitig gesprochen wird, kann es nur besser werden, auch wenn das ein langer und mühevoller Weg ist, oder um es mit deinen Worten zu sagen:
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Es gibt Mittel und Wege. Aber man muss bei vielen Dingen, wenn man sie ansprehcen will, heute erstmal Tagelange Dialoge und Shitstorms kämpfen, was ziemlich ermüdend ist.
Das ist halt der Preis der interkulturellen Annäherung und Progression.
Zitat von shionoroshionoro schrieb:wir brauchen auch einen kulturellen, gesellschaftlichen Konsens darüber, dass wir manche Dinge eben ablehnen und daraus resultierend sofort alle Menschen aus einem entsprechenden Kulturkreis abzulehnen.
Entweder unglücklich formuliert oder total daneben. Menschen aus kulturellen Gründen abzhulehnen ist die Bankrotterklärung jeder multikulturellen Gesellschaft. Dann darfst du wirklich nur noch Christen und Atheisten im Land behalten. Und damit wären wir dann beim Nationalsozialismus 2.0 angelangt bzw. beim Nationalkapitalismus à la AfD.


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Leitkultur…oder west-östlicher Divan?

23.09.2017 um 12:04
Zitat von RealoRealo schrieb:Mir ein Rätsel, warum und wieso du mich immer an meine eigenen Worte erinnerst. Ich vergess sie schon nciht. Gastgesellschaft betrifft unsere übrigens nur gegenüber Flüchtlingen, nicht gegenüber eingedeutschten ex-Ausländern, die in der Türkei Deutschländer genannt werden, eine überaus zynische und treffsichere Bezeichnung.
Ne, das sind nicht deine Worte. Dein PRoblem ist das du alle Werte und Nomen gleichwertig sieht und vermischen willst, vermeidlich sogar aufgeben.
Zitat von RealoRealo schrieb:Mit den Verhaltensweisen ist es etwas anderes (Herrenmenschentum, Alltagsrassismus, Chancenungleichheit), da haben die Deutschen wie gesagt noch einen gewaltigen Umlernprozess vor sich.
Und wieder Nonsens von dir. Es gibt keine Universellen Werte und Normen. Und ich denke Deutschland angesichts deiner selbgepredigten Industrie 4.1 Gesellschaft braucht auch in 30 Jahren keinerlei Zuwanderung ausser aus just for fun. Ja die Automatisierung bietet sogar die Chancen aus der Nummer mit der Einwanderungsgesellschaft rauszukommen.

Was Akeptanz von Zuwanderern angeht, sag ich ja wie man das löst. Man sucht sich die Einwanderer aus der Kultur aus die am besten passt. Je weniger Ärger gibt es. Dazu auch die Debatte aus den 80er und dem Rückführungsgeld.


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Leitkultur…oder west-östlicher Divan?

23.09.2017 um 12:13
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Ne, das sind nicht deine Worte.
Doch. wenn du das 2. Zitat noch mal anschaust, steht darüber. "Realo schrieb". :troll:
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb: Es gibt keine Universellen Werte und Normen.
Falscher Text zum falschen Zitat? Kann ja schon mal passieren. :troll:

Natürlich gibt es universalistische Werte, bspw. Menschenrechte und Freiheitsrechte. Das unterscheidet die humanistische Welt vom Totalitarismus.

Ich hör jetzt auf mit dir zu diskutieren, solange deine Argumente indiskutabel sind.


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Leitkultur…oder west-östlicher Divan?

23.09.2017 um 12:15
Zitat von RealoRealo schrieb:Mit den Verhaltensweisen ist es etwas anderes (Herrenmenschentum, Alltagsrassismus, Chancenungleichheit), da haben die Deutschen wie gesagt noch einen gewaltigen Umlernprozess vor sich.
Frauenverachtung, Hass auf Israel, Ablehnung westlicher Werte, Stellung der Religion über dem Staat..... auch Migranten haben einen gewaltigen Umlernprozess vor sich.
Zitat von RealoRealo schrieb: Beide Seiten müssen darüber reden, wie sie zusammen leben wollen.
Wie könnte das aussehen Deiner Meinung nach?
Zitat von RealoRealo schrieb:Alles andere ist frei verhandelbar !!
Über meinen Lebensstil z. B. , verhandel ich nicht nur um anderen einen Wohlgefallen zu erweisen.
Und so werden dies Millionen von Menschen im Westen sehen.


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Leitkultur…oder west-östlicher Divan?

23.09.2017 um 12:25
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Einfach nur normal Denken, vergleich wie du dich im Alltag bewegst und vergleiche es mit einer anderen Kultur. Je Fremder desto offensichtlicher zu erkennen was eine Gesellschaft bzw ihre Werte und Verhaltensweisen so ausmacht.
dafür hätts aber weder dein allseits beliebtes "etc. etc." noch  den wiki-link benötigt?

und wo fängt die leitkultur bei dem "je fremder" dann an? und wie genau  muss ich da hinschauen?

die meisten deutschen haben ja schon in frankreich probleme mit den alltagsbewegungen und verhaltensweisen.

also hat frankreich ne andere leitkultur als deutschland, richtig?

einfach nur normal denken ist natürlich immer gut.


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23.09.2017 um 12:25
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Frauenverachtung, Hass auf Israel, Ablehnung westlicher Werte, Stellung der Religion über dem Staat..... auch Migranten haben einen gewaltigen Umlernprozess vor sich.
Hab ich das jemals bestritten?
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Wie könnte das aussehen Deiner Meinung nach?
Die Frage hatte ich in meinem Eingangspost ans Forum gestellt. Wenn wir was wollen, zB einen Dialog um das Zusammenleben zu optimieren, müssen wir auf die andere Seite zugehen und mit ihr darüber ins Gespräch kommen. Hier im Land, aber eben auch von Europa zum "Morgenland". Im Internet, aber auch auf politischer Ebene, vielleicht erst mal zwischen den Kultusministerien, denn es scheint ja unterm Strich ein Kulturkonflikt zu sein und kein wirtschaftlicher und nur zum Teil ein politischer
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Über meinen Lebensstil z. B. , verhandel ich nicht nur um anderen einen Wohlgefallen zu erweisen.
Na schön, dass es nicht nur um Wohlgefallen geht, sondern vielleicht auch um Grundlagen des Zusammenlebens. Ich wohne in einem Hochhaus mit sehr vielen Wohnparteien. Da gibt es eine Hausordnung die besagt, dass von Samstagmittag bis Montagfrüh nicht gebohrt und gehämmert werden darf, um die anderen Mitbewohner nicht zu belästigen. Glaubst du es hält sich jemand daran? Nie ist es lauter als Samstagnachmittag, weil da die ganzen Heimwerker frei haben und Lärm veranstalten, was das Zeug hergibt. Wenn die Hausoirdnung also nicht durchsetzbar ist und Sanktionen nciht möglich, weil es zu schwierig ist die Lärmquellen ausfindig zu machen, muss über Alternativen verhandelt werden. Damit das Leben am Wochenende erträglich wird.


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Leitkultur…oder west-östlicher Divan?

23.09.2017 um 12:30
Zitat von RealoRealo schrieb:Doch. wenn du das 2. Zitat noch mal anschaust, steht darüber. "Realo schrieb". :troll:
Und diese Worte sind nicht meine Worte. Vorhin hast doch was erzählt das für dich eine Geselslchaft schwerpunktmäßig etwas geographisches ist. Na Egal, vielleicht solltest du auch mal jetzt den Dialog führen mit Tamarillo

Hauptproblem an deiner Denke ist, eben das du glaubst eine Gesellschaft will Zuwanderung aus Kulturen die eigentlich nicht wirklich lebenswert finden. Aus diesem Fehler ergibt sich auch der vermeidliche Divan der aber in der Realität nicht von bedeutung ist.

Wie hieß es so schön. "Niemand hat auf euch gewartet"
Zitat von RealoRealo schrieb:Falscher Text zum falschen Zitat? Kann ja schon mal passieren. :troll:
Nein, ist es nicht. Du schuldest immer noch den Unversellen Wert der von allen Menschen gelebt und akzeptiert wird. Da bleibt nicht viel
Zitat von RealoRealo schrieb:Natürlich gibt es universalistische Werte, bspw. Menschenrechte und Freiheitsrechte. Das unterscheidet die humanistische Welt vom Totalitarismus.
Die Welt ist nicht Humanistisch, und diese werte sind eben nicht Universell. Man hat sie so formuliert das man sie allen Menschen zugestehen will. Dafür müssen sie aber durchgesetzt werden, denn gelebt oder von allen Akzeptier sind sie mitnichten.

WErder die Menschen, noch die Freiheitsrecht. Es gibt sogar fast nur die Westliche Welt wo diese Werte denn Real Gelebt werden.
Zitat von RealoRealo schrieb:Ich hör jetzt auf mit dir zu diskutieren, solange deine Argumente indiskutabel sind.
LOL, du meinst solange deine Unsinn keine Struktur noch Argumente hast. Ist in jedem Thread so, zeigt man auf wo dein Fehler sind setzt du dich ab.

Überhaupt Gestern schon wieder nur von Hölzchen auf Stöckchen. Vielleicht fährst du besser mit einem Blog wo du dann das "Westbashing" betreiben kannst.


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Leitkultur…oder west-östlicher Divan?

23.09.2017 um 12:33
Zitat von DogmatixDogmatix schrieb:dafür hätts aber weder dein allseits beliebtes "etc. etc." noch  den wiki-link benötigt?

und wo fängt die leitkultur bei dem "je fremder" dann an? und wie genau  muss ich da hinschauen?

die meisten deutschen haben ja schon in frankreich probleme mit den alltagsbewegungen und verhaltensweisen.

also hat frankreich ne andere leitkultur als deutschland, richtig?

einfach nur normal denken ist natürlich immer gut.
Habe ich was von Leitkultur geschrieben? Und wie du diese Erfahrung machst überlass ich dir. Versuch einfach deinen Tag und den Tag einer Frau und eines Junge und eines Mädchen, mit dem jeweiligen Äquivalent in China, Australien, Oder Saudi Arabien zu vergleichen usw.

DAnn merkst du ja ob es Unterschiede gibt oder Überschneidungen und welche Variante erstrebenswerte ist und welch womöglich Konflikte hervorbringt.
Zitat von DogmatixDogmatix schrieb:die meisten deutschen haben ja schon in frankreich probleme mit den alltagsbewegungen und verhaltensweisen.
Aha, und wenn es da schon Anfängt wie Sinnig ist es sich Einwanderungstechnisch Mio noch fremdere ins Land zu Holen?
Zitat von DogmatixDogmatix schrieb:also hat frankreich ne andere leitkultur als deutschland, richtig?
Abgesehen davon das der Begriff Leitkultur eben so nur in Deutschen Existiert, ja.


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Leitkultur…oder west-östlicher Divan?

23.09.2017 um 12:34
Zitat von RealoRealo schrieb:Aha, also doch Bilateralität. Jetzt bist du, wahrscheinlich ohne es zu ahnen, im Kern des Themas "west-östlicher Divan" Beide Seiten müssen darüber reden, wie sie zusammen leben wollen. Unhintergehbare Mindesstandards sind allein die Werte (Verfassung) und Normen (Gesetze). Alles andere ist frei verhandelbar !!
Beide Seiten MÜSSTEN darüber reden, wenn sie eine neue NAtion aufmachen.
Tun wir aber nicht, wir haben eine Gesellschaft, über deren Werte man sicher auch reden muss, die aber nicht akzeptieren muss, wenn sich einzelne Gruppen nicht daran halten wollen.

Kurz gesagt: Wenn Ich eine Nation aufbaue wo die hälfte der Leute das eine und die anderen das andere sind, dann muss ich mich arrangieren damit sich eine gesellschaft formen kann.

Wenn ich aber eine Gesamtgesellschaft habe, in der der aller größte teil sich bei grundwerten relativ einig ist und ich durch Migration aber Leute reinbekomme, die bestimmte Grundkonsense nicht anerkennen, dann geht es sicher nicht um bilateralität.
Zitat von RealoRealo schrieb:Wer sagt denn, dass unsere Lebensweise das Gelbe vom Ei ist, wenn sie permanent mit "Ausländern" kollidiert? Wenn Alltagsrassismus z.B. zu unserer Lebensweise gehört, finde ich, er gehört überwunden. Das müssen wir aber von uns selbst verlangen und nicht von den Migranten, die sind ja nur Opfer. Allerdings müssen die auch was lernen, bspw. häusliche Gewalt aufzugeben und die Frau gleichberechtigt einzustufen und zu behandeln. Wenn das mit dem Koran kollidiert muss hier der Koran das Nachsehen haben, denn Gleichberechtigung der Geschlechter ergibt sich schon allein aus Art. 1 GG.
Unsere Lebensweise kollidiert nicht permanent mit Ausländern. Die meisten Ausländer in Deutschland teilen die Lebensweise der Leute ohne MIgrationshintergrund.
Zitat von RealoRealo schrieb:Soilange darüber beidseitig gesprochen wird, kann es nur besser werden, auch wenn das ein langer und mühevoller Weg ist, oder um es mit deinen Worten zu sagen:
Ich muss nicht beidseitig über Zwangsheirat sprechen. Ich muss höchstens darüber sprechen, dass es ein Problem ist und man es stärker behandeln und verfolgen sollte.
Zitat von RealoRealo schrieb:Das ist halt der Preis der interkulturellen Annäherung und Progression.
Nein, das ist einfach unsinnig.
Es ist das gleiche verhalten, wie wenn Leute unfähig sind, kritik anzunehmen und erstmal Stundenlang darüber plärren, dass sie sich ungerecht behandelt fühlen und überhaupt alle anderen böse sind.
Die Leute machen das mit absicht, damit keiner mehr Bock hat, sie zu kritisieren.
Das ist bei shitstorms von Links genau das gleiche bei den Thematiken, über die wir uns unterhalten.

Da wissen die LEute selbst, dass der Diskussionspartner eigentlich recht hat, verlagern sich dann aber darauf, jedes seiner Worte auf die Goldwaage zu legen und alles anzuzweifeln, egal wie gut es belegt ist.

Wie gesagt, ich musste hier schon im thread diskussionen darüber führen, in denen ich belegen sollte, dass zwangsheirat nicht auch ein Problem unter nichtmigrantischen deutschen sei.
Hab ich gemacht, dann kam einfach nix mehr.
Inwiefern denkst du, sowas ist einem Gespräch über zwangsheirat zuträglich, wenn man erst jedes mal stundenlang jemanden belegen muss, dass es überhaupt ein Problem ist und sich derjeniege dann einfach verpisst, nur um beim nächsten mal, wenn das Thema ufkommt, dieselbe Nummer abzuziehen?
Zitat von RealoRealo schrieb:Entweder unglücklich formuliert oder total daneben. Menschen aus kulturellen Gründen abzhulehnen ist die Bankrotterklärung jeder multikulturellen Gesellschaft. Dann darfst du wirklich nur noch Christen und Atheisten im Land behalten. Und damit wären wir dann beim Nationalsozialismus 2.0 angelangt bzw. beim Nationalkapitalismus à la AfD.
Da sollte ein 'ohne' anstatt ein 'und' hin.


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23.09.2017 um 12:36
Zitat von RealoRealo schrieb:sondern vielleicht auch um Grundlagen des Zusammenlebens.
In diesem Bereich bietet unsere Gesellschaft doch schon die Grundlagen.
Es wird keinem vorgeschrieben wie und wo er wohnen soll, wie er genau sein Leben zu führen hat.... alles andere wie z. B. häusliche Gewalt ist per Gesetz geregelt und muß nicht explizit diskutiert werden.


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