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Sind Bündnis90/Die Grünen wissenschaftsfeindlich?

386 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Politik, Wissenschaft, Alternative Medizin ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Sind Bündnis90/Die Grünen wissenschaftsfeindlich?

04.09.2017 um 13:46
in Teilen der Bevölkerung (oft bei ökologisch sehr bedachtsamen Menschen ) gibts Zivilisationskrankheiten durch "Elektrosmog", Wasseradern und dergleichen, die sich perfekt mit Homöopathie behandeln lassen.
auch Aufladung des Trinkwassers mit "Energie" ist wichtig, ein Prokjekt, dass die Grünen dringend in die Bundespolitik einführen sollten. Energiemangelzustände (krankhaft) lassen sich am besten mit geschütteltem Wasser heilen..... ^^



passt schon.


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Sind Bündnis90/Die Grünen wissenschaftsfeindlich?

04.09.2017 um 13:59
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Die Wissenschaft der Grünen ist doch leicht erklärbar.
Hi, Sacredheart,

Besten Dank für Deinen unterstützenden Kommentar. Damit hast Du mich in vielen Punkten bestätigt und unterstützt. Wenn man bedenkt, dass die Heilpraktiker-Zunft (ich bezeichne diese Leute als Schmalspurmediziner) in der Partei die Grünen sich großer und mächtiger Unterstützung erfreut, muss man sich doch die Frage nach der Wissenschaftlichkeit dieser Partei stellen. 

Dazu ein Auszug aus dem Internet bezüglich der Verstrickung der NSDAP mit dem "Heilpraktikerbund Deutschlands":

Während sich Ärzte längst mit den braunen Flecken ihrer Vergangenheit auseinandersetzen, befassen sich Heilpraktiker ungern mit dem Thema. Bis heute greifen Regularien aus der NS-Zeit – und so manche Therapie steht mit grausamen Menschenversuchen in Zusammenhang.
 
Über Jahrhunderte weg arbeiteten heilkundlich mehr oder minder versierte Laien im juristischen Graubereich. Ab 1900 formierten sie sich mehr und mehr in Organisationen. So entstand aus dem lockeren „Verband der Heilkundigen Deutschlands“ 1928 der „Großverband der Heilpraktiker Deutschlands“. Drei Jahre später gab es bereits 22 Organisationen, die gemäß NS-Ideologie im „Heilpraktikerbund Deutschlands“ gleichgeschaltet wurden. Am 17. Februar 1939 folgte das Heilpraktikergesetz
(HeilprG) mit seiner ersten Durchführungsverordnung170251cb56104bff9c8151b46a0ce3cd. (Zitatende)
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Naturheilkunde hingegen ist NICHT Komplementärmedizin. Dass Pflanzen durchaus gute Wirkstoffe enthalten können, ist doch völlig unstrittig. Homöopathie, Schüssler Salze, Bach Blüten, das alles ist erwiesener Schwachsinn.Leider beteiligen sich allerdings auch Krankenkassen an diesem Unsinn, um gesundheitsbewußte jüngere Kunden zu gewinnen, die am Ende weniger kosten. Das ist Veruntreuung von Beitragsgeldern.
Richtig! Naturheilkunde (Phytotherapie) ist keine Komplementärmedizin. Dass auch einige (nicht alle) Krankenkassen für alternative Therapien die Kosten übernehmen ist Schwachsinn. Das wissen die auch. Sie betrachten dieses Zugeständnis als werbliche Maßnahme, da es eben immer noch eine große Zahl von nicht oder schlecht informierten Mitgliedern gibt. Dass damit auch alle anderen Kassenmitglieder diesen Unsinn mitfinanzieren, kümmert die Kassen offenbar wenig.  


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04.09.2017 um 14:11
Zitat von Argus7Argus7 schrieb:Die EFSA sah daher keinen Anlass, die Zulassung von MON863 aufzuheben.
Natürlich sah die EFSA keinen anlass. Sie kuscheln ja auch mit monsanto. Allgemein wird die "abhängikeit" der ESFA zur industrie stark kritisiert. Verhält sich wohl oder übel ähnlich, wie mit den grünen und der homöopathie. Seinen freunden pinkelt man nicht ans bein.


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Sind Bündnis90/Die Grünen wissenschaftsfeindlich?

04.09.2017 um 14:23
Zitat von AlteTanteAlteTante schrieb:Eine Gefahr durch genveränderte Pflanzen könnte vielleicht für andere Pflanzen(arten), gerade in der Natur, bestehen, falls Samen aus den genveränderten Pflanzen mit dem Wind ins Freie geweht würden. Aber das kommt sicher auf die Art der Pflanze an
Wie schon gesagt, findet Genveränderung in der freien Natur schon seit Bestehen unseres Planeten statt. Egal, ob man eine Pflanze nach konventioneller Art und Weise züchtet oder durch einen gentechnischen Eingriff verändert, muss im Endeffekt geprüft werden, ob die menschliche Gesundheit dadurch in irgendeiner Art und Weist beeinträchtigt werden könnte.

Eine gesundheitliche Gefährdung kann aber auch - wie am Beispiel der Heilpflanze Arnika aufgezeigt - stets bestehen.

Gefahr für heimische Pflanzenarten (Auszug aus dem Internet)

Vor Jahren wurde der Riesenbärenklau als Futterpflanze nach Bayern geholt - jetzt wird man ihn nicht mehr los. Wie das Indische Springkraut und andere Neophyten breitet sich die Pflanze unkontrolliert aus und droht heimische Arten zu verdrängen.

neophyten-pflanzen-exoten-eingewanderte-.jpgversione08d2

Immer mehr Lebewesen aus fremden Lebensräumen bürgern sich dauerhaft bei uns ein. Man nennt die eingewanderten Pflanzen Neophyten, die Tiere Neozoen. Fachleute gehen davon aus, dass in Deutschland in den vergangenen 500 Jahren rund 800 gebietsfremde Tier- und Pflanzenarten von Menschen eingeschleppt und aktiv ausgesetzt wurden, so die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), Beate Jessel. Sie bedrohen die heimischen Arten. (Zitatende)

Ich bin der Meinung, dass die Gegner der Gentechnologie - aus mir unerfindlichen Gründen - mit ihren Ansichten unnötigerweise eine Anti-Gentechnik-Hysterie vom Zaun gebrochen haben. Begründen und nachweisen können sie die geschürten Ängste zwar nicht, aber welchen Zweck verfolgen diese Leute eigentlich? Inzwischen gibt es schon etliche Firmen, die mit dem Zusatz frei von Gentechnik Werbung betreiben. Weshalb diese Lebensmittel-Produzenten gegen die Gentechnik sind, können sie aber nicht begründen. Hauptsache die Kundschaft glaubt daran, dass Gentechnik schädlich ist! Ich jedenfalls boykottiere Lebensmittel, die mit "frei von Gentechnik" werben.


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04.09.2017 um 14:27
Zitat von lawinelawine schrieb:in Teilen der Bevölkerung (oft bei ökologisch sehr bedachtsamen Menschen ) gibts  Zivilisationskrankheiten durch "Elektrosmog", Wasseradern und dergleichen, die sich perfekt   mit Homöopathie behandeln lassen.auch Aufladung des Trinkwassers mit "Energie" ist wichtig, ein Prokjekt, dass die Grünen dringend in die Bundespolitik einführen sollten. Energiemangelzustände (krankhaft) lassen sich am besten mit geschütteltem Wasser heilen..... ^^
Jetzt ist es Dir doch tatsächlich gelungen, eine Gefühlslawine bei mir auszulösen! Wenn man Deinen Kommentar liest, könnte man doch tatsächlich meinen, dass Du das alles ernst meinst! Bitte, bestätige mir, dass Du dir nur einen Scherz erlaubt hast!
Ohne eine Bestätigung von dir, werde ich heute Nacht nicht einschlafen können! 


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04.09.2017 um 14:32
Homöopathie ist Mist und sollte längst aus den Apotheken verschwunden sein aber es bringt halt Kohle und es gibt genug Leute aus bestimmten Lagern die an Hokuspokus glauben und alles was Schulmedizin ist in Frage stellen weil die sich für schlauer halten, siehe auch Neugermanische Medizin und wie das alles heißt.

Aber ich denke die Grünen sind sowieso heute überholt und haben daher keine Themen mehr. Es war gut dass es damals die Grünen gab, als andere Parteien Umweltverschmutzung und Tiere noch nicht interessierten und es überhaupt viel Modernisierugnsbedarf gab. Aber heutzutage haben praktisch alle Parteien außer AfD (bei der FDP bin ich nicht sicher) "grüne" Punkte, also lieber eine Partei wählen die sich u.A. für Ökohaltung und Umwelt einsetzt, aber daneben noch andere Punkte aus anderen Bereichen hat, als eine die sich nur darauf konzentriert.

@Argus7
Die Angst vor Gentechnologie ist auch nur ein weiterer Punkt der momentanen Wissenschaftsfeindlichkeit.
Dass praktisch fast alles was wir essen, ob Apfel oder Mais, seit 1000+ Jahren nicht mehr natürlich ist kapieren die nicht, Äpfel sehen nichtmal mehr so aus wie sie eins waren bevor die Römer kamen. Nur hat man damals Pflanzen durch lange Züchtung bzw. Kreuzungen verändert, heute gehts mit andere Methoden, aber das Ergebnis ist ähnlich.
https://www.plantura.garden/sortenvielfalt/ur-gemuese-und-ur-obst-im-wandel-der-zeit

PS.: Ich glaube Lawine meine das ironisch :D


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04.09.2017 um 14:36
@Argus7
hier der Beweis, dass es nichts mit Ironie zu tun hat.....

je "umweltbewusster" desto mehr Störungen des natürlichen gleichgewichts und des Energieflusses sind zu beobachten...

heute ist es nur die"Komplementärmedizin", die die Grünen der wissenschaftl Medizin gleichstellen wollen....wer weiß, wie es in paar Jahren aussieht....
Wikipedia: Belebtes Wasser
weitere Stichwort:
Edelsteinwasser (Hildegard von Bingen), Wasser energisieren, Wasser beleben nach Grander. etc pp.....

das passt perfekt zur Homöopathie und dem ganzen Kram und unterscheidet sihc in der Wirksamkeit auch nciht ;).


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04.09.2017 um 14:43
@Argus7

ich muss dich enttäuschen.
hier die verbindung zw Heilpraktikern und Wasserbelebern ;)
Der Hersteller Rayonex Biomedical vertrieb hochpreisige Geräte[27] für Heilpraktiker zur Stimulierung der menschlichen Regulationsmechanismen mit Programmen zu Wasserenergetisierung, Ozonschutz, Tinnitus, Lern- und Konzentrationsstörungen und vielen anderen Einsatzgebieten. Die Werbung mit Masaru Emotos unbelegter Theorie der Informationsspeicherung von Wasser, erkennbar durch die Kristallstruktur von Eis, und ebensolche Effekte der vertriebenen Geräte wurde neben vielen anderen Aussagen unter Androhung von 250.000 Euro Ordnungsgeld oder an den Geschäftsführern zu vollziehender Ordnungshaft bis zu 6 Monaten vom Landgericht Dortmund untersagt.[28]
Quelle vorab gepostet


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04.09.2017 um 14:45
@lawine
Das Problem ist dass es heute zu jedem debilen Bereich Blogs und Foren gibt. Es bringt also gar nichts mehr mit Argumenten zu kommen, wenn die Leut dran glauben wollen.
Wir können uns hier noch so sehr über Quatsch wie Kristallwasser oder Hundekot in Globuli lustig machen und die Ineffektivität beweisen, die Gläubigen verlassen dann einfach das Forum und lesen den neusten quellenlosen Bericht irgendeines ÖkoMagic-Blog Gurus, der ihnen persöhnlich versichert dass er drei Leute kenne, die durch Homöopathie oder "lebendiges Geistwasser" von AIDS geheilt wurden.

Dann denken die halt nur "HA hab ichs doch gewusst dass auf Allmist nur kontrollierte Staatsdrohnen unterwegs sind!"


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04.09.2017 um 14:57
@Sixtus66

Es ist irgendwie doch erhebend Menschen zu finden, die das Denken zum Glück noch nicht eingestellt haben. Auch dir vielen Dank für deinen unterstützenden Kommentar. Mit soviel positiver Unterstützung habe ich nämlich überhaupt nicht gerechnet. Bei diesen Themen habe ich mich nämlich schon mit ganz anderen Leuten herum gestritten.

Ob es uns aber gelingt, bei diesen Themen die aktuelle Volksmeinung positiv zu beeinflussen, wage ich derzeit noch nicht zu hoffen. Es sind nämlich nicht nur die Grünen, die für die Alternativmedizin und gegen die Gentechnologie sind. Gegen die Gentechnik sind nämlich auch die SPD. Das weiß ich aus einer Diskussion mit einer Bundestags-Abgeordneten der SPD.


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04.09.2017 um 15:08
Zitat von lawinelawine schrieb:heute ist es nur die"Komplementärmedizin", die die Grünen der wissenschaftl Medizin gleichstellen wollen....wer weiß, wie es in paar Jahren aussieht....
Ist ja gut, ich hab's jetzt verstanden. An der Art, wie Du die Dinge beschreibst, könnten unbedarfte Gemüter allerdings schließen, dass energetisch aufgeladenes Wasser oder die Komplementärmedizin eine echte Wirkung versprechen. Auf den ersten Blick wurde ich nämlich aus deinen Kommentaren auch nicht so richtig schlau. Klar, dass dein Kommentar nicht ironisch, sondern bitter Ernst gemeint war.  


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04.09.2017 um 15:41
"Komplemtärmedizin" ist aber nicht unbedingt mit "Alternativmedizin" gleichzusetzen. Die "Alternativmedizin" welche den Anspruch erhebt mit "natürlichen" Mitteln schwere Krankheiten (wie Krebs) zu heilen, kann mitunter sehr gefährlich sein.

Hier einige Artikel dazu:

http://diepresse.com/home/bildung/weiterbildung/485088/Komplementaermedizin_Ein-anderer-Blick-auf-den-Menschen
Der häufig verwendete Begriff Alternativmedizin legt allerdings eine Anwendung anstatt der „Schulmedizin“ (als Alternative) nahe. Da in der Praxis diese Methoden meistens nicht als Alternative zur „Schulmedizin“, sondern als Ergänzung betrachtet werden, sollte dieser Begriff eher vermieden werden./quote]

https://www.netdoktor.at/therapie/komplementaermedizin-8640
Zitat von Argus7Argus7 schrieb:Nach dem Genuss von Biogemüse sind aber 2011 mehr als 3.800 Menschen an EHEC erkrankt und einige sogar gestorben.
Die Frage ist: Hätte sich der Erreger auch auf konventionelles Gemüse bzw. gentechnisch verändertes Gemüse befinden können? :ask:


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04.09.2017 um 18:03
Zitat von PallasPallas schrieb:"Komplemtärmedizin" ist aber nicht unbedingt mit "Alternativmedizin" gleichzusetzen. Die "Alternativmedizin" welche den Anspruch erhebt mit "natürlichen" Mitteln schwere Krankheiten (wie Krebs) zu heilen, kann mitunter sehr gefährlich sein.
In Österreich hat man sich auf den Begriff "Komplementärmedizin" verständigt, meint damit aber auch die sog. "Alternativmedizin". Beide Begriffe bezeichnen jedoch dasselbe, nämlich von der sog. Schulmedizin abweichende, wissenschaftlich nicht belegte Therapien. Komplementär bedeutet ergänzend zur Schulmedizin, alternativ bedeutet eine Alternative zur Schulmedizin.

Somit ist sowohl Komplementärmedizin als auch Alternativmedizin pseudowissenschaftlich und kann schwere Krankheiten wie Krebs unter Garantie niemals heilen. Es sind Fälle von Krebserkrankungen nachgewiesen, die mittels einer schulmedizinischen Chemotherapie hätten geheilt werden können. Der Gang zum Natur- oder Geistheiler ist in jedem Fall der falsche Weg zur Heilung. Es kommen aber auch sog. Spontanheilungen vor, die lediglich durch das menschliche Immunsystem bewirkt werden. Eine solche Spontanheilung habe ich persönlich im Jahre 2004 bei der Diagnose CUP-Syndrom (Cancer of Unkown Primary = Krebs mit unbekanntem Primärtumor) erlebt. Zuvor war mir eine Restlebenszeit von lediglich 6 bis. max. 12 Monaten prognostiziert worden.

Gut möglich, dass sich jetzt auch Stimmen melden werden, die behaupten werden, dass eine Chemotherapie auch keine Heilung garantieren kann. Dazu lässt sich nur sagen, dass die Pille für ein ewiges Leben noch nicht erfunden ist und alles Leben nun mal dem biologischen Gesetz folgt, demzufolge alle Menschen (früher oder später) sterben müssen.


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04.09.2017 um 18:57
Zitat von gastricgastric schrieb:Natürlich sah die EFSA keinen anlass. Sie kuscheln ja auch mit monsanto. Allgemein wird die "abhängikeit" der ESFA zur industrie stark kritisiert. Verhält sich wohl oder übel ähnlich, wie mit den grünen und der homöopathie. Seinen freunden pinkelt man nicht ans bein.
Die EFSA ist die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit. Sie unterliegt somit der Kontrolle des Europäischen Parlamentes. Die EFSA leistet unabhängige wissenschaftliche Beratung für Europas Entscheidungsträger im Bereich der Lebensmittelsicherheit. Die EFSA orientiert sich in all ihren Aktivitäten an einer Reihe von Grundwerten. Sie hat sich dazu verpflichtet, diese in sämtlichen Bereichen ihrer Arbeit zu wahren.

Dass die Aktivitäten von Monsanto, einem im Jahre 1901 gegründeten Unternehmen mit Sitz in St. Louis, im US-Bundesstaat Missouri, in der Vergangenheit wegen deren geschäftlichen Aktivitäten öfter mal kritische Schlagzeilen produzierte, kann nicht bestritten werden. Näheres zur Geschäftstätigkeit dieses 1927 börsennotierten Konzerns bitte ich in WIKIPEDIA nachzulesen.

Dazu muss allerdings auch erwähnt werden, dass eine wissenschaftliche Kontroverse über eine mögliche Gesundheitsgefährdung, im Zuge der 2006 erfolgten europäischen Zulassung des gentechnisch veränderten Mais MON863 für Monsanto letztlich positiv ausfiel. Eine Forschergruppe um den französischen Molekularbiologen Gilles-Eric Séralini veröffentlichte 2007 eine Studie, in der die Ergebnisse einer für die Zulassung relevanten Fütterungsstudie mit einer alternativen statistischen Methode erneut ausgewertet wurden und signifikante Abweichungen festgestellt wurden. Die Forschergruppe schloss daher eine mögliche Gesundheitsgefährdung nicht aus. Nach Konsultationen mit den Mitgliedstaaten und der Gruppe um Séralini sah die EFSA keine Hinweise, „dass die beobachteten Differenzen auf unerwünschte Wirkungen schließen lassen“ und „kein Grund besteht, frühere Gutachten zu revidieren, die feststellen, dass MON 863-Mais bei vorgesehener Anwendung keine negative Wirkung aufweist.“ Der aktuelle wissenschaftliche Konsens ist, dass transgener Mais keine Risiken aufweist, welche über jene von konventionell gezüchteten Sorten hinausgehen. Die vielfach zitierte, kritische Séralini-Studie wurde somit eindeutig als falsch bewertet. Dies nur ein Fall von vielen, deren Bewertung zu Gunsten von Monsanto ausfiel.

Hier ein Auszug aus WIKIPEDIA mit einer Beschreibung dieses Falles:

Als Séralini-Affäre wird die Kontroverse rund um die Veröffentlichung, den Rückzug und die erneute Veröffentlichung einer Studie des Molekularbiologen Gilles-Éric Séralini bezeichnet.

Die Séralini-Affäre begann im September 2012 mit der Veröffentlichung einer Studie, die von einer Gruppe unter der Leitung von Gilles-Éric Séralini durchgeführt worden war. Es handelte sich um eine Fütterungsstudie, bei der Ratten mit Roundup-resistentem Mais der Firma Monsanto sowie dem Herbizid Roundup selbst gefüttert wurden. Die Studie zeigte nach Séralini und Mitarbeitern, dass Roundup-resistenter Mais und Roundup selbst karzinogen seien. Die Studie wurde in der Wissenschaft weithin kritisiert. Die Kritik bezog sich sowohl auf das Forschungsdesign wie auch auf Séralinis Interpretationen der Ergebnisse. Die Studie wurde auch von vielen Zulassungsbehörden (Anmerkung: Unter anderem auch der europäischen EFSA) zurückgewiesen. Andere öffentlich finanzierte Langzeitstudien zeigten keine negativen gesundheitlichen Effekte von Roundup-resistentem Mais bzw. Roundup.

Die Fachzeitschrift Food and Chemical Toxicology, in welcher die Studie veröffentlicht wurde, zog diese etwa ein Jahr später, im November 2013, mit der Begründung schwerwiegender Mängel wieder zurück, nachdem sich der Autor geweigert hatte, sie selbst zurückzuziehen. Am 24. Juni 2014 wurde die Studie in der Fachzeitschrift Environmental Sciences Europe erneut veröffentlicht.

Kritisiert wurde und wird in der wissenschaftlichen Gemeinschaft nicht nur Séralinis wissenschaftliche Arbeit, sondern auch sein Umgang mit der Öffentlichkeit. (Ende des Zitats)

Im September 2016 akzeptierte der Monsanto Konzern ein Übernahmeangebot der deutschen Bayer AG in Höhe von 66 Mrd. US Dollar. Somit wurde die deutsche Bayer AG zum weltweit größten Agrarchemie-Unternehmen der Welt. Ich glaube nicht, dass die Bayer AG das Risiko eingehen würde, für ein Unternehmen 66 Mrd. US-Dollar zu bezahlen, wenn sie nicht auf eine erfolgsversprechende Zukunft der Gentechnologie vertrauen würden. Die Kritiker dieser Technologie werden wohl eher früher als später ihre Ansicht revidieren müssen.

 


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Sind Bündnis90/Die Grünen wissenschaftsfeindlich?

04.09.2017 um 19:13
Sind Bündnis90/Die Grünen wissenschaftsfeindlich?

Kann man damit ja eindeutig mit JA beantworten! Die Grünen sind wissenschaftsfeindlich.
Das ist ein Grund sie nicht zu wählen.

In der Ära der Fake News brauchen wir nicht noch jemanden der Bullshit erzählt.
Was bei der AfD der Klimawandel ist, ist bei den Grünen Homöopathie und Gentechnik. tja


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04.09.2017 um 19:22
Zitat von Argus7Argus7 schrieb:Die EFSA ist die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit. Sie unterliegt somit der Kontrolle des Europäischen Parlamentes. Die EFSA leistet unabhängige wissenschaftliche Beratung für Europas Entscheidungsträger im Bereich der Lebensmittelsicherheit. Die EFSA orientiert sich in all ihren Aktivitäten an einer Reihe von Grundwerten. Sie hat sich dazu verpflichtet, diese in sämtlichen Bereichen ihrer Arbeit zu wahren.
EFSA unterliegt dem drehtüreffekt. Raus aus der industrie, rein zur EFSA, raus aus der EFSA, rein in die alte firma. Nicht selten sind die alten (und später wieder neuen) kollegen bei coca cola, nestle und monsanto zu finden. Unabhängig sieht anders aus.

Aber die Wirklichkeit sieht anders aus: So war zum Beispiel Harry Kuiper, von 2003 - 12 Vorsitzender des Gentechnik-Gremiums der EFSA. Unter seiner Leitung wurden entscheidende Beschlüsse zur Risikobewertung von gentechnisch veränderten Pflanzen gefasst. Vor und nach seiner EFSA-Zeit war er beim ILSI, arbeitete dort mit Monsanto-Mitarbeitern zusammen.
Diana Bánáti war Leiterin des Verwaltungsrates bei der EFSA. Und gleichzeitig in führender Position in der Lobbyagentur ILSI. Sie verzichtete zunächst nach Kritik auf Ihren ILSI-Posten um nach Ihrem Ausscheiden bei der EFSA als wissenschaftliche Direktorin zum ILSI zurückzukehren
Milan Kovác ist seit 2009 im Verwaltungsrat der EFSA. Zugleich war er bis 2011 Vorstandsmitglied von ILSI Europe. Um nur drei Beispiele zu nennen.

https://www.swr.de/odysso/wie-unabhaengig-ist-die-efsa/-/id=1046894/did=13494110/nid=1046894/z3quhz/index.html (Archiv-Version vom 01.03.2016)

Lobbypedia (von lobbycontrol finanziert und unterhalten) hat das ein wenig ausführlicher zusammengestellt. Quellen wie bei wikipedia üblich unten:
https://lobbypedia.de/wiki/Europ%C3%A4ische_Beh%C3%B6rde_f%C3%BCr_Lebensmittelsicherheit

und ebenfalls interessant:
Im gleichen Jahr konnte Testbiotech zeigen, dass die Behörde bei der Bewertung wissenschaftlicher Publikationen mit zweierlei Maß misst.
Der Analyse lag eine französische Studie zugrunde, deren Autoren bei Langzeitversuchen Ratten mit gentechnisch verändertem Mais und dem Herbizid Roundup gefüttert hatten, was zu Gesundheitsschäden bei den Nagern führte.
Die Efsa wies diese Ergebnisse zurück, weil bei der Studie bestimmte Standards nicht eingehalten worden seien. Dabei hatte die Behörde laut Testbiotech zuvor mehrfach Studien akzeptiert, die diese Standards ebenfalls nicht erfüllten, aber keine Gesundheitsrisiken bei Versuchstieren aufzeigten.

http://www.focus.de/wissen/mensch/glyphosat-riskant-oder-nicht-bfr-und-efsa-in-der-kritik_id_5180386.html

Wer sich unabhängig nennt, muss nicht unabhängig sein. Dem verein traue ich seit längerem nicht mehr über den weg. Du kannst dies natürlich weiterhin gern tun. Ist im großen und ganzen dein leben und nicht meins, insofern wünsche ich viel glück und hoffe für dich, dass die jungs und mädels in dem verein kein schindluder mit deiner gesundheit (und der ein paar menschen mehr) betreiben.


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Sind Bündnis90/Die Grünen wissenschaftsfeindlich?

04.09.2017 um 20:10
Zitat von Argus7Argus7 schrieb:Somit ist sowohl Komplementärmedizin als auch Alternativmedizin pseudowissenschaftlich und kann schwere Krankheiten wie Krebs unter Garantie niemals heilen.
Die Komplemtärmedizin versteht sich als Ergänzung nicht als Ersetzung, obwohl beide Begriffe auch synonym verwendet werden.
[quote„Komplementär“ meint Ergänzung – Ergänzung eines etablierten Medizinsystems zu einem „neuen Ganzen“.[7] Der Begriff „Komplementärmedizin“ wird als Ersatz für den Begriff „Alternativmedizin“ gebraucht und soll signalisieren, dass die damit bezeichneten Methoden nicht als Alternativen zur etablierten Medizin angesehen werden sollten, sondern als Ergänzungen. Das entspricht zum einen den Gepflogenheiten der Patienten, die zusätzlich zu konventionellen auch andere Methoden nachfragen und kommuniziert zum anderen die Absicht der Anbieter unkonventioneller Heilmethoden, mit der etablierten Medizin zusammenzuarbeiten.[8] Der Begriff wird auch in Deutschland zunehmend verwendet.[9]
[/quote]

Wikipedia: Alternativmedizin


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04.09.2017 um 21:26
Zitat von gastricgastric schrieb:EFSA unterliegt dem drehtüreffekt. Raus aus der industrie, rein zur EFSA, raus aus der EFSA, rein in die alte firma. Nicht selten sind die alten (und später wieder neuen) kollegen bei coca cola, nestle und monsanto zu finden. Unabhängig sieht anders aus.
Eine Studie des langjährigen Greenpeace-Mitarbeiters Christoph Then warnt mit folgenden Worten vor dem Einsatz gentechnisch veränderter Pflanzen: Unkraut und Schädlinge passen sich - so Then - immer besser an Vernichtungsmittel oder von den Pflanzen produzierte Abwehrgifte an. Ein Wettrüsten zulasten der Umwelt, so Then. Einen Beweis für diese Behauptung liefert uns Herr Then allerdings nicht! Und - als Sachargumente kann ich dies nicht gelten lassen. Das ist nichts anders als reine Polemik.

Dass die Gentechnologie sich vielfacher Kritik von vielen Seiten ausgesetzt sieht, ist für Kenner der Materie nichts Neues. Der technologische Fortschritt stand schon zu allen Zeiten im Blickpunkt der Kritik von zumeist uninformierten bis hin zu inkompetenten Predigern gegen den technologischen Fortschritt. So zählt auch der langjährige Greenpeace-Mitarbeiter Christoph Then zu diesen Menschen. Man erinnere sich nur an die Jungfernfahrt der ersten Dampflok in England. Da behaupteten doch einige "Sachverständige" seinerzeit tatsächlich, dass der Mensch die Geschwindigkeit einer mit 30 Km/h fahrenden Lokomotive nicht überleben könne!

Vor einiger Zeit hatte ich das etwas zweifelhafte "Vergnügen" mit einer Gentechnik-Expertin von Greenpeace E-Mail-Kontakt zu unterhalten. An deren Namen erinnere ich leider nicht mehr, aber als Berufsbezeichnung war Juristin angegeben! Diese Gentechnik-Experten von Greenpeace verstehen sich zwar bestens darauf, den verängstigten Menschen stolz darüber zu berichten, dass es ihnen einmal mehr gelungen ist, ein Versuchsfeld mit gentechnisch veränderten Pflanzen zu zerstören. Von der Gentechnik selbst verstehen sie allerdings so gut wir gar nichts. Echte Gentechnik-Experten sucht man bei Greenpeace nämlich vergebens.  

Wie ich bereits bei der Erwähnung der Séralini-Studie ausgeführt habe, wird auch die Gentechnologie von vielen Seiten mit Kritik und Vorwürfen jeder Art überhäuft. Aber eine konkrete Gefährdung von Menschenleben, die aufgrund der Gentechnik erfolgt sein soll, ist bisher nicht nachgewiesen worden.

Auch die Selbstmord-Serie von indischen Baumwollbauern (die internationale Presse berichtete darüber) kann nicht auf den Einsatz von genverändertem Saatgut zurück geführt werden, wie dies fälschlicherweise mehrfach berichtet wurde. Diese Selbstmorde hatten allesamt eine völlig andere Ursache. Es war schlichtweg so, dass die erhofften Erträge - und damit der wirtschaftliche Erfolg - ausblieben. Eine Experten-Untersuchung, die im Auftrag des obersten Indischen Gerichtes durchgeführt wurde ergab nämlich, dass die Erträge nicht so hoch ausfielen, wie die in der subventionierten Agro-Industrie in den USA und Europa. Dies führte letztlich dazu, das sich die indischen Bauern beim Kauf des Saatgutes zum Teil massiv verschulden mussten. Ihre Ertragssituation war wegen der fehlenden Subventionen daher erheblich schlechter. Somit ist dies kein gentechnisches, sondern ein soziales Problem gewesen, welches zu der hohen Selbstmordrate der Bauern führte. Die Weltmarktpreise reichten eben nicht zum Leben und zum Schuldenabbau schon gar nicht. Für uns Europäer müsste dies zu veränderten Überlegungen bezüglich unserer Subventionspolitik führen. Auch dies ein typisches Beispiel dafür, wie die Gentechnik-Gegner mit verfälschten Schuldzuweisungen und nicht haltbaren Vorwürfen gegen die Gentechnologie argumentieren.

 


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Sind Bündnis90/Die Grünen wissenschaftsfeindlich?

04.09.2017 um 23:48
Ugh, genau das ist einer der Gründe, warum die Grünen unwählbar sind. Als nächstes sollen noch Voodoo und Schamanismus von den Krankenkassen abgedeckt werden und alle Bauern werden dazu verpflichtet ein mit Scheiße befülltes Bullenhorn bei Vollmond im Acker zu vergraben.


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