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Brauchen wir überhaupt noch Schulen?

1.260 Beiträge, Schlüsselwörter: Schule, Reform, Digitalisierung

Brauchen wir überhaupt noch Schulen?

17.08.2019 um 21:09
Apropos Vorbereitung auf's Berufsleben:

In Schleswig-Holstein gibt es seit einigen Jahren sogenannte "Praxisklassen", die gezielt Jugendliche mit "Lernproblemen" auf das Berufsleben vorbereiten. Das ist durchaus umstritten. Soll hier das Lernen zugunsten der Abrichtung auf die Arbeitswelt gerade für schwächere SchülerInnen zementiert werden?

https://www.shz.de/lokales/pinneberger-tageblatt/zum-unterricht-in-den-betrieb-id6639836.html


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17.08.2019 um 21:11
@Doors

Kann man sich überlegen, ob man lieber seinen IDealismus afurechterhalten will und den schwächsten dafür keinen arbeitsplatz ermöglichen möchte, weil das ja schreckliche 'Abrichtung' ist.

Wenn es nach mir geht, bewegen wir uns sowieso auf eine welt zu, wo nicht jeder arbeiten muss und das letztendlich auch so akzeptiert wird. Da muss man auch niemanden mehr abrichten. Aber wenn ich schule will und sage bildung soll auf den beruf vorbereiten, und leute hab, die das nich hinbekommen mit der schule, warum soll ich die dann nicht von einem betrieb ausbilden lassen der was mit ihnena ls arbeitskraft anfangen kann anstatt direkt ins sozialsystem zu schicken und sie dann schlecht zu behandeln?


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17.08.2019 um 21:53
Shionoro schrieb:Wenn man bemerkt, dass eine vorlesung einem gar nix bringt, auch wenn man zuhört, weil man sowieso abdriftet und weiß, dass man sich das ganze besser vernünftig durchlesen kann, sollte man nicht hingehen.
Und das traf auf alle deine Vorlesungen zu?
Shionoro schrieb:Ich z.b. war im studium nie in vorlesungen.
Nie?

Natürlich kann ich mich auch an Vorlesungen erinnern, die man sich schenken konnte, war sie elend öde waren und alles 1:1 so im Script stand.
Die Mehrzahl meiner Vorlesungen war allerdings sehr hilfreich. Manche waren derart hilfreich ,dass man ohne sie kaum den Schein geschafft hätte.


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18.08.2019 um 00:16
groucho schrieb:Und das traf auf alle deine Vorlesungen zu?
Ja. Zumindest für mich. Wem das was bringt, der soll da ja hingehen. Aber das haben viele eher so pro forma gemacht um sich danach zum lernen zu treffen.

Manchmal kamen dann in der Vorlesung beispiele, die nicht im scrip tstanden. War natürlich blöd für mich (musst die mir dann anderweitig holen), aber nur für 'er könnte etwas tun, was vom script abweicht' geb ich mir keine anderthalb stunden , die eben meistens eins zu eins dasselbe wie das script sind.
Warum auch?
groucho schrieb:Nie?

Natürlich kann ich mich auch an Vorlesungen erinnern, die man sich schenken konnte, war sie elend öde waren und alles 1:1 so im Script stand.
Die Mehrzahl meiner Vorlesungen war allerdings sehr hilfreich. Manche waren derart hilfreich ,dass man ohne sie kaum den Schein geschafft hätte.
Anfangs, wo ich mir das angeguckt hab, bis ich sehr schnell merkte, dass das nix für mich ist. Ein paar mal pro forma, um eben leute danach zu treffen. ICh hatte nie das gefühl, etwas zu verpassen.

Wo ich dann zugegen war waren Tutorien und sogenannte Globalübungen, wo dann wirklichj aufgaben vorgestellt worden sind und wie man mit ihnen umgeht. Das script habe ich natürlich auch gelernt, weswegen ich das, was in der VL passiert ist, schon durchaus wusste.

Es gab nur ein einziges fach, wo ich wirklich in die VL ging, und das war ein ausnahmefall. Da waren nur 5 Leute im Kurs und das war eher sowas wie ein halbjähriges seminar, so richtig mit hausaufgaben vorstellen, weil es extrem anspruchsvoll aber gleichzeitig so klein war.


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18.08.2019 um 01:16
Shionoro schrieb:Anfangs, wo ich mir das angeguckt hab, bis ich sehr schnell merkte, dass das nix für mich ist.
Dann hast du vielleicht das falsche Studium gewählt? Ich persönlich habe mir meine Kurse bei den Profs ausgewählt, die mir sympathisch waren und da war keine Vorlesung langweilig. Im Gegenteil.


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18.08.2019 um 01:21
@Katebeckett

Ich hab mein studium aber ziemlich gut abgeschlossen und bin sehr froh, dass ich es gemacht habe.
Das Problem waren nicht die profs, ich mochte die meisten von meinen profs. Kompetente, freundliche Leute.
Hab auch bei denen im Seminar dann gut mitgearbeitet, so isses nun nicht.

Aber die Vorlesungen bringen nunmal nix, wenn dasselbe im script steht (oder stehen könnte).
Klar, man kann leute zwingen etwas von der tafel abzuschreiben anstatt es ihnen gebunden auf eine art und weise zu geben, mit der man vernünftig arbeiten kann. Einfach nur, weil man denkt, das machen zu müssen.
ist aber keine so tolle idee, wenn einem was am lernerfolg der leute gelegen ist.

Und so ist das in der schule auch, aber mit dem unterschied, dass die schüler zur vorlesung hingehen müssen, im gegensatz zu mir. Nicht dürfen, wie ich. Müssen.
Wenn ich dem unterricht nich wirklich folgen kann wegen tagträumen und weil es einfach nicht meine art zu lernen ist, obwohl mich mathe erheblich interessiert und ich darin auch talent habe (wie gesagt, hab meins tudium gut abgeschlossen letztendlich, nach startschwierigkeiten, die aber eher durch das feiern gehen und sich ausleben kamen als durch fachliches), warum soll dann ein schüler dem unterricht folgen können, wenn der ihn weniger interessiert und er da vielleicht nichtmal talent drin hat?

Dem begegnet man durch das herabsetzen des niveaus, sodass da letztendlich gar nix bei rumkommt, aber man sagen kann, man habe ihm doch was beigebracht. Ich verstehe nicht, wie man das so gut finden kann.


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18.08.2019 um 07:41
Nerok schrieb:Wenn mittlerweile viele "Erste Stunden" schon um 7:30 Uhr oder noch früher anfangen anstatt wie zu meiner Zeit 8 Uhr dann braucht man sich nicht wundern wenn die Schüler gerade in den ersten Stunden nur bedingt aufnahmefähig sind.
Stimmt, sinnvoller wäre ein Schulbeginn gegen neun Uhr. So etwas scheitern aber meistens am Widerstand der Eltern, die ihre Kinder vor Arbeitsbeginn in die Schule bringen möchten.


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18.08.2019 um 08:37
Shionoro schrieb:Ja. Zumindest für mich.
Na, dann formuliere das doch gleich so.
Ich kann mir kaum vorstellen, dass alle Vorlesungen in deinem Fachbereich schlecht waren.

Mit anderen Worten: Vorlesungen funktionieren - nur eben nicht für dich.
Shionoro schrieb:Wo ich dann zugegen war waren Tutorien und sogenannte Globalübungen, wo dann wirklichj aufgaben vorgestellt worden sind und wie man mit ihnen umgeht.
Daran hätte ich in vielen Fächern gar nicht sinnvoll teilnehmen können, wenn ich die zugehörige Vorlesung nicht besucht hätte.
Pan_narrans schrieb:Stimmt, sinnvoller wäre ein Schulbeginn gegen neun Uhr. So etwas scheitern aber meistens am Widerstand der Eltern, die ihre Kinder vor Arbeitsbeginn in die Schule bringen möchten.
Oder an dem Widerstand der Schüler.
Ich habe vor Kurzem eine Umfrage gesehen, wonach Schüler eher früher anfangen wollen, weil sie dann mehr vom Nachmittag haben. (Mal sehen, ob ich die wieder finde, dann reiche ich sie nach)
https://www.spiegel.de/forum/lebenundlernen/von-wegen-langschlaefer-schueler-wollen-fruehen-unterrichtsbeginn-thread-941...
Aber mit den Eltern hast du sicher auch recht.


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18.08.2019 um 11:44
@groucho

Das hier war mein ursprünglicher quote
Shionoro schrieb:Ich z.b. war im studium nie in vorlesungen. Warum? Weil mir das nix gebracht hat, ich saß da müde rum und hab auf dem handy gespielt. Stattdessen hab ich das script gelernt, wo dasselbe drin stand. Hat auch gereicht. Das heißt aber nicht, dass ich keien informationen aufnehmen kann, wenn mir einer was erzählt. In meinem zweiten studium gibt es keine scripte sondern nu seminare, da bekomm ich dasslebe mit wie jeder andere auch. Nur mti dem manko, dass man physisch da sein muss und mitschreiben sollte.
ICH war nie in vorlesungen weil MIR das nichts gebracht hat weil ICH da müde rum saß.

Weißt du, es ist ja ganz drollig, wenn du in ermangelung von ARgumenten lieber so ein hit n run ding machst und ab und an mal was von der Seite schreibst, aber wenigstens lesen können solltest du schon :)
groucho schrieb:Daran hätte ich in vielen Fächern gar nicht sinnvoll teilnehmen können, wenn ich die zugehörige Vorlesung nicht besucht hätte.
Tja, und wäre dem so gewesen, wäre ich warscheinlich zur VL hingegangen. Wäre immer noch nich das Optimum gewesen, weil man das, was in der Vl passiert letztendlich auch in ein Script schreiben kann, aber sei es drum.
Die Diskussion begann , weil über unterschiedliche lerntypen gesprochen wurde. Die gibt es in der ausprägung aber nicht. Wohl aber gibt es unterschiedliche Lernprozesse. Für manche Leute ist es nich so toll, ihr haus zu verlassen um an einen ort mit ganz vielen anderen leuten zu gehen wo einer was präsentiert anstatt es sich zu Hause einfach in ruhe zu geben (ob jetzt als video, als text oder sonstwie).
Können die, wenn es sehr wichtig ist, auch, macht es hinen aber unnötig schwer.


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18.08.2019 um 11:48
Doors schrieb:In Schleswig-Holstein gibt es seit einigen Jahren sogenannte "Praxisklassen", die gezielt Jugendliche mit "Lernproblemen" auf das Berufsleben vorbereiten. Das ist durchaus umstritten. Soll hier das Lernen zugunsten der Abrichtung auf die Arbeitswelt gerade für schwächere SchülerInnen zementiert werden?
Ist doch richtig so. Man kann mit der Vorbereitung aufs Berufsleben nie früh genug beginnen.
Die Kurse sind für Schüler der 8 und 9. Klassen, da befinden sich die Schüler bereits auf der Zielgeraden Richtung Arbeitsmarkt.

Fragwürdiger finde ich, dass in Grundschulen keine Chancengleichheit herrscht, die
Qualität der Grundschulen ist sehr unterschiedlich.


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18.08.2019 um 11:52
@parabol

Chancengleichheit kann nur dann herrschen, wenn man auf die Bedürfnisse aller Kinder vernünftig eingehen kann.
Das geht in der Schule aber nicht.
Die Schule sucht EIN EINZIGES Lernprogramm, was möglichst nah an den Bedürfnissen aller Kinder dran ist.
Das ist zum Scheitern verurteilt, es sei denn, man hat eine recht homogene klasse. Die Heterogenität der Klassen nimmt aber zu, ob durch Inklusion von Kindern mit speziellen Bedürfnissen, Migration und z.b. daraus entstehenden Sprachschwierigkeiten und auch schlichtweg durch die weitere Individualisierung unserer Gesellschaft.

Und einfach zu sagen 'naja wir packen die komischen kinder einfach auf spezielle schulen' klappt nicht.
Da müsstest du irgendwann für jede gruppe ihre eigene schule aufmachen.


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18.08.2019 um 12:00
Shionoro schrieb:Die Schule sucht EIN EINZIGES Lernprogramm, was möglichst nah an den Bedürfnissen aller Kinder dran ist.
Shionoro schrieb:Die Heterogenität der Klassen nimmt aber zu, ob durch Inklusion von Kindern mit speziellen Bedürfnissen, Migration und z.b. daraus entstehenden Sprachschwierigkeiten
Die Schule (Grundschule) müsste auf jeden Fall darauf reagieren, wenn in einer Klasse die Hälfte der Schüler ein Sprachproblem hat oder eiinge Schüler gewalttätig sind.
Reagieren statt ignorieren.


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18.08.2019 um 12:01
parabol schrieb:Die Schule (Grundschule) müsste auf jeden Fall darauf reagieren, wenn in einer Klasse die Hälfte der Schüler ein Sprachproblem hat oder eiinge Schüler gewalttätig sind.
Reagieren statt ignorieren.
Klar. Aber wie soll die das denn machen? Was die Schule alles tun und können soll ist schnell dahergesagt, aber wie genau das im Schulsystem gehen soll, das können dann die wenigsten sagen (außerhalb eben von allerlei allgemeinsätzen).

Das ist ja das problem.


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18.08.2019 um 12:18
Shionoro schrieb:Aber wie soll die das denn machen?
Nicht die Schule muß etwas machen, das Bildungsministerium ist in der Pflicht.
Wenn es Sprachbarrieren gibt, dann müssen Grundlagen geschaffen werden damit diese kein Problem darstellen.
Du kannst 20 Schüler nicht in der Entwicklung hemmen weil 5 vlt. mit dem Stoff nicht mitkommen. Das ist der falsche Weg für die Zukunft in der wir immer so gerne schwadronieren, das Bildung die Grundlage des späteren Erfolges ist.


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18.08.2019 um 12:20
Shionoro schrieb:Aber wie soll die das denn machen?
Komisch..also zu meiner Zeit wurden Schüler die eklatante Probleme hatten und nicht mitkamen entweder nicht Versetzt oder wenn sie so schwerwiegend waren sogar auf "Sonderschulen" geschickt...hat sich das in den letzten 15 - 20 Jahren verändert?


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18.08.2019 um 12:21
Interessant ist, dass in mehreren Schulen in unserer Gegend viele Schüler sich einen früheren Uterrichtsbeginn im Sommer wünschen. Zwischen 7 Uhr und 7:30 Uhr reichen die Vorschläge. Das scheiterte bislang eher an den Eltern als an den Schülern. 9 Uhr wäre viel zu spät, dann würde die Schule nur länger in den Nachmittag dauern. Das hätte ich nie gewollt.


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18.08.2019 um 12:22
abberline schrieb:dann würde die Schule nur länger in den Nachmittag dauern.
Und das obwohl Ganztagsschulen mittlerweile doch viel häufiger sind und sogar gewünscht werden.
Verrückte Welt.


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18.08.2019 um 12:28
Gwyddion schrieb:Nicht die Schule muß etwas machen, das Bildungsministerium ist in der Pflicht.
Wenn es Sprachbarrieren gibt, dann müssen Grundlagen geschaffen werden damit diese kein Problem darstellen.
Du kannst 20 Schüler nicht in der Entwicklung hemmen weil 5 vlt. mit dem Stoff nicht mitkommen. Das ist der falsche Weg für die Zukunft in der wir immer so gerne schwadronieren, das Bildung die Grundlage des späteren Erfolges ist.
Du siehst das bei sprachbarrieren, dass man 20 schüler nicht für 5 in der entwicklung hemmen kann.
Warum siehst du aber nicht, dass ich nicht 25 Leute mit Schulstoff den sie langweililg und sinnlos finden behelligen muss, nur weil es 2-3 in der klasse später mal einen minimalen wissensvorsprung im studium ermöglichen könnte, den man schnell nachholen kann?

Selbst wenn ich die fremdsprachler alle aus dem regelunterricht packe und nur noch gut angepasste deutsche kinder da sitzen habe werde ich mich immer dem fakt stellen müssen, dass die hälfte der klasse unterdurchschnittlich talentiert und interessiert ist (mindestens die hälfte)


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18.08.2019 um 12:30
Nerok schrieb:Komisch..also zu meiner Zeit wurden Schüler die eklatante Probleme hatten und nicht mitkamen entweder nicht Versetzt oder wenn sie so schwerwiegend waren sogar auf "Sonderschulen" geschickt...hat sich das in den letzten 15 - 20 Jahren verändert?
Ja. Das hat es.
Und auch früher hat das ja die Probleme nicht gelöst, sondern verlagert.

Hauptschule ist zum Stigma geworden, obwohl viele Hauptschulen sich wirklich mühe um ihre kinder gegeben haben (und dabei gute arbeit geleistet haben).
Aber ein System, was einen großen anteil der schüler stigmatisiert (und die HS hatte mal einen großen anteil schüler) ist ja kein gutes system, oder?


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18.08.2019 um 12:33
Shionoro schrieb:den sie langweililg und sinnlos finden behelligen muss
Wenn ich an meine Schulzeit zurückdenke, fand ich die meisten Fächer fürchterlich langweilig und wäre lieber bolzen gegangen.
Heute jedoch helfen mir die Kenntnisse im Berufsleben und auch im sozialen Bereich.

Wenn Du Chancengleichheit für den späteren Arbeitsmarkt haben möchtest, dann ist eine gewisse Allgemeinbildung sehr wichtig.

Mal ehrlich, welcher Schüler lernt denn freiwillig ... da sitzen doch viele lieber vor der Konsole/PC oder "chillen" ob des fürchterlichen
Drucks der Freizeit mit ihren "Kollegen".

Ich würde auch lieber eine Pille einwerfen die mir Wissen vermittelt. Aber die gibt es nicht.


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