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Übergewicht unter Strafe - Ein Zukunftsmodell?

484 Beiträge, Schlüsselwörter: Dicke Fette Menschen

Übergewicht unter Strafe - Ein Zukunftsmodell?

24.09.2018 um 16:33
Drosselpart schrieb:Beim sogenannten "Apfeltyp", bei dem sich das Körperfett zum größten Teil um die Taille befindet, ist das Risiko von Erkrankungen sehr hoch, ggf. passt dann auch ein Taille-Hüfte-Quotient besser in eine Messung.
Sofern der Hüftwert nicht knöchern bedingt ist (ausladendes Darmbein). Immerhin ein Ansatz mehr als eine Variable mit einzubeziehen.
Allerdings werden auch dadurch krankheitsbedingte Effekte nicht erfasst.
Vincent schrieb:Ist Gesundheit auch eine Holschuld, die Konsequenz und Durchhaltevermögen erfordert?
Bestenfalls in Teilen. Man kann etwas dazu beitragen einige Risiken zu minimieren, aber es gibt wohl keine Möglichkeit Krankheiten zu verhindern.


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Übergewicht unter Strafe - Ein Zukunftsmodell?

24.09.2018 um 16:34
Thaddeus schrieb:Hm, wenn die Vermeidung von Übergewicht keine 50 Euro einspart, dann ergibt das keinen Sinn, das ist wahr. Wenn durch einen Anreiz aber 80 Euro gespart werden, dann bezahlt sich das von allein.
Haha, 80€ kosten doch schon ein paar wenige Blutzucker-Teststreifen, die Einsparungen dürften schon etwas größer ausfallen. Im Prinzip verringert sich für die Kasse das Risiko, das ein bestimmter Versicheringsfall eintreten wird.


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24.09.2018 um 16:35
Um dem Übergewicht etwas entgegen zu setzen hilft meines Erachtens nur Folgendes:

Gesundes leckeres frisch gekochtes Essen an allen Schulen und Kindergärten. Wenn ich als Kind 10-12 oder auch mal mehr Jahre gesunde leckere Kost gegessen habe, vergesse ich das nicht und bin dann ja auch nach der Schulzeit weit weniger übergewichtig, als ich es ohne eine solche Versorgung wäre. Dann wiegt der 18jährige gar nicht 117kg. Dann kauft er sich auch nicht 5 Riegel an der Bude nach der Schule, wenn er gerade noch gut gegessen hat. Dann wird er 10 Jahre später dies auch seinen Kindern nicht anders vorleben.

Das kostet Geld, das aber sehr nachhaltig investiert wäre. Und niemand kann sich davon diskriminiert fühlen, höchstens Mäces und WürgerKing und Nestle, aber das wäre es wert.


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24.09.2018 um 16:37
Zyklotrop schrieb:Bestenfalls in Teilen. Man kann etwas dazu beitragen einige Risiken zu minimieren, aber es gibt wohl keine Möglichkeit Krankheiten zu verhindern.
Wieso sollte es dann nicht möglich sein, den freiwilligen Anteil an der Risikominimierung zu belohnen? Mir scheint, du stellst dich der Idee insgesamt quer, ohne jetzt explizit nur auf Übergewicht anzusprechen.


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24.09.2018 um 16:38
Vincent schrieb:Wieso sollte es dann nicht möglich sein, den freiwilligen Anteil an der Risikominimierung zu belohnen?
Stelle einfach ein gerechtes Konzept vor.
Danach wird ja gesucht.
Es wäre nicht fair uns das vozuenthalten.


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Übergewicht unter Strafe - Ein Zukunftsmodell?

24.09.2018 um 16:41
@sacredheart
Das wäre eine Hälfte.

Die zweite Hälfte ist ein Sportunterricht, der in erster Linie Spaß macht, damit man sich gern und oft bewegt, anstatt sich gedemütigt und unsportlich zu fühlen. Verbessern statt Abstempeln.

Die dritte Hälfte ist ein gesundes Selbstverständnis, das dazu führt, daß Vergnügen nicht übertrieben oral gesucht wird. Egal, ob Essen oder Zigaretten. Nun ja, nicht so oral eben.

Frustesser versuchen, etwas mit Essen zu lösen, das man langfristig nicht mit Essen lösen kann. Auch da hat die Schule Möglichkeiten.


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24.09.2018 um 16:42
@Zyklotrop
Gibt es nicht ein Bonusheft beim Zahnarzt?
Wäre ein Äquivalent dazu denn so ungeheuerlich?

Sicherlich, der eine hat aufgrund seiner Genetik oder anderer Umstände, die er nicht verantwortet mehr Glück und hervorragende Zähne, der andere nicht. Dass das ein Problem sein kann und die Ursachen wie allgemein bei anderen körperlichen Beschwerden nicht exakt festzustellen sind, hast du gerade in Bezug auf Übergewicht nun deutlich genug herausgearbeitet. Jetzt muss man sich aber fragen, wieso ein Bonusheft tragbar ist?!


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Übergewicht unter Strafe - Ein Zukunftsmodell?

24.09.2018 um 16:42
Thaddeus schrieb:Ich sehe den stärksten Ansatz immer noch in einem Schulsystem, das kompetente Eltern heranbildet, die sinnvolles Verhalten in ihren Kindern erkennen können und fördern. Ganz unten an der Wurzel angesetzt.
Kindergarten und schule kann da viel bringen. Vor allem würde es die Herkunft des Kindes etwas mehr egalisieren.
Wenn in einem Elternhaus auf Bewegung und Ernährung kein Wert gelegt wird und es auch sonst keinerlei Input gibt, ist die Wahrscheinlichkeit eben hoch, dass sich schlechte Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten etablieren. Davon später wieder weg zu kommen, ist schwierig.
Aber das kostet natürlich und die Gesellschaft muss bereit sein, dafür Geld auszugeben.

Aber das ist eben nur ein Teil, aber einer, den der Staat grundsätzlich leisten könnte (und teilweise ja auch leistet). Zusätzlich kann man auch versuchen, dass gesunde Ernährung nicht vom Geldbeutel abhängt (durch Subventionen). Und natürlich durch das allgemeine Fördern von Projekten, die solche Dinge mehr ins Bewusstsein der Menschen rücken.

Zwar ist Bildung und gesundheitsbewusstes Leben durchaus eine Holschuld, jedoch klappt das eben nicht, so dass die Gesellschaft trot dieser Eigenschaft bestimmte Dinge aktiv ins Bewusstsein rücken sollte.
Vincent schrieb:Wieso sollte es dann nicht möglich sein, den freiwilligen Anteil an der Risikominimierung zu belohnen?
Der Knackpunkt ist, wie man das belohnen kann und trotzdem die individuellen Besonderheiten berücksichtigt.
Ein gleiches, aber in Anbetracht der unterschiedlichen Umstände und Ausgangssituationen unfaires Belohnungssystem wäre sicher leicht möglich.
Problematisch wird es aber, wenn man diese unterschiedlichen Dinge einbeziehen möchte. Da müsste man den gläsernen Menschen schaffen.


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24.09.2018 um 16:45
sacredheart schrieb:Und mit dem Bonus System wären eben wieder die in den Arsch getreten, die gar keine Chance haben, die Vorgaben einzuhalten, rechtlich sehr sehr dünnes Eis.
Willst Du uns hier alle veräppeln, soll das heissen hier handelt es sich um dünnes Eis oder es wird schon wieder jemand benachteiligt?
Die Mitgliedschaft im Fußballverein, der regelmäßige Check beim Zahnarzt, der Nichtraucherkurs nach Neujahr - all das bringt Punkte.

Bereits ab 1.000 Punkten gibt es einen Bonus. Sie haben die Wahl, ob Sie 30 Euro als TK-BonusDirect ausgezahlt oder 60 Euro TK-Gesundheitsdividende haben möchten....

...Je mehr Punkte Sie sammeln, desto höher ist Ihr Bonus....

...Übrigens: Wir werden gelegentlich gefragt, ob ein Teilnehmer einem anderen seine Punkte schenken kann. Nein, kann er nicht....
https://www.tk.de/techniker/service/gesundheit-und-medizin/praevention-und-frueherkennung/tk-bonusprogramm/programm-2010356


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24.09.2018 um 16:48
@kleinundgrün

Da wäre es interessant zu überlegen, was kompetentere Menschen für das Bruttosozialprodukt bedeuten. Ich jedenfalls würde das Risiko eingehen, mündigere Bürger zu erziehen, die sinnvollere Entscheidungen treffen und ihr Leben erfolgreicher und nachhaltiger planen. Das geht dann weit über Wampenvermeidung hinaus.

Wie gesagt, ich halte finanzielle Anreize für gar nicht so effektiv. Aber wenn man keine (finanziellen) Boni mehr schaffen darf, weil es angeblich ungerecht ist (manche können den Bonus nicht wahrnehmen), dann muß die Olympiade abgeschafft werden, weil Stephen Hawking nicht mitmachen konnte.

ich glaube, das schießt dann über das Ziel hinaus. Es muß erlaubt sein, sinnvolle Leistung zu belohnen. Meiner Meinung nach am besten früh und emotional.


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24.09.2018 um 16:50
Vincent schrieb:Gibt es nicht ein Bonusheft beim Zahnarzt?
Wäre ein Äquivalent dazu denn so ungeheuerlich?
Nun ja, ich hatte gehofft du könntest ein gerechtes System präsentieren. Eine Gegenfrage wirkt da jetzt nicht besonders originell.
Bonusheft beim Zahnarzt.
Aha.
Da gibts den Bonus für wahrgenommene Vorsorgetermine, ganz gleich ob sich dadurch deine Mundhygiene gebessert hat oder nicht.
Wie stelle ich mir das z. B. bei einem Gelenkschaden aufgrund jahrelanger Adipositas vor?
Kriegt man dann keine Op?
Eine OP 2. Klasse?
Muss man was zuzahlen?
Wie hast du dir das gedacht?

Mal abgesehen, dass du dann bei jeder Massnahme nachweisen müsstest, dass die Adipositas alleine ursächlich war.
Ich sehe da eine Prozesslawine ungeahnten Ausmasses.
Aber vielleicht habe ich dich auch falsch verstanden.
Erläuter es doch bitte mal etwas genauer.


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24.09.2018 um 17:05
Thaddeus schrieb:Aber wenn man keine (finanziellen) Boni mehr schaffen darf
Dagegen sage ich nichts und es ist da auch nicht sinnvoll, bei einer Diskussion zu einem konkreten Thema eine allgemeine Schlussfolgerung zu ziehen. In manchen Bereichen sind Boni sinnvoll, in manchen nicht.
Thaddeus schrieb:Ich jedenfalls würde das Risiko eingehen, mündigere Bürger zu erziehen, die sinnvollere Entscheidungen treffen und ihr Leben erfolgreicher und nachhaltiger planen.
Wer spricht dagegen?
Thaddeus schrieb:Es muß erlaubt sein, sinnvolle Leistung zu belohnen.
Ich sage nicht, dass so etwas nicht generell verboten sein soll. Sondern dass es auf die konkreten Umstände an kommt. Der Nutzen muss in einem vernünftigen Verhältnis zum Aufwand stehen. Und hier sehe ich das nicht.

Die TK bietet mit ihren Bonusprogramm eine ganze Reihe an Möglichkeiten. Damit werden viele in die Lage versetzt, Boni zu sammeln. Nicht nur die eh schon sportlich fitten, sondern auch diejenigen, die sich regelmäßig impfen lassen etc. Das unterscheidet sich von dem BMI (oder Übergewicht) als Basis.
Aber so lautet hier das Thema: Übergewicht als Merkmal für einen Bonus/Malus. Und das ist in meinen Augen abzulehnen.


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24.09.2018 um 17:06
@UrnerMeitschi

Man kann Menschen nicht wie Maschinen einpreisen, so gern das auch manche täten, um auch noch den letzten Cent aus dem willigen Opfervieh rauszupressen.

Übergewicht kann die verschiedensten Ursachen haben - was ist mit denen, bei denen es psychisch bedingt ist (durch einen Missbrauch z. B.)? Dann müsste da doch auch der "Verursacher" bezahlen.

Außerdem gibt es phsiologisch und auch genetisch die unterschiedlichsten Typen in der Verstoffwechslung von Energie - es gibt z. B. neue Untersuchungen, dass eine bestimmte Darmflora die Entstehung von Übergewicht begünstigen kann.
Diese Zusammensetzung der Darmflora ist aber so komplex, dass man nicht eben mal eruieren kann, welche Ursachen in welcher WEchselwirkung jetzt wie genau ursächlich sind.
Wie soll denn dieses Problem "kostentechnisch" dann in deinem Vorschlag, hier Risikoaufschläge zu verlangen, behandelt werden?
Das funktioniert einfach nicht - und das waren jetzt grad mal zwei Beispiele von vielen, die einem sicher einfallen, wenn man nur mal kurz überlegt.

Klar, natürlich kannst du die Analogie aufmachen zum Rauchen - da ist es aber nur mal gesichert, dass bestimmte Stoffe krebserregend, bzw. krankheitsauslösend sind (z. B. bei der Genese von Herz-Kreislauferkrankungen) und da hast du eine ganz andere Ausgangslage.
Wobei ich es auch da als Lösung auch nicht die Tabaksteuer gewählt hätte - da könnte man ja auch sagen, das muss eine Gesellschaft aushalten.

Jedes Mal, wenn du ein Verhalten einer Kontrolle unterziehen möchtest (und in dem Fall, wie von dir vorgeschlagen, auch noch staatlich sanktioniert), dann nimmst du dem Menschen etwas mehr von seiner Autonomie.
Ist die Frage, ob das eine Gesellschaft wirklich will ....


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Übergewicht unter Strafe - Ein Zukunftsmodell?

24.09.2018 um 17:07
Zyklotrop schrieb:Da gibts den Bonus für wahrgenommene Vorsorgetermine, ganz gleich ob sich dadurch deine Mundhygiene gebessert hat oder nicht.
Wie stelle ich mir das z. B. bei einem Gelenkschaden aufgrund jahrelanger Adipositas vor?
Kriegt man dann keine Op?
Eine OP 2. Klasse?
Die Frage stellt sich doch gar nicht. Oder muss man sich Sorgen machen, eine 2. Klassige Zahnbehandlung zu bekommen, wenn man kein Bonusheft vorweisen kann? Es geht um die Vergünstigung.

Es soll eben nicht der schlechte Zahnzustand bestraft werden, sondern die regelmäßige Kontrolle und beispielsweise Prophylaxe belohnt*. Äquivalent kann man Ernährungsberatungen anbieten, Kochkurse und Physiotherapien, Sportunterricht. Deren Teilnahme durch ein Bonussystem vergütet wird.
In diesem Fall wird der genetisch kranke und dadurch übergewichtige genauso wenig "bestraft" wie derjenige mit einer unverschuldet
schlechten Zahnhygiene.

`*Edit


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24.09.2018 um 17:08
Soweit ich informiert bin, werden ohnehin schon Vergünstigungen angeboten bei der Anschaffung von Sportgeräten bzw. Elektronik und sogar bei Fitnessstudios, wobei ich mir da jetzt beim Letzteres nicht sicher bin..


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24.09.2018 um 17:11
Vincent schrieb:Die Frage stellt sich doch gar nicht. Oder muss man sich Sorgen machen, eine 2. Klassige Zahnbehandlung zu bekommen, wenn man kein Bonusheft vorweisen kann? Es geht um die Vergünstigung.
Deshalb auch
Zyklotrop schrieb:Muss man was zuzahlen?
Wie stelle ich mir das vor? Der Eine bekommt seine OP für lau und der Andere, der nicht regelmässig bei der Vorsorge war muss zubezahlen?
Vincent schrieb:Äquivalent kann man Ernährungsberatungen anbieten, Kochkurse und Physiotherapien, Sportunterricht. Deren Teilnahme durch ein Bonussystem vergütet wird.
Gibts doch alles schon.


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24.09.2018 um 17:29
@UrnerMeitschi

Ich finde, das ist ein hervorragendes Thema. Aber statt bei erhöhten Krankenkassenbeiträgen oder Zuckersteuern anzusetzen würde ich das Problem gesellschaftspolitisch angehen.
Jeder hasst gern eine andere Gruppe. Die einen hassen die Rechten, die anderen die Linken und die Flüchtlinge hassen auch einen Haufen Leute. Das wird mit Inbrunst und auch mit beträchtlichem finanziellem und zeitlichem Aufwand betrieben. Die Leute definieren sich geradezu mit ihrem Hass auf eine andere Gruppe.
Wieso wurde der Hass auf Dicke noch nicht in die richtigen politischen Kanäle geleitet? Weil es @UrnerMeitschi bedurfte diese Gelegenheit aufzuzeigen!
Ich empfehle eine Bewegung zu gründen, zb. Besorgte Bürger gegen Dicke in Bayern (BeBegeDiBa), die es zu ihrer heroischen Pflicht macht, endlich die PC zu überwinden und hemmungslos gegen Fette hetzt.
Das befriedigt ungemein und ich glaube, die unterschiedlichsten (schlanken) Bürger könnten so den zunehmenden Riss in der Gesellschaft überwinden. Da trinkt der durchtrainierte Naziglatzkopf mit dem hageren Veganer einen auf die Bekämpfung der Schädlinge des fitten Volkskörpers.
Der linksliberale Langstreckenläufer mit dem fitten Fechter aus der Burschenschaft sind sich ihres gemeinsamen Gegners sicher: Der Fette muss um die Ecke.
Auch sagt der Koran (oder auch nicht): Inschallah, du sollst nicht soviel türkischen Honig essen, auf das du nicht fett werden mögest, denn so will es Allah.
So könnten sich auch muslimische Flüchtlinge bestens integrieren!


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Übergewicht unter Strafe - Ein Zukunftsmodell?

24.09.2018 um 17:35
@staples
staples schrieb:Ich empfehle eine Bewegung zu gründen, zb. Besorgte Bürger gegen Dicke in Bayern (BeBegeDiBa)
:trollking:


Haste echt klasse auf den Punkt gebracht.

Und während alle ihre Nachbarn hassen und sich selbst besser dabei fühlen, ziehen die wirklich großen Probleme der Menschheit an uns allen vorbei ...
bis jemand wahrscheinlich auch dann noch auf die Idee kommt, dass Dicke schuld sind an der Klimaerwärmung, schließlich brauchen sie ja so viel Energie.

Grandios.


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24.09.2018 um 17:44
Zyklotrop schrieb:Gibts doch alles schon.
An dem Punkt ist es in meinen Augen eben problematisch.

Klar gibt es das alles und im Grunde auch leicht erreichbar. Trotzdem nutzen das primär die Leute, die eh schon interessiert und informiert sind.
Natürlich kann man sich auf den Standpunkt stellen, dass das eben Eigenverantwortung ist und wer es trotz Angebot nicht wahr nimmt selbst schuld ist. Aber so ticken Menschen halt nicht. Deswegen werden wir manchmal zu unserem Glück gedrängt. Haben Pflichtversicherungen etc.

Oft funktioniert es besser, wenn Bildungsangebote nicht nur bereit stehen, sondern wenn sie in angenehmen Häppchen gefüttert werden. Das mag zwar nach fehlender Selbständigkeit aussehen, aber so gewinnen die Einzelpersonen und die Gesellschaft eben eher. Menschen sind manchmal eben unselbständig und nicht eigenverantwortlich genug.


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24.09.2018 um 17:47
Alicet schrieb:Und während alle ihre Nachbarn hassen und sich selbst besser dabei fühlen, ziehen die wirklich großen Probleme der Menschheit an uns allen vorbei ...
bis jemand wahrscheinlich auch dann noch auf die Idee kommt, dass Dicke schuld sind an der Klimaerwärmung, schließlich brauchen sie ja so viel Energie.

Grandios.
Was sagst du da? 10% Steuer drauf für dich + 10% höhere Krankenkassenkosten für dich!
Grund: Du sorgst dafür, dass sich die Besorgten Europäer gegen die Verfettung des Abendlandes (BEGVDA) keine iPhone X auf einmal leisten können und, dass die Schlanken bald zur Minderheit werden könnten! Außerdem machst du verheerende finanzielle Schäden mit deiner Aussage!


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