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Räumung des Hambacher Forstes

1.369 Beiträge, Schlüsselwörter: RWE, Braunkohle, Hambacher Forst, Tagebau, Hambi

Räumung des Hambacher Forstes

02.10.2018 um 12:43
Bone02943 schrieb:Oder zu den kosten die verursacht werden wenn Menschen in anderen ländern umgesiedelt werden, damit wir an Rohstoffe gelangen die für die eE unumgänglich sind?
EE scheinen für Dich ein großes Problem zu sein. Aber die gleichen Rohstoffe werden für Fahrzeuge, Flugzeuge, Smartphons, Plasma- und LCD-Bildschirme, Leuchtstofflampen, Magnetresonanztomographen (MRI) usw. benötigt. Ist das kein Problem für Dich? Die Probleme mit der Förderung von vielen Rohstoffen ist hinlänglich bekannt, existiert aber nicht erst seit dem es EE gibt, sondern schon viel länger.


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Räumung des Hambacher Forstes

02.10.2018 um 13:03
Fedaykin schrieb:Nee, am Ende hast du doch mehr.

DU musst in deiner REchnung die Neubauten aufaddieren.
Es ist doch egal unser Wert kommt am Schluß immer drauf also je mehr wir verursachen desto größer der Gesamtwert.
Fedaykin schrieb:Prozentual? Die Frage ist eben ob sie CO2 mäßig Besser liegen. Vor kuzen lagen sie 10 Jahr vor dem Erreichen ihres Peaks. Wenn sie ihre Kohlepläne durchziehen sieht das wieder anders aus.
Wart erstmal ab wenn die Inder loslegen aber wir gestalten mit, ob in Indien Kohlekraftwerke gebaut werden oder nicht ist auch eine Folge unserer Mitgestaltung auch in China ist der Ausbau von EE durchaus eine Folge unserer Politik.


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Räumung des Hambacher Forstes

02.10.2018 um 13:17
Fedaykin schrieb:Kleine Anlagen? Wieviel Gigawatt haben wir denn so?
Der Großteil der Anlagen wird keine 100 MW haben. Sicherlich wird es dabei auch mittelgroße Ausnahmen geben. Aber Kohlekraftwerke mit mehreren Tausend MW Leistung sind global betrachtet eher die Seltenheit. Es gibt schon ein paar, aber man kann sie auch an einer Hand abzählen.
Fedaykin schrieb:Ja am besten Alles.
Dann fange ich mal an:

Dass die von dir genannten Länder ausschließlich Steinkohlekraftwerke bauen?

Und genau da kommen wir an einen interessanten Punkt. Nachzuweisen dass in diesen Ländern keine Braunkohlekraftwerke gebaut werden ist so absurd wie nachzuweisen dass es keinen Gott gibt. Der Aufwand wäre riesig. Vernünftiger und einfacher wäre es nachzuweisen dass solche Kraftwerke in Planung/Bau sind. Wenn es so viele sind lassen sich doch ganz einfach welche recherchieren? Aber die Frage habe ich dir ja schon einmal gestellt. Auf die Antwort warte ich immer noch.

Dass die gebauten Anlagen relativ klein sind?

Wirf doch einfach einen Blick in die gute alte Wikipedia. Beispielsweise schaffen die beschrieenen türkischen Kohlekraftwerke Feuerungswärmeleistungen von 1300 MW. 1300 MW FWL haben in Deutschland schon die Heizkraftwerke größerer Stadtwerke zu bieten. Neugeplante Kraftwerke werden da auch nicht größer sein. Schon die infrastrukturellen Hindernisse für den Betrieb größerer Kraftwerke überfordern die meisten Schwellenländer.
Wenn in einem Artikel die Rede von 1000 neugeplanten Kraftwerken ist, dann frage ich mich ernsthaft wo diese entstehen sollen und woher die Kohle für deren Betrieb kommen soll. Die Antwort kann nur sein, dass für die Redakteure Kraftwerk gleich Kraftwerk, und zwar unabhängig von Größe und verbauter Technologie, ist. Wenn ich jede 50-MW-Anlage mit betrachte dann komme ich auch auf tausende Kraftwerke. Dann sollte ich mir aber überlegen ob ich das ernsthaft mit Jänschwalde, Lippendorf, Weisweiler etc. vergleichen kann.

Dass in den nächsten 10 Jahren global mehr Kraftwerke vom Netz gehen werden als neue entstehen?

Die Antwort liegt in der Altersstruktur konventioneller Kraftwerke. So ein Kohlekraftwerk betreibt man maximal 40 Jahre. Irgendwann ist Schluss. Jetzt schau dir beispielsweise die Alterungsstruktur der Kohlekraftwerke der EU an:
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/153616/umfrage/altersstruktur-von-kraftwerken-in-der-eu-29-im-jahr-2008/
50 % von denen werden in den nächsten 10 Jahren 40 Jahre alt. Klar kann man die noch länger betreiben. Aber irgendwann wird es halt unwirtschaftlich.
Fedaykin schrieb:Also wieviel Gigawatt werden neuinstalliert.
Ich werde jetzt nicht alle Zahlen eintippen. Du findest sie im hier verlinkten Bericht auf den Seiten 5 bis 7:

http://endcoal.org/wp-content/uploads/2017/03/BoomBust2017-English-Final.pdf


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Räumung des Hambacher Forstes

02.10.2018 um 13:37
Bettman schrieb:Der Großteil der Anlagen wird keine 100 MW haben. Sicherlich wird es dabei auch mittelgroße Ausnahmen geben. Aber Kohlekraftwerke mit mehreren Tausend MW Leistung sind global betrachtet eher die Seltenheit. Es gibt schon ein paar, aber man kann sie auch an einer Hand abzählen.
Wo steht das? Das China nur 100 Mw Anlagen baut?
taren schrieb:Es ist doch egal unser Wert kommt am Schluß immer drauf also je mehr wir verursachen desto größer der Gesamtwert.
Nein es ist nicht unser Wert auf den es beim Klimawandel ankommt, sondern die Gesamtsumme das ist ja der Witz.
Bettman schrieb:Und genau da kommen wir an einen interessanten Punkt. Nachzuweisen dass in diesen Ländern keine Braunkohlekraftwerke gebaut werden ist so absurd wie nachzuweisen dass es keinen Gott gibt. Der Aufwand wäre riesig. Vernünftiger und einfacher wäre es nachzuweisen dass solche Kraftwerke in Planung/Bau sind. Wenn es so viele sind lassen sich doch ganz einfach welche recherchieren? Aber die Frage habe ich dir ja schon einmal gestellt. Auf die Antwort warte ich immer noch.
Was verstehst du jetzt nicht an Belegen.

Es ist recht unwichtig ob Braunkohle oder Steinkohle. klar Steinkohle ist etwas sauberer, aber nicht so gewaltig wie man denkt.

Und äh wurde hier schon Verlinkt, also Planungen etc für Kohlkraftwerke.

Und naha mein Mandarin ist etwas eingerostet.

https://energypost.eu/china-restarts-coal-plant-construction-after-two-year-freeze/
Bettman schrieb:Wirf doch einfach einen Blick in die gute alte Wikipedia. Beispielsweise schaffen die beschrieenen türkischen Kohlekraftwerke Feuerungswärmeleistungen von 1300 MW. 1300 MW FWL haben in Deutschland schon die Heizkraftwerke größerer Stadtwerke zu bieten. Neugeplante Kraftwerke werden da auch nicht größer sein. Schon die infrastrukturellen Hindernisse für den Betrieb größerer Kraftwerke überfordern die meisten Schwellenländer.
W
Wen interssierne die paar Türkischen.
Bettman schrieb:Wenn in einem Artikel die Rede von 1000 neugeplanten Kraftwerken ist, dann frage ich mich ernsthaft wo diese entstehen sollen und woher die Kohle für deren Betrieb kommen soll. Die Antwort kann nur sein, dass für die Redakteure Kraftwerk gleich Kraftwerk, und zwar unabhängig von Größe und verbauter Technologie, ist. Wenn ich jede 50-MW-Anlage mit betrachte dann komme ich auch auf tausende Kraftwerke. Dann sollte ich mir aber überlegen ob ich das ernsthaft mit Jänschwalde, Lippendorf, Weisweiler etc. vergleichen kann.
Ich rate dann sich mal mit China auseinanderszusezten. China hat gewaltig Kohlereserven.
Bettman schrieb:Jetzt schau dir beispielsweise die Alterungsstruktur der Kohlekraftwerke der EU an:
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/153616/umfrage/altersstruktur-von-kraftwerken-in-der-eu-29-im-jahr-2008/
50 % von denen werden in den nächsten 10 Jahren 40 Jahre alt. Klar kann man die noch länger betreiben. Aber irgendwann wird es halt unwirtschaftlich.
Geht so, sprich nix gegen eine temporären Umbau, Abgeschrieben sind sie sowieso. Und wieviele Kraftwerke wären denn jetzt Betroffen?

Problematisch ist das China 2018 seine Politik zur Kohle scheinbar wieder geändert hat.


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02.10.2018 um 14:21
Bone02943 schrieb:Du meinst im Auftrag von Geenpeace? Klar denen würde ich ja auch zutrauen einen Tagebaubetrieb zu gewährleisten und zu organisieren...
Du kannst gerne anderslautende Studien bringen die zeigen das der Forst unbedingt gerodet werden muss, damit hierzulande z.B. das Licht nicht ausgeht.
Bone02943 schrieb:Und das mit den in 12 Jahren könnte man... ist auch noch lange keine Realität.
Genau und wenn man nie anfängt wird es auch nie Realität.
Bone02943 schrieb:Scheiß auf die selbstgestecken Ziele.
Genau, wozu auch Ziele haben. Und das soll überzeugend sein? Lächerlich.
Bone02943 schrieb:Das sind Kosten die ein Bürger nicht in seinem Portemonnaie bemerkt.
Klar, woher kommt das Geld denn? Fällt das vom Himmel oder wie? Wird immer abstruser hier.


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Räumung des Hambacher Forstes

02.10.2018 um 14:33
McMurdo schrieb:Du kannst gerne anderslautende Studien bringen die zeigen das der Forst unbedingt gerodet werden muss, damit hierzulande z.B. das Licht nicht ausgeht.
Damit das Licht nicht ausgeht muss der Forst nicht gerodet werden. Er muss gerodet werden damit der Tagebaubetrieb geplant vorran gehen kann.
McMurdo schrieb:Genau und wenn man nie anfängt wird es auch nie Realität.
Wir haben doch schon lang angefangen. Wir sind mitten drin im Kohleausstieg Deutschlands! Wie kannst du dann von nie sprechen?
McMurdo schrieb:Genau, wozu auch Ziele haben. Und das soll überzeugend sein? Lächerlich.
Es ist richtig Ziele zu haben und der Kohleausstieg ist ein solches Ziel. Was nicht vernünftig ist, dass ist ein erreichen dieses Zieles, in einer Zeit die wirtschaftlich und sozialverträglich nicht zumutbar ist.
McMurdo schrieb:Klar, woher kommt das Geld denn? Fällt das vom Himmel oder wie? Wird immer abstruser hier.
Für viele Mitarbeiter und der in Verbindung stehenden Firmen von den Arbeitgebern wie RWE, LEAG und andere. Nicht zu vergessen die Gewerbeeinnahmen der Gemeinden in denen Tagebau und Kraftwerke arbeiten. Auch dafür braucht es Ausgleiche.


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Räumung des Hambacher Forstes

02.10.2018 um 14:59
Abseits der juristischen Komponente, die hier vorliegt:

halte ich es für eine Schande, einen recht alten Waldbestand dafür plattzumachen, dass noch einige wenige Jahre dort Kohle gefördert werden kann.

Mit Herz und Verstand darf man sich doch fragen: Haben wir in Deutschland zuviel Wald oder zuwenig Wald?

und dann die passende Antwort finden.

Umso unverständlicher, dass es letztlich Beschlüsse einer rotgrünen Landesregierung waren, die entschieden haben: Scheiss auf den Wald, weg damit.

Hätte da nicht einfahc jemand (wie in der Vergangenheit erfolgreich geschehen) ein paar Bauten des Großhamsters vortäuschen können, damit dieser Wald doch noch Schutzgebiet wird? Oder ein paar leere Eierschalen der Blauracke deponieren?


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Räumung des Hambacher Forstes

02.10.2018 um 15:02
sacredheart schrieb:Mit Herz und Verstand darf man sich doch fragen: Haben wir in Deutschland zuviel Wald oder zuwenig Wald?
Ich denke wir haben in Deutschland einen recht hohen Waldbestand. Wenn du allerdings der Meinung bist wir würden über zu wenig verfügen, dann sicher nicht durch Tagebaubetriebe, sondern vorallem wegen der Landwirtschaft und sich ausbreitende Wohn und Gewerbeflächen.


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Räumung des Hambacher Forstes

02.10.2018 um 15:07
@Bone02943

Wenn man die Waldflächen in Deutschland heute und vor 10.000 Jahren vergleicht, ist der Bestand tatsächlich deutlich zurückgegangen.

Mir wäre auch nicht bewusst, dass in den letzten 50 Jahren eine vergleichbar große Waldfläche auf einen Schlag für Wohnraum plattgemacht wurde.

Wenn man weiterhin bedenkt, dass Wälder eine der wenigen landgebundenen Möglichkeiten darstellen, dem Klimawandel wenigstens etwas entgegenzusetzen, habe ich doch meine Schwierigkeiten damit.

Zum Wohle der Gesellschaft ist diese Rodung jedenfalls nur sehr marginal.


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Räumung des Hambacher Forstes

02.10.2018 um 15:14
Fedaykin schrieb:Was verstehst du jetzt nicht an Belegen.
Es ist nun einmal sinnlos einen Beleg für etwas zu bringen von dem man denkt dass es nicht existiert. Wenn ich mich auf die Straße stelle und den Leuten erzähle dass es in meinem Keller spukt, dann habe ich den Nachweis zu bringen dass es spukt. Und nicht die Leute mir nachzuweisen dass es nicht spukt.
Fedaykin schrieb:Geht so, sprich nix gegen eine temporären Umbau, Abgeschrieben sind sie sowieso. Und wieviele Kraftwerke wären denn jetzt Betroffen?
Da kann man nicht mehr viel umbauen. Nach 40 Jahren sind Kessel, Turbine und Leitungen durch. Die Steuerungen sind veraltet und die Leute die sich im Kraftwerk wirklich auskennen (weil von Anfang an dabei) sind in Rente. Die jährliche Versicherungssumme entspricht dann fast dem Restwert der Anlage. Auch wenn das Kraftwerk konstant Strich gefahren ist. Viel mehr als außer Betrieb nehmen bevor einem das Ding um die Ohren fliegt bleibt da nicht. Aktuell sind davon, wie in der Statistik gezeigt, 50 % der Kohlekraftwerke der EU betroffen. Da läuft nach 2030 nichts mehr. In den USA sieht ist es nicht anders. Wie die Altersstruktur im Rest der Welt aussieht weiß ich nicht. Grob schätzen würde ich deren Bau auf die späten 80er und die 90er. Da hätten sie noch ein paar Jahre. Allerdings weiß ich auch nicht wie und wie lange man fossile Kraftwerke in anderen Teilen der Welt betreibt (aufgrund des Klimas andere Ansprüche an Korrosionsschutz, schlechtere Wartung, niedrigere Sicherheitsvorschriften, Korruption, andere Anlagenfahrweise, Verwendung anderer Baumaterialien). Dementsprechend möchte ich mich an dieser Stelle nicht festlegen.
Fedaykin schrieb:Problematisch ist das China 2018 seine Politik zur Kohle scheinbar wieder geändert hat.
Ich habe das Gefühl dass die chinesische Führung ihre Meinung zur Kohle mindestens einmal im Jahr ändert. Bei den Energie- und gleichzeitig Umweltproblemen die dieser Staat hat ist das aber auch nicht verwunderlich. Ich verstehe bei ihrer Politik halt auch nur chinesisch :D Dementsprechend muss ich beim Thema "Energiepolitik China" leider passen.


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02.10.2018 um 15:14
sacredheart schrieb:Wenn man die Waldflächen in Deutschland heute und vor 10.000 Jahren vergleicht, ist der Bestand tatsächlich deutlich zurückgegangen.
Das wird nun aber lächerlich.
sacredheart schrieb:Mir wäre auch nicht bewusst, dass in den letzten 50 Jahren eine vergleichbar große Waldfläche auf einen Schlag für Wohnraum plattgemacht wurde.
Das kommt ganz auf die Regionen an. Dort wo Städte enorm gewachsen sind und es vorher viel Wald war fehlt nun diese Waldfläche. Das selbe gilt für die Landwirtschaft.
sacredheart schrieb:Wenn man weiterhin bedenkt, dass Wälder eine der wenigen landgebundenen Möglichkeiten darstellen, dem Klimawandel wenigstens etwas entgegenzusetzen, habe ich doch meine Schwierigkeiten damit.
Deswegen ist es ja schön das der Waldbestand in Deutschland wächst.


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02.10.2018 um 15:30
sacredheart schrieb:halte ich es für eine Schande, einen recht alten Waldbestand dafür plattzumachen, dass noch einige wenige Jahre dort Kohle gefördert werden kann.
Fragt man sich wo die ganzen Leute denn mal da waren als der Wald noch Überlebensfähig war.

Jetzt ist es nur noch wichtigtuerei bzgl des Restwaldes.
sacredheart schrieb:Mit Herz und Verstand darf man sich doch fragen: Haben wir in Deutschland zuviel Wald oder zuwenig Wald?
Wir haben Europaweit gesehen sehr viel Wald. Die meisten Nachbarländer hatten eine Maritime Vergangenheit und den meisten Wald schon sehr sehr lange gefällt.


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Bettman schrieb: ist nun einmal sinnlos einen Beleg für etwas zu bringen von dem man denkt dass es nicht existiert. Wenn ich mich auf die Straße stelle und den Leuten erzähle dass es in meinem Keller spukt, dann habe ich den Nachweis zu bringen dass es spukt. Und nicht die Leute mir nachzuweisen dass es nicht spukt.
Also gut dann gibt es eben keine Chineischen Kohlekraftwerksbauten.
Bettman schrieb:d davon, wie in der Statistik gezeigt, 50 % der Kohlekraftwerke der EU betroffen. Da läuft nach 2030 nichts mehr. In den USA sieht ist es nicht anders
Mag sein, bleibt die Frage ob unter dem Strich alle Dichgemacht werden und ob Global weniger Kohle verfeuert wird in ab 2030

Dann ist die Debatte aber auch über wenn ja sowieso alle Kraftwerke " Am Ende" sind.

Entscheident wäre aber eben was unter der Summe neu contra AD so über bleibt. China plant ja mehr Bauten als in Europa vorhanden.
Bettman schrieb:Ich habe das Gefühl dass die chinesische Führung ihre Meinung zur Kohle mindestens einmal im Jahr ändert. Bei den Energie- und gleichzeitig Umweltproblemen die dieser Staat hat ist das aber auch nicht verwunderlich. Ich verstehe bei ihrer Politik halt auch nur chinesisch :D Dementsprechend muss ich beim Thema "Energiepolitik China" leider passen.
DAs ist allerdings sehr entscheident was China so macht. Wobei China dank seiner Diktatur natürlich leichter Energiepolitik betreiben kann als hier in der BRD wo jeder Anwohner sich beschweren kann über Trassen, Windräder und co.


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02.10.2018 um 15:32
sacredheart schrieb:Wenn man die Waldflächen in Deutschland heute und vor 10.000 Jahren vergleicht, ist der Bestand tatsächlich deutlich zurückgegangen.
LOL, weil man bis zum Braunkohleabbau ja auch nix mit Holz und Wäldern getätigt hat..
sacredheart schrieb:Mir wäre auch nicht bewusst, dass in den letzten 50 Jahren eine vergleichbar große Waldfläche auf einen Schlag für Wohnraum plattgemacht wurde.
Vergleichbar Flächen wozu?

Wollen wir mal die Flächenversiegelung betrachten?


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02.10.2018 um 15:33
Fedaykin schrieb:Energiepolitik betreiben kann als hier in der BRD wo jeder Anwohner sich beschweren kann über Trassen, Windräder und co.
Das wird noch lustig, wenn die drei großen Trassen, die gerade beschlossen wurden, gebaut werden sollen. Es wird ja schon gegen wenige Kilometer protestiert (übrigens gerne von von RWE finanzierten Bürgerinis, aber das ist ein anderes Problem) - wenn jetzt über 1500 km neu gebaut werden, kann man ja demnächste nach Hambi auch noch für Motzi, Kotzi, Potsi und Fotzi demonstrieren.


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02.10.2018 um 15:35
Fedaykin schrieb:LOL, weil man bis zum Braunkohleabbau ja auch nix mit Holz und Wäldern getätigt hat..
Der ganze Schwarzwald war für mehrere hundert Jahren reiner Wirtschaftswald
Fedaykin schrieb:Wollen wir mal die Flächenversiegelung betrachten?
Liegt stabil bei der Dimension eines Rest-"Hambis". Am Tag.


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02.10.2018 um 16:02
Bone02943 schrieb:Damit das Licht nicht ausgeht muss der Forst nicht gerodet werden. Er muss gerodet werden damit der Tagebaubetrieb geplant vorran gehen kann.
Das ist das einzige Argument? Weil man das vor Jahren mal so beschlossen hat? Sowas überzeugt mich nicht. Zumal:
Bone02943 schrieb:Wir haben doch schon lang angefangen. Wir sind mitten drin im Kohleausstieg Deutschlands!
Erschließt sich mir nicht. Wenn man eh aufhören will, dann brauchts auch kein weiteren Betrieb auf bis jetzt nicht betriebenen Flächen.
Bone02943 schrieb:Was nicht vernünftig ist, dass ist ein erreichen dieses Zieles, in einer Zeit die wirtschaftlich und sozialverträglich nicht zumutbar ist.
Na dann belege mal das das wirtschaftlich und sozialverträglich nicht zumutbar ist in 12 Jahren. Dazu finde ich nämlich nix.


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02.10.2018 um 16:05
bgeoweh schrieb:Das wird noch lustig, wenn die drei großen Trassen, die gerade beschlossen wurden, gebaut werden sollen. Es wird ja schon gegen wenige Kilometer protestiert (übrigens gerne von von RWE finanzierten Bürgerinis, aber das ist ein anderes Problem) - wenn jetzt über 1500 km neu gebaut werden, kann man ja demnächste nach Hambi auch noch für Motzi, Kotzi, Potsi und Fotzi demonstrieren.
Ja mei, dann muss man die eben unterirdisch verlegen. Ist ja nicht so das das nicht möglich wäre.


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02.10.2018 um 16:07
McMurdo schrieb:Ja mei, dann muss man die eben unterirdisch verlegen. Ist ja nicht so das das nicht möglich wäre.
Ja maie, das geht eben nicht überall. Und ja mai das wird halt noch ne Ecke Teurer. Wind und Solarpark kann man im Überigen nicht Unterirdisch PArken Umspannwerke auch nicht. etc.

Also man sollte den Leuten schon mal klar machen das man sich mit Infrastruktur anfreunden muss. Dann kann man die Eneuerbaren auch wesentlich schneller umbauen.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wo-hakt-es-beim-netzausbau-15381898.html


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02.10.2018 um 16:14
Fedaykin schrieb:Ja maie, das geht eben nicht überall. Und ja mai das wird halt noch ne Ecke Teurer. Wind und Solarpark kann man im Überigen nicht Unterirdisch PArken Umspannwerke auch nicht. etc.
Erdverkabelung für Langstreckenstromtransport gibt es nur im grünen La-La-Land. Real sieht es so aus:
Was spricht gegen eine Erdkabelverlegung?

Der Preis und die Physik. Und noch nicht einmal in ästhetischer Hinsicht ist ein Erdkabel die geniale Lösung, die sich viele Bürger versprechen. Denn unsichtbar wird eine Stromleitung damit keineswegs. Das Problem beginnt schon dort, wo die Leitungen in die Erde überführt werden müssen. Die entsprechenden Konverter sind ungefähr so platzgreifend wie ein Fußballfeld, wo der Gleichstrom in Wechselstrom transformiert werden muss, braucht es noch viel mehr Fläche.

Für die Verlegung der Erdkabel ist ein gewaltiger Eingriff in die Landschaft notwendig, der dem Bau einer großen Bundesstraße gleichkommt. Zudem müssen die Kabelenden miteinander verbunden werden, alle 50 bis 80 Meter müssen oberirdisch also Häuschen stehen, die den Zugang zu den sogenannten Muffen garantieren. Kommt es zu einem Kurzschluss, einem Blitzeinschlag oder einem sonstigem Schaden muss der Boden aufgegraben werden. Also müssen die Flächen oberhalb eines Erdkabels frei bleiben.

Auch ist das elektromagnetische Feld direkt unter der Erde ein Problem. Es erwärmt die Umgebung, Landwirte fürchten um ihre Pflanzen. Schließlich fehlt es an Erfahrung mit Erdverkabelung im Bereich der notwendigen 380 KV. Am Ende sind Erdkabel auch eine Frage des Geldes. Laut dem Betreiber Amprion kostet ein Kilometer Freileitung 1,5 Millionen Euro. Die gleiche Strecke in der Erde dagegen 10 Millionen. Selbst Bürgerinitiativen gehen von den 2,5-fachen Kosten aus.
Quelle: https://www.welt.de/politik/deutschland/article124593298/Die-zehn-wichtigsten-Antworten-zur-Stromtrasse.html


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Räumung des Hambacher Forstes

02.10.2018 um 16:18
Ja eben, es ist etwas Komplexer als nur Hier Storm dort Kabel, dort Leitung, hier Solarzellen und mal alle eben ans Netzt schließen von Haus zu Haus.

interessanter ist das aber bzgl der Verteilernetzt. Man kann nicht so eben in jedem Haus noch ne Ladesäule anbringen etc. So ein Stromnetzt hat eben auch ein Limit.

Und da bitte ich doch alle sich dieser Herausforderung zu stellen. Das sind die wichtigen Dinge die angegangen werden müssen, nicht hunderte Kilometer zum Hambacher Forst zu fahren zum Demonstrieren.


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