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Räumung des Hambacher Forstes

1.356 Beiträge, Schlüsselwörter: RWE, Braunkohle, Hambacher Forst, Tagebau, Hambi

Räumung des Hambacher Forstes

03.10.2018 um 13:56
McMurdo schrieb:Das behauptest du zwar immer wieder, Belege dazu fehlen allerdings immer noch.
Diese 12 Jahre haben aber den Fehler, dass sie rein die technische Möglichkeit aufzeigen. Und auch nur wenn Firmen investieren, wo derzeit niemand weiß wer und ob überhaupt jemand investiert. Von der sozialen komponente ist in dem Wisch gar keine Rede. Aber gut das stört dich und viele andere ja nicht. 20.000 Arbeitslose mehr, scheiß drauf, ist ja nicht euer Problem. Und du wohnst ja auch nicht hier, bist also weit weg und nicht betroffen. Da wäre mir es vielleicht auch egal.
McMurdo schrieb:Warum ist es dann bis 2030 nicht machbar wenn die von dir angesprochenen Probleme dann nicht mehr bestehen? Das sage ich ja die ganze Zeit das, wenn wir jetzt konsequent weiter machen in 12 Jahren die von dir angesprochenen Probleme gar nicht haben werden. Bis jetzt hast du das immer negiert.
Wir gehen doch diesen Weg. Nur hab halt nicht so eine Eile.
McMurdo schrieb:Warum muss man das? Wenn es die Menschen dort nicht hält ist es nicht sinnvoll dort noch viel zu investieren.
Sag mal lebst du unterm Stein oder wie? Es braucht Arbeitsplätze. Sind diese vorhanden dann ziehen die Menschen auch nicht weg. Meine Güte...


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03.10.2018 um 14:06
Fake-Wälder und Käfer, auf Pandora waren wir ja schon und Eywa gibts auch schon im deutschen Wald.
Wahnsinn da was hier so alles vorgeschoben wird. Langsam nimmt es echt groteske Züge an.
Vielleicht sollte man mal einen Schritt weiter gehen und den Mensch als ganzes in Frage stellen.
Ich hoffe keiner der um den Hambi weint, setzt Kinder in diese Welt, denn es sind auch nur ressourcenfressende Menschen, welche die Natur zerstören.

Mal bezogen auf die Menschenheit allgemein, vielleicht wäre ein Schrecken mit Ende doch besser, als ein Schrecken ohne Ende. Denn ob Deutschland aus der Kohleverstromung aussteigt oder nicht, ist doch aller höchstens ein Tropfen auf den eh schon heißen Stein.


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03.10.2018 um 14:08
Bone02943 schrieb:Denn ob Deutschland aus der Kohleverstromung aussteigt oder nicht, ist doch aller höchstens ein Tropfen auf den eh schon heißen Stein.
...denkt sich jeder und nichts geht voran...

Das einnert mich an den Mann, der im 10. Stock aus dem Fenster sprang und auf Höhe 2. Stock denkt: "Naja, war gar nicht so schlimm bisher..."


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03.10.2018 um 14:10
@Kurzschluss

Wenn man sich den weltweiten Ausstoß von CO² anschaut, dann ist es doch so, schlimmer wird es wenn man bedenkt welche Märkte da gerade noch am wachsen sind. Aber das darf man auch gerne negieren und sich auf die Schulter klopfen, weil man ja das Weltklima gerettet hat. :D


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03.10.2018 um 14:10
Bone02943 schrieb:Es braucht Arbeitsplätze
Der Kreis Düren liegt mit 6,7% doch eh im vorderen Drittel. Wenn man Arbeiten will, muß man halt nach Bayern -> Doppelnutzen: man hat
a) Arbeit und ist
b) endlich weg...


:troll:


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03.10.2018 um 14:11
Bone02943 schrieb: Aber das darf man auch gerne negieren
Warum soll man das negieren? DAS können wir nicht ändern, unseren Co2- Ausstoß schon. Wenn keiner anfängt...
Bone02943 schrieb:weil man ja das Weltklima gerettet hat
Gerettet vielleicht nicht, aber zur Rettung beigetragen. Ist das nichts?


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03.10.2018 um 14:12
@Kurzschluss

Jaja troll nur weiter so, irgendwann kommst auch du vielleicht mal in so eine Situation. Ich hoffe für dich und deine Mitmenschen ist dann auch nur noch gespött übrig.


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03.10.2018 um 15:18
McMurdo schrieb:Das behauptest du zwar immer wieder, Belege dazu fehlen allerdings immer noch.
Was sagst du dazu, dass für die 12-Jahres-Aussage von Greenpeace als Szenario angenommen wird, dass der Individualverkehr in dieser Zeit ohne Ausgleich um fast 50% zurückgeht? Es steht sogar in der Greenpeace-Studie, dass diese Entwicklung ohne weitere Plausibilitätsprüfung als Vorraussetzung angenommen wird. Erscheint dir das realistisch?


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03.10.2018 um 20:06
@bgeoweh
Der Ausstieg aus der Braunkohle hat ja nun in erster Linie nichts mit dem Fahrverhalten der Bevölkerung zu tun, von daher verstehe ich den Einwand nicht.
Das zum erreichen der Klimaziele viel mehr notwendig ist als der Braunkohleausstieg ist mir schon klar. Kann durchaus sein das dies dann irgendwann tatsächlich auch nur noch mit Fahrverboten klappen kann.
Bone02943 schrieb:Aber gut das stört dich und viele andere ja nicht. 20.000 Arbeitslose mehr, scheiß drauf, ist ja nicht euer Problem.
Weils halt auch kein Problem ist. Von den 20.000 sind in 12 Jahren vielleicht noch 10.000 übrig. Der Rest ist dann schon in Rente und 10.000 Arbeitsplätze über 12 Jahre sind knapp 800 / Jahr die dann wegfallen wenn man es linear macht. Dafür gibts dann entsprechende Sozialpläne wie Frührente oder sowas.
Bone02943 schrieb:Sag mal lebst du unterm Stein oder wie? Es braucht Arbeitsplätze. Sind diese vorhanden dann ziehen die Menschen auch nicht weg. Meine Güte...
Das fragte ich ja: wo sind diese Arbeitsplätze in den letzten 30 Jahren gewesen? Und wenn sie jetzt nicht da sind und die Menschen immer noch weggehen, wie kommst du darauf das sich das nun plötzlich ändert wenn man nicht aus der Braunkohle aussteigt?


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03.10.2018 um 20:11
McMurdo schrieb:Der Ausstieg aus der Braunkohle hat ja nun in erster Linie nichts mit dem Fahrverhalten der Bevölkerung zu tun, von daher verstehe ich den Einwand nicht.
Der Einwand zerstört dein 12-Jahresmodell. Es macht dieses Modell unrealistisch.
In anderen Worten: Dieses Modell der 12 Jahre ist so nicht realistisch zu erreichen.
McMurdo schrieb:Weils halt auch kein Problem ist. Von den 20.000 sind in 12 Jahren vielleicht noch 10.000 übrig.
Nein, die 20.000 sind schon mind. diese die dann noch nicht in Rente gingen.
McMurdo schrieb:Der Rest ist dann schon in Rente und 10.000 Arbeitsplätze über 12 Jahre sind knapp 800 / Jahr die dann wegfallen wenn man es linear macht. Dafür gibts dann entsprechende Sozialpläne wie Frührente oder sowas.
Die Pläne gibt es nicht. Die müssten erstmal geschaffen und wasserdicht unterzeichnet werden. Also einen Schritt nach dem nächsten. ;)
McMurdo schrieb:Das fragte ich ja: wo sind diese Arbeitsplätze in den letzten 30 Jahren gewesen? Und wenn sie jetzt nicht da sind und die Menschen immer noch weggehen, wie kommst du darauf das sich das nun plötzlich ändert wenn man nicht aus der Braunkohle aussteigt?
Diese Arbeitsplätze sind in der Braunkohle, und allem was dazu gehört, zu finden. Sag mal von was reden wir denn die ganze Zeit? Und für diese Arbeitsplätze braucht es einen Ausgleich.
Mir ist bewusst das man die nicht alle 1zu1 erhalten bzw. retten kann. Aber man muss versuchen so viel wie möglich zu schaffen, damit so wenig wie möglich wegziehen müssen.


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03.10.2018 um 20:19
Bone02943 schrieb:Der Einwand zerstört dein 12-Jahresmodell. Es macht dieses Modell unrealistisch.
Warum? Wir haben vernachlässigbar wenig Elektroautos. Im Moment gibt es ca. 60.000 Elektroautos in Deutschland, also ziemlich genau 0,1% des Fahrzeugbestandes.
In wie weit wirkt sich die Anzahl der Benzin/ Dieselfahrzeuge auf die Annahme aus,
bgeoweh schrieb:dass der Individualverkehr in dieser Zeit ohne Ausgleich um fast 50% zurückgeht?
----
Bone02943 schrieb: Und für diese Arbeitsplätze braucht es einen Ausgleich.
Warum? Wenn Siemens oder irgendein anderer Konzern Arbeitsplätze abbaut, gibt's ja auch keinen Ausgleich. Einfach die Subventionen streichen, und die ganze Sache erledigt sich von selber...
Bone02943 schrieb:Aber man muss versuchen so viel wie möglich zu schaffen, damit so wenig wie möglich wegziehen müssen.
Sollte das nicht ein grundsätzlichen Anliegen der Regierung sein?
Außerdem sagtest du ständig, daß die Leute eh weg wollen...?


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03.10.2018 um 20:22
Bone02943 schrieb:Der Einwand zerstört dein 12-Jahresmodell.
Ganz und gar nicht, es sei denn du legst dar was Braunkohleabbau mit dem Fahrverhalten der Bevölkerung zu tun hat.
Bone02943 schrieb:Nein, die 20.000 sind schon mind. diese die dann noch nicht in Rente gingen.
Gut, 10 oder 20 Tausend macht da keinen Unterschied. Soviel Jobs sind schon öfter in kürzerer Zeit vernichtet worden und trotzdem sind auch immer wieder neue entstanden.
Bone02943 schrieb:Die Pläne gibt es nicht.
Wie gesagt, solange man die ersten Reduzierungen schon so erreichen kann das man die Leute die in Rente gehen braucht man diese Pläne ja auch noch nicht. Die sind dann für die letzten übriggebliebenen. Da kann man sich dann noch Zeit lassen. Das muss ja jetzt noch nicht entschieden werden.
Bone02943 schrieb:Diese Arbeitsplätze sind in der Braunkohle, und allem was dazu gehört, zu finden.
Anscheinend ja nicht, sonst wären ja nicht so viele weggegangen in den letzten 30 Jahren. Von 40.000 auf 16.000 wie du ja schon schriebst.


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03.10.2018 um 20:23
Kurzschluss schrieb:Warum? Wenn Siemens oder irgendein anderer Konzern Arbeitsplätze abbaut, gibt's ja auch keinen Ausgleich. Einfach die Subventionen streichen, und die ganze Sache erledigt sich von selber...
Warst du dabei als Simens die Arbeitsplätze in Görlitz abschaffen wollte? Nicht? Glaub ich gerne, weiter machen...
Kurzschluss schrieb:Sollte das nicht ein grundsätzlichen Anliegen der Regierung sein?
Ja das wäre vernünftig.
Kurzschluss schrieb:Außerdem sagtest du ständig, daß die Leute eh weg wollen...?
Bitte wo sagte ich das? Vorallem das sie "wollen".


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03.10.2018 um 20:26
Kurzschluss schrieb:Einfach die Subventionen streichen, und die ganze Sache erledigt sich von selber...
So siehts aus, die so frei werdenden ca. 15 Mrd. EUR/Jahr wären in neuen Technologien und somit neuen Arbeitsplätzen sehr viel sinnvoller investiert als damit noch 20-30 Jahre nen schon kurz vorm Tod stehenden Patienten durchzuschleifen.


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03.10.2018 um 20:26
@McMurdo

Sry aber da dir überhaupt nicht bewusst ist was die Wende auf dem Arbeitsmarkt für Folgen hatte, belass ich es einfach mal dabei. Da könnt ich auch mit einem Backstein schreiben. Du hast von der Lausitz so viel Ahnung wie ein Frosch vom fliegen. Von daher...


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03.10.2018 um 20:29
Bone02943 schrieb:was die Wende auf dem Arbeitsmarkt für Folgen hatte
Wir haben einen historischen Höchststand an Arbeitsplätzen und die geringste Arbeitslosigkeit seit der Wiedervereinigung...?

...und wie toll die "sicheren Arbeitsplätze" in der DDR waren, brauchen wir nicht erläutern. Schlißlich war die DDR pleite und wurde von Westdeutschland bis dato mit 1.800 Milliarden Euro Subventioniert...
Danke Herr Kohl! ;)


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03.10.2018 um 20:33
McMurdo schrieb:Der Ausstieg aus der Braunkohle hat ja nun in erster Linie nichts mit dem Fahrverhalten der Bevölkerung zu tun, von daher verstehe ich den Einwand nicht.
Der Zusammenhang ergibt sich dadurch, dass zur Einhaltung der Klimaziele, wegen deren man ja den Kohleausstieg will, der weitgehende Umstieg auf E-Mobilität notwendig ist (was so auch in der Greenpeace-Studie genannt wird). Da aber der weitgehende Umstieg auf E-Mobilität einen Mehrbedarf an Grundlaststrom bedeuten würde, wenn sich die Personenkilometer nicht ändern, muss Greenpeace hier vom unrealistischen Rückgang der Individualmobilität ausgehen, um den Strombedarf des Mobilitätssektors kleinzurechnen.


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03.10.2018 um 20:34
@Kurzschluss

Deine Vergleiche können schon nichtmal mehr hinken. Die DDR ist Geschichte. Man sollte heute aus seinen Fehlern gelernt haben. Können aber leider nicht alle begreifen.


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03.10.2018 um 20:36
Bone02943 schrieb:Die DDR ist Geschichte. Man sollte heute aus seinen Fehlern gelernt haben.
Stimmt. Ich hätte die Mauer stehen gelassen... ;)


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03.10.2018 um 20:53
Bone02943 schrieb:Sry aber da dir überhaupt nicht bewusst ist was die Wende auf dem Arbeitsmarkt für Folgen hatte, belass ich es einfach mal dabei. Da könnt ich auch mit einem Backstein schreiben. Du hast von der Lausitz so viel Ahnung wie ein Frosch vom fliegen. Von daher...
Das Menschen aus Strukturschwachen Regionen wegziehen hat in erster Linie nicht mit der Wiedervereinigung zu tun. Das ist ein weltweites Phänomen. Und wie @Kurzschluss gerade auch nochmal darlegte haben wir momentan so viele Beschäftigte wie noch nie und auch so wenig Arbeitslose wie schon seit langem nicht mehr. Wenn diese Arbeitsplätze dann woanders entstehen als man das gerne hätte ist das zwar nicht schön aber im Grunde auch nicht zu ändern, dafür leben wir eben in einer Marktwirtschaft. Es arbeitet ja auch heute fast niemand mehr im Kohlebergbau, da werden jetzt die letzten beiden Zechen geschlossen.
Das das nicht immer einfach ist ist mir schon klar, ändert aber nichts daran das man eben auch einsehn muss wenn eine Technologie am Ende ist und das nicht noch künstlich auf unbestimmte Zeit vom Steuerzahler finanzieren zu lassen.


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