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Räumung des Hambacher Forstes

1.369 Beiträge, Schlüsselwörter: RWE, Braunkohle, Hambacher Forst, Tagebau, Hambi

Räumung des Hambacher Forstes

07.10.2018 um 13:12
Atrox schrieb:Hast du eine gute Antwort darauf?
Natürlich.
Atrox schrieb:Bechsteinfledermäuse sind ohnehin Nomaden.
Ja das sind sie, doch:
Die Bechsteinfledermaus steht unter Naturschutz. Eines der Hauptprobleme für die heimischen Fledermäuse ist der Mangel an geeigneten Tages- und Winterschlafquartieren sowie an Quartieren für Wochenstuben, in denen die Jungtiere zur Welt kommen und vom Muttertier gepflegt werden, bis sie selbständig sind. Eine massive holzwirtschaftliche Nutzung der Wälder und entsprechende Pflege der Wälder hat dazu geführt, dass der Höhlenreichtum und damit die Anzahl der Quartiere für die Bechsteinfledermaus rapide abgenommen hat, was für diese häufig ihren Standort wechselnde Art fatal ist.
Wikipedia: Bechsteinfledermaus


Aber spielt ja auch alles keine Rolle. Dann hat die Bechsteinfledermaus halt noch weniger Möglichkeiten geeignete Quartiere für den Schlaf und Aufzucht zu finden. Die sollen sich mal nicht so haben, schließlich ist das Leben auch kein Ponyhof.


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07.10.2018 um 13:13
cathari schrieb: Wobei bekanntlich fossile Brennstoffe nicht erneuerbar sind.
Technisch gesehen könnte man sicherlich ähnliche Brennstoffe synthetisch herstellen und auch ein synthetisches Rohöl oder Kohle wieder irgendwo einlagern. Der Vorteil bei Verwendung von fossilen Brennstoffen ist, man muss die Energie zur Erzeugung nicht aufwenden und kann einfach nur diese gespeicherte Energie freisetzen, am Ende ist dies Sonnenenergie die über oder vor Millionen Jahre eingelagert wurde. Nur setzen wir zeitgleich auch den gespeicherten Kohlenstoff wieder in Kohlendioxid um und es ist klar das der Kohlenstoff der vor Millionen Jahren entnommen worden ist und jetzt dem Kreislauf wieder zugeführt wird irgendwo landen muss. Grundsätzlich kann der Mensch genauso schnell wie er Kohle abbaut auch wieder synthetische Kohle erzeugen.


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07.10.2018 um 13:15
plemplem schrieb:Natürlich
Würdest du diese Antwort auch mit mir teilen?


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07.10.2018 um 13:27
cathari schrieb:Es werden Technologien entwickelt um CO2 zu filtern und sicher zu lagern. Falls diese Methode eines Tages flächendeckend zum Einsatz kommt, könnten fossile Brennstoffe gefahrlos genutzt werden. Nachfolgende Generationen müssen selber entscheiden, wie sie damit umgehen. Unsere Brennstoffe sind das bestimmt nicht, wir haben sie ja nicht erzeugt, sie sind vor Millionen Jahren entstanden.
Wie erwähnt diese Techniken wachsen nicht auf Bäumen. Oder anders ohne die Jetzigen Zugriff auf Energie und Ressourcen kämen wir nicht zu den Techniken.

in 100 Jahren dürften die Fossilen Brennstoff als Energiequelle uninteressant sein.

Und warum dürfen zukünftige Generationen selber entscheiden und wir nicht? Für Wieviele Generationen sollen wir denn Zurücklegen? Wieviel?


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07.10.2018 um 13:46
parabol schrieb:Das ist einer der wenigen Zeitungsartikel der für RWE Partei ergreift.
Von anderen Medien wird das Treiben von RWE und Landesregierung meistens kritisch gesehen:
Da deutsche Journalisten mit großer Mehrheit der Partei der Grünen ideologisch nahestehen, wundert das nicht wirklich. Auf "die bösen Konzerne" zu schimpfen ist in dem Milieu schick. Außerdem habe ich als kleines Kind noch beigebracht bekommen, dass die Mehrheit nicht automatisch Recht hat, nur weil sie mehr sind oder lauter schreien. Die Massenmeinung ist ein wankelmütiges Biest - falls es doch zu Stromausfällen (oder auch nur größeren Preissprüngen) kommen sollte, stehen die gleichen Mitläufertypen plötzlich auf der Straße und fordern die Rodung.


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07.10.2018 um 14:01
@Atrox

Ja würde ich.


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07.10.2018 um 14:44
@plemplem

Denkst du noch nach oder kommt da noch was?


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07.10.2018 um 15:04
@Atrox

Ja natürlich


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07.10.2018 um 15:28
Dann schreibe die Antwort doch einfach hin, und troll nicht.


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07.10.2018 um 17:17
Bone02943 schrieb:Vielleicht hat er ja schon mehr Bäume gefplanzt als Du. ;)
Wie viele hast du denn schon gefplanz?
@Bone02943
1) Glaube ich nicht
2) Ca. 5000.


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07.10.2018 um 17:40
Wenn wir weg wollen von dreckigen und hochgefährlichen Formen der Energiegewinnung sowie von Umweltzerstörung, dann müssen wir willentlich und absichtlich einen Schlussstrich ziehen.
Denn die Formen der Energiegewinnung aus fossilen Brennstoffen und durch Kernspaltung haben einigen Menschen und Gruppen gewaltigen Reichtum und Macht gebracht. Das gibt man nicht leicht her.
Ebenso sind diese Formen der Energiegewinnung sehr bequem und sie haben umfangreich zum Wohlstand und zur Entwicklung der modernen Gesellschaften beigetragen. Auch hier gilt: das gibt man nicht leichtfertig her.

Doch es ist Zeit, den nächsten Schritt in der Entwicklung zu tun: Energiegewinnung OHNE extreme Risiken und OHNE extreme, rücksichtslose Zerstörung unseres Lebensraums Erde!

Was nützen schon Wohlstand und Geld, wenn die Umwelt verdreckt und leer ist?

Aber der Mensch ist bequem.
Solange man aus diesen Formen der Energiegewinnung materiellen Gewinn rausquetschen kann, wird man auch sauberere Formen behindern und einschränken. Man lässt Konkurrenten oder Nachfolger nicht einfach so großwerden. Die Führungspersönlichkeiten der großen Energieunternehmen, generell der Energiebranche, geben ihre Vorteile nur äußerst ungern auf.

Das Volk muss einen Schlussstrich erzwingen. Und den Ausbau von alternativen Formen der Energiegewinnung fordern und fördern!
Genauso, wie Renaturierung und Umweltschutz. Wir haben nur eine Erde. Wir haben nur eine Umwelt.


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07.10.2018 um 17:43
@bgeoweh

Ah ja, die Massenmeinung, die Mainstreammedien, die Lügenpresse...
Davon hört man auch viel in VT- und rechten Kreisen.
Doch statt mal drüber nachzudenken, ob man selbst falsch liegen könnte, sucht man lieber eine Quelle, die genau das sagt, was man sich selbst auch denkt und hält das dann für die Wahrheit.
Wozu dann überhaupt nach Quellen und anderen Meinungen gucken, wenn man eh nur annimmt, was man persönlich für richtig hält?


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07.10.2018 um 17:45
frauzimt schrieb:2) Ca. 5000.
Echt wo denn so? 5000 ist ne Stolze Nummer, wenn man nicht Landbesitzer ist.


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07.10.2018 um 17:49
Kc schrieb:Denn die Formen der Energiegewinnung aus fossilen Brennstoffen und durch Kernspaltung haben einigen Menschen und Gruppen gewaltigen Reichtum und Macht gebracht. Das gibt man nicht leicht her.
Von Macht im großen Stil sehe ich da nix, und Geld? Ja mei natürlich kommt man mit einem guten Produkt an Geld.

Aber es soll doch um die Energiewende gehen + Versorgungssicherheit.
Kc schrieb:Energiegewinnung OHNE extreme Risiken und OHNE extreme, rücksichtslose Zerstörung unseres Lebensraums Erde!
Mmh was schwebt dir denn da so vor?
Kc schrieb:Was nützen schon Wohlstand und Geld, wenn die Umwelt verdreckt und leer ist?
ach übertreiben wir mal nicht immer maßlos.
Kc schrieb:Solange man aus diesen Formen der Energiegewinnung materiellen Gewinn rausquetschen kann, wird man auch sauberere Formen behindern und einschränken.
och da behindern die Moralapostel doch gerne mal selbst. Konsequent sind sie da auch nicht. Aber es ist schöner wenn man die eigene Verantwortung abschieben und sich einen Sündenbock suchen kann.
Kc schrieb:Solange man aus diesen Formen der Energiegewinnung materiellen Gewinn rausquetschen kann, wird man auch sauberere Formen behindern und einschränken. Man lässt Konkurrenten oder Nachfolger nicht einfach so großwerden
KLar, weil man das ja auch so leicht behindertn kann. Wie war das mit EEG und EE Einspeisung first?
Kc schrieb:Das Volk muss einen Schlussstrich erzwingen. Und den Ausbau von alternativen Formen der Energiegewinnung fordern und fördern!
Genauso, wie Renaturierung und Umweltschutz. Wir haben nur eine Erde. Wir haben nur eine Umwelt.
Wie gut das die BRD ja die ganze Welt ist. Und dann sag ich mal ran, Kredit aufnehmen, fördergelder beantragen und ne Solaranlage bauen, oder ein Windrad, oder in entsprechende Projekte investieren. Aber da hört es ja gerne mal schnell wieder auf.


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07.10.2018 um 18:03
@Fedaykin
Genau. Die Herstellung von Solarapanelen benötigt ja mittlerweile kein Silizium mehr. Und China ist beii der Herstellung eines beliebigen Produktes unter Einhaltung von ökologischen Vorgaben eindeutig führend. Und niemand will eine Mauer bauen. :)

@bgeoweh
Es reicht schon, wenn das Mobilfunknetz ausfällt. Dann ist nach drei Tagen die Zivilisation am Arsch. Wie komme ich ohne GPS zum Aldi? Und vor allem: ohne mein SUV?
Alle wollen zurück zur Natur - aber bloß nicht zu Fuß.

</Sarkasmus>

die meisten Leute wollen es bequem und warm haben, die sch...en auf Fledermäuse, Unken und anderes Getier. Das gibt's doch im Zoo. Haupsache, der Kühlschrank ist voll. Solange der Hintern warm und der Magen voll ist, kann man auch mal pro Umwelt sein. Und fährt mit dem SUV ins Grüne zum fahrradfahren.


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07.10.2018 um 18:04
@Fedaykin

Die Energieerzeuger verfügen, vereinfacht gesagt, über ein Produkt, das jeder in einer modernen Gesellschaft braucht.
Sie sind zudem in größerem Umfang Arbeitgeber. Und sie besitzen natürlich auch starke finanzielle Hebel.
Das zusammengenommen ergibt schon eine bedeutende Machtposition, meine ich.
Diese Macht wird auch angewandt, man betreibt Lobbyismus für seine Interessen. Auch das ist legal.
Aber natürlich sind die Energieversorger da in einer deutlich stärkeren Position gegenüber dem entscheidenden Politiker, als der gewöhnliche Bürger.

Die beliebtesten Argumente sind doch bekannt:,,Arbeitsplatzverlust...Deutschland wird abgehängt...Energieversorgung bricht zusammen...".
Natürlich sagen sie nicht:,,Uns doch schietegal, was mit der Umwelt und der Zukunft wird, wir wollen Geld machen."
Ich werfe denen grundsätzlich gar nicht vor, gewinnorientiert zu sein. Das ist legitim.
Aber ich glaube, dass wir dies als Gesellschaft nicht in solcher Form weiter akzeptieren dürfen, weil es uns mittel- oder langfristig großen Schaden zufügen könnte.

Naturzerstörung ist oft irreparabel. Es nützt uns nichts, wenn wir in 50 oder 100 Jahren vernünftiger werden, aber bis dahin die Wälder alle abgeholzt oder den Boden verseucht haben.
Fedaykin schrieb:Aber es soll doch um die Energiewende gehen + Versorgungssicherheit.
Energiewende wird man nicht für lau und ohne Anstrengung bekommen. Doch das sollte es uns wert sein. Immerhin gestalten wir die Welt von morgen lebenswerter.
Ich persönlich habe kein Problem damit, wenn es nicht 24/7 Strom in Hülle und Fülle für jeden gibt.
Für gewisse Dinge muss man auch persönliche Opfer bringen. Die Frage ist: was gewinnen wir dadurch?
Fedaykin schrieb:Mmh was schwebt dir denn da so vor?
Ich persönlich bin kein Fachmann für Möglichkeiten der Energiegewinnung, das will ich gar nicht vorgeben.
Doch ich gehe davon aus, aufgrund dessen, was ich über die Möglichkeiten der Energiegewinnung aus Wasser, Wind oder Sonne gelesen habe, dass diese Quellen - und vielleicht auch andere - Möglichkeiten der Energiegewinnung bieten ohne dass die Atmosphäre durch Emissionen verdreckt wird. Oder radioaktiver Müll produziert wird, für den wir immer noch keine echte Lösung haben, außer ihn irgendwo zu verbuddeln, zu verklappen oder unterzustellen.

Für mich klingt es reichlich kurzsichtig, hochgefährlichen Müll zu produzieren, ohne eine Vorstellung davon zu haben, wie man ihn wirklich los wird und nicht nur unter den Teppich kehrt.
Fedaykin schrieb:Wie gut das die BRD ja die ganze Welt ist.
Irgendwer muss anfangen.
Wenn alle nur warten, dass der jeweils andere loslegt, damit sie selbst nur ja keinen eventuellen Nachteil haben, gibt es keinen Fortschritt.


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07.10.2018 um 18:04
@frauzimt
dann hättest Du 13,7 Jahre täglich einen Baum gepflanzt. Um mal so den Zeitaufwand zu visualisieren.


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07.10.2018 um 18:13
Kc schrieb:Die Energieerzeuger verfügen, vereinfacht gesagt, über ein Produkt, das jeder in einer modernen Gesellschaft braucht.
Sie sind zudem in größerem Umfang Arbeitgeber. Und sie besitzen natürlich auch starke finanzielle Hebel.
Das zusammengenommen ergibt schon eine bedeutende Machtposition, meine ich.
Mmh, meinst du, hebt sie nicht wirklich ab von anderen Industrien.
Kc schrieb:Diese Macht wird auch angewandt, man betreibt Lobbyismus für seine Interessen. Auch das ist legal.
Aber natürlich sind die Energieversorger da in einer deutlich stärkeren Position gegenüber dem entscheidenden Politiker, als der gewöhnliche Bürger.
Tja, die andere Seite betreibt auch Lobbyarbeit, das ist wohl normal,
Kc schrieb:Die beliebtesten Argumente sind doch bekannt:,,Arbeitsplatzverlust...Deutschland wird abgehängt...Energieversorgung bricht zusammen...".
Natürlich sagen sie nicht:,,Uns doch schietegal, was mit der Umwelt und der Zukunft wird, wir wollen Geld machen."
Weil du einfach mal die Scheißegal Einstellung unterstellst. Hier die guten, dort die Bösen. Wobei man selber selten das Vorbild ist was man denn sein müsste.
Kc schrieb:Aber ich glaube, dass wir dies als Gesellschaft nicht in solcher Form weiter akzeptieren dürfen, weil es uns mittel- oder langfristig großen Schaden zufügen könnte.
Stell deinen Strom ab oder erzeuge selbst. Ist doch gar nicht so schwer.
Kc schrieb:Naturzerstörung ist oft irreparabel. Es nützt uns nichts, wenn wir in 50 oder 100 Jahren vernünftiger werden, aber bis dahin die Wälder alle abgeholzt oder den Boden verseucht haben.
Tja, wenn dir Wälder so am herzen liegen, solltest du nach Brassilien schauen, nicht auf diese 200 Hektar in der BRD.

Waldsterben war tatsächlich mal ein Problem in der BRD, aber wie hier schon einer sagte Waldsterben bzgl Energieerzeugung ist ein eher geringere Faktor.
Kc schrieb:abgeholzt oder den Boden verseucht haben.
Fedaykin schrieb:
Aber es soll doch um die Energiewende gehen + Versorgungssicherheit.
Energiewende wird man nicht für lau und ohne Anstrengung bekommen. Doch das sollte es uns wert sein. Immerhin gestalten wir die Welt von morgen lebenswerter.
Ich persönlich habe kein Problem damit, wenn es nicht 24/7 Strom in Hülle und Fülle für jeden gibt.
Für gewisse Dinge muss man auch persönliche Opfer bringen. Die Frage ist: was gewinnen wir dadurc
Na dann kommunizier das nur noch den andern 7 MRd Menschen.
Kc schrieb:Ich persönlich bin kein Fachmann für Möglichkeiten der Energiegewinnung, das will ich gar nicht vorgeben.
Ach so, also basiert deine Vorstellung auf wünsch dir was..
Kc schrieb:Doch ich gehe davon aus, aufgrund dessen, was ich über die Möglichkeiten der Energiegewinnung aus Wasser, Wind oder Sonne gelesen habe, dass diese Quellen - und vielleicht auch andere - Möglichkeiten der Energiegewinnung bieten ohne dass die Atmosphäre durch Emissionen verdreckt wird. Oder radioaktiver Müll produziert wird, für den wir immer noch keine echte Lösung haben, außer ihn irgendwo zu verbuddeln, zu verklappen oder unterzustellen.
Ja, die Schwierigkeiten und der Aufwand dahinter sollten bekannt sein. Völlig ohne Externe Effekte läuft das auch nicht ab.
Kc schrieb:Für mich klingt es reichlich kurzsichtig, hochgefährlichen Müll zu produzieren, ohne eine Vorstellung davon zu haben, wie man ihn wirklich los wird und nicht nur unter den Teppich kehrt.
So gefährlich ist der Müll global gesehen gar nicht. Zumal man ihn nicht verbuddeln sollte weil es im Grunde noch ein Rohstoff darstellt. Dafür müsste man sich aber den Atommüll im Detail anschauen und welche Methoden es gibt.
Kc schrieb:Irgendwer muss anfangen.
Wenn alle nur warten, dass der jeweils andere loslegt, damit sie selbst nur ja keinen eventuellen Nachteil haben, gibt es keinen Fortschritt.
Du unterstellst die Prämisse das andere folgen. Das geht aber nur wenn es erfolgreich abläuft, und dafür braucht man einen Plan.


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07.10.2018 um 18:17
Fedaykin schrieb:dafür braucht man einen Plan
Und den hat, zumindest laut jüngster Veröffentlichung des Bundesrechnungshofes, Deutschland nicht (mehr). Die Fördergelder laufen ins Leere, und Vorreiter sind wir übrigens auch schon lange nicht mehr. Momentan gerade noch Platz 16.


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07.10.2018 um 18:37
Fedaykin schrieb:Weil du einfach mal die Scheißegal Einstellung unterstellst. Hier die guten, dort die Bösen.
Um gut und böse geht es gar nicht. Das sind moralische Kategorien.
Ich sehe das ganz nüchtern und professionell. Die Energieversorger sind gewinnorientierte Unternehmen. Die Manager sind gewinnorientiert.
Das macht sie nicht ,,böse". Und ich werf ihnen das nicht vor.
Doch es bedeutet, dass sie sich weniger für Umwelt und für Naturschutz interessieren.

Die Frage ist: bringt es mehr Geld, Wälder in Ruhe zu lassen oder bringt es mehr Geld, sie abzuholzen, um Kohle zu fördern, aus der man Energie gewinnen kann, die man verkauft?
Letzteres? Na dann weg mit dem Wald.

Was in 50 oder 100 Jahren passiert, interessiert die Betreffenden doch nicht, da sind sie längst unter der Erde oder genießen ihren Ruhe- und Wohlstand dank üppiger Gehälter an einem angenehmen Ort.
Fedaykin schrieb:Stell deinen Strom ab oder erzeuge selbst. Ist doch gar nicht so schwer.
Ach bitte, das ist doch kein Argument. Man muss nicht wie ein Höhlenmensch leben, um Umweltschutz zu propagieren oder sich für mehr Förderung von alternativen Formen der Energiegewinnung auszusprechen.
Dein Argument ist genauso schwach an dieser Stelle, wie das Argument, man dürfe nur einen Arzt aufsuchen, wenn man selbst bereit wäre, den Arzt zu geben. Das würde heißen: wer beispielsweise keine Injektionen verabreichen kann, der darf sich auch nicht impfen lassen.
Wer nicht operieren kann, der darf auch nicht die Dienste eines Chirurgen in Anspruch nehmen.
Fedaykin schrieb:Tja, wenn dir Wälder so am herzen liegen, solltest du nach Brassilien schauen, nicht auf diese 200 Hektar in der BRD.
Mir liegt Natur generell am Herzen.
Auch hier ist größere Zerstörung an einem anderen Ort der Welt kein Argument dafür, vermeintlich kleinere Zerstörung direkt vor der Haustür zu ignorieren.
Man lässt doch auch kein verletztes Opfer eines Überfalls auf der Straße links liegen mit der Begründung, dass in Mali 30 Menschen von islamistischen Rebellen ausgeraubt wurden.
Fedaykin schrieb:Waldsterben war tatsächlich mal ein Problem in der BRD, aber wie hier schon einer sagte Waldsterben bzgl Energieerzeugung ist ein eher geringere Faktor.
Wenig Wald in der BRD? Ein Grund mehr, den noch vorhandenen Rest stärker zu schützen!
Fedaykin schrieb:Na dann kommunizier das nur noch den andern 7 MRd Menschen.
Kein Problem. Wenn die Gelegenheit da ist, vertrete ich diese Haltung auch jeder Zeit öffentlich.
Es ist definitiv ein Unterschied, ob ein Krankenhaus dauerhaft Energie braucht oder ob ich dauernd Energie brauche, damit ich auch mitten in der Nacht Xbox am TV zocken kann, während die Soundanlage läuft und die Pizza im Ofen backt.
Letzteres ist pure Bequemlichkeit und Luxus. Keine Notwendigkeit.
Fedaykin schrieb:Ach so, also basiert deine Vorstellung auf wünsch dir was..
Oh, Verzeihung, ich rede mit einem absoluten Experten, ja? Der mich darüber aufklären wird, warum es nicht möglich ist, sauberere Formen der Energiegewinnung zu erschaffen :D
Oder was soll das?

Wenn sich nur studierte Fachleute zu einem Thema äußern dürften, wären Diskussionen äußerst arm und schrecklich langweilig.
Fedaykin schrieb:So gefährlich ist der Müll global gesehen gar nicht. Zumal man ihn nicht verbuddeln sollte weil es im Grunde noch ein Rohstoff darstellt. Dafür müsste man sich aber den Atommüll im Detail anschauen und welche Methoden es gibt.
Du solltest die Gefährlichkeit von Atommüll nicht herunterspielen. Strahlung kann schwere Schäden verursachen, selbst dann, wenn sie relativ schwach ist. Mutationen, Krebs, Unbewohnbarkeit von Gebieten, es gibt viel Schadenspotenzial.
Davon abgesehen wird er nunmal verbuddelt, verklappt oder man stellt ihn irgendwo unter, mit mehr oder weniger Sicherheitsvorkehrungen.

Statt sich nur zu überlegen, wie man den Atommüll noch weiter nutzen kann, kann man parallel oder sogar mit besonderem Fokus Formen der Energiegewinnung erforschen und fördern, die gar nicht erst schwierigen und gefährlichen Müll produzieren.
Fedaykin schrieb:Du unterstellst die Prämisse das andere folgen. Das geht aber nur wenn es erfolgreich abläuft, und dafür braucht man einen Plan.
Das ändert alles nichts an der Tatsache, dass irgendwer mit Fortschritten anfangen muss.
Warten alle nur drauf, dass jemand anders anfängt, um sich selbst nur keine Blöße zu geben, dann gibt es überhaupt keinen Fortschritt.
Deutschland kann dieser Erste sein, der anfängt und voran geht.


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