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Räumung des Hambacher Forstes

1.356 Beiträge, Schlüsselwörter: RWE, Braunkohle, Hambacher Forst, Tagebau, Hambi

Räumung des Hambacher Forstes

10.10.2018 um 12:04
@taren

Vielleicht sollte man erstmal die Verwertung und Entsorgung der Akkus planen, bevor man großspurig damit arbeiten will. Und das ist ja nicht das einzige Problem.

http://www.faz.net/aktuell/technik-motor/motor/elektroautos-wie-lithium-ionen-akkus-richtig-entsorgt-werden-15377665.htm...


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10.10.2018 um 12:13
taren schrieb:Weil es halt auch nicht so toll ist, wenn Wasserstoff der Heilsbringer wäre, dann würde er sich schon durchgesetzt haben und die Infrastruktur für die benötigte Menge Wasserstoff muss auch aufgebaut werden.
Das kann man so nicht sagen. Die Vergangenheit hat gezeigt dass sich nicht immer die bessere Technologie durchsetzt. Was sich letztendlich durchsetzt bzw. in welche Richtung es geht wird meistens durch Politik (einschließlich der Politik internationaler Konzerne) bestimmt.


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10.10.2018 um 12:14
Bone02943 schrieb:Halte ich für eine sehr realistische Einschätzung.
Ich denke wir werden nicht umhin kommen beides zu verfolgen, denn es wird schon ein Unterschied sein ob sich das Klima um 1,5 , 2 oder sogar 4 Grad erwärmt.


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10.10.2018 um 12:20
Bone02943 schrieb:Vielleicht sollte man erstmal die Verwertung und Entsorgung der Akkus planen, bevor man großspurig damit arbeiten will. Und das ist ja nicht das einzige Problem.
Zumindest bei Tesla ist das https://www.tesla.com/de_DE/blog/teslas-closed-loop-battery-recycling-program eher kein Problem, wäre auch ziemlich dumm, da praktisch der Akku die wertvollste Komponente in einem Elektroauto ist.


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10.10.2018 um 12:30
Bettman schrieb:Das ist doch mal eine Aussage mit wahrscheinlich mehr Wert als die letzten 48 Seiten. Vielen Dank
Das war unter anderem weitläufig Inhalt des Urteils von 2017, dass ich hier vor einigen Seiten gepostet hatte, das aber niemanden interessiert, weil es mittlerweile wieder ungültig ist und dank Juristendeutsch schwer zu verstehen ist. Bisher war Auffassung des Gerichts, dass der Wald zwar grundsätzlich den Anforderungen der FFH-Richtlinien entspricht (wie so gut wie jeder deutsche Nicht-Monokulturwald), aber nie als solches gemeldet wurde und auch nicht die Vorraussetzungen erfüllt, um zwingend nachgemeldet werden zu müssen.


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10.10.2018 um 12:31
taren schrieb:Aktuell ist der Markt vorhanden kann aber nicht bedient werden, da die Preise noch zu hoch sind.
Was ich auch auf absehbare Zeit wohl nicht ändern wird. Der Markt mag vorhanden sein, aber er ist schlicht zu klein und Firmen wie Tesla stärken nun nicht grade das Vertrauen der Konsumenten in Fragen der E-Mobilität.


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10.10.2018 um 12:33
Apfelkuchen22 schrieb:Ja nur womit will man denn heizen und Licht anmachen und der Industrie verlässlichen, günstigen Strom liefern?
@Apfelkuchen22
Das sind durchaus relevante Fragen.
Alternativen stehen zu Verfügung, müssen allerdings mit einer Änderung unserer Lebensweise einhergehen.

Ich finde die Fragen, wie es denn mit dem Weltklima- und der Umweltverschmutzung weitergehen soll, genau so relevant.
Davor die Augen verschließen- und weiter so?
Was schlägst du vor?


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10.10.2018 um 12:36
Was die E-Mobilität angeht, kann man mal den Blick nach Norden richten und davon lernen:

https://www.tagesschau.de/ausland/elektroautos-norwegen-101.html

https://www.welt.de/wirtschaft/article156069930/Schon-2025-koennten-nur-noch-E-Autos-zugelassen-werden.html

Warum es in Norwegen klappt und nicht in der BRD?

Norwegen hat keine Autoindustrie und damit auch keine Auto-Lobby.
So etwas wie der Diesel-Betrug und die Lösung: Belohnung durch Konjunkturprogramm für die Betrüger - das ist wohl nur im Lande von Autokanzlern und -kanzlerinnen möglich.


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10.10.2018 um 12:37
Doors schrieb:Norwegen hat keine Autoindustrie und damit auch keine Auto-Lobby.
Das wird sicherlich auch eine Rolle spielen, Norwegen hat aber auch billige Wasserkraft (und damit auch gleichzeitig den idealen Stromspeicher).


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10.10.2018 um 12:48
Was Autos betrifft, habe ich neulich etwas Interessantes gelesen. Nicht ganz das Thema, aber ich erwähne es mal kurz:

Man hat bisher gedacht, dass durch Car-Sharing die Autos reduziert werden könnten.
(Mehrere Menschen nutzen ein Auto). Es ist der gegenteilige Effekt zu beoachten.

Menschen, die gewohnt sind, ein eigenes Auto zu besitzen, geben ihre Autos nicht auf.
Andere, die keine Autos haben, leihen sich bei Bedarf ein Auto (sofern sie einen Führerschein haben). Im Ganzen betrachtet, verlieren die Öffentlichen durch Car Sharing Teilnehmer.


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10.10.2018 um 13:44
cathari schrieb:heute um 08:12
@all

Irgendwie amüsant, dass hier einige mit der Umstellung auf EE ein düsteres Zukunfts-Szenario zeichnen. Also lautet die Devise, so weiter machen, wie bisher. RWE will bis 2045 noch 2,4 Milliarden Tonnen Braunkohle verbrennen. Lassen wir die menschliche Zivilisation an die Wand fahren. In 30 Jahren ist laut @bgeoweh das Spiel aus. Milliarden von Menschen verlieren dann ihre Existenzgrundlage. Dieses Szenario ist noch viel schlimmer aber das nimmt man halt in Kauf.
10 bis 15 % der Gesellschaft interessieren sich laut des Klimaforschers Prof. Hans Joachim Schellnhuber nicht für die kommenden Generationen und deren Klimaprobleme. Er behauptet außerdem, dass man diese Gesellschaftsgruppe zu nichts überzeugen könne, was fürs Allgemeingut relevant wäre.

ab Minute 30
https://www.zdf.de/gesellschaft/precht/ist-die-erde-noch-zu-retten-100.html

Deshalb ist es auch in diesem Thread sinnlos, dem noch irgend etwas entgegen zu setzen.
Um den Hambacher Forst oder dessen Räumung ging es hier von Anfang an nur am Rande. Der Thread ist ein großer Spielplatz für diese Gesellschaftsgruppe, die niemanden mitspielen lassen will.


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Räumung des Hambacher Forstes

10.10.2018 um 14:54
taren schrieb:Weil es halt auch nicht so toll ist, wenn Wasserstoff der Heilsbringer wäre, dann würde er sich schon durchgesetzt haben und die Infrastruktur für die benötigte Menge Wasserstoff muss auch aufgebaut werden. Batterien haben den Vorteil Strom ist fast überall vorhanden und wenn sie aus einer ortsnahen PV Anlage aufgeladen werden ist doppelt gewonnen.
Nun es wäre leichter zu bewerkstelligen als die E Autos.

Infrastruktur ist ähnlich heutiger Tankstellen mit Autogas. Und naja die Battrien brauchen eweig nach der Methode, sind Aufwendig herzustellen, schlechteres Energie/Gewichtsverhältnis, uns noch weniger Vorhandene Infrastruktur (Gehen wir davon aus das die meisten Autos Tagsüber benutzt werden, hat sich das nachts mit dem Aufladen.
taren schrieb:Der Markt ist durchaus vorhanden, allein die Batterien und damit verbundene Reichweite sind noch relativ teuer, was sich schlussendlich in einem höheren Preis niederschlägt. Aktuell ist der Markt vorhanden kann aber nicht bedient werden, da die Preise noch zu hoch sind.
Aha, wie groß ist denn der Markt? Wenn man davon ausgeht das man in dekaden einen E Anteil von 30% vermutet. Stehen wir am Anfang, aber nicht an einem Radikalen Wechsel

Die Batterien bleiben auch einer der Hauptschwachpunkte. Und naja angebot Nachfrage sollte ein Begriff sein.

Klar alle wollen ein E Auto haben wenn es denn sofort Billiger wäre als ein Klassisches.


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10.10.2018 um 15:00
Doors schrieb:Warum es in Norwegen klappt und nicht in der BRD?
Weil Norwegen im vergleich zur BRD ein Popelland ist. Und sie haben Geographisch die Möglichkeit, Strom in Überschuss alternativ zu erzeugen, als auch zu Spreichern.

Und ob es klappt steht noch aus.

Das ist so als wenn ich einen Landwirt Kritisiere das er einen Traktor benutzt während ich meinen Garten ja super von Hand bearbeiten kann.


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Räumung des Hambacher Forstes

10.10.2018 um 17:52
Ein sehr interessanter Kommentar zum grünen Aktionismus:

https://www.capital.de/wirtschaft-politik/die-heuchelei-von-hambach?article_onepage=true


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Räumung des Hambacher Forstes

10.10.2018 um 17:56
Hallo @alle !


Wenn man die "verkorkste" Energiewende mal weiter denkt, wäre der Einstieg in die Wasserstofftechnik eine möglische Lösung für viele Probleme, die mit Sonnen- und Windkraftanlagen so mit sich bringen, E- Autos würden die bekannten Probleme verschärfen.

Zu den Fehlern der Politik gehört auch das man, ohne zu denken, ständig das E - Auto gepredigt und gefördert hat.
Auf diese Weise wurde viel Zeit und Recourcen vergeudet.


Gruß, Gildonus


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10.10.2018 um 17:58
frauzimt schrieb:Das sind durchaus relevante Fragen.
Alternativen stehen zu Verfügung, müssen allerdings mit einer Änderung unserer Lebensweise einhergehen.

Ich finde die Fragen, wie es denn mit dem Weltklima- und der Umweltverschmutzung weitergehen soll, genau so relevant.
Davor die Augen verschließen- und weiter so?
Was schlägst du vor?
auf jeden Fall erstmal versuchen, konkurrenzfähig zu bleiben.
Denn wenn Deutschland irgendwann ein Fahradfahrer-Land ohne Industrie ist, hat man auch keine Handhabe mehr, sich gegen Einflußnahme von Außen zu wehren. Wenn z.B China dann einfällt, dass sie unsere Agrarflächen für eigenen Anbau brauchen o.ä.
Im grunde würde man sich damit ja freiwillig in eine Situation begeben, die die Ureinwohner Nordamerikas waren als die Sieder kamen, die viel bessere Waffen udn Technologie mitbrachten.

Die Menschen wollen sicher vieles um der Erde was gutes zu tun. nur, ohne Zwang den eigenen Lebensstil massiv zu beschneiden, gehört eher nicht dazu.


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10.10.2018 um 18:59
Fedaykin schrieb:Nun es wäre leichter zu bewerkstelligen als die E Autos.
Der Staat müsste hier schon massive Anreize schaffen. Egal ob nun als Brennstoffzelle oder als Verbrenner, die Dinger sind noch unprofitabler als die LI Akkus.


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10.10.2018 um 19:46
Apfelkuchen22 schrieb:auf jeden Fall erstmal versuchen, konkurrenzfähig zu bleiben.
Jo, das bleibt man aber nicht mit Braunkohlekraftwerken. Konkurrenzfähig werden in Zukunft die Industrien sein die die Umweltbelastungen so niedrig wie möglich halten. Davon gehe ich aus.


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10.10.2018 um 20:09
kosmonautin schrieb:10 bis 15 % der Gesellschaft interessieren sich laut des Klimaforschers Prof. Hans Joachim Schellnhuber nicht für die kommenden Generationen und deren Klimaprobleme. Er behauptet außerdem, dass man diese Gesellschaftsgruppe zu nichts überzeugen könne, was fürs Allgemeingut relevant wäre.
Danke für den Hinweis, ich werde mir das Video bei Gelegenheit ansehen. Die Gespräche mit Richard David Precht sind meistens sehenswert.
kosmonautin schrieb:Deshalb ist es auch in diesem Thread sinnlos, dem noch irgend etwas entgegen zu setzen.
Grundsätzlich hast Du recht, «nach mir die Sintflut» ist die bequemste Haltung bei diesem Thema und aus einem Egoisten wird kein Altruist.


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10.10.2018 um 20:16
cathari schrieb:Grundsätzlich hast Du recht, «nach mir die Sintflut» ist die bequemste Haltung bei diesem Thema und aus einem Egoisten wird kein Altruist.
Wie nahezu fast jeder. Oder wer gibt heute sein Auto zum Schrott, schmeißt unnötige elektrische Geräte weg, fliegt nirgends mehr hin, macht Urlaub nur noch daheim in der Umgebung, hört auf Wurst und Fleisch zu essen, bis vielleicht 1x im monat einen Braten, verzichtet auf alles was von fern mit Schiff angeschippert werden muss,....? Du?


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