Der Osten - zwischen Licht und Schatten
14.12.2018 um 23:28Können wir das bitte so stehen lassen?!bgeoweh schrieb:Der Osten hat ein Naziproblem. Der Westen auch.
Können wir das bitte so stehen lassen?!bgeoweh schrieb:Der Osten hat ein Naziproblem. Der Westen auch.
Das funktioniert so nicht. Wenn du allen das BGE gibst, ist BGE das neue Null und nichts wert. Gerade bei so Sachen wie Wohnungen, die werden nicht mit Geld gebaut, sondern mit Material und Arbeitsstunden auf kostbarem Baugrund. Davon ist durch ein BGE nicht mehr da als ohne.Negev schrieb:Ein anderes Mittel könnte ein BGE sein. Würde jeder Bürger ein Einkommen haben könnte dieser so an einen Kredit kommen. Mit diesem Kredit kann man sich dann ein Eigenheim kaufen. So würden Menschen in den Osten kommen - weil da Wohnraum eben sehr günstig ist.
Ist die Bonität neuerdings abhängig von dem Anspruch auf Sozialleistungen?Negev schrieb:Ein anderes Mittel könnte ein BGE sein. Würde jeder Bürger ein Einkommen haben könnte dieser so an einen Kredit kommen.
Und wenn man noch die zehn Jahre dazurechnet, die du vergessen hast, was man da alles erst bauen könnte :DNiederbayern88 schrieb:Die Wiedervereinigung ist 18 Jahre her. In den 18 Jahren hätte man sehr sehr viel aufbauen können. Daher frage ich mich was mit all den Geld, das wir in die neuen Bundesländer gepumpt haben, passiert ist, wenn da es noch so viel Schatten gibt?





Nur zur Info, den Soli zahlen alle, also auch die im Osten. Außerdem geht das ganze Geld in den Bundeshaushalt und auf kein extra "Aufbau Ost Konto".Niederbayern88 schrieb:Die alten Bundesländer zahlen seit 1991 Solidaritätszuschläge für den Osten. Milliarden über Milliarden von Euro.
Definitiv! Der Soli sollte umgewandelt werden! Der Soli sollte allen Strukturschwachen Regionen zu gute kommen! Das sollte auch so in aller Deutlichkeit kommuniziert und praktiziert werden. Auch um die öffentliche Wahrnehmung dahin zu verschieben.Bone02943 schrieb:Ich finde aber auch das es manch andere Regionen in Deutschland nötig hätten gefördert zu werden. Nicht nur im Osten, doch es ist noch sehr viel zu tun.
Nix für ungut aber in Werdau bekam ich Depressionen. Eigentlich hatte ich Pläne... diese sehe ich tatsächlich in Gefahr und ich muss eingestehen, wie unendlich naiv ich doch war. Aber leben in eine darniederliegen Region? Da kann das Heim und das direkte Umfeld (=Insel) noch so schön sein.Bone02943 schrieb:Dennoch werden die Landschaften langsam blühender.
Hey. Ich war etwas müde als ich meinen Beitrag geschrieben habe :Dbgeoweh schrieb:Und wenn man noch die zehn Jahre dazurechnet, die du vergessen hast, was man da alles erst bauen könnte :D
Leipzig ist Boomtown. Wer da von 4 Jahren Immobilen gekauft hat, muss schon jetzt ordentlich Rendite gemacht haben bzw. noch kann man kaufen - im Gegensatz zu anderen Großstädten.Niederbayern88 schrieb:als ich vor 4 Jahren nach Leipzig gefahren bin
Ich finden den Osten gut ausgebaut.Negev schrieb:Man müsste eben Geld in die Hand nehmen - quasi für den Aufbau Ost.
Der Soli muss gestrichen werden. Diese 5,5% Erhöhung der Einkommensteuer ist nicht mehr tragbar. Zu den 30J Wiedervereinigung wäre das passend.Negev schrieb:Definitiv! Der Soli sollte umgewandelt werden! Der Soli sollte allen Strukturschwachen Regionen zu gute kommen!
Nur dass dafür Leute bluten...und was sind schon paar Geisterstädte bei 1,386 Mrd....wir sind gerade mal 6,3% davon.Negev schrieb:In China schafft man es doch auch, Wohnraum und Infrastruktur dem Boden zu stampfen... die leisten sich sogar Geisterstädte.
Wessis konnten den Osten problemlos bis heute mehrheitlich als Terra incongnita wahrnehmen!Negev schrieb:Wie Alt hätte man als "Wessi" sein müssen, um Deutschland als geteilt wahrzunehmen? 10 Jahre, 12 Jahre, 14? Bei einem Ostdeutschen Kind mag diese Zeit noch einprägsamer gewesen sein. Weshalb?
In den Medien wird Deutschland doch mehrheitlich als reiches Land dargestellt. "Deutschland geht es gut".eckhart schrieb:Ossis lernten sich und die Welt mehrheitlich durch die Tagesschau des ARD kennen!