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Der Osten - zwischen Licht und Schatten

333 Beiträge, Schlüsselwörter: Deutschland, DDR, Osten, Ossi, Ostdeutschland, Wessi

Der Osten - zwischen Licht und Schatten

27.12.2018 um 15:19
Hayura schrieb:auch die Tatsache das es dort viele gibt die das alles ignorieren.
Da frage ich mich auch warum das so ist. Hatte ja gestern hier ein Beispiel genannt.
Bone02943 schrieb:Beispiel, im Stadion beim Eishockey, der Schiri pfeift scheiße, steht einer da und schreit lauthals "Du scheiß Jude", interessiert keinen, paar Leute lachen weil es der immer selbe dumme Vogel ist, der sowas ruft, aber es schreitet keiner ein.
Da fehlt auch mal der Mut zum petzen. Einen Ordner oder die Polizei zu holen.
Ich glaube in anderen Städten, also München, Freiburg oder Bremen wäre da anders. Ist aber nur ein Glaube.
Ich gehe auch nicht davon aus das die meisten damit zustimmen, nur weil sie nichts sagen.


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Der Osten - zwischen Licht und Schatten

27.12.2018 um 15:19
@Realo
Und das macht jetzt Ossi Bashing wie besser?


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Der Osten - zwischen Licht und Schatten

27.12.2018 um 15:21
Hayura schrieb:Ossi Bashing
Das läge mir fern. Ich ziehe nur meine Konsequenzen aus den vorliegenden Daten und Medieninformationen.
Es muss aber niemand das lesen, was ich geschrieben habe. So, bin jetzt aber wirklich weg.


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Der Osten - zwischen Licht und Schatten

27.12.2018 um 15:21
@Bone02943
Das Problem das dass misstrauen dem Staat und der Demokratie, obwohl diese nicht schuld sind an der Situation. Vieles wurde nie aufgearbeitet vor allem die Nachwendezeit, die bis heute nicht aufgearbeitet ist. Ein schönes Buch ist Petra Köping "Integriert uns erstmal".


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Der Osten - zwischen Licht und Schatten

27.12.2018 um 15:22
Realo schrieb:Das läge mir fern. Ich ziehe nur meine Konsequenzen aus den vorliegenden Daten und Medieninformationen.
Auch hier, dass selbe sagen rechte wenn sie nur schlechte Presse über Migranten und Ausländer lesen. Die sagen sich dann auch die sind halt fast alle kriminell, steht ja in der Zeitung, jeden Tag aufs neue.


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Der Osten - zwischen Licht und Schatten

27.12.2018 um 15:24
@Hayura

Ja das halte ich auch für gut möglich.
Aber ok, man wusste es halt nicht besser. Sowas wie die Wende war ein Experiment was vorher so noch nie durchgeführt wurde. Naja hinterher ist man immer schlauer, über das was man hätte anders machen können.


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Der Osten - zwischen Licht und Schatten

27.12.2018 um 15:33
Bone02943 schrieb: dass selbe sagen rechte wenn sie nur schlechte Presse über Migranten und Ausländer lesen
Du willst allen Ernstes die großen bundesdeutschen Zeitungen, die PKS, Wikipedia, die Zahlen des Statistischen Bundesamts und des Verfassungsschutzes mit compact, tichys einblick, bild, focus und anderen Rechtssumpfblättern auf eine Stufe stellen?


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Der Osten - zwischen Licht und Schatten

27.12.2018 um 15:39
@Realo

Nein, ich stelle deine Schlussfolgerungen/Konsequenzen mit denen der Rechten auf eine Stufe. Denn sie unterscheiden sich nicht wirklich.
Bone02943 schrieb:Das selbe erlebe ich bei manchen Ossis, wenn sie über den Westen sprechen. Die sagen dann auch dort gibts ja fast nur Ausländer und viel viel viel mehr Gewalttaten von "Ausländern"(was ja nicht wirklich falsch ist, ebenso wie die vermehrte rechtsextreme Gewalt im Osten). Die reduzieren den Westen auf kriminelle Ausländer, wie du den Osten auf rechtsextreme Gewalttärter reduzierst. Ist beides eben nur eine einseitige Betrachtung der Realität.


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Der Osten - zwischen Licht und Schatten

27.12.2018 um 15:43
Ich lese die selbe Lügenpresse wie Du, und ja, ich hatte den Einwurf mit Kremmen, aber Dein pauschales Ostbashing hat ja schon was wahnhaftes.


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Der Osten - zwischen Licht und Schatten

27.12.2018 um 15:51
Und wenn Du Deine Schlüsse aus Zahlen ziehst, bleibt die Mehrheit dennoch nicht rechtsaussen Selbst wenn die AFD 35 % bekäme, würden 65% sie nicht wählen, selbst wenn es 6 rechtskriminelle Handlungen pro 100000 Einwohner gäbe, würden mindestens 99994 Einwohner keine derartigen Handlungen abziehen.

Was Du machst, ist nichts anderes als die Rechte Fraktion der Mitforisten hier - aus den Taten einiger bastelt Du voreilig Schlüssegegen die Gesamtheit. Ich finde das bei Fluchtlingshetze nicht oerfider als das was Du hier treibst.

Disclaimer: ich bin überzeugter Biohamburger (wollte ich schon immer mal so sagen, klingt super, hahaha)


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Der Osten - zwischen Licht und Schatten

27.12.2018 um 15:54
Bone02943 schrieb:Nein, ich stelle deine Schlussfolgerungen/Konsequenzen mit denen der Rechten auf eine Stufe. Denn sie unterscheiden sich nicht wirklich.
Dann muss man natürlich keine Konsequenzen ziehen und kann alles so weiter laufen lassen wie bisher. *Kopf in den Sand steck*
Auch ne Form von Exkulpation. Offenbar ist das Rechts-Problem im Osten so groß, dass man es gar nicht erst ernsthaft anzugehen und zu lösen versucht.

Meine Schlussfolgerungen sind übrigens auch nicht interessengeleitet, weil mir der Osten eigentlich wurst ist. Ich lebe dort nicht und er bedroht mich nicht hier, er ist nur schlecht fürs Image, auch international, wenn man sieht, wie sich die Unternehmen weiterhin aus Sachsen und anderen Bundesländern in den Westen oder ins Ausland zurückziehen. Mir reicht die nüchterne Analyse und die Erkenntnis, dass im Osten offenbar weder die Politik noch die Bevölkerung ernsthaft gewillt ist, an diesem Zustand etwas Durchgreifendes zu verändern, sondern dass dafür eher linke, gebashte Bürgermeister entnervt ihre Jobs hinwerfen. (Kommt auch in den 7 Geschichten vor, zumindest in einer oder zwei davon.)
Cejar schrieb:Selbst wenn die AFD 35 % bekäme, würden 65% sie nicht wählen
Ja, da hast du natürlich recht. Es wird noch nicht mal so weit kommen. Daher dürfen wir jetzt alle ganz kräftig durchatmen. Noch mal am 4. Reich entlanggeschrammt davongekommen. :D


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27.12.2018 um 15:59
@Realo

Gratuliere, Dein Kommentar an mich war die sinnbefreiteste Replik, die in dem Kontext möglich war.

Scheinbar ist die Differenzierung zwischen 'Es gibt zu viele Nazis' zu 'alle sind Nazis' zu hoch für Dich.


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Der Osten - zwischen Licht und Schatten

27.12.2018 um 16:17
@Bone02943
Der Punkt ist das man mit so einen Verhalten wie es Realo an den Tag legt, was leider keine seltenheit ist. Im Osten das Gegenteil passiert was man erreichen will, nämlich das dass Problem nicht gelöst und vielleicht verschlimmert wird, Den stigmatisieren nützt nur den Rechtsradikalen und die Ostdeutschen die Wagenburg. Realo ist noch der Meinung man müsse den Osten belehren, aber belehren lassen will man sich im Osten nicht mehr. Auch nicht diejenigen die mit Pegida und AfD nichts zu tun haben wollen. Man muss den Diaalog auf Augenhöhe führen. Man schädigt gerade diejenigen die man nicht schaden will, diejenigen die sich für eine starke Zivilgesellschaft und mehr Solidarität einsetzte, die es eh schon schwer. Man muss die Ursachen für den Frust und Lethargie finden, und das schafft man nicht mit Arroganz.


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Der Osten - zwischen Licht und Schatten

27.12.2018 um 16:18
Realo schrieb:Offenbar ist das Rechts-Problem im Osten so groß, dass man es gar nicht erst ernsthaft anzugehen und zu lösen versucht.
Realo schrieb:Mir reicht die nüchterne Analyse und die Erkenntnis, dass im Osten offenbar weder die Politik noch die Bevölkerung ernsthaft gewillt ist, an diesem Zustand etwas Durchgreifendes zu verändern
Natürlich ist man dabei das zu anzugehen. Schon sehr lang, es gibt viele Programme gegen Rechts im Osten, vielleicht sogar mehr als bei dir, der Kopf wird nicht in den Sand gesteckt.
Und du tust all den Menschen, die wirklich was unternehmen, unrecht wenn du ihre Arbeit negierst.
Was das politische angeht, so ist die CDU in Sachsen keine "Ostpartei". Und wer in Sachsen mal behauptet hat, die Sachsen wären Imun gegen Rassismus, der kommt aus Lufwigshafen am Rhein. Nur mal so nebenbei. Kannst aber gern mal nachschauen wie die CDU hier aufgebaut wurde und dann frage dich nochmal ob es ein Ost- oder "importiertes" Westproblem ist.
Realo schrieb:er ist nur schlecht fürs Image, auch international, wenn man sieht, wie sich die Unternehmen weiterhin aus Sachsen und anderen Bundesländern in den Westen oder ins Ausland zurückziehen.
Welche Firmen sind es denn, die sich wegen den rechtsextremen Problemen aus Sachsen zurückgezogen haben?


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27.12.2018 um 16:28
Hayura schrieb:Realo ist noch der Meinung man müsse den Osten belehren, aber belehren lassen will man sich im Osten nicht mehr.
Ja, der Osten weiß es natürlich besser.
da bin ich aber wirklich froh, dass wir den Krieg verloren hatten und uns so zwangsweise belehren (reeducation) und entnazifizieren hatten lassen müssen.
Hayura schrieb:Man muss den Diaalog auf Augenhöhe führen.
Das haben wir 3 Dekaden lang getan und knapp 2000 Milliarden in den Osten transferiert. Wenn nicht das, was soll dann bitte "Augenhöhe" sein?
Hayura schrieb:Man muss die Ursachen für den Frust und Lethargie finden
Die sind seit einem Vierteljahrhundert wissenschaftlich erforscht und bekannt. Es gibt auch ein paar Kilometer Literatur dazu.
Bone02943 schrieb:es gibt viele Programme gegen Rechts im Osten
Wenn es welche gibt, wovon ich bisher nichts gehört habe, scheint der Erfolg nicht gerade durchschlagend (gewesen) zu sein. Sind wahrscheinlich Angebote auf freiwilliger Basis, die dann auch noch Geld kosten und daher ein Stiefmütterleindasein fristen.
Bone02943 schrieb:und dann frage dich nochmal ob es ein Ost- oder "importiertes" Westproblem ist.
Wahrscheinlich beides. Gleich und Gleich gesellt sich gern.


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Der Osten - zwischen Licht und Schatten

27.12.2018 um 16:29
Realo schrieb:Wenn es welche gibt, wovon ich bisher nichts gehört habe, scheint der Erfolg nicht gerade durchschlagend (gewesen) zu sein. Sind wahrscheinlich Angebote auf freiwilliger Basis, die dann auch noch Geld kosten und daher ein Stiefmütterleindasein fristen.
Auf welchem Planeten lebst du eigentlich?


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Der Osten - zwischen Licht und Schatten

27.12.2018 um 16:32
Realo schrieb:Wenn es welche gibt, wovon ich bisher nichts gehört habe, scheint der Erfolg nicht gerade durchschlagend (gewesen) zu sein. Sind wahrscheinlich Angebote auf freiwilliger Basis, die dann auch noch Geld kosten und daher ein Stiefmütterleindasein fristen.
Du hast also noch nie etwas über Programme gehört die sich gegen Rassismus, stark machen?

Das meine ich mit einseitiger Information. Du kennst nur rechtsextreme Gewalttaten und dann hört dein Wissen über den Osten auch schon auf.
Meinst du das ist echt eine gute Basis um Schlüsse oder Konsequenzen zu ziehen?
Du informierst dich so einseizig über den Osten wie Rechte über Migranten, die kennen auch nur kriminelle Handlungen und dann hörts auch schon auf.

Und weißte wovon ich nichts gehört habe? Von Firmen die wegen rechtsextremen Problemen aus Sachsen abgewandert sind.


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27.12.2018 um 16:44
Realo schrieb:Ja, der Osten weiß es natürlich besser.
da bin ich aber wirklich froh, dass wir den Krieg verloren hatten und uns so zwangsweise belehren (reeducation) und entnazifizieren hatten lassen müssen.
Niemand sagt das wir Ostdeutsche alles besser wissen, aber wir sind auch keine Bürger zweiter Klasse. Die Ursache liegt im Frust vieler Ostdeutsche, da geht es weniger um Flüchtlinge wenn man jetzt nicht vom Organisierten Neonazi redet.
Realo schrieb:Das haben wir 3 Dekaden lang getan und knapp 2000 Milliarden in den Osten transferiert. Wenn nicht das, was soll dann bitte "Augenhöhe" sein?
Hatte man nicht. Wenn jemand Misstände in der Nachwende Zeit anspricht wurde man als "Wendeverlierer" "Jammerossi" oder mit Sprüchen gekommen wie "Ihr müsst euch halt mehr anstrengen" oder "Ihr habt Demokratie nicht verstanden" abgetan. Man hat von Oben herab gehandelt und das genau. Augenhöhe ist das Zauberwort.
Realo schrieb:Die sind seit einem Vierteljahrhundert wissenschaftlich erforscht und bekannt. Es gibt auch ein paar Kilometer Literatur dazu.
einen Teil davon, über die Desaströse DDR Wirtschaft, über den Etatismus mit den viele Ostdeutsche aufgewachsen sind und heute noch prägendend ist. darüber das die DDR eine inklusive Gesellschaft war etc. Das ist auch richtig, aber nur ein Teil der Wahrheit. Die Ungerechtigkeiten und Demütigungen der Nachwendezeit sind nicht aufgearbeitet.


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Der Osten - zwischen Licht und Schatten

27.12.2018 um 16:45
Realo schrieb:Wenn es welche gibt, wovon ich bisher nichts gehört habe, scheint der Erfolg nicht gerade durchschlagend (gewesen) zu sein. Sind wahrscheinlich Angebote auf freiwilliger Basis, die dann auch noch Geld kosten und daher ein Stiefmütterleindasein fristen.
Die gibt es im Osten und zwar nicht zu wenig, aber mit deiner Haltung machst du es ihnen eher schwerer als leichter.


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27.12.2018 um 16:55
Bone02943 schrieb:Du hast also noch nie etwas über Programme gehört die sich gegen Rassismus, stark machen?
Ja erzähl mal,. welche denn? Für "Gestrandete" oder für Otto Normalo? Es kommt mir auf Letzteren an. Dass es Nazi-Ausstiegsprogramme gibt, weiß ich auch, Resultat eher bescheiden, da sie auf freiwilliger Basis laufen. Aber wenn du was von "Programmen gegen rechts" schreibst, stell ich mir etwas anderes und mehr darunter vor als Nazi-Ausstiegsprogramme (die es auch hier im Westen gibt). Etwa ein Schulfach Politologie, in dem gegen Rassismus und Rechtsextremismus gelehrt wird. Das gibt es definitiv nicht, auch nicht im Westen. Wie soll also etwas Liberales wachsen können, wenn dort "keiner" weiß, wie das geht oder "nicht zu viel Westliches" einführen will? Weil dann kommt gleich wieder
Hayura schrieb:belehren lassen will man sich im Osten nicht mehr
Bone02943 schrieb:Und weißte wovon ich nichts gehört habe? Von Firmen die wegen rechtsextremen Problemen aus Sachsen abgewandert sind.
Ich hab zwar auch nichts davon gehört, aber schon so einiges darüber gelesen. Etwa diesen Artikel hier
https://www.marktundmittelstand.de/personal/nach-rechtsradikalen-ausschreitungen-was-wird-aus-dem-standort-sachsen-12790...
Hayura schrieb:Realo schrieb:
Das haben wir 3 Dekaden lang getan und knapp 2000 Milliarden in den Osten transferiert. Wenn nicht das, was soll dann bitte "Augenhöhe" sein?
Hatte man nicht.
Willst du sagen, der "Soli" sei nur Einbildung? Warum hab ich ihn dann auf meinem Steuerformular?
Hayura schrieb:Wenn jemand Misstände in der Nachwende Zeit anspricht wurde man als "Wendeverlierer" "Jammerossi" oder mit Sprüchen gekommen wie "Ihr müsst euch halt mehr anstrengen" oder "Ihr habt Demokratie nicht verstanden" abgetan.
Ja, solche gibts auch. Es gab aber viel häufiger den normalen Umgang, aber sobald auch nur der leiseste Verdacht auf "reeducation" kam, wurden die Ostdeutschen bockig wie ein Hund, den man baden will. Wir lassen uns doch von den Besserwessis nix sagen.
Hayura schrieb: Die Ungerechtigkeiten und Demütigungen der Nachwendezeit sind nicht aufgearbeitet.
Und dafür müssen jetzt die Migranten ersatzweise leiden, von denen die meisten davon noch gar nicht geboren waren und das auch noch auf einem anderen Kontinent?


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