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Der Osten - zwischen Licht und Schatten

335 Beiträge, Schlüsselwörter: Deutschland, DDR, Osten, Ossi, Ostdeutschland, Wessi

Der Osten - zwischen Licht und Schatten

15.12.2018 um 12:33
Wenn 1% der Menschen über 90% des Geldes horten, dann ist es doch kein Wunder, das die 99% restlichen immer ärmer, wenn diese 1% noch immer reichter, werden. Aber ich denke das geht am Thema vorbei.
Negev schrieb:Das lob ich mir. Das sind aber auch diese kleinen Vorzeigeprojekte... kleinen Inseln, die ich gesehn hab.
Immerhin werden diese Inseln immer größer und mehr, aber noch ist es schon ein ziemlicher Flickenteppich. Tropical Island schön und gut, aber drum herum schaut es ziemlich mau aus. Schon wenn man am Bahnhof in Brand ankommt. Eingeschlagene Scheiben, verlassenes Gebäude.
Aber gut das sind politische Fehler, die mit der Deutschen Bahn zu tun haben.


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15.12.2018 um 12:49
Bone02943 schrieb:Wenn 1% der Menschen über 90% des Geldes horten
Das stimmt doch nicht...aber es wäre echt OT Dir den Unterschied zwischen Geld und Vermögen zu erklären.


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Der Osten - zwischen Licht und Schatten

15.12.2018 um 12:51
Bone02943 schrieb:Immerhin werden diese Inseln immer größer und mehr, aber noch ist es schon ein ziemlicher Flickenteppich. Tropical Island schön und gut, aber drum herum schaut es ziemlich mau aus. Schon wenn man am Bahnhof in Brand ankommt. Eingeschlagene Scheiben, verlassenes Gebäude. Aber gut das sind politische Fehler, die mit der Deutschen Bahn zu tun haben.
Demgegenüber Stadt tief im Westen: Kein Bahnhof mehr, wurde verkauft. Drumrum Leerstand und ein zerfallendes Gewerbegebiet und unverkäufliche Immobilien..... Das sind die "Inseln" im Westen, die seit 15 Jahren neu entstehen. Das in einst florierenden Gemeinden, die nun knallhart unter Zwangsverwaltung stehen mit einem ADD Wirtschaftsdienst. Nee der Osten ist da sehr weich gefallen, und zwar die Treppe hoch.


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Der Osten - zwischen Licht und Schatten

15.12.2018 um 12:56
Vielleicht hätte ich die Diskussion mehr an "Strukturschwache Regionen" festmachen sollen. Die Unterscheidung von Ost/West geht mir selber zuwider...
Waldkirch schrieb:Das sind die "Inseln" im Westen, die seit 15 Jahren neu entstehen.
Strukturwandel, Stadtflucht - es ist eine Spirale. Da wäre eben wichtig, diese zu durchbrechen.


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Der Osten - zwischen Licht und Schatten

15.12.2018 um 13:01
Corky schrieb:Leider nichts - es sorgt quasi nur für eine Gleichmachung, sprich alle gleich arm.
Klar, der Reichtum der oberen Einkommensklassen steigen zwar stetig, aber sie sind natürlich dennoch arm, weil der Staat einen Teil ihres Einkommens nach unten verteilt?
Meinste nich, dass sich dies ein klein wenig widerspricht?
Corky schrieb:Diese Gruppe ist immer noch zu klein, auch wenn sie reicher oder mehr werden - das wird nicht reichen.
Reichen für was?
Corky schrieb:Deutschland tut nichts für die Zukunft, mei, ist halt so. Das ist kein Vorwurf, sondern nur eine Feststellung.
Was freilich so gar nichts damit zu tun hat, dass in Deutschland alle arm sind, weil ihnen der Staat die Kohlen abnimmt.
Bone02943 schrieb:Wenn 1% der Menschen über 90% des Geldes horten, dann ist es doch kein Wunder, das die 99% restlichen immer ärmer, wenn diese 1% noch immer reichter, werden.
Nein, das haste falsch verstanden, alle sin arm, auch das eine Prozent an der Spitze. ;)

mfg
kuno


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15.12.2018 um 13:04
@kuno7
Du kannst weiter überziehen, ich nicht geschrieben dass die Reichen arm sind, sondern der normale Bürger ist arm.
Überlesen?
Corky schrieb:Diese Gruppe ist immer noch zu klein, auch wenn sie reicher oder mehr werden - das wird nicht reichen.
Das Geld der Reichen reicht nicht um die Bürger reich(er) zu machen UND Deutschland als Land.


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Der Osten - zwischen Licht und Schatten

15.12.2018 um 13:12
Corky schrieb:Du kannst weiter überziehen, ich nicht geschrieben dass die Reichen arm sind, sondern der normale Bürger ist arm.
Überlesen?
Du schriebst:
Corky schrieb:Leider nichts - es sorgt quasi nur für eine Gleichmachung, sprich alle gleich arm.
Alle sind gleich arm beinhaltet aber nun mal, "alle sind arm" und "alle" beinhaltet auch die reichen.
Mag sein, du hast es anders gemeint, aber dann musst du auch schreiben was du meinst, sonst gibts halt Missverständnisse.
Corky schrieb:Das Geld der Reichen reicht nicht um die Bürger reich(er) zu machen UND Deutschland als Land.
Aber der Teil, den der Staat den Wohlhabenderen abknöpft reicht um das Leben der Armen etwas zu verbessern und es macht die Wohlhabenden sicher nich arm.

mfg
kuno


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15.12.2018 um 13:15
kuno7 schrieb:Aber der Teil, den der Staat den Wohlhabenderen abknöpft reicht um das Leben der Armen etwas zu verbessern und es macht die Wohlhabenden sicher nich arm.
Langsam begreifst Du...es macht die Milliardäre nicht arm, aber alle die über 55T€ verdienen zahlen schon Spitzensteuer.
Und bis man in den wenigen Fällen so richtig viel verdient, so ab 120T€, stellt man fest dass diese Leute sich nicht mal Wohneigentum leisten können.


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15.12.2018 um 13:21
Corky schrieb:Langsam begreifst Du...es macht die Milliardäre nicht arm, aber alle die über 55T€ verdienen zahlen schon Spitzensteuer.
Auch die werden nich arm, wenn sie von ihren 55 Mille die Hälfte abdrücken, wobei ich dir in sofern entgegen kommen möchte, dass die deutlich höheren Einkommensgruppen gern mehr abliefern dürften.
Jemand der mit Börsenhandel seine Brötchen verdient, zahlt gerade mal 25% plus Soli, der lacht den Spitzensteuerzahler glatt aus.
Corky schrieb:Und bis man in den wenigen Fällen so richtig viel verdient, so ab 120T€, stellt man fest dass diese Leute sich nicht mal Wohneigentum leisten können.
Können sie nich? Ich verdiene keine 120 Mille im Jahr, ich hab Wohneigentum, sogar vermietetes. Vielleicht machen die was falsch... :)

mfg
kuno


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15.12.2018 um 13:22
Fedaykin schrieb:wie man auch hier sieht, grenzt das ja im Grunde schon am "Rassismus" wenn man ganzen Gebieten oder Volks und Kulturgruppen ein pauschales Verhalten und Einstellung unterstellt
Es ist kein Rassismus wenn man feststellt, dass die bis 1990 anhaltende autoritäre Sozialisation dort auch in ihrer Nachwirkung bis heute vermehrt entsprechende Charakterprägungen hervorbringt.


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15.12.2018 um 13:42
paranomal schrieb:Es ist kein Rassismus wenn man feststellt, dass die bis 1990 anhaltende autoritäre Sozialisation dort auch in ihrer Nachwirkung bis heute vermehrt entsprechende Charakterprägungen hervorbringt.
sehe ich genauso. Es ist eine maßlose Enttäuschung die etliche Menschen und Gemeinden im Westen beschert bekamen. Wir haben im Verzicht gelebt, zugunsten der "armen Brüder und Schwestern" im Osten. Was bekamen wir dafür geliefert?


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15.12.2018 um 13:55
Waldkirch schrieb:Demgegenüber Stadt tief im Westen:
Habe ja geschrieben das es auch anderswo Regionen gibt, die mehr gefördert werden müssten. Habe auch schon in NRW, teils auch in Bayern, Regionen gesehen in denen es nicht wirklich anders aussieht, als iwo im Osten.
Waldkirch schrieb:Wir haben im Verzicht gelebt, zugunsten der "armen Brüder und Schwestern" im Osten. Was bekamen wir dafür geliefert?
Auf was habt "ihr" denn verzichten müssen?


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15.12.2018 um 14:03
Länderfinanzausgleich, Rentenniveaus, Fördergelder für schwache Regionen, die schon damals dem vorrangigen Aufbau Ost zugute kamen, Abwerbung von Firmenstandorten (in dem Falle Mitsubishi), Konversionsprogramme. Wir wurden massiv gekürzt. Der Stamme Nimm im Osten brüllt bis heute: MEHR!


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15.12.2018 um 14:19
kuno7 schrieb:ich hab Wohneigentum, sogar vermietetes. Vielleicht machen die was falsch... :)
Natürlich! Sie sind halt nicht so toll, erklär mal das:
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/155734/umfrage/wohneigentumsquoten-in-europa/


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Der Osten - zwischen Licht und Schatten

15.12.2018 um 14:29
@Waldkirch

Tja, die Zone wurde 40 Jahre lang ausgepresst und hat warscheinlich weit mehr Reparationszahlungen leisten müssen als die BRD. Den Aufbau Ost kann man also auch als eine Art, Wiedergutmachung ansehen. Gerne so lange bis auch hier, dass seit nun ~70 Jahren, als Reparationsleistung an die UDSSR, demontierte zweite Bahngleis zwischen Cottbus und Görlitz wieder liegt. ;)
Waldkirch schrieb:Abwerbung von Firmenstandorten (in dem Falle Mitsubishi)
AUDI *pfeif

Ich glaube in den westlichen Bundesländern musste keiner meckern über das wie es nach dem Krieg gekommen ist. Und da auch die Politik der BRD die Einheit wollte ist das nunmal alles so. Soll man doch froh sein dass es diese DDR und Innerdeutsche Grenzen nicht mehr gibt.


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15.12.2018 um 14:42
Bone02943 schrieb: Soll man doch froh sein dass es diese DDR und Innerdeutsche Grenzen nicht mehr gibt.
Absolut richtig.
Wer den Osten bereist, wird vielfach auf freundliche, entschleunigte und oftmals unkomplizierte Menschen treffen.
So zumindest empfinde ich. Von den schicken Innenstädten mal ganz zu schweigen gibt es im Osten auch sehr schöne Flecken Erde,
die sich zu besuchen lohnt.


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Der Osten - zwischen Licht und Schatten

15.12.2018 um 14:52
Corky schrieb:Natürlich! Sie sind halt nicht so toll, erklär mal das:
Was daran verstehst du denn nich, was ich dir erklären soll?

mfg
kuno


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Der Osten - zwischen Licht und Schatten

15.12.2018 um 14:53
Bone02943 schrieb:Tja, die Zone wurde 40 Jahre lang ausgepresst und hat warscheinlich weit mehr Reparationszahlungen leisten müssen als die BRD. Den Aufbau Ost kann man also auch als eine Art, Wiedergutmachung ansehen. Gerne so lange bis auch hier, dass seit nun ~70 Jahren, als Reparationsleistung an die UDSSR, demontierte zweite Bahngleis zwischen Cottbus und Görlitz wieder liegt. ;)
Die DDR war das Aushängeschild vom Ostblock, da wurde nix ausgepresst.

Zu Deinen Reparationen, die kannst stecken lassen, genauso wie Reichsbürgergeschwafel.

Wikipedia: Reparationen


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15.12.2018 um 14:55
kuno7 schrieb:Was daran verstehst du denn nich, was ich dir erklären soll?
Warum ist DE auf dem vorletzten Platz bei Wohneigentum in EU? (eigentlich letzter wenn man die Schweiz nicht zu Europa zählt).
*soweit unten dass Du die Statistik ausklappen muss


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15.12.2018 um 14:56
Waldkirch schrieb:Die DDR war das Aushängeschild vom Ostblock, da wurde nix ausgepresst.

Zu Deinen Reparationen, die kannst stecken lassen, genauso wie Reichsbürgergeschwafel.
Wo erzähle ich denn Reichsbürgergeschwafel? Gehts dir noch gut? Alter Falter....

Und aus deinem Wiki Link:
Als die Reparationen 1953 für beendet erklärt wurden, hatte die SBZ/DDR die höchsten im 20. Jahrhundert bekanntgewordenen Reparationsleistungen erbracht.[13] Die Reparationen der DDR betrugen insgesamt 99,1 Mrd. DM (zu Preisen von 1953) – die der Bundesrepublik Deutschland demgegenüber 2,1 Mrd. DM (zu Preisen von 1953). Die DDR/SBZ trug damit 97–98 % der Reparationslast Gesamtdeutschlands – pro Person also das 130-fache.[14]
Nichts anderes habe ich doch gesagt.

Solltest besser mal deine Links lesen, du kunde.


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