Nyx_07 schrieb am 24.02.2026:Leider gibt es hier flächendeckend noch kein Verbot mit dem Argument, dass sich das Kind im Notfall melden können muss. Ich habe eher der Schulweg gemeint. Ab der 5. KLasse, so etwa mit 10 fahren die meisten mit den Öffis in höhere Schulen und da kann man schon den Bus verpassen. Blöd ist , dass der nächste Bus erst um 17 Uhr fährt. Deswegen meine ich ja, so ein einfaches Handy mit dem man telefonieren kann , ne sms schreiben - wie früher und sonst nix.
Eine Lösung: Handy darf in die Schule mitgenommen werden, in der Schule aber nicht benutzt werden. Somit ist Erreichbarkeit auf dem Schulweg gegeben. Eine Erreichbarkeit in der Schule selbst wäre über das Schulsekretariat abgedeckt, wie das m.E. auch tatsächlich stattfindet.
(Die o.g. Situation kenne ich auch (war auch damals der Grund für mein erstes Handy, Telefonzellen überhaupt und funktionsfähige erst recht waren schon damals selten). ÖPNV ist nicht überall so gut, dass innerhalb kurzer Zeit der nächste Bus kommt. Schulbusse können ersatzlos ausfallen, und die Schüler gerade in ländlichen Regionen nicht immer von der Haltestelle alleine nach Hause zurück.
Dann für ältere Schüler: selbstständig Termine wahrnehmen, für die ggf. ein Handy nötig ist.)
Nyx_07 schrieb am 24.02.2026:Klar gab es das aber nicht in solchen Ausmaßen wie jetzt. Ich bin eine Gegnerin von Anekdoten aber diese erzähle ich jetzt mal. Bei uns an der Schule wurde eine Video geteilt, welches eine 10-Jährige beim masturbieren zeigt. Das Gesicht des Mädchens wurde in so eine Pornoscheiße eingefügt. Hättest du sowas gerne für deine Tochter?
Es bleibt eben nicht mehr bei so Keinigkeiten wie: "Die hat aber die Haare doof"
Vorweg: Derartiges ist (!) schlimm. Hätte nicht gerne für eine hypothetische Tochter, auch nicht für einen Sohn, für niemanden.
Mobbing war aber noch nie nur "Die hat aber die Haare doof" (wahlweise: der ist dumm, der stinkt...).
Mobbing kann auch einhalten: Übergriffe die bei älteren Jugendlichen Körperverletzung wären, bzw. bei tatsächlich beteiligten älteren Schülern bei Anzeige (damals nicht üblich gewesen) wohl Körperverletzung gewesen wären. War selbst Opfer von Mobbingübergriffen, in den 1990er bis 2000er Jahren, die weit über Verspotten hinausgingen, z.B. körperliche Übergriffe durch Schüler(gruppen) aus höheren Klassen, bis zu sechs Jahre älter. Frappierend ähnlich zu vielen Fällen, die man heutzutage immer wieder mal "in den Medien" (ich meine nicht social media) findet.
Auch solches Mobbing, bei dem es übrigens auch ganz schnell zu lebensbedrohlichen Verletzungen bis hin zum Tod (Stichwort: Übergriffe mit Messern und anderen als Waffe tauglichen Gegenständen, vor einfahrende Fahrzeuge stoßen, aber auch Folgen wie selbstverletzendes Verhalten und Suizid(versuche)) kommen kann, hätte ich weder gerne für ein hypothetisches eigenes Kind noch für sonst jemanden.
Leider kommt es immer wieder vor, dass Mobbing (aktuelles wie früheres) als "jemanden verspotten" fehlinterpretiert und kleingeredet wird. Habe selbst zu hören bekommen "hör' einfach nicht hin", "sag' einen flotten Spruch zurück", was gegen Jugendliche mit einsatzbereiten Messern und kräftigen Fäusten am Busbahnhof, die z.B. gezückt werden wenn der dumme Spruch zum Einstieg erfolgt ist und ggf. reaktionslos blieb, gelinde gesagt vielleicht nicht ganz so viel bringt...