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Was geschah mit Flug MH370?

57.366 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, China, Flugzeug ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Was geschah mit Flug MH370?

Was geschah mit Flug MH370?

03.12.2025 um 16:20
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Ab 30.12. wird wieder offiziell gesucht:
Das ist eine gute Nachricht. Ich drücke schon mal die Daumen. Vielleicht haben wir ja Glück und OI findet das Wrack. Mit Unterbrechungen soll die Suche 55 Tage dauern. Ehrlich gesagt finde ich das nicht besonders viel. Aber gut, warten wir mal ab.

Hier noch ein Artikel vom ntv:

https://www.n-tv.de/panorama/Suche-nach-verschollenem-Flug-MH370-wird-wieder-aufgenommen-id30098986.html


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Was geschah mit Flug MH370?

07.12.2025 um 00:33
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb am 03.12.2025:RAT reicht nur für Hydraulik und Steuerung. Definitiv kein Autopilot.
Und was macht ein Autopilot, was nicht Steuerung betrifft?
Wer kann ausschließen, dass es nicht doch Teile gibt, die noch elektrisch beeinflusst werden durch die letzte aktive Konfiguration?
Nochmals: Das wurde in Echtzeit noch nicht ausprobiert. Die Herstellerangaben wird es von Boing auch nicht zu so einem Szenario geben.
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb am 03.12.2025:Nein, wie man an den tatsächlich gefunden Wrackresten sieht, die zusammen liegen, z.B. den Schiffwrackfunden bei der Suche nach MH370. Entweder einzelne Teile bleiben an der Oberfläche und treiben dann weiter - oder die Teile sinken, dann aber sinken sie (so ziemlich) zusammen, verteilen sich nicht unter Wasser. Dafür ist der Wasserdruck sehr schnell viel zu hoch, als dass dies passieren könnte.
Hmmm - ein Schiffswrack hat eine deutlich andere Struktur als ein Flugzeug. Viele Teile eines Flugzeuges dürfen bei einem Absturz aus großer Höhe zu kleinen Stücken zerbrechen. Bei einem flachen Eintrittswinkel in das Meer reißen selbst da einige Teile ab und zwar dann in größeren Stücken.
Mit steigendem (Wasser-)Druck erhöht sich die Kraft auf den sinkenden Körper, wenn er denn sinkt und nicht dem archimedischem Prinzip wieder auftreibt. Bei hohem Wasserdruck wird der sinkende Körper also vom Druck zerlegt. Was bleibt da übrig?


Egal - ich bin gespannt, welches Suchgebiet favorisiert wird.
Die Medienberichte sind jedenfalls da und somit besteht weiterhin ein öffentliches Interesse.
Das ist ein (erneuter) Anafng.


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Was geschah mit Flug MH370?

07.12.2025 um 01:02
Zitat von FlybywireFlybywire schrieb:Und was macht ein Autopilot, was nicht Steuerung betrifft?
Gemeint war hydraulische Steuerung / manuelle Steuerung
Zitat von FlybywireFlybywire schrieb:Wer kann ausschließen, dass es nicht doch Teile gibt, die noch elektrisch beeinflusst werden durch die letzte aktive Konfiguration?
Nochmals: Das wurde in Echtzeit noch nicht ausprobiert. Die Herstellerangaben wird es von Boing auch nicht zu so einem Szenario geben.
Das wurde in der Untersuchung zu MH370 geklärt. Selbstverständlich kann Boeing sagen, ob die RAT den Autopiloten powert. Boeing hat das ausgeschlossen. So steht es in den offiziellen ATSB-Berichten. Dem glaube ich, nicht unbegründeten Spekulationen.
Zitat von FlybywireFlybywire schrieb:Bei einem flachen Eintrittswinkel in das Meer reißen selbst da einige Teile ab und zwar dann in größeren Stücken.
Bei dem unwahrscheinlichen Szenario eines unkontrollierten Absturzes gibt es keine größeren Stücke, da das Flugzeug mit sehr hoher Geschwindigkeit abstürzt. Damit bleibt auch das Trümmerfeld "zusammen".

Oder nimm als Beispiel AF447, auch wenn das eher eine Bauchlandung war.

03 exploration 976

Bildquelle: https://www.bbc.co.uk/news/world-europe-13145313

Bei dem mittlerweile viel wahrscheinlicheren Szenario der kontrollierten Wasserung wird das Wrack dagegen zunächst mit dem rechten Flügel auf das Wasser getroffen sein, denn fast alle Wrackteile sind vom rechten Flügel. Dann mit dem linken Flügel (ein kleineres Wrackteil konnte identifiziert werden). Die Hülle / Kabine muss mind. einmal (wahscheinlich auch nur einmal) aufgebrochen sein, sich also getrennt haben, denn es gibt ja das eine wahrscheinliche Teil aus dem Innenraum (der Monitorhalterung vom Passagiersitz). Der abgetrennte hintere Teil wird dann seitlich auf das Meer gepralllt sein, daher ist von dem Leitwerk ein größeres Teil gefunden worden (für einen unkontrollierten Absturz ist es zu groß).

Somit kann das Wrack tatsächlich etwas "auseinandergezogen" sein.


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Was geschah mit Flug MH370?

07.12.2025 um 11:01
@Panaetius

Wenn man von einer kontrollierten Wasserung ausgeht, muss ein ausgebildeter Pilot am Steuer gewesen sein, denn ein Laie hätte das nie hinbekommen.


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07.12.2025 um 11:15
@camelot

Das ist nicht ganz zwingend, denn auf dem Simulator habe ich es hinbekommen, dass man mit einer Kombination von Autopilot (minimale Sinkrate usw.) und manuellem flare ein solches Manöver auf der 777-ER durchführen kann. Man muss dabei ja keine Landebahn treffen. Zumal Piloten dafür nicht ausgebildet sind oder eine Möglichkeit haben, dies zu üben.

Die 777 eigenet sich grundsätzlich dafür (zumindest im Rahmen von großen Passagierjets), dazu hier eine längere Ausführung: Beitrag von Neupythagoreer (Seite 2.793)

Dass offenbar das ditching nicht wing-level erfolgte, sondern sehr viel mehr Trümmer vom rechten als vom linken Flügel stammen und die Hülle an einer Stelle auseinanderbrach, könnte für ein unprofessionelles ditching-Szenario sprechen.

Aber natürlich halte ich es absolut für möglich, dass einer der Piloten (evtl. auch beide) bis zum Ende am Leben gelassen wurden - aus diesem Grund.


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07.12.2025 um 11:39
@Panaetius

Piloten üben solche Szenarien im Simulator. Das könnte ein Laie zwar auch, aber die Realität sieht anders aus. Da müssen binnen Sekunden richtige Entscheidungen getroffen werden. Wenn Geschwindigkeit, Sinkrate und Anstellwinkel nicht genau stimmen, bricht das Flugzeug auseinander. Bei einer kontrollierten Wasserung im Indischen Ozean schließe ich einen Laien aus.


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Was geschah mit Flug MH370?

07.12.2025 um 11:51
Zitat von camelotcamelot schrieb:Piloten üben solche Szenarien im Simulator.
Hier steht das Gegenteil, dem ich - mangels eines Beleges von dir - also mehr vertraue:
Piloten üben das Manöver nicht

Piloten scheuen daher Notwasserungen. ... Geübt hat das niemand, nicht einmal im Simulator, kein Pilot tut das. Sogar die weltweit tonangebende US-Luftfahrtbehörde FAA, die sonst zu jedem Detail Vorschriften erlässt, verlangt nicht, dass Verkehrspiloten Notwasserungen trainieren.

"Das spielt keine Rolle", sagt ein langjähriger Langstreckenpilot der Lufthansa, "da gibt es keine Erfahrungswerte, das wird theoretisch bleiben und kann auch im Simulator nicht geübt werden, weil es die entsprechenden Parameter gar nicht gibt." Ein anderer berichtet: "Wir üben alle Arten von Notlagen, auch das Landen nach Triebwerksausfall oder ganz ohne Motoren. Aber nicht das Aufsetzen auf einer Wasseroberfläche."
Quelle: https://www.spiegel.de/reise/aktuell/flugzeug-notwasserung-schwimm-vogel-a-619094.html
Zitat von camelotcamelot schrieb:Wenn Geschwindigkeit, Sinkrate und Anstellwinkel nicht genau stimmen, bricht das Flugzeug auseinander.
Der Autopilot kann das immer besser.

In dem Fall von MH370 gehe ich auch nicht davon aus, dass es das Ziel war, die Passagierkabine möglichst nicht auseinanderbrechen zu lassen. Viel eher war es Ziel zu vermeiden, dass das Cockpit direkt auf das Wasser trifft. Und das ist ein grundlegendes Manöver (welches den Autopiloten am Ende kurzfristig überschreibt): Wikipedia: Ausschweben


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Was geschah mit Flug MH370?

07.12.2025 um 13:09
@Panaetius

Stimmt. Eine Wasserung gehört nicht zum regulären Simulator-Trainingsprogramm. Fällt unter allgemeine Notverfahren.

Ändert aber nichts daran, dass ein Laie eine kontrollierte Wasserung im Indischen Ozean nicht zustande gebracht hätte.

Es ist aber durchaus möglich, dass sich unter den Passagieren ein ausgebildeter Pilot befand. Man konnte ja nicht alle Personen durchleuchten.
Das einer der beiden Piloten so ein Manöver zum Flugende unter Zwang einer dritten Person durchgeführt haben könnte, halte ich eher für unwahrscheinlich.


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Was geschah mit Flug MH370?

07.12.2025 um 13:24
@camelot

Ja, unter den Entführern müsste ein Pilot gewesen und auch mit Kenntnissen der 777 (aber nicht zwingend ein 777-Pilot). Wenn z.B. jemand in der russischen Armee Pilotenerfahrung hatte, so würde das auch i.d.R. nicht bekannt werden.

Wenn andererseits ein Pilot noch am Leben gelassen worden wäre, so hätte dieser - neben dem Zwang - vor allem auch ein Eigeninteresse in dieser Situation.


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Was geschah mit Flug MH370?

07.12.2025 um 14:21
@Panaetius

Jemand in der russischen Armee mit Pilotenerfahrung wäre eine Option. Aber was wäre sein Ziel gewesen? Wohl kaum das Flugende im Indischen Ozean. Da müsste vorher etwas schief gegangen sein.


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Was geschah mit Flug MH370?

07.12.2025 um 14:24
Zitat von camelotcamelot schrieb:Ändert aber nichts daran, dass ein Laie eine kontrollierte Wasserung im Indischen Ozean nicht zustande gebracht hätte.
Das hätte kaum einer.
Das waren auch keine Hudson-Bedingungen.
Also, wäre es letztendlich wohl auch Wurst, wem die Wasserlandung dann nicht geglückt wäre.
Ich sehe nicht, dass ein Profi zwangsläufig eine weniger tödliche Landung hingelegt hätte, da man ja dann auch z.B. die Welle noch richtig hätte treffen müssen (um mal nur ein Kriterium zu nennen, welches dann auch den besten Anflug versaut hätte).
Andersherum hätte ein Laie eben auch einen günstigen Moment beim Aufschlag erwischen können.


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Was geschah mit Flug MH370?

07.12.2025 um 15:58
@camelot

Klar, ich stellte gerne nochmal eine Theorie dazu hier rein. Ich habe diese schon früher mal gepostet, aber jetzt noch die Kritik aus dem MH17 Thread eingearbeitet bzw. Formulierungen präzisiert. Die Theorie ist hier zunächst ohne Belege dargestellt - das, was ich unter "Fakten" präsentiere, habe ich aber hier im Forum schon aus öffentlichen Quellen belegt, die ich also auch wieder raussuchen kann aufgrund der Suchfunktion.

Ich bitte aber darum, die Theorie erstmal in Ruhe zu lesen und etwas sacken zu lassen, bevor wir ggf. darüber diskutieren können.

Dabei gehe ich in mehreren Schritten vor, um eine mögliche russisch-chinesische Einflussnahme auf die malaysische Politik zur Diskussion zu stellen.

1) 1MDB-Skandal und politischer Hintergrund

Fakten: Der ethnisch-chinesische superreiche Geschäftsmann in Malaysia, Jho Low, hat 2009, als Premier Najib ins Amt kam, diesen in einen Veruntreuungsskandal verwickelt, bekannt als 1MDB-Skandal, der von der Art ist, das er jeden Politiker stürzen würde. Die Veruntreuung ging bis 2014 und wurde 2015 an das Wall Street Journal geleaked. Sie hat schließlich zu dessen Abwahl im Jahre 2018 geführt. Najib war Kandidat der UMNO, die seit der Unabhängigkeit von 1957 bis 2018 den Premier gestellt hat, da sie die Interessen der ethnisch-malaysischen Mehrheit vertritt. Najibs Vorgänger hatten sich stets an Russland bzw. die Sowjetunion und China angelehnt, so dass kein amerikanischer Präsident seit 1966 Malaysia besucht hat. Najb hat dagegen mit dem islam-freundlichen Obama ein Wirtschaftsbekommen gesucht, welches eine regelbasierte Ordnung in malaysischen Gewässern vorsieht. Sein außenpolitisches Programm war ein Paradigmenwechsel mit neuem Schwerpunkt auf die Handelsrouten im Indo-Pazifik. Sein Besuch zur Vereinbarung des Abkommens war auf April 2014 angesetzt, stand dann im Schatten von MH370. China hatte zu dieser Zeit begonnen, sein Hoheitsgebiet in der Südchinasee durch künstliche Inseln gegen die Anrainerstaaten, insbesondere Malaysia, völkerrechtswidrig zu erweitern, darauf zielte der Besuch von Obama. Russland war gerade mit der Krim-Annexion beschäftigt. In 2013 hatte Xi Jinping sein Großprojekt der Neuen Seidenstraße vorgestellt, für welche die Straße von Malakka der wichtigste Kontenpunkt ist und der Weg über die Ukraine und das Schwarze Meer die direkte Verbindung zur Transsibirischen Bahn, die direkt nach China führt. Die regelbasierte Ordnung mit Unterstützung der USA schloss die Überwachung von Sanktionen, auch auf der Straße von Malakka, mit ein, zu der Zeit gegen den Iran und sein Atomwaffenprogramm. Im März 2014 hatte außerdem der jüngere Cousin von Najib, Hishammuddin, selbst Sohn eines früheren Premiers, die ungewöhnliche Ämterkombination des Verkehrs- und Verteidigungsministers. Hishammuddin wurde als Kronzprinz von Najib gehandelt. Der eingangs erwähnte superreiche Jho Low ist heute ein mit internationalem Haftbefehl gesuchter Finanzbetrüger, der seitdem in China lebt.

Spekulation: Der Leak der 1MDB-Dokumente an das Wall Street Journal könnte von chinesischer oder russischer Seite gelenkt worden sein, die Informationen über die Dokumente könnten dort vor 2014 bekannt gewesen sein und man entwarf einen Plan, durch hybride Kriegsführung eine dauernde politische Änderung durchzusetzen, die über den Sturz von Najib hinausgeht. (eine weitere optionale Möglichkeit ist, dass Jho Low im Veruntreuungsskandal für China und/oder Russland arbeitete)

2) MH370

Fakten: Am Abflugtag wurde der Oppositionsführer Anwar Ibrahim in einem Schauprozess wegen vermeintlicher Homosexualität verurteilt, die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit wurde wegen MH370 darauf gelenkt. In Thailand stand außerdem ein großes Manöver mit den USA an. MH370 wurde dann entführt, blieb dabei - soweit durch Radardaten bekannt - im malaysischen Luftraum, über dem AUKUS-Luftwaffenstützpunkt in Penang und der Straße von Malakka. Hishammuddin konnte als verantwortlicher Minister die fehlende Reaktion der Luftverkehrskontrolle sowie des Militärs vor der Weltpresse nicht erklären und kam danach als Premier nicht mehr in Frage, von einem Controller von Malaysia Airlines kam sogar eine irreführende Nachricht zum Verbleib. Die Piloten hatten kein Motiv für eine Entführung oder Suizid, auch keine psychische- oder Verhaltensauffälligkeit, und ein vertuschter Suizid war es nicht, denn es wurde ja absichtlich die Spur der Satellitendaten gelegt. Wenige Passagiere, darunter zwei Iraner mit gefälschten Pässen, zwei russischstämmige Ukrainer, ein Chinese (möglicherweise derjenige mit falscher Identität) sowie eine Person aus Malaysia hatten im Code-sharing über China Southern Airlines gebucht, wenige Tage vor dem Flug ging von einer Person mit Akzent aus dem Hauptsitz von China Southern an Taiwan eine Terrorwarnung mit Bezug zum Flughafen Peking (dem Zielflughafen von MH370) ein. Einer der Piloten hatte anscheinend öfters Unbefugte in das Cockpit gelassen. Recherchen von Jeff Wise zu den Ukrainern zeigen, dass ihr Geschäftshintergrund möglicherweise nicht existiert, es waren zudem sehr athletische Taucher, die ihr Tauchgerät dabeihatten, und eine Tochter hat ihrem Vater nach dem Verschwinden im Internet noch zum Geburtstag gratuliert. Sie waren in der Sowjetarmee, aber Russland hat Aussagen zu Passagieren länger verweigert, dann nur sehr allgemeine gemacht. Das Schadensbild an den Trümmern, vor allem den beiden Flügelklappen, und die Satellitendaten deuten darauf hin, dass MH370 im südlichen Indischen Ozean notgewassert wurde. China hat daraufhin den Kampf gegen den "Terrorismus" verschärft (es waren ja Uiguren an Bord) und die Suche zur Spionage genutzt. China hat über Malaysia Bilder von westlichen Aufklärungssatelliten und Radarsichtungen von asiatischen Ländern angefordert, hat Atom-U-Boot-Bewegungen erforscht und lag vor der AUKUS-Atom-U-Boot-Basis in Perth monatelang mit Aufklärungstauchdrohne vor Anker.

Spekulation: Unter den über China Southern auf MH370 gebuchten Passagieren (vielleicht um einem malaysischen Routinescreening zu entgehen) könnten Entführer gewesen sein, die im Auftrag von Russland, China oder Iran handelten, und deshalb ging die Terrorwarnung an Taiwan ein. Insbesondere China könnte (über die Minderheit der ethnischen Chinesen in Malaysia) den Flugverkehr nach Schwachpunkten ausspioniert oder einzelne Sektionen von Malaysia Airlines unterwandert haben.

3) MH17 und AirAsia 8501

Fakten: Am Tag vor dem Abschuss von MH17 durch eine russische Buk gab es ein Gespräch zwischen den verantwortlichen Miliz-Kommandeuren und dem Gesandten Putins, der den Oberbefehl über den Einsatz der Buk hatte und anschließend (laut BBC) die höchste Auszeichnung von Putin erhielt. Der Inhalt des Gespräches konnte nicht abgehört werden, da es persönlich auf der russischen Seite stattfand. Die Buk wurde 1 km entfernt von der Luftstraße eingesetzt, als MH17 geplant war, ohne Freund-Feind-Erkennung. Der Absturz von AirAsia 8501 (einer Fluggesellschaft im Besitz von Malaysia) fand drei Tage nach einem gemeinsamen Golfspiel von Obama und Najib am Weihnachtstag in Hawaii mit einer politischen Agenda statt. Mehrere Tage vorher hatte ein anonymer Poster in einem großen chinesischen sozialen Netzwerk davor gewarnt, dass eine "internationale schwarze Hand" bereits Malaysia mit MH370 und MH17 bestraft habe und nun ein weiteres malaysisches Flugzeug zum Absturz bringen wollte. Am Tag nach dem Golfspiel tauschte ein Ingenieur in Indonesien die kritische Komponente von AirAsia 8501 aus und gab dem Flugkapitän die Information, er solle bei einer Fehlfunktion die Sicherung ziehen. Auf dem folgenden Rundflug gab es keine Probleme. Wieder in Indonesien wurde die kritische Komponente wieder ausgetauscht, diesmal kam es zu der Fehlermeldung, der Flugkapitän zog die Sicherung und das Flugzeug stürzte deshalb ab. Ab 2015 hat Najib sich dann wieder China angenähert und es wurde nichts mehr mit der regelbasierten Ordnung in der Straße von Malakka.

Spekulation: Bei dem abhörsicheren Gespräch an der Grenze zur Ukraine könnten Anweisungen zum Abschuss von MH17 erfolgt sein. Der Ingenieur in Indonesien könnte im Auftrag gehandelt haben. Die Informationen in dem chinesischen sozialen Netzwerk könnten von einem Insider stammen.

4) Malaysia heute

Fakten: 2018 wurde Najib wegen des 1MDB-Skandals abgewählt, er hat nicht die Kandidatur an Hishammuddin abgegeben und auch sonst trat niemand ein. Der unmittelbare Nachfolger Mahathir sollte Anwar Ibrahim den Weg bereiten und war schon als früherer langjähriger Premier russland- und chinafreundlich. Ebenso hat Anwar (Premier ab 2020) es so dargestellt, dass er China gewähren lassen will, um Vergeltungsmaßnahmen zu vermeiden. Die Schattenflotte Russland kann daher ihr Rohöl in der Straße von Malakka vor der Küste Malaysias umtanken und "waschen" (für malaysisches ausgeben), dann nach Indien verschiffen, dort raffinieren und als Benzin und Heizöl nach Europa verkaufen, um den Krieg gegen die Ukraine zu finanzieren. Iran verdient ein Sechstel seines BIP durch die Lieferung von Öl nach China durch die Straße von Malakka (die einzige Ost-West-Passage für Öltanker im Indischen Ozean und die für 40% des Welthandels auf den Meeren steht), das es zu Vorzugspreisen bezieht. Hätte die malaysische Regierung sich auf die regelbasierte Ordnung mit Unterstützung der USA verständigt, wäre die Nutzung der Straße von Malakka durch die Schattenflotten so nicht möglich gewesen, denn die Straße von Malakka ließe sich leicht kontrollieren. Die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen kontrollieren den Zugang zum Roten Meer und dem Suezkanal, so dass westliche Handelsschiffe durch den Umweg über das Kap der guten Hoffnung effektiv länger unterwegs sind als die Schattenflotte.


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Was geschah mit Flug MH370?

11.12.2025 um 00:02
Ja, kann man so sehen.
Man kann aber auch einfach annehmen, dass MH370 mit alledem gar nichts zu tun hat und das Werk eines Einzigen war.

Verstehe das nicht falsch. Ich finde es bemerkenswert, wie Du weltpolitische Geschehen mit einzelnen Ereignissen durchaus plausibel verknüpfst. Sicherlich gibt es überall Zusammenhänge, aber man kann auch diese nicht immer nachvollziehbar belegen. Der Sinn, den Du hinter diesen Verknüpfungen siehst (oder sehen möchtest), erschließt sich mir. Ich selbst habe aber meine Zweifel, dass dem so ist und denke nach wie vor, dass der Flug von MH370, so wie geschehen, der teuflische Plan einer Person war.

Ich denke auch, dass es einen Gleitflug am Ende gab und somit das bisherige Suchgebiet zu nah am letzten Ping stattfand. Ein Gleitflug mit einer solchen großen Maschine aus recht großer Höhe konnte noch über ca. 100km in alle vier Himmelsrichtugen erfolgt sein. Dagegen spricht einzig der letzte Ping, aber der wird ja ohnehin wegen seiner Anomalie angezweifelt.

Wenn es denn einen solchen (teuflischen) Plan gab, MH370 so gut wie möglich verschwinden zu lassen, dann täuscht man doch einen Geradeausflug vor (weil man möglicherweise um die Pings der Triebwerke weiß) und ändert den Kurs völlig unerwartet, sobald die Elektronik nicht mehr in der Lage ist, einen Kontakt nach außen herzustellen.
DMöglicherweise garniert mit einem kurzen, sanften Sinkflug nach Trreibstoffende, um einen Absturz quasi zu simulieren, die Maschine (immer noch in komfortabler Höhe) wieder in den kontrollierten Sinkflug zu bringen (oder ganz frech sogar vorher um 180 Grad zu drehen, was ggf. den letzten Ping auch erklären könnte). Da bleiben immer noch etliche Kilometer Gleitflug übrig .....


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Was geschah mit Flug MH370?

11.12.2025 um 00:19
@Flybywire

Das Szenario hatten wir ja auch schon mal. Allerdings sprechen die Trümmer tatsächlich für eine Notwasserung. Die flaps müssten - um zu diesen Schadensbild zu kommen - ausgefahren gewesen sein. Das ATSB hält dieses Szenario für das unwahrscheinlichste. Außerdem würde der Versuch einer Notwasserung - ohne funktionierende flaps, also nach Treibstoffende - besonders brutal sein und sehr viele Trümmer hinterlassen. Das (neben dem logon, der in diesen Szenario keinen Sinn ergibt) würde dem Verschwindenlassen entgegenstehen, vor allem eine besonders masochistische Version eines Selbstmordes sein, da man wahrscheinlich dann ja doch überlebt, wenn auch mit erheblichen Verletzungen nach der Wasserungstortur, um am Ende noch zu ertrinken.


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Was geschah mit Flug MH370?

11.12.2025 um 09:21
Über Motive zu spekulieren ist zwar interessant, aber ziemlich waghalsig, weil man den oder die Entführer nicht benennen kann.

Über die Existenz der INMARSAT Pings wussten der oder die Entführer damals sicher nicht Bescheid, hätte vermutlich aber nichts an deren Plan geändert.

Bei einer Notwasserung stellt sich die Frage nach dem Zweck. Wer auch immer so ein Manöver ausgeführt haben sollte, wollte vermutlich überleben. Nur wie lässt sich das mit dem wahrscheinlichen Flugverlauf und dem Flugende mitten im Nirgendwo in Einklang bringen?

Erst wenn man MH370 gefunden hat und das Cockpit noch vorhanden ist, dort eventuell Personen identifizieren kann und die letzten Einstellungen der Instrumente sieht, erhält man vielleicht Antworten.


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Was geschah mit Flug MH370?

11.12.2025 um 10:49
Zitat von camelotcamelot schrieb:Über Motive zu spekulieren ist zwar interessant, aber ziemlich waghalsig, weil man den oder die Entführer nicht benennen kann.
Kriminalistisch ist es doch genau umgekehrt. Wenn man den Täter nicht kennt, muss man sich als Erstes überlegen, wer ein Motiv gehabt haben könnte und was das Motiv war. Dies kann dann zum Täter führen, nicht umgekehrt.
Zitat von camelotcamelot schrieb:Über die Existenz der INMARSAT Pings wussten der oder die Entführer damals sicher nicht Bescheid, hätte vermutlich aber nichts an deren Plan geändert.
Unwahrscheinlich. Die Pings hatten damals bei AF447 internationale mediale Aufmerksamkeit bekommen, als das Wrack auf diese Weise doch noch gefunden werden konnte. Wer sowas plant und vor allem noch unter Ausnutzung eines irreführenden letzten unvollständigen logins eine Notwasserung durchführt, die am anderen Ende des Signals - ohne die Trümmer - wie ein unkontrollierter Absturz aussieht, wird sich vorher schlau gemacht haben. Mindestens ein vorheriger Probelauf im Simulator erscheint notwendig - und selbst wenn man das alles ignoriete, so bliebe, dass die Entführer bei dem ersten login und auch bei dem zweiten am Bildschirm sehen, dass sich SATCOM wieder eingeloggt hat und es somit auch eine entsprechende Spur geben muss.
Zitat von camelotcamelot schrieb:Bei einer Notwasserung stellt sich die Frage nach dem Zweck. Wer auch immer so ein Manöver ausgeführt haben sollte, wollte vermutlich überleben. Nur wie lässt sich das mit dem wahrscheinlichen Flugverlauf und dem Flugende mitten im Nirgendwo in Einklang bringen?
Der Flug sollte mMn nicht nur die Schwachstellen der malaysischen Luftkontrolle - sowohl zivil als auch militärisch - aufdecken, sondern zusätzlich ein Rätsel hinterlassen, zu einer langen Suche mit großer medialer Aufmerksamkeit führen und den letztlich Verantwortlichen für diese beiden Bereiche somit in Erklärungsnot bringen.

Sofern es keine Islamisten waren, wäre für dieses Unternehmen kaum Selbstmordattentäter zu gewinnen, und dies würde dann die Notwasserung erklären, wobei eine Absprache und Ortung z.B. durch einen chinesischen Hochseefischer ohne Transponder eine Folgehypothese ist.
Zitat von camelotcamelot schrieb:Erst wenn man MH370 gefunden hat und das Cockpit noch vorhanden ist, dort eventuell Personen identifizieren kann und die letzten Einstellungen der Instrumente sieht, erhält man vielleicht Antworten.
Das Thread-Thema ist weiterhin: "Was geschah mit Flug MH370?" - in der Rubrik Verschwörungen. Das Thread-Thema ist nicht: Was wissen wir nicht sicher über Flug MH370? Oder: wann und wie wird nach Flug MH370 gesucht?


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Was geschah mit Flug MH370?

11.12.2025 um 14:09
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:würde dem Verschwindenlassen entgegenstehen, vor allem eine besonders masochistische Version eines Selbstmordes sein, da man wahrscheinlich dann ja doch überlebt, wenn auch mit erheblichen Verletzungen nach der Wasserungstortur, um am Ende noch zu ertrinken.
Nicht wenn man sich vor dem Ertrinken z.B. die Pulsadern aufschneidet...

Es gibt eigentlich nix, was es nicht gibt, gebe ich zu bedenken.


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Was geschah mit Flug MH370?

11.12.2025 um 14:12
@Panaetius

Wenn kein blinder Passagier an Bord war, ist der Täter unter den 239 Personen im Flugzeug, abzüglich der Kinder, zu finden. Man hat auch überlegt, wer ein Motiv gehabt haben könnte. Leider ist man bislang nicht fündig geworden.


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Was geschah mit Flug MH370?

11.12.2025 um 14:22
@camelot

Was ist mit den Passagieren, die auf China Southern gebucht haben? Oder auch dem russischen Passagier?
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb am 07.12.2025:Wenige Passagiere, darunter zwei Iraner mit gefälschten Pässen, zwei russischstämmige Ukrainer, ein Chinese (möglicherweise derjenige mit falscher Identität) sowie eine Person aus Malaysia hatten im Code-sharing über China Southern Airlines gebucht, wenige Tage vor dem Flug ging von einer Person mit Akzent aus dem Hauptsitz von China Southern an Taiwan eine Terrorwarnung mit Bezug zum Flughafen Peking (dem Zielflughafen von MH370) ein.
Also ohne jetzt mit dem Finger auf jemanden zeigen zu wollen, so sind doch auch außerhalb der Terrorwarnung an Taiwan einige davon im Licht der Medien gewesen.
Zitat von camelotcamelot schrieb:Man hat auch überlegt, wer ein Motiv gehabt haben könnte. Leider ist man bislang nicht fündig geworden.
Wie willst du das denn überhaupt wissen, wenn der RMP-Ordner zu den Passagieren gar nicht bekannt ist?

Das Motiv wäre Arbeit für einen Staat gewesen. Sowas hat sogar der frühere Direktor der französischen BEA sogar mal im Fernsehen angedeutet. Es ist natürlich klar, dass man - bis man mit sowas behördlicherseits öffentlich geht - tatsächliche Beweise haben müsste, nicht nur Erkenntnisse über Geheimdienstverbindungen o.Ä. - denn sonst wäre das Öffentlichmachen betroffenen Ländern schwer zu vermitteln.


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